Rasender Vater

Tach Richard,

für mich ist rasen nicht auf dem Tacho ablesbar.

ab einer gewissen Geschwindigkeit ist es immer(!) Rasen und 200 ist auf deutschen Straßen m.E. ein gutes Stück über dieser Geschwindigkeit.

Wenn jemand schneller fährt als er selbst dazu in der Lage
ist, dann rast er, gefährdet sich und andere.

Und wie schon gesagt: 200 ist auf deutschen Straßen verantwortungslos.

Wenn Dein genannter Vater allerdings nur 200 fährt wo er
durchaus seinen Fähigkeiten nach und auch der Verkehrslage
entsprechend mit 400 Sachen fhren könnte, dann fährt er doch
recht langsam.

Haha!
Laß mich raten, Du findest Deine Fähigkeiten auch ausreichend um 200 zu fahren!

Nun ein klein wenig zum Hintergrund bei mir.
Ich hab einige Zeit in einer Großstadt Rettungsdienst gefahren und bin seit ettlichen Jahren in einer Kleinstadt bei der freiwilligen Feuerwehr.
Vor einigen Monaten hab ich die Reste eines Fahrers, der so schnell fuhr wie oben genannnt (wurde im Nachhinein von der Polizei geschätzt (ca. 190 km/h)) von der Autobahn geputzt. Es waren glücklicherweis keine Kinder dabei.
Einige Monate davor haben sich zwei LKW ‚geküsst‘.
Bei diesem Unfall wurde eine Halterung der Last eines LKW (ein Autokran) abgeschert. Ein ca. 5 cm dickes, massives Stahlteil.

Auch wenn Du es nicht gerne hörst;
Meiner Meinung nach ist alles was sich deutlich über 130 km/h abspielt unverantwortlich bis hin zum Vorsatz.

Gandalf

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Es ist 1 Kind schon zuviel, besonders wenn es das eigene ist!

Richtig, aber als Argument hier wertlos.

Es war kein Argument, sondern eine Antwort auf diese
Übertreibung, dass es sonst keine Zwanzigjährigen geben würde.

Und sei so lieb und bestimme nicht immer du, welche Antwort
wertlos ist. Besonders wenn du die Ausgangsfrage nicht stellst.

Naja, ich hab sie wenigstens gelesen: Es geht um die Angst einer Mutter um ihre beim Vater mitfahrenden Kinder, richtig?

wenn man ihnen aber jahrelang
erklärt und vorzeigt, dass 200 KM keine Raserei ist, dann darf man sich nicht wundern
wenn 18 Jährige in den Tod rasen

Du darfst mir glauben, daß ich mich mit der Materie
ausreichend auseinandergesetzt habe, und die 18jährigen, die
sich totfahren haben andere Schwächen als Erinnerungen an
Papis Hochgeschwindigkeitsfahrten.

Zeig mir deine Studien?

Vier Jahre Rettungsdienst in einem Wachbereich mit Stadt, Land und Autobahn.

Die ausschließen ,

  1. dass Papis Raserei weder Kinder gefährtet,
  2. als Vorbild genommen werden.

Das hab ich nicht behauptet. Du hast es als wesentliche Ursache für tödliche Unfälle dargestellt, und das ist es nicht (Wo sind eigentlich die Studien die Deine Behauptung stützen?) - tödliche Unfälle mit jungen Fahrern haben wie schon von mehreren hier erwähnt erschreckend häufig mit Alkohol/Drogen zu tun, außerdem mit Selbstüberschätzung - DAS gilt es zu verhindern. Ein probates Mittel, dies zu tun ist übrigens die Strategie, einige Fahrlehrer, die ich mitbekommen durfte anwenden: Mit dem Fahrschüler bei der ersten Autobahnfahrt auf Tempo 200 (sofern es die Umstände und der Stand des Fahrschülers zulassen). Das wirkt Wunder, wirklich. Ich werde diese schweißnassen Hände - meine :smile: - nie vergessen.

  • in diesem Thread in keinster Weise Thema!

Für dich mag Kindererziehung und Elternverhalten, nur
themenbezogen sein, dann bleib beim Thema!
Dir geht es darum, dass 200 KM keine Raserei ist.
Dann schreib das und aus.

Das hab ich nicht behauptet.
Nein, mir geht es um eine praktikable Lösung für die Fragestellung.
Und die sehe ich nunmal eben darin, ihre Angst ein wenig zu hinterfragen und darin, mit ein bischen Geschick und Einfühlungsvermögen auf den Vater zuzugehen.

Ich sehe bei der Frage von Doro eine Menge Themen aufkommen,
also versuche nicht wie immer zu bestimmen, was in einem
Thread in >>>keinster

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Hallo Kari,

Und ich glaube, daß wenn die Wenns einigermaßen eingehalten
werden, die Kinder auch nicht aufgrund ihres späteren eigenen
Rasertums zu frühen Verkehrstoten werden.

Das kommt darauf an, wie man mit der Sache umgeht.
Doro hat geschrieben, dass ihre Kinder 200 KM

die finden das natürlich ganz super toll

super toll finden und da sehe ich das Problem.

200 KM fahren, ist eine ernste Sache…das soll man seinen Kindern vermitteln.

Es geht nicht um eine Autotype, nicht um 150…180…200 KM!
Ich setzte vorraus, dass den Witterungen und Straßenverhältnissen
nach gefahren wird.
Es geht darum, dass wenn der Vater begeisterter Raser ist, er was falsches seinen Kindern vermittelt.

Wenn ich mit Kind schneller fahre, muss es wissen das es keine Gaudi
ist, sondern eine ernste Sache ist.

Für Gaudi und toll finden, gibt es Krims und Jahrmärkte.
Grüße an dich von
Kerbi

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190 auch noch? 170? 130? 90? WO ist die Grenze und warum?

Naja, in Ortschaften ist die Grenze 50, auf der Landstraße
100, in anderen Ländern auf der Autobahn 120-130. Also soooo
abwegig scheint die Idee mit der Grenze wohl nicht zu sein.

