Lebensversicherung: Rückkaufswert < Einzahlunge

Hallo,

ich habe folgendes Problem / Frage: Im Jahre 1991 haben meine Eltern (in guter Absicht) eine kapitalbildende Lebensversicherung fuer mich abgeschlossen. Diese habe ich nun uebernommen und mal genauer unter die Lupe genommen. Die Versicherung (Victoria) teilt mir einen Rückkaufswert von ca. 11.200 Euro mit. Die Summe der Einzahlungen bis heute beträgt jedoch ca. 18.500 Euro. Wie kann es bei einer solch langen Laufzeit zu einer so hohen Differenz kommen? Die Kundenberatung der Victoria konnte mir diese Frage leider nicht beantworten. Irgendwie habe ich das Gefühl, dass es hier nicht mit rechten Dingen zugeht. Vielleicht kennt sich ja jemand hier im Forum besser mit der Thematik aus? Und was würdet ihr mir raten? Weiterzahlen (wohl kaum) Stilllegen, oder in den sauren Apfel beissen und den Verlust hinnehmen? Macht es Sinn hier einen Rechtsanwalt zu kontaktieren?

Viele Gruesse
Georg

P.S. Der Vertrag soll noch bis 2040 laufen

[MOD] Warnung an alle!
Wehe es wird wieder oT in der Diskussion!

11.200 Euro mit. Die Summe der Einzahlungen bis heute beträgt
jedoch ca. 18.500 Euro. Wie kann es bei einer solch langen
Laufzeit zu einer so hohen Differenz kommen?

Da gibt es mehrere Gründe. Zum Einen wurden zu allererst die Vertriebs- und Verwaltungskosten abgezogen, zum Anderen gehen von den Einzahlungen Risikoprämien ab. Welche das sind enthüllt der Versicherungsschein.

Kundenberatung der Victoria konnte mir diese Frage leider
nicht beantworten.

Das ist ein ziemlich schwaches Bild.

Irgendwie habe ich das Gefühl, dass es hier
nicht mit rechten Dingen zugeht.

Das kann man so nicht sagen.

Vielleicht kennt sich ja jemand hier im Forum besser mit der Thematik aus?

Da kommen einige Teilnehmer in Frage.

Und was
würdet ihr mir raten? Weiterzahlen (wohl kaum) Stilllegen,

Ist aus der Ferne nicht einzuschätzen.

oder in den sauren Apfel beissen und den Verlust hinnehmen?

So wird es sein, denn was bisher an verlust da ist, ist nicht rückgängig zu machen.

Macht es Sinn hier einen Rechtsanwalt zu kontaktieren?

Nein.

Hallo cubalibre

Hallo,

ich habe folgendes Problem / Frage: Im Jahre 1991 haben meine
Eltern (in guter Absicht) eine kapitalbildende
Lebensversicherung fuer mich abgeschlossen. Diese habe ich nun
uebernommen und mal genauer unter die Lupe genommen. Die
Versicherung (Victoria) teilt mir einen Rückkaufswert von ca.
11.200 Euro mit. Die Summe der Einzahlungen bis heute beträgt
jedoch ca. 18.500 Euro. Wie kann es bei einer solch langen
Laufzeit zu einer so hohen Differenz kommen?

vor kurzem hatten wir hier auch was vergleichbares, da hing noch 10 Jahre mit ne BUZ drin

/t/rendite-bei-lebensversicherung-gut/4678882

Die

Kundenberatung der Victoria konnte mir diese Frage leider
nicht beantworten. Irgendwie habe ich das Gefühl, dass es hier
nicht mit rechten Dingen zugeht.

