Oft wird geraten, möglichst schnell und mit Vollgas auf eine bestimmte Fahrgeschwindigkeit zu beschleunigen, weil das einen geringeren Verbrauch zur Folge hätte als langsames Beschleunigen.
Ist daraus zu schließen, daß man während des Beschleunigungsvorgangs auch erst bei einer höheren Geschwindigkeit hochschalten soll als zum anhaltenden Fahren?
Demnach müßte ja auch der berühmte „Kickdown“ bei Automatikfahrzeugen einen geringeren Verbrauch bewirken.
Außerdem noch ein ganz anderes Thema:
Bekommt man in Deutschland einen Rechtslenker zugelassen?
gemeint ist, dass man zwar Vollgas geben soll, aber bei möglichst niedriger Drehzahl. Und nicht mit z.B. Halbgas die Gänge hochdrehen soll.
Gänge voll ausdrehen, um möglichst schnell auf eine hohe Geschwindigkeit zu kommen, das machen Rennfahrer. Und deren Spritverbrauch ist nicht grade besonders günstig.
Rechtslenker bekommt man zwar zugelassen, denn gelegentlich sieht man welche. Allerdings wüsste ich nur „besondere“ Autos, z.B. Oldtimer, aus Ländern mit Rechtslenker, meist GB.
Ich denke aber mal, dass die vom TÜV ein Einzelgutachten haben werden.
gemeint ist, dass man zwar Vollgas geben soll, aber bei
möglichst niedriger Drehzahl. Und nicht mit z.B. Halbgas die
Gänge hochdrehen soll.
Gut, das wollte ich wissen. Ich war mir deshalb unsicher, weil letztens im Fernseher so ein „Spar-Fahrlehrer“ gesagt hat, man könne auch gleich vom 3. in den 5. Gang schalten.
Dann müßte man ja aber den 3. Gang weiter ausfahren, als wenn man auch noch in den 4. schaltet.
Gänge voll ausdrehen, um möglichst schnell auf eine hohe
Geschwindigkeit zu kommen, das machen Rennfahrer. Und deren
Spritverbrauch ist nicht grade besonders günstig.
Hast du eine genaue Ahnung von den Vorgängen? Das würde mich nämlich interessieren. Warum spart es Kraftstoff, zwar bei niedrigen Drehzahlen, dabei aber möglichst schnell zu beschleunigen?
Gut, das wollte ich wissen. Ich war mir deshalb unsicher, weil
letztens im Fernseher so ein „Spar-Fahrlehrer“ gesagt hat, man
könne auch gleich vom 3. in den 5. Gang schalten.
Kann man.
Dann müßte man ja aber den 3. Gang weiter ausfahren, als wenn
man auch noch in den 4. schaltet.
ich schalte oft vom 2. gleich in den 4. Gang, wobei ich den 2. zum Beschleunigen bei schwerer Zuladung fast voll ausdrehe (Diesel).
Was meinst du dazu?
Es geht nicht darum möglichst die Gänge auszufahren. Dazu braucht ein Auto mehr sprit als wenn man langsam beschleunigt. Sinn und Zweck der Aktion ist es schneller in den 5. Gang zu kommen und dann spritsparend im 5. Gang zu fahren. Beim beschleunigen braucht man zwar mehr Sprit, spart aber unterm Strich mehr Sprit wieder ein, weil man schon längst im 5. Gang vor sich hin cruist, wären die andern noch am hochbeschleunigen sind.
Rechtslenker:
Dazu gibt es bei Gebrauchtfahrzeugen meines wissens keinerlei gesetzliche Vorschriften. Ich habe selbst zwei rechtsgelenkte Fahrzeuge, der TÜV-Prüfer hat zwar etwas gestaunt, aber da wollte nie irgendwer etwas wissen.
Rechtslenker bekommt man zwar zugelassen, denn gelegentlich
sieht man welche. Allerdings wüsste ich nur „besondere“ Autos,
z.B. Oldtimer, aus Ländern mit Rechtslenker, meist GB.
Ich denke aber mal, dass die vom TÜV ein Einzelgutachten haben
werden.
