Lichtgeschwindigkeit

aber:
das 2. photon einer auf dem bahnhof ruhender lampe benötigt
mehr zeit als das erste

Für die Ausgangsfrage ist nur das erste Photon entscheidend.

und das ist nicht nur der
doppler-effekt, sondern zusätzlich eine zeitverlangsamung,
weil der weg länger wird.

Genau das ist der klassische Dopplereffekt.

geht es rein um den einschaltmoment

Worum sonst?

geht es rein um den einschaltmoment

Worum sonst?

die frage lautete zwischendurch auch mal, warum licht länger brauchen sollte, wenn die quelle ruht. dass da der einschaltmoment gemeint war, war nicht zu erkennen. deshalb lies ich mich hinreißen, den gesamtprozess zu betrachten.

darüberhinaus muss man das erste photon natürlich sehen KÖNNEN. auch wenn ihr vom prinzip her recht habt und das erste photon gleichzeitig ankommt, dürfte die realität von der lichtempfindlichkeit des sensors abhängen.
kurz gesagt: wenn der blitz erst nach 10.000 photonen hell genug ist, dass die lichtempfindlichkeit des sensors erreicht ist, kommt der ruhende blitz natürlich später an.

darüberhinaus muss man das erste photon natürlich sehen
KÖNNEN. auch wenn ihr vom prinzip her recht habt und das erste
photon gleichzeitig ankommt, dürfte die realität von der
lichtempfindlichkeit des sensors abhängen.

Die Frage war, wann das Licht angeht und nicht, wann es so hell ist, dass man es messen kann.

jetzt will ich auch mal kümmel spalten:

definier mal bitte „angehen“

jetzt will ich auch mal kümmel spalten:

definier mal bitte „angehen“

Frag’ Adem87.

1 „Gefällt mir“

jetzt will ich auch mal kümmel spalten:

definier mal bitte „angehen“

Frag’ Adem87.

(((-:

Alles, was so weit weg ist, dass die summe aller sich
dehnender meter 300.000 km/s überschreitet, ist für uns nicht
mehr sichtbar und wir können keine aussage darüber
treffen, ob es existiert oder nicht.

Sollte man da nicht differenzieren zwischen:

  • hat „damals“ schon bestanden
  • ist erst jetzt neu hinzugekommen.

Wenn es -damals- schon bestanden hat dann ist es auch immer noch sichtbar.

Kurt

Alles, was so weit weg ist, dass die summe aller sich
dehnender meter 300.000 km/s überschreitet, ist für uns nicht
mehr sichtbar und wir können keine aussage darüber
treffen, ob es existiert oder nicht.

Sollte man da nicht differenzieren zwischen:

  • hat „damals“ schon bestanden
  • ist erst jetzt neu hinzugekommen.

Wenn es -damals- schon bestanden hat dann ist es auch immer
noch sichtbar.

nicht wirklich…wie gesagt: wenn der raum zwischen dem sich entfernenen objekt und uns ca. 14 mrd lj erreicht, überschreitet die raumexpansion von 80km/s und megaparsec die lichtgeschwindigkeit.

die materie bewegt sich also stück für stück aus dem sichtbaren bereich des universum raus - was natürlich nicht heißt, dass sie nicht mehr existiert.

Das seh ich anders.
Selbst wenn die Materie jetzt mit 2c sich entfent ist sie immer noch -sichtbar-.

Es wird immer schwieriger das von ihr gesendete Licht zu erkennen weil es immer mehr ins Rote geht.
Einen aprupten Abbruch gibts nicht, es wird einfach immer mehr Dopplerverschoben.

Kurt

aber:
das 2. photon einer auf dem bahnhof ruhender lampe benötigt
mehr zeit als das erste

Für die Ausgangsfrage ist nur das erste Photon entscheidend.

Welches nicht existiert.
Auch das zweite nicht, es gibt garkeins, hat nie eins gegeben, wird nie eins geben.

und das ist nicht nur der
doppler-effekt, sondern zusätzlich eine zeitverlangsamung,
weil der weg länger wird.

Genau das ist der klassische Dopplereffekt.

Und der ist analog zum Schalldoppler.
Jede andere Hineininterpretation von Irgendwas ist einfach nur falsch.
Licht ist ein rein mechanischer Vorgang ohne Schnörkel und Haken.

