Justizsenatorin zu neuer Qualität von Bandenkriminalität

wir“ tragen im frühling auch wieder „alle“ skinny-jeans & die angesagte pantonefarbe.
ich fragte dich schon öfters: wer ist „wir“?

e.c.

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Russland. Am Ende noch Putin.

Ist das dein Ernst? Dass Gökdemir in Russland sitzt, ist seit Monaten bekannt. Du selber hast einen Artikel von Ende Jänner gepostet, wo genau das geschrieben wurde.

Ist das wieder einer der Fälle, wo du Artikel nur nach ihrer Überschrift aussuchst? Oder verstehst du deine eigenen Quellen nicht? :thinking:

Schön, dass du schon wusstest, dass die Bandenauseinandersetzungen von einem Typen in Russland gesteuert werden.

Das weiß ich, weil ich einen Artikel gelesen habe, den du gepostet hast:

Die Frage ist eher, wieso du das nicht wusstest. Liest du deine eigenen Artikel nicht?

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Na dann sind wir da zumindest einig. Das hattest du bislang runtergespielt.

Worüber sind wir uns einig? Dass du deine eigenen Quellen nicht liest? Wie kann es bitte sein, dass dich etwas überrascht, das von dir selber in die Diskussion eingebracht wurde?

Jetzt Mal Butter bei die Fische: Hast du den Artikel des Tagespiegels gelesen?

Jetzt siehst du diese auch.

Siehst du meine Frage?

Ein einfaches ‚ja‘ oder ‚nein‘ genügt.

Es muss nicht jeder auf deine Strohmänner eingehen.

Du hast behauptet, es gäbe eine neue Theorie, die besagt, dass der Anführer der Daltons in Russland sitzt. Tatsächlich hast du selber eine Woche zuvor einen 1,5 Monate alten Artikel gepostet, in dem genau das geschrieben wurde. Das widerspricht offensichtlich dieser Behauptung und es wäre schön, wenn du diesen Widerspruch auflösen könntest.

Die naheliegendste Erklärung ist, dass du den älteren Artikel nicht gelesen hast. Ich lasse mich aber gerne überraschen.

Tut mir leid, aber die Frage danach, ob jemand seine eigenen Belege kennt oder nur blind reingeschmissen hat, ist niemals ein „Strohmann“. Kein ernsthafter Mensch in diesem Universum wird dir da zustimmen.

Es ist eine vollig legitime Frage, die du ums Verrecken nicht beantworten willst, weil sie für dich peinlich ist.

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Kommen wir wieder zum Wesentlichen. Die gemeingefährlichen Schießereien an sich:

Seit Monaten fallen in der Hauptstadt immer wieder Schüsse. Es geht um Streitigkeiten, Clankriminalität, dunkle Geschäfte. Oder auch: darum, wer die Macht in der Stadt hat – abseits von Politik, Gesetz und Ordnung.

„Die Einrichtung von Ferrum war notwendig und gut“, lautet das Fazit von Klaus Nachtigall, ehemaliger LKA-Ermittler. Dass sich vier Kommissariate beim LKA 4 um die Arbeit der Sondereinheit kümmern, sei absolut richtig und erforderlich. „Denn es dauert lange, um die Strukturen der Organisierten Kriminalität (OK) offenzulegen.“

Nach Aussage des Sicherheitsexperten ist die Polizei bei den Ermittlungen besonders auf Zeugen, Insider und Mitglieder der Clans angewiesen. Keine einfachen Bedingungen. „Denn viele Menschen haben Angst, sich gegenüber der Polizei zu äußern.“ Eine Ursache sei der Informantenschutz, „der in Deutschland nicht vernünftig praktiziert wird“. So würde in den Ermittlungsakten mit Klarnamen gearbeitet. „Eine Katastrophe“, meint Nachtigall. Denn die Unterlagen werden auch von den Anwälten der mutmaßlichen Täter eingesehen. Mögliche Folgen: Zeugen werden eingeschüchtert, ziehen ihre Aussagen zurück.

