Pennen die Hersteller heutzutage?

Hi,

Die Rennpappe (in
Personalunion mit Käfer, Ro80 und NSU Prinz) aber ernsthaft
als wahres Auto und als zeitgemäßes Vehikel des Jahres 2006 zu
sehen geht doch an der Wirklichkeit vorbei.

Bis auf die Ausnahme Ro 80 stimme ich zu. Der passt sowohl optisch als auch (eingeschränkt) technisch durchaus noch in die heutige Autolandschaft. Es hat IMHO bis heute keinen genialeren Mittelklassewagen gegeben.

Viele Grüße
WoDi

Hi,

Fürs Automatikgetriebe hab sogar ich Verständnis. Man denke
nur an diejenigen, die ohne gar nicht fahren könnten
(Invaliden bzw Unfallopfer)… Das is was sinnvolles.

Automatik ist klasse. Die Fahrsicherheit wird erhöht, der Stress abgebaut bzw. entsteht er gar nicht erst.

[…]

ich hab mich lediglich darüber
aufgeregt, dass es die hutigen Konstukteure nicht auf die
Reihe kriegen, ein vernünftiges Fahrwerk zu entwickeln u die
Fahrwerksschwächen mit ESP & Co vetuschen.

Das stimmt doch so gar nicht. Nehmen wir mal ein Brot-und-Butter-Auto wie den Golf, aktuell Version 5. Das Auto hat ein anerkanntermaßen sehr gutes Fahrwerk und ich möchte mal sehen, wie du es schaffst, das ESP zum Eingreifen zu bewegen. Du wirst vermutlich lange vor dem Grenzbereich aufgeben und das EXP hat dann noch nicht eingegriffen.
Warum also ESP? Weil es angeblich dazu gehört, weil der ADAC, ams und wie sie alle heißen, Minuspunkte bei den Tests vergeben, wenn serienmäßig kein ESP drin ist. Es ist also mehr oder weniger aus Marketinggründen drin. Ich behaupte mal, dass zumindest bei den aktuellen europäischen Autos kein ESP vonnöten ist. Andere Fahrzeuge (Japan, Korea…) kenne ich zu wenig, um das beurteilen zu können.
Es kann also keine Rede davon sein, dass die Konstrukteure ihr Handwerk nicht beherrschen, sondern davon, dass die Autos verkauft werden sollen und das geht halt (leider) nur mit ESP.

Viele Grüße
WoDi

Hi,

Passivbe Sicherheit reicht mir vollkommen.

Wie definierst du aktive und passive Sicherheit?

Viele Grüße
WoDi

Hi,

Der ist
so was von weit vom Grenzbereich entfernt, daß das eingebaute
ESP sowieso nur Ballast ist.

Zum Ballast: du weißt, dass ESP nur eine Funktion des ABS ist, ergänzt durch zwei kleine Sensoren?

Viele Grüße
WoDi

Hi,

dessen alter Toyota Starlet auch nur 7l braucht.

Was ich für viel halte.

Viele Grüße
WoDi

Hi,

für sowas wird gern der dacia logan empfohlen. 5000 euro für
einfach nur einen fahrbaren untersatz mit dach :smile:

Der teilweise als junger Gebrauchter teurer gehandelt wird als als Neuwagen, weil der Bedarf nicht bedient werden kann und eilige Käufer bereit sind so kurios zu bezahlen.

Was an diesem Auto allerdings stört: in Crashtests hat er nicht besonders gut abgeschnitten - und das ist IMHO ein erhebliches Problem. Man kann überall sparen - aber nicht an der Sicherheit.

Gruß,

MecFleih

Hi!

Klar, auch ich mag direkte Autos. Den Preis eines Neuwagens
würde ich dafür allerdings nicht ausgeben.

Logisch ist so ein Auto billiger herzustellen. Das Problem ist
bloß, daß es ausser Lada keines zu kaufen gibt.

Es gibt m.W. noch einige Geländewagen und koreanische Kleinwagen, die nicht serienmässig über ESP verfügen.

einer schneebedeckten Autobahn im weihnachtlichen
Ferienverkehr geben mir das ABS und die 8 Airbags in meinem
Alltagsauto schon ein besseres Gefühl.

