MILCH / Milchprodukte: gesund oder ungesund?

Hallo. Ich trinke seit ca. 4 Jahren knapp 3 Liter fettarme Milch täglich (eigentlihc Kakao aber ich nehme für diese 3 Liter grad mal 1 gehäuften Teelöffel Kaba, also wird das wohl keine große Rolle spielen), da ich Krafttraining mache und so relativ einfach ausreichende Mengen an Eiweiß / Kalorien (/Fett) zu mir nehme. Ich hab eignetlich immer nur gedacht, dass das nich schlecht sein kann aufgrund von Vitamin B und D die in Milch sind (?) und dem Kalzium, etc. etc. jetzt ist mir aber gesagt worden und ich hab sowas auch gelesen, dass Milch (v.a. die behandelte die es im Supermarkt zu kaufen gibt) schädlich/krankheitserregend sein soll. Und z.B. Krebs oder Diabetis nach sich ziehen kann…Ich habe aber außerdem gelesen, dass 90% der Mitteleuorpäer den Milchzucker gut verarbeiten und Milch gut verdauen können oder so und dass diejenigen die das nicht können sich danach unwohl fühlen etc. Ich trinke diese Mengen an Milch allerdings schon Jahre lang (wahrscheinlich sogar noch länger als 4 Jahre) und fühle mich dadurch eigentlich nicht irgendwie unwohl oder habe Probleme wie Durchfall oder so. Irgendwie sagt ja sowieso jeder was anderes und ich will zwar gesund leben aber wenn man auf jeden Mumpitz hört und achtet den irgendjemand behauptet, könnte man das Leben ja eigentlich kaum mehr genießen. Also 3 Fragen:

  • Falls Milch irgendwelche Krankheiten auslöst, ist das dann nur der Fall bei Menschen die diese nicht gut vertragen/verdauen können und sich dann schon durch die Milch unwohl fühlen?
  • Gibt es irgendwelche genauen Studien dazu? (Ich halte nicht sehr viel von irgendwelchen hingeschmissenen Theorien zu dnene es Gegner und Befürworter gibt und man nicht einmal weiß wie groß die Auswirkungen sind, bzw ob diese überhaupt eine Rolle spielen oder alles nur übertrieben ist…)
  • Wie shcaut es mit fettarmem Joghurt / Käse aus?

Gruß

Hallo ?

Hallo. Ich trinke seit ca. 4 Jahren knapp 3 Liter fettarme
Milch täglich

Empfehle: 3 Liter Bier

jetzt ist mir

aber gesagt worden und ich hab sowas auch gelesen, dass Milch
(v.a. die behandelte die es im Supermarkt zu kaufen gibt)
schädlich/krankheitserregend sein soll.

Wer hat das gesagt ? Die Konkurrenz ! Kein Wort ist wahr.

Ich trinke diese Mengen an Milch allerdings schon Jahre lang
(wahrscheinlich sogar noch länger als 4 Jahre) und fühle mich
dadurch eigentlich nicht irgendwie unwohl oder habe Probleme
wie Durchfall oder so.

Dann trink weiter !

Also 3 Fragen:

  • Falls Milch irgendwelche Krankheiten auslöst, ist das dann
    nur der Fall bei Menschen die diese nicht gut
    vertragen/verdauen können und sich dann schon durch die Milch
    unwohl fühlen?

Milch löst keine Krankheiten aus, außer bei einer
Kuhmilchallergie.

  • Gibt es irgendwelche genauen Studien dazu?

Habe damit begonnen, Abbruch, Alkoholiker verweigern nach
zwei Tagen die Milchaufnahme.

  • Wie shcaut es mit fettarmem Joghurt / Käse aus?

schaut gut aus, (Bioladen)

Gruß Ober-Troll

Hallole,

also, man kann auf Milch aber auf andere Sachen in der Milch reagieren.

Im Fall meiner Tochter wars so, dass sie auf Antibiotika reagierte, das vorher den Kühen gefüttert wurde. Dieses Antibiotika war also dann in der Milch, die meine Tochter trank.