Das ist so eine Frage… Gibt’s da weniger oder weniger schwere Unfälle?
Das wär doch mal ein Punkt, wo ne Statistik ganz interessant wäre.
Ich hab via Google auf die Schnelle dies hier gefunden: http://www.iif.ie/policybriefs/polroadac.htm

Hm. Sieht nicht so aus, oder?

Gruß,

Malte.

Hi,

Die Marke allein nicht. Ein größeres, teureres und neures Auto
ist aber defintiv ein besserer Schutz als eine alte
Klapperkiste (bei gleicher Geschwindigkeit).
Da gibt’s nix zu halten, das sind schlichte technische Fakten.

Das relativiert sich aber mit wachsender Geschwindigkeit. Wenn
du mit einem Twingo und einem Mercedes mit 50 Sachen gegen
eine Mauer fährst, dann steht der Mercedes ganz klar besser
da. Aber bei 200 Sachen sehen sich aber die entstehenden
Blechklumpen zum Verwechseln ähnlich.

Da ist wohl was dran, allerdings kannst Du mit nem Mercer Unfälle vermeiden, denen meine Klapperkiste nicht mehr entfliehen kann. Es bleibt Abwägungssache, und es liegt im Wesen von Abwägungen, daß sie individuell und immer einen guten Streit wert sind :smile:

Oh, für Dich. Für mich zum Beispiel nicht. Ich hatte mal ne
C-Klasse als Leihwagen, also ein kleineres Mercedes-Modell,
und die fand ich bei 200 recht schmusig. Mein Peugeot 205
allerdings fängt bei 160 an, Angst zu machen :smile:

Du denkst im ernst, dass diese Geschwindigkeit in einem
C-Klasse weniger gefährlich ist, nur weil es weniger
„rumpelt“??

Nein. Weil er auf Lenkbewegungen zuverlässiger reagiert, kürzere Bremswege hat, nicht so schnell ins Schleudern gerät und durch weniger Streß mehr Konzentrationsfähigkeit für den Verkehr übrig lässt. Deshalb ist es weniger gefährlich.

Worauf ich hinaus will: Dein Empfinden ist durchaus zulässig,
aber es ist total subjektiv.

Seit wann ist die Zahl 200km/h subjektiv? Subjektiv ist eher
dein Gefühl, dass es sicher ist.

Das sag ich gar nicht. Ich sag „Es kommt drauf an.“.

DU musst Dich ungeheur konzentrieren.

JEDER muss sich bei 200 Sachen ungeheuer konzentrieren!

Es gibt nicht nur schwarz oder weiß.
Magst Du mir glauben, daß es Autofahrer gibt, die mit Tempo 150 auf einer fast leeren Autobahn überfordert sind?
Magst Du mir glauben, daß das nicht ALLE sind?

Gruß,

Malte.

Hallo Malte,

Und sei so lieb und bestimme nicht immer du, welche Antwort
wertlos ist. Besonders wenn du die Ausgangsfrage nicht stellst.

Naja, ich hab sie wenigstens gelesen: Es geht um die Angst
einer Mutter um ihre beim Vater mitfahrenden Kinder, richtig?

Dass du die Ausgangsfrage gelesen hat, habe ich angenommen.
Liest du nochmal meinen Satz durch? Ich stelle dir nochmal deinen und meinen Satz rein.

Richtig, aber als Argument hier wertlos.

Und sei so lieb und bestimme nicht immer du, welche Antwort
wertlos ist. Besonders wenn du die Ausgangsfrage nicht stellst

Du kannst schreiben, für dich wertlos, das bleibt dir überlassen.
Aber stelle keine allgemein gültigen Behauptungen auf. ok?

Zu deinem nächsten Absatz, da erklärst du was für ein Experte du in der Materie von Jugendlichen bist. Verharmlost *Papis Hochgeschwindigkeitsfahrten*, damit ja kein Papi zum Nachdenken anfängt, und fährst mal so drüber dass die 18jährigen, die sich totgefahren haben, andere Schwächen gehabt haben.

Du darfst mir glauben, daß ich mich mit der Materie
ausreichend auseinandergesetzt habe, und die 18jährigen, die
sich totfahren haben andere Schwächen als Erinnerungen an
Papis Hochgeschwindigkeitsfahrten.

Du darfst mir glauben, dass ich mich mit der Materie auch auseinandergesetzt habe und zwar mit Kindererziehung und ihren Folgen.
Dadurch schließe ich nichts ausdrücklich aus und schon gar nicht, die Vorbildfunktion.
Und was heißt ausreichend?
Meinst du ausreichend, um mir seichte Polemik unter meine Artikel zu schreiben.
Ausreichend, für die Fragestellerin…fürs ganze w-w-w?

Zeig mir deine Studien?

Vier Jahre Rettungsdienst in einem Wachbereich mit Stadt, Land
und Autobahn.

Aha, sagt aber auch noch nicht viel über dein Wissen aus.

Ich meine die Studien, wo du

Die ausschließen ,

  1. dass Papis Raserei weder Kinder gefährtet,
  2. als Vorbild genommen werden.

Das hab ich nicht behauptet.

Doch, lese dir deine Schreiberei nochmal durch.

Du hast es als wesentliche
Ursache für tödliche Unfälle dargestellt,

Wo habe ich es als wesentliche Ursache dargestellt?
Ich habe geschrieben:

wenn man ihnen aber jahrelang
erklärt und vorzeigt, dass 200 KM keine Raserei ist, dann darf man sich nicht wundern wenn 18 Jährige in den Tod rasen

Obendrüber stand noch „Raserei und Gaudi“

und das ist es nicht

Wenn du gleich ordentlich lesen würdest, bräuchtest du nicht immer
endlose Threads erzeugen, nur weil man deinen falschen Behauptungen
entgegen schreiben muss.

(Wo sind eigentlich die Studien die Deine Behauptung stützen?)

Nachdem ich im Gegensatz zu dir, keine allgemeingültigen Behauptungen schreibe, sondern ich mich nur nicht wundere, brauche ich keine Studien vorzulegen.

