Moin Abe! :0)
Hi Abraham!
Hi
verzeih mir die Ueberschrift, den Scherz konnte ich mir nicht
verkneifen!
Kein Problem. Wenn Du mir meinen Artikel nicht uebel nimmst, dann werde ich Dir Deine Ueberschrift bestimmt nicht nachhalten.
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Nun, ich hab da eher von Praxiswerten gesprochen. Also selbst
wenn solche allerschlimmsten Verletzungen moeglich sind, habe
ich bei keinem der UFCkaempfe soche gesehen. Meistens blieb es
eben bei Oberflaechenverletzungen. Manchmal ging auch einer
KO. Ich weiss dass ein Teilnehmer mal gestorben ist, aber ich
glaube dass war nicht UFC sondern was anderes. Im uebrigen
hatte der angeblich schon vor dem Kampf ein Problem im Gehirn,
welches dann zum Tod fuehrte. Aber um sicherzugehen muesste
man da mal wirklich ne Studie machen. Es gibt manche die
behautpten es gaebe nicht mehr Verletzungen als bei einem
durchschnitllichem American Football spiel…
Das mag durchaus richtig sein. Aber American Football ist auch alles andere als ungefaehrlich. Das meint man immer nur. Ach ja, Ski fahren uebrigens auch nicht. Aber das ist ein anderes Thema.
Kann ich nur bedingt unterschreiben. Du unterstellst gerade,
dass alle Kampfkuenste, die sich aus der UFC ferngehalten
haben, indirekt, dass sie nicht effektiv sind, weil sie sich
dem „Test“ nicht unterzogen haben.
Nun das waere zu viel gesagt. Aber nehmen wir doch z.B.
Karate, galt lange Zeit als ne coole Sportart, auch als
SV(Selbstverteidigung). Hat sich jedoch im UFC als total
uneffektiv erwiesen. Jeder schliesse daraus was er will…
Brazilian Jiu-Jitsu hat sich als effektiv erwiesen. Wenn Du
zwischen diesen beiden waehlen muesstest was wuerdest Du
machen?
Ich waehle Jiu-Jitsu (uebrigens meine Kampfkunst), weil sie wesentlich vielseitiger ist und somit kompletter und vollstaendiger, was mir fuer die SV realistischer erscheint.
Man muss zum Karate allerdings noch erwaehnen, dass es eine der Kampfkuenste war, die hier am weitesten verbreitet war, aus welchen Gruenden auch immer. Als ineffektiv hat es sich nur deshalb erwiesen, weil es beim Karate keinen Bodenkampf gibt. Sollte man nun in die missliche Lage gebracht worden sein, hat man als Karate-ka natuerlich die A…karte, weil man sich nicht zu helfen weiss.
Buahahahahahaha! Das sind doch schoene Geschichten die dem
Schueler erzaehlt werden. Selbst in frueheren Zeiten wurden
Schlachten immer mit Waffen gefuehrt, z.B. Schwert. Waffenlose
Kampfkuenste duerften da kaum eine Rolle spielen. Du glaubst
doch wohl nicht im ernst dass Schlachten ohne Waffen gefuehrt
wurden, selbst wenn es nur Holzspeere waren oder Knueppel!
Wo meinst Du eigentlich kommen die Kampfkuenste her? Natuerlich wurden auf dem Schlachtfeld die Kriege nicht nur mit blossen Haenden und Fuessen ausgetragen. Das habe ich auch nicht behauptet. Haettest Du aber besser recherchiert, dann wuesstest Du, dass die Krieger im alten Japan (ich glaube 17. Jhdt. will mich aber nicht festlegen) neben dem Kampf mit dem Schwert eben mit den bekannten Systemen, in diesem Fall Jiu-Jitsu, ausgebildet wurden.
Ein weiteres Beispiel waere Nin-Jitsu, was ja nun natuerlich den Umgang mit Waffen beinhaltet, aber ein ebenso grosser Teil befasst sich eben mit dem Kampf ohne Waffen.
Im gegenteil. Bruce Lee war gerade eine der Ausnahmen. Ich
denke die meisten Senseis sind heute noch genauso verfahren
wie eh und je, auch wenn sie das nicht offen zugeben.
