Mormonen und Mission

Hallo Malte,

Solltest Du Dich wirklich belästigt fühlen sollte übrigens
spätestens eine Beschwerde beim lokalen Ältestenrat eine
Besserung bringen.

Werde ich mir merken und bei Bedarf so machen.

Warum so kompliziert? Sage einfach klar und deutlich, dass du keine Besuche mehr erhalten möchtest. Der entsprechens Z.J. notiert das und wird dich nicht mehr besuchen.

Gruß
Carlos

Hallo Carlos,

Warum so kompliziert? Sage einfach klar und deutlich, dass du
keine Besuche mehr erhalten möchtest. Der entsprechens Z.J.
notiert das und wird dich nicht mehr besuchen.

Ich hatte den Eindruck, dass das bei Malte nicht so gefruchtet hat, daher mein Vorschlag. Auch unter den ZJ, denen ich ja, wie gesehen, positiv gegenüberstehe, gibt es sicherlich einige „Übereifrige“. Und denen kommt man mit der beschriebenen Mehtode mit Sicherheit bei, oder nicht?

Grüße,

Anwar

Stimmt zT, aber Jesaja ist älter und ist doch interessant, wie diese Prophetie mit vielen Stellen des NT wo Jesus vorkommt, übereinstimmt.

Gruss
beat

Hallo Anwar

SDu hast natürlich recht, Heiliger Geist schreibt man mit einem grossen H. Harald hat auch recht, es gibt einige Stellen wo Heiliger Geist/Inspiration/Einhauchung als Person Person beschrieben ist. Dh von den 3 Stellen kommt danmn eben nur die „der Heilige Geist“ in Frage.
Interessant ist nebenbei, dass in der Bibel sowohl der bestimmte Artikel (DER) wie oben erwähnt, wie der unbestimmte Artikel heiliger Geist (klein geschrieben) vorkommt. Bsp: Der Heilige Geist lehrt, oder er wurde erfüllt mit heiligem Geist. Beides macht durchaus Sinn und zeigt, dass es den Heiligen Geist (als Person) gibt und nicht einfach immer heiliger Geist (als unbestimmtes Adjektiv) ist

Gruss
beat

Hallo Anwar,

Insgesamt wird mir das hier etwas zu bibellastig, da kann ich
nicht 100% mitreden. Wichtig war mir zu sagen, dass die ZJ
nicht so schlimm sind, wie ihr Ruf. Und das habe ich ja getan.

dem möchte ich mich auch anschließen.

Gruss Harald

Hallo Carlos,

Auch unter den ZJ, denen ich ja,
wie gesehen, positiv gegenüberstehe, gibt es sicherlich einige
„Übereifrige“. Und denen kommt man mit der beschriebenen
Mehtode mit Sicherheit bei, oder nicht?

Doch! Wenn du jemand eindeutig sagst, dass er dein Haus verlassen soll, bzw. nicht wieder betreten darfst, begeht er Hausfriedensbruch, wenn er diese Anweisung ignoriert.
Und gerade ein „übereifriger“ Z.J. möchte kein Gesetzesbrecher sein.

Der Knackpunkt ist die Eindeutigkeit. Wenn du sagst, dass du kein Interesse hast, dann hast du im Moment auch kein Interesse. Das kann sich in einigen Monaten oder Jahren ändern. Außerdem wohnen möglicherweise andere mündige Menschen in deinem Haushalt. Das heißt, er kommt irgendwann wieder.
Auch ein böser Gesichtsausdruck oder schlechte Laune ist keine eindeutige Willenserklärung. Vielleicht hast du beim nächsten mal bessere Laune.

Kurzum, wenn es dem Menschen dir gegenüber an Sensibilität fehlt, dann warte nicht darauf, dass ihm die Erkenntnis von alleine kommt oder bis du selbst die Geduld verlierst, sondern sprech es aus.
Und dafür muss man noch nicht einmal grob werden.