Mir nicht.

Naja, nur die Harten kommen in den Garten…

Mir kommt es auch seltsam vor, wenn moderne Autos vor Kraft
kaum mehr vorwärtskommen, vor lauter erhöhter Sitzposition und
crash-sicherheit so kippelig werden, dass Armadas kleiner
elektronischer Gizmos helfen müssen, damit Otto-Normalfahrer
überhaupt ankommt, wenn auf seiner Strecke 1 Schneeflocke und
2 Kurven liegen.

Genau DAS isses, was mich so ankotzt. Und was am Schlimmsten
ist: Es gibt keine Fahrzeuge mehr ohne diesen Krempel.

Zum Glück!
Es gibt ja auch kaum noch Fahrzeuge mit starrer Lenksäule, die
bei einem verhältnismässig leichten Crash schon in Deinem
Gesicht steckt…

Das sehe ich anders. Was hat den eine starre Lenksäule damit
zu tun, daß ich kein Auto ohne Computergedöns kaufen kann?

Die Sicherheitstechnik schreitet positiverweise voran.
Somit hat man einiges bzgl. aktiver und passiver Sicherheit bei Alltagsautos erreicht und bietet es zu bezahlbaren Preisen an.
So sollte es sein.
Ich möchte nicht mein Kind beerdigen müssen, nur weil ich zu unreif/vernagelt/desinformiert war, um mir ein vernünftiges Auto zu kaufen.
Technik wird eben weiterentwickelt. Wir wohnen ja auch nicht mehr in Strohhütten.

Andererseits gibt es Leute, für die ist Autofahren nicht
alles. Die haben auch keine Lust, solche Spirenzchen wie du und ich
auszuprobieren, um ihre Fahrdynamik im Laufe ihrer
automobilistischen Karriere zu perfektionieren.

Ich versteh das jetz mal als Kompliment :o) Ich muss ja nicht
immer rasen wie ein bekloppter. Aber ich fühle mich als Fahrer
in Autos, die wenige bis keine Elektronik an Bord haben,
wohler, da ich mehr kontrolle habe.

Du hast mit Elektronik üblicherweise noch mehr Kontrolle.
Airbags, ABS, Servolenkung sind ein klarer Sicherheitsgewinn.
ESP greift üblöicherweise dann ein, wenn der Normalfahrer von
der Straße fliegen würde. Somit macht auch das Sinn.
Allerdings nur unter den von mir o.g. Voraussetzungen.

Und ein Hutfahrer braucht erst recht keine Elektronik. Der ist
so was von weit vom Grenzbereich entfernt, daß das eingebaute
ESP sowieso nur Ballast ist.

Hier gebe ich Dir zum Teil recht. Und es werden immer mehr…
Dennoch: wenn der Hutfahrer mit seinem ABS die entscheidenden 3m vor dem Zebrastreifen mit Kindern drauf zum Stehen kommt und beim Bremsen aufgrund ESP nicht auf dem Gehsteig landet und weitere Kinder abmäht, ist schon etwas erreicht.

Bis in absehbarer Zukunft wird sich wohl daran nix ändern: Wer
‚nur‘ Automobil haben will, und nicht Automozwangsstabilisert,
muss etwas Älteres, oder etwas mit (teurem) Abschaltknopf
fahren.

Was bringt der Abschaltknopf im Alltag außer mehr Risiko?

Ich ziehe lieber die passende Sicherung. Dann ist der ganze
Krempel wenigstens abgeschaltet, wenn ich Ihn auch
mitschleppen und beim Tanken mit bezahlen muß. Rechne doch mal
den Mehrverbrauch über ein Autoleben aus. So viel würdest Du
niemals freiwillig für eine Versicherung bezahlen.

Meine Frage hast Du damit nicht beantwortet. Ich beantworte aber Deine: ESP und ABS führen zu keinem Milliliter Minderverbrauch, wenn sie montiert, aber abgeschaltet sind. Dasselbe gilt für Airbags.

Es bleibt der Fakt, dass Du durch Dein Verhalten die Sicherheitsstandards auf der Straße ohne Not herabsetzt.

