Pilates

Hi,

ich mache zurzeit Pilates, nach Anleitung aus einem Buch, nach Videos etc.
Jetzt kenne ich die herkömmliche Aussage, dass man mindestens einen Tag zwischen Trainingseinheiten vergehen lassen soll, aber : ich könnte jeden Tag.
Ich fühle mich nach dem Training nicht ausgepowert, habe keinen Muskelkater, die Einheit dauert auch immer nur eine dreiviertel Stunde. Ich habe persönlich das Gefühl, dass es mir guttun würde, es jeden Tag zu machen.

Hat jemand Erfahrungen mit täglichem Training? Ist das in dem Ausmaß wirklich schlimm? Brauchen die Muskeln hier wirklich einen Tag Auszeit?

Gruß
Cess

hi Cess

Hat jemand Erfahrungen mit täglichem Training? Ist das in dem
Ausmaß wirklich schlimm? Brauchen die Muskeln hier wirklich
einen Tag Auszeit?

nein das Ausmaß ist nicht „schlimm“ - wenn du magst kannst du das auch weitermachen, aber der Trainingseffekt ist nur halb so groß weil der Muskelstoffwechsel ein Verstärken der Muskelfasern nur in Ruhepausen zulässt

Wenn du also Pilates machst um deine Muskelstruktur zu verbessern - ist ein Tag zwischendrin weniger machen sehr gut. Ausserdem ist es gut auch einmal die Woche über die übliche Leistung rüber zu gehen um einen zusätzlichen anreiz für den Muskelstoffwechsel zu bieten

Muskulatur ist „lernfähig“ wenn also laufend auf dem genau gleichen niveau gearbeitet wird, verringert sich im Laufe der Zeit auch die Muskelmasse wieder - deswegen sind die Pausen und das kurzzeitige „andieGrenzengehen“ für die Muskulatur sehr gut

Grüßle H.

Moin,

nein das Ausmaß ist nicht „schlimm“ - wenn du magst kannst du
das auch weitermachen, aber der Trainingseffekt ist nur halb
so groß weil der Muskelstoffwechsel ein Verstärken der
Muskelfasern nur in Ruhepausen zulässt

also doch Pausen, schade. :smile:

Wenn du also Pilates machst um deine Muskelstruktur zu
verbessern - ist ein Tag zwischendrin weniger machen sehr gut.
Ausserdem ist es gut auch einmal die Woche über die übliche
Leistung rüber zu gehen um einen zusätzlichen anreiz für den
Muskelstoffwechsel zu bieten

Das tu ich, indem ich eben verschiedene Workouts mache und nicht immer das Gleiche. Macht ohnehin mehr Spaß.

Danke erstmal
Cess

Hi ho,

wenn Du in Deinem Training nicht wirklich an die Grenzen gehst und das Gefühl hast, dass Du jeden Tag trainieren kannst, dann tu es.
Dieser eine Tag Pause zwischen dem Training ist eine allgemeine Richtlinie, die immer auch von der Sportart und der Belastung für den Organismus abhängt. Viele Sportler trainieren täglich, man muss nur lernen auf seine Körpersignale zu hören. Die Ein Tag Pause Regel soll einfach die Sicherheit erhöhen, nicht in ein Übertraining hinein zu rutschen.

Erst wenn Dein Körper Dir durch zum Beispiel permanente Müdigkeit oder eine andauernde gereizte Stimmung signalisiert, dass er Überlastet ist, würde ich mir einmal über eine kleine Trainingspause Gedanken machen. Und dann natürlich wie man das Training so umstellt, dass man sich weiter in die Richtung entwickelt, wie man es sich auch wünscht.

Was ich bis jetzt von Pilates gesehen und gelesen habe ist mein persönlicher Eindruck, dass man damit nicht wirklich in Bereiche hinein trainieren kann, die einen Tag Pause erzwingen.

Aber wie bei allem gilt: Kein falscher Ehrgeiz.

Viele Grüsse,

Herb

Hey,

wenn Du in Deinem Training nicht wirklich an die Grenzen gehst
und das Gefühl hast, dass Du jeden Tag trainieren kannst, dann
tu es.

ja also jetzt doch? *args*

man muss nur lernen auf seine
Körpersignale zu hören.

Die sagen mir derzeit deutlich „MEHR“. :smile:

Die Ein Tag Pause Regel soll einfach
die Sicherheit erhöhen, nicht in ein Übertraining hinein zu
rutschen.

