Hi!
Vorab: Es gibt einen „Antworten“-Button - das wäre einfacher 
Also bisschen Fitness dabei gerne nur net zuviel^^
Karate
Judo
Tae Kwon Do
Kung Fu
Jiu Jitsu
Viet Vo Dao
Arnis / Eskrima / Kali (wenn’s mit nem Knüppel / Messer sein darf)
Pencak Silat
Krav Maga
Boxen, Kickboxen, Muay Thai lasse ich mal weg wegen des Konditionstrainings
Willst Du Wettkämpfe machen?
- Fänd ich schon schön, is aber kein absolutes Muss, geht
locker auch ohne
Passt alles von oben
Willst Du „schnelle“ Erfolge?
- Gute Frage, also das will ich eigentlich auf jeden Fall,
allerdings schließt das die nachfolgende Frage nicht aus, denn
es wäre schön wenn man am Anfang ruhig schon den ein oder
anderen ERfolg verbuchen kann, das stärkt die Motivation, aber
ich will auch langfristig was von haben. Nicht dass es nach
paar Monaten immer nur die Wiederholung von irgendwas ist.
OK, deshalb habe ich Aikido direkt weggelassen, da dort wirklich nur „Erfolge“ sichtbar sind, wenn die Techniken passen.
Ich LIEBE Aikido als Kampfkunst, nicht, dass mich da jemand missversteht!
Allerdings solltest Du Dich von der Vorstellung verabschieden, dass man irgendwo eben NICHT immer wieder Wiederholungen macht, völlig unabhängig von der Kunst.
Eine alte Regel sagt:
Mache eine Technik 1000 mal, und Du kEnnst sie, mache sie 5000 mal, und Du kAnnst sie.
Von Perfektion rede ich mal nicht - nach knappen 6 Jahren bekam ich den ersten Fauststoß im Karate hin (Gyaku Tsuki), den ich als PERFEKT bezeichnet hätte…
Darf es länger dauern, bis sich erste Erfolge einstellen?
- Länger ja, aber auch nicht allzulange, also realtiv schnell
was zu sehen und was zu merken, dass sich was ändert soltle
schon der Fall sein
Was ist relativ?
Mir fiel es sehr viel leichter, Schläge, Abwehrtechniken, Stände und Tritte (und zwar genau in dieser Reihenfolge) zu lernen als Würfe und Hebel.
Aber das ist MEINE eigene Erfahrung, die bei anderen Leuten völlig anders aussehen kann (und vermutlich wird).
Spielt Tradition eine Rolle?
-Ja, aber eine eher untergeordnete. Es macht also nichts wenn
ich mir einen Kampfsport aussuchen sollte, der jetzt keine
lange Traditon hat auf die er zurückblicken kann.
Ich meinte auch nicht „lang“.
Es gibt relativ frische Künste (Aikido, Shotokan-Te), die sehr traditionell betrieben werden, und es gibt relativ alte Dinge (Arnis), wo es ziemlich „locker“ zugeht.
Meine ganz persönliche Erfahrung ist jedoch, dass das Klientel bei den alten Künsten deutlich angenehmer ist…
Willst Du hauen und treten oder Dich „im Dreck“ wälzen? *g*
-Dreck hat was, aber ich wäre eher für hauen und treten wie du
so schön sagst, die ein oder ander Technik für den Bodenkampf
macht auch nix sollte aber eher seltenheit sein.
Dann streiche Judo und Jiu Jitsu, ebenso streiche Kali.
Hoffe dass mir das vllt ein paar direktere Tipps einbringt.
Durchgelesen hab ich mich auch schon, aber irgendwie wirken
alle Arten irgendwie doch ziemlich identisch, deswegen frag
ich ja hier nach, ob mir jemand was über einzelne
Kamsportarten sagen kann und mir sie vllt näher bringen kann,
vllt ist ja die richtige dabei.
Das Problem ist einfach, dass jeder, der hier antwortet, nur aus seinen Erfahrungen berichten kann (zumindest sollte man das).
Alles, was ich genannt habe, ist mir schon mal aktiv begegnet (und sei es nur durch gemeinsames Üben).
Viele Kampfkünstler neigen auch dazu, ihre eigene Kunst als das Non-Plus-Ultra anzupreisen, was natürlich völliger Blödsinn ist.
Jede (der alten) Künste hat ihre Daseinsberechtigung, und jemand, der seine Kunst ernsthaft betreibt, sollte auch die Schwächen kennen.
WT-ler haben sehr oft ein Problem damit, Leute, die eine Künst (oder mehrere) lange Zeit üben, sind in der Regel eher begeistert von der Vielseitigkeit…
Eine vernünftige Idee ist da wirklich nur: Probiere Verschiedene aus!
Denn das Allerwichtigste ist: Es muss DIR Spaß machen!
LG
Guido