Nun ist da nicht was falsch

Hallo Harald,

kannst Du alles hier nachlesen:
http://www.diebibel.de/

Hab die Bibel zu Hause nur wollte ich nichts beim suchen falsch machen. Weil da übersieht man manchmal einige Sachen. Wollt auf nummer sicher gehen.
Also danke für deine Antwort.

Steht in der Bibel dass Adam und Eva „NUR“ zwei Söhne hatten?
Und steht in der Bibel, dass Kain seine Frau woanders hat?!

kein Wort davon:
"So ging Kain hinweg von dem Angesicht des HERRN und wohnte
im Lande Nod, jenseits von Eden, gegen Osten. Und Kain
erkannte sein Weib; die ward schwanger und gebar den Henoch.
Und er baute eine Stadt, die nannte er nach seines Sohnes
Namen Henoch.
"

Wie kommt dann dieser Mnesch dazu zu behaupten, dass er „sein Weib“ woanders her hat.?? Weil nach dem Zitat besteht doch die Möglichkeir, dass er sein Weib mitgenommen hat von zu Hause und lediglich die Heirat/ Geschlechtsverkehr „dort“ stattfand. Weil „erkennen“ kann auch dahingehend sexuell gemeint sein. Naheliegend, vor allen Dingen weil sofort danach von der SChwangerschaft die Rede ist. z.B. im türkischen wird dieses Wort des Erkennens auch in einigen Situationen bzgl. Sexualität verwendet. Egal, bin kein bibelexperte.:=)

Moin Marion,

so wie es bei dir klingt, haben diese Menschen, welche die
Berichte der Bibel schrieben, auch diesen Gott erfunden.

davon abgesehen, dass ich im wesentlichen Anteil zitiert habe, finde ich nicht, dass Deine Vermutung zutrifft. Ist wohl halt eine Frage des Blickwinkels.

Gruss
Dyan

Hallo Hardy,

Die Bibel enthält bekanntlich unzählige Legenden. Falls Du
wirklich an der biologischen Evolution Interesse hast,
empfehle ich dringend:
„Das ist Biologie“ von Ernst Mayr.

Vielleicht solltest Du meinen Beitrag noch einmal ganz bewusst lesen.

In meinem Beitrag wird ja gerade darauf hingewiesen, dass es gar nicht notwendig ist, ein Konkurrenzverhaeltnis zwischen Schoepfungsgeschichte und evolutionswissenschaftlichen Erkenntnissen zu suchen. Deshalb bedarf es man auch keiner biowissenschaftlichen Fachliteratur, um sie als Pruefmassstab an die Schoepfungsgeschichte zu legen. Daher nochmal: Die Schoepfungsgeschichte ist kein Bericht und deshalb auch nicht als solcher zu bewerten, sondern vielmehr in ihren religionshistorischen Gesamtzusammenhaengen zu lesen.

Gruss
tigger

Hallo sina,

Wie kommt dann dieser Mnesch dazu zu behaupten, dass er „sein
Weib“ woanders her hat.??

weil es so gut in seine These passt ;-(
Wir kennen Hicham schon lange genug, um zu wissen, dass jede Zeile, die man ihm schreibt, verlorene Zeit ist.

Weil nach dem Zitat besteht doch die
Möglichkeir, dass er sein Weib mitgenommen hat von zu Hause
und lediglich die Heirat/ Geschlechtsverkehr „dort“ stattfand.

ganz recht

Weil „erkennen“ kann auch dahingehend sexuell gemeint sein.
Naheliegend, vor allen Dingen weil sofort danach von der
SChwangerschaft die Rede ist. z.B. im türkischen wird dieses
Wort des Erkennens auch in einigen Situationen bzgl.
Sexualität verwendet. Egal, bin kein bibelexperte.:=)

Wenn man die Texte der Bibel genau vergleicht, kommt man genau zu diesem Ergebnis.