Naja, die von Hexerl genannte Erholung der Muskeln macht aber auch Sinn.

Erst wenn Dein Körper Dir durch zum Beispiel permanente
Müdigkeit oder eine andauernde gereizte Stimmung signalisiert,
dass er Überlastet ist, würde ich mir einmal über eine kleine
Trainingspause Gedanken machen.

Bisher eher das Gegenteil, ich kann einfach nicht genug bekommen. Hat auch gar nichts mit Ehrgeiz zu tun, es macht grad einfach Spaß.

Was ich bis jetzt von Pilates gesehen und gelesen habe ist
mein persönlicher Eindruck, dass man damit nicht wirklich in
Bereiche hinein trainieren kann, die einen Tag Pause
erzwingen.

Das kommt glaub ich auf die Länge des Workouts und die Häufigkeit der Wiederholungen an. Meine Einheiten haben aber eben nur eine 3/4 Stunde. Mit mehr pro Tag fühle ich mich unwohl, aber mit der Länge könnte ich eben täglich trainieren, rein gefühlsmäßig.
Ich weiß aber eben nicht, ob das sinnvoll ist oder ob es besser wäre, das Pensum pro Einheit zu erhöhen und dafür nur 3x die Woche zu trainieren?!

Aber wie bei allem gilt: Kein falscher Ehrgeiz.

Nö, wenn ich keine Lust hab, dann krieg ich den Hintern nicht hoch, damit hat es also nichts zu tun. :smile:

Gruß
Cess

Hi ho,

was Hexerl schreibt ist richtig, aber auch arg allgemein gehalten. Jedes Training stellt Anforderungen an Deine Muskulatur. Wenn diese Anforderungen das bisher dagewesene überschreiten, dann setzt man damit einen Reiz, der in verschiedene Richtungen gehen kann. Bei Pilates ist es eher nicht das Muskelwachstum, sondern Kondition und ein kleines bisschen Kraft.
Die längste Erholungsphasen erfordert aber ein gezieltes Training auf Masse. Insofern sehe ich wirklich nicht, dass Du einen Tag Pause einschieben musst.

Solange Du die Motivation für ein tägliches Training hast würde ich das auch ausnutzen.

Du hast selber gesagt, dass Dir längere Trainingseinheiten ein „Unwohlfühlen“ bescheren. Das kann mehrere Ursachen haben, aber ohne gesehen zu haben, was Du genau machst, möchte ich da kein Urteil abgeben. Das kann von falschen Übungen kommen oder einfach Erschöpfung sein, aber da gibts noch mehr Möglichkeiten. Mir geht es nach meinen Trainingseinheiten zum Beispiel auch erst eine kurze Zeit richtig schlecht, aber danach macht sich ein richtig gutes Gefühl breit. Bei mir liegt das aber an der Art des Sports, ich gehe mit mir ganz gerne an die Grenzen :wink:

Als kleines Fazit: Probier es doch einfach mal aus. Wenn es nach einer Woche ganz gut läuft, warum nicht weiter machen?

Viele Grüsse,

Herb

Nochmal hi,

Du hast selber gesagt, dass Dir längere Trainingseinheiten ein
„Unwohlfühlen“ bescheren. Das kann mehrere Ursachen haben,
aber ohne gesehen zu haben, was Du genau machst, möchte ich da
kein Urteil abgeben.

es ist kein richtiges Unwohlsein, mir tut dann nichts weh oder so, es ist nur das Gefühl „och nö, nu nicht mehr“ - was nicht heißt, dass ich nicht an die Grenzen gehe. Das tu ich in den einzelnen Übungen - noch einen Durchgang, obwohl es soooo schwer fällt. Aber ab einer gewissen Länge der gesamten Einheit mag ich nicht mehr.

Das kann von falschen Übungen kommen oder
einfach Erschöpfung sein, aber da gibts noch mehr
Möglichkeiten. Mir geht es nach meinen Trainingseinheiten zum
Beispiel auch erst eine kurze Zeit richtig schlecht, aber
danach macht sich ein richtig gutes Gefühl breit.

Nach der Einheit, wie sie jetzt ist, fühle ich mich immer super.

Bei mir
liegt das aber an der Art des Sports, ich gehe mit mir ganz
gerne an die Grenzen :wink:

Das kenne ich aus meiner Fitness-Zeit, zwei Stunden Aerobis, Step oder andere Kurse am Stück, danach war ich fertig und glücklich. :smile:

Als kleines Fazit: Probier es doch einfach mal aus. Wenn es
nach einer Woche ganz gut läuft, warum nicht weiter machen?

