Radfahrer

Hallo Wissende,

ich meine, mich auch meiner Fahrschulzeit zu erinnern, das Radfahrer bei vorhandenem Radweg diesen auch benutzen müssen, sofern er in einem Zustand ist, der gefahrlose Benutzung möglich macht. Erinnere ich mich da richtig?

Danke und Gruß,

Florian

Hallo Wissende,

ich meine, mich auch meiner Fahrschulzeit zu erinnern, das
Radfahrer bei vorhandenem Radweg diesen auch benutzen müssen,
sofern er in einem Zustand ist, der gefahrlose Benutzung
möglich macht. Erinnere ich mich da richtig?

Nur wenn diese runden, blauen Schilder aufgestellt sind.

Hallo

sofern er in einem Zustand ist, der gefahrlose Benutzung
möglich macht. Erinnere ich mich da richtig?

Kann schon sein das Du dich richtig erinnerst, aber die gefahrlose Nutzung alleine reicht nicht aus, es muss auch die Geschwindigkeit dazu passen.

Ist der Zustand des Radweges so, daß er noch benutzt werden kann, aber zum Langsamfahren zwingt, besteht keine Benutzungspflicht. So verneint das OLG Köln (NZV 1994, 278) die Radwegebenutzungspflicht ausdrücklich nicht nur, wenn der Radweg sich in einem solch schlechten Zustand befindet, daß er
gar nicht benutzt werden kann, sondern auch (schon) dann, wenn „das schnelle Befahren mit dem Rennrad nicht möglich war, der Weg aber bei reduzierter Geschwindigkeit“ hätte benutzt werden können. Der Radfahrer braucht sich danach nicht auf den Radweg verweisen zu lassen, wenn er schneller fahren will und kann, als der Radweg es zuläßt.

http://www.geocities.com/RainForest/Jungle/7671/radw…

Da darf jetzt fröhlich gestritten werden was ein schlechter Zustand ist.

Gruß

hartmut

Hi,

Ist der Zustand des Radweges so, daß er noch benutzt werden
kann, aber zum Langsamfahren zwingt, besteht keine
Benutzungspflicht. So verneint das OLG Köln (NZV 1994, 278)
die Radwegebenutzungspflicht ausdrücklich nicht nur, wenn der
Radweg sich in einem solch schlechten Zustand befindet, daß er
gar nicht benutzt werden kann, sondern auch (schon) dann, wenn
„das schnelle Befahren mit dem Rennrad nicht möglich war, der
Weg aber bei reduzierter Geschwindigkeit“ hätte benutzt werden
können. Der Radfahrer braucht sich danach nicht auf den Radweg
verweisen zu lassen, wenn er schneller fahren will und kann,
als der Radweg es zuläßt.

demnach dürfen die Hobbydoper in ihren magentafarbenen Ballethöschen tatsächlich mit 35 km/h den außerörtlichen Straßenverkehr behindern, wenn sie meinen, dass ein freier und gut ausgebauter Radweg ihren mangels Beleuchtungseinrichtung ohnehin fragwürdigen Gefährten Schaden zufügen kann? Darf ich denn im Gegenzug den freien Radweg befahren, da die Straße wegen der Radfahrer zum Autofahren in angemessener Geschwindigkeit ja offensichtlich nicht mehr geeignet ist?

Gruß
Nils

Hallo Nils

demnach dürfen die Hobbydoper in ihren magentafarbenen
Ballethöschen tatsächlich mit 35 km/h den außerörtlichen
Straßenverkehr behindern, wenn sie meinen, dass ein freier und
gut ausgebauter Radweg ihren mangels Beleuchtungseinrichtung
ohnehin fragwürdigen Gefährten Schaden zufügen kann?