Wie gesagt, die Leute, die ich kenne sind laengst nicht mehr so eingefahren, denn selbst der groesste Depp sieht ja wohl, dass man sich gegenseitig ein wenig Respekt zollen sollte. Ich erwaehnte auch bereits, dass Senseis meistens auch noch Meister einer oder mehrerer anderer Kampfkuenste sind und sich somit ja selber in den Ar$… treten wuerden, weil sie ja zugeben muessten, dass sie nur Dreck lernen, wenn eine der erlernten Kuenste die Beste sei.
Ich denke nicht das die Idee daemlich ist. Wirklich daemlich
ist Boxen, wo man sich nur auf den Schaedel haut!
Ich habe nicht gesagt, dass Boxen nicht daemlich ist. Die Idee ist wahrscheinlich nicht schlecht. Ich korrigiere mich. Ich habe mich ein wenig unklar ausgedrueckt. Daemlich ist es, dass es als Vergleich verkauft wurde, obwohl kein echter Vergleich stattgefunden hat.
Nun, klar solche Leute sind aeusserst willkommen. Aber man
kann die Tests natuerlich nur machen mit solchen die sich
freiwillig melden.
Das ist richtig. Ich sagte ja, moegen die Gruende fuer die nicht-Teilnahme auch verschieden sein. Das waeren aber die Leute, die man braeuchte fuer einen echten Vergleich.
Von den Gracies aus Brasilien weiss ich dass sie des oefteren
unangenehm auffielen indem sie Senseis anderer Kuenste zu
kaempfen herausforderten.
Das taten sie in der Regel dann, wenn schlecht ueber sie gesprochen wurde. Reine Provokation waren diese Herausforderungen nicht. Soweit ich weiss sind die herausgeforderten Leute dann auch nie angetreten. Welche Gruende, das mag jetzt jeder fuer sich selber folgern.
Es ist auch schon vorgekommen das
ein Gracie in einer Demonstrationsveranstaltung von Kung-Fu
auf die Buehne gegangen ist, um mal zu sehen ob die Technik
wirklich was taugt. Meistens haben die Gracies die Ueberhand
behalten. Ob das Verhalten angebracht war, ist natuerlich eine
andere Geschichte
Zumindest habe ich dieses
sich-messen-wollen in gewisser Hinsicht immer bewundert.
Die Gracies sind MEINE HELDEN! Ausrufezeichen.
Gut die Story mit der Demonstrationsveranstaltung ist mir neu. Techniken sind effektiv, aber wie gesagt, beide Parteien koennen nur bis zu einem bestimmten Niveau agieren. Ich zweifle nicht an, dass Jiu-Jitsu prinzipiell zu den effektivsten Kampfkuensten gehoert, aber sich immer nur auf solche Vergleiche einzulassen ist nicht nur gefaehrlich, sondern auch unglaublich dumm.
Buahahahahahahaha! Zufaellig habe ich selbst WT eine zeitlang
gemacht, und bin nicht besonders beeindruckt. Gerade WT ist so
ein negativbeispiel.
- Geht es da hauptsaechlich um Geld, d.h. sie verkaufen
eigene Produkte, Buecher, Uniform, Ausstattung, etc…
Das ist richtig. Zumindest habe ich diese Erfahrung auch mit vielen anderen geteilt, aber das hat nichts mit der Effektivitaet zu tun oder vertue ich mich da jetzt etwa?
- Die Technik halte ich nicht fuer besonders gut…
Nun, das ist Geschmackssache, aber ich bin mir ziemlich sicher, dass sie effektiv sind. Nicht spektakulaer, nicht schoen, sondern stumpf(sinnig), aber effektiv. Das kann man nicht bestreiten.
- Um hoehere Grade zu erreichen muss man noch deftig zahlen
um die Pruefungen ueberhaupt machen zu duerfen.
Richtig! Auch das habe ich mitbekommen, aber das ist immer noch kein Anhaltspunkt, was die Effektivitaet betrifft oder?
- Die senseis die ich hatte waren in jeder hinsicht total
arrogant.
Auch in diesem Punkt stimme ich voll und ganz mit Dir ueberein. Der Kernspecht haelt sich fuer Gott persoenlich. Aber auch hier lieferst Du mir keinen Punkt, der an der Effektivitaet des WT ruetteln wuerde.
Ich mag diese Kampfkunst aus verschiedensten Gruenden nicht. Einige davon hast Du genannt. Doch wenn mich einer fragt, was er machen sollte, um innerhalb eines halben Jahres (und das als absoluter Bewegungslegastheniker) eine Schlaegerei halbwegs unbeschadet zu ueberstehen, dann wuerde ich ihm zu WT (VC) raten.
