Sind BEV-Fahrzeuge heute eine Alternative?

Ich fasse mal zusammen, @mazzmazz:

Du hast mindestens drei große Autos (also 3x hohe CO2-Emissionen schon durch die Herstellung) , bretterst ständig durch die Weltgeschichte, hältst dich aber dennoch wahlweise für einen großen Klimaschützer oder deine Majestät steht halt über anderen Menschen.

Alle sachlichen Erfahrungen mit E-Autos hier ignorierst du hier vollkommen. Du wirfst anderen, die ganz sachlich schreiben, „Ideologie“ vor, bist aber selber vollkommen gefangen in deinen Denkstrukturen.
Passend dazu: Auf Nachfrage gibt es keinen einzigen Beleg fur deine Behauptungen.

Dass du kräftig mithilfst, dass unsere Kinder oder Enkeln vielleicht ohne Golfstrom klarkommen müssen, ist dir komplett Banane. Wichtig ist:
Die Überholspur ist frei!

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Man fördere einfach nicht die Anschaffung direkt, sondern über den Zubau in regenerative Energien und Stromnetze.
Pro BEV könnte der Staat ja 3000€ in eine Treuhand stecken, die sich davon nach Auschreibung einen Mix aus Erzeugungsanlagen und Speichern bauen lässt. Dem BEV-Fahrer wird dann der Ertrag aus dieser Investition in Form von Billigstrom zur Verfügung gestellt - natürlich netzdienlich, viertelstundenscharf und mit Smartmetern abgerechnet.

Dazu müsste man Smartmeter und Smartpolitcians haben. Beides leider Mangelware.

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Preston, wie hier schon mehrfach beschrieben, ist der Porsche ein Firmenwagen, den ich nutze, wenn ich für meinen Auftraggeber unterwegs bin. Andere Mitarbeiter nutzen das Auto auch.

Was ich habe, sind drei Mercedes älterer Baujahre. Diese habe ich über 18 Jahre nacheinander gekauft, wobei ich eigentlich nur noch zwei davon nutze, der Dritte steht seit Jahren meist bei einem Familienmitglied, das den Wagen ab und zu nutzt.

Viel nachhaltiger geht es wohl nicht, zumal bei uns das allwochenendliche Zuparken der Autobahnen weitgehend entfällt und wir im örtlichen Nahbereich meist Fahrräder nutzen.

Weiters habe ich nicht auf “saubere Mobilität” abgehoben, wobei dies in meinem Fall sogar zutreffen würde. Das interessiert mich auch nicht wirklich. Dass der Deutsche mit seinem 2,x% CO2-Footprint bei gleichzeitiger Produktion aller möglichen Maschinen und weiterer Güter, Lebensmittel usw. für den Weltmarkt hier zu den blitzsauberen Musterklimaschützern auf dieser Welt zählt, ist ja jedem bekannt, der bereit ist, weiter zu denken als er spucken kann.

Selbstverständlich meine ich das alles völlig ernst, aber dass selbsternannte deutsche Klimaschützermit Mäusearxxhorizont nicht verstehen, wie die Zusammenhänge aussehen, die sie ernähren, warm halten und absichern, ist für mich nichts Neues.

Deshalb sind du und auch Karl, der meint mit einem BEV und dem fossillastigen deutschen Strommix würde er den Golfstrom retten, nicht satisfaktionsfähig.

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Ab wieviel % regenerativem Anteil ist der Strom denn deiner Meinung nach geeignet?

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Nach dem “Beitrag” weißt Du wahrscheinlich selbst nicht (mehr), was Du eigentlich auszudrücken versuchst…

Aber mach es Dir doch nicht so schwer, konzentriere Dich auf einzelne klar zu beantwortende Fragestellungen. Fang doch zur Übung dieser Fähigkeit mal mit den Fragen nach Quellen und Kriterien zu deinen Aussagen an, die Dir schon gestellt wurden.

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Das hat dir doch niemand abgesprochen. Du kannst von mir aus mit dem Dreirad fahren.
Aber bitte verallgemeinere deine negativen Erfahrungen nicht.
Irgendwie kann ich dir nicht so richtig glauben. Komm von deinem hohen Ross herunter.

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Ich habe 3 Mercedes älterer Baujahre. Viel nachhaltiger geht es wohl nicht.

:rofl:

What he says?

P.s: sorry basco, war an @mazzmazz gerichtet.

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Die negativen Erfahrungen sind genauso real wie der Firmenporsche und die drei Benz :kissing_face_with_smiling_eyes:

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Jetzt wirst du uns gleich wieder (wie bei der letzten Diskussion) erzählen, dass in Bayern fast nie die Sonne scheint und es zu viele Bäume gibt, die Fotovoltaik unmöglich machen.