Persönlich finde ich es auch nicht richtig, speziell hier außerorts. Innerorts halte ich es teilweise für besser wenn Radfahrer auf der Straße statt auf dem Gehweg fahren. Sie sind einfach besser zu erkennen. Sie sind zwar, man möge mir den Ausdruck verzeihen, lästig, doch Sicherheit geht da ganz klar vor. Lieber ein Autofahrerleben lang über Radler ärgern, als einmal einen unter den Rädern haben.
Ich betone, es ist meine Meinung, die nicht im Sinne des Gesetzgebers ist.

Darf ich
denn im Gegenzug den freien Radweg befahren, da die Straße
wegen der Radfahrer zum Autofahren in angemessener
Geschwindigkeit ja offensichtlich nicht mehr geeignet ist?

Nein. :wink:
Es soll aber sehr oft vorkommen, dass Autos die Radwege zuparken, so als ausgleichende Gerechtigkeit.

Gruß

hartmut

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Moin, Florian,

Deine Erinnerung trügt keineswegs. Fragt sich nur, was das hilft - man kriegt selten Antwort, wenn man die Burschen nach Name und Adresse fragt.

Gruß Ralf

Hallo!

Hierzu gab es vor einigen Wochen schon eine interessante Diskussion hier.
Einfach mal ins Archiv schauen.

Fakt scheint zu sein, dass man den Fahrradterroristen juristisch kaum beikommt, es hilft nur knackig hupen… :wink:

Grüße,

Mathias

Hallo Florian,

ich meine, mich auch meiner Fahrschulzeit zu erinnern, das
Radfahrer bei vorhandenem Radweg diesen auch benutzen müssen,
sofern er in einem Zustand ist, der gefahrlose Benutzung
möglich macht. Erinnere ich mich da richtig?

es kann gut sein, dass Du Dich richtig erinnerst. Aber dann ist vermutlich Deine Fahrschulzeit von 1997 gewesen oder aber die Fahrschule war nicht auf der Höhe der Zeit. Seit damals ist nur dann ein Radweg benutzungspflichtig, wenn er mit einem der Zeichen 237, 240 oder 241 als benutzungspflichtig gekennzeichnet ist. Es kann also immer mal interessant sein, sich über Neuerungen in der Straßenverkehrsordnung zu informieren.

Darüber hinaus kann ein Radweg auch aktuell nicht benutzbar sein, dazu kenne ich aber zu wenig aktuelle (= später als 1997 gefällte) Urteile.

Gruß, Karin

demnach dürfen die Hobbydoper in ihren magentafarbenen
Ballethöschen tatsächlich mit 35 km/h den außerörtlichen
Straßenverkehr behindern, wenn sie meinen, dass ein freier und
gut ausgebauter Radweg ihren mangels Beleuchtungseinrichtung
ohnehin fragwürdigen Gefährten Schaden zufügen kann? Darf ich
denn im Gegenzug den freien Radweg befahren, da die Straße
wegen der Radfahrer zum Autofahren in angemessener
Geschwindigkeit ja offensichtlich nicht mehr geeignet ist?

Das tun Automobilisten mit ihren stinkenden, lärmenden und tötenden (1,3 Mio Tote durch Autounfälle jährlich weltweit - nach Zahlen der WHO) Blechkisten doch eh lauzfend. Oder sie öffnen, ohne gründlich zu gucken, ihre Tür quer über einen Radweg.

Oder sie parken sogar auf dem Radweg. Dieselben sind es dann, die hupend und lebensgefährlich knapp an den Radfahrern vorbeifahren, die wegen (anderer) auf dem Radweg parkenden Blechkisten auf die Straße ausweichen mussten.

Und als Radfahrer auf den Fußweg auszuweichen ist keine Alternative, das ist nämlich verboten.

Außerdem: Wenn so eine Blechkiste auf dem Radweg steht und ich das von weit genug her sehe, dann fahre ich rechtzeigtig an einer abgesenkten Bordsteinkante auf die Straße und bleibe dort nicht etwa bis direkt hinder der Bleckiste des egoistischen Automibilisten, sondern fahre natürlich erst an der nächsten abgesenkten Bordsteinkante wieder auf den Radweg - meist sehe ich dann gleich die nächste Blechkiste auf dem Radweg, und damit kann ich gleich auf der Straße bleiben.