Man mag nun davon halten, was man will, aber so wie die Kampfkunst aufgebaut und strukturiert ist, bin ich mir sicher, dass sie zu den effektivsten gehoert. Auch ohne Guetesiegel der UFC.
Um noch eines draufzusetzen. Als Jiu-Jitsu so erfolgreich
wurde in den USA, haben die WT-Leute ein Anti-grappling video
herausgebracht! HAHAHAHAHAHAHA. Es ging darum wie wehre ich
mit Schlagtechniken Greiftechniken ab. Das Foto auf dem Video
sagt schon alles aus: Ein WT-ler lag ruecklings auf dem Boden.
Auf seinem Magen hockte rittlings der Angreifer. Die Faeuste
des WT-lers zeigen auf das Gesicht des Angreifers, bereit ihn
zu schlagen!!! HAHAHAHAHAHAAHA Jeder der mal im UFC zugeguckt
hat, weiss dass diese Situation unrealistisch ist,
insbesondere hat in der Position der unten liegende praktisch
keine Chance…erst recht nicht mit Schlagtechniken…
Ich weiss nicht was das fuer ein Video war. Man muss nicht UFC gucken, sondern vielleicht nur mal am Boden gelegen haben. Wenn sich der Tori im Montada befindet, dann hat man am Boden keine Chance hat den Gegner mit seinen Faeusten ins Gesicht zu schlagen. Man hat sehr wenig Moeglichkeiten, sofern man sich nicht im Guard befindet.
Das WT selber beinhaltet kein Boden-Randori (so wuerde ich es ausdruecken), sprich keinen Bodenkampf. Ich weiss aber, dass Techniken gelernt werden, um einem Bodenkampf aus dem Weg zu gehen, um gar nicht erst in diese Situation zu kommen, weil wenn man zu Fall gebracht WIRD, ist man meistens auch in der schlechteren Position. Am Boden selber jedoch, kommt einem die Uebungsform des Chi-Sao zu Gute, womit es dem Tori, bei guter Beherrschung dieser „Technik“, fast unmoeglich wird seinen Gegner zu schlagen oder zu hebeln. Ausserdem behaupte ich einfach mal wuerden WT-ler am Boden liegend sowieso eher auf die Weichteile zielen und die sind in Reichweite und ein solcher Treffer ist immer effektiv.
Fazit: Es ist ein Geschaeft mit hoechstens mittelmaessiger
Technik und ausgepraegter Machtstruktur.
Fazit: Es ist ein Geschaeft mit mittelmaessiger, hoch effektiver Technik und ausgepraegter Machtstruktur.
Aber erklaer mir bitte doch mal, was Du unter mittelmaessiger Technik verstehst.
Ich bezweifle dass die Jungs aufraeumen wuerden. Im Gegenteil
sie wuerden so ordentlich eines auf den Deckel kriegen dass
sie sich da nie wieder hintrauen wuerden. Genau da haben wir
ja den Punkt. Jede Kampfkunst kann von sich behaupten „wir
wuerden dort aufraeumen, aber wir gehen nicht hin aus
folgenden Gruenden…“ Viel Gerede…
Tja, empirisch nachweisen koennen werden wir es wohl nicht. Wie gesagt, es bleibt nun Interpretationssache, was man von der Abwesenheit der WT-ler haelt. Aber ich erwaehnte auch bereits, dass sie disqualifiziert werden wuerden, weil die Techniken die angewandt wuerden, verboten sind. Ein WT-ler wird ausschliesslich auf Reflexe trainiert. Diese Reflexe sind sogar unheimlich wieder abzutrainieren. Ein WT-ler kann also nicht in den Kampf gehen und sagen: Gut, dann tret ich ihm halt vor’s Schienbein statt in die Eier. Dieser gefaehrliche Automatismus ist es was diese Kampfkunst so effektiv macht. Genitaltritte waren frueher ungeschriebenes Gesetz in der UFC, heute ist es sogar schriftlich festgehalten. Schon geht’s nicht mehr.
Ich glaube nicht das Genitaltritte im UFC verboten sind. Im
Gegenteil tragen die Sportler dort meistens Tiefenschutz,
insofern bezweifle ich dass Du mit Genitaltritten weit kommen
wuerdest.
