Schöne Mädchen und Jungen Vornamen!

Hi Anita,

ihr findet das ja vielleicht lustig.

In der Tat. Sehr sogar.

aber ich habe durch heirat den namen meines mannes angenommen,
weil es ihm sehr wichtig gewesen ist.

Und? Wo ist das Problem??

aber da ich nicht deutsche bin, möchte ich auch nicht, dass
mein kind einen deutschen vornamen hat.

Geht klar.

denn dann hat es ja
von meiner kultur gar nichts mehr in seinem namen… .

Also nochmals: Du bist keine Deutsche und möchtest nicht, daß Dein Kind ein deutscher Vornamen hat? OK. Nun: Wo ist das Problem???

und ich
finde es in ordnung, wenn mein kind einen ausländischen
vornamen und einen deutschen nachnamen haben wird.

Es ist ja nichts einzuwenden. Bei meinem sohn ist es auch so. Aber man muß versuchen, daß der Name sich irgendwie schön anhört, dort wo Ihr lebt und nicht auf Teufel-komm-raus so einen misch-masch Namen, daß es eher eine Strafe fürs Kind ist, als eine lebenslange Begleitung.

denn es
wird ja auch halb-und-halb sein… .

Schön!

und ich habe auch freunde, die in derselben lage sind und
deren kind auch vor- und nachname aus verschiedenen
kulturkreisen haben. ich finde das ok und es passt zu den
kindern.

Ich persönlich habe auch nichts einzuwenden. Nur diesen Zwang eine bestimmte und sonst fremde Kultur schon im Name zu zwingen finde ich persönlich nicht nur schlimm, sondern zum davon laufen und nicht zuletzt eine Strafe fürs Kind, das ja bekanntlich nichts dafür kann.

Gruß,
Helena

Hallo,

also ich habe immer unter meinen damaligen Modenamen gelitten. In meiner Klasse war der Name Ingrid mindestens vier mal vertreten gewesen, weil unsere Mütter damals für Ingrid Bergmann geschwärmt haben.

Ich würde (und habe) nie ein Kind nach Filmen, Schauspielern, Liedern usw. benennen. (bzw. benannt).

Außergewöhnlich, aber nicht so, dass das Kind gehänselt wird.

Mir ist vor einiger Zeit der Name Ildiko begegnet. Es war das erste mal, dass ich diesen Namen hörte und er hat für mich etwas melodiöses.

Sogar bei Wikipedia http://de.wikipedia.org/wiki/Ildik%C3%B3 ist er zu finden. Allerdings würde ich den Jungen nicht unbedingt Attila nennen.

Jürgen gefällt mir gut - kann man schwer abkürzen und „verhunzen“. Heutzutage auch nicht mehr zu häufig und passt für mich irgendwie zu Ildiko.

Viele Grüße
Ingrid

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hallo helena,

danke für deine antwort.

ich habe das gefühl, dass wir beide kein problem damit haben, wenn ein kind einen ausländischen vornamen und einen deutschen nachnamen hat.

daher verstehe ich nicht, warum du es lustig findest, wenn ein kind einen englischen vornamen bzw. mehrere und einen typisch deutschen nachnamen hat.

vielleicht lebe ich noch nicht lange genug in deutschland, um diesen humor, der vielleicht typisch deutsch ist, zu verstehen.

ich fände es aber sehr freundlich von dir, wenn du es mir erklären könntest.

Es ist ja nichts einzuwenden. Bei meinem sohn ist es auch so.
Aber man muß versuchen, daß der Name sich irgendwie schön
anhört, dort wo Ihr lebt und nicht auf Teufel-komm-raus so
einen misch-masch Namen, daß es eher eine Strafe fürs Kind
ist, als eine lebenslange Begleitung.

aber woher will man vorher ausmachen, ob der name eine strafe für das kind ist? kinder werden immer gehänselt, ob wegen des namens oder aber eines äußerlichen körpermerkmals oder einer charaktereigentschaft… .

Ich persönlich habe auch nichts einzuwenden. Nur diesen Zwang
eine bestimmte und sonst fremde Kultur schon im Name zu
zwingen finde ich persönlich nicht nur schlimm, sondern zum
davon laufen und nicht zuletzt eine Strafe fürs Kind, das ja
bekanntlich nichts dafür kann.

aber wenn jemand deutsch ist und einen deutschen namen für sein kind wählt, damit es dem deutschen kulturkreis zugehörig ist, dann ist es doch schon ein zwang einen deutschen namen zu wählen.

viele grüße
anita

Schönheit ist relativ!
Hei!

