Unklar ist keine Aussage, aber Deine Aussage zum
Äquivalenzprinzip ist ganz klar falsch.
Das Äquivalenzprinzip liefert die Grundlage zur ART, aber wir
wollen jetzt nicht vom Thema abschweifen…
Du bist bereits abgeschweift. Das Äquivalenzprinzip besagt,
daß die schweren Massen zweier zueinander ruhender Körper
gleich groß sind, wenn ihre trägen Massen gleich sind. Oder
anders ausgedrückt: Alle Körper fallen gleich schnell. Das
Äquivalenzprinzip besagt nicht, daß die schwere Masse eines
bewegten Körpers proportional zu seiner trägen Masse ist.
Das sagt es sehr wohl. Ich schlage vor, daß du einen einführenden Kurs in ART belegst oder wahlweise entsprechende Einführungsliteratur studierst, dann können wir weiterreden.
Auf die Gravitation sind wir hier überhaupt nur deswegen gekommen, weil im Eingangsposting die Rede davon war. Es hat zugegebermaßen aber nichts mit Dispersion und Lichtstreuung in der Glasplatte zu tun.
Wenn
das so wäre, dann könnte man die Gravitation eines
relativistisch bewegten Körpers berechnen, indem man seine
träge Masse m=E/c² in das Newtonsche Gravitationsgesetz
einsetzt. Das funktioniert aber nicht, wie beispielsweise die
Ablenkung des Lichtes im Gravitationsfeld zeigt, bei der man
mit dieser Methode nur auf die Hälfte des tatsächlich
gemessenen (und von der ART korrekt vorhergesagten) Wertes
kommt. Beim Licht ist die schwere Masse doppelt so groß, wie
die träge Masse und nicht etwa gleich, wie Du es behauptet
hast.
Entschuldige bitte, aber das ist kompletter Blödsinn. Die Äquivalenz von schwerer und träger Masse führt genau dazu, daß „alle Körper gleich schnell fallen“. Vielleicht möchtest du das in einem Büchlein für das Grundstudium wie dem Gerthsen oder so nochmal nachlesen?
Die Tatsache, daß die Newton-Formel für das Licht nicht funktioniert, hat den einfachen Grund, daß die ART als Gravitationstheorie eben keine skalare Theorie ist, sondern eine Tensortheorie. Die ganze Newton-Formel ist schlichtweg falsch.
Das ist Allgemeingut und aus meiner Sicht nicht streitwürdig. Ich bin auch nicht bereit, hier weiter darauf einzugehen. Entweder du schlägst das nach oder du läßt es eben bleiben, behauptest dann aber bitte nicht weiter, daß ich Unrecht habe.
Dann würden die Photonen das Glas aber mit unterschiedlicher
Gerschwindigkeit durchqueren. Diejenigen, die glatt hindurch
gehen, bewegen sich auf dem ganzen Weg mit c und diejenigen
die zwischendurch absorbiert werden, hätten eine geringere
Durchschnittsgeschwindigkeit.
Bitte was? Inwiefern folgt das aus meiner Aussage?
Also wie ist es: kannst du deine Ausage oben jetzt begründen oder nicht?
Die Photonen, die absorbiert werden, sind weg und kommen nicht
wieder. Natürlich können sehr wohl (mit Zeitverzug) neue
Photonen emittiert werden, die sich dann wieder im Laufe ihres
wahrscheinlich endlichen Lebens mit c bewegen.
In diesem Fall ist Deine Aussage vollkommen falsch.
Das ist eigentlich echt die Höhe: begründe dies bitte, oder laß deine unqualifizierten Äußerungen bitte bleiben.
Das Huygensche Prinzip sagt aber nichts zum Photonenbild.
Das ist auch nicht notwendig.
Die Eingangsfrage zu diesem Thread bezog sich aber auf die Geschwindigkeit eines einzelnen Photons. Insofern ist die Heranziehung des Huygenschen Prinzips eben der Holzweg.
Mir ist schleierhaft, was deine Grundaussage überhaupt ist, aber es ärgert mich ziemlich, Postings wie deines zu lesen, in dem einfach nur „falsch“ oder „nicht notwendig“ steht, ohne daß dies näher begründet wird. Ansonsten würde ich generell etwas Zurückhaltung an den Tag legen, wenn ich mich auf einem Gebiet nicht sonderlich gut auskenne und fachlich auf dünnem Eis stehe.
Gruß
Oliver