Gruss Harald

Moin Dyan

davon abgesehen, dass ich im wesentlichen Anteil zitiert habe,
finde ich nicht, dass Deine Vermutung zutrifft. Ist wohl halt
eine Frage des Blickwinkels.

Ich meinte hier natürlich den Blickwinkel von Gollwitzer.
Zunächst macht er deutlich, dass es sich bei der Bibel nicht um Protokolle tatsächlicher Ereignisse oder wissenschaftlicher Erkenntnisse handelt:

„Kein Mensch war dabei, „am Anfang“, als „Himmel und Erde“ entstanden sind. Wenn die Bibel auf den ersten Seiten den Vorgang dennoch beschreibt, kann es sich logischerweise um kein Protokoll der Ereignisse handeln. Schon gleich nicht um eine wissenschaftliche Erklärung.“

Als nächstes postuliert er, um WAS es sich denn seiner Meinung nach handelt:

„Genesis 1 ist mit bloßem Auge zu erkennen als Poesie, als ein großangelegter Hymnus auf Gott, den Schöpfer“

Wir haben hier also Niederschriften von Menschen (zumindest nehme ich mal an, dass mit „Israel“ Menschen gemeint sind), wie sie sich ihren Gott (im Gegensatz z.B. zu den Göttern anderer Völker) vorstellen:

„Diese erste Zeile ist die wichtigste. Gott war es. Der Gott Israels. Nicht ein gut meinendes oder blind wütendes Schicksal. Nicht eine der Gottheiten der assyrischen und babylonischen oder ägyptischen Nachbarn.“

„In steter Kontroverse mit den Nachbarkulten widerspricht Israel heftig und formuliert seinen eigenen Glauben aus: Gott war es. Unser Gott. Der Widerspruch fällt insofern besonders heftig aus, als Israel den Wortlaut des babylonischen Schöpfungsmythos, „der seinerzeit besten Erkenntnis“, weitgehend übernimmt, ihn aber „entmythologisiert“, „unseren Gott“ überall da in den Text einsetzt, wo von anderen Gottheiten die Rede ist. Israel fertigt geradezu eine Persiflage auf den Schöpfungsmythos der Nachbarn an.“

„Der Gott, dessen Lob Genesis 1 singt, wird als ein sehr vornehmer Gott geschildert. Er ist kreativ ausschließlich durch sein Wort. Er spricht. Und es wird.“

„Genesis 1 beschreibt unseren Gott zudem mit den „seinerzeit modernsten“ Möglichkeiten und scheut sich dazu nicht, trotz der genannten Kontroverse Anleihen bei den noch heute verblüffenden wissenschaftlichen Erkenntnissen der Nachbarn zu nehmen.“

„Einer anderen Logik folgt der an sich Jahrhunderte ältere, nun aber als zweiter Schöpfungsbericht erscheinende Text aus Genesis 2. Er wirkt weit archaischer: sprachlich und von seinen Vorstellungen her. Als sei Israel zur Zeit seiner Abfassung noch in einer herrlich naiven, spontanen, von theologischer Reflexion unverdorbenen Phase des Glaubens.“

„Gott aber erscheint wie ein freundlicher Gärtner.“

„Israel scheut sich nicht, diesen ursprünglich auf die ägyptische Sonnengottheit gemünzten Text aufzugreifen und wiederum dergestalt zu entmythologisieren, dass ein herrlicher Hymnus auf unseren Gott entsteht.“

etc.

Sorry, aber für mich erweckt das den Anschein, als erfinden sich Menschen unter Anlehnung an Beschreibungen der Götter anderer Völker ihren eigenen Gott und belegen ihn mit Attributen a gusto.

Ich will damit nicht sagen, dass es beim christlich/jüdischen Gott in jedem Fall so ist , sonder ich beziehe mich hier nur auf den Eindruck, den der Text von Gollwitzer erweckt.