…dann bleibe ich bei meinen alten Autos. Die krieg ich auch
notfalls wieder mit Hammer u Zange zum Laufen („Hammer, Zange,
Rödeldraht, Sachsenring wünscht gute Fahrt.“). Und am Toyota
(Starlet, P8) geht eh nichts kaputt.

Bis auf den Fahrer, wenn´s knallt…

Das Problem ist doch nicht, daß derjenige, der endlose und
allumfassende Sicherheit haben und bezahlen will, sie nicht
bekommt. Das Problem ist, daß derjenige, der darauf verzichten
möchte, es aufgezwungen bekommt.

Zum Glück. So werden zumindest mitfahrende Kinder geschützt, die sich gegen die Doofheit ihrer Eltern noch nicht wehren können. Sorry, nicht persönlich nehmen, aber ich verstehe Deine Argumentation einfach nicht.

Bis jetzt gibt es zum Glück noch keine Helmpflicht für
Fußgänger, könnte ja ein Dachziegel runterfallen.

Kommt noch.
Allerdings sollten Risiken, deren Minimierung jeder ganz leicht in der Hand hat, auch minimiert werden.

Grüße,

Mathias

Hi!

Ich bin froh über die Auto-Entwicklung weil:

  1. Die technischen Hilfsysteme mich noch nie gestört haben,
    jedoch z.B. beim Berganfahren im Schnee immer geholfen haben.
    Das ESP im normalen Alltag abzuschalten ist doch unsinnig. Auf
    der Rennstrecke ja, aber im Alltag greift es so spät ein (bei
    mir zumindest), dass Alles darüber einfach nur gefährlich ist.

Genau so ist es.

  1. Aktive und passive Sicherheitssysteme geben mir mehr Schutz
    bei einem Unfall.

…und den anderen Beteiligten.

  1. Als technikbegeisterter Mensch, gefällt es mir, wenn das
    Licht von alleine angeht, die Scheibenwischer sich von alleine
    bewegen, das Radio bei schneller Fahrt lauter wird… usw…

Ich stehe am allermeisten auf die neuen großen Diesel, die sich wei ein richtiger Motor anhören, wie ein Sportwagen vor 15 Jahren rennen und dabei sehr sparsam sind.

  1. Ein Fahrzeug, das über 1600kg wiegt und mehr als 233PS hat,
    kann ich mit durschnittl. 7l bewegen.
    Da haben frühere Fahrzeuge doch mehr verbraucht.

Ungefähr das Dreifache.

Würden die Leute Ihr Licht am Auto am Tage abschalten und
dafür das Gehirn einschalten, würden noch weniger Unfälle
passieren.

Das stimmt, ist aber kein Argument gegen aktive Sicherheitstechnologie.

Würden die Autos von damals die die Hälfte wogen heute mit den
Motoren und ohne den Schnickschnack fahren, bräuchten sie nur
3l.

…und würden bei Unfällen, nach welchen man aus einem modernen Auto mit einem kleinen Schock aussteigt, nach wie vor zum Tod der Insassen führen.
Sicheheitstechnik und Crashstrukturen der Karosse führen eben zu Mehrgewicht.

gruß
dennis

dessen alter Toyota Starlet auch nur 7l braucht.

Das ist kein guter Wert. Mein ´79er Alfa 1600 braucht 8 Liter, hat aber deutlich mehr Dampf und Gewicht.

Aber vor dem Hintergrund, dass ein vergleichbarer nagelneuer Kleinwagen mit Benzinmotor dasselbe verbraucht, ist der Wert schon o.k.
Ich bevorzuge da doch meinen Benz, der mit 200 PS und knapp 500 Nm Drehmoment und 7 Sitzen mit Klimaanalge um die 8-10 L braucht… :wink:

Grüße,

Mathias

Hi,

dessen alter Toyota Starlet auch nur 7l braucht.

Was ich für viel halte.

Der ist 23 Jahre alt, 1l Vergasermotor und hat 246000km drauf.