Das müsste auch bei deutschen Fahrzeugen möglich sein.
Erstes Beispiel: die Müllautos und Strassenkehrmaschinen sind oft Rechtslenker.
Zweites: Paar Dörfer weiter hat der örtliche Bauhof einen Multicar, das ist auch ein Rechtslenker.
Das kam so, dass die einen kleinen, billigen neuen LKW gebraucht haben, und in der Fabrik waren einige Rechtslenker übrig, die für den Export bestimmt waren.
Ob da irgend eine Finanzblase geplatzt ist, weiss ich nicht,
aber die LKW waren halt übrig, umd mussten weg.
Die konte man dann zum Spottpreis kaufen.
Wenn allerdings ein Fahrzeugkauf geplant ist, sollte man sich trotzdem vorher auf der Zulassungsbehörde WASSERDICHT absichern.
ich schalte oft vom 2. gleich in den 4. Gang, wobei ich den 2.
zum Beschleunigen bei schwerer Zuladung fast voll ausdrehe
(Diesel).
Was meinst du dazu?
Also, ich meine dazu, dass Du Kraftstoff verschwendest.
Es geht nicht darum möglichst die Gänge auszufahren. Dazu
braucht ein Auto mehr sprit als wenn man langsam beschleunigt.
Sinn und Zweck der Aktion ist es schneller in den 5. Gang zu
kommen und dann spritsparend im 5. Gang zu fahren. Beim
beschleunigen braucht man zwar mehr Sprit, spart aber unterm
Strich mehr Sprit wieder ein, weil man schon längst im 5. Gang
vor sich hin cruist, wären die andern noch am
hochbeschleunigen sind.
Schon klar, dass man dann eher Sprit spart. Nur wenn man beim Beschleunigen zu viel verbraucht, dann rentiert sich das nicht.
Ich hab das mal probiert, als ich noch meinen Seat Ibiza Cupra (=CupRacing) hatte: Eine Ampel auf meiner täglichen Fahrt, die meist rot ist, danach mehrere KM freie Strecke mit 120km/h Begrenzung. Bordcomputer auf Durchschnittsverbrauch gestellt und genullt. Dann volles Rohr beschleunigt. Klar, hat Spaß gemacht. Der Durchschnittsverbrauch war aber auch noch mehrere KM später noch viel höher, als wenn man gemütlich beschleunigt hat.
Rechtslenker:
Dazu gibt es bei Gebrauchtfahrzeugen meines wissens keinerlei
gesetzliche Vorschriften. Ich habe selbst zwei rechtsgelenkte
Fahrzeuge, der TÜV-Prüfer hat zwar etwas gestaunt, aber da
wollte nie irgendwer etwas wissen.
Wenn die erst mal zugelassen sind, dann wird niemand was dagegen sagen können.
Aber stimmt, bei genauer Überlegung wüsste ich auch nicht, was generell dagegen sprechen sollte.
Gut, das wollte ich wissen. Ich war mir deshalb unsicher, weil
letztens im Fernseher so ein „Spar-Fahrlehrer“ gesagt hat, man
könne auch gleich vom 3. in den 5. Gang schalten.
Dann müßte man ja aber den 3. Gang weiter ausfahren, als wenn
man auch noch in den 4. schaltet.
Klar, kann man. Hat den Vorteil, dass jeder Schaltvorgang Kraftstoff kostet. Hat aber den - leider größeren - Nachteil, dass man dann den unteren Gang zu hoch ziehen muss, was zu viel kostet.
Warum spart es Kraftstoff, zwar bei
niedrigen Drehzahlen, dabei aber möglichst schnell zu
beschleunigen?
Naja, schnell beschleunigen ist da so eine Sache.
Sparen tut man, wenn man mit niedriger Drehzahl fährt, auch wenn man Vollgas gibt (Natürlich nicht so niedrig, dass der Motor keine Leistung hat). Noch mehr spart man aber, wenn man nur z.B. Dreiviertel-Vollgas gibt. Bei „fast-Vollgas“ hat der Motor den besten Wirkungsgrad, d.h. er kann den Kraftstoff (egal welchen) am besten ausnutzen. Bei Vollgas kommt aber negativ dazu, dass extra Kraftstoff eingespritzt wird, um möglichst viel Leistung zu haben, was man ja meistens bei Vollgas möchte.
