Kampfsport - aber welcher?

Hallo!

Ich mache mittlerweile schon seit einem Jahr Fitness habe aber langsam das Gefühl, dass mir das (v.a. in Bezug auf meine Gelenkigkeit und meine Körperbeherrschung) nicht ganz ausreicht. Da ich der Ansicht bin, dass Kampfsport vielleicht doch für mich nicht das Schlechteste ist, wollte ich mal fragen, welche hier empfohlen werden. Ich wollte natürlich nicht gleich irgendwas auf Vollkontakt machen (dafür ist mir meine Nase doch etwas zu schön :wink:.

Mein grösstes Problem ist wohl, dass ich mittlerweile 23 bin. Muss ich um mit sowas anzufangen nicht jünger sein?

Ich habe früher mal ganz Judo gemacht - das ist mir aber etwas zu sehr wie Ringen gewesen, weswegen ich das recht schnell wieder habe sein lassen.

Ich danke für jede Info!

Gruss

Hannes

Mein grösstes Problem ist wohl, dass ich mittlerweile 23 bin.
Muss ich um mit sowas anzufangen nicht jünger sein?

Nee, warum? Als ich angefangen habe, war ich auch schon 27 oder so, habe dann 2 Jahre Taekwon-do gemacht, 4 Jahre nix und bin seit ein paar Monaten wieder dabei. Wenn du meinst, du willst das lernen, dann tu es auch. Bei uns gibt es Leute, die sind schon ueber 40.

Ich habe früher mal ganz Judo gemacht - das ist mir aber etwas
zu sehr wie Ringen gewesen, weswegen ich das recht schnell
wieder habe sein lassen.

Kukk dir doch mal bei verschiedenen Vereinen/Sportschulen die verschiedensten Kampfkuenste an. Was mich sehr beeindruckt ist Kung-Fu.

Teakwon-do ist uebrigens aehnlich von einigen Stellungen und Techniken wie Karate. Nur der Ursprung liegt woanders (Korea, Japan). Karate gibt es aber in vielen Staedten und auch Doerfern.

Li

Hi Hannes!
Aus eigener Erfahrung kann ich Dir folgendes berichten: Ich habe andersherum angefangen (zuerst Karate, dann Fitneßstudio).
In Sachen Alter brauchst Du Dir keine Gedanken zu machen - versuche aber auf gar keinen Fall die Verrenkungen der Kiddis nachzumachen, tut nur weh… :wink:
Kampfsport ist sehr gut für Körperkoordination und Beweglichkeit. Außerdem ist es ein gutes Gefühl, sich im Notfall eventuell ein wenig wehren zu können.
Karate ist doch sehr verbreitet in D, da dürfte es in jeder kleinen Stadt Sportvereine geben.
Im Karate selber gibt es unterschiedliche Stilarten, die sich ein wenig in Sachen Härte, Trainingsformen etc. unterscheiden. Selber mal angucken.
Eine Anmerkung noch zum Zeitfaktor: Um für mich selber etwas zu erreichen, hab’ ich 3x/Woche Fitneßstudio und 2x/Woche Karate trainiert. Das funktioniert aber nicht über längere Zeit. Du solltest Dir vielleicht vorher überlegen, wo Dein Schwerpunkt liegen soll.
Beste Grüße
Munin

Hallo.

Schau mal auf
www.asia-kampfkunstzentrum.de
vorbei. Das ist zwar auf eine Schule zugeschnitten, aber es gibt eine Menge interessante Infos über verschiedene Kampfsportarten.

Gruß
Jens

Schnuppern
Hi!

Ich mache mittlerweile schon seit einem Jahr Fitness habe aber
langsam das Gefühl, dass mir das (v.a. in Bezug auf meine
Gelenkigkeit und meine Körperbeherrschung) nicht ganz
ausreicht. Da ich der Ansicht bin, dass Kampfsport vielleicht
doch für mich nicht das Schlechteste ist, wollte ich mal
fragen, welche hier empfohlen werden. Ich wollte natürlich
nicht gleich irgendwas auf Vollkontakt machen (dafür ist mir
meine Nase doch etwas zu schön :wink:.

Sooo viel Kontaktsportarten gibt es eigentlich auch nicht…(gemessen an der Gesamtzahl)

Mein grösstes Problem ist wohl, dass ich mittlerweile 23 bin.
Muss ich um mit sowas anzufangen nicht jünger sein?

Ich denke mal, dass Du keinen Weltmeistertitel mehr anstrebst - dann würde es evtl. etwas eng :smile:
Ich kann mich daran erinnern, dass der älteste Anfänger bei uns fast 60 Jahre alt war - und er hatte einen Riesenspaß!

Ich habe keine Ahnung, was Du für Prioritäten setzt. Deshalb würde ich Dir raten, mal ein paar verschiedene Richtungen anzutesten. Wenn Du überhaupt keine Ahnung hast, was Du eigentlich machen willst, besuche doch mal eine Budo-Gala (keine Ahnung, wann die nächste ist).

Legst Du Wert darauf, Dich effektiv (und nach relativ kurzer Zeit) verteidigen zu wollen, empfehle ich Wing Tsun oder Aikido (da dauert es allerdings etwas länger, da die Techniken wirklich nicht einfach zu lernen sind). Wenn Du eher ein Wettkampftyp bist, der sich möglichst schnell mit anderen „messen“ möchte, versuche es mit Taekwon Do. Wenn Du Wert auf die Technikbeherrschung legst, empfehle ich Karate, und wenn Du auf Tradition stehst, suche Dir einen GUTEN (die sind SEHR rar) Wu Shu Club (oder Kung Fu oder Shaolin Chuang Fa, etc.)

Seriöse Vereine lassen Dich ein paar mal beim Training zusehen oder mitmachen. Da ich zwar selbst meine Favoriten habe, es aber ablehne zu sagen: XXXdo ist schlecht, YYYdo ist besser, und ZZZdo ist am besten, kann ich Dir keinen seriösen Tip geben. Es gibt einfach ZU VIELE Richtungen, die teilweise aber total ähnlich sind. Allein im Karate fallen mir auf Anhieb sechs verschieden Strilrichtungen ein - abraten würde ich Dir jedoch von Kyokoshinkai, da Du Kontakt eher weniger möchtest.

Viel Spaß beim Testen

Guido

Hallo zusammen!

Vielen Dank an alle, die mir so zahlreich geschrieben haben!
Eure Artikel haben mir wirklich geholfen und ich habe jetzt auch etwas mehr Ahnung, in welche Richtung ich mich jetzt umschauen muss!

Danke nochmals!

Hannes

hallo

ich habe vieles ausprobiert über die jahre - aber das beste, effektivste, schönste, LOGISCHSTE und sofort anwendbare (falls nötig) ist KALI

gibt`s in reutlingen, bamberg und würzburg

tschüss

matthias

Hallo Hannes,

probier es lieber mit einem anderen Ansatz.

Schau dir an, welche Sportschulen oder Vereine in deiner Nähe sind. Welche Trainingszeiten haben sie, wie ist die Atmosphäre dort?
Selbst in einem Ballungsraum wirst du nur eine handvoll an Trainingsmöglichkeiten finden, die auf dich passen.

Gruß
Carlos

Hallo

gute Frage, mit dem Thema habe ich mich auch ein bischen auseinandergesetzt.
Zunaechst moechte ich drei Kampfsporttechniken aufzeigen:

-Schlagtechniken(also Tritte, Stoesse, Faustschlaege )
-Greiftechniken (Wuergegriffe, Armhebel, Beinhebel wie z.B. Judo. Diese erweisen sich gerade am wirkungsvollsten wenn beide sich auf dem Boden, befinden, also aufeinanderliegend oder so…)
-Waffentechniken (interessant duerften Heutzutage z.B. Messerkampf Techniken sein. Schwertkaempfe sind eher was fuer exoten. Dagegen sind Messer als Selbstverteidigungsmittel selbst heute sehr nuetzlich - philipinische Kampfsportarten sind dafuer sehr gut)

Ist Dir UFC(Ultimate Fighting Championship) ein begriff? Es geht um Kampfsport Mann gegen Mann, wo fast alles erlaubt ist, ausser den Gegner zu toeten. Ist in Amerika sehr beliebt, und hierzulande auch in einigen Videolaeden zu erhalten. Bitte nicht mit Wrestling verwechseln, wo es nur um eine Show geht. Die Kaempfe im UFC sind echte sportliche wettkaempfe und keine Simulationen. Das gute daran ist, das man endlich wirklich Kampfsportart gegen Kampfsportart auf empirischer Ebene vergleichen kann. Auch die „Pride“ Wettkaempfe bieten das gleiche. Nun ich habe schon einige Wettkaempfe mitverfolgt und kann daher sagen was sich am effektivsten erwiesen hat:
Am besten schneiden Kaempfer ab die sich sowohl in Schlagtechniken als auch Greiftechniken gut auskennen. Gerade Experten im Bodenkampf(Brazilian Jiu-Jitsu(Greiftechniken)) haben oft gewonnen, weil gerade der Bodenkampf sehr oft vernachlaessigt wird. Sehr schlecht haben reine Karatekas,TKD, und Kung-Fu Leute abgeschnitten.
Insofern koennen wir von allen Kampfsportarten was lernen.

In dieser Hinsicht waere vielleicht Ju-Jutsu zu empfehlen, da dort so eine Kombination aus verschiedenen KSA vorhanden ist. Auch Krav-Maga(israelisch) hat Techniken aus verschiedenen KSA.
Die oben genannten KSA sind auch beide fuer den wirklichen Kampf gedacht.
Ideal ist eigentlich wenn Mann in der Lage ist, von allen KSA was zu lernen denn fast alle haben wirkungsvolle Techniken. Eigentlich sollte der ernsthafte Student sich auf das erlernen von Techniken konzentrieren. Leider ist uns diese Wahl verwehrt. Wir muessen das gesamte Paket kaufen, das heisst, die KSA die wir gewaehlt haben, mit ihren guten und nutzlosen Techniken.

Wenn Du auf Waffenkampf stehst, bzw. Selbstverteidigung fuer dich sehr wichtig ist, waere wahrscheinlich so eine philipinische Messer-KSA zu empfehlen. Diese sind aeusserst effektiv und toedlich, allerdings nur fuer den absoluten Ernstfall zu gebrauchen. Ueberhaupt lohnt es sich vielmehr mit einem Messer umgehen zu lernen, als jahrelang zu ueben um sich zu verteidigen. Die Frage ist dann natuerlich was machst Du wenn Du das Messer nicht dabei hast, etwa im Schwimmbad oder so…

Aber wie gesagt…alles kommt drauf an…
Wohnst Du zufaellig in der Naehe einer UNI? Diese haben oefters ein umfangreiches Sportprogramm und bieten mitunter auch verschiedene KSA an. Meistens ist der Preis sehr billig oder sogar kostenlos, wenn Du Dich als Student einmogeln kannst. Dann bietet sich auch die Moeglichkeit verschiedene KSA zu erlernen bzw. mal reinzuschnuppern.

Ein ganz klein wenig angefressen…
…fühle ich mich beim Lesen Deiner Antwort.

Hallo !

Zu aller erst mag ich den Begriff Kampf SPORT art nicht. Es gibt nicht wirklich viele Gemeinsamkeiten zwischen einer Kampfkunst und dem Begriff Sport.

Zunaechst moechte ich drei Kampfsporttechniken aufzeigen:

-Schlagtechniken(also Tritte, Stoesse, Faustschlaege )
-Greiftechniken (Wuergegriffe, Armhebel, Beinhebel wie z.B.
Judo. Diese erweisen sich gerade am wirkungsvollsten wenn
beide sich auf dem Boden, befinden, also aufeinanderliegend
oder so…)

Gerade Hebel sind am effektivsten, wenn man sie mit Schlägen, Stößen, Tritten, etc. verbindet!

Ich halte Hebel für wirkungsvoller, wenn der Gegner noch steht - schaue mal beim Aikido nach! Ich meine nicht den Hebel zum Fixieren - den brauche ich in der Regel nicht mehr nach dem Knochenbruch, den ich meinem Gegner durch einen Hebel vorher zufügte!

-Waffentechniken (interessant duerften Heutzutage z.B.
Messerkampf Techniken sein. Schwertkaempfe sind eher was fuer
exoten. Dagegen sind Messer als Selbstverteidigungsmittel
selbst heute sehr nuetzlich - philipinische Kampfsportarten
sind dafuer sehr gut)

Waffen sind am effektivsten, wenn sie „lediglich“ als Verlängerung der eigenen Gliedmaßen eingesetzt werden!

Ist Dir UFC(Ultimate Fighting Championship) ein begriff? Es
geht um Kampfsport Mann gegen Mann, wo fast alles erlaubt ist,
ausser den Gegner zu toeten.