Hätte er den modernen Motor des Yaris, würde er mit seinen 750kg Leergewicht sicherlich nur 3-4l brauchen …

gruß
dennis

Hi!

Auch Hallo…

ich könnte mich köstlich darüber amüsieren, wenn
hier einige vorvorgestrige Möchtegernmaschinenstürmer
versuchen die Tatsache, daß ihre Karren technisch überholt und
unzuverlässig sind als „Charakter“ zu euphemisieren.

Naja also mein Spider hat schon Charakter… :smile:
Der Wagen wird aber auch nicht mehr im Alltag gefahren.

Also da muß ich jetzt Mutschy mal etwas zustimmen. Technischer
Fortschritt schön und gut, aber wie kann es sein das es in
heutiger Zeit Autos gibt (z.B. der kleine Smart, Benz A-Klasse
usw.) die ohne elektronik schon bei einfachen Ausweichmanövern
(z.B. „Elchtest“)auf dem Dach liegen???

Ich wäre hier vorsichtiger.
Die alte A-Klasse ist für die Karosserieform recht fahrstabil. Der Elchtest ist ein Manöver, welches mit kaum einem Jeep zu schaffen ist.
Die Presse beauschte das Thema auf, Benz besserte nach.
Der alte Audi TT ist ebenso ein Fall. Ein waschechter Sportwagen mit engem Grenzbereich. Nichts für Anfänger. Es kracht, Audi bessert ein gutes Fahrwerk weiter nach.
Die einzige echte Verirrung ist der Smart. So etwas kauft man aber auch nicht.

Beim Smart läßt sich
das ESP z.B. gar nicht erst ausschalten und das aus gutem
Grund, ohne ist dieses Ding nämlich unfahrbar, deshalb darf er
vom Gesetz her gar keine Möglichkeit zum abschalten des ESP
haben. Und das in heutiger Zeit! Ein Käfer oder Kadett B aus
den 70gern schafft diesen Elchtest problemlos ohne
„Helferlein“. Und das nennt sich „technischer Fortschritt“???

Ich wage zu bezweifeln, dass ein VW Käfer einer alten A Klasse fahrwerksmässig überlegen ist.
Er fällt halt nciht um, sondern bricht auf und klatscht an den Baum. Und das mit starrer Lenksäule und ohne Airbags und Knautschzonen.

Wie gesagt, ich finde es nicht verkehrt das es heute viele
hilfreiche Dinge in Fahrzeugen gibt, der Sicherheitsaspekt ist
ja nicht von der Hand zu weisen, aber die Hersteller sollten
mal wieder lernen Fahrzeuge zu konstruieren die auch ohne
diese Hilfsmittel überhaupt fahrbar sind und nicht einfach nur
gefährlich. Und ich denke das ist der Punkt den Mutschy
ansprach…

Es bringt einfach nichts, aus heutiger Sicht schlichtweg gefährliche Konstruktionen wie den Trabant oder den VW Käfer als Vergleichsmaßstab zu modernen Autos heranzuziehen. Diese Modelle hatten zu ihrer Zeit ihre Berechtigung. Heute sind sie im Vergleich einfach nur eine Katastrophe. Man vergisst gerne, wieviele Tote durch mangelhafte Sicherheitstechnik auf den Straßen lagen. Schaut Euch mal die absoluten(!) Todeszahlen und dere Entwicklung in den letzten 50 Jahren auf deutschen Straßen an.

Grüße,

Mathias

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Hi!

Es kann also keine Rede davon sein, dass die Konstrukteure ihr
Handwerk nicht beherrschen, sondern davon, dass die Autos
verkauft werden sollen und das geht halt (leider) nur mit ESP.

Nehme denselben Golf mit 5 Passagieren und Gepäck. Da kommt das ESP schon mal zum Tragen.
Ferner setzt mein ESP bei Nässe schon ab und an ein.

Grüße,

Mathias

Hi,

was ich noch viel besser finde, ist das man bei jedem Auto automatishc den ganzen Elektronikkram bekommt (sag mir mal einer ein Auto in dem keine elektrischen Fensterheber serie sind) aber man für höhenverstellbare Sitze immer noch aufpreis zahlen muß ?! Die Scheiben gehen sind automatisch, aber richtig sitzen muß man nicht ??? (Wer´s nicht glaubt, kann ja mal einen Golf konfigurieren )

Grüße

Chris

Hallo,

Da wird z.B. das größte Umweltferkel seit Erfindung des Holzvergasers
(„Trabbi“) mit einem Auto verglichen.