Nu denn, ich freu mich schon auf den Feierabend!

Gruß
Cess

Zusatzfrage: Rücken
Moin,

ich hab noch eine Frage zu Pilates, weil ich es noch nicht soooo lange mache und mich nicht so gut auskenne:

Es gibt in den Workouts jede Menge Übungen, in denen man aus der gestreckten Rückenlage mehr oder weniger gerade in eine sitzende Position kommen muss, teilweise ziemlich schnell. Ich mach das natürlich nur so schnell, wie ich die Übung noch ordentlich ausführen kann, aber :
Ich erinnere mich da an Zeiten, wo wir im Sportunterricht noch die typischen Sit-Ups gemacht haben, die dann plötzlich verpönt waren, weil sie dem Rücken angeblich schaden. Ab da wurden überall nur noch die „halben“ Sit-Ups gemacht.
Wo ist da der Unterschied zu den Pilates-Übungen?
Die sind jetzt plötzlich wieder ok?

Grüße
Cess

Moin Cess,

ich hab noch eine Frage zu Pilates, weil ich es noch nicht
soooo lange mache und mich nicht so gut auskenne:

Ich bin ja bei deinem letzten Postings schon ins Grübeln gekommen, und jetzt erst recht. Bitte nicht übelnehmen, aber nach meiner Erfahrung liegen Welten zwischen Selbstlern-Pilates und Pilates nach Anleitung (hab beides hinter mir). Meines Erachtens ist Pilates keine Methode, die ich zum selbst lernen ohne Anleitung empfehlen würde. Man kann einfach viel zuviel falsch machen und das:

jede Menge Übungen, in denen man aus
der gestreckten Rückenlage mehr oder weniger gerade in eine
sitzende Position kommen muss, teilweise ziemlich schnell.

ist mir weder aus dem Kurs nach Anleitung, noch aus dem Buch, das dort empfohlen wurde: ISBN:3831003777 Buch anschauen bekannt. Die einzige derartigen Übung, die mir überhaupt bekannt ist, ist der sogenannte „Roll-up“, der sehr langsam Wirbel für Wirbel durchgeführt wird.

Also meine Empfehlung: Such dir einen guten Pilates-Kurs zum Einstieg. Sowas wird mittlerweile schon von der VHS oder z.B. Rückenschulen angeboten.

Gruß
Marion

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Hi,

Ich bin ja bei deinem letzten Postings schon ins Grübeln
gekommen, und jetzt erst recht. Bitte nicht übelnehmen, aber
nach meiner Erfahrung liegen Welten zwischen
Selbstlern-Pilates und Pilates nach Anleitung (hab beides
hinter mir). Meines Erachtens ist Pilates keine
Methode, die ich zum selbst lernen ohne Anleitung empfehlen
würde. Man kann einfach viel zuviel falsch machen und das:

das ist richtig, drum mach ich es auch nicht ausschließlich aus dem Buch sondern auch nach Videos. Die zeigen die Variante für Geübte und die für Anfänger.

ist mir weder aus dem Kurs nach Anleitung, noch aus dem Buch,
das dort empfohlen wurde: ISBN:3831003777 Buch anschauen bekannt. Die
einzige derartigen Übung, die mir überhaupt bekannt
ist, ist der sogenannte „Roll-up“, der sehr langsam
Wirbel für Wirbel durchgeführt wird.

Um den ging es, und dann gibt es noch eine ähnliche, wo man nur bis zu einem gewissen Punkt hochkommt, eine Art Klappmesser (hab den Namen grad nicht im Kopf).
„Schnell“ war vielleicht übertrieben, zu schnell für mich jedenfalls. Die Anfänger machen sie sehr langsam, die geübten etwas schneller.
Im Buch und in den Filmen achten die schon sehr darauf, die richtige Haltung zu erklären und auf häufige Fehler hinzuweisen.

Also meine Empfehlung: Such dir einen guten Pilates-Kurs zum
Einstieg. Sowas wird mittlerweile schon von der VHS oder z.B.
Rückenschulen angeboten.

Weder Zeit noch Geld für sowas - ich habe lange nach einer Alternative gesucht, die ich auch alleine machen kann. Joggen fällt meistens flach, weil ich ohne Auto in meiner Gegend keine Joggingstrecke erreichen kann, das gleiche gilt für Schwimmen. Pilates ist das Einzige, was derzeit für mich in Frage kommt.