…was aber auch hin und wieder mal vorkommt! Toller „SPORT“!
Zum Glück ist es in den meisten zivilisierten Ländern verboten.

Ist in Amerika sehr beliebt, und
hierzulande auch in einigen Videolaeden zu erhalten. Bitte
nicht mit Wrestling verwechseln, wo es nur um eine Show geht.
Die Kaempfe im UFC sind echte sportliche wettkaempfe und keine
Simulationen. Das gute daran ist, das man endlich wirklich
Kampfsportart gegen Kampfsportart auf empirischer Ebene
vergleichen kann.

Kann man meines Erachtens nicht! In einigen Kampfkünsten (nimm Shaolin Chuang Fa) geht es nicht darum, den Gegner kampfunfähig zu machen - es geht darum, ihn möglichst schwer, bzw. schmerzhaft zu verletzen, oder besser noch: ZU TÖTEN! Das heißt nicht, dass man sich damit nicht verteidigen kann oder soll - aber jeder verantwortungsvoll Übende wird wissen, wo seine (oder besser: des Gegners) Grenzen liegen!

Auch die „Pride“ Wettkaempfe bieten das
gleiche. Nun ich habe schon einige Wettkaempfe mitverfolgt und
kann daher sagen was sich am effektivsten erwiesen hat:
Am besten schneiden Kaempfer ab die sich sowohl in
Schlagtechniken als auch Greiftechniken gut auskennen. Gerade
Experten im Bodenkampf(Brazilian Jiu-Jitsu(Greiftechniken))
haben oft gewonnen, weil gerade der Bodenkampf sehr oft
vernachlaessigt wird. Sehr schlecht haben reine Karatekas,TKD,
und Kung-Fu Leute abgeschnitten.

Wie gesagt - es gibt da halt verschiedene Zielsetzungen!

Insofern koennen wir von allen Kampfsportarten was lernen.

Das ganz sicher!

In dieser Hinsicht waere vielleicht Ju-Jutsu zu empfehlen, da
dort so eine Kombination aus verschiedenen KSA vorhanden ist.
Auch Krav-Maga(israelisch) hat Techniken aus verschiedenen
KSA.
Die oben genannten KSA sind auch beide fuer den wirklichen
Kampf gedacht.

Nochmal: Das ist jede Kampfkunst, bei der man auch den Angriff lernt!

Ideal ist eigentlich wenn Mann in der Lage ist, von allen KSA
was zu lernen denn fast alle haben wirkungsvolle Techniken.
Eigentlich sollte der ernsthafte Student sich auf das erlernen
von Techniken konzentrieren. Leider ist uns diese Wahl
verwehrt. Wir muessen das gesamte Paket kaufen, das heisst,
die KSA die wir gewaehlt haben, mit ihren guten und nutzlosen
Techniken.

Oh, oh… Ich glaube nicht, dass es „nutzlose“ Techniken gibt! Da es nunmal bei etlichen Kampfkünsten der Fall ist, dass diverse Techniken nur dann funktionieren, wenn andere folgen (oder vorher ausgeführt wurden), mögen sie auch nur im Paket sinnvoll erscheinen.

Wenn Du auf Waffenkampf stehst, bzw. Selbstverteidigung fuer
dich sehr wichtig ist, waere wahrscheinlich so eine
philipinische Messer-KSA zu empfehlen. Diese sind aeusserst
effektiv und toedlich, allerdings nur fuer den absoluten
Ernstfall zu gebrauchen. Ueberhaupt lohnt es sich vielmehr mit
einem Messer umgehen zu lernen, als jahrelang zu ueben um sich
zu verteidigen. Die Frage ist dann natuerlich was machst Du
wenn Du das Messer nicht dabei hast, etwa im Schwimmbad oder
so…

Sorry - aber da ist es doch am besten, sich gleich eine Knarre zuzulegen und jeden, der mich dumm anmacht abzuknallen :frowning: (oder habe ich Dich jetzt zu scharf interpretiert?)

Aber wie gesagt…alles kommt drauf an…
Wohnst Du zufaellig in der Naehe einer UNI? Diese haben
oefters ein umfangreiches Sportprogramm und bieten mitunter
auch verschiedene KSA an. Meistens ist der Preis sehr billig
oder sogar kostenlos, wenn Du Dich als Student einmogeln
kannst. Dann bietet sich auch die Moeglichkeit verschiedene
KSA zu erlernen bzw. mal reinzuschnuppern.

Ich würde auch den normalen eingetragenen Verein einem Dojo (als „Privatclub“) vorziehen - es ist günstiger und meistens (na gut: oft) auch besser!

Gruß
Guido

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UFC = Stiftung Warentest der KSA
Hallo !
Zunaechst einmal muss ich meine Ignoranz offenbaren:
ich kenne den Ausdruck, „sich angefressen fuehlen“ nicht. Kannst Du mir bitte erklaeren was er bedeutet. Ein anderer benutzte neulich den Ausdruck „auf die Mutter springen“ was hat das zu bedeuten?

Gerade Hebel sind am effektivsten, wenn man sie mit Schlägen,
Stößen, Tritten, etc. verbindet!

Redest Du da aus der Praxis oder aus der Theorie? Gerade im UFC habe ich noch nie eine Kombination von Hebeln und Schlaegen gesehen. Mag sein dass es theoretisch solche Kombos gibt, aber die Frage ist ob ich das in die Praxis umsetzen kann. Das zeigt gleichzeitig ein Manko der meisten KSA an. Viele dinge funktionieren nur in der Theorie, bzw. wenn der Gegner nach den selben Regeln kaempft, sprich die gleiche KSA ausuebt, oder sich erwartungsgemaess verhaelt.

Ich halte Hebel für wirkungsvoller, wenn der Gegner noch steht

  • schaue mal beim Aikido nach! Ich meine nicht den Hebel zum
    Fixieren - den brauche ich in der Regel nicht mehr nach dem
    Knochenbruch, den ich meinem Gegner durch einen Hebel vorher
    zufügte!

Siehe oben…

ausser den Gegner zu toeten.

…was aber auch hin und wieder mal vorkommt! Toller „SPORT“!
Zum Glück ist es in den meisten zivilisierten Ländern
verboten.

Nun, beim Boxen gab es seit bestehen ueber 500 Tote, und dass glaube ich allein in offiziellen Wettkaempfen. Tatsaechlich vertreten einige Experten die Meinung das Boxen gefaehrlicher ist. Warum? Dicke Handschuhe -> kaum Oberflaechenverletzungen dafuer aber Gehirnschaeden durch grosse Anzahl der Faustschlaege, die beim Boxen hauptsaechlich auf den Kopf gehen.
Dagegen fallen beim UFC weniger Schlaege auf den Kopf, weil auch andere Dinge erlaubt sind. Es gibt mehr Oberflaechenverletzungen, Blut fliesst, aber diese Wunden sind objektiv gesehen harmlos, verheilen leicht, sind nur Hautwunden.

Kann man meines Erachtens nicht! In einigen Kampfkünsten (nimm
Shaolin Chuang Fa) geht es nicht darum, den Gegner
kampfunfähig zu machen - es geht darum, ihn möglichst schwer,
bzw. schmerzhaft zu verletzen, oder besser noch: ZU TÖTEN! Das

Nun es gibt immer wieder Kampfkuenste die sich dem Wettkampf entziehen mit der Behauptung „unsere Techniken“ sind zu gefaehrlich, toedlich, etc… Diese entziehen sich dann jeder empirischen Untersuchung, und Mann kann nur hoffen dass besagte Techniken im Ernstfall wirklich funktionieren, was teilweise zweifelhaft ist.

heißt nicht, dass man sich damit nicht verteidigen kann oder
soll - aber jeder verantwortungsvoll Übende wird wissen, wo
seine (oder besser: des Gegners) Grenzen liegen!

Hoechstens aus der Theorie. Denn da die Techniken nie wirklich ernsthaft angewendet werden, kann man auch nicht wirklich wissen wo die Grenzen liegen, bzw. ob die Technik auch im Ernstfall funktionieren wuerde. Du musst bei Kampfkuensten immer bedenken, dass der Faktor Mensch(besser Meister) eine wesentliche Rolle spielt. Der Meister der KSA wird seine Ideen immer verteidigen und behaupten er haette das beste System. Wenn er schlau ist verbietet er seinen Schuelern sich mit anderen KSA zu messen bzw. in Wettkaempfen wie UFC teilzunehmen. So werden diese nie erkennen wo die Macken in Ihrem System sind! Denn vielen Meistern geht es in erster Linie um Ansehen und Macht, wie etwa ein Waschmittelhersteller der behauptet das beste Mittel zu besitzen. In der Hinsicht ist UFC so etwas wie Stiftung Warentest der KSA. Wenn manche sich da bewusst heraushalten dann soll jeder die Schlussfolgerung ziehen die er fuer richtig haelt. Frage an Dich: Wenn bei SWT(Stiftung Warentest) 100 Waschmittel getestet und benotet werden, wuerdest Du eines kaufen wo die Firma sich bewusst nicht an der Erprobung beteiligt hat? Natuerlich nicht!!! Es sei denn Du hast wirklich starke Gruende dazu.

Oh, oh… Ich glaube nicht, dass es „nutzlose“ Techniken gibt!

Nun, ja ich will jetzt nicht darueber gross diskutieren aber sagen wir mal so, es gibt bestimmt effektivere, und weniger effektive Techniken.

Da es nunmal bei etlichen Kampfkünsten der Fall ist, dass
diverse Techniken nur dann funktionieren, wenn andere folgen
(oder vorher ausgeführt wurden), mögen sie auch nur im Paket
sinnvoll erscheinen.

Gut, aber ich denke man kann das ganze in Techniken aufteilen die mehr oder weniger unabhaengig sind. Was ich meinte, ist: wenn ich einige bestimmten Hebel von Aikido fuer gut empfinde, muss ich nicht umbedingt 5 Jahre land Aikido machen, sondern kann zu einem Kenner gehen und sagen: kannst Du mir bitte diese Hebel beibringen etc…

Sorry - aber da ist es doch am besten, sich gleich eine Knarre
zuzulegen und jeden, der mich dumm anmacht abzuknallen :frowning:
(oder habe ich Dich jetzt zu scharf interpretiert?)

Ja, hast Du. Es ging mir um Selbstverteidigung, Dumm anmachen rechtfertigt im Normalfall nicht die Toetung.
Du hast eigentlich auch Recht was die Knarre angeht, allerdings gibt es Unterschiede zwischen Messer und Knarre die ich aufzeigen werde:

-Ein Messer, ist ein relativ einfaches, primitives Instrument. Das heisst, es ist billig, leicht anzuschaffen, relativ klein, also leicht mit sich herumzutragen.
-Pistole oder Revolver sind dagegen teuer, groesser schwerer, nicht so leicht anzuschaffen, auffaelliger,etc… Ganz abgesehen dass es in vielen Laendern schwierig ist einen Waffenschein oder aehnliches zu erhalten.
-Knarre ist kulturell oft nicht akzeptiert(wer traegt denn schon eine Knarre mit sich?)
-Dagegen wird niemand was einwenden wenn Du ein Klappmesser mit Dir herumtraegst. Wenn dann natuerlich jemand fragt, sagst Du einfach"Ach damit schaele ich Fruechte oder oeffne Kartons." Eine Pistole hat dagegen nur einen Zweck.
-Letztendlich ist ein Messer in der Hand eines Experten auf kurze Entfernung midestens genauso toedlich wie eine Knarre, insofern sogar einer Knarre vorzuziehen, vor allem weil die meisten Angriffe aus der Naehe kommen.

Wie Du siehst gibt es also gleich mehrere Punkte die das Messer wertvoller machen. Schliesslich ist ein Sturmgewehr auch effektiver als ne Knarre aber kaum einer wuerde den ganzen Tag damit durch die Gegend laufen.

Gruss Abraham

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Huhu
…noch einmal!

Zunaechst einmal muss ich meine Ignoranz offenbaren:
ich kenne den Ausdruck, „sich angefressen fuehlen“ nicht.
Kannst Du mir bitte erklaeren was er bedeutet.

Hmm - kennst Du auch nicht den Begriff „das nagt an mir“? Es hat mich halt ziemlich nachdenklich gemacht - was aber hauptsächlich daher rührt, dass ich eine Riesenabneigung gegen UFC etc. habe!

Ein anderer benutzte neulich den Ausdruck „auf die Mutter springen“ was hat das zu bedeuten?

Dazu würde mir jetzt schon etwas einfallen, aber da ich den Zusammenhang nicht kenne, unterlasse ich es jetzt, Schweinkram zu assoziieren :wink:

Gerade Hebel sind am effektivsten, wenn man sie mit Schlägen,
Stößen, Tritten, etc. verbindet!