Sachte, sachte, ja? Ich schimpfe auch nicht über Rüsselsheimer
Blechbüchsen. Ich bin nicht hängengeblieben, Trabant fahren u
basteln ist für mich ein Hobby. Käfer, Ente & Co sind
sicherlich nicht weniger „umweltschädlich“ als der Trabi.
Apropos „umweltschädlich“. Wenn diese Diskussionen kommen,
könnt ich jedesmal kotzen. Wer wirklich „umweltschonend“
unterwegs sein will, soll sein Auto verkaufen u Bahn oder Rad
fahren.
Fürs Automatikgetriebe hab sogar ich Verständnis. Man denke
nur an diejenigen, die ohne gar nicht fahren könnten
(Invaliden bzw Unfallopfer)… Das is was sinnvolles.

Unbestritten.

Kadett, Escort, Käfer und Co. aus diesen Zeiten fraßen mit
schlappen 50-60 PS leicht ihre 8 Liter Sprit und einen satten
Schluck Öl auf 100km - und bliesen etliches davon stinkend
hinten wieder raus.

Na und? Heutige Autos fahren auch nur mit Sprit. Aber vergiss
auch nicht, dass im Westen unserer Republik mehr Unmwelt durch
Autos verpestet wurde als im Osten. Ihr hattet einfach mehr
Autos.

Jepp, weils im Osten keine zu kaufen gab - das war der ganze Grund.
Und ich kann mir die Bemerkung nicht verkneifen: Die Differenz hat die „Technologie“ der Ost-Industrie zwischen Elbe und Japanischem Meer lockerst kompensiert…

Mitmeinem ersten Diesel (Kadett E, 1,6l 60PS) mußte ich noch alle
7.500 km zur kleinen und alle 15.000 km zur großen Inspektion

  • mein Meriva 1,7 CDTi war bei 42.000 km das erste Mal in der
    Werkstatt und leistet doch viel mehr.

Soso, du verrusst also die Umwelt u stellst den Trabi an den
Pranger??? Das, was der Trabatn ausstösst, ist jedenfalls
lange nicht so gesundheitsschädlich wie das, was dein Opel von
sich gibt.

DAS ist doch jetzt nicht Dein Ernst, oder? Nimm´ doch bitte mal die Pappbrille der Trabbi-Ostalgie ab und schnupper am Endröhrchen des Zweitakters. Da kommen hinten mehr Kohlenwasserstofftypen raus, als man oben reinkippt. Hier gibt´s auch einige Unverbesserliche, die so eine Gurke „Fahren“ - wenn der durch ist, dann ist die Straße blau vernebelt. Und falls Du es noch nicht bemerkt hast: Ein moderner Diesel nach Euro4 ist nicht mehr so ganz mit Opas Golf I vergleichbar…

BeLa

Fazit: Es ist beschämend, wenn ein Fahrzeug nur mit
Assistenz-Systemen sicher zu fahren ist. Und da denke ich,
dass wir uns einig sind, oder?

Hallo mutschy,
genau da kann ich Dir nur 100% Recht geben.

Was die Helferlein bei einer guten Autokonstruktion angeht, so merkst Du sie (ABS und ESP) nicht, denn sie werden bei vernünftiger Fahrweise gar nicht aktiv. So merkst Du auch einen Ausfall nicht. (ich habe eine Limousine, die einfach sehr gut auf der Straße liegt und ein angenehmes und sicheres Vorwärtskommen garantiert - auch ohne Helferlein).