Ich finde es immer wieder reichlich seltsam, dass sich Menschen bei ihnen unbekannten anderen Menschen Anregungen für die Namen ihrer Kinder holen. Ich meine, es gibt doch hunderttausende Möglichkeiten, sich über Namen zu informieren. Selbst ich, die noch nie ernsthaft mit der Namensfindung beschäftigt sein musste, kenne dutzende Quellen, die man da befragen kann.

Welche Namen mir gefallen, hat doch nichts mit all den anderen werdenden Eltern zu tun. Genauso habe ich mich damit abgefunden, dass es Namen gibt, die mir einfach nicht gefallen. Aber danach muss sich kein Elternteil dieser Welt richten.

Natürlich entsprechen Kevin und Jaqueline nicht unbedingt allen Anforderungen an einen für uns gewöhnlichen Professoren-Namen. Ich kenne aber einige dieser Spezies (und sogar noch Cindys und Mandys und Ronnys dazu) und hey, es sind alles recht normale Menschen mit einem durchschnittlichen IQ, teilweise sogar Hochschulabschluss und Arbeitsplatz… Sie haben ihren Namen halt in einer Zeit und an einem Ort bekommen, an dem das der Mode entsprach. Warum auch nicht?! Ein Name macht einen Menschen nicht besser oder schlechter.
Ältere Damen und Herren in meinem Umfeld heißen Klaus, Petra oder Manfred. Wäre das für euch ein schöner Kleinkindname? Wahrscheinlich nicht. Aber für die Eltern anderer Generationen war er das. Finden wir uns doch damit ab, dass sich diese Welt verändert…

Wenn all diese Neles und Emilys und Leonies und Leons und Finns und Lenas irgendwann ihre Eltern fragen, warum sie ihnen das angetan haben und warum all die anderen Kinder auch so heißen, dann müssen das einzig die Eltern beantworten können. Mir ist das egal. Ich nenne das Kind Amelie oder Justin, wenn es denn so heißt. Ich weiß, dass meine eigenen Kinder mal nicht so heißen werden, aber ich weiß auch, dass es Leute gibt, die meine Wunschnamen scheußlich finden. Aber damit kann ich leben.

Deiner Bekannten einen Tipp: Sie soll die Namen erst nach der Geburt bekanntgeben, wenn sie evt. mit all den Kritiken nicht umgehen kann. Und jedem verbieten, mit irgendwelchen guten Ratschlägen zu kommen. Sollen die Leute doch selber Kinder machen, wenn sie unbedingt Namen verteilen wollen…

:wink:

Grüße!

Den Eltern wurde schließlich sogar das Sorgerecht entzogen.

Aber bestimmt nicht allein wegen dieses furchbaren Namens oder? Das muss schon noch was anderes vorgefallen sein, Vernachlässigung oder Drogen oder was weiß ich.
Grüßle

Hallo,
hier stehen schon genügend Hinweise, wo man verschiedene Namen finden kann, so was muß ich nicht wiederholen.
Was für mich aber ein Kriterium wäre: der Name sollte in dem Land, in dem das Kind lebt, normal auszusprechen sein, also richtig. Wenn hierzulande aus Kevin ein Kchewin wird, oder Giovanni wird plötzlich so gesprochen, wie man es schreibt, statt Dschowanni… das find ich nicht gut.
Ungewöhnlich ist ja schön und gut, auch exotisch ist in Ordnung, aber die Eltern sollten dennoch einen Namen wählen, den sie selbst und andere richtig aussprechen können.
Außerdem sollte der Vorname zum Nachnamen passen (DominiK Kleinhans oder so spricht sich schlecht) und keinen besonderen Anlaß zum Hänseln bieten (aus Kasimir kann man ja nur Käse machen und aus Hersilie nur Petersilie etc.).
Ich finde, man sollte sich als Elternteil auch Gedanken über die Bedeutung des Namens machen, den man seinem Kind gibt.
Und ein schwarzhaariges Kind Leon oder Flavia zu nennen, ist albern bzw. unnötig.
Ich glaub schon, daß man seinem Kind etwas Gutes tut, wenn man es nicht unbedingt Tom nennt, sondern Thomas, oder Andreas und nicht Andy. Die Abkürzungen ergeben sich von alleine, aber man kann seinem Kind doch wenigstens die Möglichkeit geben, einen „ganzen“ Namen zu tragen.
Schöne Grüße, Corinna (was damals absolut kein Modename war, aber trotzdem verträglich)

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hallo Anita,

danke für deine antwort.

