Schulveranstaltungen und Religion

Moin,

jetzt frag ich mal ganz provokativ: Was ist denn so schlimm
daran, dass dieses Mädchen (oder andere) ein Kopftuch trägt

Dann antworte ich mal ganz provokativ: probiers aus. Bind dir ein Kopftuch um und geh auf die Straße. Lass dich anstarren, merke wie Leute hinter deinem Rücken tuscheln, dich für absonderlich oder einen Freak halten, über dich kichern, dir den Rücken zudrehen, dir keinen Job geben oder dich ansprechen, als hättest du einen IQ von 10 usw.

Und glaub bitte nicht, den Frauen würde es anders gehen, nur weil sie Frauen sind. Frauen mit Kopftuch sind in dieser Gesellschaft kaum weniger Freaks als Männer mit Kopftuch.

Sicher, man gewöhnt sich zunehmend an den Anblick, so wie man sich auch zunehemend an den Anblick von Männer mit deutlichem Make up im Gesicht gewöhnt aber eins sollte klar sein: die Vorschrift deiner Religion, dass Frauen sich verhüllen sollen, macht in dieser Gesellschaft aus eben diesen Frauen Freaks, die Aufmerksamkeit erregen und angestarrt werden. Ob das euer Religionsstifter im Sinn hatte, als er dieser Gebot erließ ? Ich glaube kaum.

Für eine erwachsene Frau, die sich in vollem Bewußtsein und voller Überzeugung zu dieser Religion bekennt und aus diesem Grund so rumläuft, mag dieses „Auffallen“ auszuhalten sein. Für ein Kind muss es die reine Tortur sein. Hier werden Kindern von ihren Eltern zu Freaks und Außenseitern gemacht, ohne dass sich dem Kind der Sinn erschließen dürfte. In meinen Augen hat das nichts mehr mit aus freiem Willen gelebter Religiösität zutun, sonder ist schlichtweg Zwang, und der steht nunmal im Widerspruch zu den Idealen vieler Menschen hier in Deutschland.

Wenn du die Gesellschaft hin zu mehr Toleranz beeinflussen willst, dann geh doch selbst mit einem Kopftuch auf die Straße, aber schick bitte nicht deine Kinder ins (Spießruten)Rennen.

Gruß
Marion

Gruß
Marion

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Moin,

wer da nicht zustimmt, hat eben „eigenheiten“. das kannst du
drehen und wenden wie du willst - in *dieser* gesellschaft ist
keinen platz für religiösen islam. sein platz ist neben ihr,
außerhalb.

Und damit legst du den Grundstein für den Untergang dieser „Nebengesellschaft“. Keine Gesellschaft duldet auf Dauer eine „Nebengesellschaft“ direkt in ihrer Mitte, zumindest ist mir kein Fall in der Geschichte bekannt, wo dies auf Dauer funktioniert hätte. So etwas hat immer irgendwann entweder mit Zwangsintegration, Vernichtung oder Rauswurf geendet.

Also keine gute Idee.
Gruß
Marion

witzig finde ich schon, warum dieses kopftuch ein derartiges heißes thema zu sein scheint. wenn man bedenkt wie deutsche touristen weltweit rumlaufen und sich überhaupt nichts dabei denken, die reinste beleidigung des auges! - aber warum stört man sich denn so arg an diesen blöden kopftüchern? was stört WIRKLICH daran? in weißen socken und sandalen zu gehen scheint den deutschen im ausland auch nicht zu stören, auch wenn er überall angestarrt und betuschelt wird wie ein freak. kopftuchträgerinnen sind aber meistens gepflegt gekleidet lol da gibts nix zu meckern.

gruß
dataf0x

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Moin,

Der Begriff Integration wird ja sehr oft misverstanden, aber
dass dadurch das „Anderssein“ komplett aufgehoben würde, habe
ich noch nie gehört.

Tatsächlich widerspricht Integration keineswegs dem
Anderssein. Warum sollte es auch?

Da stimme ich dir sogar zu. Ich bin auch in sehr vielen Punkten sehr viel anders als andere, dennoch bin ich mit Sicherheit voll in die deutsche Gesellschaft integriert. Damit dies so sein kann, muss aber auch derjenige, der „anders“ ist, seinen Beitrag leisten, und der besteht darin, dass er die Grundlagen der Gesellschaft nicht angreift, in die er gerne integriert sein möchte. Und es gibt diesbezüglich kaum etwas aggressiveres als die offen zur Schau gestellte Haltung: „Pah, ich will ja gar nicht sein wie ihr.“

Das betrifft Außenseiter in Schulklassen nicht weniger als Muslime oder Punks.