Der Smart ist einfach unglaublich. Ich hatte mal ernsthaft vor, mir so ein Ding zu kaufen. Probefahrt nach 3 Minuten abgebrochen.
Und dann habe ich noch gelesen, wie das Ding sich im Winter verhällt. So ein Wagen kann zur Gefahr für die Allgemeinheit werden. Zumal wohl die jüngeren Fahrer bei Extremsituationen, die mit dem Smart schnell erreicht sein sollen, wohl völlig überfordert sind. Der Graben ist dann die vorletzte Ruhestätte :smile:

MFG
Henning

Hi,

Nehme denselben Golf mit 5 Passagieren und Gepäck. Da kommt
das ESP schon mal zum Tragen.
Ferner setzt mein ESP bei Nässe schon ab und an ein.

Bist du sicher, dass du ESP meinst und nicht vielleicht ASR?

Viele Grüße
WoDi

… oder pennen die Käufer?
Hallo Mathias!

Dennoch: wenn der Hutfahrer mit seinem ABS die entscheidenden
3m vor dem Zebrastreifen mit Kindern drauf zum Stehen kommt
und beim Bremsen aufgrund ESP nicht auf dem Gehsteig landet
und weitere Kinder abmäht, ist schon etwas erreicht.

Wenn das wirklich ein Thema wäre, würde Fußgängerschutz vor aggressivem Styling kommen, dann wären Karosserien vorne viel weicher, hätten schon lange viel mehr Fahrzeuge Motorhaubenkonstruktionen (wie bei Volvo?), welche sich hochstellen, um Fußgänger von der Windschutzscheibe abzuhalten, würde keiner mit diesen dicken, häßlichen, verchromten „Kinderfängern“ an seiner SUV-Potenzprothese rumfahren dürfen, würden Kontrollen vor allem dort durchgeführt, wo Geschwindigkeitsbegrenzungen sinnvoll sind, u.s.w…

Außerdem KANN die geschilderte Situation bei angemessener Geschwindigkeit NCHT passieren, außer jemand pennt am Steuer. Und da können ESP und ABS nix dran machen.

Außerdem ist es vollkommen falsch, zu erwarten ESP würde beim Abbremsen einen Vorteil bringen, den ABS nicht schon erreichen kann.
ESP regelt nur solange du Gas gibst und deinem Elektronischem Fahrgerät deinen Wunsch nach Vortrieb signalisierst, und auch nur dann, wenn dieser nicht den Traktionsverhältnissen angemessen ist, sprich: du schneller fahren willst, als du kannst.

Die Diskussion hier hat mir eines klargemacht: Menschen wollen Elektronik, die ihnen nicht nur Arbeit, sondern auch das Denken abnimmt. Und sie sind bereit, enorme Preise dafür zu zahlen.
Wer sich und seine Familie nur in einem vollelektronisch gesteuertem Panzer auf der Straße sehen mag, soll dies meinetwegen tun.
Aber damit anzugeben, und es als Verantwortungsbewusstsein zu verkaufen, ist einerseits elitär und andererseits nicht richtig.
Verantwortung beginnt beim Verhalten, nicht beim Wohlstand.

Gruß,
Peter

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Man kann die Kausalkette auch anders herum sehen

hallo JCK,

ich habe letztens gedöst und den Laster vor mir , der zum
Linksabbiegen auf der Straße anhielt, zu spät gesehen.

Nur mal als Gedankenanregung, keine Grundsatzdiskussion:
Möglicherweise hättest du in einem „normalen“ Auto nicht gedöst, weil ein normales Auto rein technisch bedingt dem Fahrer die Zustände der Aussenwelt „mitteilt“
(…)

und mein 2Tonner hielt so schnell an, wie mein alter Colt es
nie gekonnt hätte. Das nenne ich Fortschritt.

Ich kann mir nicht vorstellen, dass ein ruckelnder Wagen schneller halten soll als ein nicht ruckelnder, es sei denn die Fahrbahnverhältnisse sind schlecht bzw. an den Rädern verschieden.
Sollte letzteres der Fall gewesen sein, dann würde ich meinen vorigen Satz mit dem „normalen“ Auto sinngemäss wiederholen:
Wenn ich in einem Auto sitze, das mir praktisch nichts mehr von der Aussenwelt mitteilt, dann werde ich es vermutlich schwer haben, mich auf Fahrbahnverhältnisse einzustellen.

Gruss,

1 „Gefällt mir“

Hi!

