Plante Stalin Angriffskrieg auf Hitler-Deutschl.?

Hallo;Laika

… und es
war eine Zeit, in der in Japan das Armeeoberkommando den
Kaiser bereits überrollt hatten und einige der japanischen
Generäle passten nun auch wieder völlig in das Bild.

Du weisst, dass Yamamoto gewarnt hatte, die Amerikaner
anzugreifen, „den schlafenden Riesen zu wecken“?

Hast du dir mal alle Fakten zu Gemüte geführt,was die dafür Amis getan haben, damit SIE es tun??? Um dann noch den Mythos " das war alles total überraschend" zu stricken um die Bevölkerung kriegswillig zu stimmen, was sie vorher nicht war. So wars mit der " Lusitania", mit dem „Tonking Zwischenfall“ mit „9/11“ dem Irakkrieg und was sonst noch so von dem Amis vom Zaun gebrochen werden wird.
Wem nutzt es,wer verdient daran Milliarden ,das ist die einzig entscheidende Frage und nichts anderes.

LG
Mikesch

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Hi!

Hast du dir mal alle Fakten zu Gemüte geführt,was die dafür
Amis getan haben, damit SIE es tun??? Um dann noch den Mythos
" das war alles total überraschend" zu stricken um die
Bevölkerung kriegswillig zu stimmen, was sie vorher nicht war.
So wars mit der " Lusitania",

Was hat die Versenkung der Lusitania unmittelbar mit dem Kriegseintritt der USA in den Ersten Weltkrieg zu tun?

Das Schiff wurde am 7.Mai 1915 torpediert, was zudiplomatischen Spannungen zwischen dem Deutschen Reich und den USA führte, jedoch nicht zum Kriegseintritt.

Viel entscheidender für die Kriegserklärung der USA war die Dechiffrierung der Zimmermann-Depesche vom 19.Januar 1917, in der die deutsche Reichsregierung Mexiko ausgesprochen unverblümt zum Krieg gegen die USA aufforderte (mit entsprechender Finanzierung durch das Reich) und die Rückgewinnung der 1846/48 an die USA verlorenen Gebiete (Texas, New Mexico, Arizona) in Aussicht stellte. Das - und nicht die Versenkung der Lusitania - brachte die USA zum Kriegseintritt am 6.April 1917 - fast zwei Jahre nach dem Lusitania-Zwischenfall.

Lusitania-Versenkung = Kriegseintritt der USA in den Ersten Weltkrieg ist eine gut gehegte „urban legend“.

Grüße
Heinrich

Guten Tag,

ich habe jetzt viele Argumente hier gelesen und werde den
Eindruck nicht los, das manche Leute hier in diesem Thread den
deutschen Angriff auf die SU als im gewissen Sinne für
notwendig hielten, da Stalin sonst ohnehin angreifen würde,
damit auch das Handeln von Hitler (und seinen Generälen!) mal
wieder relativieren wollen.
Ich meine aber - unabhängig von der Alleinschuld Ds am
Kriegsbeginn - ist auch hier keinerlei Relativierung möglich,
die Alleinschuld Ds am Kriegsbeginn mit der SU ist
unumstritten und nicht wegdiskutierbar.

Und was sollen wir jetzt machen? Streichen wir jetzt die sowjet. Außenpolitik (oder gleich die sämtl. anderer Staaten) in den 20er bis 40er Jahre aus der Geschichte, damit nichts relativiert werden kann und die deutsche Außenpolitik unmißverständlich in einem Dir genehmen Licht erscheint.

Gruß

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Du meinst, die haben ja auch den Sender Gleiwitz überfallen?

Vergiss Gleiwitz. Man kann beim Lesen der Geschichte, die sich zwischen Januar-März und dann bis September '39 abgespielt hat, einfach nicht von Einseitigkeit reden. Gleiwitz war ein Propagandaschwindel, das ist klar.

… als auch später gegenüber Russland, und dass „kein
Zwang“ bestand, Russland anzugreifen, scheint mir fraglich, …

Meinst Du einen notwendigen Präventivkrieg? Vor 5 Jahren im
Irak war das ja auch so. Die Beseitigung von Saddam muss uns
doch wohl die ca. 1,1 Mill. Menschen, die in der Folge dieses
„Feldzugs gegen den Terror“ bisher zu Tode gekommen sind, wert
sein!

Und Ihr Deutsche habt jahrzehntelang Reparationen bezahlt, so als ob es das andernorts nicht auch gäbe.

… es kann zwar richtig sein, je nach dem wie man es versteht, …

Ich verstehe nichts …

Es bestand wohl kein unmittelbarer Sachzwang, die Auseinandersetzung zwischen Kommunismus und Faschismus war aber längst nicht ausgestanden, d. h. es hätte grosser Anstrengungen bedurft, auch nur ansatzweise mit der russischen Regierung einen echten Frieden zu schliessen, der vielleicht sogar illusorisch war, das ist schwer zu beurteilen, aber wer konnte das denn? Die Engländer und Amerikaner können wir mal aussen vor lassen, die stiegen erst mit dem „gemeinsamen“ Feind in Stalins Boot. Die andern Länder, die sich über kurz oder lang mit Stalin verbündet hatten, waren allesamt seine Satelliten geworden oder gewaltsam in die Sowjetunion einverleibt. Eine Demokratie, die einen echten Frieden mit Stalin gehabt hätte, ist nirgends aufgetaucht, Hitler und Stalin hätten einander bestenfalls ein jahrzehntelanges „Gleichgewicht des Schreckens“ gegenübergestellt wie später die UdSSR gegen USA.