Ich schreibe weder Artikel mit

als Argument hier wertlos
Würde man das konsequent umsetzen, hiesse das überhaupt mit Kindern Auto zu fahren. Bus, Bahn und Flugzeug übrigens auch nicht.
mit der Materie ausreichend auseinandergesetzt habe,
und die 18jährigen, die sich totfahren haben andere Schwächen als Erinnerungen an Papis
in diesem Thread in keinster Weise Thema!
Darfst Du denken, ist hier aber überhaupt nicht Thema
so wie von Dir dargestellt auch nicht richtig

Du kannst zwar ganz toll z.B. im Eso-Brett schreiben,
aber wenig von dem umsetzen.

  • tödliche Unfälle mit jungen Fahrern haben wie schon von
    mehreren hier erwähnt erschreckend häufig mit Alkohol/Drogen
    zu tun, außerdem mit Selbstüberschätzung - DAS gilt es zu
    verhindern.

Da hast du aber selber geschrieben, dass das nicht Thema ist.
Warum kommst du schon wieder damit?

Außer Selbstüberschätzung von dir und Rasern, passen Alk und Drogen nur soweit zum Thema, dass Suchtverhalten anerzogen und auch teilweise vorgelebt werden.
Worauf ich anspielte, mit dem vorlebennicht zu Rasen!

Ein probates Mittel, dies zu tun ist übrigens die Strategie, einige Fahrlehrer, die ich mitbekommen durfte anwenden: Mit dem Fahrschüler bei der ersten Autobahnfahrt auf Tempo 200 (sofern es die Umstände und der Stand des Fahrschülers zulassen). Das wirkt Wunder, wirklich. Ich werde diese schweißnassen Hände - meine :smile: - nie vergessen.

Gut und schön, nachdem ich einige Zeit beim ÖAMTC gearbeitet habe,
weiß ich, dass Fahrschulen nur einen Teil der Verkehrserziehung übernehmen können.
Viel wichtiger ist es, Kindern von klein auf, die Gefahren von Rasern,
sowohl in der Stadt als auch auf der Autobahn zu zeigen.
Der ÖAMTC ist sehr bestrebt, Elternkurse, Schülerkurse und dann erst
Crashkurse kostenlos durchzuführen.

Außerdem dürft deine Ausfahrt als Fahrschüler nicht wirklich gewirkt haben, denn du bist ja einer, der sehr wortreich Tempo 200 verteidigt.
Du widersprichst dir.

Für dich mag Kindererziehung und Elternverhalten, nur
themenbezogen sein, dann bleib beim Thema!
Dir geht es darum, dass 200 KM keine Raserei ist.
Dann schreib das und aus.

Das hab ich nicht behauptet.

Lese dir deine Antworten noch mal durch, du hast alles Mögliche geschrieben, nur nicht das 200 Km eine Raserei ist.

Nein, mir geht es um eine praktikable Lösung für die
Fragestellung.

Ja in der Richtung, das 200 KM keine Raserei ist, das man Kindern
„Nicht Rasen“, nicht vorleben soll, weil das Rasen keine Auswirkung aufs Kind hat usw.

Und die sehe ich nunmal eben darin, ihre Angst ein wenig zu
hinterfragen

Warum?
Darf ich dich erinnern :wink:

Das wirkt Wunder, wirklich. Ich werde diese schweißnassen Hände -:meine :smile: - nie vergessen.

und darin, mit ein bischen Geschick und
Einfühlungsvermögen auf den Vater zuzugehen.

Damit er mit ihren Kindern Rasen darf?

Ich sehe bei der Frage von Doro eine Menge Themen aufkommen,
also versuche nicht wie immer zu bestimmen, was in einem
Thread in >>>keinster

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Hallo Doro!

ohne jetzt auf den geamten Inhalt einzugehen (ich denk mal,
inzwischen hatten wir einfach alles schonmal und bei mir
drängt leider die Zeit),

Schon okay!

Würdest du denn mit deinem Patenkind auch mit dieser
Geschwindigkeit fahren? Und frag doch mal die Mutter deines
Patenkindes, wie sie darüber denkt.

Ich würde es nicht machen - aber das liegt vor allem daran, daß mein Auto das nicht tut und ich wie gesagt hier in der Gegend in die Verlegenheit nicht käme… Ich freu mich schon, wenn ich auf der A66 durchgehend 120 fahren kann. Naja, und ich geb zu, daß ich das wahrscheinlich auch sonst nicht machen würde, weil es mir zu stressig wäre… Aber das gilt auch wenn ich allein fahre… Und die 180 auf der menschenleeren, trockenen Autobahn würde ich, glaube ich, auch mit Anna fahren (das sind dann die 20 km/h Unterschied, bei denen es mir zu schnell wird - meine persönliche Schmerzgrenze für mich als Fahrer - wobei sich das vielleicht auch wieder mit dem genutzten Auto ändern würde, wenn ich denn mal ein schnelles regelmäßig führe, denn mit einem unbekannten Auto würde ich es auch wieder nicht machen).
Tja, und zur Mutter - im Stadtverkehr ist sie selbst mit beiden Kindern zügig unterwegs und ich denke, sie würde mir so weit vertrauen, daß ich der Situation angemessen fahre…
Tja, schwieriges Thema irgendwie… und ich kann nur sagen - würde sie mir sagen, daß sie das nicht möchte, würd ich’s nicht machen oder Anna nicht mitnehmen. Übertragen auf Deine Situation - versuch einfach mit dem Vater zu sprechen…

Liebe Grüße
Kari

Mehr oder weniger, und manchmal sogar durchaus beeinflußbar.

Liebe Grüße auch an dich,
Doro

Hallo Kerbi!

200 KM fahren, ist eine ernste Sache…das soll man seinen
Kindern vermitteln.

Einverstanden… Das ist kein Spaß, dabei wird nicht rumgehampelt, nicht am Radio gespielt, sondern auf den Verkehr geachtet. Richtig!

Es geht nicht um eine Autotype, nicht um 150…180…200 KM!
Ich setzte vorraus, dass den Witterungen und
Straßenverhältnissen
nach gefahren wird.
Es geht darum, dass wenn der Vater begeisterter Raser ist, er
was falsches seinen Kindern vermittelt.