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Gab’s in Rumänien schon in den 80ern. :sweat_smile:

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“Geeignet” für den Klimascam?

Ich würde sagen, so ab 90% auch bei Dunkelflaute.

Nein, ich erzähle euch die Fakten von Dunkelflauten:

Z.B.:

Sogar in meiner Heimat mit weit überdurchschnittlich vielen Sonnenstunden wäre es nicht möglich, ein BEV das ganze Jahr mit PV Strom zu betreiben.

Cubos sagt dazu: Das Oberland und ganz Oberbayern sind mit 1.800 bis über 2.000 Sonnenstunden pro Jahr deutlich sonniger als der bundesweite Durchschnitt, der bei etwa 1.550 bis 1.650 Sonnenstunden liegt.

Meine PV ist in optimaler Ausrichtung unverschattet seit einigen Jahren auf meinem Dach und während der, siehe Link oben, häufigen winterlichen Dunkelflauten kann man damit noch nicht einmal Kühlschränke und Fernseher betreiben.

Was kann ich denn für die Fakten?

Wie gesagt, ich würde liebend gerne weniger Geld für Strom und Autofahren ausgeben, indem das Ganze über EEG läuft. Aber das funktioniert eben nicht.

Ja, Brian, das sind sie. Absolut real.

Du glaubst mir nicht? So what?

Weshalb sollten denn Fahrverbote verhängt werden? Weil das Benzin teuer ist?

Mobilität in Deutschland ist die Basis für den wirtschaftlichen Erfolg. DIe Leute fahren nicht einfach so aus Spaß herum. Deshalb sind solcherlei Verbote selbstverständlich kategoprisch abzulehnen.

Im Übrigen benötige ich mein Auto nicht absolut zwingend, weshalb ich direkt keinen großartigen Nachteil durch solcherlei ideologischen Unfug erleiden würde.

Was soll das sein?

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Das ist bei fast jedem Produkt so, da muss man eben sehen, was einem wichtig ist. Einer, der auf Wurzelholz Ausstattung schwört wird sich nie in einen DACIA verlieben.
Wenn ich Beschreibungen von diversen Auto Youtubern lese, dann kommt mir jedesmal die Galle hoch, wie sie abfällig über „billiges Plastik“ im Innenraum palavern.
Es soll doch tatsächlich Leute geben, die das Auto nur zum Transport ihrer selbst benötigen.

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Die Fakten von Dunkelflauten???

Daß da sicher auf Netze, Ausbau, Speicherung usw. hingewiesen wird ist dir möglicherweise entgangen - wobei ich es vermeiden möchte, “Welt”- Artikel anzuklicken. Steht aber bestimmt drin.

Dass Du mit deiner Haus PV (sofern das in unserer gemeinsamen Realität existiert) schwerlich ganzjährig autark inkl. E-Auto klarkommen sollst ist nicht Teil der Konzepte.

Solltest Du das bei Installation einer PV Anlage so erwartet haben wurdest Du wohl sehr schlecht informiert. Vielleicht wäre das auch ein guter Anlass, die Informationsquellen zukünftig besser auszuwählen.

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Echt jetz?
Ich dachte die Sonne scheint 24/7/365.
Zum Glück haben wir das Europäische Verbundnetz.
Das funktioniert auch ohne den französischen Atomstrom.

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Falls Du dich an deine Altersangabe erinnerst solltest Du nicht vergessen, daß Du die Ölkrise der 70er - vielleicht nicht bewusst, aber immerhin- miterlebt hast.

Im Kontext der letzten Monate kann ich durchaus empfehlen, mal nachzulesen, was und wie damals argumentiert und gehandelt wurde.

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guguist,

zum Thema “günstig”. Dies impliziert für mich eher “preiswert” und weniger “billig”.

Die chinesischen Autos sind noch nicht einmal billig (s. Kaufpreise von knapp 50k für ein mittelklassiges BYD-SUV), geschweige denn günstig oder gar preiswert.

Das größte Problem sind nämlich die kurze Lebensdauer und der sich daraus ergebende hohe Wertverlust bei gleichzeitiger Absenz eines erwähnenswerten gebrauchtmarktes, was natürlich wiederum an der kurzen Lebensdauer der Akkus liegt.

Aktuell wird dies durch viele Hersteller dadurch abgemeildert, dass sie günstige Leasingraten anbieten und somit den Wertverfall größtenteils übernehmen.

Da aber kein Wirtschaftsunternehmen auf Dauer damit leben kann, mit einer teuren Produktsparte kein Geld zu verdienen, wird dies perspektivisch enden.

Und dies ist das Hauptproblem, auf das keiner der mich hier ständig Angreifenden bislang eingegangen ist. 50k€ für ein Auto, das nach 8-10 Jahren obsolet und bereits nach 6-8 Jahren, je nach Umfang der für den Hersteller freiwilligen Garantieverträge, weitgehend wertlos ist.

