Schulpflicht - ja oder nein?

Hallo Eurdice,

die Wahrheit liegt wie immer irgendwo in der Mitte.
Die öffentlichen Schulen haben Vorteile und Nachteile die hier zur Genüge aufgezählt wurden.
Ein guter Heimuntericht wird dem Unterricht auf auf einer öffentlichen Schule überlegen sein. Jeder weiss, wie wirkungsvoll eine 1:1-Ausbildung ist. Und soziale Fähigkeiten lernen die Kinder in ihrer Freizeit.

Zum Verständnis,
wenn wir uns hier umfragen würden, was die Forenteilnehmer besser finden, selbstgezimmerte Möbel oder Industriemöbel, werden viele Ersteres bevorzugen. Wenn man aber weiterfragt, wer sich denn nun seine Möbel selber baut, geht der Anteil deutlich auf unter 1 % zu.
Wenn niemand glaubt ordentliche Möbel ohne gute Ausbildung und einen großen Zeiteinsatz bauen zu können, wieso sollte jemand glauben Kinder ohne Ausbildung fachgerecht unterichten zu können.

Der Lehrerberuf wird in einem langjährigen Studiengang erlernt, der auch viele Praktika enthält.
Ein Kind zu unterichten ist mindestens eine Halbtagsstelle, eher aber eine 3/4-Stelle.
Weiterhin sind viele Mütter und Väter miserable Pädagogen. Das soll kein persönlicher Angriff sein. Sein Kind vom ganzen Herzen zu lieben bedeutet nicht, dass man auch versteht wie man ihm effekiv und erfolgreich Wissen und Erkenntnis vermittelt.
Es wird also ein Elternteil mit pädagogischen Fähigkeiten benötigt, welches zu Hause bleibt und die Kinder unterrichtet und erzieht.

Für die allermeisten Eltern kommt Heimunterricht schon mangels Ressourcen oder Fähigkeiten nicht in Frage. Das heisst, das Ganze ist eher eine akademische Frage.

Natürlich kann kann mehrere Kinder im Familienverband oder Freundesverband unterrichten, du willst ja deiner Schwester z.B. helfen. Aber das Ganze muss straff organisiert und vertraglich abgesichert sein. Die meisten kennen die Zuverlässigkeit von Freunden und Verwandten wenn man umzieht und Helfer braucht.

Die Abschaffung der Schulpflicht würde in der Praxis eher zur Bildung von Privatschulen mit diversen Richtungen führen, als zum Heimunterricht;
die Koranschule macht Vollunterricht,
es gibt die Schule für das rechte Kind,
es gibt die Leistungsschule für den Leistungsträger von Morgen,
usw…

Praktische Erfahrungen aus den USA währen interessant. Aber nicht nur die Musterbeispiele von Superkindern, die mit 3 Lesen können und mit 7 Algebra beherrschen, sondern von den ganz normalen Kindern.

Gruß
Carlos

Gruß
Carlos

Hallo Eurdice,

die Wahrheit liegt wie immer irgendwo in der Mitte.
Die öffentlichen Schulen haben Vorteile und Nachteile die hier
zur Genüge aufgezählt wurden.
Ein guter Heimuntericht wird dem Unterricht auf auf einer
öffentlichen Schule überlegen sein. Jeder weiss, wie
wirkungsvoll eine 1:1-Ausbildung ist. Und soziale Fähigkeiten
lernen die Kinder in ihrer Freizeit.

Das ist auch unser Gedankengang, der uns überhaupt zu der Überlegung des Home schoolings brachte.

Zum Verständnis,
wenn wir uns hier umfragen würden, was die Forenteilnehmer
besser finden, selbstgezimmerte Möbel oder Industriemöbel,
werden viele Ersteres bevorzugen. Wenn man aber weiterfragt,
wer sich denn nun seine Möbel selber baut, geht der Anteil
deutlich auf unter 1 % zu.
Wenn niemand glaubt ordentliche Möbel ohne gute Ausbildung und
einen großen Zeiteinsatz bauen zu können, wieso sollte jemand
glauben Kinder ohne Ausbildung fachgerecht unterichten zu
können.

Nun wir sind eine große Familie und die Nichte lebt im selben Haus wie meine Eltern, die beide Studienräte sind (Mathe und Physik, Deutsch und Geschichte). Kunst, Werken und Musik und Französisch würde ich übernehmen - tja was bliebe da noch Bio, Chemie, Englisch, Erdkunde (Meine Schwester hat da die genaue Aufstellung), das müßte z.T. von Kollegen meiner Eltern unterrichtet werden und durch die Mutter.

Der Lehrerberuf wird in einem langjährigen Studiengang
erlernt, der auch viele Praktika enthält.
Ein Kind zu unterichten ist mindestens eine Halbtagsstelle,
eher aber eine 3/4-Stelle.
Weiterhin sind viele Mütter und Väter miserable Pädagogen. Das
soll kein persönlicher Angriff sein. Sein Kind vom ganzen
Herzen zu lieben bedeutet nicht, dass man auch versteht wie
man ihm effekiv und erfolgreich Wissen und Erkenntnis
vermittelt.
Es wird also ein Elternteil mit pädagogischen Fähigkeiten
benötigt, welches zu Hause bleibt und die Kinder unterrichtet
und erzieht.

Da gebe ich Dir recht, nicht alle Eltern sind dazu fähig und willens diese Aufgabe zu übernehmen.

Für die allermeisten Eltern kommt Heimunterricht schon mangels
Ressourcen oder Fähigkeiten nicht in Frage. Das heisst, das
Ganze ist eher eine akademische Frage.

Natürlich kann kann mehrere Kinder im Familienverband oder
Freundesverband unterrichten, du willst ja deiner Schwester
z.B. helfen. Aber das Ganze muss straff organisiert und
vertraglich abgesichert sein. Die meisten kennen die
Zuverlässigkeit von Freunden und Verwandten wenn man umzieht
und Helfer braucht.