Ich habe lange Rückenkurse (und andere) im Fitness-Center besucht, ich weiß also, worauf ich achten muss, ich geh ja nicht komplett unbedarft in die Übungen. Viele Sachen kenne ich auch schon (wie die Kicks für die Beine). Aber bei diesem Roll-Up war ich einfach skeptisch, weil man eben komplett aufrollt.

Gruß
Cess

Moin,

Meines Erachtens ist Pilates keine
Methode, die ich zum selbst lernen ohne Anleitung empfehlen
würde. Man kann einfach viel zuviel falsch machen und das:

das ist richtig, drum mach ich es auch nicht ausschließlich
aus dem Buch sondern auch nach Videos. Die zeigen die Variante
für Geübte und die für Anfänger.

??? Die Grunslagen von Pilates sind richtige Atmung, Konzentration, kontrolliertes Ausführen, Zentrierung, Präzision und Bewegungsfluss.

Wie wird denn auf dem Video z.B. gezeigt, wie die korrekte Brustkorbatumung funktioniert ? Sowas kann man allenfalls fühlen , bzw. ein Lehrer fühlen, der dir die Flossen an die Rippen legt :smile:

„Schnell“ war vielleicht übertrieben, zu schnell für mich
jedenfalls. Die Anfänger machen sie sehr langsam, die geübten
etwas schneller.
Im Buch und in den Filmen achten die schon sehr darauf, die
richtige Haltung zu erklären und auf häufige Fehler
hinzuweisen.

Das mag ja sein, aber wer schaut an, was du da machst, und korrigiert dich im zweifelsfall ?

Weder Zeit noch Geld für sowas - ich habe lange nach einer
Alternative gesucht, die ich auch alleine machen kann. Joggen
fällt meistens flach, weil ich ohne Auto in meiner Gegend
keine Joggingstrecke erreichen kann, das gleiche gilt für
Schwimmen. Pilates ist das Einzige, was derzeit für mich in
Frage kommt.

Kann es sein, dass du eigentlich eine Ausdauersportart suchst ? Wie wärs mit Aerobic oder einen Stepper aufstellen ?

Ich habe lange Rückenkurse (und andere) im Fitness-Center
besucht, ich weiß also, worauf ich achten muss, ich geh ja
nicht komplett unbedarft in die Übungen. Viele Sachen kenne
ich auch schon (wie die Kicks für die Beine).

Ich wüsste nicht, was es in Fitness-Centern oder anderen Rückenkursen gibt, was einen auf Pilates vorbereitet. Das einzige was nach meinem Verständnis auch nur annähernd ähnlichkeit mit Pilates hat, ist Rückbildungsgymnastik nach Schwangerschaften, die ebenfalls zum Ziel hat, den Beckenboden zu stärken, und vielleicht gibt es noch Ähnlichkeiten zu Yoga.

Nichts für ungut, aber viele ansonsten durchaus fitte und Kurs-gestählte Frauen wissen nicht mal, wie sie ihre Beckenbodenmuskulatur finden und aktivieren können (und das dürfte auch in einem Video schwer zu zeigen sein *g*).

Aber bei diesem
Roll-Up war ich einfach skeptisch, weil man eben komplett
aufrollt.

Und das ist auch richtig, dass du skeptisch bist!!!
Wenn in dem Video oder deinem Buch nichts zur Rückenproblematik gesagt wird, dann klopp beides in die Mülltonne (meine Meinung). Bei fast jeder Pilates-Übung ist in bestimmten Fällen Vorsicht angebracht. Hier ist es dir offensichtlich nur deshalb zufällig aufgefallen, weil du die Warnungen aus einem anderen Zusammenhang kennst.

Gruß
Marion

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Hey,

das ist richtig, drum mach ich es auch nicht ausschließlich
aus dem Buch sondern auch nach Videos. Die zeigen die Variante
für Geübte und die für Anfänger.

??? Die Grunslagen von Pilates sind richtige Atmung,
Konzentration, kontrolliertes Ausführen, Zentrierung,
Präzision und Bewegungsfluss.

Ja und?

Wie wird denn auf dem Video z.B. gezeigt, wie die korrekte
Brustkorbatumung funktioniert ? Sowas kann man allenfalls
fühlen , bzw. ein Lehrer fühlen, der dir die Flossen an
die Rippen legt :smile:

Die wird erstens erklärt, zweitens erwähnte ich bereits, dass ich nicht ganz unbedarft da reingehe. Korrekte Atmung kenne ich, u.a. aus autogenem Training, Yoga, Krankengymnastik, Reha-Klinik und aus diversen Kursen (nein, nicht die Aerobic-Kurse) aus dem Fitness-Studio.