Übrigens durchaus interessant, ich kannte bislang nur die Version der „göttlich inspirierten“ Schreiber der Bibel, also dass quasi Gott selbst den Schreibern das eingegeben hat, was sie niederschreiben sollten (was natürlich wieder ganz andere Widersprüche eröffnet und daher kaum haltbar ist).

Gruß
Marion

Warum Koran? Habe jetzt den Zusammenhang nicht verstanden.

Weil Hicham sich speziell die Bibel vorknöpft. Er arbeitet da sehr einseitig. Sein kultureller Hintergrund und auch schon hier gezeigte Toleranz gegenüber dem heiligen Buch der Muslime legen aber nhe, dass er auch anderen „heiligen Büchern“ , insbesondere eben dem Koran, (aber auch gern buddhistischen oder hinduistschen Quellen *g*) seine Art der Kritik gönnen sollte.
Gruß,
Branden

Das ist aber gemein :=)

Weil Hicham sich speziell die Bibel vorknöpft. Er arbeitet da
sehr einseitig.

Kann ich nicht beurteilen, weil ich noch nicht so lang dabei bin. Wusste auch nicht dass er öfters solche „Beiträge“ hat.
Sein kultureller Hintergrund und auch schon

hier gezeigte Toleranz gegenüber dem heiligen Buch der Muslime
legen aber nhe,

Von dieser Toleranz habe ich nichts bemerkt. Er spricht sich ja im Ganzen gegen Gott aus.
dass er auch anderen „heiligen Büchern“ ,

insbesondere eben dem Koran, (aber auch gern buddhistischen
oder hinduistschen Quellen *g*) seine Art der Kritik gönnen
sollte.

Habe von dieser Toleranz nichts gemerkt. Aber auch wenn ich glaube nicht, -bei aller nachvollziehbarer Aufregung über seine Beiträge- dass ein Vorschlag über die UMLEITUNG seiner Verleumdungen eine Lösung bringt.

Sorry, aber für mich erweckt das den Anschein, als erfinden
sich Menschen unter Anlehnung an Beschreibungen der Götter
anderer Völker ihren eigenen Gott und belegen ihn mit
Attributen a gusto.

öh… ist doch auch so… der erwähnte sonnengott war der äh vorläufer für den
jüdischen gott, dazu hier und da noch ein paar andere einflüsse, et voila!
schon hat man den jüdischen gott, woraus später der christliche entstanden ist
und heute hat man doch eigentlich auch schon wieder ein anderes gottesbild…
weiß jetzt leider keinen link zu den entsprechenden forschungen… mir fällt
nur ein artikel bei wissenschaft.de ein:
http://www.wissenschaft.de/sixcms/detail.php?id=203685

mfg
jj

aber noch mal zu der erwähnten behauptung, wir würden evtl alle von adam und
eva abstammen dieser link:
http://www.wissenschaft.de/wissen/news/245275.html

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Hallo jj,

aber noch mal zu der erwähnten behauptung, wir würden evtl
alle von adam und
eva abstammen dieser link:
http://www.wissenschaft.de/wissen/news/245275.html

vielen Dank für diesen aufschlussreichen link.

Abgesehen davon, dass der Verfasser vermutlich nicht sehr bibelfest ist, bestätigt seine Aussage geradezu die Richtigkeit der Bibel.

Zitat:
"Außerdem zeigt das Modell, dass jeder einzelne Mensch, der vor 5000 Jahren lebte, entweder ein gemeinsamer Vorfahr aller heutigen Menschen ist oder gar keine noch lebenden Nachkommen hat."

Diese 5000 Jahre passen sehr genau zur Sintflut, bei der ja bekanntlich bis auf eine Familie (8 Personen) alle Menschen ertrunken sind. Klar dass die dann keine heute lebenden Nachkommen haben.