Nun wenn, dann ist es eine gemeinsame Entscheidung innerhalb unserer Familie unter einbeziehung des engsten Bekanntenkreises. Heute hat mir meine Schwester erzählt, dass ihre Freundin, deren Sohn in der Schule auch nur schlecht klar kommt, von anfang an der Außenseiter ist und sehr unter den Anfeindungen der anderen Kinder leidet (er hat eine leichte Gehbehinderung), sich gerne daran beteiligen würde.

Die Abschaffung der Schulpflicht würde in der Praxis eher zur
Bildung von Privatschulen mit diversen Richtungen führen, als
zum Heimunterricht;
die Koranschule macht Vollunterricht,
es gibt die Schule für das rechte Kind,
es gibt die Leistungsschule für den Leistungsträger von
Morgen,
usw…

Praktische Erfahrungen aus den USA währen interessant. Aber
nicht nur die Musterbeispiele von Superkindern, die mit 3
Lesen können und mit 7 Algebra beherrschen, sondern von den
ganz normalen Kindern.

Nun ich kann nur mit den direkten Erfahrungsberichten meiner Cousins aus Canada aufwarten. Diese sind sehr positiv:

Hier meine Übersetzung aus dem Französischen:
Tonio,34 Jahre, der nie zur Schule ging, schrieb mir u.A. folgendes:
Es erschreckte mich sehr wie wenig teamfähig und sozial meine beschulten Altersgenossen sind, als ich im ersten Semester der Uni war. Kaum einer lernte aus eigenem Antrieb und so ziemlich alle verbrachten die meiste Zeit damit sich um die Arbeit zu drücken. Ich gehörte zu den Wenigen, die die Profs mit Fragen löcherten, aktiv an Teamarbeit teilnahmen und sogar eigene Projekte ins Leben rief. Viele hielten mich für komplett debil, dass ich neben meinen Jobs (um das Studium zu finanzieren) noch ehrenamtliche Tätigkeiten an der Uni übernahm. Im Gegensatz zu meinen Komilitonen verfüge ich über eine große Allgemeinbildung, interessiere mich für sehr viele unterschidliche Thmenbereiche und bin (und das verwundert mich) wesentlich selbstsicherer und unempfindlicher gegen Häme und Kritik (Letztere nehme ich selten persönlich - im Gegensatz zu den anderen) und verfolge immer ein klares Ziel. Ich hätte nie gedacht, dass der Unterschied zwischen mir und den anderen so groß sein würde. Erst dachte ich es läge an mir selbst, aber meinem Bruder erging es ebenso. Er schloss sein Studium sogar als Jahrgangsbester ab und dass ohne je einen Fuß in eine normale Schule gesetzt zu haben. Ich muß zugeben, dass ich ein so gutes Ergebnis nicht erzielte, denn die Pflichten in meiner Familie warfen mich etwas zurück (Tonio hat inzwischen 4 Kinder).

Alles in allem bin ich froh, dass unsere Mutter die Erfahrung Schule ersparte, an Kontakt mit Gleichaltrigen hat es mir trotzdem nie gefehlt. Meine Mutter studierte Gesang und Geige und sang hier am Opernhaus, mein Vater ist Anwalt. Wir lernten in der Regel selbstständig und zusammen mit meiner Mutter und seit ich 12 war kamen zweimal die Woche 2 Lehrer zu uns um uns die Naturwissenschaften näher zu bringen. Außerdem suchten wir uns unsere Lehrer selbst, ich war oft bei einem Freund meiner Mutter, der Klavier spielte und es mir beibrachte das half mir später mein studium zu finanzieren) und im Haus wohnte ein in Rente gegangener Geschichtsprofessor. Bei ihm waren wir fast täglich - halfen ihm seinen Haushalt zu bewältigen (er saß im Rollstuhl) und er entführte uns dafür in die Welt der Antike oder in das finstere Mittelalter. Ich erinnere mich gerne dieser Nachmittage an denen wir zusammen im Garten saßen oder in seinem Chaos an Büchern, Ausgrabungspfunden und historischen Karten (die er sammelte) und seinen Erzählungen lauschten. Er sagte einmal wir seien sein Tor zum Jetzt und er unser Tor zur Vergangenheit…

Wir schafften beide ohne Probleme das zentral gesteuerte Fern-Abitur, wobei ich zugeben muß in Chemie und Physik explizit dafür gelernt zu haben. Mein Bruder hatte etwas Schwierigkeiten mit der Prüfungsangst, die sich aber schnell legte.

Ich glaube, das Wichtigste für uns war, dass uns unsere Eltern immer Rückhalt gaben, halfen wo immer sie konnten uns die Informationen zu beschaffen, die wir brauchten und dass sie großes Vertrauen in unsere Fähigkeiten und vor allem in unserem natürlichen Lernwillen hatten.

Hallo,
ich finde es durchaus sinnvoll, über alternative Angebote nachzudenken, und das Schulsystem an sich zu hinterfragen, aber was mich stört ist, das das deutsche immer so schlecht gemacht wird. Das ist ja durch die PisaStudie nur noch viel schlimmer geworden, obwohl diese absolut nicht aussagekräftig ist, wenn man bedenkt unter welchen ungleichen Bedingungen die Tests in den verschiedenen Ländern stattfanden, einfach aufgrund der Verschiedenheit der Systeme. Die Medien (und einige Politiker) haben sich einfach ohne eine (hermeneutische, kritische) Auswertung auf das Ergebnis gestürzt und es ohne das nötige Hintergrundwissen verbreitet.

Ich bin der Meinung, dass Kinder auf bzw in der Schule abgesehen vom Stoff viele Dinge lernen müssen, die nicht nur für den Beruf, sondern für das ganze Leben wichtig sind (Frustrationstoleranz, Ambiguitätstoleranz, Empathie, Teamfähigkeit…)Ich kann mir nicht vorstellen, dass dies im familiären Rahmen so passieren kann.

Ich kenne die Situation von einem Bekannten und auch von Verwandten unterrichtet zu werden und habe sie immer als sehr gezwungen und problematisch erlebt.

