Schulveranstaltungen und Religion

Hallo,

natürlich entsteh so eine Paralellgesellschaft. Weil sich die
Muslime auf diese Art und Weise selber abgrenzen und
ausgrenzen. Das Kopftuch ist ja dabei nur der Anfang.
Im Übrigen habe ich mal gelernt, daß man sich , wenn man man
in einem anderen Land wohnt, auch möglichst dessen Regeln
anpassen sollte.

Regeln wie beispielsweise, dass eine Frau kein Kopftuch tragen darf? Oder dass jeder täglich 200 Gramm Schweinefleisch essen muss?

Gesetze sind die beste Basis, um sich über Regeln einer Gesellschaft zu unterhalten. Die Forderung, dass Migranten die Gesetze achten sollen ist normal, aber inzwischen ist das scheinbar nicht genung. Neue Gesetze werden geschaffen, die Migranten weiter ausschliessen wollen (Kopftuchverbot), bei anderen Angelegenheiten werden neue „Regeln“ aus dem Stegreif erfunden.

Dabei ist das Problem m.E., dass viele Menschen nicht damit klar kommen, dass sich die Welt um sie herum ändert.

Ich möchte mal wissen, was passiert, wenn
eine Gruppe in Saudi-Arabien lebender Deutscher (kann aber
auch ein anderes Land sein), die selben Regeln in Anspruch
nehmen würde. Wenn sie daruf bestehen würden, in Mekka eine
christliche Kirche zu errichten, eine Kneipe zu eröffnen und
ein Bordell.

Alles in Libanon vorhanden - oder in Marokko oder in Jordanien oder in Ägypten oder in Indonesien oder oder oder. Aber all diese Beispiel passen nicht in das Schema, das du malen willst. Interessant übrigens, dass du Bordelle zu deinem (?) Kulturgut dazuzählst…

Ausserdem ist das Argument „zu“ falsch, um überhaupt als Argument durchgehen zu können: Kirchen gibt es in 90% der islamischen Länder. Meines Wissens ist Saudi-Arabien das einzige Land, das keine Kirche besitzt (was sicherlich nicht ganz richtig ist, da amerikanische Militärbasen sehr wohl ihre eigenen Kirchen betreiben…). Ganz im Gegenteil, wenn man den Prozentteil der Christen in diesen vorwiegend islamischen Ländern mit dem Prozentteil der Muslime in den europäischen (meist christlichen) Ländern vergleicht, dann stellt man schnell fest, dass es in den islamischen Ländern überproportional viele Kirchen gibt. Ausserdem sind die meisten Kirchen in den islamischen Ländern von aussen als solche erkennbar und in sehr vielen Gegenden dürfen sie ihre Gongs laut und deutlich vernehmen lassen.

Jetzt vergleichen wir das mit Deutschland: Überall dort, wo eine Moschee erkennbarer sein will wird aus den verschiedensten Gründen (Leitkultur, christlich(-jüdisch)-abendländische Kultur, Bau passt nicht zur Umgebung usw…) diesem Bestreben Einhalt geboten. Eines dieser Gründe ist dann, dass es ja auch in Saudi-Arabien keine Kirchen gibt! Dass es dafür in anderen islamischen Ländern vielmehr Kirchen gibt, spielt dabei keine Rolle. That’s pathetic.

Gruss, Omar Abo-Namous

Hi,

Lieber Omar,

dann geh doch mal in arabische Länder mit muslimischen
Mehrheiten und schau Dir an, wie die Nichtmuslime dort
behandelt werden.

Wie ich weiter oben beschrieben habe, geht es ihnen in den meisten Fällen besser, was die religiösen Rechte angeht. In Konfliktbereichen (wie z.Zt. Libanon oder Indonesien) geht es niemandem gut.

Gruss, Omar Abo-Namous

Hallo Coco,

wenn ich eine woche schulunterricht geschwänzt hätte… das
hätte wahrscheinlich mit dem rauswurf aus der schule geendet.
ist das bei euch anders?

Habt ihr keine Ärzte in der Gegend? Die Anzahl der Tage, die man fehlen konnte, ohne dass der Lehrer zu genau auf Krankenbescheinigung schaut erhöhte sich mit zunehmendem Alter. Übrigens genauso die Dauer der Klassenfahrten (in der siebten waren es gerade mal zwei Tag (ich glaube nur eine Nacht, aber ich kann mich bekanntlich irren :wink:)

Kurz danach hat
sie meine Mutter abgemeldet.

zu deinem beispiel: ich kann es leider nicht nachvollziehen,
da es für ein kleines mädchen normal sein sollte, sich
ausziehen zu können und baden zu gehen. kindern sollte man
erlauben kinder zu sein! man wird sowieso früh genug
erwachsen.