Gruß
Marion

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Moin,

jetzt frag ich mal ganz provokativ: Was ist denn so schlimm
daran, dass dieses Mädchen (oder andere) ein Kopftuch trägt

Dann antworte ich mal ganz provokativ: probiers aus. Bind dir
ein Kopftuch um und geh auf die Straße. Lass dich anstarren,
merke wie Leute hinter deinem Rücken tuscheln, dich für
absonderlich oder einen Freak halten, über dich kichern, dir
den Rücken zudrehen, dir keinen Job geben oder dich
ansprechen, als hättest du einen IQ von 10 usw.

Bin ich daran dann auch schuld, dass diese Menschen über ihre Vorurteile nicht hinwegkommen können?

Und glaub bitte nicht, den Frauen würde es anders gehen, nur
weil sie Frauen sind. Frauen mit Kopftuch sind in dieser
Gesellschaft kaum weniger Freaks als Männer mit Kopftuch.

Sicher, man gewöhnt sich zunehmend an den Anblick, so wie man
sich auch zunehemend an den Anblick von Männer mit deutlichem
Make up im Gesicht gewöhnt aber eins sollte klar sein: die
Vorschrift deiner Religion, dass Frauen sich verhüllen sollen,
macht in dieser Gesellschaft aus eben diesen Frauen Freaks,
die Aufmerksamkeit erregen und angestarrt werden. Ob das euer
Religionsstifter im Sinn hatte, als er dieser Gebot erließ ?
Ich glaube kaum.

Hier werden
Kindern von ihren Eltern zu Freaks und Außenseitern gemacht,
ohne dass sich dem Kind der Sinn erschließen dürfte.

Die meisten muslimischen Mädchen tragen aus eigenem Entschluss das Kopftuch. Insofern erledigt sich die Argumentation, dass auch wenn die Eltern sie zwingen sollten, die Aussenseiterrolle ihnen durch eine ignorante Gesellschaft zugeschnitten wird, nicht durch die Eltern.

Wenn du die Gesellschaft hin zu mehr Toleranz beeinflussen
willst, dann geh doch selbst mit einem Kopftuch auf die
Straße, aber schick bitte nicht deine Kinder ins
(Spießruten)Rennen.

Oder ich mach als Alternative das, was ich tatsächlich machen will und kümmer mich nicht darum, was die Allgemeinheit davon denkt, da es sie eigentlich nichts angeht…

Gruss, Omar Abo-Namous

Hallo,

tolle Geschichte, die du uns da erzählst… Das Prinzip des Erstschlags (oder Blitzkrieg im Deutschen), das die rechte Szene in letzter Zeit gegen Muslime anwenden möchte: „Wenn sie (die Muslime) in der Mehrheit sind, werden sie uns nicht so gut behandeln, wie wir sie behandeln. Deshalb müssen wir sie jetzt so stark unterdrücken, dass sie nie in die Mehrheit stellen können…“ rechtes Gesülze halt…

Gruss, Omar Abo-Namous

Hi,

ich wundere mich schon, wie man so viele Fehler in so wenig Text hineinquetschen kann…

Der Begriff Integration wird ja sehr oft misverstanden, aber
dass dadurch das „Anderssein“ komplett aufgehoben würde, habe
ich noch nie gehört.

Tatsächlich widerspricht Integration keineswegs dem
Anderssein. Warum sollte es auch?

Gruss, Omar Abo-Namous

Tatsächlich widerspricht der Koran jeder Integration. „Nehmt
Euch keine Juden und Christen als Freunde“.

Ich habe schon einmal einen Muslim erlebt, der bestritten hat,
daß dieser Satz im Koran steht. Das war Taqia.