Irrtum! In der UFC sind Genitaltritte verboten. Natuerlich tragen alle Kaempfer einen Tiefschutz jedoch nur aus Sicherheitsgruenden um einen versehentlichen Treffer nicht zum Knockout werden zu lassen. Du kannst es gerne in dem Regelauszug nachlesen. http://www.seg.com
Frueher war es ungeschriebenes Gesetz. Ein Codex an den sich alle gehalten haben. Heute haben die Jungs das aus Sicherheitsgruenden schriftlich festgehalten.
Ausserdem: es gibt nichts effektiveres als einen geraden Fussstoss in Richtung der Genitalien. Der Tritt muss ja noch nicht einmal feste sein, sondern schnell und das ist er in der Regel, weil der Weg, der zurueckgelegt werden muss sehr kurz ist. Jeder normale Mensch reagiert auf einen solchen Treffer und diese Zeit reicht dann dazu aus um andere Techniken anzubringen die den Gegner nun ausschalten. Bauchmuskeln kann man trainieren bis zu einem gewissen Punkt. Deine Hoden werden immer wie rohe Eier aus der Waesche gucken, egal was Du tust.
Auch Karate kennt diese Techniken, und dort haben verschiedene
Karatekas schon gekaempft. Viel ist dabei nicht
herausgekommen.
Viele sind zu gefaehrlich, als das ein Karateka diese anwenden wuerde. Viele sind aber mittlerweile auch schon verboten. Wie gesagt. Den anfaenglich drei Regeln: 1. No rules 2. No rounds 3. No time limit wurden unheimlich hinzugefuegt. Nicht nur dies. Die urspruenglichen drei Regeln gelten heute in der UFC ueberhaupt nicht mehr.
Vertreter an der UFC teilgenommen hat? NEIN! Solltest Du diese
Nun, WTler nehmen unter anderem nicht am UFC teil weil die
Techniken nicht effektiv sind! Sorum ist die Aussage
richtig!!!
Das ist Deine Interpretation. Gut, da Du daran festhaeltst und ich alles versucht habe Dich zu ueberzeugen, kann ich nicht mehr tun, als beide Aussagen so im Raume stehen zu lassen.
Frage mit ja beantworten hast Du einfach keinen Plan und
laberst nutzlos daher ohne Dinge wirklich zu hinterfragen.
Du solltest mal mehr hinterfragen.Z.B. wie belegst Du die
effektivitaet von WT?
Du redest immer von belegen, aber der einzige sog. „Beweis“ den Du mir lieferst ist die UFC. Ich sage aber die UFC bietet nicht unbedingt die Bewertungsgrundlagen. Ausserdem habe ich lange genug Kampfkunsterfahrung gesammelt. Ich habe WT zudem auch noch selber ausgefuehrt. Ich weiss, was die Jungs da tun. Ich habe WT live in action selber angewandt und von anderen Leuten bei Schlaegereien anwenden sehen. Ich bin gut weggekommen. Die anderen auch. Die anderen waren nicht nur Dorftrottel, sondern auch ausgebildete Kampfkunst Aktive. Welche spielt ueberhaupt keine Rolle. Der Zeitraum des erlernten WTs betrug 3 Monate, die der anderen weit ueber 2 Jahre. Gut, der eine ist besser, der andere geht nicht zum Training und und und und und…
Aber ich weiss mittlerweile, wann Techniken effektiv sind und wann nicht, so ueberheblich das jetzt auch klingen mag. Effektiv sind sie alle nur die einen mehr, die anderen weniger.
Ist nicht wahr. Von allen diesen Kampfkuensten gab es
Vertreter. Die haben alle verloren! Welche haben gewonnen? Die
jungs die mischmasch betreiben! Und das bestaetigt meine
Aussage! Es geht um Techniken, nicht um Kuenste!
Die Gracies nehmen nicht mehr teil. Das waere noch reines Jiu-Jitsu gewesen, auch wenn es mittlerweile Brazilian Jiu-Jitsu genannt wird. Was fuer ein Unsinn! Aber egal, anderes Thema. Es geht eben nicht um Techniken. Es geht darum alle Moeglichkeiten abzudecken. Aber wenn es Dir doch so um Techniken geht. Was betreibst Du denn? Oder liest Du Techniken und Griffe im Buch nach, machst sie zweimal und meinst Du haettest sie gelernt?