Naja, ob begeisterter Raser oder Gerne-schnell-Fahrender wissen wir nun so genau nicht - für mich gibt’s da Unterschiede, wobei das eben auch charakter- und vertrauensabhängig ist…
Wie gesagt - Spaß isses keiner, aber das ist Autofahren generell nicht… Von daher würde ich zum Bleistift auch generell den Kindern beibringen, daß ich mich beim Fahren konzentrieren muß und eben nicht für sie da bin (zum Reden schon, aber nicht für sonstiges…) Bzw. daß wir dann anhalten müssen oder aber der Beifahrer so vorhanden der Ansprechpartner ist…

Soviel im Moment dazu, ich hab’s eilig!
Grüßle
Kari

dito!
Hallo.

Machst Du aber auch, selbst, wenn Du nur max. 120 fährst -
denn es sind andere unterwegs, die noch ganz anderes Tempo
fahren … und es ist wirklich nicht entscheidend, ob Du wem
oder ob Dir wer mit 200+ hinten rein rauscht.

Das ist so ein Schwachsinn, da weiß man gar nicht, was man
darauf anworten soll.

Na, offensichtlich gelingt es Dir ja doch …

Natürlich macht es einen riesen Untenschied, ob man 120 oder 200 fährt

Du können lesen? Ja? Dann erst mal tun! Hier noch mal im Fettdruck, extra für Dich : und es ist wirklich nicht entscheidend, ob Du wem oder ob Dir wer mit 200+ hinten rein rauscht. Das ist, falls Du es wirklich nicht unterscheiden kannst, etwas ganz anderes, als das, was Du hier in meine Aussage phantasierst.

Die Reaktionszeiten
sinken, der Bremsweg verlängert sich, die Bodenhaftung sinkt,
der Wagen neigt in Kurven schneller zum Auszubrechen und dass
die Aufprallenergie quadratisch mit der Geschwindigkeit
wächst, sollte sich doch allmählich mal rumgesprochen haben.

Anscheinend kannst Du, im Gegensatz zu mir, weiße Schrift auf weißem Hintergrund entziffern … hatte ich das Gegenteil behauptet?

Hast Du Vertrauen zu einem Fahrer,
dann ist das gefahrene Tempo erst mal
zweitrangig.

Ich würde mich auf ein bloßes Vertrauen nicht verlasssen.
Selbstüberschätzung ist Unfallursache Nummer 1 und jeder
Fahrer, der einen Unfall verursacht, hat mit Sicherheit darauf
„vertraut“, dass nichts passiert oder denkst du die Unfälle
sind geplant?

Nochmal Hallo! Es ging um Doros Ängste und ihr Vertrauen zu dem Fahrer!

Den Winzlingen macht das natürlich Spaß - und wenn Du dafür
sorgst, dass Dein Ex nicht mehr so schnell mit ihnen fährt,
hast Du im Grunde nix gekonnt, denn die holen sich den Spaß
später als Mitfahrer bei anderen oder noch später, wenn sie
selbst durch die Gegend heizen wie die Geschwitzten.

Natürlich! Wenn die Eltern schnell gefahren sind, dann fahren
Kinder später erst recht langsam, weil sie ihren Spaß schon
hatten…??

Das entnimmst Du welcher Aussage von mir, und auf welchem Planeten wird so eine verquere Logik angewandt?

Das glaubst du doch nicht im ernst?

Und auch nicht im Walter. Deshalb schrub ich es ja auch nicht.

Im Gegenteil aus eigener Erfahrung kann ich bestätigen, dass Kinder
von rasenden Eltern selbst fahren wie die Bekloppten.

Ja, die richtige Mutter hatte selbst auch keine Kinder. Natürlich nehmen Heranwachsende zunächst ihre Eltern als Vorbild. Weshalb ich auch schrub (was Du freundlicherweise als Einziges zu zitieren vergessen hast) "Der Ansatzpunkt sollten also die Kinder sein, und wie Du ihnen beibringst, was passieren kann, wenn … s.o."

Es werden Dir übrigens viele Benutzer dieses Forums bestätigen können, dass ich nicht zu den Fans der gewohnheits- und gewerbsmäßigen Raser zähle. Ich habe mich mit einigen, die m.E. verantwortungslos fahren (oder das hier manchmal vorgeben), schon auf das Heftigste gezofft …

Und bevor Du hier „Fassungslos!“ und „Schwachsinn“ in die Gegend plärrst, befasse Dich bitte mit den Themen „sinnerfassendes Lesen“ und „korrektes Zitieren“ - dann musst Du auch keine Aussagen in Postings halluzinieren, die nicht gemacht worden sind.

Trotzdem Gruß,
kw

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Das gibts doch gar nicht!
Hallo,

offensichtlich bin ich da in ein Fettnäpfchen getreten. Versuchen wir trotzdem mal sachlich zu bleiben.

Natürlich macht es einen riesen Untenschied, ob man 120 oder 200 fährt

Du können lesen? Ja? Dann erst mal tun! Hier noch mal im
Fettdruck, extra für Dich : und es ist wirklich nicht
entscheidend, ob Du wem oder ob Dir wer mit 200+ hinten rein
rauscht.

Und wenn du es noch fetter, noch größer und noch mehr unterstreichst, die Behauptung, dass Raserei ok ist, nur weil andere ebenfalls schnell fahren, ist und bleibt Schwachsinn und ist aller unterste Talkshow-Polemik!
Und wenn es noch so egal ist, ob Du wem oder ob Dir wer mit 200+ hinten rein rauscht. Was ist das für ein Argument? Als ob es nur diese beiden Unfallsszenarien gäbe…

Anscheinend kannst Du, im Gegensatz zu mir, weiße Schrift auf
weißem Hintergrund entziffern … hatte ich das Gegenteil
behauptet?

Ja, hast du. Du hast geschrieben, dass man seinen Kindern die selbe Gefahr aussetzt, ob man 120 oder 200 fährt:

Zitat:

Das heißt aber doch noch lange nicht, dass man
seine Kinder
dieser unnötigen Gefahr aussetzen muß.

Machst Du aber auch, selbst, wenn Du nur max.
120 fährst

Zitatende.

Nochmal Hallo! Es ging um Doros Ängste und ihr
Vertrauen zu dem Fahrer!

