Da kannst du argumentieren, soviel du möchtest, Tatsache ist,
daß ich häufiger von den Viechern angefallen werde und die
Herrchen außer Stande sind, etwas dagegen zu unternehmen.
Wie oft denn schon? Ich meine wie oft hat dich einer angegriffen? Und
damit meine ich halt nicht, dass er einfach nur auf dem Weg stand,
sondern ganz konkret, wann dich einer gebissen hat?
Denn mir
ist noch nichts dergleichen passiert, weder hat mich einer
einfach
angeknurrt, noch stand einer mir orientierungslos im Weg rum
und ins
Fahrrad gelaufen ist mir auch keiner.
Oh, doch, ein kleiner Jack-Russel ist mal an meinen Beinen
hoch
gesprungen und hat versucht mich zu beißen, stimmt. Naja. Das
war das
einzige Mal mit sowas.Dann erzähl nicht so einen Stuss, daß es noch NIE passiert
ist.
Und wenn man öfters draußen Sport macht, passiert es natürlich
auch häufiger.
Entschuldige, ich habe das geschrieben und dabei ist mir eingefallen,
dass es da dieses eine Mal gegeben hat… Deswegen ist es noch lange
kein „Stuss“. Bitte spar dir diese unnötigen Beleidigungen. Im
Übrigen zeigt es ja, dass auch mir das schon passiert ist, ich aber
noch lange nicht so einen Bohei darum mache.
Was ich am Unverständlichsten an der ganzen Sache finde, ist, dass
man sich so fanatisch darüber aufregen kann. Bzw dass man gegenüber
einem „Punkt“ so intolerant sein kann. Denn ich für meinen Teil habe
das Gefühl, dass man doch im Alltag so viele Sachen tolerieren muss,
die nun mal da sind und auf die man nun mal aufpassen muss. Vom
Straßenverkehr bis zur weggeschmissenen Bananenschale oder nicht
weggeräumtem nassen Laub. Man kann sich an tausend Stellen verletzen
und die „Unversehrtheit des Körpers“ verlieren. Und dessen allem ist
man sich bewusst und lebt damit. Was ist so schwer daran, damit zu
leben, dass einem mal ein Hund im Weg steht?! Und ich meine jetzt
wirklich nur das „harmlose“ Verhalten im Sinne von rumlaufen, stehen
usw. Natürlich nicht, wenn ein Hund knurrt, jagd, beißt, was auch
immer.
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