Für dich scheint es normal zu sein. Für uns zieht man sich nicht einfach aus. Das hat gar nichts mit Mädchen oder Junge zu tun, es hat einfach mit Anstand zu tun. Wohlgemerkt, die Kinder sind *splitternackt* ins Wasser gegangen. Ausserdem ging es mir um was anderes: Das Vertrauen wurde gebrochen. Eine Übereinkunft, die meine Mutter mit der Betreuerin getroffen hatte, hat diese nicht eingehalten. Solange dieses Vertrauen aber nicht da ist, kann man von den Eltern nicht erwarten, dass sie ihr Kind (sprich: ihre Verantwortung) einfach „hergeben“.

Das ist nur ein Beispiel. In letzter Zeit erreichen uns im
Verein Beispiele von selbsternannten Rettern, die
kopftuchtragende Mädchen zum Ausziehen des Kopftuchs bewegen
möchten. Das ist meines Erachtens nicht Aufgabe der Lehrer.

von wem denn?

Von wem uns die Beispiele genannt werden? Wenn ja, dann sind es die Schülerinnen (einmal auch meine eigene Schwester).

Durch wen sonst sollen Kinder Moral beigebracht bekommen, wenn
nicht von den Eltern? Alles andere habe ich persönlich kein
Problem unter den obigen Voraussetzungen. Deshalb sind
Familienausflüge nur der Anfang.

ich rede nicht von moral sondern von sozialem verhalten in der
gruppe. pass auf, dass du hier nichts durcheinander bringst.

  1. Auch Gruppenverhalten kann ausserhalb der Schule erlernt werden.
  2. Ich bin nicht *gegen* Klassenfahrten, ich sehe sie nicht als Pflicht an.
  3. Wenn man erst einmal einsieht, dass man die Eltern zur Mitarbeit gewinnen muss, dann wird die Arbeit um einiges einfacher.

Zunächst einmal will ich das Andersverhalten der Kinder ohne
ihre Eltern nicht als Normalität stehen lassen. Ich möchte
nämlich nicht, dass mein Kind mit zwei Gesichtern aufwächst.
Auf der anderen Seite kann so niemand sicher sein, ob das Kind
mit einem aufrichtig ist. Zudem kann ja auch ein Elternteil
(dem diese vertrauen) stellvertretend für mehrere Eltern
mitfahren.

nun, da wirst du nicht drum herum kommen. ein kind verhält
sich auch anders wenn es in einer koranschule mit seinen
kollegen zusammen ist, als wenn es zuhause ist. es wird immer
verschiedene gesichter haben. das ist einfach menschlich.
klar, diese verschiedenen gesichter können pervertiert werden!
und das ist wahrscheinlich das, wovon du redest…

ja.

Es sind keine zwei verschiedenen Wege - zumindest sollten es
keine sein. Das Kind wird aber solange zwei Welten leben, bis
es in der Lage ist, dass es zwischen den beiden erfolgreich
vermitteln muss. Und das ist nur der Fall, wenn beide Welten
miteinander verschwimmen. Im Falle von muslimischen Kindern
gilt es, ihnen die Möglichkeit zu geben, ihren Islam
selbstbewusst zu leben, ohne dabei die Freundschaften zu
verlieren, die sie etwa mit Nichtmuslimen pflegen

ja, das ist ein schöner leitabsatz! ich selber habe während
meiner studienzeit einige muslime kennen gelernt. leider haben
alle unter diesen 2 welten gelitten.

Aus eigener Erfahrung weiss ich, dass es nicht sehr schön ist. Deshalb meine ich sollten Schulen und Lehrer zunehmend mit den Eltern absprechen. Das ist eine sehr gute Überleitung zu deinem PS:

ps: sorry wenn ich mit diesem leidigen thema komme, aber was
sollte man deiner meinung gegen die mehrheitlich muslimischen
jungs machen, welche ständig unsere mädchen auf perverse weise
belästigen? die eltern scheinen hier ja mit ihrer
moralerziehung zu versagen. wäre hier die schule in
verantwortung zu nehmen?

Ich habe gute Kontakte zu einige Mitarbeitern eines Schwimmbads hier in Hannover und diese haben mir mehrmals gesagt, dass türkische Jugendliche oftmals Mädchen im Schwimmbad belästigen oder gar Gewalt anwenden. Ich habe ihnen vorgeschlagen, ein wenig mehr Arbeit hineinzustecken und die Eltern der Kinder zu bestellen. Tatsächlich haben einige der Mitarbeiter sogar die Eltern besucht und ihnen vom Verhalten ihres Kindes erzählt. Bei einigen hat es aber bereits ausgereicht zu erwähnen, dass man die Eltern anrufen wird. Früher musste das Bad durchschnittlich einmal die Woche die Polizei anrufen. Die Lage hat sich erheblich gebessert.

Meines Erachtens haben die Eltern aus ihrer Sicht nicht versagt, denn sie sehen die Kinder meist nicht bei einm solchen Verhalten. Möglicherweise sind die Kinder zuhause ruhig und brav, „draussen“ können sie „das andere Gesicht“ aufsetzen! Einer der Gründe, warum diese zwei Weltern miteinander verschmelzen müssen.

