Zusammenfassung
Ich habe mich schon gefragt, ob ich mich darauf einlassen sollte, dir nochmals zu antworten. Immerhin hast du im vorangegangenen Thread weder die Mühe gemacht, das von mir aufgezeigte Analogon zu verstehen und mit einem lapidaren „Ich sehe kein Analogon.“ geantwortet. Daher glaube ich eigentlich nicht, daß du dich von mir überzeugen läßt, egal was ich sage.
Olivers Rechnung ist falsch. Und warum, habe ich im vorangegangegen Posting erklärt. Oliver setzt ja für die Beschleunigung
a= const.*m_s*M*s / (r^2*m_t)
an und verallgemeinert ungerechtfertigterweise diesen formelmäßigen Ausdruck f+r bewegte Systeme.
Ich fasse den Thread einmal zusammen:
Als ich in bezug auf die eigentliche Eingangsfrage gesagt habe, durch eine Glasscheibe würden die meisten Photonen ohne zu wechselwirken durchfliegen, hast du gesagt „Das ist ja wohl offensichtlich falsch.“ Als ich dann unter http://www.wer-weiss-was.de/cgi-bin/forum/showarticl… erklärt habe, daß es aufgrund der mittl. freien Weglänge der Photonen in bezug auf elastische Streuung von 2,5 mm bis 4 cm eben doch so ist, hast du nicht geantwortet, geschweige denn dich korrigiert. Die Zahlenwerte kannst du nachlesen, wo du willst. Fang von mir aus bei Google an oder nimm eine Quelle deines Vertrauens.
Als ich wiederum in bezug auf die eigentliche Eingangsfrage gesagt habe (Zitat):
„Die Photonen, die absorbiert werden, sind weg und kommen nicht
wieder. Natürlich können sehr wohl (mit Zeitverzug) neue
Photonen emittiert werden, die sich dann wieder im Laufe ihres
wahrscheinlich endlichen Lebens mit c bewegen.“
folgte deine wiederum ungemein ausführliche Aussage (http://www.wer-weiss-was.de/cgi-bin/forum/showarticl…):
„In diesem Fall ist Deine Aussage vollkommen falsch.“
Ich habe in meiner ausführlichen Antwort an Metaphor begründet, warum ich recht habe, wiederum weder von dir (noch von Metaphor allerdings) eine Antwort.
Die Eingangsfrage bezog sich auf die Geschwindigkeit von einzelnen Photonen, du hast mit dem Huygens-Prinzip argumentiert. Auf meine Feststellung hin:
„Das Huygensche Prinzip sagt aber nichts zum Photonenbild.“
folgt wiederum ein extrem erhellender Ausguß von dir:
„Das ist auch nicht notwendig.“
Du behauptest kontinuierlich, ein bewegter Körper mit großer bewegter schweren Masse müßt zuum SL kollabieren, obwohl ich dir gesagt habe, daß dem nicht so ist, weil die in den SL-Lösungen vorhandenen Masseparameter Ruhemassen sind. Dein wörtliches Zitat „Allein mit dem Hinweis, daß die „Masse auf hinreichend wenig Raum“ konzentriert sein muß, kann ich nämlich nichts anfangen.“ zeigt, daß du dir in deinem Leben noch nie ernsthaft über die Natur von SL gemacht hast.
Ich sagte: „Steigen die bewegten Massen der Atome durch Erhöhung der
Temperatur, dann steigt die Ruhemasse des Körpers, soweit
klar?“
Deine Antwort: „Ja.“
Schön, bis zu diesem simplen Punkt sind wir also einig. Dennoch bist du nicht bereit, die Analogie (Atome im Festkörper) (bewegter Stein auf begrenztem Gebiet) zu sehen. Simple Antwort von dir: „Ich kann keine Analogie erkennen.“
Auf Metaphor antwortest du mit Sätzen wie: " Die Masse hängt vom Bezugssystem ab und nicht vom Beobachter." Dir ist also offensichtlich nicht klar, daß damit ein- und dasselbe gemeint ist, hier zeigt sich dein fehlendes Fachwissen.
Schließlich noch: mein Widerspruchsbeweis: „Wenn in einem Bezugssystem alle Massen gleich schnell fallen, dann müssen sie es in allen Bezugssystemen. Also gilt das Äquivalenzprinzip universell.“ ist absolut klar. Die Tatsache, daß sich zwei unterschiedliche Massen auf derselben Geodäte bewegen, also frei fallen, ist eine koordinatenunabhängige Aussage. Anstatt dir diesen simplen Sachverhalt zu verinnerlichen, antwortest du mit einem orakulösen Formelapparat:
"Diese Schlußfolgerung ist unzulässig. Aus
d [ms(m0,v)/mt(m0,v)] / dm0 = 0
folgt nicht
d [ms(m0,v)/mt(m0,v)] / dv = 0"
Deine Aussage in Form zweier Gleichungen ist für sich natürlich richtig. Aus der einen Gleichung folgt nicht die andere. Aber es besteht kein Bezug zu meinem koordinatenfrei formulierten Widerspruchsbeweis.
Du beweist permanent, daß es dir daran liegt, am Thema vorbeizuargumentieren, Argumente nicht verstehen zu wollen und generell das letzte Wort zu besitzen, ohne daß es irgendwie zur Aufklärung der gestellten Frage beiträgt. Dieses Verhalten ist typisch für Leute, die es sich zur Lebensaufgabe gestellt haben, irgendwelche Paradoxa, vorrangig in der QM oder auch in der ART aufzuzeigen und damit das ganze Theoriegebäude in Frage zu stellen. Daß es diese Paradoxa nicht gibt, weil sie nur durch mangelndes Verständnis der Sache entstehen, sehen sie nicht ein.
Stattdessen wirfst du mir vor, keine ausreichende Fachkompetenz zu besitzen. Ich möchte im Gegenzug einmal wissen, wie du an dein Wissen gelangt bist. Ich wage zu bezweifeln, daß du jemals ein Fachbuch in den Händen gehalten hast.
Dieses Maß an Borniertheit und Einsichtslosigkeit ist mir das letzte Mal bei einem Forumsteilnehmer hier aufgefallen, dessen Namen mit H. beginnt, und ich frage mich, ob du nicht unter einem anderen, nämlich genau diesen Pseudonym hier gepostet hast, auch wenn ich mir nicht 100% sicher bin. Diesem H. wurde von anderer Seite schon Ähnlichkeit mit einem Teilnehmer names F. unterstellt. Da könnte wohl was dran sein.
Oliver
Ein letztes Wort zum Äquivalenzprinzip: ein einfacher
Widerspruchsbeweis genügt doch, um zu zeigen, daß es auch für
bewegte Massen gilt. Wäre dies anders, würden bewegte Massen
ja nicht gleich schnell fallen. Zwei Steine mit jeweils 1 kg
bzw. 2 kg Ruhemasse würden also unterschiedlich fallen, wenn
man diesen Vorgang in einem bewegten Bezugssystem, betrachtet.
Im unbewegten System fallen sie aber entlang der selben
Trajektorie --> ergo Grundannahme falsch, das
Äquivalenzprinzip MUSS auch für bewegte Massen gelten.
Diese Schlußfolgerung ist unzulässig. Aus
d
[ms(m0,v)/mt(m0,v)]
/ dm0 = 0
folgt nicht
d
[ms(m0,v)/mt(m0,v)]
/ dv = 0