Hallo Euridice

also ich hab jetzt ein bisschen länger drüber nachgedacht, aber die anderen
Antworten nicht gelesen, nur ein paar.
Mal ganz abgesehen, ob jetzt der Unterricht und die „Ausbildung“ des Kindes
besser oder schlechter wäre, wie sieht es mit Freunden aus? Schule ist ja nicht
nur im Klassenzimmer sitzen, meist schliest man dort doch Freundschaften mit
Mitschülern. Und die sind wichtig finde ich, für das weitere Leben.
Natürlich könnte deine Nichte die jetzt auch z.B im Sportverein finden, aber ich
kenne so viele Freundschaften, die schon in der Grundschule entstanden sind, und
immer noch bestehen.
Das fällt halt dann weg, wenn deine Nichte zuhause ist und dort „nur“
Eltern,Tanten,Großeltern, ectr… sieht.

In der Schule lernt man einfach viel mehr Menschen kennen, ganz unterschiedliche
und das finde ich auch sehr wichtig für die weiteren Jahre.

LG

Julia

Hi Michael!

Ich finde toll, daß du auch Deine Meinung hier kundtust. Allerdings finde ich eine kaum annehmbare Mutmaßung von Dir zu behaupten, daß das Kind hochbegabt ist

deine Nichte scheint zu den Hochbegabten zu gehören.

Auf welche Hinweise basiert Deine (hochspezialisierte) Äußerung? Ich denke, die Aussage „Der Lehrer ist doof“ (o.Ä.) ist kein Hinweis dafür, daß das Kind unterfördert oder gar hochbegabt ist!

Darüber hinaus: Ich finde ok wenn du sagst, daß Hochbegabte sich im Unterricht langweiligen. Aber glaube mir, „einfach“ eine oder gar zwei Klassen zu überspringen ist es idR auch keine dauerhafte Lösung. Darüber gibt es aber 1000 Büchern, die dann die Problematik beschreiben.

Ich würde mich nie anmaßen solche Aussagen von mir zu geben, anhand einen Posting bei WWW.

Schöne Grüße aus Nürnberg!
Helena

Ich glaube, die richtige Lösung wäre zunächst ein Gespräch mit dem Schulpsychologe um die weitere Vorgehensweise durchzusprechen.

Da ist es
kein Wunder, dass sie sich im Unterricht n u r langweilt. Das
mit dem sozialen Lernen, auf dem einige hier so bestehen,
funktioniert auf dieser Basis nicht, weil deine Nichte dann
völlig andere Denkstrukturen hat als andere Gleichaltrige.
Solche Kinder verstehen sich eigentlich nur mit wesentlich
Älteren oder auch mit Jüngeren, aber sehr selten mit
Gleichaltrigen. Also vergiss das Geschwätz von dem „sozialen
Lernen“ in der Schule. Außer Mobbing wegen ihrer
Andersartigkeit erleben diese Kinder kein positives
Sozialverhalten ihrer Umgebung. Jeder, der ein bißchen aus der
Masse herausragt, soll dann unter dem Deckmantel des sog.
„sozialen Lernens“ wieder in diese zurückgezwungen werden. Was
würde die selben Leute, die jetzt vom „sozialen Lernen“ reden,
dann sagen, wenn sie selber wieder z.B. zum Monate langen
Besuch von Fortbildungsveranstaltungen gezwungen werden über
Themen, die sie schon seit langen beherrschen? Das dient dem
sozialen Lernen? Würden die sich nicht auch tödlich
langweilen? Und deiner Nichte blüht das offenbar über Jahre
hinweg.

Um das Kind aus seiner Isolation herauszubringen, gibt es
mehrere Möglichkeiten.

  1. Ein IQ-Test bei einem von der Hochbegabtenförderung
    (http://www.hbf-ev.de/) empfohlenen Psychologen.

  2. Danach die Möglichkeit des Überspringens einer oder auch
    mehrerer Klassen im Laufe des Schullebens, um den Unterricht
    wieder interessant zu machen.

  3. Falls wirklich eine testierte Hochbegabung vorliegt, bietet
    die Hochbegabtenförderung (siehe oben) viele Möglichkeiten der
    Unterstützung und Hilfen. Meines Wissen gibt es auch gerade in
    Hannover Deutschlands einziges Gymnasium für hochbegabte
    Kinder.

Näherer Gedankenaustausch gerne auch per E-Mail.

Gruß
Michael

2 „Gefällt mir“

Zuerst schockiert!
Hi!

Zunächst mal war ich bei Deinem Posting schockiert, aber nach einigen sehr heftigen Antworten und Deiner Reaktion darauf bin ich zu der Erkenntnis für mich gekommen, dass Du Dir einfach nur Gedanken machst und hier NICHT rumtrollen willst!

Zunächst mal die Meinung eines Personalmenschen: Ich hätte arge Probleme damit, wenn ich bei einer Bewerbung feststellen müsste, dass da, wo eigentlich Schule im Lebenslauf stehen sollte, selbige nicht auftaucht!
Das mag in Kanada (und vielleicht auch in den Staaten) anders sein, da dort die „Darfscheine“ nicht so gefragt sind, wie in Deutschland, aber ich lebe nun mal in Deutschland, wo es leider eher weniger darauf ankommt, was man kann, sondern darauf, was man „nachweisen“ kann!

Jetzt meine Meinung als Vater.
Ich halte die Schule für enorm wichtig! Nicht unbedingt, weil die Kinder dort ihren Stoff vermittelt bekommen - das ist sicherlich auch mit einem gewissen Einsatz in der Form „Home-Schooling“ möglich…
Viel wichtiger finde ich die Tatsache, dass die Kinder dort an das soziale Umfeld gewöhnt werden! Sie lernen dort, mit Niederlagen (die nicht immer gerecht sind - aber die Welt ist nun mal nicht immer gerecht!) unzugehen! Sie lernen dort, dass sie sich manchmal auch unterordnen müssen!
Und nicht zuletzt lernen sie dort auch, dass sie sich durchsetzen (müssen) gegen Ungerechtigkeiten, die ich als Vater bei meinem Kind nicht entstehen lasse!

Es mag sein, dass das schon in dem ein oder anderen Posting geschrieben wurde, aber da Du nach Meinungen gefragt hast…

LG
Guido

Hi Michael!