Man muss kein Kommunist sein, um deine Argumentation in diesem
Zusammenhang für verblendet zu halten.

Von was denn verblendet? Ich darf mal an die Ausgangsfrage des Threads erinnern. Einerseits wird die alte Platte von der „Invasionsvorbereitung“ der Russen abgespielt, dort hast Du mehr oder weniger Recht, solange keine neuen Argumente auftauchen, weil es sich um einen zu starken Begriff für das handeln mag, was die Russen wohl im Frühjahr '41 wohl taten. Andererseits wird aber nach der Kriegsbereitschaft bzw. dem Angriffsgedanken eben dieser Russen gefragt („Plante Stalin einen Angriffskrieg“). Alle paar Jahre haben die Sowjets ein Ländlein annektiert, niemand zwischen Indien und dem Nordpol blieb verschont, und was nicht annektiert war, wurde Satellitenstaat. Das galt bis 1989. Das einzige Szenario für das Reich wäre ein „Gleichgewicht des Schreckens“ gewesen, was allseitige strenge Friedensbemühungen vorausgesetzt hätte.

Gruss
Laika

Gruss
Mike

Hallo Laika,

Aber das „unumstritten und nicht wegdiskutierbar“ ist einfach
unsachlich!Hitler bekam den Krieg, DEN ER WOLLTE, …

Genau das meinte ich: Alleinschuld!

Hitler wollte den Krieg - den Mussolini und Hirohito schon hatten. Stalin war gerade erst mit seinen Kosaken fertig geworden, was man in anbetracht der militärischen Stärkeverhältnisse vielleicht nicht als Krieg zählen sollte (Genozid war es in jedem Fall), England und Frankreich waren die meiste Zeit noch damit beschäftigt die lokalen Freiheitsbestrebungen in ihren Kolonien zu unterdrücken, was aber auch kein Krieg war, lediglich Mord.
SCHULD ja, ALLEINSCHULD nein. Wie bereits richtig angemerkt, Hitler wollte einen Krieg und er bekam ihn ins Haus geliefert.

… aber er
bekam ihn auch wirklich frei Haus geliefert, sowohl gegenüber
Polen …

Du meinst, die haben ja auch den Sender Gleiwitz überfallen?

Natürlich war Gleiwitz ein Propagandatrick. Aber es war gleichzeitig eine Konsequenz aus der Weltlage, das sollte man auch nicht vergessen, bevor man sich auf rethorische ein-Punkt-Tricks zurückzieht.

… als auch später gegenüber Russland, und dass „kein
Zwang“ bestand, Russland anzugreifen, scheint mir fraglich, …

Meinst Du einen notwendigen Präventivkrieg? Vor 5 Jahren im
Irak war das ja auch so. Die Beseitigung von Saddam muss uns
doch wohl die ca. 1,1 Mill. Menschen, die in der Folge dieses
„Feldzugs gegen den Terror“ bisher zu Tode gekommen sind, wert
sein!

Dazu habe ich erstmal die Frage, woher die Zahl von 1.1 Millionen kommt. Mir scheint, Du machst relativ wenig Unterschiede. Alle, die jemals im Irak umgekommen sind gehen auf das amerikanische Konto, die paar hunderttausend, die der liebe Saddam und sein Chemie-Ali vergast haben, vergessen wir einfach mal und dass die täglichen Bombenexplosionen größtenteils verfeindeten anderen Gruppen in der Zivilbevölkerung gelten und nicht den Amerikanern, vergessen wir auch einfach mal. Aber selbst wenn man mal außer acht läßt, daß da Iraker auf Iraker losgehen, die Zahl erscheint mir doch sehr hoch. Könnte es sein, dass Du weniger nach Fakten als nach Flugblatt argumentierst?

… es kann zwar richtig sein, je nach dem wie man es versteht, …

Ich verstehe nichts …

der Kommunismus aber wird mit dieser Argumentationsschiene
hochgradig verharmlost und wurde es seit 1920 …
… aber den Kommunismus sollte man schon
kennzeichnen, der ist zu gefährlich.

Man muss kein Kommunist sein, um deine Argumentation in diesem
Zusammenhang für verblendet zu halten.

Und hier haben wir wieder das Stadium der deutschen Selbstkasteiung erreicht. Der Kommunismus, der Millionen das Leben gekostet hat, ist „ungefährlich“. Eine Gefahr zu erwähnen ist „verblendet“. Weil da haben wir Deutschen ja nichts damit zu tun, wir sind zu beschäftigt, uns in unserer Kriegsschuld zu suhlen. Das hat aber wiederum nichts mit den geschichtlichen Fakten zu tun, das ist einfach nur der vorgeschobenen deutsche Gutmensch der gleichzeitig schon wieder glaubt, er müsste das deutsche Wesen (dieses mal in der moralisch gebeugten Variante) in alle Welt tragen.