Wohlgemerkt, ich behaupte nicht, dass jedes Elternpaar mit der Verschmelzung klarkommen wird, aber genau da muss man sie in die Pflicht nehmen.

Gruss, Omar Abo-Namous

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Hallo,

Was spricht dagegen, dass ein muslimischer
Schüler an der Klassenfahrt nicht teilnimmt

ich möchte nur kurz auf das eigentliche Problem zurückkommen.

Eine Klassenfahrt darf nur durchgeführt werden, wenn 80
% der Schüler teilnehmen.

Das war kein Problem, als nur 1 - 2 moslemische (oder ZJ)
Schüler in der Klasse waren. Die blieben dann eben zuhause.
Aber bei einem Verhältnis von 20:4 können die österreichischen
Kinder keine Klassenfahrt durchführen, weil der Koran das
verbietet.

Zunächst einmal polarisierst du stark, wenn du hier schreibst, dass der Koran schuld am Ausfall der Klassenfahrt ist. Weiter oben hast du richtig geschrieben, dass das *Gesetz* es verbietet, wenn weniger als 80% mitfahren.

Ausserdem war das auch damals ein Problem, als nur wenige Muslime in der Klasse waren. Ich wurde in der Klasse und von Lehrern gedrängt. Ginge es nur darum, dass die „deutschen“ Schüler sich nicht von den „ausländischen“ Schülern was vorschreiben lassen wollten, dann wäre es verständlich. Es ist aber leider so, dass die Vorschrift in die andere Richtung geht!

Und noch etwas: Auf Klassenfahrten, an denen ich teilgenommen
habe, gab es strenges Alkoholverbot, und die Schlafräume der
Mädchen waren für Burschen nicht zugänglich. Vielleicht sollte
man erst mal mit den Lehrern über diese Dinge reden, anstatt
pauschal diese Veranstaltungen abzulehnen.

Das strenge Alkoholverbot kenne ich so nicht, denn selbst auf Ein-Tages-Veranstaltungen hatten einige der Jugendlichen Bier dabei (ab 15 Jahre etwa). Lehrer dürfen eh trinken und tun dies auch meist. Was das Getrenntschlafen angeht, so hast du sicherlich Recht, dass die Regel besteht, allerdings wurde sie ganz offensichtlich nicht konsequent eingehalten. Nochmal: Es geht mir darum, die Eltern mehr einzubinden und auf ihre Sorgen einzugehen. Das geht am besten, wenn die Eltern mit auf die Klassenfahrt dürfen.

Gruss, Omar Abo-Namous

Anpassung

natürlich entsteh so eine Paralellgesellschaft. Weil sich die
Muslime auf diese Art und Weise selber abgrenzen und
ausgrenzen. Das Kopftuch ist ja dabei nur der Anfang.
Im Übrigen habe ich mal gelernt, daß man sich , wenn man man
in einem anderen Land wohnt, auch möglichst dessen Regeln
anpassen sollte.

Hallo Gernot,

ich lebe im Universum Gottes, also passe ich mich an, und zwar den Regeln Gottes. Solltest Du auch.

Viele Grüße,

Mohamed.

Hi,

ich lebe im Universum Gottes, also passe ich mich an, und zwar
den Regeln Gottes. Solltest Du auch.

welche sind die Regeln Gottes? Die 10 Gebote, vielleicht auch noch das „11. Gebot“ von Jesu, die Gebote des Islam oder vielleicht die Gebote des **** (hier kannst Du eine oder beliebig viele weitere Religionen einsetzen)?

Wolfgang

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moin moin

jetzt frag ich mal ganz provokativ: Was ist denn so schlimm
daran, dass dieses Mädchen (oder andere) ein Kopftuch trägt
und nicht am Schwimmunterricht teilnimmt?

Also ich persönlich finde daran selbst nichts schlimmes.
Jeder hat das recht sich so zu kleiden wie er will, solange es nicht gegen (in Bundesdeutschen Gesetzbüchern stehende)Gesetze verstößt.
Auch denke ich, das ein Kind nicht unbedingt am Schwimmunterricht teilnehmen muss. Viele Kinder zeigen sich nicht gern mit wenig Kleidung.

Nun das große aber: Ich finde es falsch, wenn einem Kind gesagt wird, das es das nicht darf, weil Gott es verbietet. Die meisten Religiösen Gesetze habe sich im laufe der Zeit angesammelt und wurden von normalen Menschen geschrieben. (mal davon abgesehen, das ich auch Jesus, Mohammed usw zu den normalen Menschen zähle)
Ich halte eine religiös beeinflusste Erziehung generell für falsch, da ein Mensch selber entscheiden sollte, ob und an was er glaubt.
In den meisten Religionen hat sich über die Jahrhunderte viel Müll angesammelt. Das resultat sind Menschen, die für ihre religion töten. Ob es nun Kreuzfahrer, Inquisitoren, Selbstmordattentäter oder sonstige Idioten sind.
In den unteren Liegen finden sich dann Leute, die sagen wer homosexuell ist komme in die Hölle und Väter, die ihre Töchter herrumkommandieren und sie dazu zwingen ein Kopftuch zu tragen.