Eine Beruhigung der Lage im Bereich der Organisierten Kriminalität ist nicht in Sicht, folgt man den Aussagen des ehemaligen Ermittlers Nachtigall. So versuchten seit gut einem Jahr die Mitglieder der türkischen kriminellen Vereinigung Daltons in Berlin Fuß zu fassen. „Die wollen sich in Berlin ein Stück vom Kuchen sichern.“ Mit Mafiamethoden würden von einfachen Leuten zunehmend hohe Schutzgelder erpresst. Wer nicht zahle, bekomme erneut „Besuch“ und werde mit Gewalt bedroht. Die zahlreichen Schüsse auf Lokale, Wohnhäuser, Firmen und Gaststätten seinen sichtbare Spuren der Gewaltspirale.

Es ging um deine Behauptung. Sollen wir uns darauf einigen, dass deine Kommentare unwesentlich sind?

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Es geht hier um die These der Justizsenatorin.

Erstens wurde diese These von der zuständigen Polizeipräsidentin längst widerlegt. Zweitens will die Justizsenatorin selbst nichts mehr davon wissen. Drittens scheint dein Gedächtnis nachzulassen. Da kann ich aber gerne nachhelfen:

Kannst du dich daran erinnern? Dann vielleicht auch an meine Frage, wieso das eine neue Theorie sein soll, wenn du selber einen Artikel gepostet hast, in dem genau das Gleiche schon vor Monaten gestanden ist.

Alternativ können wir uns natürlich auch einfach darauf einigen, dass deine Kommentare unwesentlich sind und man ihnen keinerlei Beachtung schenken sollte. Deine Entscheidung.

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Ich wiederhole:

Drohungen im Zusammenhang mit Schutzgelderpressungen sind natürlich auch im Spiel.

Eh, aber davon wird es auch nicht besser. Mein Standpunkt hat sich im Verlauf der Diskussion nicht geändert, ich verstehe also nicht wirklich, worauf du hinaus willst.

Deiner anscheinend schon, denn sonst könnte dich ja eine Information, die von dir selber ins Spiel gebracht wird, nicht so nachhaltig überraschen.

Für mich bleibt noch immer die Frage: Welche deiner Quellen hast du nicht gelesen?

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Ein paar weitere Hintergrundinformationen für den jüngsten mutmaßlichen Mordanschlag auf ein Bandenmitglied.

Nach bisherigen Erkenntnissen war der 23-Jährige am Donnerstagabend zusammen mit einem Bekannten auf dem Gehweg der Graefestraße unterwegs, als zwei unbekannte Männer unvermittelt mehrere Schüsse auf ihn abfeuerten. Anschließend flüchteten die Täter.

Drei Kugeln trafen das Opfer in Oberkörper, Bein und Arm. Lebensgefahr soll nicht bestehen, der Schwerverletzte kam in ein Krankenhaus.

Nach B.Z.-Informationen soll es sich bei dem Opfer um das libanesische Clan-Mitglied Mustapha W. handeln. Der Clan ist in der Vergangenheit bereits mehrfach ins Visier polizeilicher Ermittlungen geraten.

So soll Mustapha W. (23), der als Teenager ein vielversprechendes Boxtalent war und 2018 sogar deutscher U17-Meister wurde, gemeinsam mit seinem Bruder Jihad (25) im Mai 2021 einen Geldtransporter überfallen haben.

Doch Mustapha W. wurde wegen des Raubüberfalls angeklagt und zu einer mehrjährigen Haftstrafe verurteilt. Während er in Haft saß, soll Jihad W. am 30. April 2022 auf den Neuköllner Maientagen, gemeinsam mit einem Komplizen, Mohamed Rabieh (25) niedergestochen haben – das Mitglied eines Neuköllner Clans verblutete noch am Tatort

Beide Tatverdächtigen setzten sich ab. Bei dem Todesopfer handelt es sich um den Bruder von Intensivtäter Nidal Rabieh, der bereits 2018 auf dem Tempelhofer Feld erschossen wurde.

Zumindest eine Festnahme gelang der Polizei im Fall des Messermordes: Im Dezember 2022 wird Komplize Omar O. am Flughafen BER bei seiner Einreise aus der Türkei gefasst. Er wird vor Gericht gestellt und zu acht Jahren Haft verurteilt. Jihad W. ist bis heute auf der Flucht und hält sich vermutlich in der Türkei auf.

Jetzt wurde sein Bruder Mustapha W. niedergeschossen – und es sieht wie ein Racheakt aus.