Gruß
Peter B.

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Natürlich war Gleiwitz ein Propagandatrick. Aber es war
gleichzeitig eine Konsequenz aus der Weltlage, das sollte man
auch nicht vergessen, bevor man sich auf rethorische
ein-Punkt-Tricks zurückzieht.

Würdest Du mir freundlicherweise die spezielle Weltlage erläutern, in der eine solche Konsequenz notwendig wurde?

Und hier haben wir wieder das Stadium der deutschen
Selbstkasteiung erreicht. Der Kommunismus, der Millionen das
Leben gekostet hat, ist „ungefährlich“. Eine Gefahr zu
erwähnen ist „verblendet“. Weil da haben wir Deutschen ja
nichts damit zu tun, wir sind zu beschäftigt, uns in unserer
Kriegsschuld zu suhlen. Das hat aber wiederum nichts mit den
geschichtlichen Fakten zu tun, das ist einfach nur der
vorgeschobenen deutsche Gutmensch der gleichzeitig schon
wieder glaubt, er müsste das deutsche Wesen (dieses mal in der
moralisch gebeugten Variante) in alle Welt tragen.

Halten wir fest:
Der Feldzug gegen den Osten wurde nicht in erster Linie dazu geführt, um den Kommunismus auszumerzen, sondern um Lebensraum zu erobern.
Die dort lebenden slawischen (und anderen) Völker sollten auf ein Helotenvolkdasen herabgedrückt werden oder einfach „verschrottet“ (O-Ton) werden.

Das kann man alles in seriösen Untersuchungen nachlesen.
Der „Kampf gegen den Kommunismus“ war ein Propagandamärchen.

Mike

Hi

Andererseits wird aber nach der Kriegsbereitschaft bzw. dem
Angriffsgedanken eben dieser Russen gefragt („Plante Stalin
einen Angriffskrieg“).

Wollen wir mal drüber quatschen?

Alle paar Jahre haben die Sowjets ein
Ländlein annektiert,

Ach neee… Moment… OK, im rahmen des Bürgerkrieges Ukraine und Georgien…
dann, mit freundlicher Einladung Deutschlands das Baltikum, Bessarabien Ostpolen, gegen Finnland eins aufs Maul bekommen.

Aus der Konkursmasse des Gröfaz dann Osteuropa und der Balkan ausser Jugoslawien (zwar kommunistisch, aber nicht der SU untertan, ähnlich Albanien) als Sattelitenstaaten.
Aus der Konkursmasse japans die alten Russischen Gebiete, die 1905 verloren wurden, sowie Nordkorea.

Alles eigenmtlich „Risikoarme opportunistische“ Operationen bei denen mit massiver auswärtiger Intervention nicht zu rechnen war.

Der Aufstieg der kommunisten in China und Indochina war einfach darauf zurückzuführen, dass die „nationalen“ „westorientierten“ Kräfte schlichtwegs nichts taugten. Es war also eine autochtone Entwicklung, die ja in China zu dem größen Mißerfolg Sowietischer Aussenpolitik führte.

usw usw

Ach ja, Afghanistan… da holten sich die Sowjets auch eine blutige Nase, allerdings ist die Geschichte der Verwicklung der SU in Afghanistan auch etwas komplexer und reicht bis in die Zarenzeit zurück. (Wie so oft die Aussenpolitik der Sovietuion einfach eine Weiterführung der Aussenpolitik des Zarenreiches war.)

Die „Ausbreitung des Kommunismus“ ist etwas komplexer als die Domino-Theorie, sie hat vor allem in den Entwicklungsländern autochthone Gründe.

Stellt sich die Frage: war der Kommunismus (bzw die Sovietunion) agressiv.
meiner meinung nach ein klares Jein.
Direkt Militärisch eher weniger, sondern mehr durch Unterstützung sympatisierender Regime und Gruppen.

-mkl-

Hallo Peter,

Es war eine
Zeit der Diktatoren. Hitler, Stalin, Franko, Mussolini …

Also alles zwangsläufig?

Sicher hätte es andere Möglichkeiten gegeben, aber da 1939 in anderen Teilen der Welt der Krieg bereits lange begonnen hatte, waren diese wahrscheinlich begrenzt.

… und es
war eine Zeit, in der in Japan das Armeeoberkommando den
Kaiser bereits überrollt hatten und einige der japanischen
Generäle passten nun auch wieder völlig in das Bild.