Und ich fahre natürlich mit 1m Abstand von den parkenden Blechkisten und selten mit 35 km/h, sondern langsamer. Was kann ich denn dafür, dass eure tonnenschweren Blechkisten so breit sind, dass davon nicht zwei nebeneinander auf die Straße passen? Ist doch EUER Problem!

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Hallo!

…und der Autofahrer ist dann auch noch schuld, wenn er Dich über den Haufen fährt…

Komischerweise benehmen ssich die meisten Radfahrer recht vernünftig. Nur ein paar Radikalos kapieren es einfach nicht und wundern sich dann, wenn sie angehupt werden.
Momentan fahre ich selbst viel mit dem Rad und habe komischerweise keine Probleme mit 99% der Autofahrer. Einen Radwegparker hatte ich diesen Sommer noch nicht.
Einen Unfall mit einem Radfahrer, der bei Rot vor mir über die Ampel fuhr, hätte ich jedoch gestern abend fast gehabt. Ich fuhr mit dem Motorrad und wäre um ein Haar schwer gestürzt. Zum Dank für meine stuntreife Bremsung und Ausweichmanöver bekamm ich dann noch eine Beschimpfung.

Leute, denkt immer daran: ein Rad hat keine Knautschzone und es bringt keinem etwas, wenn Ihr dann auf Euren grabstein schreiben könnt, dass Ihr Recht hattet…

Grüße,
Mathias

Einen Unfall mit einem Radfahrer, der bei Rot vor mir über die
Ampel fuhr, hätte ich jedoch gestern abend fast gehabt. Ich
fuhr mit dem Motorrad und wäre um ein Haar schwer gestürzt.
Zum Dank für meine stuntreife Bremsung und Ausweichmanöver
bekamm ich dann noch eine Beschimpfung.

jo. man. toller Hecht biste. das ist schon wieder so eine Grundsatzdiskussion, bei der jeder deinen Standpunkt kennt. Ist ja nun nicht das erste mal :wink:

soll jetzt hier jeder seine Anekdoten erzählen? von Autofahrern, die rechts abbiegen und radfahrer anhupen, die es wagen, bei grün geradeauszufahren?

Leute, denkt immer daran: ein Rad hat keine Knautschzone und
es bringt keinem etwas, wenn Ihr dann auf Euren grabstein
schreiben könnt, dass Ihr Recht hattet…

und wieso gilt das jetzt für die Radfahrerfraktion?
Autofahrer, denkt dran: euer Auto hat zwar eine Knautschzone, aber ihr dürft euch für den rest lebens damit abfinden, dass ihr wegen eurer unachtsamkeit und drängelei einen Radfahrer ins Grab geschickt habt, auf dessen Stein steht „aber ich hatte Recht!“

zur Radwegnutzungspflicht wurde gesagt, was zu sagen ist. der Beitrag war korrekt und wem es nicht passt, dass Radfahrer auf der Straße unterwegs sind, der möge auf der ÖPNV ausweichen oder gleich zu fuß gehen.

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Hallo!

Einen Unfall mit einem Radfahrer, der bei Rot vor mir über die
Ampel fuhr, hätte ich jedoch gestern abend fast gehabt. Ich
fuhr mit dem Motorrad und wäre um ein Haar schwer gestürzt.
Zum Dank für meine stuntreife Bremsung und Ausweichmanöver
bekamm ich dann noch eine Beschimpfung.

jo. man. toller Hecht biste. das ist schon wieder so eine
Grundsatzdiskussion, bei der jeder deinen Standpunkt kennt.
Ist ja nun nicht das erste mal :wink:

Ich wusste, dass mindestens einer der Extremradler hier diese offensichtliche Verfehlung des Fahrradfahrers gegen mich verwenden würde.

soll jetzt hier jeder seine Anekdoten erzählen? von
Autofahrern, die rechts abbiegen und radfahrer anhupen, die es
wagen, bei grün geradeauszufahren?