Gruss Harald

1 „Gefällt mir“

Nun wenn du schon viel Artikel von mir gelesen hast dan wirst du auch merken das ich den Koran angesprochen habe und Mohamet als einen grpßen betrugerda gestellt habe.
bei den hinduisten will ich erst nicht anfangen den die haben den schuß nicht mehr gehört.
buddhistischen glaube habe ich nur eins zu beanspruchen das wäre das mit der Wiedergeburt, sie haben ja auch kein Gott sondern eine Lehre

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Nun wenn du schon viel Artikel von mir gelesen hast dan wirst
du auch merken das ich den Koran angesprochen habe und Mohamet
als einen grpßen betrugerda gestellt habe.

Ich lese Deine Postings seit Du hier damit anfingst, denke ich mal, aber das mit Mohamed muss mir wohl entgangen sein.
Gruß,
Branden

ich Kopier dir mal einen meiner Artikel über den Isalm
Hallo
Natürlich kann ich auch deutlicher machen warum ich der Überzeugung bin das die Religionen nicht richtig seinen können.
Zuerst sprechen wir mal über die Propheten.
Nehmen wir mal Mohamet finden sie es nicht sonder bar das er sich die Versen nach seinen bedarf erschaffen hatte.
Da gibt es ein paar Beispiel wie :
In seiner ersten Verkündung wandte er sich vor allem gegen den Glauben an mehrer Götter und verband diese Predigt mit Gerichtsankündigung. Er ging wohl zunächst davon aus, das er in seiner Aussagen mit der Offenbarung der Juden und Christen übereinstimmt. Da diese ihn auf grund seines Widersprüchen zu biblischen Schriften, als Prophet ablehnen mussten, wandte er sich gegen sie und machte ihnen den Vorwurf die Schriften verfälscht zu haben.
Nach zu lesen im Sure 5,15 im Koran

Mohamet hat Göttliche Gerichtsandrohungen gemacht die nicht eintrafen, er in Widerspruch zu den Biblischen Texten stand und sich auch nicht durch ein Wunder ausweisen konnte, kam es zu erheblichen Wiederstand gegen ihn, so dass er 622 n.Chr. schließlich mit seinen Anhänger von Mekka nach Medina ziehen musste.
Um sich doch zu legitimieren behauptet er das der Koran das Wunder und das einzigst wahre ist.
Nach zu lesen in Sure 10,37-39a im Koran
Den Moslems ist ja nach Sure 43 im Koran die Hochzeit mit vier Frauen erlaubt.
Doch Mohamet hatte von 619 bis zu seinen Tot 13 Frauen geheiratet nun musste ein neu Sure her der ihn als eine Ausnahme darstellt.
Nach zu lesen im Sure 33,50-51 im Koran
Eine seiner Frauen mit den Namen Zainab bint Dschahsch sie wahr die Frau seinen Adoptivsohnes, der sich scheiden hat lassen damit Mohamet sie Heiraten konnte. Das wäre nach damaligen Recht als Inzest galt verboten nun für Mohamet kein Problem er hat sich einen neuen Sure gemacht
Nach zu lesen im Sure 33,37 im Koran
Das wichtige ist das er Vor jeden Sure eine Offenbarung gehabt haben sollte.
Morgen werde ich noch mehr beispiele nennen.
Aber wollen wir erst mal über diese sprechen, es ist doch deutlich das er sich die Suren wie er sie brauchte schreiben lassen hat. Er war ein sehr Machtgieriger Mensch darüber will ich morgen sprechen.

Nicht das die Moslem jetzt beleidigt fühlen ich werde jede der heutigen Religionen auf seine Widersprüchen beschäftigen.
Nun kann ich mir auch vorstellen das die meisten es Ignorieren werden weil sie dieses ja auch nicht begründen können.
Mit freundlichen Grüßen
Hicham Bekouri

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Hallo Harald,

http://www.wissenschaft.de/wissen/news/245275.html

vielen Dank für diesen aufschlussreichen link.

Abgesehen davon, dass der Verfasser vermutlich nicht sehr
bibelfest ist, bestätigt seine Aussage geradezu die
Richtigkeit der Bibel.

