Rüde spinnt rum :-(

Kastration = hirnamputiert/infantil?
Guten Morgen Jule,

ich schätze Deine grundsätzliche Art und Dein Fachwissen sehr und möchte mich hier auch gar nicht für die Kastration/Entfernung der Afterkrallen rechtfertigen/meine Tierärztin verteidigen, aber…

Ich persönlich lehne allerdings die Haltung vieler
Hundebesitzer ab, am liebsten ein immer freundlich spielendes
Hundekind an ihrer Seite haben zu wollen, das nie erwachsen
wird und entsprechende Züge dieses Erwachsenseins - zu denen
auch Triebverhalten und Aggression zählt - nie entwickelt.

…ich meine nicht, dass ich hier einen Dumpfdödel habe, der hirnamputiert wurde, sich nicht durchsetzen kann (siehe /t/kleinpudel-auf-hundespielwiese-angegriffen/6849092/3

Dass er noch nie gebissen wurde/hat, schiebe ich nicht auf die Kastration, sondern auf meine Erziehung und die Sozialisation. Er hat sich auch vor dem Eingriff mit keinem Hund angelegt, da ich ihm beigebracht habe, dass er sich nicht für jeden Hund zu interessieren hat. Er war sehr früh aus jedem Spiel abrufbar und hat bereits im Alter von 5 Monaten in unserem ersten Urlaub an der Ostsse mit vielen fremden Hunden am Strand verstanden, dass ich diejenige bin, die bestimmt, wann und mit wem er spielt.

Kämpfe (wie oben erwähnt) lasse ich bis einem gewissen Grad zu, aber ich kann meinen Hund jederzeit daraus holen.

Wenn das das Ergebnis der Kastration ist: Jupp, dann immer wieder!

Dann habe ich mir eben das Leben leicht gemacht! :smile: Und das Schöne daran: Wenn ich jetzt stürbe, wüsste ich, dass mein Hund definitiv nicht im Tierheim landet - da ich jetzt schon eine Latte potenzieller Interessenten hätte!

Liebe Grüße

Kathleen

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