Das wäre ja ein Verstoß seitens des Autofahrers und somit der Normalfall, wie manche hier behaupten.
Ich hatte wenigstens, Eurer Ansicht nach, einen absoluten EInzelfall zum Besten zu geben.

Leute, denkt immer daran: ein Rad hat keine Knautschzone und
es bringt keinem etwas, wenn Ihr dann auf Euren grabstein
schreiben könnt, dass Ihr Recht hattet…

und wieso gilt das jetzt für die Radfahrerfraktion?

Weil ein Auto eine Knautschzone hat und die meisten Motorradfahrer nicht ansatzweise so bescheuert fahren wie viele Radler.

Autofahrer, denkt dran: euer Auto hat zwar eine Knautschzone,
aber ihr dürft euch für den rest lebens damit abfinden, dass
ihr wegen eurer unachtsamkeit und drängelei einen Radfahrer
ins Grab geschickt habt, auf dessen Stein steht „aber ich
hatte Recht!“

Tja, das ist leider ebenfalls wahr.
Aber wenn man noch lebt und keine Schuld hatte, kommt man besser damit zurecht…

zur Radwegnutzungspflicht wurde gesagt, was zu sagen ist. der
Beitrag war korrekt und wem es nicht passt, dass Radfahrer auf
der Straße unterwegs sind, der möge auf der ÖPNV ausweichen
oder gleich zu fuß gehen.

Dazu habe ich ja letztens schon einiges geschrieben.
Fazit: schert Euch auf den Radweg, wenn es einen gibt. Ich mache das mit dem Rad auch so und komme prima damit klar. Die Ausrede mit den nicht benutzbaren Radwegen gehört zumindest in München ins Reich der Märchen.

Ansonsten braucht Ihr Euch auch nicht über Hupen und dichtes Überholen zu wundern. Wer vorsätzlich provoziert, indem er sich mit 60-100 Kg Gesamtgewicht mit anderen anlegt, die mit 1-3 Tonnen unterwegs sind, sollte dann auch nicht herummosern, wenn es schief geht…

Grüße,

Mathias

Darf ich

denn im Gegenzug den freien Radweg befahren, da die Straße
wegen der Radfahrer zum Autofahren in angemessener
Geschwindigkeit ja offensichtlich nicht mehr geeignet ist?

Das tun Automobilisten mit ihren stinkenden, lärmenden und
tötenden (1,3 Mio Tote durch Autounfälle jährlich weltweit -
nach Zahlen der WHO) Blechkisten doch eh lauzfend. Oder sie
öffnen, ohne gründlich zu gucken, ihre Tür quer über einen
Radweg.

Dann sag uns mal, wieviel von diesen Toten Radfahrer oder Fussgänger waren, die durch Unkenntiss oder Ignoranz der Verkehrsregeln ihren Tod selber verschuldet haben und die ihre Familie und darüber hinaus noch den Kraftfahrer unglücklich gemacht haben, der den Rest seines Lebens damit klarkommen muss, einen Menschen auf dem Gewissen zu haben.

Oder sie parken sogar auf dem Radweg. Dieselben sind es dann,
die hupend und lebensgefährlich knapp an den Radfahrern
vorbeifahren, die wegen (anderer) auf dem Radweg parkenden
Blechkisten auf die Straße ausweichen mussten.

Und als Radfahrer auf den Fußweg auszuweichen ist keine
Alternative, das ist nämlich verboten.