Nehme denselben Golf mit 5 Passagieren und Gepäck. Da kommt
das ESP schon mal zum Tragen.
Ferner setzt mein ESP bei Nässe schon ab und an ein.

Bist du sicher, dass du ESP meinst und nicht vielleicht ASR?

Ja.

Grüße,

Mathias

Hi!

Dennoch: wenn der Hutfahrer mit seinem ABS die entscheidenden
3m vor dem Zebrastreifen mit Kindern drauf zum Stehen kommt
und beim Bremsen aufgrund ESP nicht auf dem Gehsteig landet
und weitere Kinder abmäht, ist schon etwas erreicht.

Wenn das wirklich ein Thema wäre, würde Fußgängerschutz vor
aggressivem Styling kommen, dann wären Karosserien vorne viel
weicher, hätten schon lange viel mehr Fahrzeuge
Motorhaubenkonstruktionen (wie bei Volvo?), welche sich
hochstellen, um Fußgänger von der Windschutzscheibe
abzuhalten, würde keiner mit diesen dicken, häßlichen,
verchromten „Kinderfängern“ an seiner SUV-Potenzprothese
rumfahren dürfen,

Aktiver Fußgängerschutz ist mittlerweile Eu Gesetz für Neufahrzeuge.

würden Kontrollen vor allem dort
durchgeführt, wo Geschwindigkeitsbegrenzungen sinnvoll sind,
u.s.w…

Das hat mit Autokonstruktionen nichts zu tun.

Außerdem KANN die geschilderte Situation bei angemessener
Geschwindigkeit NCHT passieren, außer jemand pennt am Steuer.
Und da können ESP und ABS nix dran machen.

Das ist wirklichkeitsfremd.

Außerdem ist es vollkommen falsch, zu erwarten ESP würde beim
Abbremsen einen Vorteil bringen, den ABS nicht schon erreichen
kann.

Keineswegs.
Wenn in der Kurve gebremst wird, kann ESP das Ausbrechen und somit einen Unfall verhindern.
Gerade hier ist ESP ausgesprochen sinnvoll.

ESP regelt nur solange du Gas gibst und deinem Elektronischem
Fahrgerät deinen Wunsch nach Vortrieb signalisierst, und auch
nur dann, wenn dieser nicht den Traktionsverhältnissen
angemessen ist, sprich: du schneller fahren willst, als du
kannst.

Falsch.
ESP regelt dann, wenn das Fahrzeug droht, aus der Spur zu geraten. Der Lastbereich ist dabei uninteressant.

Die Diskussion hier hat mir eines klargemacht: Menschen wollen
Elektronik, die ihnen nicht nur Arbeit, sondern auch das
Denken abnimmt. Und sie sind bereit, enorme Preise dafür zu
zahlen.

Das ist Deine Interpretation.
Ich hingegen freue mich über technischen Fortschritt, der mir ein warmes, trockenes Haus, elektrisches Licht, Flureisen und eben ein sicheres Auto beschert…

Wer sich und seine Familie nur in einem vollelektronisch
gesteuertem Panzer auf der Straße sehen mag, soll dies
meinetwegen tun.
Aber damit anzugeben, und es als Verantwortungsbewusstsein zu
verkaufen, ist einerseits elitär und andererseits nicht
richtig
Verantwortung beginnt beim Verhalten, nicht beim Wohlstand.

Das stimmt.
Nur nützt Dir das beste Verhalten nichts, wenn ein unaufmerksamer Fahrer Dich im Trabbi abmäht.
Somit ist es nicht nur verantwortungsvoll, sondern überhaupt nicht erst zur Disposition stehend, seine Familie in einem sicheren Fahrzeug zu transportieren.

Grüße,

Mathias

Hi,

Bist du sicher, dass du ESP meinst und nicht vielleicht ASR?

Ja.

Hm, eigentlich kann es nicht sein, dass das ESP einsetzt, es sei denn, du bewegst das Auto in Kurven im Grenzbereich, der aber sehr hoch angesiedelt ist.
Was ist das denn für ein Modell? Motorleistung?

Viele Grüße
WoDi