Hoffe, das hilft dir etwas weiter beim Verstehen.

Gruß *wink* Daggi

Hallo,
unter den Milchprodukten ist Milch ist eine extrem miese Eiweißquelle, im Gegensatz zu z.B. Magerquark. Bei 3l Milch täglich würde mich Dein Körperfettanteil interessieren.

Gruss
Enno

Hi Fragezeichen,
ich habe jahrzehntelang Milch getrunken (allerdings nicht Deine Mengen), ohne jegliche Auffälligkeiten nach Genuss. Im letzten Jahr (mit 48 Jahren!) litt ich plötzlich unter chronischer Übelkeit, die nur mit Pillen in Schach gehalten werden konnte - bis ich eines Tages vergessen hatte, Milch zu kaufen und auf meine 2-3 Tassen morgendlichen Milchkaffee verzichten musste. Und siehe da, die Übelkeit war weg. Es wurde dann eine Lactoseunverträglichkeit festgestellt und ich muss jetzt auf meinen geliebten Milchkaffee verzichten.
D.h. was Du heute verträgst, kannst Du schon morgen nicht mehr vertragen.
Gruß,
Anja

Hallo und prost.
Warum 3Liter Milch? Und dann noch die Fettarme Milch, die eigentlich schon gar keine Milch mehr ist? Die Milch ist für das Kalb bestimmt nur in Notfällen sollte der Mensch darauf zurückgreifen, aber wenn schon dann nur der Säugling, das ist meine Meinung dazu
Gruß Gisela

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Weiß ihn im Moment nich ganz genau und mach in 2 Monaten wieder ne 2 Monate lange Defintionsphase für den Sommer :wink: aber müsste noch unter 20 Prozent liegen…Ich trink ja 1,5% Fettmilch was dann 45g Fett sind und ernähre mich sonst sehr fettarm, und nehm durchschnittlich so 1g Fett/ kg Körpergewicht zu mir. Das ist also nicht das Problem bei mir.

Hab mir bloß plötzlich sorgen gemacht, dass ich dadurch irgendeine richtig schlimme Krankheit kriegen könnte…also nicht nur sowas wie eine Unverträglichkeit und Unwohlsein.

Was für Nährwerte hat den Magerquark so in etwa und muss man den irgendwie zu bereiten? (Sorry hab mir noch nie Quark selber gemacht)

Und…wie shcauts mit fettarmem Käse aus?

Was ich an der Milch auch als vorteilhaft empfinde ist, dass sie auch relativ viele Kalorien hat (wie gesagt das Fett hält sich in Maßen). Hatte z.b. mal probiert auf Proteinpulver umzustellen, aber hab damit keine Erfolge gehabt und ich nehm mal an, dass das an der sehr stark gesenkten Kalorienzufuhr lag die ich durch diese (Un)Mengen von Milch erhalte.

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Hallo,
Harzer enthält 30%-40% EW, Magerquark ca. 13% EW bei annähernd null Fett und Kohlenhydraten. Letzteren kann man mit einer geringen Menge Wasser strecken und einen Tick Konfitüre rein, damit das ganze nicht zu eklig schmeckt. Exquisa bietet auch eine breite Palette an gut schmeckenden Quarks mit wenig Fett an. Sind zwar meist gezuckert aber besser als mit Milch fährt man allemal. Bei der Kalorienzufuhr würde ich eher an komplexen Kohlenhydraten aufstocken (Kartoffeln, Nudeln etc.). Der viele Milchzucker macht die Definition nur unnötig schwer.

Gruss
Enno

Hi Anja,

wie ist denn die Lactoseunverträglichkeit festgestellt worden?
Hab nämlich die Vermutung, daß ich sie auch haben könnte.

Schöne Grüße,
Gabi

Meinst du, dass der Milchzucker die Definition schwer macht weil das nur schlechte Kohlenhydrate sind (vgl.bar mit Süßigkeiten) ?