Gerne. Aber ich glaube Du hast mich nicht verstanden bzw. der Ausdruck fremde Kulturen überlesen.

ich habe das gefühl, dass wir beide kein problem damit haben,
wenn ein kind einen ausländischen vornamen und einen deutschen
nachnamen hat.

In der Tat. Ich habe kein Problem damit. Nur manche Kombinationen finde ich ganz schrecklich. Aber ich persönlich würde nichts tun um den Eltern umzustimmen: Sie sind diejenigen, die dem Kind mal fragen und Antworten stehen müssen -nicht ich.

daher verstehe ich nicht, warum du es lustig findest, wenn ein
kind einen englischen vornamen bzw. mehrere und einen typisch
deutschen nachnamen hat.

Diesen Fall habe ich nicht zitiert oder kommentiert. Aber es macht ja nichts: Ich finde schrecklich, wenn Eltern ZWANGSLÄUFIG versuchen eine FREMDE Kultur im Name seines Kindes reinzuquetschen, die im Land wo sie leben sich schrecklich anhört (Mein Beispiel waren Englischen Vornamen mit spanischen Nachnamen) Wenn das aber zum Kulturkreis der Eltern gehört, dann finde ich zwar noch immer schrecklich, aber irgendwie OK, daß man dem eigenen Kind so eine Kombination zumutet und nicht darauf geachtet wird, daß es sich wenigstens „nett“ anhört.

Glaube mir, eine Marilyn damals in meiner Schule, wäre den ganzen Spott den Kindern ausgesetzt (ausser evtl wenn die Eltern aus dem englischen Sprachraum kommen und einen entsprechenden Nachnamen auch haben. Also schrecklicheres als Marilyn González López kann ich mir wirklich nicht vorstellen)

vielleicht lebe ich noch nicht lange genug in deutschland, um
diesen humor, der vielleicht typisch deutsch ist, zu
verstehen.

Ich bin keine Deutsche…

ich fände es aber sehr freundlich von dir, wenn du es mir
erklären könntest.

Ich habe bereits versucht meinen Sichtpunkt zu erläutern. Es ist aber nur meine persönliche Einstellung und nicht eine universelle Definition, die überall und unbedingt Anwendung findet (bzw. finden soll).

aber woher will man vorher ausmachen, ob der name eine strafe
für das kind ist?

Ich glaube man kriegt ein bißchen ein Gespür dafür, wenn man lange genug in einem Land gelebt hat…
z.B. als ich dabei war ein Name für mein Sohn auszusuchen, schlugen mir mehrere Deutsche „Leon“ vor. Doch für mich, als Spanierin kam so etwas nicht in Frage, weil für uns hört sich das so an, wie für Deutsche ein Kind das z.B. „Groß Gerau“ hiessen würde. Oder „Tiger“. Nein, wirklich nicht. Es muß nicht sein.

kinder werden immer gehänselt, ob wegen des
namens oder aber eines äußerlichen körpermerkmals oder einer
charaktereigentschaft… .

Ja eben. Deshalb so gut es geht sollte man versuchen diese Sachen noch im Rahmen zu halten.

aber wenn jemand deutsch ist und einen deutschen namen für
sein kind wählt, damit es dem deutschen kulturkreis zugehörig
ist,

Falsch! Ein Kind wird nicht einer Kultur zugehörig, weil er einer Vornamen trägt, der diese Kultur gehört!. Frag sonst den Barack Obama! ;o))

dann ist es doch schon ein zwang einen deutschen namen zu
wählen.

Natürlich. Muß aber nicht.

In München gibt es recht oft solche Namen wie Wolgang Santelli (erfunden), weil obwohl der Wolfi Deutscher ist und auch hier geboren wurde und Italien wenn überhaupt nur vom Urlaub her kennt, war sein Opa eben aus Sizilien ausgewandert. Aber nicht deshalb muß zwangsläufig der Herr Santelli Giovanni oder Gian-Lucca heissen!