Das mag ja sein, aber wer schaut an, was du da machst, und
korrigiert dich im zweifelsfall ?

Das lässt sich nicht verhindern, wenn man zu Hause trainiert, aber gar nichts machen mag ich auch nicht.

Kann es sein, dass du eigentlich eine Ausdauersportart
suchst ? Wie wärs mit Aerobic oder einen Stepper aufstellen ?

Wie kommst du auf Ausdauersportart? Das habe ich damals gemacht, möchte ich jetzt nicht mehr. Schwimmen und Joggen habe ich erwähnt, weil ich zunächst nach irgendeiner Sportart gesucht habe, um mich fit zu halten, die aber nichts bis wenig kostet.

Ich wüsste nicht, was es in Fitness-Centern oder anderen
Rückenkursen gibt, was einen auf Pilates vorbereitet.

Die z.B. erwähnte Atmung, richtige Haltung etc. Im Pilates werden ja keine neuen Dinge erklärt, sondern aus verschiedenen Sportarten (z.B. Yoga) zusammen genommen, was sinnvoll ist. Die Atmung ist nicht neu, die Haltungen sind nicht neu. Vieles erkenne ich wieder und weiß daher, wie es gemeint ist.

Das
einzige was nach meinem Verständnis auch nur annähernd
ähnlichkeit mit Pilates hat, ist Rückbildungsgymnastik nach
Schwangerschaften, die ebenfalls zum Ziel hat, den Beckenboden
zu stärken, und vielleicht gibt es noch Ähnlichkeiten zu Yoga.

Nach deinem Verständnis mag das so sein, ich habe mich aber nicht wild ins Training gestürzt, sondern mich vorher genau über Pilates informiert, die Hintergründe etc. Daher siehe oben.

Nichts für ungut, aber viele ansonsten durchaus fitte und
Kurs-gestählte Frauen wissen nicht mal, wie sie ihre
Beckenbodenmuskulatur finden und aktivieren können (und das
dürfte auch in einem Video schwer zu zeigen sein *g*).

Was hat das mit meiner Frage zu tun?
Bleib doch bitte mal bei meiner eigentlichen Frage:
Ist der Roll-Up nicht schädlich für den Rücken, da doch auch die Sit-Ups zu halben Sit-Ups reduziert wurden?.

Ich habe weder um Belehrung zu Heimtraining noch um Schubladen-Denken bezüglich Fitness-Studios gebeten.
Aber zur Info (da du nicht besonders viel Ahnung von Fitness-Studios zu haben scheinst, da du auf veraltete Klischees zurückgreifst): In den Studios, in denen ich trainiert habe, wurden nur Trainer angestellt, die entweder Sport studiert oder eine entsprechende Ausbildung hatten. Unter anderem war eine Krankengymnastin dabei. Zusätzlich mussten sie Trainerausbildungen absolvieren sowie regelmäßige Schulungen, die genau auf Dinge wie Haltung, häufige Fehler etc. ausgelegt waren.
Ich weiß das daher so genau, weil ich mit einigen Trainern befreundet war und mich selbst für die Ausbildung interessiert habe (sie mir aber da nichts gebracht hätte, da ich eben keinen Sporthintergrund habe).

Und das ist auch richtig, dass du skeptisch bist!!!
Wenn in dem Video oder deinem Buch nichts zur
Rückenproblematik gesagt wird, dann klopp beides in die
Mülltonne (meine Meinung). Bei fast jeder Pilates-Übung ist in
bestimmten Fällen Vorsicht angebracht. Hier ist es dir
offensichtlich nur deshalb zufällig aufgefallen, weil du die
Warnungen aus einem anderen Zusammenhang kennst.

Wie schon erwähnt: sowohl im Buch als auch in den Filmen wird deutlich darauf hingewiesen, dass man auf x und y achten soll, was man falsch machen kann etc. Und wie auch schon erwähnt, habe ich Vorerfahrung und mich zudem schlau gemacht.
Speziell beim Roll-Up wird auch auf Diverses hingewiesen, auch auf Rückenproblematik, aber dennoch wird der Roll-Up durchgeführt, und das hat mich gewundert, weil die Sit-Ups seinerzeit plötzlich so völlig verpönt waren.