Hallo zurück! Vertrauen ist ja schön und gut, aber wenn der Vater mit seinen Kindern 200 Sachen fährt, hat das imho mit Vertrauen nichts mehr zu tun, es sei denn der Vater heißt Michael Schumacher und die Autobahn ist extra zu diesem Zwecke gesperrt.

Natürlich! Wenn die Eltern schnell gefahren
sind, dann fahren Kinder später erst recht
langsam, weil sie ihren Spaß schon hatten…??

Das entnimmst Du welcher Aussage von mir?

Folgender:

Den Winzlingen macht das natürlich Spaß - und
wenn Du dafür sorgst, dass Dein Ex nicht mehr so
schnell mit ihnen fährt,
hast Du im Grunde nix gekonnt, denn die holen
sich den Spaß später als Mitfahrer bei anderen
oder noch später, wenn sie
selbst durch die Gegend heizen wie die
Geschwitzten

Der obige Vorwurf der Sinnlosigkeit einer gedrosselten Geschwindigkeit, weil sich dann die Kids später ihren Spaß nachholen, ist ja nur dann angebracht, wenn umgekehrt bei rasanterer Fahrweise der Eltern die Kids später auf ihren Spaß verzichten und dann langsamer fahren. Das ist aber gerade nicht der Fall, sondern es ist gerade umgekehrt.

Ja, die richtige Mutter hatte selbst auch keine
Kinder.

??

Natürlich nehmen Heranwachsende zunächst ihre Eltern als
Vorbild. Weshalb ich auch schrub (was Du freundlicherweise als
Einziges zu zitieren vergessen hast) "Der Ansatzpunkt
sollten also die Kinder sein, und wie Du ihnen beibringst, was
passieren kann, wenn … s.o."

Ungefähr so:
„So liebe Kinder, fahrt später ja nicht zu schnell, das kann ganz böse enden!
So, und nun nehmt eine aufrechte Sitzposition, sonst brecht ihr euch noch sämtliche Knochen, wenn Mami jetzt gleich durch die Straßen heizt.“

Das was man sagt, sollte doch zu dem, was man tut, irgendwie passen…

Gruß
Oliver

Hi,

Es bleibt Abwägungssache, und es liegt im
Wesen von Abwägungen, daß sie individuell und immer einen
guten Streit wert sind :smile:

Ja stimmt, aber wenn die eigenen Kinder an Bord sind, sollte man die Abwägungen doch etwas in Richtung Sicherheit verschieben.

Nein. Weil er auf Lenkbewegungen zuverlässiger reagiert,
kürzere Bremswege hat, nicht so schnell ins Schleudern gerät
und durch weniger Streß mehr Konzentrationsfähigkeit für den
Verkehr übrig lässt. Deshalb ist es weniger gefährlich.

Das ist jetzt zwar etwas offtopic. Aber soviel sicherer ist es gar nicht. Verhaltensforscher nennen es „Risiko-Homöostasie“, es bedeutet, dass Menschen ihr Verhalten an geänderte Risikien derat anpassen, dass sich das gesamte Risiko dadurch fast nicht ändert. Das heißt, wenn man ABS hat, fährt man unbewusst so viel schneller, bis der ABS-Effekt kompensiert ist.

Es gibt nicht nur schwarz oder weiß.
Magst Du mir glauben, daß es Autofahrer gibt, die mit Tempo
150 auf einer fast leeren Autobahn überfordert sind?
Magst Du mir glauben, daß das nicht ALLE sind?

Natürlich gibt es solche und solche, aber bei 200 km/h finde ich schon dass eine Grenze überschritten ist. Hier dürfte es nur noch ganz wenige geben, die damit zurecht kommen (Formel-1-Fahrer vielleicht). Aber ich glaube, jetzt wird eine weitere Diskussion etwas mühselig.

Daher Ende und Gruß
Oliver

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offensichtlich bin ich da in ein Fettnäpfchen getreten.

Du stehst mitten drin, aber schaköng a son Hut.

Versuchen wir trotzdem mal sachlich zu bleiben.

Versuch gescheitert.

Und wenn du es noch fetter, noch größer und noch mehr
unterstreichst, die Behauptung, dass Raserei ok ist,

ICH_HABE_DAS_NICHT_BEHAUPTET! Zufrieden?

nur weil andere ebenfalls schnell fahren, ist und bleibt Schwachsinn
und ist aller unterste Talkshow-Polemik!

Wunderbar, dass Du so sachlich bleibst … aber wer nicht anders kann …

allerunterste Talkshow- Polemik ist das böswillige Verdrehen und Verfälschen von Aussagen; von daher schlägt der Vorwurf massiv auf Dich zurück.

Und wenn es noch so egal ist, ob Du wem oder ob Dir wer mit
200+ hinten rein rauscht. Was ist das für ein Argument? Als ob
es nur diese beiden Unfallsszenarien gäbe…

Ich habe mich auf das ursprüngliche Anliegen von Doro zu beziehen versucht, nicht auf Unfallursachen und -szenarien. Wir sind hier bei „Eltern/Kinder“; wenn Du eine Grundsatzdiskussion über Fahrverhalten und Geschwindigkeiten anfangen willst, bist Du im falschen Brett.

hatte ich das Gegenteil behauptet?

Ja, hast du. Du hast geschrieben, dass man seinen Kindern die
selbe Gefahr aussetzt, ob man 120 oder 200 fährt:

Erstens beherrsche ich die Grammatik, so dass man bei mir nicht auf die Idee kommt, die Gefahr zu bemitleiden, und zweitens schrieb ich

Zitat:

Das heißt aber doch noch lange nicht, dass man
seine Kinder
dieser unnötigen Gefahr aussetzen muß.

Machst Du aber auch, selbst, wenn Du nur max.
120 fährst

Zitatende.

Es wäre, so viel zum Thema „korrektes Zitieren“, noch effizienter, wenn Du nicht nur Absätze, sondern gleich ganze Sätze in der Reihenfolge vertauschst …

Hallo zurück! Vertrauen ist ja schön und gut, aber wenn der
Vater mit seinen Kindern 200 Sachen fährt, hat das imho mit
Vertrauen nichts mehr zu tun, es sei denn der Vater heißt
Michael Schumacher und die Autobahn ist extra zu diesem Zwecke
gesperrt.

