Kreditverkäufe

Hallo,

Jein, ich versuche erstmal zu verstehen, wo überhaupt das
Problem liegt. Deshalb ist mein 1. Ansatz zu erfragen, ob
selbst bei Musterverhalten des Kreditnehmers etwas (aus Sicht
des Kunden) schief gehen kann.

Ja, gegen Ende meines Postings hatte ich das ja schon erwähnt. Zum Ablauf kannst Du mal hier nachlesen:

/t/darlehensverkauf/4361445/3

bzw.

/t/darlehensverkauf/4361445/5

Mein 1. Impuls auf die Kreditverkäufe war: na und - ist mir
doch egal, welcher Bank man die Raten weiterzahlt. Für den
Kunden ändert sich dadurch ja nichts. - Aber offenbar stimmt
das nicht, irgendetwas scheine ich zu übersehen.

Ja, das Problem dabei ist, dass Aufkäufer solcher Darlehen nur selten Banken bzw. nur selten „reine Kreditbanken“ sein. Aufkäufer sind meistens Investoren, die die Grundschulden verwerten wollen. An den Raten sind die gar nicht mehr interessiert.
Sie kaufen ganze Kredit-Portefeuilles nur, um die Grundschulden zu verwerten. Sprich sie wollen die dahinter stehenden Werte realisieren. Die beiden Beiträge von oben schildern das Vorgehen.

Ok, das ist eine sehr klare Auskunft. Es ändert sich bis dahin
also nur die Kontonr., an die man die Kreditraten überweist.

Na ja, kommt darauf an, wer das Darlehen kauft. S.o…

Worin besteht diese Gefahr? Kann die Bank sich weigern, die
Grundschuld abzutreten, wenn der Kredit getilgt ist? Kann sie
das Haus verkaufen, während der Kredit noch läuft? Welches ist
das schlimmste Horrorszenario, das dabei auftreten kann?

Siehe auch hierzu die beiden Links.

VG
Sebastian

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