Mir ging es nur um zwangsläufig eine fremde Kultur zu zwingen, die sonst nicht in der Familie vorkommt und auch von der Umgebung her nicht üblich ist.

Schöne Grüße,
Helena

hallo helena,

vielen dank für deine ausführliche antwort.
ich habe deinen standpunkt verstanden. allerdings glaube ich, dass menschen entweder oft aus unwissenheit (bildungsstand) ihrem kind einen schrecklichen namen geben oder aber er in ihren ohren schön klingt. die meisten menschen werden das doch nicht freiweillig tun!!

viele grüße
anita

Tach, Servus, buenas tardes, buon giorno, moin, howdie…!

danke für deine antwort.

ich habe das gefühl, dass wir beide kein problem damit haben,
wenn ein kind einen ausländischen vornamen und einen deutschen
nachnamen hat.

daher verstehe ich nicht, warum du es lustig findest, wenn ein
kind einen englischen vornamen bzw. mehrere und einen typisch
deutschen nachnamen hat.

vielleicht lebe ich noch nicht lange genug in deutschland, um
diesen humor, der vielleicht typisch deutsch ist, zu
verstehen.

Das Problem ist folgendes: in der früheren DDR wurden viele Kinder Chantalle, Mandy, Ronny u.s.w. genannt. Wahrscheinlich, um so ein Stück der unerreichbaren, weiten Welt in das Kind zu projezieren.

Zu den leuten dort, die ja nun nicht für ihre Weltläufigkeit bekannt waren, passten diese Namen einfach nicht. Der Ronny Schulze aus Sachsen ist daher ein Lacher im Westen Deutschlands.

Ich persönlich bin der Meinung, auch wenn es weit hergeholt scheint, dass einige junge Eltern heute ihren Kindern möglichst exotische Namen geben, um sich von Deutschland und den „Normalos“ abzuheben. Wir sind ja so international und weltoffen…

ich fände es aber sehr freundlich von dir, wenn du es mir
erklären könntest.

Es ist ja nichts einzuwenden. Bei meinem sohn ist es auch so.
Aber man muß versuchen, daß der Name sich irgendwie schön
anhört, dort wo Ihr lebt und nicht auf Teufel-komm-raus so
einen misch-masch Namen, daß es eher eine Strafe fürs Kind
ist, als eine lebenslange Begleitung.

aber woher will man vorher ausmachen, ob der name eine strafe
für das kind ist? kinder werden immer gehänselt, ob wegen des
namens oder aber eines äußerlichen körpermerkmals oder einer
charaktereigentschaft… .

Weshalb ihnen dann einen besonders doofen Namen geben? Die Händelei zumindest aus diesem grund könnte man schon mal verhindern.

Ich persönlich habe auch nichts einzuwenden. Nur diesen Zwang
eine bestimmte und sonst fremde Kultur schon im Name zu
zwingen finde ich persönlich nicht nur schlimm, sondern zum
davon laufen und nicht zuletzt eine Strafe fürs Kind, das ja
bekanntlich nichts dafür kann.

aber wenn jemand deutsch ist und einen deutschen namen für
sein kind wählt, damit es dem deutschen kulturkreis zugehörig
ist, dann ist es doch schon ein zwang einen deutschen namen zu
wählen.

Ich finde, ein Name, insbesondere ein ausländischer, sollte zumindest einen gewissen Bezug zur Familie, einem sehr sehr wichtigen Menschen oder ähnliches aufweisen.
Wenn z.B. ein Kind „Marilyn“ genannt wird und die eine Oma Maria und die andere Evelyn heisst, ist das m.E. schön.
Wenn man ein Kind „Chantalle“ nennt, obwohl man mit Frankreich nichts zu tun hat und den namen noch nicht einmal vernünftig aussprechen kann, ist das m.E. peinlich.

Mein Kind wird jedenfalls einen vernünftigen Namen bekommen wie z.B. Katrin, Nicolas, Nicole, Martin, Maria, Silvia, Anna, Stefan oder Alexander .
Es wird sicherlich NICHT Thor, Jesper, Leon, Kevin, Chantalle, Mandy oder Finn heissen…

Gruß,
M.

Hallo,

Aber bitte, stell dir mal die beiden Würmchen als Erwachsene
60-jährige vor!

Wenn die 60 sind ,wird man sich an diese Vornamen für ältere gewöhnt haben.