Du weisst, dass Yamamoto gewarnt hatte, die Amerikaner
anzugreifen, „den schlafenden Riesen zu wecken“? Sie haben es
doch getan. Es gilt auch hier das Wort aus „Im Westen nichts
Neues“: „Und wenn der Kaiser einfach nein gesagt hätte?“

Da reißt Du einen Haufen Dinge einfach aus dem Zusammenhang und vermischst sie um ein Dir genehmes Bild zu erzeugen. Also die Details (auch wenn ich dafür wieder gehaßt werde):

  • Yamamotos Warnung vor dem Krieg basierte nicht darauf, dass er etwas gegen den Krieg an sich gehabt hätte. In seinem Memorandum vom Juli 1940 legte er bereits dar, dass er sich Sorgen machte „wegen der außerordentlichen Produktionskapazitäten der Amerikaner“. Er hat außerdem, als bereits die Vorbereitungen mit den modifizierten Lufttorpedos liefen, auf die amerikanische Entwicklung des Radars hingewiesen. Allerdings haben Nagumo und Onzawa das ebenfalls getan und mit weitaus größerer technischer Kenntnis.
  • Yamamotos Warnungen wurdne nicht gehört. Der Kaiser bekam sie größtenteils nicht einmal zu Gesicht. Yamamoto, der selbst um eine Audienz gebeten hatte, bekam keine. Denn das Armeeoverkommando hatte da bereits den Daumen drauf. Armee, nicht Marine. Du weißt, die Kerle an Land und so. Das war ein völlig anderer Verein als die Marine, was Du auch anmerken solltest, wenn Du Dicvh schon auf einen Admiral beziehst.
  • 1932 war in Japan der Premierminister ermordet worden. Damit endete mehr oder weniger jegliche Kontrolle ziviler Stellen über das Militär. Bereits seit 1901 hatte das Militär und hier wiederum die Armee, das Recht Minister zu bestimmen. Nach 1932 waren de facto alle Minister hochrangige Armeeoffiziere. Die Rolle des Kaisers war auf Formalien begrenzt und, im Falle, dass die Minister sich nicht einigen konnte, eine Option aus einer Lsite auszuwählen, die diese ihm vorlegten. Solange also die Minister, die alle aus der Armee kamen, sich einig waren, gab es keine Liste und damit auch keine Kaiserentscheidung. Wenn also der Kaiser „nein“ gesagt hätte, hätte das keinerlei Relevanz gehabt. Ich schlage vor, Du recherchierst mal die Unterschiede zwischen dem deutschen Kaiserreich und dem japanischen.

Es geht hier also nicht um Relativierung der Fakten sondern um
Relativierung eines Geschichtsbildes, das den Fakten einfach
nicht stand hält.

Letzteres halte ich für noch schlimmer: Das ganze
„Geschichtsbild“ sollte relativiert werden, das wäscht noch
weisser …

Polemik scheint ja im Gegensatz zu Detailwissen wirklich eine Stärke von Dir zu sein. Also, als Historiker, welcher Idee bin ich mehr verpflichtet? Dem historischen Fakt oder dem politisch opportunen Weltbild? Logischerweise dem Fakt, denn Geschichte ist eine Wissenschaft. Und echte Geschichtswissenschaft wäscht nicht weiß, sie malt auch nicht schwarz, sie sammelt Fakten und bringt sie in Beziehungen zueinander. Sie befasst sich mit den wiederkehrenden Mechanismen der Geschichte und in so fern mit Gesellschaften als dass diese geschichtliche Fakten erzeugen. Was Du hier tust hat also wenig mit Geschichte zu tun. Vielleicht haben wir ein Brett für „politische Sozialkunde“ oder „Political Correctness“ oder „Deutsche Massenpsychologie“. Da kannst Du dich dann nach Herzenlust winden. aber hier geht es wohl um Geschichtswissenschaft und da kommst Du am Fakt nicht vorbei.

Die Schuld
„der Deutschen“ war das Wegsehen.

Nein, er ist bewusst und insbesondere von der Mittel- und
Oberschicht an die Macht gebracht worden. Die haben die
Niederlage des WK1 nicht verkraftet und suchten Revanche.
Unabhängig davon, was die Japaner, Italiener usw. gemacht
haben.

Wie kann in einer Deokratie die Mittel- und Oberschicht jemanden an die Macht bringen? Rein vom Zahlenverhältnis her? Ich schlage vor, Du recherchierst jetzt mal den genauen Ablauf der Ereignisse. Dann wirst Du nämlich auf die Zentrumspartei stoßen. Der Wind wehte teilweise aus einer ganz anderen Richtung. Hitler selbst hatte keine Mehrheit. Er bekam sie von anderen Parteien geleifert, die zum Zwecke des Machterhalts bzw. der Machtgewinnung mit Hitler koallierten. Alleine das zeigt schon, wie wichtig es ist, sihc mal Gedanken darüber zu machen, was da wirklich passiert ist, statt nur einfach Parolen zu plappern. Denn es ist ja keine 20 Jahre her, dass z.B. mit dem Erstarken der Republikaner und ähnlicher Parteinen ein Ministerpräsidentenkandidat „eine Mehrheitrechts der SPD erblickte“. Das Plappern von Parolen macht blind für Schlußfolgerungen. Nur so ist es möglich, dass sich selbst die übelsten Fehlschläge der Geschichte immer mal wieder widerholen können.

So kam Hitler an die Macht,
so blieb er an der Macht.

Dass sich viele in den Nazis verschätzt hatten, ist wohl wahr.
Aber es gab hinreichend viele, die wussten, auf was es
hinausläuft!

