Hi Carlos!
Danke fuer die Rueckantwort zur Klaerung des Missverstaendnisses.
Ich habe Ratingen bisher nur kurz während einer Messe gesehen.
Ich halte es durchaus für möglich, dass es dort viele brutale
Jugendbanden gibt. Beispielsweise gibt es auch in Frankfurt
gefährliche Gegenden (Vergnügungsviertel; Sachsenhausen und
Bahnhofsviertel). Unangenehm wird es dort erst Nachts, wenn
die Leute schon gesoffen haben und Jugendgruppen immer noch
kein Ventil für die überschüssige Kraft gefunden haben.
Das ist hier in Ratingen allerdings sehr problematisch. Ratingen West ist tatsaechlich eins der 20 deutschen „staatlich anerkannten“ Ghettos. Ich selber wohne in Sued einer sehr ruhigen Gegend, aber gerade der Kontakt mit kriminelleren Jugendlichen laesst sich kaum vermeiden. Ich kenne viele von denen, habe aber nichts mit denen zu tun. Schon alleine interessentechnisch nicht. Mit vielen hat man z.B. frueher mal Fussball gespielt oder TKD oder Thai-Boxen gemacht.
Die Gefahr im Baumarkt, im Eiskaffee oder der Kunstausstellung
überaschend angegriffen zu werden ist wesentlich geringer. Es
ist meiner Erfahrung auch eher so, dass Jugentliche durch
andere Jugentliche bedroht werden. Auch an Orten, wo sich die
Leute volllaufen lassen (Oktoberfest, Jahrmärkte,
Kneipenviertel usw.) besteht eine gewisse Gefahr
Kann ich so nur unterschreiben. Nur man haelt sich ja nicht den ganzen Tag im Baumarkt oder im Kunstmuseum auf.
gefaehrliche Orte, die sich z.B. nicht vermeiden lassen.
z.B. S-Bahnen?
Das kann sehr verschieden sein. Dunkle Gassen, die zum Nach Hauseweg gehoeren, S-Bahnen, vor allem aber die Bahnhoefe, die in fast jeder Stadt Brennpunkte sind.
Das tue ich nicht.
Sorry, dass du mich mißverstanden hast. Ein soziales Umfeld,
kann sich auch darauf beziehen, dass du in einem sozial
benachteiligten Viertel oder Gebäude wohnst (über dir der
Alkoholiker, unter dir die marokanische Familie mit 4
arbeitslosen Söhnen.
Das weiss ich wohl, aber wie gesagt ist selbst das nicht der Fall. Ich wohn hier in einem Reihenhaus in einer sehr ruhigen Ecke von Ratingen, aber bei den Altstadttouren am Wochenende da ist es nicht gerade unueblich, dass man mal Schlaegereien sieht und entweder zusieht (was sogar bei mir vorkommt) oder eben beherzt eingreift.
Ich
selber habe 5 Punkte in Flensburg vorzuweisen,
SO VIEL ?! 
Ja. Tempoueberschreitung und einmal rueckwaerts was angefahren. Gab dann direkt nochmal 2 Punkte.
Worauf ich hinaus wollte, wenn ich es nicht offensichtlich
aussprach, ist der Punkt, dass die Notwendigkeit für
Selbstverteidigung stark vom subjektiven Empfinden und den
eigenen Verhaltensmustern abhängt.
Das ist richtig. Ich bin z.B. einer, der sehr schnell provoziert werden kann, aber immer solange ruhig bleibt, solange kein Angriff auf meine Person als solches stattfindet, bzw. auf Freunde, Familie oder Freundin. Angriff auf die Person muss aber nicht immer physischer Art sein. Es ist aber alles ganz einfach. Wer mich in Ruhe laesst, hat ueberhaupt nichts zu befuerchten. Ich brauch’ das auch nicht, aber schlechte Erfahrungen in der Vergangenheit zwingen mich einfach zu einem aggressiverem Vorgehen.
Ein Jugendlicher, der mit einer wilden Clique abhängt, fühlt
sich und ist objektiv gefährdeter als ein erwachsener
Arbeitnehmer, der Abends vor dem Fernseher sitzt.
Wie seht ihr das?
Das ist in jedem Fall richtig. Jemand der abends vor dem Fernseher haengt kommt gar nicht erst mit Leuten in Kontakt, waehrend auch normale Jugendliche in der Disco ploetzlich aus Versehen den falschen anrempeln, der dann auch noch gleich seine Brueder mitbringt. Es ist alles nicht so ganz einfach und man muss schon sehr sauber trennen. Gerade die Leute, die haeufig in Konflikte verwickelt werden sind oftmals die Leute, die es am allerwenigsten wollen.
In diesem Sinne.
MfG
eclipze
Ehrenkodex des Jiu-Jitsu
Jiu-Jitsu ist meine Waffe,
wenn es gilt, mich selbst und andere zu schützen,
Hab und Gut zu sichern
sowie Recht und Ehre zu verteidigen.
Im traditionellen Geiste der Samurai
schwöre ich, Jiu-Jitsu niemals zu missbrauchen.