Kind groß zu ziehen. Mag sein, dass mein Egoismus äußerst
ausgeprägt ist, aber ich kann mir mein Leben - auch wenn ich
überwiegend glückliche Mutter bin - ebenso ohne Kind
vorstellen und durchaus auch in glücklicher Art und Weise.
Ich hab, ehrlich gesagt, in meinem Leben nur ganz wenige
Frauen getroffen, denen ich diese Ansicht authentisch zu-
schreiben würde. Ein eigenartiges Gefühl beschlich mich
jedesmal, so wie auch hier.
Aber das kann auch an meinem Unvermögen liegen, den
Wert der zahlreichen käuflichen Dinge für die indi-
viduelle Lebens- und Sinngestaltung zu begreifen.
Vielleicht kannst Du mir das nachsehen
Und nein, ich bin nicht der Meinung: hauptsache Kind, egal
wer mir das finanziert! Ich gehe sogar noch weiter: meines
Erachtens sollte der Sozialstaatgedanke und das permanente
Ausnutzen desselben in diesem Lande drastisch eingeschränkt
werden!
Punkt 1) Dein Kind gehört Dir nicht.
Punkt 2) Das jahrelange verbissene „Kümmern“ um die
„Entstehung eines Menschen“ ist eine enorme Aufgabe
für eine Frau, die praktisch gar nicht genug bezahlt
werden kann. Egal von wem.
Punkt 3) Du wirst vielleicht in spätestens 25 Jahren
täglich dafür beten, dass die ganze Generation heutiger
1-10 jähriger Kinder um gotteswillen nicht so urteilt wie
Du heute :
|Mag sein, dass mein Egoismus äußerst ausgeprägt ist,
|aber ich kann mir mein Leben - auch wenn ich überwiegend
|glückliche Tochter bin - ebenso ohne Eltern vorstellen
|und durchaus auch in glücklicher Art und Weise.
Aber diese ersten 6 wo davor, da darf eine Schwangere
darauf verzichten. Es muß aber schriftlich erfolgen.
OK - das ist aber auch schon die einzige Ausnahme!
Ja klar! Mehr habe ich auch nicht gesagt…
Und die hat
auch keinen wirklich bindenen Charakter, da diese Erklärung
jederzeit widerrufen werden kann!
Nun wenn eine Frau schriftlich mitteilt, daß sie in diesen 6 wochen arbeiten will, wo sie daheim hätte bleiben können, frage ich mich schon was für ein Sinn es hat, das zu wiederufen. Denn so etwas muß freiwillig und aus eigenen Stücken erfolgen. Die einzige Ausnahme dafür wäre, IMO, gesundheitlichen Gründen. Anders würde ich sagen, braucht sie nicht drauf verzichten. Und so lassen wie es gesetzlich vorgeschrieben ist.
Tatsächlich lese ich aus den zwischenzeilen auch. Aber wie
kann er nur??? Ich verstehe es nicht!
Ich bin mir nicht sicher, ob man das wirklich daraus lesen
kann, oder ob wir nur zuviel interpretieren!
Wenn dann wird das uns nur Mellochen sagen können…
Was ich allerdings meine, sehr deutlich daraus zu lesen, ist
eine gewisse Angst um die berufliche Zukunft - und die kann
ich sogar nachvollziehen!
Das ist klar und deutlich, wie ich finde. Ich glaube -so wie ich in meinem Posting auch sagte- daß dies der schlaggebende Grund für eine Abtreibung bei ihr ist. Für mich käme so eine Überlegung absolut nicht in Frage und damals kam es auch nícht.
Liebe Grüße vom Niederrhein
Dir auch ganz liebe Grüße aus Nürnberg!
Helena
PS. und OT Wo ist Niederrhein. Na ja, im Süden vom Rhein ist schon klar, aber was gibt es in der Nähe für größere Städten? Welches Bundesland ist es?? Im Vorfeld Danke für Deine Antwort!!!
gibst Du dann auch alle Vergünstigungen, die Du gerade wegen des Kindes erhältst zurück, inkl. Kindergeld?