Gruß
Carlos

Stimmt zT, aber Jesaja ist älter und ist doch interessant, wie
diese Prophetie mit vielen Stellen des NT wo Jesus vorkommt,
übereinstimmt.

weißt du was jungfrau auf hebräisch heißt? ich schon. :smile:

datafox

Nachfrage
Hallo Harald,

Insgesamt wird mir das hier etwas zu bibellastig, da kann ich
nicht 100% mitreden. Wichtig war mir zu sagen, dass die ZJ
nicht so schlimm sind, wie ihr Ruf. Und das habe ich ja getan.

dem möchte ich mich auch anschließen.

Äh… etwas unklar ausgedrückt, daher Nachfrage:
Welcher Aussage möchtest Du Dich anschließen?
Dass es sehr bibellastig wird, dass ich da nicht mitreden kann, dass es mir wichtig war etwas zu sagen, dass ich es gesagt habe oder dass die ZJ nicht so schlimm sind, wie ihr Ruf?
Oder möchtest Du Dich all diesen Aussagen anschließen?

Grüße,

Anwar

Hallo Beat,

Trotzdem sid einige Verfälschungen erkennbar, die auch nicht
mit dem obigen an und für sich berechtigten einwand von Dir
erklärbar sind.

Doch, sind sie recht problemlos.

-Dies bedeutet mein Leib für euch.
Dies ist mein Leib für euch.

„Bedeuten“ wird oft durch „sein“ wiedergegeben, aus stilistischen Gründen z.B. oder weil es kürzer ist.

-… dass ich von Gott ausgegan­gen bin.
Dass ich als Vertreter des Va­ters ausgegangen bin.

Die Gleichstellung von „Gott“ und „Vater“ brauchen wir wohl kaum zu diskutieren. Und von „von jemandem ausgehen“ zu „als Vertreter von jemandem ausgehen“ ist der Weg nicht weit. Erst das Original gestattet hier (vielleicht!) eine Entscheidung.

-… während wir unseren Blick auf den Hauptvermittler und
Vervollkommener unseres Glaubens, Jesus, gerichtet halten.
… hinsehend auf den des Glaubens Anführer und Vollender
Jesus, …

Wo ist der große Unterschied?

Es ist klar erkennbar, dass jede Bibelstelle die Jesus als
Gott und Gottes Sohn bekennt, verfälscht wurde, dito auch jede
Stelle die vom heiligen Geist spricht. Ist also klar ein
System erkennbar

Ich hoffe klar gemacht haben zu könnnen, daß dem keineswegs so ist. Davon ab könnte man mit Sicherheit auch wagemutige Interpretationen in katholischen oder protestantischen Übesetzungen finden, wenn man denn wollte.

Gruß Kubi

Stimmt zT, aber Jesaja ist älter und ist doch interessant, wie
diese Prophetie mit vielen Stellen des NT wo Jesus vorkommt,
übereinstimmt.

Wenn man schon dabei ist, die Echtheit des NT anzuzweifeln, kann man dann auch sagen, dass diese Übereinstimmungen einfach hineingeschrieben worden sind. Einen Text zu schreiben, der eine Prophetie erfüllt, ist kein großes Problem, solange ich nicht an tatsächliche Geschehnisse gebunden bin. :smile:

Grüße,

Anwar

Hallo Anwar,

Äh… etwas unklar ausgedrückt, daher Nachfrage:
Welcher Aussage möchtest Du Dich anschließen?

auweia, einen Satz zuwenig gelöscht und schon ist es passiert ;-(

Wichtig war mir zu sagen, dass die ZJ
nicht so schlimm sind, wie ihr Ruf.

dem möchte ich mich auch anschließen.

ist das jetzt deutlich?