Aha, auf was begründest Du das? Die Reichskristallnacht war vom 8. und 9.November 1938. Spätestes da gab es nichts mehr zu übersehen. Wo waren die alle, wenn es „hinreichend viele“ gegeben hat, die wussten.
Ich stimme Dir in einem Punkt zu, es gab viele, die wussten. Aber sie sahen weg und plapperten Parolen nach statt zu denken und Stellung zu beziehen. Dadurch wurden die, die Stellung bezogen zu Einzelfällen, die vom Regime schnell beseitigt werden konnten. Nur dadurch. Jahrzehnte später, in Leipzig, haben wir gesehen, was ein Volk tun kann, wenn es nicht mehr wegsieht, wenn es nicht mehr duckmäusert. Glaubst Du, Hitlers Regierung hätte lange existiert, wenn er mit derartigem Widerstand konfrontiert worden wäre? Aber es dauert eben einfach zu lange, bis Deutsche „hinsehen“. Im Falle der DDR hats ja auch vierzig Jahre gedauert.

Und nach dem zweiten Weltkrieg gab
er immerhin eine Entschuldigung dafür her noch mehr wegzusehen
und einfach seine Deals zu machen, ob es China ist, ob es der
Irak unter Hussein war oder auch mal eben Libyen. Das was sich
aus diesem Geschichtbild also ableitet ist alles andere als
moralische Kompetenz, es ist ein Deckmäntelchen.

Leider ist es so - da gebe ich dir recht. Aber das betrifft
praktisch alle Staaten.

Interessant, erst argumentierst Du, es sei egal was andere Staaten machen, aber jetzt ist es entschuldbar weil alle Staaten es machen? Entschuldige, wenn ich dem nicht folge. Die Geschichte lehrt uns, dass ein gewalttätiges Regime, gleich in welchem Land, sich nie von selbst in ein friedlicheres Regime umwandelt. Das ist gewissermaßen der Entropiesatz der Geschite. Es geht immer nur in eine Richtung. Um etwas zu verändern brauchst Du einen Anstoß. Deutschland bekam den von den Allierten und dabei in erster Linie von den Amerikanern. Auch in Deutschland dauerte es lange, bis man gelernt hatte, mit Demokratie umzugehen (sie zu verteidigen haben wir noch nicht gelernt, aber wenn wir vielleicht nochmal so fünf Generationen durchhalten besteht Hoffnung). Gerade wir Deutschen sollten auch mal an diesen Teil unserer Geschichte denken, bevor wir z.B. über Afghanistan und den Irak den Mund aufmachen. Und wenn, wie Du es in einem anderen Posting in diesem Thread getan hast, dann bitte nicht mit vereinfachten Argumenten, nur um eine ideologische Meinung zu untermauern.

Gruß
Peter B.

Hallo Mikesch,

die Beispiel stimmen, ohne Frage. Allerdings bin ich mir über den Schlußsatz nicht sicher. Amerika zum Beispiel hat ein unglaubliches Talent (oder Mißtalent?) bei gewonnenen Kriegen draufzuzahlen. Das verrückte ist, die wissen das, was sie aber trotzdem nicht davon abhält. Muss sich um das vielzitierte amerikanische Sendungsbewußtsein handeln, was Demokratie+Coca Cola zur Ideologie erhoben hat. Und auch wenn ich Demkratie für nicht schlecht halte und durchaus auch meine Cola trinke, ich bin mir gar nicht sicher, ob das gut ist. Für Amerika ist es jedenfalls nicht gut. Es hat die Amerikaner dazu gebracht, im Kossowo einzugreifen (wo es gar nichts zu gewinnen gab), im Irak (wo die vielzitierten Gewinne aus dme Öl ja an die Irakis gehen während die Kosten des Militäreinsatzes von Amerika getragen werden). Und selbst die großen Jammerer (z.B. Deutschland: Wir ziehen nicht an der Seite der NATO-Partner in den Krieg gegen einen Typen der ja bereits C-Waffen genug gegen die eigen Bevölkerung eingesetzt hat. Aber hinterher wollen unsere Unternehmen einen Teil von Kuchen haben, ist doch logisch …) bekommen immer noch Auftragsvolumen ab ohne die Kosten zu tragen.
Gerade mit Amerika muss man bei einem Urteil in dieser Hinsicht fast schon so vorsichtig sein wie früher bei der Sowjetunion. Denn da spielen neben dem Geld immer noch ideologische Gründe eine Rolle.

Gruß
Peter B.

P.S.
Und hier einen kleine Anekdote, die mich etwas gelehrt hat. Ich erzhlte meiner damaligen Freundin (Amerkanierin, inzwischen meine Frau), dass man in Deutschland die Amerikaner immer noch als Cowboys sieht, in irgendeiner seltsamen Art und Weise. Die lachte, und meinte nur „sind wir ja auch“.
Das war zuerst lustig. Bei näherem Nachdenken zeigt es aber, wie wenig wir von einander kulturell wissen. Wir glauben immer nur.

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Es haben auch Rohstoffe eien Rolle gespielt. Grade der Kaukasus war durch Erdöl für Hitlers Industrie wichtig. Im Krieg kam es dann doch anders. Bisher kam das Öl auch aus Rumänien, die Verbündete Deutschlands waren.

