Kampfsport und Notwehr

off topic
off topic ist gut - der halbe Thread ist das j amittlerweile ;o)

Hi Eclipze!

Ich hab’ auch noch nichts von konkreten Faellen gehoert.
Zumindest nicht aus meinem Umfeld. Ich kenne allerdings auch
nur sehr wenige Frauen, die sich wirklich verteidigen
koennten.

Kennst Du wirklich nur sehr wenige? Ich finde das gar nicht soo selten…

Grüße
Guido

Mir fällt da gerade ein…
…ich habe ein Wakisashi neben meinem Bett stehen *schlitz* ;o)

Hallo!

Das steht da allerdings nur, weil ich nicht weiß, wohin sonst damit…

Grüße
Guido, der sich vermutlich eher selbst damit abstechen würde…

OFF TOPIC
Hi Guido!

Ich kenne in der Tat nur sehr wenige, die das koennten. Eine um genau zu sein. Alle anderen betreiben es zwar schon laenger und haben eine saubere Technik, aber selbst als Nicht-Budoka haette ich nur milde ueber die meisten Tritte laecheln koennen. Das gleiche gilt fuer die Schlagkraft. Mal abgesehen von einer einzigen Frau, die auch gleichzeitig als Sensei fungierte. Mal sehen ob ich das noch auf die Reihe kriege:
V. Dan Ju-Jutsu, IV.Dan Ninjitsu HK-Ryu, III. Dan Modern Arnis, Monitor EKAEF u.a.

Noch Fragen? ;0)

Die hatte es echt drauf.

MfG

Na ja…
Hi Eclipze!

Mich hat beim Training mal ein total zierlicher Sitzriese fast ausgeknockt (manchmal hasse ich Distanztraining) - deshalb mein Posting…

Grüße
Guido

Hi Eclipze,
ob sich Frau verteidigen kann oder nicht ist wohl erst die zweite Frage. Meiner Meinung nach werden schon viele Angreifer sich davon abhalten lassen, wenn Frau sich überhaupt wehrt! Meist wollen sie ja ein einfaches Opfer und lassen dann ab von der Frau - so die Theorie. Und falls das funktioniert reichts ja auch, gelle?
Gruss
Quirli

Re-Hi ebenso ! *g
Naja unsere Situation war schon die, dass sie nicht nur klauen wollten und wir nicht genau gesehen haben wieviele es waren und ob sie bewaffnet waren. Von daher waren wir heilfroh, dass sie „nur geklaut“ hatten am Schluss und wir die Türe zuhalten konnten und sie mit nem selbstgebauten Flammenwerfer solange hinhalten konnten, bis der Security-Dienst kam und sie stiften gingen…
Gruss Quirli

Hallo eclipze, hallo andere Kampfsportbegeisterte,

selten habe ich auf ein kurzes Statement so viele Antworten bekommen.

Ich wohne in Ratingen, bin also weil
benachbart oft in Duesseldorf unterwegs. Die Altstadt ist
nicht gerade dafuer bekannt, dass es dort immer recht
friedlich zugeht.

Ich habe Ratingen bisher nur kurz während einer Messe gesehen. Ich halte es durchaus für möglich, dass es dort viele brutale Jugendbanden gibt. Beispielsweise gibt es auch in Frankfurt gefährliche Gegenden (Vergnügungsviertel; Sachsenhausen und Bahnhofsviertel). Unangenehm wird es dort erst Nachts, wenn die Leute schon gesoffen haben und Jugendgruppen immer noch kein Ventil für die überschüssige Kraft gefunden haben.

Die Gefahr im Baumarkt, im Eiskaffee oder der Kunstausstellung überaschend angegriffen zu werden ist wesentlich geringer. Es ist meiner Erfahrung auch eher so, dass Jugentliche durch andere Jugentliche bedroht werden. Auch an Orten, wo sich die Leute volllaufen lassen (Oktoberfest, Jahrmärkte, Kneipenviertel usw.) besteht eine gewisse Gefahr

Orte, die fuer
mich als potentiell gefaehrlich bekannt sind, sind aber nicht
Orte, die sich zwangslaeufig vermeiden lassen.

z.B. S-Bahnen?

Schade finde ich, dass Du direkt auf meinen (unseren)
Freundeskreis Rueckschluesse ziehst.

