Shalom Eli,
Das Kopftuch IST keine Bekleidungsvorschrift des Korans!
Es ist immer wieder schon, wieviel Islamexperten es auf einmal
in Deutschland gibt, wenn es nur gegen den Islam bzw. dessen
Anhänger geht. Sicherlich im Koran selbst findet sich keine
eindeutige Aussage. Aber es gibt im Islam nicht nur den Koran
und somit kann es sehr wohl sein, dass eine Muslim auf grund
ihres Glaubes dieses so sieht. Dieses sollte man akzeptieren.
was soll dein herablassender Ton?
Habe ich jemals behauptet ich bin Islam- oder Koranexperte?
Liest man das aus meinem Posting?
Ich weiss das es NICHT NUR den Koran gibt. Ebenso wie der Vatikan nicht ständig originalgetreu aus der Bibel predigt!
Ich weiss das es auf die Interpretationen ankommt und ich weiss auch das es mit diesen Interpretationen auch einige Koran-Schriftgelehrte gibt, die eine völlige Beschneidung der weibl. Geschlechtsorgane herausdeuten. Das respektiere ich z.B. absolut nicht!
Muss ich das in meiner Antwort alles verarbeiten damit du meine Aussage ernst nimmst?
Und ich akzeptiere es wenn eine Muslima ein Kopftuch trägt. Mir ist das sogar egal!!! Diese Muslima sollte mir aber bitte nicht damit kommen und mir predigen wie toll und befreiend das ist, oder das sie sich ohne Kopftuch vergewaltigt vorkommt.
Beispiel: Bei der Iran Air ist es den weibl. Angestellten in Deutschland nicht gestattet ohne blickdichte Strumpfhosen (auch im Sommer) herumzulaufen! Röcke sind fast bodenlang zu tragen, Schuhe ohne Absatz, kaum Make-up, nur der Ehering ist als Schmuck erlaubt und Hosen sind sogar verboten. Ebenso müssen die Damen ein Kopftuch tragen (selbst wenn sie in der Frachtabteilung arbeiten, wo es Allah, dem Koran und den Imans völlig egal sein kann, ob sich ein Frachtstück evtl. gestört fühlt).
Wo ist da der SINN?
Und wenn eine der Damen das ganz toll findet und nun als Bankangestellte arbeitet und darum kämpft genau so ihren neuen Job zu machen - ist es doch eher eine Ab,achung mit deinem Arbeitgeber, der du dich zu fügen hast.
Aber selbst wenn, ich wusste nicht das Rechtsgüter davon
abhängen ob andere sie schon einmal in Anspruch genommen
haben.
Wenn du Recht hast, ist der Ausgang dieser Sache ja sowieso egal.
Wozu also der Hype?
Und würde ein Land wie Afghanistan (anderes arab. Land das
Verschleierung f. Frauen vorschreibt bitte einsetzten) jemals
die Klage einer europäischen Frau, unverschleiert leben und
arbeiten zu können, überhaupt ernstnehmen?Willst Du dort leben? Nein, warum reduzierst Du dann unseren
Staat auf dein Bild von Afghanistan?
Darum geht es nicht!
Ich wollte damit nur sagen das ein anderes Land, welches bestimmte Kleidungsvorschriften hat, die Klage einer deutschen Frau das sie unverschleiert (wie in der Heimat) herumlaufen und arbeiten kann, niemals ernst nehmen würde. Da käme es zu dieser Klage überhaupt nicht. Dieses Land ist mit Sicherheit so „tolerant“, dieses Verfahren, diese Diskussion, erst gar nicht anzufangen. Nach dem Motto - dann geh eben nicht auf die Straße, dann kündige deinen Job. Dann kannst du auch unverschleiert herumlaufen.
Alice hat gut argumentiert. Wo ist das Problem bei dem
Artikel? Sehe ich ähnlich.Das hier ohne Wissen Behauptungen in den Raum gestellt werden.
Am deutlichsten wird dieses ja durch die Passage über den
Anruf und der Interpretation von Alice. Alles wird negativ
gegen Frau Ludin ausgelegt - ich kann nur hoffen, dass das
Gericht eben nicht so befangen ist, wie Frau Schwarzer.
Welche Behauptungen denn genau? Ohne ein Zitat kann das alles sein.
Das Interview fand ich auch schwach. Alice ist natürlich befangen! Ganz logisch!
Ich fand z.B. die Fragen von Alice, wieso einige andere Muslima, die unverschleiert arbeiten und leben, nicht gefragt wurden. Nicht um sich „bestätigt“ zu fühlen - um mehrere Sichtweisen und andere „persönliche Einstellungen“ zu hören. Vielleicht ergeben sich daraus auch neue Erkenntnisse? Möglichkeiten einer Lösung?
Grüsse
Helena
wir sind doch eh einer meinung hier: religiöse symbole raus aus öffentlichen schulen.