Redest Du da aus der Praxis oder aus der Theorie? Gerade im
UFC habe ich noch nie eine Kombination von Hebeln und
Schlaegen gesehen. Mag sein dass es theoretisch solche Kombos
gibt, aber die Frage ist ob ich das in die Praxis umsetzen
kann. Das zeigt gleichzeitig ein Manko der meisten KSA an.
Viele dinge funktionieren nur in der Theorie, bzw. wenn der
Gegner nach den selben Regeln kaempft, sprich die gleiche KSA
ausuebt, oder sich erwartungsgemaess verhaelt.

Ich rede hier nicht von Regeln. Wenn ich beispielsweise die „zweihändigen“ Hebel aus dem Aikido nicht sanft ausführe, sondern einen Hebel „schlage“ (nicht so einfach zu erklären), dann bringe ich den Gegner nicht zu Fall, sondern füge ihm einen Gelenkschaden (z.B. Fraktur) zu.

Anderes Beispiel: Wenn ich jemanden mit einem Handgelenkshebel dazu bringe, sich vornüber zu beugen, bietet sich ein „Fußballkick“ geradezu an.

Nun, beim Boxen gab es seit bestehen ueber 500 Tote…

Nur mit dem Unterschied, dass im Boxsport die Tendenz extrem nach unten geht. Es wird mittlerweile eher in Kauf genommen (zum Glück), dass das Publikum den Schiri wegen Kampfabbruchs lyncht, als das ein Boxer schwere Verletzungen abbekommt.

Nun es gibt immer wieder Kampfkuenste die sich dem Wettkampf
entziehen mit der Behauptung „unsere Techniken“ sind zu
gefaehrlich, toedlich, etc… Diese entziehen sich dann jeder
empirischen Untersuchung, und Mann kann nur hoffen dass
besagte Techniken im Ernstfall wirklich funktionieren, was
teilweise zweifelhaft ist.

Na ja, ich weiß nicht, ob die traditionellen Kampfkünste sich noch beweisen müssen. Jahrhundertelang wurden diese in Kriegen sehr erfolgreich getestet - klar: Mit dem Ziel des tötens, nicht des Sports.

heißt nicht, dass man sich damit nicht verteidigen kann oder
soll - aber jeder verantwortungsvoll Übende wird wissen, wo
seine (oder besser: des Gegners) Grenzen liegen!

Hoechstens aus der Theorie. Denn da die Techniken nie wirklich
ernsthaft angewendet werden, kann man auch nicht wirklich
wissen wo die Grenzen liegen, bzw. ob die Technik auch im
Ernstfall funktionieren wuerde. Du musst bei Kampfkuensten
immer bedenken, dass der Faktor Mensch(besser Meister) eine
wesentliche Rolle spielt. Der Meister der KSA wird seine Ideen
immer verteidigen und behaupten er haette das beste System.

Ein guter Meister tut das garantiert nicht! Er weiß zwar um die Stärken seines Systems (natürlich auch um die Schwächen, die er zugegebenermaßen nicht so offen preisgeben wird) - aber ich habe die Erfahrung gemacht, dass die großen Meister (und dazu gehört der Charakter sicherlich noch etwas mehr als die sportlichen Fähigkeiten) immer offen waren für andere Systeme.

Toshishiro Obata zum Beispiel ist nicht nur ein begnadeter Iai-Do Meister, er ist auch ein begnadeter Aikidoka, und auch sein Karate ist nicht schlecht!

Mein Ex-Trainer ist ein fantastischer Shotokan-Karateka. Trotzdem fand er es klasse, wenn ich beim freien Training uralte chinesische Shaolintechniken mit ihm übte. Er fand es so begeisternd, dass Techniken, die sehr weich und sanft wirken eigentlich nur leicht anders waren als die harten Shotokan-Techniken…

Davon gibt es so viele Beispiele, dass ich sie hier nicht unbedingt noch nennen mag!

Wenn er schlau ist verbietet er seinen Schuelern sich mit
anderen KSA zu messen bzw. in Wettkaempfen wie UFC
teilzunehmen. So werden diese nie erkennen wo die Macken in
Ihrem System sind! Denn vielen Meistern geht es in erster
Linie um Ansehen und Macht, wie etwa ein Waschmittelhersteller
der behauptet das beste Mittel zu besitzen. In der Hinsicht
ist UFC so etwas wie Stiftung Warentest der KSA. Wenn manche
sich da bewusst heraushalten dann soll jeder die
Schlussfolgerung ziehen die er fuer richtig haelt. Frage an
Dich: Wenn bei SWT(Stiftung Warentest) 100 Waschmittel
getestet und benotet werden, wuerdest Du eines kaufen wo die
Firma sich bewusst nicht an der Erprobung beteiligt hat?
Natuerlich nicht!!! Es sei denn Du hast wirklich starke
Gruende dazu.

Da ist wieder die Zielvorgabe! Du vergleichst hier Äpfel mit Birnen! Waschmittel hat immer das gleiche Ziel mit immer den selben Methoden: Zeug rein, Wasser drauf, Wäsche sauber!

Beim UFC gibt es (wenn auch nicht viele) Regeln. Ganz sicher eignet sich zum Beispiel Jiu-Jitsu als Grundlage zum UFC besser als viele andere Kampfkünste. Wenn ich an die Gracies denke, bekomme ich Gänsehaut!

Jetzt gebe ich Dir mal ein Beispiel vom Anfang des 20. Jarhunderts. Aikido ist definitiv keine Wettkampfsportart! Es gibt da zwar den Versuch (ich glaube in Frankreich?), aber meiner Meinung nach ist es eher peinlich. Als M. Uejeshiba sich seinerzeit allen großen traditionellen (andere gab es ja nicht) Meistern in Japan zum Kampf stellte, war er dennoch absolut unbezwingbar. Und das ganz ohne Bodenkampf - obwohl auch Jiu-Jitsu-Größen unter den „Challengern“ waren!

Oh, oh… Ich glaube nicht, dass es „nutzlose“ Techniken gibt!

Nun, ja ich will jetzt nicht darueber gross diskutieren aber
sagen wir mal so, es gibt bestimmt effektivere, und weniger
effektive Techniken.

OK - unterschreib ich!

Gut, aber ich denke man kann das ganze in Techniken aufteilen
die mehr oder weniger unabhaengig sind. Was ich meinte, ist:
wenn ich einige bestimmten Hebel von Aikido fuer gut empfinde,
muss ich nicht umbedingt 5 Jahre land Aikido machen, sondern
kann zu einem Kenner gehen und sagen: kannst Du mir bitte
diese Hebel beibringen etc…

Gut - im Aikido sind wohl die meisten Hebel (hart ausgeführt) ausreichend, um einen Gegner sehr schnell kampfunfähig zu machen (ok - kommt auf seine Schmerzgrenze an). Aber ich bin kein Aikidospezialist - ich mag diese Kampfkunst ganz einfach nur! Das Problem ist nur, dass Aikido eine Kampfkunst ist, die sehr übungsintensiv ist.

-Ein Messer, ist ein relativ einfaches, primitives Instrument.
Das heisst, es ist billig, leicht anzuschaffen, relativ klein,
also leicht mit sich herumzutragen.

Stimmt!

-Pistole oder Revolver sind dagegen teuer, groesser schwerer,
nicht so leicht anzuschaffen, auffaelliger,etc… Ganz
abgesehen dass es in vielen Laendern schwierig ist einen
Waffenschein oder aehnliches zu erhalten.

Lass Dir von einem Sportschützen sagen: An eine Waffenbesitzkarte zu kommen ist kein so großes Problem! Allerdings darf ich die Wumme dann immer noch nicht mit mir führen - da hast Du schon Recht!

-Knarre ist kulturell oft nicht akzeptiert(wer traegt denn
schon eine Knarre mit sich?)

Fast jeder US-Bürger (um mal über den Tellerrand zu schauen)

-Dagegen wird niemand was einwenden wenn Du ein Klappmesser
mit Dir herumtraegst. Wenn dann natuerlich jemand fragt, sagst
Du einfach"Ach damit schaele ich Fruechte oder oeffne
Kartons." Eine Pistole hat dagegen nur einen Zweck.

Na ja - bis ich ein Klappmesser im Ernstfall aufgeklappt habe, kann es aber unter Umständen zu spät sein! Bevor Du meine Haarspalterei (zu Recht) anmäkelst: Ich weiß, dass es nur ein Beispiel war und es andere Messer gibt *g*

-Letztendlich ist ein Messer in der Hand eines Experten auf
kurze Entfernung midestens genauso toedlich wie eine Knarre,
insofern sogar einer Knarre vorzuziehen, vor allem weil die
meisten Angriffe aus der Naehe kommen.

Das sehe ich auch so - aber für eine Wumme brauche ich nicht so viel Übung!

Wie Du siehst gibt es also gleich mehrere Punkte die das
Messer wertvoller machen. Schliesslich ist ein Sturmgewehr
auch effektiver als ne Knarre aber kaum einer wuerde den
ganzen Tag damit durch die Gegend laufen.

So ein Teil passt aber auch schwer under die Jacke!

Lass mich zum Abschluß aber noch Laotse zitiern: Ein verhinderter Kampf ist ein gewonnener Sieg!

In diesem Sinne
Gruß und rohes Fest
Guido

2 „Gefällt mir“

UFC = Stiftung Warentest der KSA?
Hi Abraham!

Gerade Hebel sind am effektivsten, wenn man sie mit Schlägen,
Stößen, Tritten, etc. verbindet!

Redest Du da aus der Praxis oder aus der Theorie? Gerade im
UFC habe ich noch nie eine Kombination von Hebeln und
Schlaegen gesehen. Mag sein dass es theoretisch solche Kombos
gibt, aber die Frage ist ob ich das in die Praxis umsetzen
kann. Das zeigt gleichzeitig ein Manko der meisten KSA an.
Viele dinge funktionieren nur in der Theorie, bzw. wenn der
Gegner nach den selben Regeln kaempft, sprich die gleiche KSA
ausuebt, oder sich erwartungsgemaess verhaelt.

Auch in der UFC gibt es mittlerweile ziemlich viele Regeln und noch mehr davon sind ungeschrieben. Was Guido auch in seinem Antworttext erklaert und was er meint ist, dass Hebel noch nie dafuer bestimmt waren, den Gegner zum abschlagen zu bringen bzw. zur Aufgabe zu zwingen, sondern um das entsprechende Gelenk zu brechen. Ich glaube mich vage daran zu erinnern, dass Royce Gracie, (UFC I, II, III, V) keinem Gegner irgendetwas gebrochen hat, obwohl es damals entsprechende Regeln nicht gab. Tatsaechlich sind Hebel aber weitaus effektiver, wenn man das Gelenk brechen will, weil man sein Momentum nicht abgibt und riskiert, dass der Gegner sich aus dem Hebel befreit, was einen ziemlich oft in eine sehr unguenstige Position bringen kann. Es handelt sich nicht um Combos, sondern um Hebel, die schlagartig ausgefuehrt werden, so dass sie unweigerlich zum Bruch fuehren, weil man die Geschwindigkeit durch eine Falltechnik zum Beispiel nicht mehr kompensieren kann.

Ich halte Hebel für wirkungsvoller, wenn der Gegner noch steht

  • schaue mal beim Aikido nach! Ich meine nicht den Hebel zum
    Fixieren - den brauche ich in der Regel nicht mehr nach dem
    Knochenbruch, den ich meinem Gegner durch einen Hebel vorher
    zufügte!

Siehe oben…

s.o. ein gebrochener Arm schlaegt nicht gerne zu…

Nun, beim Boxen gab es seit bestehen ueber 500 Tote, und dass
glaube ich allein in offiziellen Wettkaempfen. Tatsaechlich
vertreten einige Experten die Meinung das Boxen gefaehrlicher
ist. Warum? Dicke Handschuhe -> kaum
Oberflaechenverletzungen dafuer aber Gehirnschaeden durch
grosse Anzahl der Faustschlaege, die beim Boxen hauptsaechlich
auf den Kopf gehen.
Dagegen fallen beim UFC weniger Schlaege auf den Kopf, weil
auch andere Dinge erlaubt sind. Es gibt mehr
Oberflaechenverletzungen, Blut fliesst, aber diese Wunden sind
objektiv gesehen harmlos, verheilen leicht, sind nur
Hautwunden.

Ach ja??? Das sehe ich aber anders. Also ich wuerde mir von einem erfahrenen Muay-Thai bzw. Muay-Boran Experten nicht gerne vor den Schaedel treten lassen. Ich kann Dir versichern, dass solche Tritte und Schlaege die alleruebelsten Verletzungen hervorrufen koennen. Versteh mich nicht falsch, ich bin kein Verfechter des Boxens, aber die Gefahren liegen hier woanders. Profiboxer, boxen um den Gegner auszuknocken oder um ausgeknockt zu werden. UFCler verdienen nicht immer hauptberuflich ihr Geld damit und sind somit weniger echten Schlaegen ausgesetzt wohingegen Boxer immer bei jedem Kampf was abkriegen. Royce Gracie war niemand der regelmaessig Schlaege abbekommen hat, weil das Jiu-Jitsu das nicht vorsieht.