Das tue ich nicht.
Sorry, dass du mich mißverstanden hast. Ein soziales Umfeld, kann sich auch darauf beziehen, dass du in einem sozial benachteiligten Viertel oder Gebäude wohnst (über dir der Alkoholiker, unter dir die marokanische Familie mit 4 arbeitslosen Söhnen.

Ich
selber habe 5 Punkte in Flensburg vorzuweisen,

SO VIEL ?! :wink:

aber auch sonst
keine SCHUFA Eintraege oder sonstiges.

Kredite sind nichts kriminelles oder assoziales.

Worauf ich hinaus wollte, wenn ich es nicht offensichtlich aussprach, ist der Punkt, dass die Notwendigkeit für Selbstverteidigung stark vom subjektiven Empfinden und den eigenen Verhaltensmustern abhängt.
Ein Jugendlicher, der mit einer wilden Clique abhängt, fühlt sich und ist objektiv gefährdeter als ein erwachsener Arbeitnehmer, der Abends vor dem Fernseher sitzt.

Wie seht ihr das?

Gruß
Carlos

Hi Carlos!

Danke fuer die Rueckantwort zur Klaerung des Missverstaendnisses.

Ich habe Ratingen bisher nur kurz während einer Messe gesehen.
Ich halte es durchaus für möglich, dass es dort viele brutale
Jugendbanden gibt. Beispielsweise gibt es auch in Frankfurt
gefährliche Gegenden (Vergnügungsviertel; Sachsenhausen und
Bahnhofsviertel). Unangenehm wird es dort erst Nachts, wenn
die Leute schon gesoffen haben und Jugendgruppen immer noch
kein Ventil für die überschüssige Kraft gefunden haben.

Das ist hier in Ratingen allerdings sehr problematisch. Ratingen West ist tatsaechlich eins der 20 deutschen „staatlich anerkannten“ Ghettos. Ich selber wohne in Sued einer sehr ruhigen Gegend, aber gerade der Kontakt mit kriminelleren Jugendlichen laesst sich kaum vermeiden. Ich kenne viele von denen, habe aber nichts mit denen zu tun. Schon alleine interessentechnisch nicht. Mit vielen hat man z.B. frueher mal Fussball gespielt oder TKD oder Thai-Boxen gemacht.

Die Gefahr im Baumarkt, im Eiskaffee oder der Kunstausstellung
überaschend angegriffen zu werden ist wesentlich geringer. Es
ist meiner Erfahrung auch eher so, dass Jugentliche durch
andere Jugentliche bedroht werden. Auch an Orten, wo sich die
Leute volllaufen lassen (Oktoberfest, Jahrmärkte,
Kneipenviertel usw.) besteht eine gewisse Gefahr

Kann ich so nur unterschreiben. Nur man haelt sich ja nicht den ganzen Tag im Baumarkt oder im Kunstmuseum auf.

gefaehrliche Orte, die sich z.B. nicht vermeiden lassen.

z.B. S-Bahnen?

Das kann sehr verschieden sein. Dunkle Gassen, die zum Nach Hauseweg gehoeren, S-Bahnen, vor allem aber die Bahnhoefe, die in fast jeder Stadt Brennpunkte sind.

Das tue ich nicht.
Sorry, dass du mich mißverstanden hast. Ein soziales Umfeld,
kann sich auch darauf beziehen, dass du in einem sozial
benachteiligten Viertel oder Gebäude wohnst (über dir der
Alkoholiker, unter dir die marokanische Familie mit 4
arbeitslosen Söhnen.

Das weiss ich wohl, aber wie gesagt ist selbst das nicht der Fall. Ich wohn hier in einem Reihenhaus in einer sehr ruhigen Ecke von Ratingen, aber bei den Altstadttouren am Wochenende da ist es nicht gerade unueblich, dass man mal Schlaegereien sieht und entweder zusieht (was sogar bei mir vorkommt) oder eben beherzt eingreift.

Ich
selber habe 5 Punkte in Flensburg vorzuweisen,

SO VIEL ?! :wink:

Ja. Tempoueberschreitung und einmal rueckwaerts was angefahren. Gab dann direkt nochmal 2 Punkte.

Worauf ich hinaus wollte, wenn ich es nicht offensichtlich
aussprach, ist der Punkt, dass die Notwendigkeit für
Selbstverteidigung stark vom subjektiven Empfinden und den
eigenen Verhaltensmustern abhängt.