… iyho … ich habe meine … auf dieser Basis ist besser zu diskutieren als auf der von wildem Hineininterpretieren.

Den Winzlingen macht das natürlich Spaß - und
wenn Du dafür sorgst, dass Dein Ex nicht mehr so
schnell mit ihnen fährt,
hast Du im Grunde nix gekonnt, denn die holen
sich den Spaß später als Mitfahrer bei anderen
oder noch später, wenn sie
selbst durch die Gegend heizen wie die
Geschwitzten

Der obige Vorwurf der Sinnlosigkeit einer gedrosselten
Geschwindigkeit, weil sich dann die Kids später ihren Spaß
nachholen,

Ach so, ich habe also behauptet, es sei sinnlos, mit gedrosselter Geschwindigkeit zu fahren? Es wird immer doller mit Dir.

Natürlich nehmen Heranwachsende zunächst ihre Eltern als
Vorbild. Weshalb ich auch schrub (was Du freundlicherweise als
Einziges zu zitieren vergessen hast) "Der Ansatzpunkt
sollten also die Kinder sein, und wie Du ihnen beibringst, was
passieren kann, wenn … s.o."

Ungefähr so:
„So liebe Kinder, fahrt später ja nicht zu schnell, das kann
ganz böse enden! So, und nun nehmt eine aufrechte Sitzposition, sonst
brecht ihr euch noch sämtliche Knochen, wenn Mami jetzt gleich durch
die Straßen heizt.“

Du setzest Dich dem Vorwurf der Bösartigkeit (wohlgemerkt, nicht, wegen Sarkasmus in der Aussage, sondern weil Du mir dieses dumme Zeug als von mir ausgesagt unterschieben willst) aus.

Das was man sagt, sollte doch zu dem, was man tut, irgendwie
passen…

Da gebe ich Dir völlig recht, und deswegen sage ich auch nur noch *PLONK*

Hallo Doro,

Soll ich diese Verantwortungslosikeit hinnehmen in der
Hoffnung, dass schon nichts passiert?

tja, was heißt hinnehmen. Wie willst du ihn beeinflussen, damit er langsamer als 200 km/h fährt? Dir bleibt nichts anderes übrig, als ihm deine Meinung dazu zu sagen und ihn um eine verantwortungsbewußte Fahrweise zu bitten.

Ist es zu viel
Einmischung, wenn ich ihn darauf anspreche (er wird es sowieso
herunterspielen)?

spielt das eine Rolle ob es Einmischung ist?
Ich kann dein Entsetzen nachvollziehen. Aber drehe mal die Rollen um: würdest du dir vom Ex sagen lassen wie du Auto fahren sollst?
Wie bereits geschrieben, ich würde ihm ruhig eine ungefragte Meinung dazu sagen, aber gleichzeitig damit rechnen, dass ihn diese nicht beeinflussen wird.

viele Grüße
claren

Gähn…

Wir sind hier bei „Eltern/Kinder“; wenn Du eine
Grundsatzdiskussion über Fahrverhalten und Geschwindigkeiten
anfangen willst, bist Du im falschen Brett.

Also wenn Logik, in diesem Brett nicht erwünscht ist, bin ich wohl tatsächlich im falschen Brett…

Hallo,

Es bleibt Abwägungssache, und es liegt im
Wesen von Abwägungen, daß sie individuell und immer einen
guten Streit wert sind :smile:

Ja stimmt, aber wenn die eigenen Kinder an Bord sind, sollte
man die Abwägungen doch etwas in Richtung Sicherheit
verschieben.

Das denke ich nicht, und ich erklär Dir auch warum:

Aus dem einfachen Grunde, daß man im Falle eines Verkehrsunfalles immer , ob mit oder ohne Kids an Bord, damit rechnen muß, daß Dritte mit „hineingezogen“ werden. Die eigenen Kinder liegen einem natürlich besonders am Herzen, das ist schon richtig, aber ist deshalb ein unbekanntes Leben weniger wert? Ich denke nicht.

Deshalb sollte man immer so fahren, wie man sich sicher fühlt abzüglich einer „Sicherheitstoleranz“. Also immer ein Stückchen unter’m Limit. Immer.

Nein. Weil er auf Lenkbewegungen zuverlässiger reagiert,
kürzere Bremswege hat, nicht so schnell ins Schleudern gerät
und durch weniger Streß mehr Konzentrationsfähigkeit für den
Verkehr übrig lässt. Deshalb ist es weniger gefährlich.

Das ist jetzt zwar etwas offtopic. Aber soviel sicherer ist es
gar nicht. Verhaltensforscher nennen es „Risiko-Homöostasie“,
es bedeutet, dass Menschen ihr Verhalten an geänderte Risikien
derat anpassen, dass sich das gesamte Risiko dadurch fast
nicht ändert. Das heißt, wenn man ABS hat, fährt man unbewusst
so viel schneller, bis der ABS-Effekt kompensiert ist.

Die Falle ist hinterhältig, das stimmt. Gutes Argument. Zumal ABS den Bremsweg ja erstmal verlängert, was man ja auch gerne vergisst. Na, aber zumindest behält die Aussage für vergleichbare Geschwindigkeiten und Szenarien ihre Gültigkeit, und das Auto war ja auch nur ein Nebenaspekt.

Es gibt nicht nur schwarz oder weiß.
Magst Du mir glauben, daß es Autofahrer gibt, die mit Tempo
150 auf einer fast leeren Autobahn überfordert sind?
Magst Du mir glauben, daß das nicht ALLE sind?

Natürlich gibt es solche und solche, aber bei 200 km/h finde
ich schon dass eine Grenze überschritten ist. Hier dürfte es
nur noch ganz wenige geben, die damit zurecht kommen
(Formel-1-Fahrer vielleicht). Aber ich glaube, jetzt wird eine
weitere Diskussion etwas mühselig.

Das ist sie schon die ganze Zeit :smile: Ich verstehe immer noch nicht, warum diese Zahl 200 so eine magische Grenze ist - schient’s ja für einige zu sein. Liegt das daran, daß das eine Geschwindigkeit ist, bei der sich die „guten Autos“ von den „Klapperkisten“ absetzen? Die viele mangels entsprechender Karre nicht oder nur ganz selten erreichen?