Noe, ueberhaupt nicht, denn die Untersuchung geht ueberhaupt nicht auf Abstammung als solche, naemlich genetische Abstammung ein. Es ist lediglich ein statistisches Modell mit geographischen Randbedingungen und sagt ueberhaupt nichts ueber Familienbanden in genetischer Erbschaft etwas aus. Nur nach Statistik und einer hohen Wahrscheinlichkeit der Richtigkeit der Aussage wird gesagt, dass alle Menschen, die vor 5000 Jahren lebten UND zwar ALLE, mit allen heute lebenden Menschen verwandt sind oder eben nicht. Und dass der letzte Mensch, der mit allen heute lebenden Menschen irgendwie verwandt sein kann, vor 2300 Jahren gelebt haben kann.

Diese 5000 Jahre passen sehr genau zur Sintflut, bei der ja
bekanntlich bis auf eine Familie (8 Personen) alle Menschen
ertrunken sind. Klar dass die dann keine heute lebenden
Nachkommen haben.

Alle etliche hundertausende Menschen oder wieviele auch immer vor 5000 Jahren sind entweder mit allen heute lebenden Menschen verwandt oder mit keinem einzigen. Allein aufgrund statistischer Aussagen bei der Annahme einer Wahrscheinlichkeit knapp unter 1, noch nicht einmal genau 1 aka 100 Prozent :wink:

Bitte genau lesen fuer die Bestaetigung oder eben die Untauglichkeit fuer eine Bestaetigung religioeser „Geschichtsschreibung“ *g*

viele gruesse, peter

immer dasselbe
Hi Harald,

Abgesehen davon, dass der Verfasser vermutlich nicht sehr
bibelfest ist, bestätigt seine Aussage geradezu die
Richtigkeit der Bibel.

Abgesehen davon, daß du, wie lego dir schon zeigte, die wesentliche Aussage dieses Artikels leider nur verpatzt verstanden hast: Wo gibt es darin irgendeinen Hinweis über die Bibelkundigkeit des Verfassers? Und vor allem über die Autoren der Untersuchung selbst?

Sie sind nur einfach mal einer uralten Denksportaufgabe etwas gründlicher mit mathematischen Mitteln auf den Grund gegangen.

Diese 5000 Jahre passen sehr genau zur Sintflut

Zu welcher Sintflut paßt das? Welche Sintflut gab es denn in dieser Zeit im fraglichen Raum zwischen Palästina und Mesopotamien, wo das Flut-Mythem seinen Ursprung hat?

… bei der ja bekanntlich bis auf eine Familie (8 Personen) alle Menschen ertrunken sind.

Es sind aber vor 5000 Jahren nicht alle Menschen ertrunken!

Warum ist das immer so schwierig, mythische Aussagen als religions_immanente_ Aussagen von historischen Aussagen zu trennen? Durch diese Unsitte, Mythen in dieser fingerabzählenden Form Historizität zuzurechnen, werden 1. Mythen in ihrer fundamentalen anthropologischen Bedeutung diffamiert und 2. historisches Wissen vergewaltigt.

just my two pence

Metapher

Das ist immerhin etwas Klares, Hicham.
Danke für Deine Ausführungen hierzu.
Gruß,
Branden

Habe von dieser Toleranz nichts gemerkt. Aber auch wenn ich
glaube nicht, -bei aller nachvollziehbarer Aufregung über
seine Beiträge- dass ein Vorschlag über die UMLEITUNG seiner
Verleumdungen eine Lösung bringt.