Allerdings gibt es, vorallem im christentum, auch viel, an das man sich halten sollte. So zb ein paar der 10 Gebote und sowas wie liebe deinen nächsten usw…
Es geht darum, anderen Menschen ein Mensch zu sein. Und nicht darum, sich streng an „Gottes Wort“ zu halten. Das schafft nur Leid und verblendung.
Gute Ideen neigen leider immer dazu, von Menschen misbraucht zu werden. Daher sollte man als Mensch nicht auf das hören, was einem der Papst oder sonstwer vorbetet, sonder selber denken.

Goms

Moin,

Warum wird sie für
„nicht ganz voll“ genommen, nur weil sie ein Kopftuch trägt?

Ich befürchte, das liegt an denen, die 30 Jahre lang das Bild der „Kopftuch-Türken“ in Deutschland geprägt haben, nämlich häufig ungebildete Frauen aus dem anatolischen Hinterland, die auch nach 20 Jahren in D kaum Deutsch oder legen und schreiben konnten.

Zudem wird durch das Kopftuch ein Geschlechterverhältnis propagiert, das in Deutschland seit Jahrzehnten überwunden ist (und es gibt wohl wenige, die darüber traurig sind). Somit gilt ein Kopftuch auch nach deutschen Kriterien als rückständig und unaufgeklärt.

Gruß
Marion

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Moin,

Dann antworte ich mal ganz provokativ: probiers aus. Bind dir
ein Kopftuch um und geh auf die Straße. Lass dich anstarren,
merke wie Leute hinter deinem Rücken tuscheln, dich für
absonderlich oder einen Freak halten, über dich kichern, dir
den Rücken zudrehen, dir keinen Job geben oder dich
ansprechen, als hättest du einen IQ von 10 usw.

Bin ich daran dann auch schuld, dass diese Menschen über ihre
Vorurteile nicht hinwegkommen können?

Nein, aber du hast deinen Kindern gegenüber eine gewisse Verantwortung, und die besagt nach meinem Verständnis auch, dass du sie nicht in vollem Bewußtsein in dieses Spießrutenrennen schickst. Wenn du Vorurteilen begegnen willst, dann stell dich selbst an die Front, aber schick nicht deine Kinder vor.

Ich würde im übgrigen meinem Kind auch nicht das Kopftuch verweigern, wenn wir in einer islamischen Gesellschaft leben würden, die Anstoß an Frauen ohne Kopftuch nimmt. Oder fändest du das etwas auch eine prima Idee ?

Hier werden
Kindern von ihren Eltern zu Freaks und Außenseitern gemacht,
ohne dass sich dem Kind der Sinn erschließen dürfte.

Die meisten muslimischen Mädchen tragen aus eigenem Entschluss
das Kopftuch. Insofern erledigt sich die Argumentation, dass
auch wenn die Eltern sie zwingen sollten, die
Aussenseiterrolle ihnen durch eine ignorante Gesellschaft
zugeschnitten wird, nicht durch die Eltern.

Wie groß ist denn die „Wahlfreiheit“ eines Mädchens, das in den Augen des eigenen familiären Umfelds zur „Schlampe“ mutiert, wenn sie das Kopftuch nicht trägt ? Sicher tragen diese Mädchen das Kopftuch freiwillig, wer will schon als Schlampe gelten. Nur müssen diese Mädchen und Frauen dann auch bereit sein, die Konsequenzen durch die Gesellschaft zu tragen. Eine Punkerin hätte vermutlich auch wenig Chance auf einen Ausbildungsplatz als Bankangestellte oder Kosmetikerin, auch wenn ihre Gesichtspiercings vermutlich nichs über ihre Fähigkeiten in Mathematik oder kaufmännischem Denken verraten.

Wenn du die Gesellschaft hin zu mehr Toleranz beeinflussen
willst, dann geh doch selbst mit einem Kopftuch auf die
Straße, aber schick bitte nicht deine Kinder ins
(Spießruten)Rennen.

Oder ich mach als Alternative das, was ich tatsächlich machen
will und kümmer mich nicht darum, was die Allgemeinheit davon
denkt, da es sie eigentlich nichts angeht…

Damit stellst du dich selbst außerhalb der Gesellschaft. Natürlich interessiert es die Gesellschaft, was mitten in ihr vorgeht. Natürlich geht sie das etwas an. Schließlich erwartest du ja auch Entgegenkommen von der Gesellschaft (z.B. Essen ohne Schweinefleisch), dann musst du auch bereit sein, dich mit der Gesellschaft auseinanderzusetzen (das muss im übrigen jeder, der diesbezüglich „anders“ ist, sei es ein Veganer, Moslem oder Buddhist).