Doch geht es, wenn du das Geld an die Versicherung bezahlst ist es ihr Geld und sie darf damit machen was sie will. Das Ergebnis hast du ja selber nachgerechnet.
Hier wird dir niemand raten, dem Schrecken ein Ende zu machen. Hier werden wahrscheinlich wieder „Das Kleinod“ und andere Sachen an Argumenten herbeigeholt werden und ich werd wieder Ärger mit dem MoD kriegen :wink: all die weil hier solche Aussagen nicht gern gehört werden

Macht es Sinn hier einen Rechtsanwalt zu kontaktieren?

nöh, das ist rausgeschmissenes Geld

Viele Gruesse
Georg

P.S. Der Vertrag soll noch bis 2040 laufen

die Victoria will ja auch ab 2030 im Plus sein mit dem RKW

LG
Mikesch

[MOD] @ Mikesch

…und ich werd wieder
Ärger mit dem MoD kriegen :wink: all die weil hier solche Aussagen
nicht gern gehört werden

Deine Beiträge werden nicht gelöscht, weil mir die Inhalte nicht passen, sondern weil Du gerne gegen die w-w-w-Regeln verstößt!

Aus diesem Grunde warnen Verbraucherschützer und der Bund der Versicherten (beide Vereine werden hier nicht sooo positiv angesehen) vor dem Abschluss solcher Verträge.
Aber zum Glück sind alle Erträge aus diesem Vertrag steuerfrei!
Und man hat sogar einen Todesfallschutz dabei!
Und man wird davor bewahrt, leichtfertig mit dem Geld umzugehen!
Und man hat die Garantie, dass am Ende mehr Geld rauskommt, als man eingezahlt hat!
Und man hat keine Wertschwankungen zwischendrin!
Muss man natürlich dazu sagen!
Also alles in allem eine würglich runde Sache :smile:))
Wenn man sich keine Alternativen ansieht.

Hallo Georg,

mit den von dir gemachten Angaben ist kein seriöser Rat abzugeben.

Gleichwohl sollte dir die Viktoria Auskunft geben können - lass dich nicht von deren Hotline abspeisen, es gibt auch da Leute mit Ahnung.

Und dazu ein lieber Gruß an alle, die solche Fragen zum Anlass nehmen, ihr ganzes Unwissen gepaart mit Vorurteilen vor uns auszubreiten.

Gruß

Poseidon

11.200 Euro mit. Die Summe der Einzahlungen bis heute beträgt
jedoch ca. 18.500 Euro. Wie kann es bei einer solch langen
Laufzeit zu einer so hohen Differenz kommen?

Da gibt es mehrere Gründe. Zum Einen wurden zu allererst die:Vertriebs- und Verwaltungskosten abgezogen,

Liebes Nordlicht

als ich 1990 für kurze Zeit in der Branche weilte wurde uns gesagt: Die Abschlusskosten sind in 3 Jahren bezahlt und deshalb gibts da keine RKW, nach 17 Jahren noch auf den Abschlusskosten rumreiten ist doch recht schwach :wink:

zum Anderen gehen
von den Einzahlungen Risikoprämien ab. Welche das sind
enthüllt der Versicherungsschein.

Die V hat 2006 bei der Bafin 19,02% Kosten für Lebens und Rentenversicherungen gemeldet, ohne Risikoprämie und Protektorprämie, damit war sie in dem Jahr 3. bester Anbieter…
Rechnet man vielleicht noch 20% Kosten dafür vom Betrag runter, bleiben vielleicht 60% Sparanteil, da helfen auch keine 4,75% Garantiezins auf ebend diesen Anteil
Wie die Jahre vorher waren weisss ich nicht und wenn die Kohle für die Verwaltung nicht mehr reicht, wird einfach neu festgelegt, wohlgemerkt alles legal.

LG
Mikesch

Hi Kater,

deshalb gibts da keine RKW, nach 17 Jahren noch auf den
Abschlusskosten rumreiten ist doch recht schwach :wink:

ich reite nicht auf Abschlußkosten rum, ich habe geschrieben, dass es mehrere Gründe für den schwachen RKW gibt, die Abschlußkosten sind einer. ich habe das auch nur erwähnt, weil die meisten versicherten davon ausgehen, dass ihre gesamte Monatsprämie in die Verzinsung kommt, was ja bekanntermaßen nicht der Fall ist.

Die V hat 2006 bei der Bafin 19,02% Kosten für Lebens und
Rentenversicherungen gemeldet, ohne Risikoprämie und
Protektorprämie, damit war sie in dem Jahr 3. bester Anbieter…

Gut ich ich nicht bei dieser Gesellschaft versichert bin. Versteh mich nicht falsch, ich möchte die V nicht in Schutz nehmen.