Daher Ende und Gruß

Auch recht :smile: Vielleicht bekommen wir ja von Doro ne Rückmeldung, ob und wie sie ihre ursprüngliche Frage gelöst hat. Würde mich interessieren.

Auch Gruß,

Malte.

Hallo Claren,

was soll sie da machen, wenn Tempo 200 zu schnell für sie ist?
Sie wird sagen, fahr nicht so schnell und dann?

Dann hört sie bestenfalls „Liebling, ich fahre der Situation angemessen“, bis zu „Sei nicht hysterisch“.

Jetzt haben in diesem Thread doch sehr viele so reagiert :wink:

Soll ich diese Verantwortungslosikeit hinnehmen in der
Hoffnung, dass schon nichts passiert?

tja, was heißt hinnehmen.

Hinnehmen heißt, nicht zu reagieren, man läßt es so wie es ist.
Auf die Auswirkung auf die Kinder bezogen, eine sehr desdruktive Angelegenheit.

Wie willst du ihn beeinflussen,

Habe ich schon geschrieben :wink:

damit er langsamer als 200 km/h fährt? Dir bleibt nichts
anderes übrig, als ihm deine Meinung dazu zu sagen und ihn um
eine verantwortungsbewußte Fahrweise zu bitten.

Diese verantwortungsbewusste Fahrweise wird aber recht unterschiedlich
gesehen.
Da sollte man auf einen Nenner kommen, der beiden gerecht wird.

200 km sind da zu hoch, außer der Typ fährt sonst 240 km. :wink:

Ist es zu viel
Einmischung, wenn ich ihn darauf anspreche (er wird es sowieso
herunterspielen)?

Da spricht schon mal eine Menge Erfahrung in diese Richtung.
Ich könnte mir vorstellen, dass Tempo schon öfter das Thema war,
und runtergespielt wurde.
Das bekommen teilweise auch die Kinder mit, kein hilfreicher Schritt
um Kinder nicht zu gefährden.

Der Papa fährt so toll schnell, die Mama zickt nur rum.
Sie muss sich jetzt überlegen, dem Rambo nicht zu nahe zu treten,
hallo…!!!

spielt das eine Rolle ob es Einmischung ist?

Sonst würde sie nicht fragen.

Ich kann dein Entsetzen nachvollziehen.

Ich nicht, ich entsetze mich nicht, ich tu etwas dagegen.

Aber drehe mal die
Rollen um: würdest du dir vom Ex sagen lassen wie du Auto
fahren sollst?

Soviel ich mitbekommen habe, ist sie der Meinung, dass
Raserei ihre Kinder gefährdet, so human dem Ex gegenüber, dass sie nur 200km erschrecken.

Wie bereits geschrieben, ich würde ihm ruhig eine ungefragte
Meinung dazu sagen, aber gleichzeitig damit rechnen, dass ihn
diese nicht beeinflussen wird.

Darum muss sie mit den Kindern reden, das verschobene *Weltbild* dass Mama und Papa es schon richten werden, beseitigen.
Rasen ist nicht toll, da stimmt was nicht in ihrer Einstellung.
Ich brauche es dir ja nicht zu sagen, dass Kinder Geschwindigkeiten
nicht richtig Wahrnehmen können.
Aber man kann sie leicht begeistern, ohne eine Gefahr zu erkennen.
Da ist mir zu viel Beeinflussung im Spiel, in die falsche Richtung.
Wie stur manche Männer im Bezug auf ihr geliebtes Fahrzeug und ihr Tempo sind, ihre Kinder sollten ihnen wichtiger sein.

Man sollte den Kindern lernen, dass Mamas nicht immer überreagieren, das sie selber lernen müssen stop zu sagen, um nicht überfahren zu werden.
Bei mir kommt gerade ein kleines Emanzengefühl durch :wink:
Naja, waren heute auch genug Machos am schreiben am Autosektor.

Grüße an dich
von Kerbi

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Hallo Doro,

meine Schulkameraden haben mich hie und da drum beneidet, dass ich in keinem Auto mitfahren musste, sondern im Zug rumrennen, alles mögliche spielen usw. konnte. Bisschen komisch fanden sies schon, dass ich mich mit Kühlersternen, Wirbelstromvergasern, prismatisch verzögerten Nockenwellen und so nicht auskenne, aber sie sind sehr ruhig geworden, als ich ihnen erzählt habe, wie ich zwischen Ulm und München das erste Mal 200 gefahren war (war Ende der sechziger/Anfang der siebziger Jahre mit dem PKW nicht denkbar, aber mit der E 03 vorne dran gings sehr gut).

Dieses bloß als Empfehlung, wie man die Geschwindigkeitsräusche von Vater und Kindern gänzlich ungefährlich und sogar noch mit Zeit und Aufmerksamkeit für Gefüllte Kalbsbrust und Stadtlandfluss unter einen Hut bringen kann, ohne jemanden bremsen zu müssen.

Wenn man von Norden her Richtung Schwarzwald fährt, wird 270 ab Köln, 250 ab Hannover streckenweise gefahren.

Wenn man im Kölner ICE rechtzeitig reserviert, kann man sogar Plätze bekommen, von denen aus man bei dieser Geschwindigkeit vorne raus dem Piloten über die Schulter schauen (und auf einigen Abschnitten der Westerwaldlinie den Leutz in den Blechbüchsen im Stau unten eine lange Nase drehen) kann. Beides dürfte großen und kleinen Kindern einiges Vergnügen bereiten.

In der älteren Baureihe ICE I (die von Hannover her eingesetzt ist) wird den Reisenden genau wie im Auto die Geschwindigkeit angezeigt. In dieser Baureihe ists richtig spannend, weil ab etwa 230 km/h ein leichtes Kullern der Drehgestelle spürbar ist.

Wär das eventuell ein Vorschlag für Deine Mannsbilder?

Schöne Grüße

MM

Hi Kerbi,

ich hätte mir an deiner Stelle diese Antwort erspart :smile:.
Es fällt doch auf, dass Malte alles besser weiß (nicht nur hier), von daher würde ich mir nicht die Mühe machen, auf seine pure Provokation zu reagieren. Und als solche habe ich seine Antwort auf dein Posting gesehen.