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Hallo Fragezeichen,

übermäßiger Milchkonsum kann in der Tat gesundheitliche Probleme mit sich bringen.

  1. Kuhmilch enthält diverse Allergene (einige davon kommen z.B. in der menschlichen Muttermilch nicht vor):
    http://www.sar.admin.ch/fam/it/Publikationen/finfo39…

  2. Das weitaus größere Probleme besteht jedoch darin, dass zuviel tierisches Eiweiß den Knochen Kalzium entzieht und Osteoporose begünstigt. Hierzu aus dem Buch „Ernährung für ein neues Jahrtausend“ (John Robbins, Hans-Nietsch-Verlag, 5. Auflage 2002, S. 178-180) mit entsprechenden Referenzen:

— Zitat Anfang —
"Früher nahm ich an, daß Knochen nur dann Kalzium verlieren, wenn wir durch unsere Ernährung nicht genügend Kalzium aufnehmen. Der Nationale Verband der Milchproduzenten ist ein sehr engagierter Verfechter dieser Ansicht. Diese Organisation empfiehlt, was sicher keine große Überraschung ist, zur Vorbeugung der Osteoporose viel Milch zu trinken und den Konsum an Milchprodukten allgemein zu steigern. In den letzten Jahren hat die Milchindustrie gewaltige Summen dafür ausgegeben, der Öffentlichkeit diese Ansicht zu verkaufen. Eigentlich erscheinen die Argumente ja auch recht logisch. Doch die wissenschaftliche Forschung hat einen entscheidenden Haken an dieser Sichtweise aufgedeckt. (27) Die Osteoporose wird durch eine Vielzahl von Faktoren verursacht. Die wichtigste Ursache ist jedoch eine überschüssige Eiweißmenge in der Ernährung! (28)
Der Zusammenhang zwischen dem Konsum übermäßiger Eiweißmengen und dem Verlust an Knochendichte ist direkt und eindeutig. Selbst bei dem Verzehr von sehr großen Kalziummengen wird die Kalziumbilanz um so negativer, je mehr überschüssiges Eiweiß man konsumiert. Dadurch ergeben sich wiederum Kalziumverluste aus den Knochen. (29)
Die Graphik auf Seite 179 [habe ich mal eingescannt und online gestellt: http://home.arcor.de/golden_dragon/Milch/Osteoporose… ] zeigt die Ergebnisse von vier voneinander unabhängigen Forschungsgruppen, die die Auswirkungen verschiedener Eiweißmengen in der Ernährung auf die Kalziumbilanz des Organismus untersucht haben. Die in der Tabelle aufgeführten positiven Kalziumbilanzen bedeuten, daß die Knochen kein Kalzium verlieren, während dies bei den negativen Kalziumbilanzen sehr wohl der Fall ist und sich eine Osteoporose anbahnt.

Eine Langzeit-Studie ergab, daß selbst durch den Verzehr von 75 Gramm Eiweiß pro Tag (der durchschnittliche Amerikaner konsumiert mehr als 100 Gramm am Tag) der Körper über den Urin mehr Kalzium ausscheidet, als er aus der Nahrung aufnimmt - was zu einer negativen Kalziumbilanz führt. Jede Untersuchung kam zum gleichen Ergebnis: Je mehr Eiweiß wir essen, desto mehr Kalzium verlieren wir. (30) Dies trifft auch dann zu, wenn man täglich 1.400 mg Kalzium konsumiert, was den Kalziumgehalt der amerikanischen Durchschnittsernährung bei weitem übersteigt.