Am Anfang dieser Auseinandersetzung steht allerdings die Einstellung, sich selbst als Teil dieser Gesellschaft zu begreifen. Und diese Einstelung vermisse ich bei vielen Moslems. Dann kann man sich aber auch nicht beschweren, wenn man von der Gesellschaft ebenfalls nicht als zugehörig wahrgenommen, sondern ausgegrenzt wird.

Gruß
Marion

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Hallo,

ich lebe im Universum Gottes, also passe ich mich an, und zwar
den Regeln Gottes. Solltest Du auch.

Dann lebst DU woanders als ich.
Ich jedenfalls lebe ganz irdisch in Deutschland. Und in diesem Land (und das schon sehr sehr lange) sind nun einmal die Deutschen zu Hause. Und genau so wie ich respektiere, im Ausland Gast zu sein und mich den sortigen Sitten anpassen zu müssen wenn ich dauerhaft da leben will, erwate ich das auch von Ausländern hier.
Dabei stört mich das Kopftuch nun recht wenig - das ist eine Glaubensfrage und glauben mag jeser, was er will.
Aber daß mitten un Deutschland Parallelgesellschaften entstehen mit völlig anderen Lebensgewohnheiten, anderer Sprache und Kultur - das halte ich denn doch für bedenklich.
Letztlich wird - und das sollte man immer bedenken - keiner gezwungen, in Deutschland zu leben. Alle die kommen, kommen aus freiem Willen hierher. Und da frage ich mich schon, was sie hier eigentlich wollen - wenn sie nicht bereit sind, sich anzupassen.

Gernot Geyer

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ich lebe im Universum Gottes, also passe ich mich an, und zwar
den Regeln Gottes. Solltest Du auch.

Und wer sagt dir, das die Regeln die du in Bücher findest die von Menschen geschrieben wurden, auch richtig sind?
Es wurde auch mal gesagt, nicht-Christen zu töten wäre ok…
(kreuzfahrer usw.)
Manche sagen auch, das es in Ordung ist sich selbst und andere in die Luft zu jagen. Ja, das es sogar nach Gottes Wille ist.
Ist das richtig?
Passe dich lieber deinen eigenen Regeln an. Mache dir Gedanken darüber, was richtig und was falsch ist. Stelle dich selber in Frage.
(auch wenns nicht leicht ist…)

Goms

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hi omar

Habt ihr keine Ärzte in der Gegend? Die Anzahl der Tage, die
man fehlen konnte, ohne dass der Lehrer zu genau auf
Krankenbescheinigung schaut erhöhte sich mit zunehmendem
Alter.

wenn jemand krank ist, dann geht er zum arzt und kriegt eine bescheinigung. ansonsten geht er in die schule. arztzeugnisse zum erschwindeln von freistunden sind illegal und finde ich in dem zusammenhang eher bedenklich.

Für dich scheint es normal zu sein. Für uns zieht man sich
nicht einfach aus. Das hat gar nichts mit Mädchen oder Junge
zu tun, es hat einfach mit Anstand zu tun. Wohlgemerkt, die
Kinder sind *splitternackt* ins Wasser gegangen. Ausserdem
ging es mir um was anderes: Das Vertrauen wurde gebrochen.
Eine Übereinkunft, die meine Mutter mit der Betreuerin
getroffen hatte, hat diese nicht eingehalten. Solange dieses
Vertrauen aber nicht da ist, kann man von den Eltern nicht
erwarten, dass sie ihr Kind (sprich: ihre Verantwortung)
einfach „hergeben“.

also splitternackt… würd ich auch komisch finden… ich habe angenommen, die hätten eine badehose angehabt.

ich kann in deinem fall nicht beurteilen, wie die übereinkunft war und ob sie von der betreuerin gleich verstanden wurde, wie von deiner mutter. auch bei guten deutschkenntnissen entstehen sehr schnell missverständnisse… aber gesetzt der fall, die beteuerin hat es deiner mutter wie geschildert versprochen, ist es ein sehr unschöner vorfall. das kind allerdings wegen einem tag von der schule zu nehmen… ich könnte mir vorstellen, dass die betreuerin noch 100 andere extrawünsche von besorgten eltern berücksichten muss. irgendwo gibt es da auch eine grenze. ich habe eine kollegin, die ist kindergärtnerin. sie meint immer, die eltern… das seien die kindischsten in ihrem verein :smile:

Das ist nur ein Beispiel. In letzter Zeit erreichen uns im
Verein Beispiele von selbsternannten Rettern, die
kopftuchtragende Mädchen zum Ausziehen des Kopftuchs bewegen
möchten. Das ist meines Erachtens nicht Aufgabe der Lehrer.

von wem denn?

Von wem uns die Beispiele genannt werden? Wenn ja, dann sind
es die Schülerinnen (einmal auch meine eigene Schwester).

nein, wessen aufgabe ist den dann, wenn nicht die aufgabe der lehrer? das sind doch die einzigen erziehungspersonen ausser den eltern, zu welchen ein vertrauensverhältnis aufgebaut werden kann/könnte.