Halten wir fest:
Der Feldzug gegen den Osten wurde nicht in erster Linie dazu
geführt, um den Kommunismus auszumerzen, sondern um Lebensraum
zu erobern.
Die dort lebenden slawischen (und anderen) Völker sollten auf
ein Helotenvolkdasen herabgedrückt werden oder einfach
„verschrottet“ (O-Ton) werden.

Das kann man alles in seriösen Untersuchungen nachlesen.
Der „Kampf gegen den Kommunismus“ war ein Propagandamärchen.

Mike

1,1 Mill. im Irakkrieg …

Dazu habe ich erstmal die Frage, woher die Zahl von 1.1
Millionen kommt.

Aus unterschiedlichen, „not embedded“ Quellen, die sind schon in Ordnung.

Mir scheint, Du machst relativ wenig
Unterschiede. Alle, die jemals im Irak umgekommen sind gehen
auf das amerikanische Konto, …

Ich sagte „in der Folge dieses Krieges“. Etwa 1/3 davon gehen direkt auf das Konto der Amerikaner.

… die paar hunderttausend, die der
liebe Saddam und sein Chemie-Ali vergast haben, vergessen wir
einfach mal

Tja, jetzt stehe ich wohl als Saddam-Freund da … Natürlich ist Saddam einer der größten Verbrecher unserer Zeit gewesen. Aber Fakt ist nun mal, dass in der Folge dieses Krieges weit mehr Menschen ums Leben gekommen sind als zu Saddams Zeiten. Die Amerikaner sind u.a. von Exil-Irakern dringend gewarnt worden, den Krieg zu machen, da „Saddam zwar grausam ist, aber auch den Deckel auf Extremisten hält.“ Diesen haben die Amerikaner jetzt entfernt und „dafür gesorgt, dass jetzt alle Terroristen der Welt im Irak versammelt sind“ (in Anführungszeichen Zitate eines Radiointerviews mit einem Exil-Iraker, also einem, der vor Saddam geflüchtet ist).

Im Übrigen: Wie wäre es, wenn die Allianz der Guten jetzt mal alle Diktatoren der Welt beseitigt? Z.B. in Mittel- und Südamerika. Wie war das noch mit dem 11. September? Nein, nein, ich meine den von 1973: Da hat die CIA den Diktator Allende beseitigt und den Demokraten und Menschenrechtler Pinochet zur Macht verholfen …

… und dass die täglichen Bombenexplosionen
größtenteils verfeindeten anderen Gruppen in der
Zivilbevölkerung gelten und nicht den Amerikanern, vergessen
wir auch einfach mal.

Die täglichen Bombenexplosionen gehen überwiegend auf das Konto ausländischer Terroristen. Die lassen sich in unseren „embedded“ Medien auch viel besser verkaufen

… die Zahl erscheint
mir doch sehr hoch. Könnte es sein, dass Du weniger nach
Fakten als nach Flugblatt argumentierst?

Nein, die Zahlen sind hinreichend und glaubwürdig belegt. Den Flugblättern der Amerikaner würde ich auch nicht glauben.

N’abend
Laika

Würdest Du mir freundlicherweise die spezielle Weltlage
erläutern, in der eine solche Konsequenz notwendig wurde?

Eine solche Weltlage gab es nicht. Aber es gab gegenseitigen Druck, die Westmächte wichen diesem Druck des Reiches, das sich gegen den Versailler Vertrag schrittweise durchsetzte. Irgendwann war es für sie Zeit, dem Einhalt zu gebieten, aber wann?

Der Feldzug gegen den Osten wurde nicht in erster Linie dazu
geführt, um den Kommunismus auszumerzen

sondern seine längst deklarierte Gefahr abzuwenden

um Lebensraum
zu erobern.

was noch mehr ein Vorwand ist als die Abwendung des Kommunismus. Da man aber im Sommer '39 mit den Russen wenigstens einmal paktierte, brüstete man sich lieber mit dem Lebensraum.

Das kann man alles in seriösen Untersuchungen nachlesen.

Wir sind, hicks, alle top- se-(schluck, schwank)riös.

Der „Kampf gegen den Kommunismus“ war ein Propagandamärchen.

Und darum war bis 1989 alles am Fernsehen und in der Zeitung gefälscht, wir sind eigentlich alle schon in der Zeit nach der Wende gewesen, denn eine solche hat es bekanntlich nie gebraucht, wir waren alle Brüder, und eine Mauer? Hö? Vielleicht in Deutschland, aber doch nicht von Kommunisten!!!

Mike

Mike

Hi Micha

dann, mit freundlicher Einladung Deutschlands das Baltikum,
Bessarabien Ostpolen, gegen Finnland eins aufs Maul bekommen.

hab ich hier was verpasst??? Die Finnen haben doch dann im März 40 um Frieden nachgesucht oder etwa doch die Russen???

Gewonnen haben die Russen dann doch, auch wenn paar Zähne fehlten und Nase blutig war, so kenn ich jedenfalls die Geschichte von der"schwachen" Roten Armee

Der Kater

Hallo Peter

Hallo;Laika

… und es
war eine Zeit, in der in Japan das Armeeoberkommando den
Kaiser bereits überrollt hatten und einige der japanischen
Generäle passten nun auch wieder völlig in das Bild.