Das ist richtig. Ich bin z.B. einer, der sehr schnell provoziert werden kann, aber immer solange ruhig bleibt, solange kein Angriff auf meine Person als solches stattfindet, bzw. auf Freunde, Familie oder Freundin. Angriff auf die Person muss aber nicht immer physischer Art sein. Es ist aber alles ganz einfach. Wer mich in Ruhe laesst, hat ueberhaupt nichts zu befuerchten. Ich brauch’ das auch nicht, aber schlechte Erfahrungen in der Vergangenheit zwingen mich einfach zu einem aggressiverem Vorgehen.

Ein Jugendlicher, der mit einer wilden Clique abhängt, fühlt
sich und ist objektiv gefährdeter als ein erwachsener
Arbeitnehmer, der Abends vor dem Fernseher sitzt.

Wie seht ihr das?

Das ist in jedem Fall richtig. Jemand der abends vor dem Fernseher haengt kommt gar nicht erst mit Leuten in Kontakt, waehrend auch normale Jugendliche in der Disco ploetzlich aus Versehen den falschen anrempeln, der dann auch noch gleich seine Brueder mitbringt. Es ist alles nicht so ganz einfach und man muss schon sehr sauber trennen. Gerade die Leute, die haeufig in Konflikte verwickelt werden sind oftmals die Leute, die es am allerwenigsten wollen.

In diesem Sinne.

MfG

                eclipze


Ehrenkodex des Jiu-Jitsu

Jiu-Jitsu ist meine Waffe,
wenn es gilt, mich selbst und andere zu schützen,
Hab und Gut zu sichern
sowie Recht und Ehre zu verteidigen.

Im traditionellen Geiste der Samurai
schwöre ich, Jiu-Jitsu niemals zu missbrauchen.

Hi Quirli!

Falls es so ruebergekommen sein sollte: ich hatte nicht versucht Eure „Passivitaet“ zu kritisieren oder zu maekeln, sondern ich bin von einer hypothetischen Situation ausgegangen, aber wenn ich den Golfschlaeger in die Hand kriege, dann stehe mir Gott bei ;0)

MfG

                  eclipze

Ehrenkodex des Jiu-Jitsu

Jiu-Jitsu ist meine Waffe,
wenn es gilt, mich selbst und andere zu schützen,
Hab und Gut zu sichern
sowie Recht und Ehre zu verteidigen.

Im traditionellen Geiste der Samurai
schwöre ich, Jiu-Jitsu niemals zu missbrauchen.

Hi Quirli!

Langsam! Ich bin sowieso schon lange dafuer, dass Frauen oefter mal Ohrfeigen verteilen sollten. Was ich schon alles gesehen hab’. Die haben sich schon angrabschen lassen: Busen, Hintern und Schritt. Und was kam darauf? Ein empoerter Aufschrei. Wenn ich dann frage, warum die nicht zugelangt haben, dann heisst es neee also so dreist will ich dann auch nicht sein. Dreist??? Was war das denn fuer 'ne Aktion gerade. Oder wenn die dann behaupten, der haette ja auch zurueckschlagen koennen. Dann kann ich nur sagen: das haette ich aber zu verhindern gewusst.

Naja, mein Aufruf: Frauen aller Laender vereinigt Euch und schlagt oefter mal zu, denn immer, ja wirklich immer haben Maenner so richtig was auf die Fresse verdient ;0)

MfG

                eclipze

Ehrenkodex des Jiu-Jitsu

Jiu-Jitsu ist meine Waffe,
wenn es gilt, mich selbst und andere zu schützen,
Hab und Gut zu sichern
sowie Recht und Ehre zu verteidigen.

Im traditionellen Geiste der Samurai
schwöre ich, Jiu-Jitsu niemals zu missbrauchen.