Kann man meines Erachtens nicht! In einigen Kampfkünsten (nimm
Shaolin Chuang Fa) geht es nicht darum, den Gegner
kampfunfähig zu machen - es geht darum, ihn möglichst schwer,
bzw. schmerzhaft zu verletzen, oder besser noch: ZU TÖTEN! Das

Nun es gibt immer wieder Kampfkuenste die sich dem Wettkampf
entziehen mit der Behauptung „unsere Techniken“ sind zu
gefaehrlich, toedlich, etc… Diese entziehen sich dann jeder
empirischen Untersuchung, und Mann kann nur hoffen dass
besagte Techniken im Ernstfall wirklich funktionieren, was
teilweise zweifelhaft ist.

Kann ich nur bedingt unterschreiben. Du unterstellst gerade, dass alle Kampfkuenste, die sich aus der UFC ferngehalten haben, indirekt, dass sie nicht effektiv sind, weil sie sich dem „Test“ nicht unterzogen haben.

heißt nicht, dass man sich damit nicht verteidigen kann oder
soll - aber jeder verantwortungsvoll Übende wird wissen, wo
seine (oder besser: des Gegners) Grenzen liegen!

Hoechstens aus der Theorie. Denn da die Techniken nie wirklich
ernsthaft angewendet werden, kann man auch nicht wirklich
wissen wo die Grenzen liegen, bzw. ob die Technik auch im
Ernstfall funktionieren wuerde.

Hier hat Guido schon ganz richtig gesagt: Die meisten Kampfkuenste (ich bestehe ebenfalls auf dieses Wort und nicht auf KampfSPORT

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BUAHAHAHAHAHAHAHHA !!!
Hi

verzeih mir die Ueberschrift, den Scherz konnte ich mir nicht verkneifen!

Regeln nicht gab. Tatsaechlich sind Hebel aber weitaus
effektiver, wenn man das Gelenk brechen will, weil man sein
Momentum nicht abgibt und riskiert, dass der Gegner sich aus
dem Hebel befreit, was einen ziemlich oft in eine sehr

Ok.

Ach ja??? Das sehe ich aber anders. Also ich wuerde mir von
einem erfahrenen Muay-Thai bzw. Muay-Boran Experten nicht
gerne vor den Schaedel treten lassen. Ich kann Dir versichern,
dass solche Tritte und Schlaege die alleruebelsten
Verletzungen hervorrufen koennen. Versteh mich nicht falsch,

Nun, ich hab da eher von Praxiswerten gesprochen. Also selbst wenn solche allerschlimmsten Verletzungen moeglich sind, habe ich bei keinem der UFCkaempfe soche gesehen. Meistens blieb es eben bei Oberflaechenverletzungen. Manchmal ging auch einer KO. Ich weiss dass ein Teilnehmer mal gestorben ist, aber ich glaube dass war nicht UFC sondern was anderes. Im uebrigen hatte der angeblich schon vor dem Kampf ein Problem im Gehirn, welches dann zum Tod fuehrte. Aber um sicherzugehen muesste man da mal wirklich ne Studie machen. Es gibt manche die behautpten es gaebe nicht mehr Verletzungen als bei einem durchschnitllichem American Football spiel…

Kann ich nur bedingt unterschreiben. Du unterstellst gerade,
dass alle Kampfkuenste, die sich aus der UFC ferngehalten
haben, indirekt, dass sie nicht effektiv sind, weil sie sich
dem „Test“ nicht unterzogen haben.

Nun das waere zu viel gesagt. Aber nehmen wir doch z.B. Karate, galt lange Zeit als ne coole Sportart, auch als SV(Selbstverteidigung). Hat sich jedoch im UFC als total uneffektiv erwiesen. Jeder schliesse daraus was er will…
Brazilian Jiu-Jitsu hat sich als effektiv erwiesen. Wenn Du zwischen diesen beiden waehlen muesstest was wuerdest Du machen?

Hier hat Guido schon ganz richtig gesagt: Die meisten
Kampfkuenste (ich bestehe ebenfalls auf dieses Wort und nicht
auf KampfSPORT

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Moin Abe! :0)
Hi Abraham!

Hi

verzeih mir die Ueberschrift, den Scherz konnte ich mir nicht
verkneifen!

Kein Problem. Wenn Du mir meinen Artikel nicht uebel nimmst, dann werde ich Dir Deine Ueberschrift bestimmt nicht nachhalten.

Nun, ich hab da eher von Praxiswerten gesprochen. Also selbst
wenn solche allerschlimmsten Verletzungen moeglich sind, habe
ich bei keinem der UFCkaempfe soche gesehen. Meistens blieb es
eben bei Oberflaechenverletzungen. Manchmal ging auch einer
KO. Ich weiss dass ein Teilnehmer mal gestorben ist, aber ich
glaube dass war nicht UFC sondern was anderes. Im uebrigen
hatte der angeblich schon vor dem Kampf ein Problem im Gehirn,
welches dann zum Tod fuehrte. Aber um sicherzugehen muesste
man da mal wirklich ne Studie machen. Es gibt manche die
behautpten es gaebe nicht mehr Verletzungen als bei einem
durchschnitllichem American Football spiel…

Das mag durchaus richtig sein. Aber American Football ist auch alles andere als ungefaehrlich. Das meint man immer nur. Ach ja, Ski fahren uebrigens auch nicht. Aber das ist ein anderes Thema.

Kann ich nur bedingt unterschreiben. Du unterstellst gerade,
dass alle Kampfkuenste, die sich aus der UFC ferngehalten
haben, indirekt, dass sie nicht effektiv sind, weil sie sich
dem „Test“ nicht unterzogen haben.

Nun das waere zu viel gesagt. Aber nehmen wir doch z.B.
Karate, galt lange Zeit als ne coole Sportart, auch als
SV(Selbstverteidigung). Hat sich jedoch im UFC als total
uneffektiv erwiesen. Jeder schliesse daraus was er will…
Brazilian Jiu-Jitsu hat sich als effektiv erwiesen. Wenn Du
zwischen diesen beiden waehlen muesstest was wuerdest Du
machen?

Ich waehle Jiu-Jitsu (uebrigens meine Kampfkunst), weil sie wesentlich vielseitiger ist und somit kompletter und vollstaendiger, was mir fuer die SV realistischer erscheint.
Man muss zum Karate allerdings noch erwaehnen, dass es eine der Kampfkuenste war, die hier am weitesten verbreitet war, aus welchen Gruenden auch immer. Als ineffektiv hat es sich nur deshalb erwiesen, weil es beim Karate keinen Bodenkampf gibt. Sollte man nun in die missliche Lage gebracht worden sein, hat man als Karate-ka natuerlich die A…karte, weil man sich nicht zu helfen weiss.

Buahahahahahaha! Das sind doch schoene Geschichten die dem
Schueler erzaehlt werden. Selbst in frueheren Zeiten wurden
Schlachten immer mit Waffen gefuehrt, z.B. Schwert. Waffenlose
Kampfkuenste duerften da kaum eine Rolle spielen. Du glaubst
doch wohl nicht im ernst dass Schlachten ohne Waffen gefuehrt
wurden, selbst wenn es nur Holzspeere waren oder Knueppel!

Wo meinst Du eigentlich kommen die Kampfkuenste her? Natuerlich wurden auf dem Schlachtfeld die Kriege nicht nur mit blossen Haenden und Fuessen ausgetragen. Das habe ich auch nicht behauptet. Haettest Du aber besser recherchiert, dann wuesstest Du, dass die Krieger im alten Japan (ich glaube 17. Jhdt. will mich aber nicht festlegen) neben dem Kampf mit dem Schwert eben mit den bekannten Systemen, in diesem Fall Jiu-Jitsu, ausgebildet wurden.
Ein weiteres Beispiel waere Nin-Jitsu, was ja nun natuerlich den Umgang mit Waffen beinhaltet, aber ein ebenso grosser Teil befasst sich eben mit dem Kampf ohne Waffen.

Im gegenteil. Bruce Lee war gerade eine der Ausnahmen. Ich
denke die meisten Senseis sind heute noch genauso verfahren
wie eh und je, auch wenn sie das nicht offen zugeben.

Wie gesagt, die Leute, die ich kenne sind laengst nicht mehr so eingefahren, denn selbst der groesste Depp sieht ja wohl, dass man sich gegenseitig ein wenig Respekt zollen sollte. Ich erwaehnte auch bereits, dass Senseis meistens auch noch Meister einer oder mehrerer anderer Kampfkuenste sind und sich somit ja selber in den Ar$… treten wuerden, weil sie ja zugeben muessten, dass sie nur Dreck lernen, wenn eine der erlernten Kuenste die Beste sei.

Ich denke nicht das die Idee daemlich ist. Wirklich daemlich
ist Boxen, wo man sich nur auf den Schaedel haut!

Ich habe nicht gesagt, dass Boxen nicht daemlich ist. Die Idee ist wahrscheinlich nicht schlecht. Ich korrigiere mich. Ich habe mich ein wenig unklar ausgedrueckt. Daemlich ist es, dass es als Vergleich verkauft wurde, obwohl kein echter Vergleich stattgefunden hat.

Nun, klar solche Leute sind aeusserst willkommen. Aber man
kann die Tests natuerlich nur machen mit solchen die sich
freiwillig melden.

Das ist richtig. Ich sagte ja, moegen die Gruende fuer die nicht-Teilnahme auch verschieden sein. Das waeren aber die Leute, die man braeuchte fuer einen echten Vergleich.

Von den Gracies aus Brasilien weiss ich dass sie des oefteren
unangenehm auffielen indem sie Senseis anderer Kuenste zu
kaempfen herausforderten.

Das taten sie in der Regel dann, wenn schlecht ueber sie gesprochen wurde. Reine Provokation waren diese Herausforderungen nicht. Soweit ich weiss sind die herausgeforderten Leute dann auch nie angetreten. Welche Gruende, das mag jetzt jeder fuer sich selber folgern.

Es ist auch schon vorgekommen das
ein Gracie in einer Demonstrationsveranstaltung von Kung-Fu
auf die Buehne gegangen ist, um mal zu sehen ob die Technik
wirklich was taugt. Meistens haben die Gracies die Ueberhand
behalten. Ob das Verhalten angebracht war, ist natuerlich eine
andere Geschichte :smile: Zumindest habe ich dieses
sich-messen-wollen in gewisser Hinsicht immer bewundert.

Die Gracies sind MEINE HELDEN! Ausrufezeichen.
Gut die Story mit der Demonstrationsveranstaltung ist mir neu. Techniken sind effektiv, aber wie gesagt, beide Parteien koennen nur bis zu einem bestimmten Niveau agieren. Ich zweifle nicht an, dass Jiu-Jitsu prinzipiell zu den effektivsten Kampfkuensten gehoert, aber sich immer nur auf solche Vergleiche einzulassen ist nicht nur gefaehrlich, sondern auch unglaublich dumm.

Buahahahahahahaha! Zufaellig habe ich selbst WT eine zeitlang
gemacht, und bin nicht besonders beeindruckt. Gerade WT ist so
ein negativbeispiel.

  1. Geht es da hauptsaechlich um Geld, d.h. sie verkaufen
    eigene Produkte, Buecher, Uniform, Ausstattung, etc…

Das ist richtig. Zumindest habe ich diese Erfahrung auch mit vielen anderen geteilt, aber das hat nichts mit der Effektivitaet zu tun oder vertue ich mich da jetzt etwa?

  1. Die Technik halte ich nicht fuer besonders gut…

Nun, das ist Geschmackssache, aber ich bin mir ziemlich sicher, dass sie effektiv sind. Nicht spektakulaer, nicht schoen, sondern stumpf(sinnig), aber effektiv. Das kann man nicht bestreiten.

  1. Um hoehere Grade zu erreichen muss man noch deftig zahlen
    um die Pruefungen ueberhaupt machen zu duerfen.

Richtig! Auch das habe ich mitbekommen, aber das ist immer noch kein Anhaltspunkt, was die Effektivitaet betrifft oder?

  1. Die senseis die ich hatte waren in jeder hinsicht total
    arrogant.

Auch in diesem Punkt stimme ich voll und ganz mit Dir ueberein. Der Kernspecht haelt sich fuer Gott persoenlich. Aber auch hier lieferst Du mir keinen Punkt, der an der Effektivitaet des WT ruetteln wuerde.