Der Satz steht tatsächlich nicht im Koran: Der Koran ist auf arabisch! Zudem haben sich Muslime Gott sei Dank darauf geeinigt, das Interpretieren des Korans spezialisierten Menschen zu überlassen. Wenn du ein solcher bist, dann kannst du mir vielleicht folgende Frage beantworten: Wenn das Wort „Awli’a“ im obengenannten Vers (5:51) „Freunde“ heissen soll, warum steht dann in der Sure 60 folgendes (Übersetzung, da du es wahrscheinlich sonst nicht verstehen würdest :wink:):
7. Vielleicht läßt Allah zwischen euch und denen [Nicht-Muslimen] von ihnen, die euch feind sind, Freundschaft entstehen. Allah ist mächtig, und Allah ist verzeihend, barmherzig.
8. Allah verbietet euch nicht, gegen die gütig und gerecht zu sein, die euch nicht wegen eueres Glaubens bekämpft oder euch aus eueren Häusern vertrieben haben. Allah liebt fürwahr die gerecht Handelnden.

Vergleiche auch:
http://www.islamonline.net/servlet/Satellite?pagenam…
http://www.islamonline.net/servlet/Satellite?pagenam…

Dann kommen wir zu Taqia, einem Prinzip, das aus dem schiitischen Islam kommt (einer kleinen Minderheit, aber das interessiert Islamophoben nicht) und beschreibt einen Zustand, in dem ein Muslim getötet wird, wenn er sich weiterhin öffentlich als Muslim zu erkennen gibt. In diesem Fall soll er lügen dürfen und so tun, als wäre er kein Muslim.

Dann beweist du basisdemokratische Kompetenz (und Überzeugung ganz offensichtlich):

Die Frage „wer
integriert hier wen“ ist schon gerechtfertigt, wenn wie im
vorliegenden Fall in einer Schulklasse mit 24 Kindern 20
muslimisch sind und wo die Mehrheit offenbar den Gang der
Dinge bestimmt.

Ist echt schlimm, dass die Mehrheit „den Gang der Dinge bestimmt“… Wo kommen wir denn da hin?

Das ist durchaus üblich, daß die Mehrheit den
Ton angibt.

und? was folgern wir nun??

Gruss, Omar Abo-Namous

Was spricht dagegen, dass ein muslimischer

Schüler an der Klassenfahrt nicht teilnimmt (übrigens kein
Hindernis, Freundschaften in der Klasse zu schliessen) oder
dass ein streng katholisches Mädchen nicht am
Schwimmunterricht teilnimmt oder dass ein orthodoxer Junge
nicht am Weihnachtsfest teilnimmt oder oder oder.

Einem katholischen Mädchen würde nicht zugestanden, aus
religiösen Gründen nicht am Schwimmunterricht teilnehmen - die
Eltern kämen auch nie auf die Idee, dieses zu verlangen. Wer
im Geltungsbereich unseres Grundgesetzes lebt, ist gehalten,
sich daran zu orientieren.

oops (dabei existiert der Fall tatsächlich und es gab keine Probleme)

Diese Forderung besteht aber nur theoretisch - die Praxis
sieht häufig schon anders aus.

was nun?

Die Welt
geht nicht unter. Die Verantwortung der Gesellschaft (und der
Politik) ist es, diesen Kindern keinen Nachteil daraus
erwachsen zu lassen - sie also in ihrer Verschiedenheit ihre
eigenen Wege gehen zu lassen, statt nach einem
Musterkind-Schema Schüler produzieren zu wollen…

Wenn es in wichtigen Dingen keinen Konsens gibt, so sind
Konflikte für die Zukunft vorprogrammiert. Das ist in fast
allen multikulturellen Gesellschaften so -

Konsens - wie beispielsweise das Recht, eine „andere“ Religion zu besitzen? Oder sich so zu kleiden, wie man möchte, oder vielleicht das Erziehungsrecht der Eltern. Meintest du diese Dinge? Naja, wahrscheinlich nicht…

Wie soll Integration von statten gehen, wenn es keine
kulturelle Vielfalt gibt? M.E. bedeutet Integration
Interaktion mit dem jeweils anderen.

Tja - Deines Erachtens eben. Unter „Integration“ verstehen
viele den Transport einer anderen, eben der islamischen Kultur
nach Deutschland, in der sie letztendlich dann auch dominieren
soll. Echte Integration soll aber ein „Einfügen“ in diese
unsere Gesellschaft bedeuten. Und eben davon ist bei vielen
Muslimen nicht die Rede.

hum. interessant.

Natürlich braucht ein Muslim eine Moschee, ein Christ eine
Kirche usw… Meinst du das mit den verschiedenen
Infrastrukturen? Dann verstehe ich aber nicht, was dabei das
Problem sein soll…

Eine Großmoschee ist zwar auch ein Gotteshaus, wie eine
Kirche. Eine Moschee ist aber darüber hinaus auch ein
islamisches Zentrum innerhalb eines anderes die umgebenden
Kulturraumes. Sie fördert nicht Integration, sondern
verhindert sie.

aha.