  1. Auch Gruppenverhalten kann ausserhalb der Schule erlernt
    werden.

kann. wird aber nicht zwangsweise!

Ich habe gute Kontakte zu einige Mitarbeitern eines
Schwimmbads hier in Hannover und diese haben mir mehrmals
gesagt, dass türkische Jugendliche oftmals Mädchen im
Schwimmbad belästigen oder gar Gewalt anwenden. Ich habe ihnen
vorgeschlagen, ein wenig mehr Arbeit hineinzustecken und die
Eltern der Kinder zu bestellen. Tatsächlich haben einige der
Mitarbeiter sogar die Eltern besucht und ihnen vom Verhalten
ihres Kindes erzählt. Bei einigen hat es aber bereits
ausgereicht zu erwähnen, dass man die Eltern anrufen wird.
Früher musste das Bad durchschnittlich einmal die Woche die
Polizei anrufen. Die Lage hat sich erheblich gebessert.

das ist doch genau das erschreckende! warum wird den jungs nicht benehmen auch ausserhalb der reichweite des elternhauses gelernt? warum braucht es erst den drohenden eisenhammer der eltern?

in deinem fall scheint mir die benachrichtigung das beste schmerzmittel gegen eine schlimme krankheit. besser aber wäre prävention, damit diese krankheit gar nicht ausbrechen würde.

ich habe drei brüder. doch keinem von denen wäre je nur in den sinn gekommen, eine frau zu sexuell belästigen. egal wie spitz, wieviel alkohol im blut und wie fern meine eltern… das hat mir respekt zu tun…

liebe grüsse
coco

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Richtigkeit
Hallo Goms,

Du schriebst:

Und wer sagt dir, das die Regeln die du in Bücher findest die
von Menschen geschrieben wurden, auch richtig sind?

Ich rede auch nicht von Menschenwerk, sondern von verbalinspiriertem Gotteswort. Wer sich mit wachem, unbeeinflussten Verstand und Gewissen in die Materie vertieft, dem fällt es leicht, das Richtige zu erkennen. Vorausgesetzt, Gott {s.w.t.} gewährt ihm diese Wohltat.

Passe dich lieber deinen eigenen Regeln an.

Tue ich. Meine Regel lautet: „Passe dich Gottes Regeln an.“

Mache dir Gedanken
darüber, was richtig und was falsch ist. Stelle dich selber in
Frage.

Wenn Du denkst, dass ich das nie getan habe, dann lass uns gemeinsam damit beginnen, oder wenigstens jeder für sich.

Viele Grüße,

Mohamed.

Hallo,

ich lebe im Universum Gottes, also passe ich mich an, und zwar
den Regeln Gottes. Solltest Du auch.

Dann lebst DU woanders als ich.

Oh, dann viele Grüße aus dem Paralleluniversum. Kannst uns ja mal den Trick verraten, wie Du es schaffst, hier in w-w-w zu posten.

Ich jedenfalls lebe ganz irdisch in Deutschland. Und in diesem
Land (und das schon sehr sehr lange)

Was wäre, wenn sie nicht einfach „sehr sehr lange“, sondern einfach nur „sehr lange“, oder nur „lange“ hier lebten?

sind nun einmal die
Deutschen zu Hause. Und genau so wie ich respektiere, im
Ausland Gast zu sein und mich den sortigen Sitten anpassen zu
müssen wenn ich dauerhaft da leben will, erwate ich das auch
von Ausländern hier.

Du scheinst nicht nur in irgendeinem Paralleluniversum zu leben, sondern auch nur in einer aus unserer Sicht etwas weiter zurückliegenden Zeit. Das letzte Mal, als solche Worte noch Sinn machten, war vielleicht die Mitte der 80er Jahre.

Dabei stört mich das Kopftuch nun recht wenig - das ist eine
Glaubensfrage und glauben mag jeser, was er will.
Aber daß mitten un Deutschland Parallelgesellschaften
entstehen mit völlig anderen Lebensgewohnheiten, anderer
Sprache und Kultur - das halte ich denn doch für bedenklich.

Ich bin auch nicht unbedingt für Parallelgesellschaften. Es schmerzt mich eher, wenn lange Jahre hier lebende Menschen manchmal nur gebrochen Deutsch sprechen, deutsche Skinheads mit eingeschlossen. Aber Du kannst die Menschen nicht zwingen, gegen ihre Religion und damit gegen ihr Gewissen zu handeln.

Letztlich wird - und das sollte man immer bedenken - keiner
gezwungen, in Deutschland zu leben.

Offenbar soll das heißen, jeder sollte gezwungen werden können, woanders zu leben.

Alle die kommen, kommen
aus freiem Willen hierher. Und da frage ich mich schon, was
sie hier eigentlich wollen - wenn sie nicht bereit sind, sich
anzupassen.