Dem entgegen stehen die Hybrid-Fahrzeuge in der gleichen Größe, meist sind das ja Mittelklasse-SUVs, welche man zumindest mal auf 10-15 Jahre, je nach Akku für das Hybridsystem, planen kann. Sie kosten selbst angesichts der aktuellen Subventionen insbes. der chinesischen Hersteller (vom chin. Staat gestützt und zum Schaden der europ. Autohersteller, von denne wir mittelbar alle hier leben, wohl gemerkt), 5-15k€ weniger. Zudem besitzen sie auch nach 15 Jahren noch ein paar Tausender an Restwert.

Wohin Strom- und Benzinkosten gehen, ist aktuell schwer kalkulierbar. Abhängig von staatlicher Besteuerung und Marktpreisen sind beide Systeme, zumal in Europa nur eine Minderheit ein Eigenheim mit der Möglichkeit einer eigenen PV und die Mittel für den nötigen, großen Speicher besitzt. Daher kann man auch nicht behaupten, dass das BEV im betrieb günstiger wäre. Zumal dies ja auch von der individuellen jährlichen Fahrleistung abhängt.

Was das Thema Service angeht habe ich gelernt, dass unser Firmen-Taycan dabei um ca. 800 Euro p.a. günstiger ist als ein vergleichbarer Panamera. Und das sind schon 2 x Öl, weil der Wagen weit mehr als das Durchschnittsfahrzeug genutzt wird. Also nicht erwähnenswert. Allein der niedrigere Kaufpreis des Benziners / Hybrid ist weit wirksamer.

Du musst am Ende also dein BEV, solltest du es privat kaufen, auf 8 Jahre abschreiben und genießt möglicherweise noch 1-4 Jahre weitere, dann aber stark eingeschränkte Nutzung. Der Restwert st dann längst gegen Null.Niemand will ein gebrauchtes BEV mit unklarer Restlebensdauer des teuren Herzstücks Akku.

Einen Benziner / Hybrid kannst du dagegen privat ganz locker auf 12 oder 15 Jahre abschreiben und kannst ihn dann nochmal 5 Jahre fahren, oder zu einem gewissen Restwert noch verkaufen.

Aus diesen Gründen ist mir der Blick der meisten BEV-Fans auf das Ganze viel zu begrenzt. Natürlich ist mir bewusst, dass die grottenschlechte wirtschaftliche Ausbildung an Schulen, Berufsschulen und Hochschulen abseits der WiWi einen großen teil des Problems darstellt. Kaum jemand in diesem Land ist in der Lage, eine Berechnung der TCO einer technischen Anlage / Maschine durchzuführen. Deshalb freuen sich alle im Web höchst aktiven Eigner von EFH, DHH, RH, REH übder den “Gratisstrom aus der eigenen PV”. Dass die PV auch Geld gekostet hat, eine begrenzte Lebensdauer besitzt und während der Dunkelflauten und nachts nicht liefert, wird einfach ausgeblendet oder schöngeredet.

Hierzu ein Link:

Und nur dies kritisiere ich.

Es geht mir absolut nicht darum, den Verbrenner und den Lärm eines alten V8 oder den Gestank eines TDI ohne SCR-Filtersystem zu bewerben. Was mich stört, ist, wie beim unsäglichen Heizungsgesetz, die ideologische Verblendung und die daraus abgeleiteten Mehrkosten oder gar Verbote für die anderen, die mit der durch zumeist technisch völlig Ahnungslose wie Habeck, Baerbock & Cie. Technologie in ihrem Alltag (also dem Alltag fast aller Menschen außerhalb von Großstädten, die beruflich mobil sein müssen) nichts anfangen können.

Mir persönlich ist es doch völlig egal, womit ihr alle durch die Gegend fahrt. Und das ist der Unterschied: ihr wollt mir meine gute, preiswerte Mobilitätslösung nehmen und mir eure halbgare Ideologie vom BEV aufs Auge drücken, die mich das Dreifache kostet (s.o., Abschreibung!) und mir gewaltige Komfort- und Umsatzeinbussen (längere Reisezeiten) beschert.

Wenn wir uns darauf einigen könnten, einander in Frieden und die Konzepte sich im Alltag bewähren zu lassen, wäre das schon mal ein riesen Gewinn. DIe Klimabewegten könnten, wie die Ökobewegten in den 80ßer und 90er Jahren, ihrem BEV-Hype schon bald beim Scheitern an der Realität zusehen und der Rest könnte einfach weiterhin in Frieden leben und seinen Geschäften nachgehen, und dies sogar, ohne, im Gegensatz zu den Kat-losen 80ern, die Umwelt und das heilige “Klima” unterm Strich mehr zu schädigen als ein BEV mit chinesischem Akku.

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