Hallo Poseidon

Hallo Georg,

mit den von dir gemachten Angaben ist kein seriöser Rat
abzugeben.

Und dazu ein lieber Gruß an alle, die solche Fragen zum Anlass
nehmen, ihr ganzes Unwissen gepaart mit Vorurteilen vor uns
auszubreiten.

Danke für die Grüsse, aber die Zahlen haben doch nix Vorurteilen zu tun. Ist doch alles legal und selbst wenn der SB noch nen Tausender beim RKW drauflegt, wird das Ergebnis nicht wesentlich besser. Was hier als ALV nach fast 50 Jahren rauskommen wird kann man sich wohl ausrechnen,ne lieber nicht:wink:

Versichern und sparen konsequent trennen, aber das war 1991 noch ganz so In… wenn man sich die Zahlen von 2007 mit über 3Millionen Neuabschlüssen auf der Schiene betrachtet, gibts noch genug Leute die noch nix begriffen haben oder wollen

Gruß

Poseidon

LG
Mikesch

Hallo,

ich habe folgendes Problem / Frage: Im Jahre 1991 haben meine
Eltern (in guter Absicht) eine kapitalbildende
Lebensversicherung fuer mich abgeschlossen.

Klasse, die Eltern haben etwas dabei gedacht! (So jung wirst du nie mehr etwas abschließen können. Dazu kommt steuerfreie Auszahlung und ein hoher GARANTIERTER Rechnungszins)

Diese habe ich nun

uebernommen und mal genauer unter die Lupe genommen. Die
Versicherung (Victoria) teilt mir einen Rückkaufswert von ca.
11.200 Euro mit. Die Summe der Einzahlungen bis heute beträgt
jedoch ca. 18.500 Euro.

Das kann (unter normalen Umständen) nicht sein!

Bitte überprüfe Folgendes: 1.) Sind Zusatzleistungen wie Berufsunfähigkeit, Unfallzusatzvers., doppelte Todesfallvers. usw. im Vertrag enthalt!? 2.) Ist der jetzige Beitrag durch eine Dynamik enstanden? Vielleich meinst du, dass die Summe der Einzahlungen 18.500 EUR beträgt, da du einfach vom letzten Beitragsstand ausgehst und das mit den zurückgelegten Monaten verbindest! In Wirklichkeit haben deine Eltern weit weniger eingezahlt, da die Dynamisierung sukzessive den Beitrag nach oben katapultiert hat!
3.) Bringst du vileleicht (anfänglich) DM mit Euro (was die eingezahlten Beiträge anbelangt) durcheinander?

Immerhin hätten deine Eltern sonst damals für ihren 16jährigen(?) Sohn
ca. 180 DM einsetzen müssen, und das erscheint mir etwas unwahrscheinlich!

Wie kann es bei einer solch langen

Laufzeit zu einer so hohen Differenz kommen? Die
Kundenberatung der Victoria konnte mir diese Frage leider
nicht beantworten.

Je nach Qualität der Kundenberater evtl. die komplexen Zusammenhänge am Telefon nich erfassen (was natürlich kein gutes Licht auf den Berater wirft)!

Irgendwie habe ich das Gefühl, dass es hier

nicht mit rechten Dingen zugeht. Vielleicht kennt sich ja
jemand hier im Forum besser mit der Thematik aus?

Das habe ich allerdings auch! Deshalb sei fair und lege die genauen Umstände auf den Tisch, sonst wird das nichts!

Und was

würdet ihr mir raten? Weiterzahlen (wohl kaum) Stilllegen,
oder in den sauren Apfel beissen und den Verlust hinnehmen?

Erst einmal nochmals GENAU überprüfen, ggf. schriftlich bei der V. nachfragen und dann nochmal posten!

Gruß cooler

P.S. Warum hab ich manchmal den Eindruck, dass es in einem Forum schwer ist, in den Raum geworfene Zahlen auf ihre Richtigkeit zu überprüfen!? Ich bin überzeugt, wenn ich jemanden beauftragen würde, zu schreiben, er wäre bei der D. seit 20 Jahren lebensversichert und er hätte 40.000 eingezahlt, sein RKW würde aber nur 10.000 betragen, würden die üblichen Verdächtigen,OHNE EINE RÜCKFRAGE, auf die böse D. mit Vehemenz eindreschen!