Mit anderen Worten, je mehr Eiweiß unsere Ernährung enthält, umso mehr Kalzium verlieren wir, unabhängig davon, wieviel Kalzium wir essen. Als Ergebnis führen sehr eiweißreiche Kostformen, und insbesondere eine auf Fleisch basierende Ernährungsweise, zu einer schleichenden, jedoch unvermeidbaren Verringerung der Knochendichte und zur langsamen Entstehung der Osteoporose. (31)

Dr. John McDougall, einer der führenden Experten auf dem Gebiet ernährungsbedingter Krankheiten, sagte in seiner Zusammenfassung der jüngsten medizinischen Erkenntnisse über Osteoporose:

„Ich möchte betonen, daß die durch Eiweiß bedingten Kalziumverluste des menschlichen Körpers in wissenschaftlichen Kreisen keineswegs umstritten sind. Die zahlreichen während der letzten 55 Jahre durchgeführten Studien über diese Zusammenhänge beweisen eindeutig, daß der wichtigste Schritt für eine positive Kalziumbilanz, die uns die Festigkeit unserer Knochen erhält, darin besteht, weniger Eiweiß zu essen. Diesbezüglich nützt es nichts, größere Kalziummengen zu konsumieren.“ (32)

Der Nationale Verband der Milchproduzenten hat Zigmillionen Dollar dafür ausgegeben, uns davon zu überzeugen, daß wir durch eine Steigerung unseres Milch- und Milchproduktekonsums der Osteoporose vorbeugen könnten. Allerdings wurde die einzige Studie, die auch nur entfernt andeutet, daß der Konsum von Milchprodukten in dieser Hinsicht hilfreich sein könnte, vom Nationalen Verband der Milchproduzenten gesponsert."
— Zitat Ende —

In einer von der Milchindustrie durchgeführten Studie wollte man belegen, dass reichhaltiger Milchgenuss für Frauen gut sei. Die Frauen der Studiengruppe tranken dabei zusätzlich zu ihrer gewohnten Ernährung täglich einen 3/4 Liter Magermilch über einen Zeitraum von erinem Jahr. Trotzdem zeigte sich keine Verbesserung der Kalziumbilanz. Der Grund hierfür lag „… in der durchschnittlich um 30% erhöhten Eiweißaufnahme während dieser Testphase des gesteigerten Milchkonsums“ (Recker, R.: „The Effect of Milk Supplemnet on Calcium Metabolism…“, in American Journal of Clinical Nutrition, 41:254, 1985).

  1. Abgesehen von der Osteoporose besteht bei übermäßigen Genuss von tierischem Eiweiß auch die Gefahr von Nierenerkrankungen (um die Refrenzen abzutippen, bin ich jetzt zu faul, kann sie aber bei Bedarf nachreichen :wink:) und auch ein erhöhtes Krebsrisiko scheint damit verbunden zu sein. Wie ein Übermaß an Eiweiß in der Ernährung die Krebsentstehung begünstigt, ist aber wohl noch nicht geklärt.

T. Colin Campell, Prof. für Ernährungswissenschaften an der Cornell Universität und leitender wissenschfatlicher Berater des Amerikanischen Instituts für Krebsforschung sagte z.B., es bestehe „… ein eindeutiger Zusammenhang zwischen dem Eiweißgehalt der Ernährung und der Entstehung von Brustkrebs, Prostatakrebs, Bauchspeicheldrüsenkrebs und Dickdarmkrebs.“ (zitiert in Lang, S.: „Diet and Disease“, in Food Monitor, Mai/Juni 1983, S. 24)

Du erwähntest, dass du aufgrund deines Krafttrainings soviel Milch zu dir nimmst. Auch hier ist aber sehr die Frage, inwieweit bei körperlicher Belastung der Eiweißbedarf überhaupt erhöht ist. Es gibt Studien, die behaupten, dass man dann mehr Eiweiß benötigt, während andere das Gegenteil belegen.

So meinte die Nationale Akademie der Wissenschaften:

„Es gibt kaum Beweise für die Erhöhung des Eiweißbedarfs durch muskuläre Aktivität.“ (National Academy of Sciences: „Recommended Dietary Allowances“, 8. Ausgabe, Washington D.C., 1974, S. 43)

Eine neuere umfangreiche Studie der Universität Gießen, die ebenfalls zu diesem Ergebnis kommt, wird hier erwähnt:

http://www.wdr.de/tv/service/kostprobe/kp_sarchiv/19…

Außerdem nehmen wir in der Regel durch unsere Nahrung ohnehin mehr Eiweiß auf, als wir benötigen, so dass auch ohne Milchprodukte ein erhöhter Bedarf abgedeckt ist.