Ich finde toll, daß du auch Deine Meinung hier kundtust.
Allerdings finde ich eine kaum annehmbare Mutmaßung von Dir zu
behaupten, daß das Kind hochbegabt ist

deine Nichte scheint zu den Hochbegabten zu gehören.

Auf welche Hinweise basiert Deine (hochspezialisierte)
Äußerung? Ich denke, die Aussage „Der Lehrer ist doof“ (o.Ä.)
ist kein Hinweis dafür, daß das Kind unterfördert oder gar
hochbegabt ist!

Hallo Helena,

ich habe hier keine Behauptung aufgestellt, sondern einen Vermutung geäußert (scheint = konjunktiv = keine Behauptung). Die Vermutung kam mir anhand der Schilderungen der Schullebensläufe von Verwandten.

Für den Fall, dass die Vermutung in Frage kommt, habe ich 1. einige Hinweise zur Verifizierung derselben gegeben und 2. das Problem von Hochbeabten allgemein. beschrieben. Gewiss ist das Überspringen von Klassen nicht immer ein Allheilmittel, aber es den allermeistens Fälle wirkt sich das sehr positiv auf das Kind aus. Wenn es nämlich dann geistig mal wieder gefordert wird.

Aber sowas kann m.E. nur jemand nachfühlen, der sowas entweder als Kind oder als Elternteil selber erlebt hat. Anderen Eltern ist eine solche Problematik oft ein völliges Rätsel. Und die habe Schwierigkeiten zu verstehen, wenn ein 10-jähriger jeden Samstag freiwillig einen 4-stündigen Computerkurs oder auch mal einen 4-stündigen Chinesischkurs (Mandarin) macht. Und Spaß daran hat.

Gruß
Michael

Hi Michael!

deine Nichte scheint zu den Hochbegabten zu gehören.

ich habe hier keine Behauptung aufgestellt, sondern einen
Vermutung geäußert (scheint = konjunktiv = keine Behauptung).

Für mich diese Formulierung heisst, daß du das eben behauptest, aber ok. Allerdings könnte sehr gut sein, daß andere genauso auffassen wie ich es tue.

Die Vermutung kam mir anhand der Schilderungen der
Schullebensläufe von Verwandten.

Ich könnte hochbegabt sein und meine Verwandte das genaue Gegenteil! Das eine läßt keineswegs das andere schließen!!!

Für den Fall, dass die Vermutung in Frage kommt, habe ich 1.
einige Hinweise zur Verifizierung derselben gegeben

Das habe ich gelesen und auch ich habe einen Vorschlag diesbezüglich gemacht.

und 2. das
Problem von Hochbeabten allgemein. beschrieben. Gewiss ist das
Überspringen von Klassen nicht immer ein Allheilmittel, aber
es den allermeistens Fälle wirkt sich das sehr positiv auf das
Kind aus. Wenn es nämlich dann geistig mal wieder gefordert
wird.

Ich dagegen könnte Dir viele Beispiele dafür geben, die das Überspringen von Schulklassen nicht nur keine positive Wirkung gezeigt hat, sondern tauchten draufhin viel schlimmere Probleme auf, so daß man sich ernsthaft darüber Gedanken gemacht hat, dieses „Überspringen“ rückgängig zu machen. (Oder meinst Du, du kannst eine 10-jährige einfach so, Dir nichts mir nichts, mit 13-jährigen in einer Klasse versetzen und erwarten, daß alles wir am Schnürchen läuft??? - Wenn Du das so denkst, dann sei dir an dieser Stelle heftigst widersprochen)

Aber sowas kann m.E. nur jemand nachfühlen, der sowas entweder
als Kind oder als Elternteil selber erlebt hat.

Das widerspreche ich auch wieder mal: Meine Erfahrungen darüber basieren auf Familienangehörigen. Und glaube mir, ich habe es sehr gut nachgefüllt.

Anderen Eltern
ist eine solche Problematik oft ein völliges Rätsel.

Nein, nicht immer. S.o.

Und die
habe Schwierigkeiten zu verstehen, wenn ein 10-jähriger jeden
Samstag freiwillig einen 4-stündigen Computerkurs oder auch
mal einen 4-stündigen Chinesischkurs (Mandarin) macht. Und
Spaß daran hat.

Ich finde das ist eine sehr oberflächige, ja sogar an gefährlich grenzende Verallgemeinung dieser Problematik. Denn, wie in dieser regen Diskussion bereits erwähnt, eine Schule ist nicht nur die Verbreitung von Wissen, sondern geht weit mehr hinaus in der Erziehung eines Menschen. Und wenn du diese Tatsache der Erziehung nicht siehst, disqualifizierst Du Dich selbst, in meinen Augen, für diese Diskussion.

So meine Meinung.

Gruß
Helena

ganz speziell
hola helena,

nix für ungut, aber das

Ich könnte hochbegabt sein und meine Verwandte das genaue
Gegenteil!

wäre wirklich schlimm *g* :smile:))

Das eine läßt keineswegs das andere schließen!!!

nein, keineswegs… :smile:

ansonsten teile ich deine meinung, dass mit dem überspringen von jahrgangsstufen nicht alles getan ist, dies sogar manchmal kontraproduktiv ist. zumindest in dem von dir genannten umfang von drei jahren. leider hat ja auch nicht jeder das glück, in der nähe einer hochbegabtenschule zu wohnen.

erzähl doch mal: wie ist das denn in spanien? gibts da spezielle schulen für hochbegabte? du scheinst ja persönlich erfahrung damit zu haben - zumindest sekundär… :smile:)

So meine Meinung.

das war aber mal deutlich :smile:))

gaaanz liiiebbbe grüüße aus müüüünchen :smile:
leider nur ganz graue. ist das wetter bei euch in nürnberg vielleicht besser?

tabaiba

Du wiederspiegelst meine Meinung vollkommen!
Hi Guido!

Wie oben gesagt: Du wiederspiegelst meine Meinung vollkommen!