Du weisst, dass Yamamoto gewarnt hatte, die Amerikaner
anzugreifen, „den schlafenden Riesen zu wecken“?

Hast du dir mal alle Fakten zu Gemüte geführt,was die dafür
Amis getan haben, damit SIE es tun??? Um dann noch den Mythos
" das war alles total überraschend" zu stricken um die
Bevölkerung kriegswillig zu stimmen, was sie vorher nicht war.
So wars mit der " Lusitania", mit dem „Tonking Zwischenfall“
mit „9/11“ dem Irakkrieg und was sonst noch so von dem Amis
vom Zaun gebrochen werden wird.
Wem nutzt es,wer verdient daran Milliarden ,das ist die einzig
entscheidende Frage und nichts anderes.

LG
Mikesch

Hallo Mikesch,

die Beispiel stimmen, ohne Frage. Allerdings bin ich mir über
den Schlußsatz nicht sicher. Amerika zum Beispiel hat ein
unglaubliches Talent (oder Mißtalent?) bei gewonnenen Kriegen
draufzuzahlen.

Amerika als Staaat vielleicht,aber doch nicht die Grossbanken und Konzerne. Rockefeller hat im WK1 180MIo$ Gewinn gemacht nach heutigem Wert 2MRD
Ich empfehle mal die Dokumentation „Hitlers amerikanische Geschäftsfreunde“

Bei N24 zeigen sie grad die Überholung von M1 Panzern,ich glaub nicht, dass die mit Verlust arbeiten :smile:
Das gemeine Volk hat nicht viel davon, gestern gab es doch wieder ein schönes Bsp. Dick Cheeney im Interwie: Auf die Frage: 2/3 der Bevölkerung wären mittlerweile gegen einen Krieg im Irak.Ja und deswegen gehts trotzdem weiter. Guck dir die Liste der Firmen an, die dort richtig abkassieren und wer in den Aufsichträten sitzt oder gesessen hat,dann wird dir einiges klar

es jedenfalls nicht gut. Es hat die Amerikaner dazu gebracht,
im Kossowo einzugreifen (wo es gar nichts zu gewinnen gab),

doch doch, die haben zumindest ihre alte Uranmunition kostenfrei entsorgt und die anderen Rüstungsfirmen sind sicherlich auch nicht mit MINUS dabei rausgegangen und jetzt stehen neue Waffenlieferungen an, selbstredend zum Nulltarif :smile:

im

Irak (wo die vielzitierten Gewinne aus dme Öl ja an die Irakis
gehen während die Kosten des Militäreinsatzes von Amerika
getragen werden)

die Kosten werden vom amerikanischen Steuerzahler in Gewinne für diverse Konzerne umgewandelt und landen in deren Taschen.Was kümmert die die Staatsverschuldung

LG
Mikesch

anbei noch meines kleines Propagandavideo:wink:

http://video.google.de/videoplay?docid=-535224649588…

Hi Micha

dann, mit freundlicher Einladung Deutschlands das Baltikum,
Bessarabien Ostpolen, gegen Finnland eins aufs Maul bekommen.

hab ich hier was verpasst??? Die Finnen haben doch dann im
März 40 um Frieden nachgesucht oder etwa doch die Russen???

Gewonnen haben die Russen dann doch, auch wenn paar Zähne
fehlten und Nase blutig war, so kenn ich jedenfalls die
Geschichte von der"schwachen" Roten Armee

Bei einem kurzen Studium des Winterkrieges sollte dir eventuell aufgefallen sein, dass die Kriegsziele der SU bei weitem nicht erreicht wurden.
Das Resultat kann man mit den Worten ausdrücken „Gewonnen… aber wenn so ein Gewinn aussieht…“
Eigentlich hat die SU mit dem Resultat nur „Das Gesicht wahren“ können. Und mit 30 zu 1 personeller Überlegenheit, Materieller ünberlegenheit insbesondere an Artillerie und Abnutzungsstrategie kann jeder Stabsgefreite so einen Krieg „gewinnen…“

Mike

Würdest Du mir freundlicherweise die spezielle Weltlage
erläutern, in der eine solche Konsequenz notwendig wurde?

Eine solche Weltlage gab es nicht. Aber es gab gegenseitigen
Druck, die Westmächte wichen diesem Druck des Reiches, das
sich gegen den Versailler Vertrag schrittweise durchsetzte.
Irgendwann war es für sie Zeit, dem Einhalt zu gebieten, aber
wann?

Sobal Hitler die Revision des versaiier Vertrages und die Errichtung eines „Nationalstaates der Deutschen“ überschritt. Die besetzung der Resttschechei war dieser Schritt.

Der Feldzug gegen den Osten wurde nicht in erster Linie dazu
geführt, um den Kommunismus auszumerzen

sondern seine längst deklarierte Gefahr abzuwenden

um Lebensraum
zu erobern.

was noch mehr ein Vorwand ist als die Abwendung des
Kommunismus. Da man aber im Sommer '39 mit den Russen
wenigstens einmal paktierte, brüstete man sich lieber mit dem
Lebensraum.

Nun, ich erinnere mich da an „mein Krampf“…

Das kann man alles in seriösen Untersuchungen nachlesen.