Oder zum 60 jährigen Oberstudienrat Kevin oder Ronny???

Nun muss ich den Direktor unserer Gesamtschule von über 2000 Schülern aber in Schutz nehmen (nein, er heißt nicht Kevin). Der andere Name passt aber zu ihm. Er trägt ihn seit nunmehr 50+ Jahren.

Gruß
Elke

Hallo,

Tom und Jerry

Ich kenne ein Geschwisterpaar mit Namen Tom und Cherry.

Gruß
Elke

Hallo,

über schöne Vormamen lässt sich genau so gut streiten, wie über Geschmack.

Einfacher geht es eigentlich nicht:

http://www.beliebte-vornamen.de/japanische.htm
http://www.beliebte-vornamen.de/serbische-m.htm
http://www.kunigunde.ch/chinesische.htm

Ausgefallen, ungewöhnlich, modenamenresistent?, Verhunzung und Abkürzungen nur unter intellektueller Anstrengung möglich.

Viel Glück für die künftigen Eltern

Agnes

Hallo zusammen!

Ganz ähnliches hab ich erlebt, als ich auf der Säuglingsstation gearbeitet habe.
Neugeborenes, 4900g (!) mit dem unheimlich wohlklingenden Namen Justin Timberland Müller… Das war vor ca 7 Jahren. Der arme Gnom…

Marie

Servus :smile:

jetzt hast du schon so viele Antworten gekriegt, da kommt es auf die meine auch nicht mehr an!

Also mir gefallen die Namen-Mädchen:
Zoe,Verena,Victoria,Lesley,Amilie.

Davon gefällt mir nur Victoria, auch auch den würde ich meiner Tochter nicht geben.

Und die Namen-Jungs:
Marvin,Lars,Justin,Nils,Phil.

Davon gefällt mir keiner. Wobei ich aus Bayern bin und „naturgemäß“ mit Lars und Nils nichts anfangen kann :smile:

Habt ihr noch schöne Vorschläge?

Ich probier’s mal (obwohl ich fürchte, mit meinem Geschmack bei dir/euch nicht landen zu können):

Namen von Zwilligen, die ich kenne:
Magdalena und Felix (14)
Nina und Lorenz (11)
Tiziana und Tristan (4) *augenroll*

Wäre ich nochmal „dran“, kämen diese Namen in die engere Wahl (bzw. den einen oder anderen Namen davon durfte ich schon vergeben):
Pia, Nora, Elisabeth, Lieselotte, Ines, Judith
Ludwig, Luis, Gabriel, Lorenz, Leopold, Peter

Alle Gute für die werdende Mutter
und viel Erfolg bei der Entscheidung!

Gruß,
agnes

Hallo,

mich stört an deiner Antwort hauptsächlich das Wort „vernünftig“.
Schön oder nicht schön ist subjektiv, aber vernünftig ist … überheblich.

Mein Kind wird jedenfalls einen vernünftigen Namen bekommen
wie z.B. Katrin, Nicolas, Nicole, Martin, Maria, Silvia, Anna,
Stefan oder Alexander .

Und wenn du dann die obengenannten Namen noch diesen hier:

Thor, Jesper, Leon, Kevin, Chantalle, Mandy oder Finn heissen…

gegenüberstellst, dann machst du auch noch sofort klar, dass „vernünftig“ oder nicht lediglich eine Modefrage ist.
Weder Nicolas noch Nicole oder Alexander sind deutsche Namen. Im weiteren Sinn auch Silvia, Maria und Anna nicht. Für Katrin und Stefan müsste ich googeln, um sie genau zu bestimmen. Ist aber nicht notwendig, man versteht sicher, was ich meine.

Gruß
Elke

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Also mir gefallen die Namen-Mädchen:
Zoe,Verena,Victoria,Lesley,Amilie.

Davon finde ich Viktoria auch am besten, der Rest is nix… wie wäre es gleich mit Victor und Victoria hehe :smile:

Aber Estelle als Mädchenname ist auch nett (find ich)

Und die Namen-Jungs:
Marvin,Lars,Justin,Nils,Phil.