Guten Tag cubalibre,
für den Stand des Rückkaufswertes Ihres Vertrages - gemessen an der
Höhe der bisher gezahlten Beiträge - gibt es mehrere Gründe:

  1. Zunächst und vor allem: Die außergewöhnlich lange Laufzeit von 49 Jahren. Ein Branchendurchschnittswert geht von etwa 27 Jahren für solche Verträge aus. Daraus folgt, dass der Gleichstand zwischen
    Rückkaufswert und Summe der eingezahlten Beiträge eben nicht nach
    ca. 16 Jahren (über alle Eintrittsalter, Gesellschaften, Tarife und
    gemessen am derzeitigen Verzinsungsniveau) erreicht wird, sondern viel später. Gehen Sie frohen Mutes von vielleicht 24 - 28 Jahren aus.

  2. Die außergewöhnlich hohen Abschlusskosten für Ihren Vertrag sind
    ebenso in der langen Laufzeit begründet. Da Ihr Vertrag zudem noch zu
    der Vor-2008er-Generation gehört, kann man davon ausgehen, dass in den
    ersten 4 Jahren der Laufzeit nur mit negativem Vertragsstand gewirtschaftet wurde.

  3. Die besagte Gesellschaft gehört leider Gottes in diejenige Riege,
    in welcher während der grausamen Jahre 2002 bis 2006 nicht nur das Geld mit beiden Händen verbrannt wurde, sondern darüber hinaus auch noch - bildlich gesprochen - eine Schaufel benutzt wurde.
    Das hat dazu geführt, dass die besagte Gesellschaft über Jahre hinweg
    eine 3 vor dem Komma bei der Gesamtverzinsung ausgewiesen hat.

Zu Ihrer weitergehenden Frage, wie nun zu verfahren ist, kann ich Ihnen frei nach Rolf Miller zurufen: Machen Sie das Richtige.

Wie das freilich aussieht, das Richtige, können erstens nur Sie selber
beurteilen. Und zweitens nur dann, wenn Sie sich der Mühe unterziehen,
in die Fisseligkeiten der KLV an sich hinabzusteigen und diese so
zu ergründen, dass Sie sie auch verstehen. Das wird nur klappen, wenn
Sie sich richtige Mühe geben (Zeit, Gehirnschmalz, Ärger, Selbstzweifel, Nichtaufgeben usw.) Und zweitens müssen Sie sich von Ihrer Gesellschaft zu diesem Zweck einen sog. Verlaufsplan für Ihren
Vertrag geben lassen. Der zeigt Ihnen, wie sich der Vertrag aus heutiger Sicht in den kommenden 32 Jahren entwickeln wird. Jahrgenau.
Den müssen Sie auch verstehen. Dann mit Ihren allgemeinen Erkenntnissen zur KLV abgleichen. Und dann wird Ihnen eine Entscheidung besser möglich sein.
Gruß
Günther

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

  1. Zunächst und vor allem: Die außergewöhnlich lange Laufzeit
    von 49 Jahren. Ein Branchendurchschnittswert geht von etwa 27
    Jahren für solche Verträge aus. Daraus folgt, dass der
    Gleichstand zwischen
    Rückkaufswert und Summe der eingezahlten Beiträge eben nicht
    nach
    ca. 16 Jahren (über alle Eintrittsalter, Gesellschaften,
    Tarife und
    gemessen am derzeitigen Verzinsungsniveau) erreicht wird,
    sondern viel später. Gehen Sie frohen Mutes von vielleicht 24
  • 28 Jahren aus.

Hallo,

die Diff. zwischen Einzahlung und RKW scheint mir trotzdem klar zu hoch gegriffen - da muss noch etwas anderes sein!