Ich weiß nicht ob ich mit meinem Artikel auch so toll zum Ausdruck gebracht habe, aber genau das habe ich auch gemaint. Deshalb eine von den zahlreichen Sternchen für Dein beitrag kommt von mir! ;o))

Also vielen Dank und einen lieben Gruß!
Helena

Hola Tabaiba!! (jemals gesagt, daß ich diesen Nick sehr nett und schön finde?)

nix für ungut, aber das

Ich könnte hochbegabt sein und meine Verwandte das genaue
Gegenteil!

wäre wirklich schlimm *g* :smile:))

Eben!!!

Das eine läßt keineswegs das andere schließen!!!

nein, keineswegs… :smile:

Dann sind wir uns einig… :o))))

ansonsten teile ich deine meinung, dass mit dem überspringen
von jahrgangsstufen nicht alles getan ist, dies sogar manchmal
kontraproduktiv ist. zumindest in dem von dir genannten umfang
von drei jahren.

Mit den 3 Jahren Übersprung bezog ich mich auf den genannten Beispiel von 2 Klassen auf ein Stück. Da kann durchaus ein Altersunterschied von ganzen 3 Jahren vorkommen!

leider hat ja auch nicht jeder das glück, in
der nähe einer hochbegabtenschule zu wohnen.

Genauso ist es!

erzähl doch mal: wie ist das denn in spanien? gibts da
spezielle schulen für hochbegabte? du scheinst ja persönlich
erfahrung damit zu haben - zumindest sekundär… :smile:)

Die Erfahrung, die ich habe beziehen sich auf meine damaligen Schulzeiten (lange, lange her); auf Erfahrungsberichte von sehr eng mit mir befreundete Freundinnen, die Lehrerinnen sind (zT mit sog. „Problemkinder“, die zT Hochbegabt sind!) und bei Verwandten.

Von den zwei ersten kenne ich die (zahlreiche) Probleme, die eine Über- (oder auch) Rückstufung mit sich bringt. Und zwar mit allen Beteiligten: Das Kind; die Mitschüler; die Lehrern; das Eltern- und Schulrat; die Eltern und -nicht zu vergessen- die eigenen Geschwistern. Deshalb weiß ich, daß eins ist die Begabung eines Kindes (im Form von zB Intelligenz oder extrem ausgeprägte Fähigkeit für etwas, zB Mathe oder Fremsprachen oder Malerei) und ein anderes Thema ist die geistliche Reife des selbigen. Beides sind im Fall von Hoch- oder Unterbegabung ganz selten aneinenader angepaßt: Ein zB exzellenter Mathe-Schüler mit ausgewiesener Hochbegabung muß nicht unbedingt auch nur mittelmaß in Deutsch sein und schon gar nicht auch zB. das geringste Interesse an Mädchen haben, die 2 Klassen über ihn bereits überdeutlich zeigen (als Zeichen der psychische Reife). Es sind auf jeden Fall zwei paar Stiefeln, beides gleichermaßen gehören zu jeder einzelnen Mensch dazu und Probleme ergeben sich ganz automatisch wenn man versucht das eine anzupassen und das andere auf der Strecke bleibt (wie eben der Fall bei Überstufung).

So meine Meinung.

das war aber mal deutlich :smile:))

gell? ;o)))

gaaanz liiiebbbe grüüße aus müüüünchen :smile:

Moch mi a no naidix, Du böööööööööööööööööse Taiba, Duuuuuuuuuu!! ;o))

leider nur ganz graue. ist das wetter bei euch in nürnberg
vielleicht besser?

Nööööööööö: Heute um 9:00 Uhr gerade mal 2°C und Eiskratzen angesagt. Gestern gleicher Zeit 0°C!!! Ansonsten doch sonnig, wenn man von dieser kummerlichen Was am Himmel so etwas behauptet werden kann…

Ganz liebe Grüße aus Franken!
Helena

chamisso
helena, ein hoch auf dich!

Hola Tabaiba!! (jemals gesagt, daß ich diesen Nick sehr nett
und schön finde?)

nicht dass ich mich erinnern würde :frowning:(
aber das macht auch eigentlich nix. mir gefällt er nämlich selbst. und das ist ja das wichtigste :smile:))

nix für ungut, aber das

Ich könnte hochbegabt sein und meine Verwandte das genaue
Gegenteil!

wäre wirklich schlimm *g* :smile:))

Eben!!!

nicht wahr? ich meine, wir müssten uns dann wirklich ernste sorgen um den zustand deiner verwandten (welchen grades eigentlich, das wäre für die weitere analyse ja schon relevant gewesen?) machen. gut, dass es beim konjunktiv bleibt. will heißen: gut, dass du doch nciht hochbegabt bist. außerdem würde ich sonst bestimmt neidisch. ich bins nämlich nicht. definitiv nicht. weder hochbegabt. noch deswegen neidisch :o))

Das eine läßt keineswegs das andere schließen!!!

nein, keineswegs… :smile:

Dann sind wir uns einig… :o))))

bist du etwa auch so harmonieversessen?

Mit den 3 Jahren Übersprung bezog ich mich auf den genannten
Beispiel von 2 Klassen auf ein Stück. Da kann durchaus ein
Altersunterschied von ganzen 3 Jahren vorkommen!

nicht nur, beste helena. heutzutage - die zeiten ändern sich, wie du merkst - können eltern ihre hoch-, normal-, minder- oder überhaupt nicht begabten kinder ja bereits mit fünf einschulen lassen. ebenso wie sie selbige zurückstellen lassen können, wenn sie lieber noch ein jahr länger billig in familienurlaub fahren möchten. so tummeln sich also in den hiesigen ersten klassen - ohne die von dir genannten überspringer und -flieger - bereits kinder von noch 5 bis schon fast 8 jahren. das prinzip des „die jüngeren lernen von den älteren“, welches im kindergarten so herrlich funktioniert hat, wird so auf einfache weise beibehalten :smile:)))

leider hat ja auch nicht jeder das glück, in
der nähe einer hochbegabtenschule zu wohnen.