Betrachte es doch mal mit Humor!
Du schreibst, dass er mit seiner Klapperkiste ja auch nur 130 fährt (hat er wirklich eine Klapperkiste :wink:?). Wenn ja, dann könnte er hier ja nicht wirklich mitreden. Hat er Kinder? Nein? Na also, auch hier kann er nicht mitreden!

Ganz nebenbei denke ich auch, dass es nicht super ist, wenn die Kids der Tempogeilheit ihrer Eltern nacheifern. Hier sind die Erwachsenen in der Pflicht!

Zum Schluß noch dieses:
Ich suche noch immer den Satz / die Sätze, indem /in denen du Malte beleidigt hast. Könntest du so nett sein und mir den / die nennen? Brauche ich eine Brille 0-0?

mG
nyke

Hallo,

jetzt habe ich mich durch diesen langen Thread durchgelesen…


Quelle: http://www.polizei.bayern.de/ppmuc/verkehr/text62.2.htm

  • Die Reaktionszeit beträgt bei einem geübten Rennfahrer wie Michael Schumacher ca. 0,5 Sekunden, bei einem durchschnittlichen Autofahrer liegt sie bei ca. 1 Sekunde.

Bei Tempo 50 legen Sie bei einer Reaktionszeit von 1 Sekunde 13,9 m zurück, bevor Sie anfangen zu bremsen. Bei 60 km/h beträgt dieser Weg bereits 16,7m.

[Anm. bei 200 km/h beträgt dieser Weg 55,56 m]

  • Noch wesentlich gravierender wirkt sich die vorbezeichnete Geschwindigkeitsdifferenz auf den Bremsweg aus. Dieser verlängert sich im Quadrat der Zeit. Das bedeutet: Bei 50 km/h braucht das Fahrzeug 12,9 m bis zum Stillstand. Fahren Sie nur 10 km/h schneller , verlängert sich der Bremsweg um fast 50 % auf 18,5 m!

[Anm. bei 200 km/h beträgt der Bremsweg bei trockener Fahrbahn 205,76 m]

  • Aber auch der Fahrbahnzustand spielt eine nicht zu vernachlässigende Rolle. Bei nasser Fahrbahn ist die Haftung der Reifen auf der Fahrbahn wesentlich geringer. Der Bremsweg wird gegenüber trockener Fahrbahn um ca. 40 Prozent länger. So beträgt der Bremsweg bei 50 km/h 18 m , bei 60 km/h bereits 25,9 m.

[Anm. bei 200 km/h -> 288,07 m]

  • [Anm. Der Anhalteweg ist die Summe des während der Reaktionszeit zurückgelegten Wegs plus dem Bremsweg.
    Das ergibt einen bei 200 km/h einen Anhalteweg
    bei trockener Fahrbahn von 261,32 m
    bei nasser Fahrbahn von 343,62 m

Auf der Seite gibt es auch einen Rechner (mit der die Wege für 200 km/h berechnet wurden. Man kann ja auch mal spaßeshalber 190, 180, 170 usw. und die Richtgeschwindigkeit von 130 eingeben und vergleichen …

einige Fundstücke aus diesem Thread (unter Vernachlässigung aller Regeln der Zitierkunst) mit einer Ausnahme ohne weiteren Kommentar:

Die häufigste Unfallursache ist überhöhte Geschwindigkeit

"überhöhte Geschwindigkeit" ist nämlich situationsabhängig

Sie sind dieser Gefahr ständig ausgesetzt

200km/h bedeutet nicht zwingend „rasen“.

Und ob jemand 170 oder 200 fährt, macht nun wirklich nicht so einen wahnsinns Unterschied

--------------Kommentar von gipsy-------------------
200 km/h Anhalteweg trocken 261,32 m - nass 343,62 m
170 km/h Anhalteweg trocken 195,88 m - nass 255,35 m
--------------Kommentar von gipsy-------------------

daß im Falle, daß die Kinder Angst hätten, für mich definitiv eine Grenze überschritten wäre

hängt nicht so viel mit dem Tempo zusammen
[Anm: gleicher Verfasser, gleiches Posting]
Wenn meine zwei im Auto sind fahre ich auch langsamer weil ich mich nicht richtig konzentrieren kann

und es ist wirklich nicht entscheidend, ob Du wem oder ob Dir wer mit 200+ hinten rein rauscht.

Hast Du Vertrauen zu einem Fahrer, dann ist das gefahrene Tempo erst mal zweitrangig.

und wenn Du dafür sorgst, dass Dein Ex nicht mehr so schnell mit ihnen fährt, hast Du im Grunde nix gekonnt, denn die holen sich den Spaß später

**Gesetzt den Fall, Doros Kindern passiert was, weil…

Die Zeiten haben sich einfach geändert.

Das Leben ist nunmal lebensgefährlich…

Okay - man muß schneller reagieren, aber sonst…
[Anm: gleicher Verfasser, kurz später]
Naja, und ich geb zu, daß ich das wahrscheinlich auch sonst nicht machen würde, weil es mir zu stressig wäre…**

Hi Malte,

Nein. Weil er auf Lenkbewegungen zuverlässiger reagiert,
kürzere Bremswege hat, nicht so schnell ins Schleudern gerät
und durch weniger Streß mehr Konzentrationsfähigkeit für den
Verkehr übrig lässt. Deshalb ist es weniger gefährlich.

Mein lieber Mann, selten habe ich einen größeren Mist gelesen, als den, den du hier schreibst.
Ich fahre einen dieser dicken Autos, aber ich kann dir versichern, dass diese Autos mit all ihrer Sicherheit und Bequemlichkeit, viel größere und gefährlichere Waffen sein können, als eine Klapperkiste, wenn der Fahrer hinter dem Steuer vom Fahren keine Ahnung hat!

Es ist NICHT weniger gefählich!

Du bist nicht alleine unterwegs und bei Tempo 200 (vor allem bei deiner Einstellung) bist du immer eine potentielle Gefahr für andere Verkehrsteilnehmer!
Man nennt das auch Selbstüberschätzung, auch eine der Ursachen für tödliche Unfälle, vor allem bei jungen Leuten.

mG
nyke

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