Ich mag diese Kampfkunst aus verschiedensten Gruenden nicht. Einige davon hast Du genannt. Doch wenn mich einer fragt, was er machen sollte, um innerhalb eines halben Jahres (und das als absoluter Bewegungslegastheniker) eine Schlaegerei halbwegs unbeschadet zu ueberstehen, dann wuerde ich ihm zu WT (VC) raten.
Man mag nun davon halten, was man will, aber so wie die Kampfkunst aufgebaut und strukturiert ist, bin ich mir sicher, dass sie zu den effektivsten gehoert. Auch ohne Guetesiegel der UFC.

Um noch eines draufzusetzen. Als Jiu-Jitsu so erfolgreich
wurde in den USA, haben die WT-Leute ein Anti-grappling video
herausgebracht! HAHAHAHAHAHAHA. Es ging darum wie wehre ich
mit Schlagtechniken Greiftechniken ab. Das Foto auf dem Video
sagt schon alles aus: Ein WT-ler lag ruecklings auf dem Boden.
Auf seinem Magen hockte rittlings der Angreifer. Die Faeuste
des WT-lers zeigen auf das Gesicht des Angreifers, bereit ihn
zu schlagen!!! HAHAHAHAHAHAAHA Jeder der mal im UFC zugeguckt
hat, weiss dass diese Situation unrealistisch ist,
insbesondere hat in der Position der unten liegende praktisch
keine Chance…erst recht nicht mit Schlagtechniken…

Ich weiss nicht was das fuer ein Video war. Man muss nicht UFC gucken, sondern vielleicht nur mal am Boden gelegen haben. Wenn sich der Tori im Montada befindet, dann hat man am Boden keine Chance hat den Gegner mit seinen Faeusten ins Gesicht zu schlagen. Man hat sehr wenig Moeglichkeiten, sofern man sich nicht im Guard befindet.
Das WT selber beinhaltet kein Boden-Randori (so wuerde ich es ausdruecken), sprich keinen Bodenkampf. Ich weiss aber, dass Techniken gelernt werden, um einem Bodenkampf aus dem Weg zu gehen, um gar nicht erst in diese Situation zu kommen, weil wenn man zu Fall gebracht WIRD, ist man meistens auch in der schlechteren Position. Am Boden selber jedoch, kommt einem die Uebungsform des Chi-Sao zu Gute, womit es dem Tori, bei guter Beherrschung dieser „Technik“, fast unmoeglich wird seinen Gegner zu schlagen oder zu hebeln. Ausserdem behaupte ich einfach mal wuerden WT-ler am Boden liegend sowieso eher auf die Weichteile zielen und die sind in Reichweite und ein solcher Treffer ist immer effektiv.

Fazit: Es ist ein Geschaeft mit hoechstens mittelmaessiger
Technik und ausgepraegter Machtstruktur.

Fazit: Es ist ein Geschaeft mit mittelmaessiger, hoch effektiver Technik und ausgepraegter Machtstruktur.

Aber erklaer mir bitte doch mal, was Du unter mittelmaessiger Technik verstehst.

Ich bezweifle dass die Jungs aufraeumen wuerden. Im Gegenteil
sie wuerden so ordentlich eines auf den Deckel kriegen dass
sie sich da nie wieder hintrauen wuerden. Genau da haben wir
ja den Punkt. Jede Kampfkunst kann von sich behaupten „wir
wuerden dort aufraeumen, aber wir gehen nicht hin aus
folgenden Gruenden…“ Viel Gerede…

Tja, empirisch nachweisen koennen werden wir es wohl nicht. Wie gesagt, es bleibt nun Interpretationssache, was man von der Abwesenheit der WT-ler haelt. Aber ich erwaehnte auch bereits, dass sie disqualifiziert werden wuerden, weil die Techniken die angewandt wuerden, verboten sind. Ein WT-ler wird ausschliesslich auf Reflexe trainiert. Diese Reflexe sind sogar unheimlich wieder abzutrainieren. Ein WT-ler kann also nicht in den Kampf gehen und sagen: Gut, dann tret ich ihm halt vor’s Schienbein statt in die Eier. Dieser gefaehrliche Automatismus ist es was diese Kampfkunst so effektiv macht. Genitaltritte waren frueher ungeschriebenes Gesetz in der UFC, heute ist es sogar schriftlich festgehalten. Schon geht’s nicht mehr.

Ich glaube nicht das Genitaltritte im UFC verboten sind. Im
Gegenteil tragen die Sportler dort meistens Tiefenschutz,
insofern bezweifle ich dass Du mit Genitaltritten weit kommen
wuerdest.

Irrtum! In der UFC sind Genitaltritte verboten. Natuerlich tragen alle Kaempfer einen Tiefschutz jedoch nur aus Sicherheitsgruenden um einen versehentlichen Treffer nicht zum Knockout werden zu lassen. Du kannst es gerne in dem Regelauszug nachlesen. http://www.seg.com
Frueher war es ungeschriebenes Gesetz. Ein Codex an den sich alle gehalten haben. Heute haben die Jungs das aus Sicherheitsgruenden schriftlich festgehalten.
Ausserdem: es gibt nichts effektiveres als einen geraden Fussstoss in Richtung der Genitalien. Der Tritt muss ja noch nicht einmal feste sein, sondern schnell und das ist er in der Regel, weil der Weg, der zurueckgelegt werden muss sehr kurz ist. Jeder normale Mensch reagiert auf einen solchen Treffer und diese Zeit reicht dann dazu aus um andere Techniken anzubringen die den Gegner nun ausschalten. Bauchmuskeln kann man trainieren bis zu einem gewissen Punkt. Deine Hoden werden immer wie rohe Eier aus der Waesche gucken, egal was Du tust.

Auch Karate kennt diese Techniken, und dort haben verschiedene
Karatekas schon gekaempft. Viel ist dabei nicht
herausgekommen.

Viele sind zu gefaehrlich, als das ein Karateka diese anwenden wuerde. Viele sind aber mittlerweile auch schon verboten. Wie gesagt. Den anfaenglich drei Regeln: 1. No rules 2. No rounds 3. No time limit wurden unheimlich hinzugefuegt. Nicht nur dies. Die urspruenglichen drei Regeln gelten heute in der UFC ueberhaupt nicht mehr.

Vertreter an der UFC teilgenommen hat? NEIN! Solltest Du diese

Nun, WTler nehmen unter anderem nicht am UFC teil weil die
Techniken nicht effektiv sind! Sorum ist die Aussage
richtig!!!

Das ist Deine Interpretation. Gut, da Du daran festhaeltst und ich alles versucht habe Dich zu ueberzeugen, kann ich nicht mehr tun, als beide Aussagen so im Raume stehen zu lassen.

Frage mit ja beantworten hast Du einfach keinen Plan und
laberst nutzlos daher ohne Dinge wirklich zu hinterfragen.

Du solltest mal mehr hinterfragen.Z.B. wie belegst Du die
effektivitaet von WT?

Du redest immer von belegen, aber der einzige sog. „Beweis“ den Du mir lieferst ist die UFC. Ich sage aber die UFC bietet nicht unbedingt die Bewertungsgrundlagen. Ausserdem habe ich lange genug Kampfkunsterfahrung gesammelt. Ich habe WT zudem auch noch selber ausgefuehrt. Ich weiss, was die Jungs da tun. Ich habe WT live in action selber angewandt und von anderen Leuten bei Schlaegereien anwenden sehen. Ich bin gut weggekommen. Die anderen auch. Die anderen waren nicht nur Dorftrottel, sondern auch ausgebildete Kampfkunst Aktive. Welche spielt ueberhaupt keine Rolle. Der Zeitraum des erlernten WTs betrug 3 Monate, die der anderen weit ueber 2 Jahre. Gut, der eine ist besser, der andere geht nicht zum Training und und und und und…
Aber ich weiss mittlerweile, wann Techniken effektiv sind und wann nicht, so ueberheblich das jetzt auch klingen mag. Effektiv sind sie alle nur die einen mehr, die anderen weniger.

Ist nicht wahr. Von allen diesen Kampfkuensten gab es
Vertreter. Die haben alle verloren! Welche haben gewonnen? Die
jungs die mischmasch betreiben! Und das bestaetigt meine
Aussage! Es geht um Techniken, nicht um Kuenste!

Die Gracies nehmen nicht mehr teil. Das waere noch reines Jiu-Jitsu gewesen, auch wenn es mittlerweile Brazilian Jiu-Jitsu genannt wird. Was fuer ein Unsinn! Aber egal, anderes Thema. Es geht eben nicht um Techniken. Es geht darum alle Moeglichkeiten abzudecken. Aber wenn es Dir doch so um Techniken geht. Was betreibst Du denn? Oder liest Du Techniken und Griffe im Buch nach, machst sie zweimal und meinst Du haettest sie gelernt?

Mir ging es in erster linie darum dass UFC, einen mit
Einschraenkungen objektiven Test ermoeglicht. Was jeder mit
den Testergebnissen macht ist sein Problem.

Mit sehr starken Einschraenkungen. Es findet eben eine Versportlichung statt. Deswegen wird mir Guido wahrscheinlich auch zustimmen, wenn ich sage, dass die UFC alles andere als das Mass aller Dinge ist.

Naja! Glaubst Du wirklich, dass Du Hebel nur weil Du sie
einmal gezeigt bekommen hast tatsaechlihc anwenden kannst?
Wenn ja, tust Du mir leid.

Das habe ich ja auch nicht behauptet. Du kennst dann den
Hebel. Um ihn auch anwenden zu koennen gehoert
selbstverstaendlich viel Uebung dazu. Aber Du musst nicht das
ganze Aikido-ABC lernen wenn du dich nur fuer den Buchstaben L
interessierst.

Das ist korrekt. Du wirst auch immer Techniken und Hebel haben, die Du bevorzugst, weil Du diesen einen Hebel einfach nicht richtig hinbekommst oder er Dir zu unsicher erscheint. Um Buchstaben I zu lernen musst Du aber das ABC lernen, um ueberhaupt einen Zugang zu I zu haben.

Nun, ich denke wenn Du in deiner Arbeitsstelle oder wo auch
immer offen sagen wuerdest „Ich trage eine Knarre“ wirst du
mal komisch angeblickt. Insofern kulturell nicht akzeptiert.

Ich fahre Manta. Wirst Du auch komisch angeguckt. Ist aber kein kulturelles Problem, aber lassen wir das. Haarspaltereien.

In Amerika ist es anders. Dort gibt es ne andere Kultur. Also
hat es doch was mit der jeweiligen Kultur zu tun, die von Land
zu Land variiert.

Gut, ich trage keine Waffen mit mir rum. Die behindern mich eher, also was soll’s.

BUAHAHAHAH! Noch so ein geiler Witz. Also, mit einem Schweizer
Taschenmesser wirst Du Dich wohl kaum verteidigen (koennen).

Ich sprach bewusst nicht von schweizer Taschenmessern. Es gibt
durchaus robuste Klappmesser, auch solche die sich einhaendig
oeffnen lassen(sind in Amerika ein Hit). Informier dich mal…

Ich sagte ja Jackknives. Besser bekannt als Sprungmesser. Stilettes waeren dann die Dinger, die Du meinst, glaube ich. Auf „Knopfdruck“ kommen die Dinger dann seitwaerts rausgeschossen. Ich bezog mich mit dem Lacher auch mehr auf die Ausrede Du wuerdest ein Stilette zum Obstschaelen benoetigen. Also bitte…

Tja, wie ich schon sagte, kommen die meisten Angriffe eher aus
der Naehe. Z.B. Du laeufst auf der Strasse, ploetzlich steht
einer vor Dir und sagt:„Hey gib mir doch mal ne Mark!“.
Vielleicht wird er auch agressiv. Auf distanzhalten
funktioniert doch nur, wenn Du die Gefahr von weitem kommen
siehst…Es waere peinlich auf jeden mutmasslichen Raeuber
gleich von 20 Metern Entfernung mit der Knarre zu zielen.
Buahahahahah!

Das ist klar. Deswegen sagte ich ja. Das Ding ist mehr dafuer da Einbrecher festzunageln oder aehnliches. Mit der Schusswaffe haeltst Du Deinen Gegner bewusst auf Distanz, um ihm einen Angriff gar nicht erst zu ermoeglichen. Sie werden mittlerweile faelschlicherweise auch als „Selbstverteidigungswaffen“ benutzt.
Doch ich verspreche Dir eines. Ziel mit dem Ding auf mich, wenn Du in meiner Reichweite stehst und bevor Du auch nur die Entscheidung getroffen hast abzudruecken, habe ich Dir mindestens drei Gelenke gebrochen. Das Teil ist nicht dafuer da, damit Du einen Gauner Dir vom Hals halten kannst, sobald er Dich einmal angegriffen hat. Das funktioniert deshalb, weil die meisten Leute zu recht sehr viel Angst vor einer Schusswaffe haben und somit lieber ihr Geld rausruecken.

MfG

eclipze

P.S. Freu mich schon auf die naechste Runde. ;0)

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Hallo eclipze!