Gruss Harald

Hallo zusammen,
Bezüglich Übersetzung ist mir klar geworden, dass jede Übersetzung vom Urtext in manchen Fällen/Versen schon eine Auslegung/Deutung ist.
Es gibt Verse, die mehrere Übersetzungen erlauben, sofern man nur diesen einen Text betrachtet.
z.B. Lukas 24:43. Soweit mir bekannt ist, beinhaltet der griechische Urtext keine interpunktion. D.H. der Doppelpunkt kann hier also bei der Übersetzung vor oder hinter „heute“ gesetzt werden. Betrachte ich jedoch die ganze Geschichte Jesu, muss ich mir die Frage stellen, welche Version nun richtig ist. Da Jesus 3 Tage tod war, und von Gott auferweckt wurde, kann es jedoch nur eine logische Version geben : den Doppelpunkt nach dem heute.
Dies Version finden wir aber nur in 2 Übersetzungen.
Eine davon ist die Neue-Welt-Übersetzung.

und jetzt bin ich auf eure Erklärungen gespannt…

MFG
Sparmeier

zu Bibeltexten (offTopic)
Obwohl blutiger Laie, möchte ich mich mal vorwagen und in die Diskussion werfen, dass die Bibel insgesamt ein Beispiel für Propaganda und Demagogie ist (bitte nicht hauen!). Im AT wurden Dinge, die anderen Religionen heilig waren, Erdgöttin, Apfel als Fruchtbarkeitssymbol, Schlange als Symbol für das sich immer wieder erneuernde Leben etc., als verabscheuungswürdig und sündhaft umgedeutet. Wir kriegten dafür die Vorstellung der Erbsünde und ewigen Verdammnis… :smile:

Beschönigungen wurden meines (beschränkten) Wissens nach schon sehr früh im hebräischen Text vorgenommen, z.B. hat man den vom Wein trunken daliegenden Noah nicht abgewandten Auges liebreich zugedeckt, sondern ihn kastriert… Büsch’n drastisch für den modernen Leser, hat da wohl seinerzeit jemand befunden. Man wusste halt noch nix von „Schweigen der Lämmer“ u.ä. :smile:))))

Gruß,
Eva

Hallo Sparmeier,

Bezüglich Übersetzung ist mir klar geworden, dass jede
Übersetzung vom Urtext in manchen Fällen/Versen schon eine
Auslegung/Deutung ist.

Nicht in manchen Fällen, sondern fast immer.

Es gibt Verse, die mehrere Übersetzungen erlauben, sofern man
nur diesen einen Text betrachtet.

Und davon viele.

z.B. Lukas 24:43. Soweit mir bekannt ist, beinhaltet der
griechische Urtext keine interpunktion. D.H. der Doppelpunkt
kann hier also bei der Übersetzung vor oder hinter „heute“
gesetzt werden.

Da bist Du schon einen Schritt zu weit: zuerst müßtest Du prüfen, ob der Satz nicht vielleicht völlig anders gebaut werden müßte - Du darfst die fehlende Interpuntktion im Griechischen nicht auf eine Interpunktion im Deutschen übertragen.

und jetzt bin ich auf eure Erklärungen gespannt…

Das ist meine: die Frage setzt an der falschen Stelle an.

Gruß Kubi

Hallo Sparmeier,

Es gibt Verse, die mehrere Übersetzungen erlauben, sofern man
nur diesen einen Text betrachtet.
z.B. Lukas 24:43.

ich bin so frei und nehme den Text aus Lukas 23 :43

Und Jesus sprach zu ihm: Wahrlich, ich sage dir: Heute wirst du mit mir im Paradies sein.

Soweit mir bekannt ist, beinhaltet der
griechische Urtext keine interpunktion. D.H. der Doppelpunkt
kann hier also bei der Übersetzung vor oder hinter „heute“
gesetzt werden. Betrachte ich jedoch die ganze Geschichte
Jesu, muss ich mir die Frage stellen, welche Version nun
richtig ist. Da Jesus 3 Tage tod war, und von Gott auferweckt
wurde, kann es jedoch nur eine logische Version geben : den
Doppelpunkt nach dem heute.

Mir drängt sich natürlich die Frage auf: Wo war Jesus in diesen 3 Tagen?

Bevor Du sagst: „Im Grab“ lies bitte Luk 16:19-31.
Wo befand sich der arme Lazarus?
Und dann bedenke die verschiedenen Begriffsbestimmungen des Wortes „Paradies“.

und jetzt bin ich auf eure Erklärungen gespannt…

ich auch :wink:

Gruss Harald

Mir drängt sich natürlich die Frage auf: Wo war Jesus
in diesen 3 Tagen?