Wie? Es interessiert Radfahrer was verboten ist? Also rote Ampeln und Einbahnstrassen scheren die kein bisschen. Das man, wenn man an einem stehenden Hinderniss vorbeifährt, auch mal nach hinten sieht- Fehlanzeige. Pro Woche rette ich mindestens zwei Radlern das Leben, weil ich für sie mitdenke. Wenn man dann bremst, wird man noch vollgenölt, wie hier auch schon beschrieben. Radfahrer haben kein Nummernschild, die können dich übelst beschimpfen, dir Prügel androhen und/oder gegen dein Auto treten. Dann radeln sie hurtig davon und es passiert ihnen nichts. Und das wissen sie auch.

Außerdem: Wenn so eine Blechkiste auf dem Radweg steht und ich
das von weit genug her sehe, dann fahre ich rechtzeigtig an
einer abgesenkten Bordsteinkante auf die Straße und bleibe
dort nicht etwa bis direkt hinder der Bleckiste des
egoistischen Automibilisten, sondern fahre natürlich erst an
der nächsten abgesenkten Bordsteinkante wieder auf den Radweg

  • meist sehe ich dann gleich die nächste Blechkiste auf dem
    Radweg, und damit kann ich gleich auf der Straße bleiben.

Und ich fahre natürlich mit 1m Abstand von den parkenden
Blechkisten und selten mit 35 km/h, sondern langsamer. Was
kann ich denn dafür, dass eure tonnenschweren Blechkisten so
breit sind, dass davon nicht zwei nebeneinander auf die Straße
passen? Ist doch EUER Problem!

Ich habe es immer geahnt: Radfahrer sind die besseren Menschen. Sie verpesten die Umwelt nicht, es passen mehr Radfahrer als Autos auf einen Quadratmeter, warum also behelligen wir diese edlen Geschöpfe mit so etwas banalem wie einer Strassenverkehrsordnung? Ganz einfach: weil wir Sadisten sind.

MfG

Goetz (Taxifahrer)

Vorab: Ich hatte nur demjenigen, dem ich geantwortet hatte, einen Spiegel vorgehalten, also den Spieß umgedreht.

Dann sag uns mal, wieviel von diesen Toten Radfahrer oder
Fussgänger waren, die durch Unkenntiss oder Ignoranz der
Verkehrsregeln ihren Tod selber verschuldet haben

Schonmal was von Gefährdungshaftung gehört? Wer fährt denn mit einer tonnenschweren, menschenverachtendne Tötungsmaschine durch die Gegend? Die Radfahrer? Oder die Fußgänger? Für wen sind den die Straßen so gebaut, dass sie die Fußgänger und Radfahrer zu Umwegen und Ampelstops zwingen?

Familie und darüber hinaus noch den Kraftfahrer unglücklich
gemacht haben, der den Rest seines Lebens damit klarkommen
muss, einen Menschen auf dem Gewissen zu haben.

Och, der Arme Automobilist. Er ist ja ganz unschuldig, ist er doch nur mit einer tonnenschweren Tötungsmaschine durch die Gegend gefahren, und die anderne bösen (von ihm als minderwertig erachteten) Verkehrteilnehmer sind ihm nur in die Quere gekommen, und nun muss er auch noch leiden, dass er mit seiner Tötungsmaschine auch wirklich getötet hat.

Und als Radfahrer auf den Fußweg auszuweichen ist keine
Alternative, das ist nämlich verboten.

Wie? Es interessiert Radfahrer was verboten ist?

Vielleicht einige schon! Ich fahre nicht bei tot über die Ampel, und auch nicht entgegengesetz der Einbahnstraßen. Und eben auch nicht über den Fußweg, sondern wenn es sein muss über die Straße! Und mir ist es scheissegal, wenn ich dabei Automobilisten ausbremse. Oder willst du etwa von mir VERLANGEN, dass ich gegen Verkehrsregeln verstoße, nur um die Blechkisten nicht auszubremsen?

beschrieben. Radfahrer haben kein Nummernschild, die können
dich übelst beschimpfen, dir Prügel androhen und/oder gegen
dein Auto treten. Dann radeln sie hurtig davon und es passiert
ihnen nichts. Und das wissen sie auch.