Verleumdungen wüde ich es nicht direkt nennen. Er sieht sich halt als Religions-Kritiker. Das ist noch nicht problematisch. Schwieriger ist es mit seinem missionarischen Eifer - da ähnelt er den Religiösen.
Gruß,
Branden

Hallo Marion,

Ich will damit nicht sagen, dass es beim christlich/jüdischen
Gott in jedem Fall so ist , sonder ich beziehe mich hier
nur auf den Eindruck, den der Text von Gollwitzer erweckt.

ja, da habe ich Dich nicht missverstanden. Zugegeben, dieser Eindruck kann durchaus entstehen, zumal ich Gollwitzer nicht ganz vollstaendig zitiert habe. Wohl diesen, seinen Text schon, jedoch gibt es im Katechismus 2000 noch eine weitere Texte von ihm, die es vielleicht etwas besser darstellen. Die Bibel sagt ja auch, dass Gott sich das Volk Israel erwählt hat. Natuerlich koennte man jetzt unterstellen, dass ja jeder von sich behaupten koenne, er waere von Gott erwaehlt worden - tatsaechlich hat er’s sich nur mal so gedacht und sich einfach selbst einen Gott erwaehlt (erfunden). Gibt ja auch heute noch bespiele dafuer. Aber darum geht es gar nicht. Es dreht sich darum, dass Israel seine Nachbarn - vielleicht mehr oder minder - auf die Schippe nimmt und dabei deutlich macht, wer Gott. Ich denke, dass Gollwitzer so zu verstehen ist.

Übrigens durchaus interessant, ich kannte bislang nur die
Version der „göttlich inspirierten“ Schreiber der Bibel, also
dass quasi Gott selbst den Schreibern das eingegeben hat, was
sie niederschreiben sollten (was natürlich wieder ganz andere
Widersprüche eröffnet und daher kaum haltbar ist).

Da gibt es solche und solche. Manche sind - trotz ihrer Widerspruechlichkeit - ganz erstaunlich zutreffend, andere eher nicht. Dann muss man sich mit der Frage befassen, was den Urheber bewegt haben koennte, so zu schreiben, dass man es vielleicht nicht gleich eindeutig der Realitaet zuordnen kann, zumal - fuer mich - ist Gott eine Realitaet, die unserer Realitaet nicht zwangslaeufig entsprechen muss. Daher nehme ich mir die Freiheit, diese Dinge einfach mal nicht zu hinterleuchten, sondern einfach dran zu glauben. Und Du siehst ja, dass es selbst zur Schoepfungsgeschichte eine Erklaerung gibt, die die Dinge einigermassen in einem verstaendlicherem Licht erscheinen laesst.

Gruss
Dyan

Moin Dyan,

Die
Bibel sagt ja auch, dass Gott sich das Volk Israel erwählt
hat. Natuerlich koennte man jetzt unterstellen, dass ja jeder
von sich behaupten koenne, er waere von Gott erwaehlt worden -
tatsaechlich hat er’s sich nur mal so gedacht und sich einfach
selbst einen Gott erwaehlt (erfunden).

Ich würde sogar noch einen Schritt weiter gehen und sagen, dass grundsätzlich auch jeder alles über Gott behaupten kann. Allein was sich hier im Brett zu dem Thema findet gäbe schon eine ganz nette Sammlung.

Gibt ja auch heute noch
bespiele dafuer. Aber darum geht es gar nicht. Es dreht sich
darum, dass Israel seine Nachbarn - vielleicht mehr oder
minder - auf die Schippe nimmt und dabei deutlich macht, wer
Gott. Ich denke, dass Gollwitzer so zu verstehen ist.

Hier hab ich dich jetzt nicht so recht verstanden. Aber ich denke, dass man sich über den Gott oder den Glauben der „anderen“ lustig macht, ist ein relativ verbreitetes Phänomen. Vermutlich haben sich die „anderen“ auch über Israel lustig gemacht. Ist zwar kein feiner Zug, aber na ja…

Übrigens durchaus interessant, ich kannte bislang nur die
Version der „göttlich inspirierten“ Schreiber der Bibel, also
dass quasi Gott selbst den Schreibern das eingegeben hat, was
sie niederschreiben sollten (was natürlich wieder ganz andere
Widersprüche eröffnet und daher kaum haltbar ist).