Genauso ist es!

sag ich doch schon die ganze zeit! :o)))
wie schön, dass wir uns da so einig sind… :smile:

erzähl doch mal: wie ist das denn in spanien? gibts da
spezielle schulen für hochbegabte? du scheinst ja persönlich
erfahrung damit zu haben - zumindest sekundär… :smile:)

Die Erfahrung, die ich habe beziehen sich auf meine damaligen
Schulzeiten (lange, lange her);

du hättest einfach nicht so viele jahre überspringen sollen, dann wärst du vielleicht immer noch in der schule (kleiner scherz am rande *lach* :wink:) - denn, das merke ich genau: eigentlich sehnst du dich doch - wie wir alle - immer wieder zurück an das pult der damaligen zeit… :smile:

auf Erfahrungsberichte von
sehr eng mit mir befreundete Freundinnen, die Lehrerinnen sind
(zT mit sog. „Problemkinder“, die zT Hochbegabt sind!)

das hab ich jetzt nicht kapiert: sind die kinder problematisch, weil ihre lehrerinnen mir dir eng befreundet sind? oder sind sie hochbegabt, weil sie problematisch sind? oder etwa andersrum? oder sind sie mit dir befreundet und trotzdem hochbegabt? oder wie?

und bei
Verwandten.

welchen grades nochmal?

Von den zwei ersten kenne ich die (zahlreiche) Probleme, die
eine Über- (oder auch) Rückstufung mit sich bringt. Und zwar
mit allen Beteiligten: Das Kind; die Mitschüler; die
Lehrern; das Eltern- und Schulrat; die Eltern und -nicht zu
vergessen- die eigenen Geschwistern.

ui, das klingt aber wirklich dramatisch.

Deshalb weiß ich, daß
eins ist die Begabung eines Kindes (im Form von zB Intelligenz
oder extrem ausgeprägte Fähigkeit für etwas, zB Mathe oder
Fremsprachen oder Malerei) und ein anderes Thema ist die
geistliche Reife des selbigen.

das ist in der tat ein ganz anderes thema. wird übrigens meiner meinung nach bei den katholiken meist überschätzt. mit neun sind sie geistlich noch nicht so gereift, dass sie reif für die erstkommunion wären.oder wie siehst du das?

Beides sind im Fall von Hoch-
oder Unterbegabung ganz selten aneinenader angepaßt: Ein zB
exzellenter Mathe-Schüler mit ausgewiesener Hochbegabung muß
nicht unbedingt auch nur mittelmaß in Deutsch sein und schon
gar nicht auch zB. das geringste Interesse an Mädchen haben,

stimmt! da geb ich dir ganz entschieden recht und möchte sogar betonen, dass sich das sowohl auf andere sprachen als auch auf das andere geschlecht beziehen kann. der ordnung halber sei dies erwähnt.

die 2 Klassen über ihn bereits überdeutlich zeigen (als
Zeichen der psychische Reife). Es sind auf jeden Fall zwei
paar Stiefeln, beides gleichermaßen gehören zu jeder
einzelnen Mensch dazu und Probleme ergeben sich ganz
automatisch wenn man versucht das eine anzupassen und das
andere auf der Strecke bleibt (wie eben der Fall bei
Überstufung).

das hast du jetzt eindringlich erklärt, meine liebe. aber leider weiß ich nun noch immer nicht, wie es in spanien mit schulen für hochbegabte aussieht. das interessiert mich nämlich wirklich. solltest du da was aus erster hand wissen, lass es mich bitte auch wissen… :wink:))

So meine Meinung.

das war aber mal deutlich :smile:))

gell? ;o)))

ja ja. prima ;o)))
deswegen leben wir ja in einer demokratie, nicht? :smile:))

gaaanz liiiebbbe grüüße aus müüüünchen :smile:

Moch mi a no naidix, Du böööööööööööööööööse Taiba,
Duuuuuuuuuu!! ;o))

taiba ist gut. das passt zu taiga. und das passt aktuell. du scheinst den siebten sinn zu haben… :wink:)

aber böse, nein, böse bin ich nicht! nieeemaaals!

Nööööööööö: Heute um 9:00 Uhr gerade mal 2°C und Eiskratzen
angesagt. Gestern gleicher Zeit 0°C!!! Ansonsten doch sonnig,
wenn man von dieser kummerlichen Was am Himmel so etwas
behauptet werden kann…

hättest du was dagegen, wenn ich dich für die nächste verleihung des chamisso-preises vorschlüge. du hättest ihn redlich verdient wegen deines kreativen umgangs mit der sprache :smile:))

Ganz liebe Grüße aus Franken!

das war jetzt gemein, helena! ich will auch aus nüüüürnbeerg gegrüßt werden. sonst ist das nicht echt!

heeeeeeeeerzzllliiiiiichhhhhh
taiba

Hi,

ich habe hier keine Behauptung aufgestellt, sondern einen
Vermutung geäußert (scheint = konjunktiv = keine Behauptung).

Für mich diese Formulierung heisst, daß du das eben
behauptest, aber ok. Allerdings könnte sehr gut sein, daß
andere genauso auffassen wie ich es tue.

Nein, eher nicht. Wer die deutsche Sprache beherrscht, wird das richtig verstehen.

Die Vermutung kam mir anhand der Schilderungen der
Schullebensläufe von Verwandten.

Ich könnte hochbegabt sein und meine Verwandte das genaue
Gegenteil! Das eine läßt keineswegs das andere schließen!!!

Ja. Es könnte allerdings auch genau umgekehrt sein. *sigh*

Und glaube mir, ich habe es sehr gut nachgefüllt.

Den Eindruck hab ich auch.

Anderen Eltern
ist eine solche Problematik oft ein völliges Rätsel.

Nein, nicht immer. S.o.

Hallo? Lesen bitte: „oft“ ist nicht dasselbe wie „immer“.

Und die
habe Schwierigkeiten zu verstehen, wenn ein 10-jähriger jeden
Samstag freiwillig einen 4-stündigen Computerkurs oder auch
mal einen 4-stündigen Chinesischkurs (Mandarin) macht. Und
Spaß daran hat.