Frag sie doch mal. Ich bin nicht aus freiem Willen hierher gekommen, und Du vermutlich auch nicht.

Viele Grüße,

Mohamed.

moin moin

Ich rede auch nicht von Menschenwerk, sondern von
verbalinspiriertem Gotteswort. Wer sich mit wachem,
unbeeinflussten Verstand und Gewissen in die Materie vertieft,
dem fällt es leicht, das Richtige zu erkennen. Vorausgesetzt,
Gott {s.w.t.} gewährt ihm diese Wohltat.

Was verstehst du unter „verbalinspiriertem Gotteswort“?
Klar, wer das was er liest/hört erstmal in Frage stellt und sich seine eigenen Gedanken darüber macht, der ist auf der sicheren Seite, sozusagen.
Allerdings denke ich das nur die wenigsten die in die Kirche oder so gehen auch über das nachdenken, was sie hören.
Leider ist es ja oft so, das das was einem dort gesagt wird gleich als richtig und wahr angesehen wird.

Wenn Du denkst, dass ich das nie getan habe, dann lass uns
gemeinsam damit beginnen, oder wenigstens jeder für sich.

Es hörte sich zumindest so an. Ich habe dich da wohl ein wenig falsch verstanden, aber es klang so, als wenn du dein handeln und denken nur nach dem richtest, was Gott „sagt“(oder leute meinen, was er sagt…)
Ich selbst zähle mich zu den menschen, die sich in frage stellen.
Vlt ist es nicht immer positiv, viel über sich und die Menschen im allgemein nachzudenken, allerdings denke ich das es besser ist, als das nie zu tun.

Gebote

Hi,

ich lebe im Universum Gottes, also passe ich mich an, und zwar
den Regeln Gottes. Solltest Du auch.

welche sind die Regeln Gottes? Die 10 Gebote, vielleicht auch
noch das „11. Gebot“ von Jesu, die Gebote des Islam oder
vielleicht die Gebote des **** (hier kannst Du eine oder
beliebig viele weitere Religionen einsetzen)?

Hallo Wolfgang!

Es ist die Religion, die Gott {s.w.t.} Seinen reinen Knechten Abraham, Moses, Jesus und Muhammad offenbarte. Oder kennst Du eine andere ernstzunehmende monotheistische Religion?

Grüße,

Mohamed.

offtopic
hi

Ich möchte mal wissen, was passiert, wenn
eine Gruppe in Saudi-Arabien lebender Deutscher (kann aber
auch ein anderes Land sein), die selben Regeln in Anspruch
nehmen würde. Wenn sie daruf bestehen würden, in Mekka eine
christliche Kirche zu errichten, eine Kneipe zu eröffnen und
ein Bordell.

Alles in Libanon vorhanden - oder in Marokko oder in Jordanien
oder in Ägypten oder in Indonesien oder oder oder. Aber all
diese Beispiel passen nicht in das Schema, das du malen
willst. Interessant übrigens, dass du Bordelle zu deinem (?)
Kulturgut dazuzählst…

ja, das ist wirklich interessant. ich habe einmal gelesen, dass nach indien die muslimische länder führend sind in der anzahl der prostituierten…

liebe grüsse
coco

Moin,

Die Ablehnung der „neuen“ Gesellschaft (für die man sich
eigentlich aktiv entschieden haben müsste (bis auf
Asylbewerber)) ist genauso falsch wie die Forderung, dass
Migranten im Flughafen ihre Haut ablegen und gegen eine
Deutsch-kompatible eintauschen müssen.

Natürlich. Es gibt ja auch kein „typisch deutsch“ außer irgend welchen albernen Klischees, denen eh kaum jemand entspricht. Deutschland ist auch unter Deutschen eine pluralistische Gesellschaft.

Ein gesundes Mittelmass
ist liegt irgendwo dazwischen und die Erarbeitung dieser Mitte
ist keine Sache der Unmöglichkeit.

Ich würde sogar sagen, dass es hier zwangsläufig zu einer Verständigung kommen muss. Falls nicht, haben wir eine tickende Zeitbombe. Dabei würde ich keinesfalls ein „Mittelmaß“ propagieren, sondern eine Annäherung in den Punkten, die in unserer Gesellschaft als „essentiell“ angesehen werden, und die sind weder der Verzicht auf Schweinefleich noch auf Alkohol oder Zigaretten, wie du sehr treffend bemerkt hast. Schließlich gibt es unzählige integrierte Nichtraucher, Vegetarier und Alkoholfreie.

Manchmal denke ich, Deutschland hat nicht zuviel Moslems, sondern zu wenig. Was wir bräuchten wären 1 Mio Moslems aus den gehobenen Bildungsschichten arabischer Großstädte, um das Image der Moslems in D zu verbessern. Das Problem ist nur, diese Leute fallen kaum auf. Die wenigen aus diesen Schichten, die wir in D haben, sind viel zu gut integriert, als dass sie auffallen und das Ansehen drehen können.