Bedenken sollte man aber auch, dass das von Motor zu Motor unterschiedlich ist. Genau wie das fahren mit geringer Drehzahl. Mein 55KW-Focus, der auch noch zu lang übersetzt ist, hat im unteren Drehzahlbereich einfach zu wenig Leistung. Selbst unbeladen in der Ebene macht das Beschleunigen z.B. von 50km/h im 4. Gang kaum Spaß, im 5. passiert auch mit Vollgas nicht viel. Das spart natürlich nicht grade Sprit. Und wenn dann auch noch die geringste Steigung kommt…
Bei großvolumigeren Motoren sieht das schon wieder anders aus.
Der Seat Ibiza Cupra ist vermutlich nicht gerade das Paradabeispiel, da er nicht das Fahrzeug des Otto-Normal-Verbrauchers repräsentiert.
Aber ein schönes Auto ist das trotzdem.
Bordcomputer auf Durchschnittsverbrauch gestellt
und genullt. Dann volles Rohr beschleunigt. Klar, hat Spaß
gemacht. Der Durchschnittsverbrauch war aber auch noch mehrere
KM später noch viel höher, als wenn man gemütlich beschleunigt
hat.
Hallo,
war da nicht ein Messfehler? Du haettest den Verbrauch vergleichen sollen, wenn Du nach selben Zeit am selben Ziel ankommst, also zuegig beschleunigst und danach langsamer als 120 faehrst.
Gruss Helmut
war da nicht ein Messfehler? Du haettest den Verbrauch
vergleichen sollen, wenn Du nach selben Zeit am selben Ziel
ankommst, also zuegig beschleunigst und danach langsamer als
120 faehrst.
Nein, selbst wenn ich nur bis 100km/h beschleunigt habe und dann gemütlich weiter gefahren bin, war der durchschnittliche Verbrauch noch mehrere KM später übermäßig hoch.
Außerdem: Wie viel spart man überhaupt, wenn man voll beschleunigt im Vergleich zur normalen Beschleunigung? Das ist im Sekundenbereich, das macht sich selbst auf der folgenden Strecke von grade mal gute 4km kaum bemerkbar.
Klar, kann man. Hat den Vorteil, dass jeder Schaltvorgang
Kraftstoff kostet. Hat aber den - leider größeren - Nachteil,
dass man dann den unteren Gang zu hoch ziehen muss, was zu
viel kostet.
Naja, schnell beschleunigen ist da so eine Sache.
Sparen tut man, wenn man mit niedriger Drehzahl fährt, auch
wenn man Vollgas gibt (Natürlich nicht so niedrig, dass der
Motor keine Leistung hat). Noch mehr spart man aber, wenn man
nur z.B. Dreiviertel-Vollgas gibt. Bei „fast-Vollgas“ hat der
Motor den besten Wirkungsgrad
Demnach können wir folgendes festhalten:
1.) Gänge überspringen rentiert sich letztendlich nicht
2.) Beim Beschleunigen das Gaspedal fast, aber nicht voll durchtreten und möglichst bald hochschalten
Es geht nicht darum möglichst die Gänge auszufahren. Dazu
braucht ein Auto mehr sprit als wenn man langsam beschleunigt.
Sinn und Zweck der Aktion ist es schneller in den 5. Gang zu
kommen und dann spritsparend im 5. Gang zu fahren.
Das war eben das, was ich nicht so richtig verstanden habe. Wenn ich wagen wir einmal im 4. Gang beschleunige, um bei 50 km/h in den 5. zu schalten, dann erhöht sich der Verbrauch bei langsamem Beschleunigen zwar über einen längeren Zeitraum, aber dafür doch auch pro Zeiteinheit nicht so stark wie bei schellem Beschleunigen. Warum also ist der Verbrauch letztendlich höher? Ist das auf den schon beschriebenen Wirkungsgrad zurückzuführen?