Der Roll-Up ist eine übliche Pilates-Übung, und mich würde einfach mal interessieren, warum? Liegt es daran, dass er richtig ausgeführt eben doch nicht den Rücken belastet und dass darum die Hysterie um die Sit-Ups ein bißchen übertrieben war?

Gruß
Cess

Moin,

ich nicht ganz unbedarft da reingehe. Korrekte Atmung kenne
ich, u.a. aus autogenem Training, Yoga, Krankengymnastik,
Reha-Klinik und aus diversen Kursen (nein, nicht die
Aerobic-Kurse) aus dem Fitness-Studio.

Und da wird die für Pilates typische Atmung in den seitlichen Brustkorb gelehrt ?

Die z.B. erwähnte Atmung, richtige Haltung etc. Im Pilates
werden ja keine neuen Dinge erklärt, sondern aus verschiedenen
Sportarten (z.B. Yoga) zusammen genommen, was sinnvoll ist.
Die Atmung ist nicht neu, die Haltungen sind nicht neu. Vieles
erkenne ich wieder und weiß daher, wie es gemeint ist.

*argh*
Es gibt sehr essentielle Dinge, die es nur im Pilates gibt, und die mal erstmal kennen und können muss. Sonst ist es kein Pilates (wie ich es gelernt hab) sondern eben Yogas oder irgendwas anderes.

Nichts für ungut, aber viele ansonsten durchaus fitte und
Kurs-gestählte Frauen wissen nicht mal, wie sie ihre
Beckenbodenmuskulatur finden und aktivieren können (und das
dürfte auch in einem Video schwer zu zeigen sein *g*).

Was hat das mit meiner Frage zu tun?
Bleib doch bitte mal bei meiner eigentlichen Frage:
Ist der Roll-Up nicht schädlich für den Rücken, da doch auch
die Sit-Ups zu halben Sit-Ups reduziert wurden?.

Wenn du nicht weißt, was Beckenbodenmuskulatur mit der korrekten Ausführung von Roll-Ups zutun hat, dann verstehen wir unter „Pilates“ offensichtlich ganz unterschiedliche Dinge.

Ist ja auch ok, ich wollte nur hilfreich sein.

Gruß
Marion

Hi

Joggen
fällt meistens flach, weil ich ohne Auto in meiner Gegend
keine Joggingstrecke erreichen kann, das gleiche gilt für
Schwimmen.

*einbißchenschmunzelnmuß* Das erinnert mich an eine Bekannte, die sich furchtbar darüber aufgeregt hat, daß beim Stadtpark keine Parkplätze vorhanden sind.
Auf meine Frage wozu sie denn dort Parkplätze brauchen würde, meinte sie, daß sie gerne im Stadtpark joggen würde - gäbe es dort Parkplätze.
Ich war darüber dann doch etwas erstaunt, denn zum im Stadtpark Joggen war sie sportlich genug, aber für die 15 Minuten, die sie zufuß von zuhause gehend (joggend wäre sie natürlich schneller gewesen) dorthin gebraucht hätte, hat es nicht gereicht. Sie hätte sogar die Möglichkeit gehabt mit öffentlichen Verkehrsmitteln zum Stadtpark zu kommen.
Irgendwie fand sie meinen diesbezüglichen Kommentar aber nicht wirklich lustig. :wink:

Gruß
Edith

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Hey,

Ich war darüber dann doch etwas erstaunt, denn zum im
Stadtpark Joggen war sie sportlich genug, aber für die 15
Minuten, die sie zufuß von zuhause gehend (joggend wäre sie
natürlich schneller gewesen) dorthin gebraucht hätte, hat es
nicht gereicht. Sie hätte sogar die Möglichkeit gehabt mit
öffentlichen Verkehrsmitteln zum Stadtpark zu kommen.
Irgendwie fand sie meinen diesbezüglichen Kommentar aber nicht
wirklich lustig. :wink:

naja, bei mir ist es etwas weiter als 15 Minuten - die würde ich glatt noch in die Jogging-Runde integrieren.
Mit öffentlichen Verkehrsmitteln ginge es schon, allerdings fände ich es mehr als unangenehm, nach dem Jogging triefend und stinkend mit eben diesen wieder heimfahren zu müssen.

Gruß
Cess

Hi,

Und da wird die für Pilates typische Atmung in den
seitlichen Brustkorb gelehrt ?

beim Yoga, ja.

Wenn du nicht weißt, was Beckenbodenmuskulatur mit der
korrekten Ausführung von Roll-Ups zutun hat, dann verstehen
wir unter „Pilates“ offensichtlich ganz unterschiedliche
Dinge.