Da magst du Recht haben, aber ich weiss nicht inwieweit das
schlimm sein soll.

Nun, daß Du das nicht weißt, ist mir klar. Ich erinnere hier
beispielsweise nur an die König-Fahd-Akademie in Bonn. In
islamischen Schulen gibt es wenig Deutschunterricht

ahja. Dabei dachte ich immer, die „König-Fahd-Akademie“ sei eine an der saudi-arabischen Botschaft angehängte Schule. Wichtig zu erwähnen wäre hier, dass in allen Staaten, in denen eine deutsche Botschaft existiert auch deutsche Schulen bestehen, die vorrangig die deutsche Sprache vermitteln. Aber das ist soweit in Ordnung, wenn auf der anderen Seite sagen wir mal arabische Staaten „arabische“ Schulen in Deutschland errichten wollen, dann ist das problematisch.

Wo wir uns einig sind ist, dass diese Schulen (wie bspw. die KFA nicht für deutsche Muslime (also diejenigen, die in Deutschland verbleiben wollen) gedacht sein sollten). Auf der anderen Seite gibt es genügend andere islamische Schulen, die dem Gesetz folgend genügend Deutschunterricht anbieten - neben den anderen üblichen Fächern.

  • ein
    Großteil der Unterrichtszeit wird darauf verwendet, daß die
    Kinder Suren in arabischer Sprache auswendig lernen.

oh. Nochmal: Alle Schulen in Deutschland - auch „islamische“ Schulen (zukünftige wie derzeitige) - müssen einen bestimmten Kanon an Fächern anbieten, damit das Land sie anerkennt.

Tut mir leid, aber überall da wo du einfach nur aus der Luft gegriffene Thesen aufgestellt hast, hielt ich es nicht für notwendig, darauf zu antworten (wie, dass Moscheen die Integration verhindern…)

Gruss, Omar Abo-Namous

Moin,

Der Begriff Integration wird ja sehr oft misverstanden, aber
dass dadurch das „Anderssein“ komplett aufgehoben würde, habe
ich noch nie gehört.

Tatsächlich widerspricht Integration keineswegs dem
Anderssein. Warum sollte es auch?

Da stimme ich dir sogar zu. Ich bin auch in sehr vielen
Punkten sehr viel anders als andere, dennoch bin ich mit
Sicherheit voll in die deutsche Gesellschaft integriert. Damit
dies so sein kann, muss aber auch derjenige, der „anders“ ist,
seinen Beitrag leisten, und der besteht darin, dass er die
Grundlagen der Gesellschaft nicht angreift, in die er gerne
integriert sein möchte. Und es gibt diesbezüglich kaum etwas
aggressiveres als die offen zur Schau gestellte Haltung: „Pah,
ich will ja gar nicht sein wie ihr.“

Offensichtlich sind wir uns über die extremen Grenzen einig. Die Ablehnung der „neuen“ Gesellschaft (für die man sich eigentlich aktiv entschieden haben müsste (bis auf Asylbewerber)) ist genauso falsch wie die Forderung, dass Migranten im Flughafen ihre Haut ablegen und gegen eine Deutsch-kompatible eintauschen müssen. Ein gesundes Mittelmass ist liegt irgendwo dazwischen und die Erarbeitung dieser Mitte ist keine Sache der Unmöglichkeit.

Gruss, Omar Abo-Namous

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?? Kinder von Mitgliedern von Schützenvereinen können nicht
gemeinsam mit Kindern von strengen Katholiken in eine Schule
gehen??

ein schützenverein formt nicht das gesamte leben eines
menschen. eine religion schon.

Später kannst du mir mal erklären inwiefern meine Religion an meinem Studium formt.

wer aus religiösen gründen
nicht mit anderen essen kann und aus religiösen gründen deren
kleidung nicht ertragen kann, der kann eben nicht *mit* diesen
menschen leben, sondern nur *neben* ihnen.

Habe nie gewusst, dass man das alles so dramatisch sehen kann. Ich esse seit mehr als fünf Jahren in der Uni-Mensa mit allen möglichen Studenten zusammen. Selten finden sich zwei, die das gleiche Menü sich nehmen - keiner hat ein Problem damit.