Kurt

Licht ist ein rein mechanischer Vorgang ohne Schnörkel und
Haken.

Wo hast Du denn die letzten hundert Jahre verschlafen?

Licht ist ein rein mechanischer Vorgang ohne Schnörkel und
Haken.

Wo hast Du denn die letzten hundert Jahre verschlafen?

Die letzten hundert Jahre wurden verschlafen.

Kurt

Licht ist ein rein mechanischer Vorgang ohne Schnörkel und
Haken.

was ist ein mechanischer vorgang?

Das seh ich anders.
Selbst wenn die Materie jetzt mit 2c sich entfent ist sie
immer noch -sichtbar-.

Es wird immer schwieriger das von ihr gesendete Licht zu
erkennen weil es immer mehr ins Rote geht.
Einen aprupten Abbruch gibts nicht, es wird einfach immer mehr
Dopplerverschoben.

in gewissem maße hast du recht.

wenn der stern z.b. 14lj überschreitet, steht für uns die zeit des sterns erstmal still und er altert nicht mehr. das können wir aber nicht wirklich feststellen.

ich nehme aber an, dass die rotverschiebung so stark wird, dass wir sie nicht mehr sehen können. dann käme es wahrscheinlich auf die sensortechnik an. bisher wurde ja die mikrowellenstrahlung auch noch nicht festen quellen zugeordnet. diese könnte aber genau daher stammen.
und ich habe meine annahme jetzt auch bei wikipedia über hintergrundstrahlung gefunden.

ich nehme aber an, dass die rotverschiebung so stark wird,
dass wir sie nicht mehr sehen können. dann käme es
wahrscheinlich auf die sensortechnik an. bisher wurde ja die
mikrowellenstrahlung auch noch nicht festen quellen
zugeordnet. diese könnte aber genau daher stammen.
und ich habe meine annahme jetzt auch bei wikipedia über
hintergrundstrahlung gefunden.

Das hier ist ein interessanten Gedanke.
Die Hintergrundstrahlung zeigt eindeutig Muster und auch die Bewegung
gegen sie kann als Bezugsreferenz verwendet werden.
Wenn es gelingt die Auflösung zu erhöhen könnte man vielleicht noch ein paar Jahrmilliarden weiter schauen.

Kurt

Licht ist ein rein mechanischer Vorgang ohne Schnörkel und
Haken.

was ist ein mechanischer vorgang?

Hm, ich möchte es mal anhand von Schall darlegen.
Schall benötigt eine mechanische Anregung, die eabei entstehenden Wirkungen werden mit dem Schallträger im Schallträgerweitergeleitet.
Am Empfänger bewirken diese Wirkungen, longitudinal übermittelten Druckänderungen, Bewegung.

Bei Licht ist es ebenso.
Es ist Bewegung innerhalb des Lichtsenders notwendig, er führt resonante Schwingunmgen aus, bei der Übertragung ist ebenfalls ein Medium beteiligt, der Empfang des Lichtes erzeugt ebenfalls Bewegung im Empfängerresonanzkörper.

Kurt

Licht ist ein rein mechanischer Vorgang ohne Schnörkel und
Haken.

was ist ein mechanischer vorgang?

Hm, ich möchte es mal anhand von Schall darlegen.
Schall benötigt eine mechanische Anregung, die eabei
entstehenden Wirkungen werden mit dem Schallträger im
Schallträgerweitergeleitet.
Am Empfänger bewirken diese Wirkungen, longitudinal
übermittelten Druckänderungen, Bewegung.

Bei Licht ist es ebenso.
Es ist Bewegung innerhalb des Lichtsenders notwendig, er führt
resonante Schwingunmgen aus, bei der Übertragung ist ebenfalls
ein Medium beteiligt, der Empfang des Lichtes erzeugt
ebenfalls Bewegung im Empfängerresonanzkörper.

welche resonante schwingung führt ein elektron aus?
was für ein medium ist für die lichtübertragung notwendig?

wie funktioniert eine elektromagnetische welle?

ich nehme aber an, dass die rotverschiebung so stark wird,
dass wir sie nicht mehr sehen können. dann käme es
wahrscheinlich auf die sensortechnik an. bisher wurde ja die
mikrowellenstrahlung auch noch nicht festen quellen
zugeordnet. diese könnte aber genau daher stammen.
und ich habe meine annahme jetzt auch bei wikipedia über
hintergrundstrahlung gefunden.