Gruß cooler

Die V hat 2006 bei der Bafin 19,02% Kosten für Lebens und
Rentenversicherungen gemeldet, ohne Risikoprämie und
Protektorprämie, damit war sie in dem Jahr 3. bester
Anbieter…

Hallo,
was sind das für Kosten? Es wäre nett, wenn du diese mal definieren könntest! Sind das Abschlusskosten, sind das Dauerkosten, usw.?
Vielleicht kannst du mir das mal FACHLICH auseinandersetzen!
Danke!

Gruß cooler

Bitte überprüfe Folgendes: 1.) Sind Zusatzleistungen wie
Berufsunfähigkeit, Unfallzusatzvers., doppelte Todesfallvers.
usw. im Vertrag enthalt!? 2.) Ist der jetzige Beitrag durch
eine Dynamik enstanden? Vielleich meinst du, dass die Summe
der Einzahlungen 18.500 EUR beträgt, da du einfach vom letzten
Beitragsstand ausgehst und das mit den zurückgelegten Monaten
verbindest! In Wirklichkeit haben deine Eltern weit weniger
eingezahlt, da die Dynamisierung sukzessive den Beitrag nach
oben katapultiert hat!
3.) Bringst du vileleicht (anfänglich) DM mit Euro (was die
eingezahlten Beiträge anbelangt) durcheinander?

Immerhin hätten deine Eltern sonst damals für ihren
16jährigen(?) Sohn
ca. 180 DM einsetzen müssen, und das erscheint mir etwas
unwahrscheinlich!

Hallo,

ja da kümmert sich ja dann auch mal einer konkreter um die Frage… Tarifgestaltungstechnisch fallen mir da auch noch Tarife mit Teilauszahlung ein, Abrufphasen, abgekürzte Zahlunsdauern, es könnte auch eine erschwerte Annahme aufgrund Gesundheitszustand gegeben haben, Zusatzversicherungen hast Du schon angesprochen, diese könnten auch abgekürzt sein und ich bin mir sicher, das war noch nicht alles…

Unterm Strich: Ein qulifiziertes „Urteil“ über gut oder schlecht ist aus den Angaben bisher schlicht und ergreifend nicht möglich.

Andreas

Die V hat 2006 bei der Bafin 19,02% Kosten für Lebens und
Rentenversicherungen gemeldet, ohne Risikoprämie und
Protektorprämie, damit war sie in dem Jahr 3. bester
Anbieter…

Damit Du mal aktuelle Zahlen hast, die Zeitschrift „Capital“ hat in der aktuellen Ausgabe die Abschlusskosten der 25. größten Lebensversicherer dargestellt. Die Spanne geht von 6.2% bis 17.3%.

Gruß
CM

Hi Mikesch,

wir sind beide keine LV-Experten, daher habe direkt mal nachgesehen beim BaFin, und nun staune ich: in der von Dir zitierten Statistik sind für die Victoria 8,3% Abschluß- und 3,0 % Verwaltungskosten ausgewiesen.
Das macht zusammen nur dann 19%, wenn man ganz große Probleme mit dem Rechnen hat?! Oder ich habe hier was übersehen oder falsch interpretiert, dann kläre mich bitte auf.

Grüße, M

Hallo,

vielen Dank fuer deine Antwort. Hier ein paar Ergaenzende Angaben bezueglich deiner Anmerkungen. Ich habe die DM-Zahlungen mit dem offiziellen Euro-Umrechnungskurs auf EUR-Basis angepasst. Die LV hat eine dynamische Komponente, aber auch das habe ich bei der Summe der Einzahlungen exakt beruecksichtigt. Meine Eltern haben zum Glueck jedes Schreiben der Versicherung aufgehoben, so dass ich den historischen Verlauf genau nachvollziehen konnte. Die Versicherung enthaelt keine weiteren Zusatzleistungen, ist mit 50 DM gestartet und liegt heute bei ca. 125 Euro.
Inzwischen habe ich mich auch mal genauer mit der Victoria unterhalten. Dort wird man am Telefon immer sehr nervoes und unruhig. Ein Kundenberater hat mir als Begruendung gesagt, dass Sie von der Muttergesellschaft HVB gezwungen worden sind bestimmte Aktien zu kaufen, die sehr schlecht gleaufen sind, und nun muss der kleine Mann die Zeche zahlen (O-Ton!)
Mir wurde gesagt, dass die Auszahlung im Jahr 2040 bei ca. 36.000 Euro liegen soll, wenn ich ab jetzt nicht mehr weiter einzahle. Das entspricht einer Rendite von ca. 3.2% auf das bis heute eingezahlte Kapital. Ich habe mich deshalb dazu entschieden die Versicherung beitragsfrei zu stellen.