Ganz so autark wie Du meinst bist Du nämlich gar nicht.
Gruß
Maja
PS ich kann mir schon denken, warum Du meine erste Frage nicht beantworten willst.
Ganz genauso denke ich
Hallo Semjon!
Du hast mit (wunderschöne) wörtern genau das beschrieben, wie ich es empfinde. Ich teile Deine Meinung und Deine Erfahrung vollkommen.
Vollkommen??? Gut es gibt eine klitze kleine Diskrepanz: ( Wie damals in der Galia) ;o)))
Und dass von den vier Grosseltern wenigstens einer
für gelegentliche Unterstützung zur Verfügung steht
ist nicht nur normal und unspektakulär, sondern auch
für die Kinder ausserordentlich bedeutsam.
Bis hierher, sehe ich es genauso.
Verwandte nicht zur Verfügung stehen,
wird es sehr schwierig – bezahlen muss es am Ende das Kind.
Genau hier ist dieses Punkt: Ich finde die Verwandschaft sehr wichtig. Ja, sogar ausserordentlich wichtig. Nur wenn sie nicht da sind, kennen die Kinder das nciht anders und vermissen sie sie auch nicht. Bei mir, damals war es so und ich habe es niemals als besonders schlimm empfunden. Und bei David, er telefoniert fast täglich mit seinen sp. Großeltern und seine Tante. Er spürt untrüglich (sagt man so?), daß sie ihn sehr lieben. Und das, Semjon, ist IMO was letzendlich zählt.
Denn, so wie du es sagtest, Geld allein tut rein gar nichts. Denn was hat zB David von seinem Erzeuger, der ja nicht einmal telefoniert, gratuliert, geschweige denn sich mal blicken läßt???
Ein Kind „kostet“ Zeit? Als ich keine Kinder hatte,
habe ich abends ferngesehen oder bin in der Gegend
herumgestürzt. Heute weiss ich gar nicht mal mehr,
wie man eine Sendung auf VHS aufnimmt
Lol Hihihihi Ich auch nicht. Und dann rufe ich David und lasse ich es mir von ihm, mit seinen ganzen 3 Jahren, erklären!!! Wirklich! Und es macht ihm ein Heidenspaß seiner Mutter das beizubringen. Und am Schluß frage ich mich wer den meisten Spaß wohl hatte: Er mit dem Gerät oder ich mit seinen überglüklichen Blick.
Ganz liebe Grüße und ein Sternchen von mir!
Helena
mag sein, dass es an Deinem Unvermögen liegt…zumindest was die Fähigkeit des exakten Lesens betrifft. Von materiellen Gütern habe ich in keinster Weise geschrieben. Zufälligerweise besteht auch die Möglichkeit in einer Partnerschaft ohne Kinder absolutes Glück zu erfahren ohne auch nur das kleinste Bedürfnis nach Zuwachs zu haben. Und nein, ich sitze mir nicht den Hintern für andere im Büro platt um deren Kontostand zu verbessern - auf mich trifft eher der umgekehrte Fall zu: andere sitzen sich für mich den Hintern platt. Und ja, es ist wunderbar mit einem Menschen den man liebt und dem nötigen Kleingeld alles erleben und machen zu können was einem in den Sinn kommt. Würde ich vor der Wahl stehen, mich für ein Kind und ein Leben in Bescheidenheit oder aber für das genannte Leben entscheiden zu können, so würde ich immer wieder zweite Alternative ergreifen. Ich denke mehr Worte müssen zu diesem Thema nunmehr von meiner Seite hier nicht verschwendet werden…
Erschüttert
Hi Dora!
Ohne Dich zu nahe treten zu wollen bzw beleidigen zu wollen:
Über Dein Beitrag, wenn er ehrlich bin, bin ich erschüttert, zumal Du ein Kind hast. Ich glaube ein ähnlicher Fall zu kennen.
Ich wollte es Dir nur sagen.