Die deutsche Gesellschaft besteht aus sehr vielen
verschiedenen Mnschen, die untereinander interagieren
und sich gegenseitig beeinflussen, ohne aktiv irgendwas ihrer
Eigenheit aufgeben zu müssen.

die aussage ist nicht haltbar. in der deutschen
mehrheitsgesellschaft gelten zum beispiel folgende dinge als
völlig normal:

  • kinder bis 12/13 jahre dürfen in der schule
    gemischgeschlechtlich schwimmen, später immerhin noch
    getrenntgeschlechtlich (so war das bei mir).

Kannst du dir vorstellen, dass woanders auch in älteren Klassenstufen gemischtgeschlechtlich geschwommen wird? Wirst du dadurch anormal? Oder deine Klasse, wenn wir schon dabei sind?

  • eine frau trägt kein kopftuch
  • eine frau trägt keine verhüllenden kleider im sommer

Offensichtlich ist dementsprechend „normal“ ein sich zeitlich verändernder Begriff. Denn vor 100 Jahren haben Frauen in Deutschland Kopftücher getragen. Hast du ihre Badeanzüge damals gesehen? Oder die getrenntgeschlechtlichen Badeanstalten? Einige Zeit _da_vor trugen Männer und Frauen gleichermassen (der populären Auffassung nach) viel weniger als heute. Worauf man immer zählen kann ist die Bereitschaft des Menschen alles aufzuwenden, um seinen Zustand - sei er noch so schlecht - beizubehalten… alles andere ändert sich ständig.

  • man ißt schweinefleisch

vor allem Vegetarier oder müssen die auch irgendwann geduldet werden?

  • man trinkt alkohol

Offensichtlich nicht, wenn man fahren möchte (Null-Promille für Fahranfänger demnächst…) Eine Frage nebenbei: ist Rauchen auch ein Entscheidungskriterium für Integrationswilligkeit? Oder Drogenkonsum etwa (wenn ich mir die Siebtklässler von heute anschaue…)?

wer da nicht zustimmt, hat eben „eigenheiten“. das kannst du
drehen und wenden wie du willst - in *dieser* gesellschaft ist
keinen platz für religiösen islam. sein platz ist neben ihr,
außerhalb.

Ich muss widersprechen. Genauso wie es für Christen (sowohl praktizierende als auch nichtpraktizierende) einen Platz in der deutschen Gesellschaft gibt, gibt es auch für Muslime einen Platz. Dazu braucht man nur mal in die Wirklichkeit zu schauen…

Was spricht dagegen, dass ein muslimischer
Schüler an der Klassenfahrt nicht teilnimmt (übrigens kein
Hindernis, Freundschaften in der Klasse zu schliessen) oder
dass ein streng katholisches Mädchen nicht am
Schwimmunterricht teilnimmt oder dass ein orthodoxer Junge
nicht am Weihnachtsfest teilnimmt oder oder oder.

es wird eben nicht akzeptiert. es wird nichtmal akzeptiert,
daß jemand nicht mitfährt, weil er nicht will. warum sollte es
dann akzeptiert werden, weil er religiöse gründe hat? schon
fürs nichtrauchen muß man sich rechtfertigen!

Ich weiss nicht, worauf du hinaus willst. Ich bin Nichtraucher und musste mich eigentlich noch nicht rechtfertigen…

sie also in ihrer Verschiedenheit ihre
eigenen Wege gehen zu lassen

indem sie ihre eigenen schulen besuchen. anders geht es nunmal
nicht.

Die, die das wollen, sollen das auch gerne tun, die Mehrheit der Muslime wird weiterhin in öffentlichen Schulen Schulter an Schulter mit nichtmuslimischen Schülern dem Lehrerrücken Grimassen schneiden…

Private Schulen gibt es aus den
verschiedensten Gründen, nicht zuletzt aus snobistischen…

solange das die einstellung zu privatschulen ist, sehe ich
kein licht am ende des tunnels.

Wie gut, denn ich hätte angenommen, dass es ein Zug ist…

Bei
der Errichtung von privaten islamischen Schulen werden
möglicherweise 10% der muslimischen Familien es sich überhaupt
leisten können, ihr Kind auf eine solche zu schicken. Ein Teil
dieser 10% schickt seine Kinder bereits auf Privatschulen
(meist katholische).

also ein eher politisches problem. wäre das gesamte
schulsystem anders strukturiert, gäbe es die probleme nicht.