Bisher waren es immer nur Automobilisten, die mir Prügel angedroht haben, z.B. wenn ich sie darauf aufmerksame machte, dass sie mit ihrer scheiss Blechkisten nicht auf dem Radweg parken sollen.

Goetz (Taxifahrer)

Sind alle Taxifahrer so ignorant und überheblich? Genauso wie ALLE Radfahrer Verkehrsrüpel sind? Danke für den Hinweis.

Hallo!

Meinst Du das alles ernst?

Dann halte Dich mit Deinem Rad besser aus München fern. Hier kommen Leute wie Du ab und an unter die Räder, weil die meisten Radler hier vernünftig sind und die Radwege benutzen. Mit solch kriminellen Radikalos wie Dir rechnet hier keiner.

Grüße,

Mathias

Schonmal was von Gefährdungshaftung gehört?

Achso, damit sind alle Radfahrer und Fussgänger von jeglicher Sorgfalt und Verantwortung entbunden, oder wie?

Och, der Arme Automobilist. Er ist ja ganz unschuldig, ist er
doch nur mit einer tonnenschweren Tötungsmaschine durch die
Gegend gefahren, und die anderne bösen (von ihm als
minderwertig erachteten) Verkehrteilnehmer sind ihm nur in die
Quere gekommen, und nun muss er auch noch leiden, dass er mit
seiner Tötungsmaschine auch wirklich getötet hat.

Automobilisten in tonnenschweren Tötungsmaschinen…, hörst du dir gelegentlich auch mal selber zu? Das letzte Mal, das ich eine tonnenschwere Tötungsmaschine gefahren habe, die diesen Namen auch verdient (weil es ihr alleiniger Zweck war), war bei der NVA.

Und als Radfahrer auf den Fußweg auszuweichen ist keine
Alternative, das ist nämlich verboten.

Wie? Es interessiert Radfahrer was verboten ist?

Vielleicht einige schon! Ich fahre nicht bei tot über die
Ampel, und auch nicht entgegengesetz der Einbahnstraßen. Und
eben auch nicht über den Fußweg, sondern wenn es sein muss
über die Straße! Und mir ist es scheissegal, wenn ich dabei
Automobilisten ausbremse.

Deine Unkenntniss der STVO beginnt offenbar schon bei §1.

beschrieben. Radfahrer haben kein Nummernschild, die können
dich übelst beschimpfen, dir Prügel androhen und/oder gegen
dein Auto treten. Dann radeln sie hurtig davon und es passiert
ihnen nichts. Und das wissen sie auch.

Bisher waren es immer nur Automobilisten, die mir Prügel
angedroht haben, z.B. wenn ich sie darauf aufmerksame machte,
dass sie mit ihrer scheiss Blechkisten nicht auf dem Radweg
parken sollen.

Ich denke mal, das du ihnen das genauso gesagt hast.

Goetz (Taxifahrer)

Sind alle Taxifahrer so ignorant und überheblich? Genauso wie
ALLE Radfahrer Verkehrsrüpel sind? Danke für den Hinweis.

Sorry, aber Ignoranz, Überheblichkeit und Menschenverachtung lese ich hier nur bei dir.

MfG

Goetz

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Hallo Goetz,

auch wenn so mancher Taxler auch kein Kind von Traurigkeit ist, scheint es mir doch, dass wir in unserem Radlerterroristen hier ein besonders widerspenstiges Exemplar gefunden haben…

In HH scheint man mit solchen Typen etwas entspannter umzugehen. Hier in München wäre er sehr bald unter dem Stollenreifen eines LKW oder wahlweise BMW X5 zu finden…