Mir ging es in erster linie darum dass UFC, einen mit
Einschraenkungen objektiven Test ermoeglicht. Was jeder mit
den Testergebnissen macht ist sein Problem.
Mit sehr starken Einschraenkungen. Es findet eben eine Versportlichung statt. Deswegen wird mir Guido wahrscheinlich auch zustimmen, wenn ich sage, dass die UFC alles andere als das Mass aller Dinge ist.
Naja! Glaubst Du wirklich, dass Du Hebel nur weil Du sie
einmal gezeigt bekommen hast tatsaechlihc anwenden kannst?
Wenn ja, tust Du mir leid.
Das habe ich ja auch nicht behauptet. Du kennst dann den
Hebel. Um ihn auch anwenden zu koennen gehoert
selbstverstaendlich viel Uebung dazu. Aber Du musst nicht das
ganze Aikido-ABC lernen wenn du dich nur fuer den Buchstaben L
interessierst.
Das ist korrekt. Du wirst auch immer Techniken und Hebel haben, die Du bevorzugst, weil Du diesen einen Hebel einfach nicht richtig hinbekommst oder er Dir zu unsicher erscheint. Um Buchstaben I zu lernen musst Du aber das ABC lernen, um ueberhaupt einen Zugang zu I zu haben.
Nun, ich denke wenn Du in deiner Arbeitsstelle oder wo auch
immer offen sagen wuerdest „Ich trage eine Knarre“ wirst du
mal komisch angeblickt. Insofern kulturell nicht akzeptiert.
Ich fahre Manta. Wirst Du auch komisch angeguckt. Ist aber kein kulturelles Problem, aber lassen wir das. Haarspaltereien.
In Amerika ist es anders. Dort gibt es ne andere Kultur. Also
hat es doch was mit der jeweiligen Kultur zu tun, die von Land
zu Land variiert.
Gut, ich trage keine Waffen mit mir rum. Die behindern mich eher, also was soll’s.
BUAHAHAHAH! Noch so ein geiler Witz. Also, mit einem Schweizer
Taschenmesser wirst Du Dich wohl kaum verteidigen (koennen).
Ich sprach bewusst nicht von schweizer Taschenmessern. Es gibt
durchaus robuste Klappmesser, auch solche die sich einhaendig
oeffnen lassen(sind in Amerika ein Hit). Informier dich mal…
Ich sagte ja Jackknives. Besser bekannt als Sprungmesser. Stilettes waeren dann die Dinger, die Du meinst, glaube ich. Auf „Knopfdruck“ kommen die Dinger dann seitwaerts rausgeschossen. Ich bezog mich mit dem Lacher auch mehr auf die Ausrede Du wuerdest ein Stilette zum Obstschaelen benoetigen. Also bitte…
Tja, wie ich schon sagte, kommen die meisten Angriffe eher aus
der Naehe. Z.B. Du laeufst auf der Strasse, ploetzlich steht
einer vor Dir und sagt:„Hey gib mir doch mal ne Mark!“.
Vielleicht wird er auch agressiv. Auf distanzhalten
funktioniert doch nur, wenn Du die Gefahr von weitem kommen
siehst…Es waere peinlich auf jeden mutmasslichen Raeuber
gleich von 20 Metern Entfernung mit der Knarre zu zielen.
Buahahahahah!
Das ist klar. Deswegen sagte ich ja. Das Ding ist mehr dafuer da Einbrecher festzunageln oder aehnliches. Mit der Schusswaffe haeltst Du Deinen Gegner bewusst auf Distanz, um ihm einen Angriff gar nicht erst zu ermoeglichen. Sie werden mittlerweile faelschlicherweise auch als „Selbstverteidigungswaffen“ benutzt.
Doch ich verspreche Dir eines. Ziel mit dem Ding auf mich, wenn Du in meiner Reichweite stehst und bevor Du auch nur die Entscheidung getroffen hast abzudruecken, habe ich Dir mindestens drei Gelenke gebrochen. Das Teil ist nicht dafuer da, damit Du einen Gauner Dir vom Hals halten kannst, sobald er Dich einmal angegriffen hat. Das funktioniert deshalb, weil die meisten Leute zu recht sehr viel Angst vor einer Schusswaffe haben und somit lieber ihr Geld rausruecken.
MfG
eclipze
P.S. Freu mich schon auf die naechste Runde. ;0)