Lies Apostelgeschichte 2:27. Dort geht klar hervor, dass Jesus im Hades war. Hades (griechisch) ist das Äquivalent zu Scheol (hebräisch). Denn Paulus zitiet hier aus Ps 16:10.

Bevor Du sagst: „Im Grab“ lies bitte Luk 16:19-31.
Wo befand sich der arme Lazarus?
Und dann bedenke die verschiedenen Begriffsbestimmungen des
Wortes „Paradies“.

Die zu oder Umstände im Scheol/Hades finden wir in Prediger 9:10. Auf keinen Fall wird hier ein Paradies beschrieben.

Zu dem Gleichnis von Luk 16:19-31 möchte ich sagen, dass es auf keinen Fall ein Buchstäblicher Einblick in eine Feuer-Hölle sein kann. Hier ist ebenfalls vom Hades die rede, nicht von der Gehenna. Ausserdem sprach Jesus zu den Pharisäern, und ein Tropfen Wasser könnte die Schmerzen nicht lindern. Ebensowenig finden viele Personen am Busen Abrahams Platz. Diese Bibelstelle ist daher als Veranschaulichung im Übertragenen Sinn zu verstehen.

MFG
Sparmeier

Stimmt zT, aber Jesaja ist älter und ist doch interessant, wie
diese Prophetie mit vielen Stellen des NT wo Jesus vorkommt,
übereinstimmt.

weißt du was jungfrau auf hebräisch heißt? ich schon. :smile:

Nein, wieso? Was heisst es und was hat dies mit dem Thema zu tun??

Beat

Stimmt zT, aber Jesaja ist älter und ist doch interessant, wie
diese Prophetie mit vielen Stellen des NT wo Jesus vorkommt,
übereinstimmt.

Wenn man schon dabei ist, die Echtheit des NT anzuzweifeln,
kann man dann auch sagen, dass diese Übereinstimmungen einfach
hineingeschrieben worden sind. Einen Text zu schreiben, der
eine Prophetie erfüllt, ist kein großes Problem, solange ich
nicht an tatsächliche Geschehnisse gebunden bin. :smile:

Es gibt einige Sachen über das irdische Leben Jesus Christus in der Bibel, die auch von nicht Christen nicht bezweifelt werden, weil die Indizien, Zeugen und anderen Belegen dies quasi als bewiesen gelten kann, wie zB die Kreuzigung. Alles kan man so also nicht erklären und das was im Jesaja steht, ist eben oft genau diejenigen Stellen die eigentlich unbestritten sind.

Gruss
beat

Hallo Kubi

Wenn Du den angegebenen Link liest, wirst Du sehen, das systematisch alles was Jesus als Gottes Sohn darstellen könnte, einfach verändert wurde, dito alles was auf die Existenz des HEILIGEN Geistes als göttliche Person hinweist.
Es geht also um wesentlich mehr, um entscheidendes, nicht nur um Interpretationen. Der erwähnte Hauptvertreter ist zB keinesfalls aus dem Urtext übersetzbar, liegt klar ausserhalb einer möglichen Interpretation. Und ob Jesus AUS Gott hervorgeht (zB weil er Gottes Sohn ist) oder nur etwas von Gott (quasi als Beauftragter wie zb Mohammed es sein soll) hier vertritt, ist ENTSCHEIDEND für den christlichen Glauben. Christ sein, heisst Jesus Christus als Gottes Sohn, als Gott und als Messias anzuerkennen („ich bin der weg, die Wahrheit und das Leben, niemand kommt zum Vater ausser durch mich“).
Alle die Jesus nur als Mensch betrachten, sind nicht Christen, per Definition schon nicht, egal welcher religion sie angehören.

Gruss
Beat

weißt du was jungfrau auf hebräisch heißt? ich schon. :smile:

Nein, wieso? Was heisst es und was hat dies mit dem Thema zu
tun??

nüscht. ich wollte nur ein wenig provozieren :smile:
der von einer jungfrau geborene - das ist doch so eine kritische stelle.

datafox