Schöne Grüße
Helena
PS. und OT Wo ist Niederrhein. Na ja, im Süden vom Rhein ist
schon klar, aber was gibt es in der Nähe für größere Städten?
Welches Bundesland ist es??
Nordrhein-Westfalen!
Der Niederrhein ist die Gegend westlich von Duisburg (auch, wenn man Duisburg dazuzählen kann), richtig große Städte gibt es hier eigentlich nicht.
Krefeld, Mönchengladbach,Moers, Geldern, Kleve, Xanten sollten vielleicht genannt werden.
Nordrhein-Westfalen!
Der Niederrhein ist die Gegend westlich von Duisburg (auch,
wenn man Duisburg dazuzählen kann), richtig große Städte gibt
es hier eigentlich nicht.
Krefeld, Mönchengladbach,Moers, Geldern, Kleve, Xanten sollten
vielleicht genannt werden.
Ach sooooooooooooooo! Ich voll daneben, aber jetzt leuchtet es mir auch ein.
Vielen herzlichen Dank und einen lieben Gruß aus Franken (Die Bayern gelten hier als Feinde!! -obwohl Nürnberg zu Bayern gehört-)
Helena
Würde ich vor der Wahl stehen, mich für ein Kind
und ein Leben in Bescheidenheit oder aber für das genannte
Leben entscheiden zu können, so würde ich immer wieder zweite
Alternative ergreifen.
OK. Ich akzeptiere das natürlich so wie Du das sagst.
Auch wenn ich mir selbst überhaupt nicht vorstellen kann,
was an einem Leben schön sein soll, das nicht in Be-
scheidenheit ruht. Aber Deine bewusste und überlegte
Entscheidung für Hedone ist mir sympathischer als
jegliches Nachäffen eines Ideals, welches nicht wirklich
das Eigene ist.
Wertetypen (in Westdeutschland;
Bevölkerung ab 18 Jahre; 1997) % der Bevölkerung
Konventionalisten 18%
Perspektivlose Resignierte 16%
Aktive Realisten 36%
Hedonistische Materialisten 14%
Nonkonforme Idealisten 16%
durch den Mutterschutz verlängern sich Zeitverträge zwar wirklich nicht, allerdings greift der Schutz bereits in der Probezeit, selbst wenn die Schwangerschaft schon vor Abschluss des Arbeitsvertrages bestand.
mit Erfahrungen kann ich dir nicht dienen, ich bekam meine beiden Kinder - eins geplant, eins ungeplant.
Ich möchte dir statt dessen anbieten, dir für den Fall, dass du dich für das Baby entscheidest, Kindersachen zu schenken. Ich brauch sie nicht mehr, 2 Kinder reichen uns.
Sprich mit deinem Freund und höre auf dein Herz. Falls dich mein Angebot interessiert, dann mail mich an.
Sorry, aber Deine Meinung in allen Ehren, aber von mir wird
sie ganz sicher nicht geteilt. Ich gehöre eher zu den
Menschen, die es in keinster Weise nachvollziehen können, wie
jemand sagt, er empfindet es als das aller größte Glück ein
Kind groß zu ziehen.
An dieser Stelle interessiert mich, welchen Stellenwert dann dein eigenes Kind in deinem Leben einnimmt?
Ich habe mich vor 18 Jahren absolut bewusst für mein Kind und die beiden folgenden entschieden. Ich habe als erstes ein Kind bekommen, dass epileptische Anfälle hatte. Wir haben sehr schwere Zeiten mit unseren Kindern hinter uns. Trotzdem möchte ich keines meiner Kinder missen, keinen Tag!! Ein Leben ohne Kinder wäre für mich heute unvorstellbar. Das kann ich nur mit der Erfahrung feststellendie ich aus 18 Jahren harmonischem Familienleben habe.
Ich habe viele Interessen, ich tue Dinge für mich, ich arbeite und habe nicht das Gefühl, dass meine Kinder oder mein Mann dabei zu kurz kommen.