Hier ein Beispiel:
Eine klinische Studie verglich die Aufnahme von essentiellen Aminosäuren bei Fleischessern, ovo-lakto-Vegetariern und reinen Vegetarieren. Die Untersuchung ging dabei von maximalen Eiweißbedürfnissen aus, wie z.B. bei schwangeren Frauen oder bei im Wachstum befindlichen Jugendlichen. Bei allen drei Ernährungsformen war mehr als genügend Eiweiß vorhanden: „Jede Gruppe übertraf ihren Bedarf an allen essentiellen Aminosäuren um das Doppelte und bei den meisten Aminosäuren sogar noch um ein Vielfaches mehr.“ (Hardinge, MG und Kollegen. Am Diet Assoc. 1966 Jan;48(1):25-8.)

So, nun musst du entscheiden, ob du nach wie vor deine 3 Liter Milch täglich trinken möchtest. :wink:

Gruß
Michael

Referenzen:

  1. Heany, R.: „Calcium Nutrition and Bone Health in the Elderly“, American Journal of Clinical Nutrition, 36:986, 1982

Paterson, C.: „Calcium Rquirements in Man: A Critical Review“, in Postgrad Medical Journal 54:244, 1978

Symposium on Human Calcium Requirements: Council on Foods and Nutrition, in Journal of the American Medical Association, 185:588, 1963

  1. Johnson, N. und Mitarbeiter: „Effect of Level of Protein Intake on Urinary and Fecial Calcium and Calcium Retention…“, in Journal of Nutrition, 100:1425, 1970

  2. Solomon, L.: „Osteoporosis and Fractur of the Femoral Neck in the South African Bantu“, in Journal of Bone and Joint Surgery 50B:2, 1968

  3. Altschuler, S.: „Dietary Protein and Calcium Loss: A Review“, in Nutritional Research 2:193, 1982

McDougall, J.:„McDougall’s Medicine“. New Century Publishers, 1985, S. 101 (? Referenz im Buch unklar)

  1. Hegsted, M.: „Urinary Calcium and Clacium Balance in Young Men as Affected by Level of Protein and Phosphorus Intake“, in Journal of Nutrition, 11:553, 1981

Anand, C.: „Effect of Protein Intake on Calcium Balance in Young Men Given 500 mg Calcium Daily“, in Journal of Nutrition, 104:695, 1974

Walker, R.: „Calcium Retention in the Adult Human Male as Affected by Protein Intake“, in Journal of Nutrition, 102:1297, 1972

Linkswiler, H.: „Calcium Retention of Young Adult Males As Affected by Level of Protein and Calcium Intake“, in Transcripts of New York Academy of Science, 36:333, 1974

  1. McDougall, J.: American Journal of Clinical Nutrition, März 1983, S. 67

Hallo,
exakt - Milchzucker ist keinen deut besser als herkömmlicher Haushaltszucker, was das Risiko anbelangt beim Konsum Fett zu werden.

Gruss
Enno

Ich trinke seit ca. 4 Jahren knapp 3 Liter fettarme Milch täglich
Ich trink ja 1,5% Fettmilch was dann 45g Fett sind

Lass mich bitte Erbsen (bzw. Fett) zählen: 1,5%ige ist keine fett_arme_, sondern fett_reduzierte_ Milch.
Fettarme Milch = 0,3 % pro 100 ml (die übrigens ‚normaler‘ Milch im Eiweiß- und Kohlenhydratgehalt in nichts nachsteht, eher im Gegenteil!).