Keine Sorge, so habe ich das nicht aufgefasst. Es kommt halt immer auf die Situation an in der der man ist, unsere war halt nicht dazu angetan, sich zu wehren, außer sie hätten die letzte Türe durchbrochen, dann wäre es auch zu einer üblen Schlägerei gekommen, dass ist mal sicher!
Gruss
Quirli

sehe ich genauso keine Sorge
unser Trainer hat uns mal was von „frauenuntypischem Verhalten“ erzählt: Wenn man in der S-Bahn vom Gegenüber blöde angequatscht oder betatscht wird, solle man sich so in der Achsel kratzen oder die Nase hochziehen usw. usw. Da würdem machem Kerl die Animositäten schon vergehen. Fand ich eigentlich sehr einleuchtend, aber ausprobieren mußte ichs (leider) noch nicht.
Allein die Vorstellung finde ich aber witzig *lol*.
Gruss
Quirli
die keine Probleme hätte so nem Kerl ne Backpfeife oder was anderes zu verpassen, wenn er mich anpacken würde.

Hi Quirli!

LOL ROTFL

Ich kann nicht mehr. Ich glaube das wuerde wirklich ziehen.

Und Deine Haltung koennten ruhig mehr Frauen annehmen.

MfG

� � � � � � � � eclipze

Ich war am Montag in Mönchengladbach…

Hi!

Ich fahre gelegentlich (wenn die A 52 mal wieder dicht ist) ein Stück durch Ratingen - macht eigentlich gar keinen so miesen Eindruck (kann aber täuschen)…

Am Montag war ich bei einem Kunden in Mönchengladbach. Nicht die schnuckelige Ecke am Bökelberg, sonder in der City. Eigentlich dachte ich immer, es sei eine nette kleine Stadt! Aber als ich durch die City laufen musste, fühlte ich mich an den Film „Colours - Farben der Gewalt“ erinnert! Ich habe noch NIE so viele augenscheinliche Jugendgangs gesehen (gleiches T-Shirt, gleiches Stirnband, etc. pp).

Da wurde mir schon etwas mulmig…

Liebe Grüße
Guido

Ehrenkodex des Jiu-Jitsu

Jiu-Jitsu ist meine Waffe,
wenn es gilt, mich selbst und andere zu schützen,
Hab und Gut zu sichern
sowie Recht und Ehre zu verteidigen.

Im traditionellen Geiste der Samurai
schwöre ich, Jiu-Jitsu niemals zu missbrauchen.

Dafür einen Stern! Das sollten viel mehr Vereine auf ihrer Fahne stehen haben!

Jiu-Jitsu ist meine Waffe,
wenn es gilt, mich selbst und andere zu schützen,
Hab und Gut zu sichern
sowie Recht und Ehre zu verteidigen.

Im traditionellen Geiste der Samurai
schwöre ich, Jiu-Jitsu niemals zu missbrauchen.

Beim durchlesen viel mit das Wort „ehre“ auf. Ich hab den Paragraphen nicht 100% im kopf, aber im gesetzbuch steht doch auch was ueber „Ehre schuetzen“. Mal abgesehen davon, das ein kampfsportler vor gericht schon probleme bekommt, wenn er nur seinen Koerper schuetzt, was soll ich mit bitte unter diesem „Ehre schuetzen“ vorstellen. Was haben die sich damals gedacht? Eine/r kommt und beleidigt mich, ich verpass ihm darauf eine backpfeife und es ist „in ordnung“? Ab wann gilt denn ueberhaupt die Ehre als verletzt?

Bye

Perseus

Naja - der Begriff Ehre…
Hi!

Ich fand speziell den zweiten Absatz sehr gut!

Ich kann mich allerdings auch VERBAL wehren… (besser, sogar weit besser als körperlich!).

Grüße
Guido

Hi Perseus!

Der Begriff Ehre ist natuerlich dehnbar. Was fuer den einen eine Verletzung seiner Ehre ist, ist fuer den anderen noch nicht einmal ein Grund sich ein mildes Laecheln abzuringen.

Du darfst aber nicht vergessen, dass der Codex fast so alt ist, wie die Kampfkunst selbst, sprich 15. Jhdt. Ich weiss nicht, wieviel Du ueber das feudale Japan weisst, aber da sah das mit der Ehre noch sehr heikel aus.

Ich gebe Dir aber Recht. Wer vor Gericht noch nicht einmal einen Angriff auf seinen Koerper und seine Gesundheit verteidigen kann, wie soll er dann einem Richter weismachen, dass er seine Ehre verteidigen musste.