Da gibt es solche und solche. Manche sind - trotz ihrer
Widerspruechlichkeit - ganz erstaunlich zutreffend, andere
eher nicht. Dann muss man sich mit der Frage befassen, was den
Urheber bewegt haben koennte, so zu schreiben, dass man es
vielleicht nicht gleich eindeutig der Realitaet zuordnen kann,
zumal - fuer mich - ist Gott eine Realitaet, die unserer
Realitaet nicht zwangslaeufig entsprechen muss.

Wie meinst du das ? Gibt es für dich mehr als eine Realität ?

Daher nehme
ich mir die Freiheit, diese Dinge einfach mal nicht zu
hinterleuchten, sondern einfach dran zu glauben.

Sicher. Bekanntlich darf ja jeder glauben was er will. Nur endet dann hier auch im Grunde die Diskussion, was ich schade fände.

Und Du siehst
ja, dass es selbst zur Schoepfungsgeschichte eine Erklaerung
gibt, die die Dinge einigermassen in einem verstaendlicherem
Licht erscheinen laesst.

Dieser Punkt ist für mich ehrlich gesagt gar nicht so wichtig, da ich an die Bibel ja gar nicht den Anspruch stelle, eine Art historisches Werk zu sein, das tatsächliche Geschehnisse widergibt, oder frei von Ungereimtheiten zu sein. Ich denke, hier tun sich christliche oder jüdische „Gläubige“ wesentlich schwerer als ich, weil sie in diesem Fall zwei „Weltbilder“, nämlich auf der einen Seite das historisch/wissenschaftliche und auf der anderen Seite das der Bibel vereinen müssen. Das wirkt dann von außen betrachtet häufig etwas hilflos.

Gruß
Marion

Danke, wieder was dazugelernt :smile:

Gruß
Marion

Moin pen,

Die
Bibel sagt ja auch, dass Gott sich das Volk Israel erwählt
hat. Natuerlich koennte man jetzt unterstellen, dass ja jeder
von sich behaupten koenne, er waere von Gott erwaehlt worden -
tatsaechlich hat er’s sich nur mal so gedacht und sich einfach
selbst einen Gott erwaehlt (erfunden).

Nur zur Sicherheit: Ich wollte damit nicht sagen, dass Israel sich einen Gott ausgedacht haette. Ich glaube ja selbst dran.

Ich würde sogar noch einen Schritt weiter gehen und sagen,
dass grundsätzlich auch jeder alles über Gott behaupten kann.
Allein was sich hier im Brett zu dem Thema findet gäbe schon
eine ganz nette Sammlung.

Dem ersten Anschein nach schon. Und nur so konnten ja auch die verschiendenen Konfessionen entstehen. Die Frage ist nur, ob sich solche Behauptungen dann auch auf Dauer durchsetzen. Es gibt ja viele Kirchen, in denen sich jemand an die Spitze stellt, der behauptet, er waere auserwaehlt oder stuende unmittelbar in apostolischer Sukzession und haette daher direkt von Gott eingegeben Erkenntnisse, deren ausschliessliches Entschluesselungsvermoegen bei eben nur dieser Person liegt. Einer Betrachtung im Lichte der Bibel koennen diese Lehraussagen dann eigentlich nie standhalten. Wird aber durch einen Unfehlbarkeitsanspruch ueberbrueckt, eine Pruefung anhand der Schrift wird dann als „Anfechtung des Satans“ unterdrueckt. Einem Freund von mir, der ein ehemaliges Mitglied der Neuapostlischen Kirche (in Englang „New Apostolic Church“ war, wurde im Jugendalter erklaert, er waere von Daemonen umgeben, als er eine Frage stellte, die wohl der Bibel, nicht aber dem Verstaendnis der Kirchenleitung entsprach.

Gibt ja auch heute noch
bespiele dafuer. Aber darum geht es gar nicht. Es dreht sich
darum, dass Israel seine Nachbarn - vielleicht mehr oder
minder - auf die Schippe nimmt und dabei deutlich macht, wer
Gott. Ich denke, dass Gollwitzer so zu verstehen ist.