Entschuldige, aber du verdrehst gerade Fragen und Antworten. Ich habe hier nicht vom Zusammenhang von Beckenbodenmuskulatur und Roll-Ups gesprochen, ich habe Beckenbodenmuskulatur nicht mal erwähnt, darum ging es nicht, du hast einfach in den Raum gestellt, dass Fitness-Trainer mit dem Wort Beckenbodenmuskulatur nichts anfangen könnten, und daraufhin habe ich gefragt, was dieser Ausflug ins Klischee mit Pilates zu tun hätte. Und habe versucht deutlich zu machen, dass die Trainer, die ich kenne, sehr wohl Ahnung von so etwas haben.

Ist ja auch ok, ich wollte nur hilfreich sein.

Das wäre eine Antwort auf meine Frage (die du immer noch nicht gegeben hast) sicher auch gewesen.
Ich habe aber nicht viel für Klischees und Belehrungen über, entschuldige.

Vielleicht fällt dir ja noch eine direkte Antwort ein, ich präzisiere einfach nochmal:

Warum wird der Roll-Up beim Pilates angewendet, obwohl auf der einen Seite beim Pilates so genau darauf geachtet wird, den Rücken nicht zu belasten und obwohl seinerzeit die Situps so niedergemacht wurden.

Ich weiß auch gar nicht, wie du auf all den anderen Kram gekommen bist - ich habe nirgendwo behauptet, keine Ahnung von der Materie zu haben, ich habe nirgendwo behauptet, in den Büchern oder Videos werde nicht auf richtige Haltung geachtet etc. Das hast du alles einfach mal angenommen und es zum Inhalt hier gemacht, leider hast du dabei die Ausgangsfrage völlig außen vor gelassen.

Darum: Ich weiß Bescheid! Über Atmung, über Beckenbodenmuskulatur, über Hinz und Kunz und noch ein paar Dinge. Über viele Dinge weiß ich auch tatsächlich nichts. Das ist aber uninteressant und Deutungen helfen niemandem weiter. In diesem Augenblick bleibt nur diese eine Frage offen. Deutlicher?

Gruß
Cess

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Moin,

Warum wird der Roll-Up beim Pilates angewendet, obwohl
auf der einen Seite beim Pilates so genau darauf geachtet
wird, den Rücken nicht zu belasten und obwohl
seinerzeit die Situps so niedergemacht wurden.

Ich weiß auch gar nicht, wie du auf all den anderen Kram
gekommen bist - ich habe nirgendwo behauptet, keine Ahnung von
der Materie zu haben, ich habe nirgendwo behauptet, in den
Büchern oder Videos werde nicht auf richtige Haltung geachtet
etc. Das hast du alles einfach mal angenommen und es zum
Inhalt hier gemacht, leider hast du dabei die Ausgangsfrage
völlig außen vor gelassen.

Darum: Ich weiß Bescheid!

Ähm…ja…
hier eine landläufige Beschreibung von „sit-ups“

http://www.fitnesswelt.com/Sit-up/fitnessbegriff.html

Hier eine Beschreibung von „Roll-ups“ nach Pilates

http://gilatus.de/rollup.php

und wo genau siehst du hier irgendwie vergleichbares ?

Schon gut, ich gebs auf.

Gruß
Marion

P.S.: Wenn man Antworten bekommt, die einem nicht gefallen, kann das auch an der Frage liegen.

Siehst du,

hier eine landläufige Beschreibung von „sit-ups“

und genau daran sieht man, dass du dich hier ein bißchen aufführen willst, aber meine Ausgangsfrage überhaupt nicht gelesen hast.

Nochmal für dich:
„Ich erinnere mich da an Zeiten, wo wir im Sportunterricht noch die typischen Sit-Ups gemacht haben, die dann plötzlich verpönt waren, weil sie dem Rücken angeblich schaden. Ab da wurden überall nur noch die „halben“ Sit-Ups gemacht.“
Irgendwann Mitte der 80er oder so wurde es plötzlich propagiert, dass man eben nicht mehr aus der Rückenlage ganz hoch kommt. Darum ist der aktuelle Link zu einer aktuellen Definition von Sit-Ups für den Eimer.