Es ist ja bei vielen von diesen radikalen Radlergutmenschen eine ähnliche, wenngleich auch nicht ganz so krasse Einstellung anzutreffen. Dass manche Leute das Auto in der Stadt nutzen, weil sie etwas transportieren müssen oder in kurzer Zeit mehrere Stationen anzufahren haben, verstehen diese Leute oftmals allein schon aufgrund der unter ihnen weit verbreiteten Jobs als Lehrer oder sonstiger Beamter / ÖDler nicht.
Mich persönlich kostet ein mosernder Radler ein Lächeln. Ab und an betätigt man halt mal die Hupe am SUV, wenn der Radler auch nach mehreren 100 m nicht auf den Radweg fährt, dann fahren die meisten recht fix zur Seite… :wink:
Bei schönem Wetter fahre ich selbst Rad (ohne angehupt zu werden komischerweise) oder gleich Motorrad. Da passt man dann ja gut dazwischen.

Ach ja, noch eine nette Geschichte: gestern abend bog ich mit dem Motorrad links ab. 2 Spuren, rechts frei bis auf drei Radler, links Autos. Ich fahre ganz rechts mit korrektem Abstand an den drei, natürlich nebeneinander stehenden, Radlern vorbei und stelle mich vor sie. Bin ja eh deutlich schneller web, wenn die Ampel dann auf Grün umschaltet.
Was passiert? Die Typen mosern mich an. Unglaublich.

Ich fürchte, die Fronten verschärfen sich auch wegen dieser unsäglichen Ökodiskussion aktuell immer mehr. Irgendwann fährt man dann trotz größter Vorsicht wirklich mal so einen Deppen platt und wird dann wohl öffentlich gesteinigt…

Grüße,

Mathias

Schonmal was von Gefährdungshaftung gehört?

Achso, damit sind alle Radfahrer und Fussgänger von jeglicher
Sorgfalt und Verantwortung entbunden, oder wie?

Och, der Arme Automobilist. Er ist ja ganz unschuldig, ist er
doch nur mit einer tonnenschweren Tötungsmaschine durch die
Gegend gefahren, und die anderne bösen (von ihm als
minderwertig erachteten) Verkehrteilnehmer sind ihm nur in die
Quere gekommen, und nun muss er auch noch leiden, dass er mit
seiner Tötungsmaschine auch wirklich getötet hat.

Automobilisten in tonnenschweren Tötungsmaschinen…, hörst
du dir gelegentlich auch mal selber zu? Das letzte Mal, das
ich eine tonnenschwere Tötungsmaschine gefahren habe, die
diesen Namen auch verdient (weil es ihr alleiniger Zweck war),
war bei der NVA.

Und als Radfahrer auf den Fußweg auszuweichen ist keine
Alternative, das ist nämlich verboten.

Wie? Es interessiert Radfahrer was verboten ist?

Vielleicht einige schon! Ich fahre nicht bei tot über die
Ampel, und auch nicht entgegengesetz der Einbahnstraßen. Und
eben auch nicht über den Fußweg, sondern wenn es sein muss
über die Straße! Und mir ist es scheissegal, wenn ich dabei
Automobilisten ausbremse.

Deine Unkenntniss der STVO beginnt offenbar schon bei §1.

beschrieben. Radfahrer haben kein Nummernschild, die können
dich übelst beschimpfen, dir Prügel androhen und/oder gegen
dein Auto treten. Dann radeln sie hurtig davon und es passiert
ihnen nichts. Und das wissen sie auch.

Bisher waren es immer nur Automobilisten, die mir Prügel
angedroht haben, z.B. wenn ich sie darauf aufmerksame machte,
dass sie mit ihrer scheiss Blechkisten nicht auf dem Radweg
parken sollen.

Ich denke mal, das du ihnen das genauso gesagt hast.

Goetz (Taxifahrer)

Sind alle Taxifahrer so ignorant und überheblich? Genauso wie
ALLE Radfahrer Verkehrsrüpel sind? Danke für den Hinweis.

Sorry, aber Ignoranz, Überheblichkeit und Menschenverachtung
lese ich hier nur bei dir.