Nur der Ordnung halber. :smile:

Gruß,
Birgitt

Naja das is aber auch ansichtssache oder? Hab hier grad ne Mibellmilchtüte vor mir stehen auf der steht: fettarme Milch 1,5% Fett :wink:

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Hallo,

Es gibt Studien, die behaupten, dass man
dann mehr Eiweiß benötigt, während andere das Gegenteil
belegen.

bei den Studien, die behaupten, daß kein signifikanter Mehrbedarf entsteht ist mir keine bekannt, die berücksichtigt, daß es beim Kraftsport im wesentlichen darum geht dem Körper _permanent_ ausreichend EW zur Verfügung zu stellen. Das gestaltet sich bei Empfehlungen erhöhtes Osteoporoserisiko, hat man geschlechts- und/oder gruppenspezifische (z.B. nur Kraftsportler) Resultate ? Eine Aussage über die Gesamtbevölkerung impliziert ja nicht, daß dies für Teilmengen davon noch genauso aussieht. Hier können andere Faktoren, die evtl. negative Wirkung des EW auf die Knochendichte wieder komponsieren.

Gruss
Enno

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hallo „?“,

du hast dir ja die frage selbst beantwortet. du trinkst jede menge milch und es geht dir gut.
daß einzelne lebensmittel krebs hervorrufen oder verhindern, dafür gibt es keine wissenschaftlichen beweise.
auch ist die ernährungsforschung nicht mal im zustand der wissenschfatlichkeit, sondern der vorwissenschaft.
90% aller meldungen über nutzen oder schaden auf diesem gebiet sind unseriös.

strubbel
d:open_mouth:)

Naja das is aber auch ansichtssache oder? Hab hier grad ne
Mibellmilchtüte vor mir stehen auf der steht: fettarme Milch
1,5% Fett :wink:

Hi,
du hast völlig recht, ich habe noch einmal im Lebensmittellexikon nachgesehen!
Tut mir leid, da habe ich nicht nur vergebens, sondern auch noch die falschen Erbsen gezählt. ‚Gelernt‘ habe ich’s dennoch anders, deshalb war ich mir so sicher.

Letztendlich ist es natürlich wirklich egal: fettarm, fettreduziert - Hauptsache, ‚unfett‘! :smile:

Gruß,
Birgitt

Hallo Enno!

bei den Studien, die behaupten, daß kein signifikanter
Mehrbedarf entsteht ist mir keine bekannt, die berücksichtigt,
daß es beim Kraftsport im wesentlichen darum geht dem Körper
_permanent_ ausreichend EW zur Verfügung zu stellen. Das
gestaltet sich bei Empfehlungen erhöhtes
Osteoporoserisiko, hat man geschlechts- und/oder
gruppenspezifische (z.B. nur Kraftsportler) Resultate ?

Die meisten Studien beziehen sich auf die Bevölkerung allgemein, manche auch nur auf (junge) Männer oder Frauen, aber es sind keine gruppenspezifischen Studien.

Eine Aussage über die Gesamtbevölkerung impliziert ja nicht, daß
dies für Teilmengen davon noch genauso aussieht. Hier können
andere Faktoren, die evtl. negative Wirkung des EW auf die
Knochendichte wieder komponsieren.

An welche Faktoren denkst du da?

Selbst wenn es z.B. bei Kraftsportlern solche Faktoren gäbe, ist es völlig unnötig, einfach mal auf Verdacht jeden Tag 3 Liter Milch zu trinken. Man kann ja erst einmal austesten, wie weit man ohne zusätzliche Proteine kommt. Sollte sich herausstellen, dass die tägliche Nahrungsaufnahme doch nicht die benötigten Mengen Eiweiß liefert, kann man zusätzlich Proteine nehmen. Da müssen es dann aber nicht Milch bzw. Milchprodukte sein. Milch ist nun mal kein Getränk, sondern ein Nahrungsmittel, das für die jeweilige Art spezifisch zusammengesetzt ist.