Lars erinnert an den Eisbär, Marvin (neee), Nils und Phil find ich doof und Justin erinnert mich an ein Kind aus der Kita, was nicht gerade positiv auffällt…hehe

Fand mal Gabriel nett bis ein Kumpel meinte, dass dann jeder den Jungen Gabi abkürzen würde…jetzt find ich den auch nimmer so toll

Julian ist hübsch…aber klingt den meisten Männern zu feminin (wegen Julia)

Hallo

meine Freundin bekommt bald Zwillinge (Mädel und Junge) und
sucht noch schöne Vornamen!

Wie wär’s denn mit Gemiano und Jumelle?
(Heißt beides Zwilling)

VG

Hallo Killi,

das hängt auf jeden Fall auch vom Nachnamen ab, von daher ist es schwierig was passendes zu empfehlen.

A lá Paul und Paula ist doof…

Auf die Gefahr hin, dass ich etwas wiederhole:

Schön finde ich Kunigunde und Rüdiger und Karl-Heinz und Heidrun :wink:

neeee, aber:

Viktor:smile: und Zarah

Jakob und Katharina

Emil und Johanna

Philipp und Ines

Felix und Marie

oder so…

Gruß
Maja

Hallo,

ich kann mir vorstellen, dass der Richter den Gedanken hat, dass Eltern die einen solchen Namen aussuchen ein großen „Schuß im Sender“ haben müssen. Sie sind bestimmt auch im normalen Leben nicht ganz dicht.

Gruß
Ingrid

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Hallo,

habe zwar jetzt schon ein paarmal meinen Senf dazu gegeben, aber mir ist eingefallen, wie man teilweise früher die Namen ausgesucht hat:

In Oberfranken wurde meist (Anfang des 20. Jahrh.) als Rufname der Name des Paten genommen. Gab es mehr Paten wurde deren Rufname auch angehängt.
Haben Paten und Geschlecht des Täuflings nicht übereingestimmt, wurden die Namen angepasst. Also aus Josef wurde eine Josefa oder ähnl.

Als weiterer Namen wurde oft der Heilige genommen an dem die Taufe stattfand oder an dem das Kind geboren wurde.

Manchmal wurden im „Namensschwanz“ auch noch Großeltern verewigt.

Meine Eltern haben als erste mit dieser Tradition gebrochen und mir einen damaligen Modenamen gegeben. Aber meine weiteren Namen sind die sehr altertümlichen Namen meiner Taufpatin und der Name meiner Großmutter väterlicherseits.

Ganz schlimm hat es meinen Mann erwischt. Scheinbar war die Namenssuche in Niedersachsen ähnlich geregelt wie in Oberfranken. Sein Rufname stammt vom 1. Taufpaten. Die beiden weiteren Namen von den zwei weiteren Taufpaten. Aber der Vater wollte sich auch noch in seinem spätgeborenen einzigen Sohn verewigen.
Doof nur, dass er genauso hieß, wie der erste Taufpate. Man hat dann damals tatsächlich nochmal den gleichen Vornamen an vierter Stelle gestellt.

Glaubt mir, wir hatten eine sehr lustige standesamtliche Trauungszeremonie. Der Bürgermeister bekam jedesmal einen regelrechten Lachkrampf als er formulargerecht unsere Vornamen vorgelesen hat.

Ich ändere mal die Namen meines Mannes und meine weiteren Namen ab (aber so dass sie den Originalnamen stilgemäß entsprechen), es hörte sich also ungefähr so an:

Willst Du, Heinrich Egon Wilhelm Heinrich Schumacher die hier anwesende Ingrid Erna Walburga Meyer zu Deiner Ehefrau…

Aus eigener Erfahrung, bitte nicht mehr als zwei Vornamen und dann sollten sie auch zusammenpassen.

Aber vielleicht sucht Ihr den Namen auch aus der Tradition aus. Muss ja nicht immer der Rufname des Paten sein.

Mein Sohn heißt Alexander wie sein Großvater (war schon verstorben) väterlicherseits und wurde deswegen auch ausgewählt.

Ist im Übrigen ein Name, der sich gut internationalisieren lässt. Sogar Türkisch kann man ihn übersetzen: Iskender. Überall auf der Welt wird englisch gesprochen und ist er mal beruflich in der Welt unterwegs, ist der Name für alle Zungen aussprechbar.

Das ist auch etwas, auf was man achten sollte. Können im Zeichen der Globalisierung andere Zungen den Namen aussprechen. Aber in den verschiedenen Deutschen Dialekten sollte er nicht total verhunzt werden können.

Gruß
Ingrid

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]