Ein Leben mit Kindern ist anders - keine Frage - aber ein Kind gibt dir soviel an Erfahrungen, Freude und Lebenswerten, das kann niemand nachvollziehen, der keine Kinder hat!!
Insofern ist mir dein Beitrag hier absolut unverständlich.
dass du dir mit dieser Antwort soviel Mühe gemacht hast! Super!
Vielen herzlichen Dank für Deine schöne aufmunternde Wörter.
Ich habe mir tatsächlich Mühe gemacht, weil ich weiß wie schwer es ist, eine richtige Entscheidung zu treffen. Nur sehr oft, meistens, ist es im Leben eine Frage mit der man sich höchstens eine Weile beschäftigt, doch diese ganz bestimmt NICHT: Die Konsequenzen dieser Entscheidung -sowohl als auch- wird sie ihre ganzes Leben lang tragen müssen. Und zwar sie alleine, denn sie ist diejenige die letztendlich entscheidet (zB sie könnte sich über der Meinung ihres Freundes hinweg setzen und das wäre ihre gutes Recht!) Und wie ich schon sagte, wird sie damit im Klaren sein müssen, warum und weshalb so und nicht anders reagiert hat. Und das ist/kann eine verdammt schwere Frage sein.
Mit meinem Beitrag habe ich bloß versucht, Ihr das klarzumachen, ohne sie irgendwie zu irgendwas überreden zu wollen. Ich fände das völlig fehl am Platze. Das ist und muß ihre eigene, überzeugte und aus eigenen Stücken gefallenen Entscheidung sein.
Ich hoffe ich habe das -und wenn es nur ein klitze kleines bißchen ist- erreicht.
Ganz liebe Grüße aus Nürnberg und nochmals vielen herzlichen Dank!
Helena
selbst wenn die Schwangerschaft schon vor Abschluss des
Arbeitsvertrages bestand.
…Denn diese Frage im vorstellungsgespräch unzulässig ist und nicht gefragt werden darf. Wird trotzdem gefragt, darf man lügen. Und hinterher, wenn es raus kommt, hat der AG vor Gericht KEINE Chance, die Mitarbeiterin zu entlassen. (Wohl gemerkt, der Versuch die AN zu entlassen wäre erst nach dem Ende der Elternzeit (wenn das Kind sein 3. Geburtstag feiert), zugelassen, denn bis dahin ist die Dame unkündbar!)
Zu lesen bei der MuShuGes. (Mutterschutzgesetz)
Schöne Grüße aus Nürnberg!
Helena *ich weiß das, weil als ich hochschwanger war, mein damaliger Chef versucht hat mich zu kündigen. Unzulässig und gesetzeswidrig: Hat keine Chance gehabt!*
Bitte betrachte die Entscheidung auch aus der ethischen Sicht. Aus medizinischer Sicht ist es schon ein Mensch, der nur noch wächst. Er sieht auch wie ein Mensch aus, ist einfach noch sehr klein
Kenne einige die den Abbruch später bereuten und teilweise sogar noch heute unter diesem Entscheid leiden.
Liebe grüsse
beat
[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]
Kenne einige die den Abbruch später bereuten und teilweise
sogar noch heute unter diesem Entscheid leiden.
Was hilft diese Aussage? Ich kenne auch einige, die die
Entscheidung andersrum bereuen (auch wenn sie es, wie ich
unten beschrieben habe, nicht anderen gegenueber, oft auch
sich selbst gegenueber, zugeben). Die bereuen dann nicht
unbedingt, ein Kind zu haben, sondern sich selbst in diese
Situation gebracht zu haben.
Und ich kenne eine noch groessere Anzahl Frauen, die sich
zur Adoption entschlossen haben und DAS dann bereuen. Dazu
gibt’s sogar Untersuchungen, die darauf schliessen lassen,
dass Abtreibungen leichter verkraftet werden als Adoptionen.
Kenne einige die den Abbruch später bereuten und teilweise
sogar noch heute unter diesem Entscheid leiden.