Wir sind, hicks, alle top- se-(schluck, schwank)riös.

Ich überlege mir gerade, ob es noch Sinn macht…

Der „Kampf gegen den Kommunismus“ war ein Propagandamärchen.

Und darum war bis 1989 alles am Fernsehen und in der Zeitung
gefälscht, wir sind eigentlich alle schon in der Zeit nach der
Wende gewesen, denn eine solche hat es bekanntlich nie
gebraucht, wir waren alle Brüder, und eine Mauer? Hö?
Vielleicht in Deutschland, aber doch nicht von Kommunisten!!!

Es ist mir ehrlich gesagt nicht bewusst, dass hier bis 1989 Hitler an der Macht war. Wir reden doch über Barbarossa, Präventivschlagthese und ähnliches, oder? Also bitte nicht ausweichen!

Aber es ist offenkundig sinnlos, hier weiterzumachen.

-mkl-

Da gibt es auch die Friedensbewegung in Amerika, die solche Dinge zeigt. Es gibt schon viele Rüstungskonzerne, die richtig viel Geld mit dem Irakkrieg machen. Einiges steht auf der folgenden Seite.

http://www.warresisters.org

Bei N24 zeigen sie grad die Überholung von M1 Panzern,ich
glaub nicht, dass die mit Verlust arbeiten :smile:
Das gemeine Volk hat nicht viel davon, gestern gab es doch
wieder ein schönes Bsp. Dick Cheeney im Interwie: Auf die
Frage: 2/3 der Bevölkerung wären mittlerweile gegen einen
Krieg im Irak.Ja und deswegen gehts trotzdem weiter. Guck dir
die Liste der Firmen an, die dort richtig abkassieren und wer
in den Aufsichträten sitzt oder gesessen hat,dann wird dir
einiges klar

es jedenfalls nicht gut. Es hat die Amerikaner dazu gebracht,
im Kossowo einzugreifen (wo es gar nichts zu gewinnen gab),

doch doch, die haben zumindest ihre alte Uranmunition
kostenfrei entsorgt und die anderen Rüstungsfirmen sind
sicherlich auch nicht mit MINUS dabei rausgegangen und jetzt
stehen neue Waffenlieferungen an, selbstredend zum Nulltarif

-)

im

Irak (wo die vielzitierten Gewinne aus dme Öl ja an die Irakis
gehen während die Kosten des Militäreinsatzes von Amerika
getragen werden)

die Kosten werden vom amerikanischen Steuerzahler in Gewinne
für diverse Konzerne umgewandelt und landen in deren
Taschen.Was kümmert die die Staatsverschuldung

B. Russell 1945 ‚Mankind’s last chance.‘
Hall Peter (und alle),

war es nicht ausgerechnet der britische Philosoph und „Vorzeigepazifist“ Bertrand Russell, der 1945 nach dem beiden Atombomenabwürfen in Japan forderte, man möge auf der Stelle einen nuklearen Angriffskrieg(!) auf Stalins Sowjetunion starten, bevor diese selbst Zugang zu Atomwaffen sich verschaffte und damit die ganze Welt (oder zumindest große Teile davon sich untertan machen könne?

Gruß Jasper

Hi Micha

dann, mit freundlicher Einladung Deutschlands das Baltikum,
Bessarabien Ostpolen, gegen Finnland eins aufs Maul bekommen.

hab ich hier was verpasst??? Die Finnen haben doch dann im
März 40 um Frieden nachgesucht oder etwa doch die Russen???

Gewonnen haben die Russen dann doch, auch wenn paar Zähne
fehlten und Nase blutig war, so kenn ich jedenfalls die
Geschichte von der"schwachen" Roten Armee

Bei einem kurzen Studium des Winterkrieges sollte dir
eventuell aufgefallen sein, dass die Kriegsziele der SU bei
weitem nicht erreicht wurden.
Das Resultat kann man mit den Worten ausdrücken „Gewonnen…
aber wenn so ein Gewinn aussieht…“
Eigentlich hat die SU mit dem Resultat nur „Das Gesicht
wahren“ können. Und mit 30 zu 1 personeller Überlegenheit,
Materieller ünberlegenheit insbesondere an Artillerie und
Abnutzungsstrategie kann jeder Stabsgefreite so einen Krieg
„gewinnen…“

Gewonnen ist aber trotzdem gewonnen und nicht verloren. Wenn man es sich leisten kann… eine Aufgabe des Krieges: Überschüssiges Menschenmaterial beseitigen…

Mike

Mikesch

Hall Peter (und alle),

war es nicht ausgerechnet der britische Philosoph und
„Vorzeigepazifist“ Bertrand Russell, der 1945 nach dem beiden
Atombomenabwürfen in Japan forderte, man möge auf der Stelle
einen nuklearen Angriffskrieg(!) auf Stalins Sowjetunion
starten, bevor diese selbst Zugang zu Atomwaffen sich
verschaffte und damit die ganze Welt (oder zumindest große
Teile davon sich untertan machen könne?

Tja… auch Bertram Russell kann sich mal irren :smile:

Übrigens war das 1948…

Gruß
Mike