Das hier ist ein interessanten Gedanke.
Die Hintergrundstrahlung zeigt eindeutig Muster und auch die
Bewegung
gegen sie kann als Bezugsreferenz verwendet werden.
Wenn es gelingt die Auflösung zu erhöhen könnte man vielleicht
noch ein paar Jahrmilliarden weiter schauen.

naja…halbe halbe. man würde nie sehen, dass der stern verlischt. man würde auch nie sehen, wenn ein neuer stern entsteht…wie du auch schon gesagt hast.

man könnte auch nicht wirklich „weiterschauen“. man könnte halt nur sehen, was irgendwann mal in 14 mrd lj relativ zum betrachter war. und auch das würde man eigentlich nur als „mikrowellenschatten“ sehen.

der raum wird quasi zur lichtquelle.

die auflösung könnte uns da eventuell etwas weiterhelfen. sie würde allerdings nicht wirklich die entfernung oder das alter oder irgend ein detail geben. man könnte eigentlich höchstens auf die existenz an sich und qualitative unterschiede im alter schließen.

ich weiß nicht, wie schnell wir sehen, dass sich ein stern mit überlicht entfernt. es könnte durchaus sein, dass schon einige der sichtbaren sterne darunter fallen oder aber wir sehen sie erst mit besseren teleskopen, denn ich glaube, bisher sehen wir nur sterne mit unterlicht.

Licht ist ein rein mechanischer Vorgang ohne Schnörkel und
Haken.

was ist ein mechanischer vorgang?

Hm, ich möchte es mal anhand von Schall darlegen.
Schall benötigt eine mechanische Anregung, die eabei
entstehenden Wirkungen werden mit dem Schallträger im
Schallträgerweitergeleitet.
Am Empfänger bewirken diese Wirkungen, longitudinal
übermittelten Druckänderungen, Bewegung.

Bei Licht ist es ebenso.
Es ist Bewegung innerhalb des Lichtsenders notwendig, er führt
resonante Schwingunmgen aus, bei der Übertragung ist ebenfalls
ein Medium beteiligt, der Empfang des Lichtes erzeugt
ebenfalls Bewegung im Empfängerresonanzkörper.

welche resonante schwingung führt ein elektron aus?

Es ist z.B im Resonanzkörper -Atom- eingebunden und stellt das dabei schwindgende Element dar.
Wasserstoff ist so ein Schwingkörper.
Diese Schwingfrequenz ist aber wesentlich höher als das was wir als Licht sehen können.
Das kommt eher von Molekülen oder -grossen- Atomen, oder Gitterstrukturen.

Die Absorptionslinien, verursacht von Gas/Staub-Wolken, entstehen so.
Da werden bestimmte Freuenzen, sie entsprechen den Eigenresonanzfrequenzen der Materie, von der Materie, den Schwingkörpern, absorbiert.
Wenn diese selbst angeregt werden dann strahlen sie Licht in ihrer Eigenresonanz ab.
Wenn diese im sichtbarem Bereich liegt dann sehen wir diese Materie leuchten.

was für ein medium ist für die lichtübertragung notwendig?

Eins das man nicht kennt.
Früher wurde versucht das unter dem Begriff Äther in allerlei Facetten darzulegen.
Mehr als einen Namen und angenommene Eigenschaften kann ich auch nicht liefern.
Trägermedium, also Träger. Für -tragend- oder so.

wie funktioniert eine elektromagnetische welle?

Sowas gibts nicht.

Kurt

ich nehme aber an, dass die rotverschiebung so stark wird,
dass wir sie nicht mehr sehen können. dann käme es
wahrscheinlich auf die sensortechnik an. bisher wurde ja die
mikrowellenstrahlung auch noch nicht festen quellen
zugeordnet. diese könnte aber genau daher stammen.
und ich habe meine annahme jetzt auch bei wikipedia über
hintergrundstrahlung gefunden.