Kein Problem. Wenn Du mir meinen Artikel nicht uebel nimmst,
dann werde ich Dir Deine Ueberschrift bestimmt nicht
nachhalten.

Aber wo, im Gegenteil zu vielen Anderen siehst Du ja meistens von persoenlichen Angriffen ab. Das weiss ich zu schaetzen. Es gibt leider viele die nicht verstehen dass es um Argumente geht, nicht um die Person des Gegenuebers…

Ich waehle Jiu-Jitsu (uebrigens meine Kampfkunst), weil sie
wesentlich vielseitiger ist und somit kompletter und
vollstaendiger, was mir fuer die SV realistischer erscheint.

Was fuer ein Jiu-Jitsu machst Du genau(es gibt ja da verschiedene Varianten). Darf ich auch fragen wo und bei welchen Sensei? Wie stehts mit den Gracies hast Du da mal Kontakt mit denen gehabt oder hast Du Videos von denen? Was fuer Kampfsportarten hast Du schon gemacht?

Aber erklaer mir bitte doch mal, was Du unter mittelmaessiger
Technik verstehst.

Nun ich meinte eigentlich die Technik halte ich schlichtweg fuer schlecht. Nur um kurz ein Beispiel zu nennen: da Mann beim Vorwaertsgehen nicht aus der Idealstellung gehen will sieht das dann so aus, das der hintere Fuss fest auf dem Boden bleibt, waehrend der vordere Fuss den ganzen Koerper sozusagen nach vorne zieht! Es folgt daraus dass man eigentlich nicht geht sonder vorwaerts „schleift“, jawoll, der hintere Fuss schleift dann auf dem Boden! Mehr muss wohl nicht gesagt werden…
Man versuche dass mal auf unebenem Boden…

bereits, dass sie disqualifiziert werden wuerden, weil die
Techniken die angewandt wuerden, verboten sind. Ein WT-ler
wird ausschliesslich auf Reflexe trainiert. Diese Reflexe sind
sogar unheimlich wieder abzutrainieren. Ein WT-ler kann also
nicht in den Kampf gehen und sagen: Gut, dann tret ich ihm
halt vor’s Schienbein statt in die Eier. Dieser gefaehrliche
Automatismus ist es was diese Kampfkunst so effektiv macht.

Mag sein, aber Du musst eines bedenken, gegen wen werden die Reflexe trainiert? Nur gegen solche die auf die gleiche Weise kaempfen. Z.B. dieser „rotierende Faustschlag“, den ich in jeder Stunde bis zum Vergasen mit Partnern durchgefuehrt habe. Ich denke scheint gut zu funktionieren wenn der Gegner da mitspielt. Doch was wenn er sich nicht erwartungsgemaess verhaelt? Darueber kann man nur spekulieren. Gerade deswegen waere eine Erprobung innerhalb eines UFC doch interessant!!!

Genitaltritte waren frueher ungeschriebenes Gesetz in der UFC,
heute ist es sogar schriftlich festgehalten. Schon geht’s
nicht mehr.

Ok, ich geb Dir Recht. Nun, also muessen die WTler ihre Kunst einschraenken. Du meinst sie sind auf Reflexe trainiert und koennen nicht anders…nun insofern entzieht sich die Kunst jeder Vergleichsmoeglichkeit…

Ich habe WT live in action selber angewandt und von anderen
Leuten bei Schlaegereien anwenden sehen. Ich bin gut
weggekommen. Die anderen auch. Die anderen waren nicht nur
Dorftrottel, sondern auch ausgebildete Kampfkunst Aktive.
Welche spielt ueberhaupt keine Rolle. Der Zeitraum des
erlernten WTs betrug 3 Monate, die der anderen weit ueber 2
Jahre. Gut, der eine ist besser, der andere geht nicht zum
Training und und und und und…

Ok, mag sein, aber es ist schwierig aus wenigen Erfahrungen Schlussfolgerungen zu ziehen. Insofern ist das UFC besser als es einfach mehr „Tests“ anbietet. Ich muss Dir Recht geben, dass auch das UFC nicht ideal zum testen von Kampfkuensten ist, aber weisst Du eine bessere Methode? Bitte sag sie mir!

Mit sehr starken Einschraenkungen. Es findet eben eine
Versportlichung statt. Deswegen wird mir Guido wahrscheinlich
auch zustimmen, wenn ich sage, dass die UFC alles andere als
das Mass aller Dinge ist.

Wie gesagt gebe ich Dir recht. Doch gibt es eine bessere Methode des Vergleichs?
Ich habe auch mit nem Asiaten gesprochen, der erzaehlte mir dann was von Meistern mit geheimen Techniken die nur ausgewaehlten Schuelern weitergegeben werden. Er gab mir ein Beispiel zum Besten. Ein solcher Meister stellte sich mal zum Kampf. Der Gegner war ein Grappler, rannte also auf ihn zu, und umschloss ihn mit beiden Armen. Der „gefesselte“ Meister konnte nur noch die Schultern benutzen. Er machte eine schnelle Drehung mit dem Koerper und traf den Gegner mit der Schulter angeblich nur leicht am Kopf. Der Gegner sackte sofort ohnmaechtig zusammen.
Dann erzaehlte er mir von einer anderen Technik. Damit kann man offenbar selbst schwerere Gegner gleich mehrere Meter durch den Raum stossen. Und zwar haut man mit beiden Handflaechen gleichzeitig zu…der Gegner fliegt dann durch die Luft, so 7 Meter weit.
Nun was haelst Du von solchen Darstellungen? Moeglich schon, aber schwer nachvollziehbar…

Ich sagte ja Jackknives. Besser bekannt als Sprungmesser.

Nein, keine Sprungmesser. Schau mal bei www.spyderco.com nach.

Doch ich verspreche Dir eines. Ziel mit dem Ding auf mich,
wenn Du in meiner Reichweite stehst und bevor Du auch nur die
Entscheidung getroffen hast abzudruecken, habe ich Dir
mindestens drei Gelenke gebrochen. Das Teil ist nicht dafuer

Uebertreibst Du da nicht ein klein bischen? Ich glaube nicht mal Royce Gracie wuerde sowas fertigbringen…aber einen Praxistest sollten wir vielleicht doch lieber unterlassen…
Aber insofern wirst Du wohl eingesehen haben, dass ein Messer auch gegenueber der Knarre Vorteile haben kann…

Gruss Abraham

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Hi Abraham!

Aber wo, im Gegenteil zu vielen Anderen siehst Du ja meistens
von persoenlichen Angriffen ab. Das weiss ich zu schaetzen. Es
gibt leider viele die nicht verstehen dass es um Argumente
geht, nicht um die Person des Gegenuebers…

Da kann ich nur voll und ganz zustimmen. Vor allem weil so Leuten, dann meistens die Argumente ausgehen und sich angegriffen fuehlen, weil sie sich mit Worten nicht mehr wehren koennen, weil sie gemerkt haben, dass sie in einer Sackgasse gelandet sind, Ihre Fehler aber nicht einsehen wollen. Du kennst das ja…

Was fuer ein Jiu-Jitsu machst Du genau(es gibt ja da
verschiedene Varianten). Darf ich auch fragen wo und bei
welchen Sensei? Wie stehts mit den Gracies hast Du da mal
Kontakt mit denen gehabt oder hast Du Videos von denen? Was
fuer Kampfsportarten hast Du schon gemacht?

Es ist Conelly Jiu-Jitsu. Also aus England. Ich gebe zu keine traditioneller Stil, aber sehr interessant. In Aachen ist jetzt vom 2.-6. Januar wieder ein Seminar an dem ich leider nicht teilnehmen kann. Der Junge ist echt gut. Ein reines Prinzipien basiertes Jiu-Jitsu. Kann ich nur waermstens empfehlen. Kein richtiger Sensei. Aber Georg Jenzen heisst mein Trainer.
Mit den Gracies habe ich noch keinen Kontakt gehabt. Woher auch? Ich heisse nicht Guido, der schon mit allen Kampfkunstgroessen zusammen trainiert zu haben scheint. Ich habe aber tatsaechlich vor so in ca. 2 Jahren mal rueber zu fliegen in den Semesterferien. Verwandte von mir wohnen in San Jose. Ist zwar nicht um die Ecke, aber fuer einen Kurs bei den Gracies nehme ich einiges auf mich. Die sind glaube ich in Torrance. Und demnaechst kommt Royce zur Academy in Barcelona und in London haben die jetzt glaube ich auch eine aufgemacht. Ich hab’ keine Videos. (schweineteuer) Hast Du denn welche?
Also, gemacht bzw. angetestet habe ich schon: Judo, Modernes Sport Karate, Koyoko-Shinkai Karate, Shotokan Karate, Tae-Kwon-Do, Wing Tsun, Escrima, Wu-Shu (den meisten faelschlicherweise bekannt als Kung-Fu), Jeet-Kune-Do, Arnis, Pentjak Silat, Nin-Jitsu, Bu-Jitsu. Und zuguterletzt natuerlich Jiu-Jitsu. Wie gesagt die meisten Dinge habe ich nur kurz angetestet. Einen Monat, wenn ueberhaupt.

Nun ich meinte eigentlich die Technik halte ich schlichtweg
fuer schlecht. Nur um kurz ein Beispiel zu nennen: da Mann
beim Vorwaertsgehen nicht aus der Idealstellung gehen will
sieht das dann so aus, das der hintere Fuss fest auf dem Boden
bleibt, waehrend der vordere Fuss den ganzen Koerper sozusagen
nach vorne zieht! Es folgt daraus dass man eigentlich nicht
geht sonder vorwaerts „schleift“, jawoll, der hintere Fuss
schleift dann auf dem Boden! Mehr muss wohl nicht gesagt
werden…
Man versuche dass mal auf unebenem Boden…

OK, ich kann Dir aber versichern, dass WT dies weitgehend nicht hat. Ich gebe zu, dass einiges sehr, sehr daemlich aussieht und auf den ersten Blick keinen Sinn macht. Wenn man aber nachfragt und selber ueberlegt ergibt es wieder Sinn.
Aber auch egal jetzt.

Mag sein, aber Du musst eines bedenken, gegen wen werden die
Reflexe trainiert? Nur gegen solche die auf die gleiche Weise
kaempfen. Z.B. dieser „rotierende Faustschlag“, den ich in
jeder Stunde bis zum Vergasen mit Partnern durchgefuehrt habe.
Ich denke scheint gut zu funktionieren wenn der Gegner da
mitspielt. Doch was wenn er sich nicht erwartungsgemaess
verhaelt? Darueber kann man nur spekulieren. Gerade deswegen
waere eine Erprobung innerhalb eines UFC doch interessant!!!

Jein! Beim WT werden Reflexe nicht auf bestimmte Angriffe trainiert (ja auch, aber nicht hauptsaechlich), sondern vielmehr der natuerlichste Reflex: der auf Beruehrung. Chi Sao. Das heisst Angriff kommt und mit der Blocktechnik verbunden erfolgt ein Strom von Angriffen, die einfach automatisch ablaufen und nicht mehr zu kontrollieren sind.

Eine nette Anekdote. Ich kenne zwei Leute aus dem WT (ehemals, heute wieder Jiu-Jitsu), die wurden darauf ausgebildet, dass wenn jemand ihnen auf die Schulter packt, sofort umdrehen Wirkungstreffer, Kettenfaustschlaege.
Tja, leider wollte ein Kamerad nur die Uhrzeit wissen, hat dann aber leider uebelst auf die Nuss gekriegt. Ist beiden passiert. Beide haben sich das in muehevollster Kleinarbeit wieder abtrainieren muessen. Ich gebe zu, dass es potentiell sehr gefaehrlich sein kann, wenn man von hinten an der Schulter gepackt wird, aber solcher Automatismus ist sehr, sehr gefaehrlich wie man sieht.

Ok, ich geb Dir Recht. Nun, also muessen die WTler ihre Kunst
einschraenken. Du meinst sie sind auf Reflexe trainiert und
koennen nicht anders…nun insofern entzieht sich die Kunst
jeder Vergleichsmoeglichkeit…

Siehe Anekdote oben.

Ok, mag sein, aber es ist schwierig aus wenigen Erfahrungen
Schlussfolgerungen zu ziehen. Insofern ist das UFC besser als
es einfach mehr „Tests“ anbietet. Ich muss Dir Recht geben,
dass auch das UFC nicht ideal zum testen von Kampfkuensten
ist, aber weisst Du eine bessere Methode? Bitte sag sie mir!

Nein, ich kenne keine bessere Methode, weil Du die Leute, die Du dafuer brauchst wahrscheinlich nicht dazu animieren kannst sich ernsthaft auf die Fresse zu hauen. Verstaendlich.
Wie gesagt. Versteh mich nicht falsch. Ich bin selber grosser Fan der UFC auch wenn ich die Vergleichsmoeglichkeit fuer sehr beschraenkt halte.