Vor Gericht hat man da sehr schlechte Karten. Das ist richtig. Der Begriff Ehre hat aber heute so gut wie keine Bedeutung mehr und das war damals vor allem in Japan ganz anders. Wer seine Ehre verlor, der hatte damals sein Gesicht verloren und konnte seine Ehre (wenn er „Glueck“ hatte) durch Seppuku (ritualer Selbstmord, den man auch nur auf Erlaubnis seines Meisters oder Herren begehen darf) wiederherstellen.
Wie gesagt, die spinnen die Japaner ;0)

Ab wann die Ehre verletzt ist, ist jetzt natuerlich auch subjektiv, aber im Prinzip gilt sie ja schon als verletzt, wenn jemand schlecht ueber einen redet. Aber da wir dann ja schlecht draufhauen koennen (wie wir mittlerweile Gott sei Dank festgestellt haben) ist dies natuerlich auch schon gesetzlich reguliert.

Lange Rede kurzer Sinn: Ehre hat nur dann eine Bedeutung, wenn man sie persoenlich aufrecht erhaelt und als Grundprinzip aufrecht erhaelt. Vor Gericht hat man damit, aber eher (SEHR) schlechte Karten.

MfG

                eclipze

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Hi perseus!!
bravo!! ich würde sagen,das ist haargenau auf den punkt gebracht!!*applaus*
ich sleber habe die erfahrung gemacht, das sich eine deiner begründungen aus der anderen entwickelt. ich war schon immer der meinung, man müsste unterlegenen helfen. aber als ich mehrmals eins auf die mappe gekriegt habe, habe ich mir darüber gedanken gemacht. und bin zu den kampfkünsten gekommen, da ich wegsehen für die schlimmst aller alternativen halte. mittlerweile binn ich dabei, ein bisschen was vom ki mitzukriegen. aber VERSTEHEN oder DEFINIEREN werde ich es nie können. davon abgesehen ist der reine fitness aspekt auch ein grunde, das stimmt…
und leute die sich darüber aufregen, in was für situationen wir geraten oder welchen umgang wir ahben, kann ich nur sagen: macht selber eine kampfkunst, und ganz schnell werdet ihr genau die gleichen gedanken haben. wenn ich in einer prügelei erst überlegen muss, was passiert, wenn zuschlage, ist es zu spät…
ciao
sören

Hi Carlos!!

Worauf ich hinaus wollte, wenn ich es nicht offensichtlich
aussprach, ist der Punkt, dass die Notwendigkeit für
Selbstverteidigung stark vom subjektiven Empfinden und den
eigenen Verhaltensmustern abhängt.
Ein Jugendlicher, der mit einer wilden Clique abhängt, fühlt
sich und ist objektiv gefährdeter als ein erwachsener
Arbeitnehmer, der Abends vor dem Fernseher sitzt.

Wie seht ihr das?

kann dir nur zustimmen!!! aber ich denke, das kampfsportler(aufgrund ihres hobbys) auch andere verhaltensmuster entwickeln. hatte ich vorher schiss auf ein zeltfest zu gehen(habe auf provokationen mit der faust reagiert), so traue ich mich mittlerweile wieder. und nicht nur, weil ich jetzt richtig zuschlagen kann. das wäre idiotisch, dann wäre ich ein schläger, oder?
vielmehr weiß ich jetzt, das ich eben nicht zuschlagen muss, um den beschimpfungen zu entgegnen…
aber bevor hier wieder einspruch kommt: ich gehe nicht allzu häufig auf solche feste. und wenn, dann eher weil gebeten werde, mitzugehen.(bsp: 2 klassenkameradinnen wollen da unbedingt hin, trauen sich aber nicht alleine! ich weiß, klingt idiotisch!)
so, hiffe auf antwort
cu
sören

hi guido!!
muss dir recht geben, das ständige verbessern(auch wenn ich noch weit weit von „gut sein“ entfernt bin) macht einfach spaß. und ohne bewegung kann ich nicht mehr!! als ich mir eine leichte trainingsverletzung(brandwunden auf den füßen, vom bodenkampf) zugezogen habe und nicht mittrainieren konnte, war mit mir nichts mehr anzufangen. ich mache derzeit 5 mal sport in der woche(+ lehrgänge oder auftritte(ich tanze)). und das brauche ich…
du hast geschrieben „nicht die waffe tötet“. also soll ich das jetzt so verstehen: „nicht die kampfkunst tötet/kann töten, sondern der der sie ausübt, also ich??“
so, bis zum nächsten mal
ciao
sören