Ich bin ja immer offen für neue Anregungen, aber auch nur, wenn gleichzeitig die Frage beantwortet wird. Du hast einfach eine Frage genutzt, mit „Wissen“ um dich zu schmeißen und dabei pauschal angenommen, mich belehren zu müssen.
Tatsächlich hast du mir mit deinen Antworten nichts Neues gesagt, meine Antworten dahingehend aber genauso wie meine Ausgangsfrage entweder nicht gelesen oder einfach ignoriert und weiterhin angenommen, ich habe keine Ahnung - Beispiel Atmung: Zunächst kommst du irgendwie auf die Atmung beim Pilates (die nicht Gegenstand der Frage war), ich sage, ich kenne die Atmung, du unterstellst, dass das nicht sein kann usw.

Wirklich, mach doch nicht aus jeder Frage eine Grundsatzdiskussion, das ist mächtig anstrengend.

Wenn du nicht auf eine einfache Frage antworten kannst, dann lass es doch einfach.

Gruß
Cess

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Moin,

und genau daran sieht man, dass du dich hier ein bißchen
aufführen willst,

Keine Sorge, ich hab es nicht nötig, mich hier „aufzuführen“. Ich dachte tatsächlich es wäre vielleicht für jemanden, der „Pilates“ aus irgendwelches Videos und Büchern lernt hilfreich, seinen Horizont etwas zu erweitern.

aber meine Ausgangsfrage überhaupt nicht
gelesen hast.

Ich habe sie sogar mehrfach gelesen, nur der Sinn erschließt sich mir immer noch nicht.

Nochmal für dich:
"Ich erinnere mich da an Zeiten, wo wir im Sportunterricht

Fein :smile:

noch die typischen Sit-Ups gemacht haben, die dann plötzlich
verpönt waren, weil sie dem Rücken angeblich schaden. Ab da
wurden überall nur noch die „halben“ Sit-Ups gemacht."
Irgendwann Mitte der 80er oder so wurde es plötzlich
propagiert, dass man eben nicht mehr aus der Rückenlage ganz
hoch kommt. Darum ist der aktuelle Link zu einer aktuellen
Definition von Sit-Ups für den Eimer.

Es ist völlig egal, ob aus der Rückenlage, ganz oder halb. Sit-ups und Roll-ups sind etwas völlig anderes, mannomann…

Ich bin ja immer offen für neue Anregungen,

Daran hab ich begründete Zweifel.

aber auch nur,
wenn gleichzeitig die Frage beantwortet wird.

Du meinst, wenn die Frage in deinem Sinne beantwortet wird.

Du hast einfach
eine Frage genutzt, mit „Wissen“ um dich zu schmeißen und
dabei pauschal angenommen, mich belehren zu müssen.

Bitte, verzeih mir viele viele Male, dass ich versucht hab, mit meinem Wissen deine Frage zu beantworten. Wird nie wieder vorkommen.

Tatsächlich hast du mir mit deinen Antworten nichts Neues
gesagt,

Genau, du kennst dich aus, ich vergaß.

meine Antworten dahingehend aber genauso wie meine

Ausgangsfrage entweder nicht gelesen oder einfach ignoriert
und weiterhin angenommen, ich habe keine Ahnung -

Neinein, wie könnte ich aufgrund einer Postings auf die Idee kommen, dass du nicht allzuviel Ahnung hast ?

Beispiel
Atmung: Zunächst kommst du irgendwie auf die Atmung beim
Pilates (die nicht Gegenstand der Frage war), ich sage, ich
kenne die Atmung, du unterstellst, dass das nicht sein kann
usw.

Genau, du machst Roll-ups ohne zu Atmen und ohne Beckenbodenmuskulator. Interessante Variante :smile:

Wirklich, mach doch nicht aus jeder Frage eine
Grundsatzdiskussion, das ist mächtig anstrengend.

Jo, Grundlagen können manchmal viel anstrengender sein als Sit-ups.

Wenn du nicht auf eine einfache Frage antworten kannst, dann
lass es doch einfach.

Genau, ich wollte auch schon immer mal wissen, wieso man heutzutage Fahradfahren propagiert, wo doch Dieselfahrzeuge in der Vergangenheit immer so verpönt waren.

Viel Spaß noch bei deinem „Pilates“
Marion

Mein letztes Wort zu diesem Thema:
Da sowieso alles bei dir durchrauscht, was ich hier schreibt, tu dir wenigstens selbst den Gefallen und mach wenigstens einmal Pilates unter Anleitung einer qualifizierten Lehrerin, sei es auch nur ein einziges Mal, und sei es im Rahmen irgend einer kostenlosen Probestunden oder ähnlichem. Vielleicht fällt dann der Groschen.

Gruß
M.