Insgesamt kein tolles Investment, aber hier geht es glaub ich nicht um Rendite-Maximierung sondern um Schadensbegrenzung.

Gruesse
Georg

Bitte überprüfe Folgendes: 1.) Sind Zusatzleistungen wie
Berufsunfähigkeit, Unfallzusatzvers., doppelte Todesfallvers.
usw. im Vertrag enthalt!? 2.) Ist der jetzige Beitrag durch
eine Dynamik enstanden? Vielleich meinst du, dass die Summe
der Einzahlungen 18.500 EUR beträgt, da du einfach vom letzten
Beitragsstand ausgehst und das mit den zurückgelegten Monaten
verbindest! In Wirklichkeit haben deine Eltern weit weniger
eingezahlt, da die Dynamisierung sukzessive den Beitrag nach
oben katapultiert hat!
3.) Bringst du vileleicht (anfänglich) DM mit Euro (was die
eingezahlten Beiträge anbelangt) durcheinander?

Immerhin hätten deine Eltern sonst damals für ihren
16jährigen(?) Sohn
ca. 180 DM einsetzen müssen, und das erscheint mir etwas
unwahrscheinlich!

Mir wurde gesagt, dass die Auszahlung im Jahr 2040 bei ca.
36.000 Euro liegen soll, wenn ich ab jetzt nicht mehr weiter
einzahle. Das entspricht einer Rendite von ca. 3.2% auf das
bis heute eingezahlte Kapital. Ich habe mich deshalb dazu
entschieden die Versicherung beitragsfrei zu stellen.

Hallo,
im Vergleich zu anderen Anlagen ist die Rendite (indirekt)allerdings wesentlich höher, da steuerfrei! Es wird sehr viele Fonds geben, die nach Steuern eine geringere Rendite haben (ich weiß, ein schwacher Trost)! (Vielleicht heiratest du mal und benötigst einen Todesfallvers.schutz - einen Teil hast du damit. Dieser verbessert die Rendite indirekt auch noch mal)

Was mich noch interessieren würde, wie hoch war die Anfangstodesfallsumme bei dieser Versicherung?

Gruß cooler

Wie c…r weiter oben schon schreibt, muss da noch etwas anderes sein.
Nehmen Sie sich doch einfach mal die Zeit und schauen sich die Seiten vom Bund der Versicherten an: http://bdv.wirsindverbraucherschutz.de/lebensversich…
Natürlich stimmt nichts von all dem, was hier geschrieben steht.
Vielleicht schauen Sie auch mal ins Archiv dieses Vereins, da haben bestimmt schon früher andere Texte drin gestanden.
Wie wenig diese Aussagen stimmen, sehen Sie an ihren Zahlen.
Wenn Sie diese 3,2% bis zum Ende beitragsfrei durchziehen, haben Sie zwar die Erträge steuerfrei, setzen Sie das aber mal zur Abwechslung neben die Entwicklung der Kaufkraft dieses Ertrages.
Und dann schauen Sie sich mal alternative Investments an, wie die sich in der Zeit entwickelt hätten. Sicher, über 100% aller Aktienfonds haben Minus gemacht, was vor allem an der derzeitigen Talfahrt des DAX erkennbar ist.
Machen Sie sich Ihr eigenes Bild, hören Sie nicht auf mich und vergleichen Sie.
Übrigens kann man die Einzahlungen in solche Aktienfonds auch beenden, ohne sich über im Voraus bezahlte Kosten zu ärgern.
Und man kann dieses Investment sogar wechseln, ohne Stornokosten abzudrücken.
Und wer nicht bis zum bitteren Ende wartet, kann seine Gewinne sogar mit in den Ruhestand nehmen. Das verstehen bloß nicht viele.

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