Das hier ist ein interessanten Gedanke.
Die Hintergrundstrahlung zeigt eindeutig Muster und auch die
Bewegung
gegen sie kann als Bezugsreferenz verwendet werden.
Wenn es gelingt die Auflösung zu erhöhen könnte man vielleicht
noch ein paar Jahrmilliarden weiter schauen.

naja…halbe halbe. man würde nie sehen, dass der stern
verlischt. man würde auch nie sehen, wenn ein neuer stern
entsteht…wie du auch schon gesagt hast.

Klar, das sehen wir ja jetzt auch nicht.
Es ist immer nur der Momentzustand zu sehen.
Einen anderen Zustand gibt es ja nicht.
Das wir diese -Momentaufnahme- erst nach x Jahren sehen kommt eben von den Übertragungsumständen.

man könnte auch nicht wirklich „weiterschauen“. man könnte
halt nur sehen, was irgendwann mal in 14 mrd lj relativ zum
betrachter war. und auch das würde man eigentlich nur als
„mikrowellenschatten“ sehen.

Mit der Zeitangabe ist das so eine Sache.
Man muss erstmal wissen worauf sich diese stützt.
Wenn sich das All ausdehnt, expandiert, ja sogar beschleunigt expandiert (wovon man ausgeht), dann muss das berücksichtigt werden.
Dann ist nämlich dieses zu uns kommende Licht durch unterschiedliche Lichtbezüge und deren Relativbewegung zu uns gelaufen.
Diese Bezüge veränderten auch noch ständig ihren Zustand und somit das verhalten des Lichtlaufens.
Es reicht nicht nur aufgrund der Dopplerverschiebung eine Relativgeschwindigkeit der Lichtquelle zu uns anzunehmen,
es ist die gesamte Dauer des Lichtlaufens zu betrachten.
Und das beginnt bei geringeren Relativabständen zueinander, geringeren Relativbewegungen untereinander und unterschiedlichen Lichtlaufstreckenzuständen.
Selbst diese Aussage dürfte nicht aussreichen.
Denn ich gehe davon aus dass sich im Laufe der Jahrmilliarden die Expansion von „Implosion“ in „Expansion“ gewandelt hat.
Denn: auch das all ist ein schwingkörper der ebenso wie alles Andere eine resonante Schwingung vollbringt.
Also kein Urknallszenarium, sondern ein sich immer wiedere erneuerndes All, eine Menge an eben diesem Trägermaterial.
Es wäre für meine Überlegungen unterstützend wenn sich Hinweise auf eine Änderung der Expansionsumstände finden liesen, wenn anhand der Verteilung/Grundbewegung von Galaxieen usw. ein „Knik“ zu finden wäre.
.

der raum wird quasi zur lichtquelle.

Hm, Raum gibts nicht, er kann nichts bewirken.
Raum ist Nichts, in diesem Nichts ist das was ich oben als All angedeutet habe, warscheinlich viele dieser Dinger davon.

die auflösung könnte uns da eventuell etwas weiterhelfen. sie
würde allerdings nicht wirklich die entfernung oder das alter
oder irgend ein detail geben. man könnte eigentlich höchstens
auf die existenz an sich und qualitative unterschiede im alter
schließen.

Ja richtig.
Selbst wenn sich Galaxieen (jetzt) mit Überlichtgeschwindigkeit von uns entfernen, ihr Licht kommt trotzdem bei uns an.
Es dauert halt -ziemlich lange- und es ist stark Rotverschoben.

ich weiß nicht, wie schnell wir sehen, dass sich ein stern mit
überlicht entfernt. es könnte durchaus sein, dass schon einige
der sichtbaren sterne darunter fallen oder aber wir sehen sie
erst mit besseren teleskopen, denn ich glaube, bisher sehen
wir nur sterne mit unterlicht.

Wovon ich nicht ausgehe.
Es spricht nichts dagegen dass gerade der -langsame- Teil der HS, also die niederfrequente Strahlumg, von möglicherweise bereits sich mit Überlichtgeschw. entfernenden Objekten kommt oder von solchen -damals-
(bereits sich mit ÜL entfernend) abgegeben wurde.
Denn, egal wie schnell sich eine ÜL-Quelle auch entfernt, ihr „Licht“ kommt immmer an, es dauert halt eben.

Kurt