Was hilft diese Aussage? Ich kenne auch einige, die die
Entscheidung andersrum bereuen (auch wenn sie es, wie ich
unten beschrieben habe, nicht anderen gegenueber, oft auch
sich selbst gegenueber, zugeben). Die bereuen dann nicht
unbedingt, ein Kind zu haben, sondern sich selbst in diese
Situation gebracht zu haben.
Sie bereuen dann oft, mit dem Mann geschlafen zu haben. Selber kenne ich auch niemand, der es bereut, nicht abgetrieben zu haben.
Und ich kenne eine noch groessere Anzahl Frauen, die sich
zur Adoption entschlossen haben und DAS dann bereuen. Dazu
gibt’s sogar Untersuchungen, die darauf schliessen lassen,
dass Abtreibungen leichter verkraftet werden als Adoptionen.
ich hab mir jetzt die Finger wund gegoogelt, aber serioese Studien kann ich nicht finden - nur immer wieder Berichte von Herkunftsmuettern, die natuerlich persoenlich sind und die statistisch nichts aussagen, weil man davon ausgehen kann, das Herkunftsmuetter, die nicht unter der Kinds-Abgabe leiden, sich nicht darueber verbreiten.
Uns wurde die Information, dass eine Entscheidung zur Adoption schwieriger zu verarbeiten sei als eine Abtreibung als damals Noch-Nicht-Adoptiveltern von den Sozialarbeitern geliefert.
Mir war das damals einleuchtend, weil eine Abtreibung doch immer etwas abgeschlossenes ist, waehrend eine Adoption nie einen Endpunkt hat.
Serioese Studien sind generell schwer zu finden - nicht weil das Thema nicht untersucht wuerde (im Gegenteil), sondern weil die Studien immer 20, 30 Jahre zu spaet greifen. Adoption oder Abtreibung wurde vor 20 Jahren eben in einem ganz anderen Umfeld getaetigt, der auch die Verfassung der Herkunftsmuetter Jahre spaeter noch beeinflusst. Wie es den Herkunftsmuettern der heutigen Adoptivkinder geht, kann man erst wieder in spaeteren Jahren beurteilen.
Bei vielen Hits bin ich bei Pro-life-Seiten gelandet, in denen das Bedauern und die Schuldgefuehle von Frauen, die abgetrieben haben, breitgetreten werden - Herkunftsmuettern wird diese Publizitaet immer noch groesstenteils verweigert. Waehrend eine Frau, die abgetrieben hat, als ‚gereift‘ verstanden wird (sie bedauert eine schlechte Entscheidung), wird Herkunftsmuettern, die mit der Adoption hadern, unterstellt, dass sie egoistisch sind: dem Kind geht’s ja in den meisten Faellen gut, ihr Bedauern bezieht sich also nur auf sich selbst. Das das nicht fair ist und oft auch nicht den Tatsachen entspricht (nicht jede Adoption ist eine gute Adoption, nicht jeder Adoptierte findet sich ohne Probleme mit seiner Identitaet zur recht, nicht jede Adoption ware ein letztes Mittel), wird oft verschwiegen. Herkunftsmuetter werden nur so lange als selbstlos und bewundernswuerdig dargestellt, bis man von ihnen das hat, was man will: ihr Kind. Danach sollen sie bitte sang- und klanglos verschwinden und sich im Stillen darueber freuen, dass es ihrem Kind besser geht. Das ist ein total unrealistisches Verlangen.
Da heute bei inlaendischen Adoptionen immer oefter ein Modell der ‚offenen Adoption‘ gepflegt wird (d.h. es gibt Kontakte zwischen den A-Eltern und den H-Eltern), ist es fuer die H-Eltern leichter geworden, mit der Abgabe umzugehen. Leicht wird es nie sein, genausowenig wie eine Abtreibung leicht fallen kann.
Wenn mir mal was in die Haende faellt, werd ich drauf aufmerksam machen, okay? Ich lese gerade in letzter Zeit wieder mehr ueber das Thema, es koennte also geschehen…