Ich finde das ist eine sehr oberflächige, ja sogar an
gefährlich grenzende Verallgemeinung dieser Problematik. Denn,
wie in dieser regen Diskussion bereits erwähnt, eine Schule
ist nicht nur die Verbreitung von Wissen, sondern geht weit
mehr hinaus in der Erziehung eines Menschen. Und wenn du diese
Tatsache der Erziehung nicht siehst, disqualifizierst Du Dich
selbst, in meinen Augen, für diese Diskussion.

Du hast nicht für fünf Pfennig begriffen, was er gesagt hat.
Vielleicht solltest Du mit Deinen Urteilen _etwas_ zurückhaltender sein. Oder nicht soviel nachfüllen.

*args*

Trotzdem extrem nürni,

Malte.

Hi,

Nein, eher nicht. Wer die deutsche Sprache beherrscht, wird
das richtig verstehen.

Ich habe je eh nie behauptet, daß ich die deutsche Sprache beherrsche. Und somit freue ich mich, wenn ich angeblich die einzige bin, die das falsch verstanden hat.

Ich könnte hochbegabt sein und meine Verwandte das genaue
Gegenteil! Das eine läßt keineswegs das andere schließen!!!

Ja. Es könnte allerdings auch genau umgekehrt sein. *sigh*

K Ö nnte ist schon richtig. Wenn Du aber lieber auf die formulierung achten möchtest, als auf dem was ich wirklich meine, hat eine Diskussion wenig Sinn. Allein deshalb schon, weil ich, wie oben bereits gesagt, diese Sprache keineswegs mächtig bin.

Anderen Eltern
ist eine solche Problematik oft ein völliges Rätsel.

Nein, nicht immer. S.o.

Verstehe den Zusammenhang nicht ganz, aber ok…

Hallo? Lesen bitte: „oft“ ist nicht dasselbe wie „immer“.

Soweit bin sogar ich mit den Kenntnissen der deutschen Sprache.

Ich finde das ist eine sehr oberflächige, ja sogar an
gefährlich grenzende Verallgemeinung dieser Problematik. Denn,
wie in dieser regen Diskussion bereits erwähnt, eine Schule
ist nicht nur die Verbreitung von Wissen, sondern geht weit
mehr hinaus in der Erziehung eines Menschen. Und wenn du diese
Tatsache der Erziehung nicht siehst, disqualifizierst Du Dich
selbst, in meinen Augen, für diese Diskussion.

Du hast nicht für fünf Pfennig begriffen, was er gesagt hat.

Das glaube ich ganz und gar nicht. Aber meinen und sagen kannst du ja selbstverständlich (fast) alles…

Vielleicht solltest Du mit Deinen Urteilen _etwas_
zurückhaltender sein.

Durchaus möglich, daß ich meine Urteilen etwas heftig verteidigt habe. Aber die basieren auf persönliche Erfahrungen, die mich dazu veleiten so zu reden. Ob es nun Dir paßßt oder nicht…

Oder nicht soviel nachfüllen.

Danke für den Rücksicht auf meine Fehlern. Wenn du aber noch nie einen Schreibfehler geschrieben hast, dann darfst du auch den 1. Stein werfen. (So oder ähnlich dürfte in der Bibel stehen. Absolut fehlerfrei, natürlich!)

*args*

*ergs* -ja, mit „e“.

Trotzdem extrem nürni,

???

Malte.

Gruß (der Netiquette wegen)
Helena

Hallo Malte,

Oder nicht soviel nachfüllen.

*args*

hast Du möglicherweise noch nicht mitgekriegt, das Helena Spanierin ist? Kannst Du Dich auf Spanisch auch nur halb so gut ausdrücken wie Helena auf Deutsch?

Gruß, Karin

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Vielen herzlichen Dank, Karin!
Hi Karin!

hast Du möglicherweise noch nicht mitgekriegt, das Helena
Spanierin ist? Kannst Du Dich auf Spanisch auch nur halb so
gut ausdrücken wie Helena auf Deutsch?

Vielen herzlichen Dank für Deine Unterstützung!
Ganz liebe Grüße nach (sehr vermißten) München!
Helena

Oder nicht soviel nachfüllen.

*args*

hast Du möglicherweise noch nicht mitgekriegt, das Helena
Spanierin ist?

Doch, hab ich.

Kannst Du Dich auf Spanisch auch nur halb so
gut ausdrücken wie Helena auf Deutsch?

Nein. Genau aus diesem Grund bewege ich mich üblicherweise auch nicht in spanischen Diskussionsforen. Ich hab auch nicht das geringste Problem damit, wenn sich jemand nicht so ganz perfekt ausdrücken kann - kein Thema.

Nur, wenn man WEISS, daß man mitunter Schwierigkeiten mit dem feineren Verständnis, dann sollte man vielleicht nicht so auf die Kacke hauen, sondern etwas zurückhaltender mit Verurteilungen ohne weitere Abklärung sein. Und weil genau das hier imho passiert ist, und zwar zum Unrecht des „Verurteilten“, gibt’s dann eben ein wenig Gegenwind.

In englischsprachigen Foren/Mailinglisten/Newsgroups, in denen ich mich zum Beispiel öfter mal rumtreibe und dann in einer ähnlichen Situation bin, wie Helena hier - also „im Normalfall keine Probleme zu verstehen und verstanden zu werden, aber dennoch gehandicapt“ - bin ich mit sowas auch aus gutem Grund zurückhaltend und frage lieber zweimal nach, bevor ich lospoltere.

Gruß,

Malte.

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Hi Malte!

Nur, wenn man WEISS, daß man mitunter Schwierigkeiten mit dem
feineren Verständnis,

Wie soll man Deiner Meinung nach, diesen sonst überwinden? Meinst Du nicht „Übung macht dem Meister“???

dann sollte man vielleicht nicht so auf
die Kacke hauen,

Wenn das ein Sinonym dafür ist, daß ich jemand angegriffen haben sollte, dann soll mit jemand sagen wo und wann, denn mir ist es, in dieser Diskussion nicht aufgefallen.
Bemerkung am Rande: Für mich eine Meinung mit Argumenten zu vertreten und nicht unter der Gurtelinie -im Form vom Schimpfen oder gar anbrüllen- anzugreifen ist gewiß nicht „auf die Kacke hauen“.

sondern etwas zurückhaltender mit
Verurteilungen ohne weitere Abklärung sein.