Hier hab ich dich jetzt nicht so recht verstanden. Aber ich
denke, dass man sich über den Gott oder den Glauben der
„anderen“ lustig macht, ist ein relativ verbreitetes Phänomen.
Vermutlich haben sich die „anderen“ auch über Israel lustig
gemacht. Ist zwar kein feiner Zug, aber na ja…

Übrigens durchaus interessant, ich kannte bislang nur die
Version der „göttlich inspirierten“ Schreiber der Bibel, also
dass quasi Gott selbst den Schreibern das eingegeben hat, was
sie niederschreiben sollten (was natürlich wieder ganz andere
Widersprüche eröffnet und daher kaum haltbar ist).

Da gibt es solche und solche. Manche sind - trotz ihrer
Widerspruechlichkeit - ganz erstaunlich zutreffend, andere
eher nicht. Dann muss man sich mit der Frage befassen, was den
Urheber bewegt haben koennte, so zu schreiben, dass man es
vielleicht nicht gleich eindeutig der Realitaet zuordnen kann,
zumal - fuer mich - ist Gott eine Realitaet, die unserer
Realitaet nicht zwangslaeufig entsprechen muss.

Wie meinst du das ? Gibt es für dich mehr als eine Realität ?

Ja. Sicherlich. Ich selbst habe zwar nur eine, aber jeder Mensch hat eine eigene und andere Wahrnehmung der Realitaet und handelt danach. Fuer mich, der ich Gott als Schoepfer der Realitaeten betrachte, muss meine eigene Sichtweise der Realitaet nicht zwangslaeufig derer anderer Menschen oder der Gottesrealitaet selbst entsprechen.

Daher nehme
ich mir die Freiheit, diese Dinge einfach mal nicht zu
hinterleuchten, sondern einfach dran zu glauben.

Sicher. Bekanntlich darf ja jeder glauben was er will. Nur
endet dann hier auch im Grunde die Diskussion, was ich schade
fände.

Quatsch. Enden muesste sie nur, wenn wir versuchen wollten, uns gegenseitig zu ueberzeugen und dabei zu siegen. Der Sieg in der Diskussion ist in diesen Brettern ja sowieo zumeist erstes Ziel. Es kann aber auch ruhig einmal darum gehen, einfach nur die Ansichten andere Menschen kennen zu lernen. Der Rest ergibt sich dann.

Und Du siehst
ja, dass es selbst zur Schoepfungsgeschichte eine Erklaerung
gibt, die die Dinge einigermassen in einem verstaendlicherem
Licht erscheinen laesst.

Dieser Punkt ist für mich ehrlich gesagt gar nicht so wichtig,
da ich an die Bibel ja gar nicht den Anspruch stelle, eine Art
historisches Werk zu sein, das tatsächliche Geschehnisse
widergibt, oder frei von Ungereimtheiten zu sein. Ich denke,
hier tun sich christliche oder jüdische „Gläubige“ wesentlich
schwerer als ich, weil sie in diesem Fall zwei „Weltbilder“,
nämlich auf der einen Seite das historisch/wissenschaftliche
und auf der anderen Seite das der Bibel vereinen müssen. Das
wirkt dann von außen betrachtet häufig etwas hilflos.

Es ist ja in vielen Bereichen so, dass sich Menschen dort hilflos sehen, wo andere sich auf Popularitaet stuetzen. Wie R. schon sagte: Ein unbeliebter Politiker bleibt in der Ecke, selbst wenn er die besten Vorschlaege macht. Diese Hilflosigkeit ist also vom Umfeld erzeugt. Das Problem ist einfach, dass Wissenschaft und Glaube zwei Dinge sind, die unterschiedlicher nicht sein koennen. Wenn man aber schon darueber sprechen moechte, dann geht das nur, wenn man keine beharrlichen Standpunkte vertritt. Und dann fuehlt sich auch niemand hilflos.

Gruss
Dyan