MfG

Goetz

Die
Ausrede mit den nicht benutzbaren Radwegen gehört zumindest in
München ins Reich der Märchen.

Komm mal nach Hamburg. Schlaglöcher, wie sie sonst nur die DDR und Kenia gesehen haben, Büsche, die den Radweg zu 100% in der Breite abdecken, Gullideckel, die 5cm hochstehen, und vor allem: geparkte Blechkisten, die hier keinen Polizisten auch nur am Rande interessieren.

Ansonsten braucht Ihr Euch auch nicht über Hupen und dichtes
Überholen zu wundern. Wer vorsätzlich provoziert, indem er
sich mit 60-100 Kg Gesamtgewicht mit anderen anlegt, die mit
1-3 Tonnen unterwegs sind, sollte dann auch nicht herummosern,
wenn es schief geht…

Das interpretiere ich als Androhung einer vorsätzlichen Tötung. Solchen Leuten gehört der Führerschein abgenommen.

Moin!

Die
Ausrede mit den nicht benutzbaren Radwegen gehört zumindest in
München ins Reich der Märchen.

Komm mal nach Hamburg. Schlaglöcher, wie sie sonst nur die DDR
und Kenia gesehen haben,

Warst Du mal dort?
Ich kenne zumindest einige Ecken in HH und kann das nicht unbedingt bestätigen. Einzelfälle mag es geben, aber daraus ein generelles Recht zur Behinderung anderer Verkehrsteilnehmer abzuleiten, ist einfach vermessen.

Büsche, die den Radweg zu 100% in der
Breite abdecken, Gullideckel, die 5cm hochstehen, und vor
allem: geparkte Blechkisten, die hier keinen Polizisten auch
nur am Rande interessieren.

Böse Welt!

Ich selbst habe in HH schon ab und an ein Ticket erhalten. Allerdings nicht wegen Parkens auf Geh- und Radwegen. Auch wenn man nur schnell etwas Schweres ausladen muss, findet man oft genug sein Auto nach 30 Sekunden verkratzt vor. Das ist mir zu blöd mittlerweile.
Gerade seitens vieler Radler ist absolut null Rücksichtnahme zu erwarten. Kein Wunder, dass so mancher Autofahrer Euch auf dem Kieker hat und knapp überholt.

Ansonsten braucht Ihr Euch auch nicht über Hupen und dichtes
Überholen zu wundern. Wer vorsätzlich provoziert, indem er
sich mit 60-100 Kg Gesamtgewicht mit anderen anlegt, die mit
1-3 Tonnen unterwegs sind, sollte dann auch nicht herummosern,
wenn es schief geht…

Das interpretiere ich als Androhung einer vorsätzlichen
Tötung.

Von mir aus…
Vermeide es besser, mir in die Quere zu kommen… :wink:

Solchen Leuten gehört der Führerschein abgenommen.

Nur gut, dass Du das nicht zu entscheiden hast.

Und bedenke: es ist möglich, mit dem Fahrrad in der Stadt zu fahren und nicht andauernd anzuecken. Ich schaffe das auch und bin sicher nicht langsam unterwegs.

Grüße,

Mathias

Hallo Michael,

Die
Ausrede mit den nicht benutzbaren Radwegen gehört zumindest in
München ins Reich der Märchen.

Komm mal nach Hamburg. Schlaglöcher, wie sie sonst nur die DDR
und Kenia gesehen haben, Büsche, die den Radweg zu 100% in der
Breite abdecken, Gullideckel, die 5cm hochstehen, und vor
allem: geparkte Blechkisten, die hier keinen Polizisten auch
nur am Rande interessieren.

die gibt es schon auch in München, nur Mathias hat offensichtlich nur einen feinen ausgewählten Teil der Münchner Radwege zu fahren. Nichtmal die Wurzeldurchbrüche am Isarradweg, den er angeblich regelmäßig benutzt, kennt er.

Gruß, Karin