Verurteilungen??? wo liest Du diese???

Und weil genau das
hier imho passiert ist, und zwar zum Unrecht des
„Verurteilten“, gibt’s dann eben ein wenig Gegenwind.

Über den Fehlern eines nicht Deutschen sich lustig zu machen ist keineswegs „Rückwind“ sondern vielmehr Ungerechtheit. Und eine Meinung zu vertreten war nie ein Vorurteil.

In englischsprachigen Foren/Mailinglisten/Newsgroups, in denen
ich mich zum Beispiel öfter mal rumtreibe und dann in einer
ähnlichen Situation bin, wie Helena hier - also „im Normalfall
keine Probleme zu verstehen und verstanden zu werden, aber
dennoch gehandicapt“ - bin ich mit sowas auch aus gutem Grund
zurückhaltend

Mit Verleib: Dann wirst du über diese „Handicaps“ nie hinaus kommen. Was aber überall mit Unmut registriet wird ist, wenn jemand auf die grammatikalischen Fehlern eines Ausländers sich lustig macht und nichts über das besprochene Thema weiter sagt, weder dafür noch dagegen.

und frage lieber zweimal nach, bevor ich
lospoltere.

Tatsache ist, daß ich alles verstanden habe.

Gruß,
Malte.

Gruß
Helena

Hallo Karin,

hast Du möglicherweise noch nicht mitgekriegt, das Helena
Spanierin ist? Kannst Du Dich auf Spanisch auch nur halb so
gut ausdrücken wie Helena auf Deutsch?

sorry, Karin, aber darum geht’s ja eigentlich nicht.
Jeder (ausser totalen Idioten, die es bei wer-weiss-was
ja nicht gibt :wink: ) versteht helenas „handicap“. Ich
muss zwar bei manchen ihrer Formulierungen schmunzeln
(keines boeswillig, im Gegenteil), aber niemand legt
hier ihre Worte auf die Goldwaage. Aber umgekehrt macht
helena das eigentlich ziemlich gern. Auch das wehrt ihr
niemand. Aber wenn dann jemand, sein eigenes Posting
nochmal auftroeselt und erklaert, geht helena eigentlich
immer sofort in totale Defensivhaltung und haut nur noch
drauf und das laesst man bei anderen ja auch nicht durch-
gehen. Warum sollte sie auf Extrawurstbehandlung bestehen?

Gruesse
Elke

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hallo helena
Hi helena,

Wie soll man Deiner Meinung nach, diesen sonst überwinden?
Meinst Du nicht „Übung macht dem Meister“???
Mit Verleib: Dann wirst du über diese „Handicaps“ nie hinaus
kommen. Was aber überall mit Unmut registriet wird ist, wenn
jemand auf die grammatikalischen Fehlern eines Ausländers sich
lustig macht und nichts über das besprochene Thema weiter
sagt, weder dafür noch dagegen.

Sorry, wenn ich widersprechen muss. Malte redet nicht
von „Klappe halten“, sondern von ‚sich etwas zurueckhalten‘.
Wie willst du dazulernen (wenn du das wirklich
willst), wenn du nicht auf die Kritik hoerst? Um ein Bild
aus einem anderen Bereich zu nennen: wenn ich nach einem Tag
Skikurs nur noch allein die Piste runterbrettere, dann
werde ich zwar mit der Zeit sicherer und minimal besser,
aber ich gewoehne mir ohne Rueckmeldung auch sehr vieles
Falsche an, was mich auf Dauer von einem Erreichen eines
wirklichen Niveaus abhaelt.
Tatsache ist, dass dein Deutsch toll ist. Aber, das gestehst
du selbst ein, nicht fehlerfrei. Durch aktives Reden/Schreiben
uebst du dich, stimmt, aber wenn du nicht auf Kritik
reagierst, uebst du unter Umstaenden das Falsche ein.

und frage lieber zweimal nach, bevor ich
lospoltere.

Tatsache ist, daß ich alles verstanden habe.

Mit Verlaub, wie willst du das beurteilen. Im konkret
vorliegenden Fall muss ich Maltes Einschaetzung voll zustimmen.
Du hast wichtige Ausdruecke ueberlesen und dadurch insgesamt
auf ein anderes Posting geantwortet, als das, was wirklich
geschrieben wurde. Und deine Formulierungen waren nicht
zaghaft und Erklaerungen hast du nicht gelten lassen.
Du bestehst darauf, dein urspruengliches Verstaendnis bei-
zubehalten, auch wenn jemand darauf hinweist, dass es anders
gemeint war, und bei anderen verlangst du, dass sie sich nicht
an deinen Formulierungen aufhaengen, sondern sich darauf
beziehen, was du wirklich gemeint hast. Wie sollen wir das
denn wissen? Wir haben nur deine Saetze und wenn die nicht
astrein formuliert sind, gibt es eben Missverstaendnisse -
was ja oft genug auch unter Muttersprachlern stattfindet.
Beispiele finden sich unzaehlige, allein bei wer-weiss-was.

Im Uebrigen kenne ich die Versuchung (bei mir ist es
im Englischen so) mich manchmal in Formulierungen zu vergalloppieren,
weil mich die Worte/Bilder angesprochen zu haben, nur um
dann festzustellen, dass die Intensitaet bei den Empfaengern
(Lesern,Zuhoerern) eine ganz andere war, und ich auf Unverstaendnis
stoesse. Da hilft nur (selbst-)kritisches Zuhoeren/Lesen.

Gruess
Elke

(ich gruesse oder nicht, nur wegen der Nettiquette zu gruessen
und das dann auch noch zu betonen, sagt fuer mich : du
bist mir eigentlich zu bloed, aber ich mach’s halt, weil es
sich so gehoert – irgendwo tangentiell beleidigend. Hab ich
jetzt zuviel dahinein gelesen?)

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