Wie gesagt gebe ich Dir recht. Doch gibt es eine bessere
Methode des Vergleichs?

Muss ich Dir wahrscheinlich recht geben.

Ich habe auch mit nem Asiaten gesprochen, der erzaehlte mir
dann was von Meistern mit geheimen Techniken die nur
ausgewaehlten Schuelern weitergegeben werden. Er gab mir ein
Beispiel zum Besten. Ein solcher Meister stellte sich mal zum
Kampf. Der Gegner war ein Grappler, rannte also auf ihn zu,
und umschloss ihn mit beiden Armen. Der „gefesselte“ Meister
konnte nur noch die Schultern benutzen. Er machte eine
schnelle Drehung mit dem Koerper und traf den Gegner mit der
Schulter angeblich nur leicht am Kopf. Der Gegner sackte
sofort ohnmaechtig zusammen.

Nette Geschichte. Koennte sich sogar so zugetragen haben. Trotz allem halte ich den Schultertreffer, dann fuer einen zwar gezielten aber gluecklichen Treffer auf einen Nervenpunkt am Unterkiefer. So koennte ich die Geschichte zumindest nachvollziehen.

Dann erzaehlte er mir von einer anderen Technik. Damit kann
man offenbar selbst schwerere Gegner gleich mehrere Meter
durch den Raum stossen. Und zwar haut man mit beiden
Handflaechen gleichzeitig zu…der Gegner fliegt dann durch
die Luft, so 7 Meter weit.

Nun, das ist vielleicht etwas uebertrieben. Bruce Lee hat Aehnliches vollbracht, aber nur Aehnlich.
Schau mal bei irgendeinem Bruce Lee Artikel von Guido nach. Der hat es schon selber erlebt. Der ist mit Tae-Kwon-Do Panzer 2 Meter durch den Raum gesegelt, dabei hat sein Sensei ca. 15-20cm Beschleunigungsweg fuer seinen Schlag gehabt. Umsetzung von Ki in Perfektion nenne ich so etwas. Aber frag ihn mal selber. Guido und Kubi sind hier die Experten.

Nun was haelst Du von solchen Darstellungen? Moeglich schon,
aber schwer nachvollziehbar…

Nun, ich habe nur eine Doku mit Bruce Lee gesehen. 15-20cm Beschleunigungsweg fuer die Faust und einen Sandsack in die Waagerechte katapultiert. Wenn ich nicht wuesste, dass das Video nicht manipuliert ist, wuerde ich behaupten das ist manipuliert. NEIN! Konnte der Junge wirklich.

Ich sagte ja Jackknives. Besser bekannt als Sprungmesser.

Nein, keine Sprungmesser. Schau mal bei www.spyderco.com nach.

Hmm, werde ich mal nachgucken muessen.

Doch ich verspreche Dir eines. Ziel mit dem Ding auf mich,
wenn Du in meiner Reichweite stehst und bevor Du auch nur die
Entscheidung getroffen hast abzudruecken, habe ich Dir
mindestens drei Gelenke gebrochen. Das Teil ist nicht dafuer

Uebertreibst Du da nicht ein klein bischen? Ich glaube nicht
mal Royce Gracie wuerde sowas fertigbringen…aber einen
Praxistest sollten wir vielleicht doch lieber unterlassen…
Aber insofern wirst Du wohl eingesehen haben, dass ein Messer
auch gegenueber der Knarre Vorteile haben kann…

Ich gebe zu, getan habe ich’s noch nicht. Testen will ich es auch nicht. Aber ich habe eine ganze Menge Angst vor dem Ding verloren, weil ich gemerkt habe, dass 1. die Leute selten wirklich abdruecken (weil doch zuviel Skrupel) 2. fuehlen sich die Leute zu sicher und ueberheblich und rechnen nicht mit einem Angriff des Opfers. Wenn Du’s doch tust sind sie so perplex, dass sie gar nicht wissen was sie tun sollen. Abdruecken, schreien, schlagen, laufen? Die Zeit reicht mir. Ausweichen aus der Schusslinie, Genitaltritt. Arm sichern und mit einem Bein drueberschwingen und fallen lassen. Schulter gesprengt. Kipphandhebel durchreissen. Adieu Handgelenk. Nach hinten fallenlassen, Armstreckhebel. Tschuess Ellenbogen. In aehnlicher Form tausendmal gemacht. Natuerlich keinem Trainingspartner was gebrochen. Um Gottes Willen. Aber das sind die drei Gelenke. Fuer alle drei brauch ich keine fuenf Sekunden.

Und noch was. Ein Messer kann im Nahkampf einiges mehr als eine Pistole.

Ein frohes Fest!!!

MfG

eclipze

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Frohe Weihnachten!!!
Hi Eclipze!

Es ist Conelly Jiu-Jitsu. Also aus England. Ich gebe zu keine
traditioneller Stil, aber sehr interessant. In Aachen ist
jetzt vom 2.-6. Januar wieder ein Seminar an dem ich leider
nicht teilnehmen kann. Der Junge ist echt gut. Ein reines
Prinzipien basiertes Jiu-Jitsu. Kann ich nur waermstens
empfehlen. Kein richtiger Sensei. Aber Georg Jenzen heisst
mein Trainer.

Ok, danke fuer die Info. Ich finde Jiu-Jitsu eigentlich auch sehr gut als Kampfsportart. Der einzige Nachteil ist soweit ich weiss, dass dabei keine Schlagtechniken geuebt werden. Oder taeusche ich mich da? Gerade deswegen war der UFC z.B. fuer mich lehrhaft. Dort hat sich gezeigt dass einer der gut schlagen kann, auch einen Gracie auf Distanz halten kann (und besiegen). Natuerlich kannte der sich auch gut auf dem Boden aus. Als es der Gracie schaffte ihn auf dem Boden zu bringen konnte der sich gut verteidigen, sprich er bot dem Gracie keine Angriffsflaeche…

Mit den Gracies habe ich noch keinen Kontakt gehabt. Woher
auch? Ich heisse nicht Guido, der schon mit allen
Kampfkunstgroessen zusammen trainiert zu haben scheint. Ich

Ohh, klingt ja cool…

Ich hab’ keine Videos. (schweineteuer) Hast Du denn welche?

Noe,ich hab auch keine Videos, ich kannte mal einen der hatte welche, aber der Kontakt ist laengst abgebrochen.

Also, gemacht bzw. angetestet habe ich schon: Judo, Modernes
Sport Karate, Koyoko-Shinkai Karate, Shotokan Karate,
Tae-Kwon-Do, Wing Tsun, Escrima, Wu-Shu (den meisten
faelschlicherweise bekannt als Kung-Fu), Jeet-Kune-Do, Arnis,
Pentjak Silat, Nin-Jitsu, Bu-Jitsu. Und zuguterletzt
natuerlich Jiu-Jitsu. Wie gesagt die meisten Dinge habe ich
nur kurz angetestet. Einen Monat, wenn ueberhaupt.

Gut, ich denke Du hast somit schon mal viel reingeschnuppert, damit solltest Du in der Lage sein Dir ein recht gutes Bild zu machen.

Sao. Das heisst Angriff kommt und mit der Blocktechnik
verbunden erfolgt ein Strom von Angriffen, die einfach
automatisch ablaufen und nicht mehr zu kontrollieren sind.
Eine nette Anekdote. Ich kenne zwei Leute aus dem WT (ehemals,
heute wieder Jiu-Jitsu), die wurden darauf ausgebildet, dass
wenn jemand ihnen auf die Schulter packt, sofort umdrehen
Wirkungstreffer, Kettenfaustschlaege.
Tja, leider wollte ein Kamerad nur die Uhrzeit wissen, hat
dann aber leider uebelst auf die Nuss gekriegt. Ist beiden
passiert. Beide haben sich das in muehevollster Kleinarbeit
wieder abtrainieren muessen. Ich gebe zu, dass es potentiell
sehr gefaehrlich sein kann, wenn man von hinten an der
Schulter gepackt wird, aber solcher Automatismus ist sehr,
sehr gefaehrlich wie man sieht.

Nun, ich habe da meine Zweifel. Ich frage mich, inwieweit man da einen Reflex antrainiert hat! Ich meine, die erste Reaktion kann antrainiert sein, z.B. schnell umdrehen und zum Schlag AUSHOLEN. Aber ich denke doch spaetestens nach dem ersten Schlag sollte man doch in der Lage sein abzubrechen? Wie gesagt ich bin da kein Experte. Aber ein bischen Zweifel habe ich an der Darstellung schon(nicht das ich nicht glaube dass die Geschichten passiert sind). Ich denke, ein Mensch sollte doch in der Lage sein mit dem Verstand dazwischen zu gehen. Wieder ein Beispiel aus dem Wettkampf. Diesmal war es ein Jiu-Jitsu Wettkampf. Ein Kaempfer wollte eine verbotene Technik anwenden, war sich aber kurz vor der Ausfuehrung ploetzlich bewusst dass diese hier verboten war. Er hat sie dann nur noch „halbherzig“ ausgefuehrt, wurde aber nachher vom Gegner deswegen kritisiert…
Ich bin sicher wenn die Technik eine Menge von einzelschritten beinhaltet haette waere sie nach dem ersten Schritt abgebrochen worden…

Nun, ich habe nur eine Doku mit Bruce Lee gesehen. 15-20cm
Beschleunigungsweg fuer die Faust und einen Sandsack in die
Waagerechte katapultiert. Wenn ich nicht wuesste, dass das
Video nicht manipuliert ist, wuerde ich behaupten das ist
manipuliert. NEIN! Konnte der Junge wirklich.

Stimmt, davon habe ich auch schon gehoert, insofern muss ich Dir da Recht geben. Uebrigens, soweit ich Bruce Lee einschaetze haetter er UFC befuerwortet und wahrscheinlich selbst dort teilgenommen. Und ich denke er haette die effektivitaet von Grapplingtechniken erkannt und in sein eigenes Trainingsprogramm einbezogen. Ein interessanter Gedanke, was denkst Du?

auch nicht. Aber ich habe eine ganze Menge Angst vor dem Ding
verloren, weil ich gemerkt habe, dass 1. die Leute selten
wirklich abdruecken (weil doch zuviel Skrupel) 2. fuehlen sich
die Leute zu sicher und ueberheblich und rechnen nicht mit
einem Angriff des Opfers. Wenn Du’s doch tust sind sie so
perplex, dass sie gar nicht wissen was sie tun sollen.
Abdruecken, schreien, schlagen, laufen? Die Zeit reicht mir.

Ja, dass mag in Deutschland so sein, aber ich muss Dich in diesem Zusammenhang vor anderen Laendern warnen. Da haben wir wieder den Aspekt Kultur. Ich weiss von anderen Laendern, dass dort sehr schnell abgedrueckt wird, und zwar bei der kleinsten Provokation(seitens des Opfers). Und oft dann gleich mehrere Schuesse. Ein Beispiel kenn ich aus Brasilien. Dort wollte ein Dieb ein Auto an der Ampel vom Insassen abknoepfen. Er zielte also mit seiner Waffe auf ihn. Zufaellig bemerkte er dass der Insasse eine Schusswaffe hinter dem Guertel hatte(obwohl nicht gezogen!). Seine Reaktion war sofort anfangen zu schiessen. Zugegeben ich halte die Geschichte auch nicht fuer ganz realistisch. Aber was garantiert wahr ist aus Brasilien sind folgende Geschichten: Autofahrer wird bei roter Ampel von stehendem Dieb mit Knarre angemacht. Autofahrer will fliehen, gibt Vollgas. Dieb faengt sofort an zu schiessen. Autofahrer ist tot oder schwerverletzt, eventuell Querschnittsgelaehmt. Wenn er Glueck hatte waren es nur die Autoscheiben…

Manchmal kann es auch sein, dass einer Dich von vorne anhaelt und der andere versteckt hinter Dir mit der Waffe steht. Insofern kann ich da nur zur Vorsicht mahnen. So viel ich weiss sind in Deutschland Schusswaffen bei Kleinkriminellen(also Taschendieben und dergleichen) eher die Ausnahme. Meistens hat so einer hoechstens eine Gaspistole mit sich. Aber das mag sicher von Stadt zu Stadt anders sein.

Ein frohes Fest!!!

Gleiches wuensche ich Dir!!!
Abraham…

Hi Abe!

Ok, danke fuer die Info. Ich finde Jiu-Jitsu eigentlich auch
sehr gut als Kampfsportart. Der einzige Nachteil ist soweit
ich weiss, dass dabei keine Schlagtechniken geuebt werden.

??? Gut das kenne ich nicht. Ich gebe zu wir machen keine Schlagcombos wie im Wu-Shu oder TKD, aber wir machen schon Kettenfauststoesse, Schlagtechniken, Schattenboxen etc., obwohl es beim Conelly Jiu-Jitsu so gut wie nicht benoetigt wird. Es gibt da natuerlich Unterschiede, aber richtig schlagen kann man oder aber sich zumindest selber beibringen.