Was ist daran politisch? Von katholischen Schulen verspricht man sich die Wertevermittlung!

Gruss, Omar Abo-Namous

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Hallo,

in deutschland zittert man ja schon bei 3% und malt den teufel
an die wand - sagmal: wie schnell vermehren die sich denn bei
euch?!! :smile:))))))))

ein kleines Rechenbeispiel:

In der Klasse meines Sohnes sind 4 Österreicher und 20 Ausländer.
Wie lange dauert es, bis die heute 14-jährigen wahlberechtigt sind?

Gruss Harald

Hallo Omar,

Was spricht dagegen, dass ein muslimischer
Schüler an der Klassenfahrt nicht teilnimmt

ich möchte nur kurz auf das eigentliche Problem zurückkommen.

Eine Klassenfahrt darf nur durchgeführt werden, wenn 80 % der Schüler teilnehmen.

Das war kein Problem, als nur 1 - 2 moslemische (oder ZJ) Schüler in der Klasse waren. Die blieben dann eben zuhause.
Aber bei einem Verhältnis von 20:4 können die österreichischen Kinder keine Klassenfahrt durchführen, weil der Koran das verbietet.

Die Toleranz der Kinder wird dadurch nicht wirklich gefördert.
Unsinnige Anweisungen werden von Kindern meist abgelehnt.

Und noch etwas: Auf Klassenfahrten, an denen ich teilgenommen habe, gab es strenges Alkoholverbot, und die Schlafräume der Mädchen waren für Burschen nicht zugänglich. Vielleicht sollte man erst mal mit den Lehrern über diese Dinge reden, anstatt pauschal diese Veranstaltungen abzulehnen.

Gruss Harald

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Hi Data,

die weissen Socken und Sandalen - das hat bei dir
anscheinend ein Trauma ausgeloest.
Nebenbei: sie sind ein Klischee und vielleicht treten
so gekleidete (deutsche) Touristen vermehrt in Israel auf,
das weiss ich nicht. Dort wo ich mich bis jetzt aufgehalten
habe, sind sie nicht in Horden aufgefallen. Der Einzelne,
der das wirklich so traegt, fiel da auch auf. Ueber ihn
wurde auch gelaestert. Meist von jungen Menschen, die zuviel
auf’s Aeussere achten, aber das nur nebenbei.

Ausserdem ziehst du hier Marions Aussage absichtlich ins
Laecherliche: ein Mensch, der sich aus modischer Unbeholfen-
heit laecherlich macht (wobei noch die Frage ist, bei wem),
ist nicht zu vergleichen mit einer religioesen Kleidervorschrift,
die - zumindest bei Kindern - erzwungen wird.

Gruesse
Elke

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HAllo,

natürlich entsteh so eine Paralellgesellschaft. Weil sich die Muslime auf diese Art und Weise selber abgrenzen und ausgrenzen. Das Kopftuch ist ja dabei nur der Anfang.
Im Übrigen habe ich mal gelernt, daß man sich , wenn man man in einem anderen Land wohnt, auch möglichst dessen Regeln anpassen sollte. Ich möchte mal wissen, was passiert, wenn eine Gruppe in Saudi-Arabien lebender Deutscher (kann aber auch ein anderes Land sein), die selben Regeln in Anspruch nehmen würde. Wenn sie daruf bestehen würden, in Mekka eine christliche Kirche zu errichten, eine Kneipe zu eröffnen und ein Bordell.

Gernot Gyer

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Lieber Omar,

dann geh doch mal in arabische Länder mit muslimischen Mehrheiten und schau Dir an, wie die Nichtmuslime dort behandelt werden.

Deine Polemik ist nicht angebracht.

Gruß, Infotalk

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

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„Die Zuwanderer werden bereits in wenigen Jahren die Mehrheit der unter 40-Jährigen in den deutschen Großstädten stellen.“ sage nicht ich, sondern ein Bielefelder Bevölkerungswissenschaftler. Das ist übrigens jetzt schon deutlich sichtbar in den Städten.

Gruß, Infotalk

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Ist echt schlimm, dass die Mehrheit „den Gang der Dinge
bestimmt“… Wo kommen wir denn da hin?

Na, das werden wir ja sehen, wo wir da hinkommen.