Gruß
Marion

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Hallo,

ob ich freiwillig hier bin, ist ne andere Frage. Aber ich bin zumindest bereit, mich den hiesigen Gegebenheiten einzupassen. Dazu gehört z.B., daß ich Sonntags nicht arbeiten darf, weil das ein verstoß gegen die Sonntagsruhe ist - unabhängig davon, ob ich nun Christ bin oder nicht.
Ich glaube nicht mehr das ganze Gewäsch und Gerede von kultureller Vielfalt und so. Wer die haben will, kann ja meinetwegen jedes Jahr ein paar Auslandsreisen machen.
Ich denke viel mehr, daß die Masse der Menschen auch rein gefühlsmäßig irgendwo eine Art Geborgenheit sucht. Und die zeigt sich auch in Kultur, Sitten und Bräuchen.
Natürlich finde ich Nazis und Neonazis schrecklich. Aber Fakt ist, daß hinter den Gewalttaten dieser vorwiegend jungen Leute auch eine Art Angst steht - und daß die genau deshalb daorthion abgleiten, weil keiner diese Angst ernst nehmen will, weil es ja politisch einfach nicht chic und unkorrekt ist, etwas gegen Ausländer zu sagen.

Von mir wird Toleranz gefordert - gut. Aber so weit ich weiß, entsteht ein gemeinsames Zusammenleben immer auf der Basis von Gegenseitigkeit - also wieso darf man dann im Gegenzug nicht auch ein wenig Anpassung von anderen fordern? Wieso müssen da religöse Gebote von vor über 1.000 Jahren über dem geltenden Gesetz stehen? Die christliche Kirche darf sich ja auch nicht mehr ihre mittelalterlichen Rechte einfordern und jeden auf den Scheiterhaufen schicken, der behauptet, daß sich die Erde um die Sonne dreht.

Gernot Geyer

Hallo Omar,

Aber bei einem Verhältnis von 20:4 können die österreichischen
Kinder keine Klassenfahrt durchführen, weil der Koran das
verbietet.

Zunächst einmal polarisierst du stark,

das war Absicht, weil…

wenn du hier schreibst,
dass der Koran schuld am Ausfall der Klassenfahrt ist. Weiter
oben hast du richtig geschrieben, dass das *Gesetz* es
verbietet, wenn weniger als 80% mitfahren.

die Kinder natürlich fragen, warum die 80% nicht zustande kommen.
Antwort: Weil die muslimischen Kinder nicht teilnehmen dürfen.
Frage: Warum dürfen sie nicht teilnehmen.
Antwort: aus religiösen Gründen.

Wenn ein Christ sagt; „aus religiösen Gründen“, dann steht das irgendwo in der Bibel.
Daraus schließt der Mitschüler, dass es für die Muslime eben so im Koran stehen muss.

Was ich Dir hier zeigen will, ist: Diese Haltung fördert nicht das Interesse der einheimischen Kinder am Koran. Der Koran wird zum „Sündenbock“ für die Tatsache, dass sie nicht auf Klassenfahrt gehen können.

Ausserdem war das auch damals ein Problem, als nur wenige
Muslime in der Klasse waren. Ich wurde in der Klasse und von
Lehrern gedrängt. Ginge es nur darum, dass die „deutschen“
Schüler sich nicht von den „ausländischen“ Schülern was
vorschreiben lassen wollten, dann wäre es verständlich. Es ist
aber leider so, dass die Vorschrift in die andere Richtung
geht!

Diese Vorschrift ist schon älter als das Problem mit den Zuwanderern.
Diese Vorschrift hat rein wirtschaftliche Überlegungen.
Es ist eine gewisse Mindestanzahl von Teilnehmern erforderlich, um vernünftige Preise zu bekommen.
Früher gab es meist Probleme bei ärmeren Familien. Da konnte man mit Zuschüssen vom Staat und vom Elternverein helfen. Aber bei grundsätzlicher Verweigerung aus religiösen Gründen gibt es eben keine Lösung.

Das strenge Alkoholverbot kenne ich so nicht, denn selbst auf
Ein-Tages-Veranstaltungen hatten einige der Jugendlichen Bier
dabei (ab 15 Jahre etwa).

Nach unserem Gesetz würde sich der Lehrer strafbar machen und seinen Job riskieren, wenn er das erlauben würde.

Lehrer dürfen eh trinken und tun dies auch meist.

Lehrer dürfen auch erst nach „Dienstschluss“, also wenn die Schüler im Bett sind.

Nochmal: Es
geht mir darum, die Eltern mehr einzubinden und auf ihre
Sorgen einzugehen. Das geht am besten, wenn die Eltern mit auf
die Klassenfahrt dürfen.

Dem stimme ich völlig zu.
Das Problem liegt aber nach wie vor bei den muslimischen Eltern, da diese meist gar nicht zu den Besprechungen der Eltern mit den Lehrern erscheinen. Wie soll man mit ihnen reden, wenn sie diesen Kontakt verweigern?

Gruss Harald

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