Natürlich muss jeder selbst entscheiden, was er tut. Aber nachdem im Ausgangsposting ja auch nach Studien bezüglich evtl. schädlicher Folgen von Milchkonsum und nicht nur nach Meinungen gefragt wurde, habe ich mal eine kritische Stimme erhoben. :wink:

Gruß
Michael

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Hallo,
das Eiweiss in der Milch, und allgemein vom Tier, soll in grosser Menge schaedlich sein, kann zum ploetzlichen Tod fuehren, steht unter www.dr-schnitzer.de/doping.html
Liebe Gruesse aus dem Taunus von Helmut

Aus dem Text:
Doping, Eiweissüberschuss und Sekundentod von Hochleistungssportlern
von Dr. Johann Georg Schnitzer
Doping-Verdacht durch erhöhtes Hämatokrit, Sekundentod von Hochleistungssportlern: Ursache ist wahrscheinlich der Eiweissüberschuss in der Sportlerkost.
Wie viele junge Hochleistungssportler müssen noch sterben?
Am 11. Oktober 1998 berichtete die „Welt am Sonntag“ in ihrem Sportteil (Seite 21) von nicht weniger als 8 jungen Spitzensportlern, die einen plötzlichen „Sekunden-Tod“ erlitten:
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Birgit Dressel Sekunden-Tod am 10. April 1987
Heiko Fischer Sekunden-Tod am 25. November 1989
Stephane Morin Sekunden-Tod am 6. Oktober 1998
Uwe Beyer Sekunden-Tod am 15. April 1993
Bruno Pezzey Sekunden-Tod am 31. Dezember 1994
Ralf Reichenbach Sekunden-Tod am 12. Februar 1998
Axel Jüptner Sekunden-Tod am 25. April 1998
Florence Griffith-Joyner Sekunden-Tod am 21. September 1998

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Brief an die Sportredaktion
Kurz darauf, am 13. Oktober 1998, richtete ich ein Fax-Schreiben an die Sportredaktion von „Welt am Sonntag“ mit folgendem Inhalt:
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Betrifft: Sekundentod bei Hochleistungssportlern
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Sehr geehrte Damen und Herren,
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nach meinen Erkenntnissen sind es weniger Doping-Praktiken, als die den Sportlern aus Unkenntnis der wirklichen Zusammenhänge verordnete Kost selbst, welche zu deren Frühinvalidität und teils auch frühem und plötzlichem Tod führt. Die Doping-Mittel verstärken und beschleunigen nur diesen Effekt.
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Solches lässt sich vermeiden. Als vor Jahren die Österreichische Nationalmannschaft im Skifliegen bei mir ein Seminar („Naturnahe Leistungskost“) machte, gewannen sie anschliessend die Vierschanzentournee, holten sich den Olympiasieg, und unter den 10 Weltbesten waren 5 Österreicher. Als im darauffolgenden Jahr der Trainer „Topfen“ (Quark) zum Frühstück hinzufügte, weil er meinte, sie bräuchten mehr Eiweiss, war es aus mit den traumhaften Leistungen. (Das ist dann im allgemeinen der Punkt, an dem die Versuchung zu Doping einsetzt).
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Der von mir noch heute beratene Supermarathonläufer Bernhard Schöneck beweist, dass bei einer „naturnahen Leistungskost“ selbst im Alter von über 50 Jahren Super-Leistungen möglich sind - und er vor allem ausserdem am Leben und gesund ist.
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Ich wollte mit Ihnen telefonisch besprechen, ob und in welcher Form Sie an einem Beitrag hierzu interessiert sind (Leserebrief oder Artikel). Leider hat Ihre Telefonzentrale trotz zweimaligem geduldigem Warten den Hörer nicht abgenommen. Daher mein Fax.
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Mit freundlichen Grüssen
Dr. Johann Georg Schnitzer.

Hallo,
ich frage mich gerade bei Leistungsportlern, die überwiegend auch medikamentös „supplementiert“ sein dürften, wie man hier das Eiweiß als Todesursache isolieren will zumal anabole Mittel ohne die Erhöhung der EW Zufuhr nutzlos sind. D.h. es wird sehr wenige Sportler geben, die stoffen ohne die EW Zufuhr zu erhöhen.

Gruss
Enno