Das ist durchaus üblich, daß die Mehrheit den
Ton angibt.

und? was folgern wir nun??

Einen Schluß daraus zuziehen dürfte nicht schwerfallen.

Gruß, Infotalk

Hallo Marion,

du hast sicher recht, wenn du schreibst, dass Frauen mit Kopftuch hier in Deutschland meist angestarrt und ausgegrenzt werden. Aber gerade das finde ich so schlimm!! Warum darf diese Frau ihren Glauben nicht ausleben? Warum wird sie für „nicht ganz voll“ genommen, nur weil sie ein Kopftuch trägt?

Gruß
Michaela

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Liebe Barbara,

das ist mir einmal passiert nie wieder, du solltest erst in einen Editor schreiben der alle Minute automatisch speichert.
Dann kann nicht viel verlroen gehen.
Von dort dann in ein Mail oder Posting kopieren.
Mach ich immer bei langen Texten.
Nur ein Tipp.
Verwende das kostenlose NoteTab Light auf http://www.notetab.com

netten Gruß Elia

guten morgen,

wo wird das gemacht?

Versuch mal einer Klassenfahrt aus dem Weg zu gehen oder im
Gegenzug einfach eine Mathestunde zu schwänzen… Aber
eigentlich habe ich die Diskussion gemeint.

wenn ich eine woche schulunterricht geschwänzt hätte… das hätte wahrscheinlich mit dem rauswurf aus der schule geendet. ist das bei euch anders?

Kurz danach hat
sie meine Mutter abgemeldet.

zu deinem beispiel: ich kann es leider nicht nachvollziehen, da es für ein kleines mädchen normal sein sollte, sich ausziehen zu können und baden zu gehen. kindern sollte man erlauben kinder zu sein! man wird sowieso früh genug erwachsen.

Das ist nur ein Beispiel. In letzter Zeit erreichen uns im
Verein Beispiele von selbsternannten Rettern, die
kopftuchtragende Mädchen zum Ausziehen des Kopftuchs bewegen
möchten. Das ist meines Erachtens nicht Aufgabe der Lehrer.

von wem denn?

Durch wen sonst sollen Kinder Moral beigebracht bekommen, wenn
nicht von den Eltern? Alles andere habe ich persönlich kein
Problem unter den obigen Voraussetzungen. Deshalb sind
Familienausflüge nur der Anfang.

ich rede nicht von moral sondern von sozialem verhalten in der gruppe. pass auf, dass du hier nichts durcheinander bringst.

Zunächst einmal will ich das Andersverhalten der Kinder ohne
ihre Eltern nicht als Normalität stehen lassen. Ich möchte
nämlich nicht, dass mein Kind mit zwei Gesichtern aufwächst.
Auf der anderen Seite kann so niemand sicher sein, ob das Kind
mit einem aufrichtig ist. Zudem kann ja auch ein Elternteil
(dem diese vertrauen) stellvertretend für mehrere Eltern
mitfahren.

nun, da wirst du nicht drum herum kommen. ein kind verhält sich auch anders wenn es in einer koranschule mit seinen kollegen zusammen ist, als wenn es zuhause ist. es wird immer verschiedene gesichter haben. das ist einfach menschlich. klar, diese verschiedenen gesichter können pervertiert werden! und das ist wahrscheinlich das, wovon du redest…

Es sind keine zwei verschiedenen Wege - zumindest sollten es
keine sein. Das Kind wird aber solange zwei Welten leben, bis
es in der Lage ist, dass es zwischen den beiden erfolgreich
vermitteln muss. Und das ist nur der Fall, wenn beide Welten
miteinander verschwimmen. Im Falle von muslimischen Kindern
gilt es, ihnen die Möglichkeit zu geben, ihren Islam
selbstbewusst zu leben, ohne dabei die Freundschaften zu
verlieren, die sie etwa mit Nichtmuslimen pflegen

ja, das ist ein schöner leitabsatz! ich selber habe während meiner studienzeit einige muslime kennen gelernt. leider haben alle unter diesen 2 welten gelitten.

liebe grüsse
coco

ps: sorry wenn ich mit diesem leidigen thema komme, aber was sollte man deiner meinung gegen die mehrheitlich muslimischen jungs machen, welche ständig unsere mädchen auf perverse weise belästigen? die eltern scheinen hier ja mit ihrer moralerziehung zu versagen. wäre hier die schule in verantwortung zu nehmen?

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