Oder taeusche ich mich da? Gerade deswegen war der UFC z.B.
fuer mich lehrhaft. Dort hat sich gezeigt dass einer der gut
schlagen kann, auch einen Gracie auf Distanz halten kann (und
besiegen).

Von welcher UFC redest Du? Royce zumindest hat bei UFC I, II, III und V teilgenommen und keinen einzigen Kampf verloren.
Er ist dreifacher Titeltraeger gewesen. Lediglich bei der UFC III musste er wegen einer Verletzung in der Schulter aufgeben. Ich lasse mich gerne eines besseren belehren. Du machst mich neugierig.

Natuerlich kannte der sich auch gut auf dem Boden
aus. Als es der Gracie schaffte ihn auf dem Boden zu bringen
konnte der sich gut verteidigen, sprich er bot dem Gracie
keine Angriffsflaeche…

Na gut, das kennen wir ja zur Genuege. Es gibt wenige Dinge, die ich mir weniger wuensche als Boden Randori mit einem der Gracies ;0)

Gut, ich denke Du hast somit schon mal viel reingeschnuppert,
damit solltest Du in der Lage sein Dir ein recht gutes Bild zu
machen.

Das habe ich in der Tat. Schliesslich schimpfe ich mich hier ja nicht umsonst Experte in Sachen Kampfkunst bei w-w-w. Aber dem Guido bin ich nicht gewachsen. :0(

Nun, ich habe da meine Zweifel. Ich frage mich, inwieweit man
da einen Reflex antrainiert hat! Ich meine, die erste Reaktion
kann antrainiert sein, z.B. schnell umdrehen und zum Schlag
AUSHOLEN. Aber ich denke doch spaetestens nach dem ersten
Schlag sollte man doch in der Lage sein abzubrechen?

Das mit den Reflexen geht sehr gut. Ich kenne die Leute. Ich war zwar nicht dabei, aber es gab auch noch genug Theater von wegen Klassenkonferenz und so.
Nach dem ersten Schlag ist das ganze Ding schon gelaufen. Da gibt’s dann nicht mehr viel zu retten. Ich hab’s selber ja auch mal gemacht, hab’ mir das aber nie so angewoehnt, weil die Situation zwar potentiell sehr gefaehrlich ist, ich es aber fuer zu unwahrscheinlich hielt. Ich hielt eine Auseinandersetzung mit Freunden fuer wahrscheinlicher. Ich sollte recht behalten.

Wie
gesagt ich bin da kein Experte. Aber ein bischen Zweifel habe
ich an der Darstellung schon(nicht das ich nicht glaube dass
die Geschichten passiert sind). Ich denke, ein Mensch sollte
doch in der Lage sein mit dem Verstand dazwischen zu gehen.

Nicht beim WT. Trainierst Du mit vollem Eifer regelmaessig hast Du keine Chance. Jeder Sifu oder Sijo trainiert natuerlich anders und wird Dir andere Sachen beibringen, aber der Verstand wird beim WT ausgeschaltet. Weil wenn Du nachdenken musst verlierst Du Zeit. Zeit, die Du in einem realen Gefecht nicht hast. Also reagierst Du nur. Das ist das was dahinter steckt und die ganze Angelegenheit so effektiv macht. Ob’s der richtige Weg ist muss jeder mit sich selber ausmachen. Fuer mich war er’s nicht.

Wieder ein Beispiel aus dem Wettkampf. Diesmal war es ein
Jiu-Jitsu Wettkampf. Ein Kaempfer wollte eine verbotene
Technik anwenden, war sich aber kurz vor der Ausfuehrung
ploetzlich bewusst dass diese hier verboten war. Er hat sie
dann nur noch „halbherzig“ ausgefuehrt, wurde aber nachher vom
Gegner deswegen kritisiert…
Ich bin sicher wenn die Technik eine Menge von einzelschritten
beinhaltet haette waere sie nach dem ersten Schritt
abgebrochen worden…

Jiu-Jitsu Wettkaempfe sind sowieso nur eine Farce. Die Einschraenkungen dienen natuerlich dafuer die Teilnehmer zu schuetzen, haben aber mit dem Jiu-Jitsu selber nicht mehr viel zu tun. Es ist ja fast alles verboten. Semi-contact, keine Low-kicks, keine Schlaege zum Gesicht, keine Kipphandhebel, und und und… die Liste laesst sich fast beliebig erweitern. Das ist mein Kommentar dazu.

Stimmt, davon habe ich auch schon gehoert, insofern muss ich
Dir da Recht geben. Uebrigens, soweit ich Bruce Lee
einschaetze haetter er UFC befuerwortet und wahrscheinlich
selbst dort teilgenommen. Und ich denke er haette die
effektivitaet von Grapplingtechniken erkannt und in sein
eigenes Trainingsprogramm einbezogen. Ein interessanter
Gedanke, was denkst Du?

Schwer zu sagen, aber ich wuerde in eine aehnliche Richtung tendieren. Ich glaube zwar nicht, dass er Bodenkampf zum festen Bestandteil machen wuerde, denn nach seiner Theorie wuerde er da ja gar nicht erst landen. Die UFC haette er insofern wahrscheinlich befuerwortet, als dass sie eine Plattform fuer den offenen Austausch gewesen waere. Ob er es in der jetzigen Form angenommen haette ist zumindest fragwuerdig. Ich will mich da auch nicht unbedingt festlegen…

Ja, dass mag in Deutschland so sein, aber ich muss Dich in
diesem Zusammenhang vor anderen Laendern warnen. Da haben wir
wieder den Aspekt Kultur. Ich weiss von anderen Laendern, dass
dort sehr schnell abgedrueckt wird, und zwar bei der kleinsten
Provokation(seitens des Opfers). Und oft dann gleich mehrere
Schuesse. Ein Beispiel kenn ich aus Brasilien.

Also, nur um das mal klarzustellen… in Brasilien wuerde ich noch nicht einmal laut furzen. :0)

Zugegeben ich halte die Geschichte auch nicht fuer ganz
realistisch. Aber was garantiert wahr ist aus Brasilien sind
folgende Geschichten: Autofahrer wird bei roter Ampel von
stehendem Dieb mit Knarre angemacht. Autofahrer will fliehen,
gibt Vollgas. Dieb faengt sofort an zu schiessen. Autofahrer
ist tot oder schwerverletzt, eventuell Querschnittsgelaehmt.
Wenn er Glueck hatte waren es nur die Autoscheiben…

Gut, das ist ja auch das duemmste was man machen kann, weil schnell genug weg kommt man ja nicht. Auch nicht mit einem McLaren F1. Der schafft es zwar auf dem Papier auf 100 in 2,9 Sek, aber die Zeit reicht nicht um wegzukommen, ohne das geballert werden kann. Aber warum direkt wegfahren, wenn man doch so viele Moeglichkeiten hat, den Jungen auszuschalten wenn man erstmal ausgestiegen ist. Im Auto sitzend und angeschnallt ist man sowieso in einer scheiss Position, aber das brauch ich Dir ja nicht zu sagen.

Manchmal kann es auch sein, dass einer Dich von vorne anhaelt
und der andere versteckt hinter Dir mit der Waffe steht.
Insofern kann ich da nur zur Vorsicht mahnen. So viel ich
weiss sind in Deutschland Schusswaffen bei
Kleinkriminellen(also Taschendieben und dergleichen) eher die
Ausnahme. Meistens hat so einer hoechstens eine Gaspistole mit
sich. Aber das mag sicher von Stadt zu Stadt anders sein.

Die sind auf kurze Distanz allerdings auch toedlich und sind auch nicht handlicher als die „scharfen“ Handfeuerwaffen.
Vorsichtig bin ich, keine Frage. Aber eines sag’ ich Dir. Nem Typen der mich mit nem Messer bedroht geb’ ich eher mein Portemoinae, als jemandem der micht mit ner Pistole bedroht. Messer sind, wie Du schon richtig festgestellt hast, auf kurze Distanz einfach weitaus gefaehrlicher. Eine Messerstecherei ohne Verletzungen (und seien sie nur oberflaechlich) ist meiner Meinung nach unmoeglich.

MfG

eclipze

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H A L T !!!
Jetz muss ich mich doch auch mal melden!

Mit den Gracies habe ich noch keinen Kontakt gehabt. Woher
auch? Ich heisse nicht Guido, der schon mit allen
Kampfkunstgroessen zusammen trainiert zu haben scheint.

Nö - das stimmt nun weiss Gott nicht! Ich habe ein paar Jahre in einem mittlerweile mittelmäßigen Dojo in Neukirchen-Vluyn trainiert. Der Vereinsvorsitzende heißt Norbert Schiffer und ist seines Zeichens Herausgeber des „Karate-Budo-Journals“. Außerdem veranstaltet er in regelmäßigen Abständen die „Budo-Gala“. Da er diese Sachen möglichst günstig finanziert, spannt er die Vereinsmitglieder regelmäßig in die Planung und Organisation ein. Dass man dort halt hin und wieder auf ein paar „Größen“ trifft, ist ganz nett. Aber, ganz ehrlich: Man kann drauf verzichten. Chuck Norris war eine Ausnahme (weil er einfach nur unglaublich in Ordnung ist), das Training mit Toshishiro Obata war ziemlich klasse (weil irrsinnig traditionell), aber das meiste war ziemlich überflüssig. Es war halt ganz nett, ein paar Leute „kennenzulernen“.

Bei se wei - als ich mit 14 Jahren mal auf einem „offenen deutschen Kickboxturnier“ mitmachte, habe ich im Halbfinale ganz furchtbar Haue bezogen - von Marc Dacascos, den damals niemand kannte. Der Kerl war damals schon so verdammt schnell, dass ich nur noch blöde aus der Wäsche schaute.

Ich hab’ keine Videos. (schweineteuer) Hast Du denn welche?
Also, gemacht bzw. angetestet habe ich schon: Judo, Modernes
Sport Karate, Koyoko-Shinkai Karate, Shotokan Karate,
Tae-Kwon-Do, Wing Tsun, Escrima, Wu-Shu (den meisten
faelschlicherweise bekannt als Kung-Fu), Jeet-Kune-Do, Arnis,
Pentjak Silat, Nin-Jitsu, Bu-Jitsu. Und zuguterletzt
natuerlich Jiu-Jitsu. Wie gesagt die meisten Dinge habe ich
nur kurz angetestet. Einen Monat, wenn ueberhaupt.

Gibt es hier in der Düsseldorfer Umgebung (Du kommst doch aus Ratingen?) eine solche Auswahl? WOW! Ich glaube, ich sollte auch mal testen gehen…

Nun ich meinte eigentlich die Technik halte ich schlichtweg
fuer schlecht. Nur um kurz ein Beispiel zu nennen: da Mann
beim Vorwaertsgehen nicht aus der Idealstellung gehen will
sieht das dann so aus, das der hintere Fuss fest auf dem Boden
bleibt, waehrend der vordere Fuss den ganzen Koerper sozusagen
nach vorne zieht! Es folgt daraus dass man eigentlich nicht
geht sonder vorwaerts „schleift“, jawoll, der hintere Fuss
schleift dann auf dem Boden! Mehr muss wohl nicht gesagt
werden…
Man versuche dass mal auf unebenem Boden…

OK, ich kann Dir aber versichern, dass WT dies weitgehend
nicht hat. Ich gebe zu, dass einiges sehr, sehr daemlich
aussieht und auf den ersten Blick keinen Sinn macht. Wenn man
aber nachfragt und selber ueberlegt ergibt es wieder Sinn.
Aber auch egal jetzt.

In welcher Kampfkunst „schleift“ man denn? Ich habe immer furchtbare Anschisse bekommen, wenn mein Fuß als Bodenwischer fungierte (dat bremst Dich doch!)

Eine nette Anekdote. Ich kenne zwei Leute aus dem WT (ehemals,
heute wieder Jiu-Jitsu), die wurden darauf ausgebildet, dass
wenn jemand ihnen auf die Schulter packt, sofort umdrehen
Wirkungstreffer, Kettenfaustschlaege.
Tja, leider wollte ein Kamerad nur die Uhrzeit wissen, hat
dann aber leider uebelst auf die Nuss gekriegt. Ist beiden
passiert. Beide haben sich das in muehevollster Kleinarbeit
wieder abtrainieren muessen. Ich gebe zu, dass es potentiell
sehr gefaehrlich sein kann, wenn man von hinten an der
Schulter gepackt wird, aber solcher Automatismus ist sehr,
sehr gefaehrlich wie man sieht.

So makaber es ist - ich habe Probleme, mein Schmunzeln zu verbergen!

ihn mal selber. Guido und Kubi sind hier die Experten.

EXPERTE? Ich bin seit drei Jahren ohne Verein!

Gruß
Guido

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