Sind BEV-Fahrzeuge heute eine Alternative?

Nein, Bernd, das tut es eben nicht. Genausowenig wie ohne den tschechischen Atom- und den polnischen Kohlestrom.

Merke: Durchschnittsrechnungen funktionieren hier nicht.

Ich lerne: Eine Dunkelflaute ist dann, wenn @mazzmazz seinen Kühlschrank nicht mit seiner PV betreiben kann. Das erklärt einiges.

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Umso mehr ist es ja ein Wunder, dass die „Fossillastigkeit“ inzwischen so aussieht, dass der letzte Monat, in der die EE-Quote unter 50% lag, der Februar 2025 war und dabei darf man durchaus berücksichtigen, dass der von den Haushalten und Gewerbetreibenden selbst erzeugte und unmittelbar zum Laden verwendete PV-Strom darin schon nicht mehr enthalten ist.

  1. Wir kämen auch ohne französischen AKW-Strom aus (im Gegensatz zu den Franzosen, übrigens, die schon jetzt wieder Sorgen haben, wie sie ihre AKW im Sommer (d.h. bei niedrigem Wasserstand der Flüsse) betreiben sollen. Die Terminpreise für Juli und August sind neulich deutlich gestiegen). Strom aus Frankreich importieren wir nur im niedrigen einstelligen Prozentbereich bezogen auf den Gesamtbedarf und auch nur dann, wenn er billiger ist als der, den wir produzieren könnten. Unsere konventionellen/fossilen Kapazitäten sind jederzeit mehr als ausreichend.
  2. Wir exportieren mehr Strom nach Tschechien als wir aus Tschechien importieren.
  3. Wir exportieren mehr Strom nach Polen als wir aus Polen importieren.
  4. Unser Stromimport kommt im Wesentlichen aus Nordeuropa - billiger EE-Strom insbesondere aus Wasser- und Windkraft.
  1. Die Welt ist konsequent auf Seiten der Fossillobby.
  2. Unsere konventionellen/fossilen Kapazitäten sind jederzeit mehr als ausreichend. Strom wird nur dann importiert, wenn er im Ausland billiger ist.
  3. Wir exportieren Strom, wenn der Strompreis im Ausland höher ist als bei uns. Wir verkaufen zum Börsenpreis des Auslands. Der Gewinn wird insbesondere in Grenzkoppelstellen investiert (ist so vorgeschrieben).
  4. Niemand behauptet, wir könnten heute jederzeit den gesamten Strombedarf aus EE decken und niemand hat dieses Ziel jemals ausgegeben. Das ist eine Mär, die von den Leuten in die Welt gesetzt haben, die ganz viel Angst vor billigem ökologisch erzeugtem Strom haben bzw. ihr Geld mit fossilen Brennstoffen verdienen. Tatsächlich ist der Abschluss der Energiewende für 2045 geplant.
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Nicht zu vergessen, die 80 Mrd., die wir jährlich für den Import von Gas, Öl und Kohle ausgeben.

Weltweit liegt der Anteil bei den Neuzulassung der reinen BEV bei rd. 18%, inkl. Hybride bei 25%.

Merke: alles Idioten außer Mazzmazz.

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Wer „Welt“ (die kleine Schwester von BILD und Cousine von NIUS) als „Informationsquelle“ nutzt und dann auch noch verlinkt um seine realitätsferne Argumentation zu unterfüttern, hat die Kontrolle über sein Leben verloren und eigenet sich nicht als ernst zu nehmender Diskussionspartner :woman_shrugging:t3:

Wissenschaftliche Texte wären für Argumentationen wesentlich geeigneter, wenn man sie denn finden und verstehen würde …

Die Wissenschaft (außerhalb der Schwurbelkanäle) ist sich darüber einig, dass entsprechend ausgebaute Speichersysteme (wie sie schon in Bau sind) und der Netzausbau sowie vereinzelte zusätzliche Gaskraftwerke (Wasserstoff-ready wie sie von Habeck angedacht waren) tatsächlich ausreichen würden …

Und hier kommen sogar auch wieder die BEV ins Spiel, wenn sie bidirektionales Laden beherrschen (BYD kann das)

Die Panikmache mit „ZAPÄLLSTROOOHM“ ist übrigens genauso nervig, denn damit hat unser Stromnetz schon vom Tag seiner Geburt zu kämpfen. Das gibt es nicht erst seit erneuerbare Energien eingespeist werden.

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Ich fahre zwar keinen BYD, aber mein XPENG ist mit glaube 41k (inkl. Strafzoll) auf jeden Fall 5stellig günstiger als irgendwas vergleichbares Europäisches.

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Du weisst, daß nichts davon stimmt und findest daher auch keine Belege, die das auch nur ansatzweise nahelegen…

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Chinesische Firmen allgemein handeln extrem marktorientiert - mit hohem Risiko - und setzten hier auf eine schnelle Etablierung eines guten Gebrauchtmarktes. Das ist riskant und mutig, aber die Marktanalysen und -prognosen scheinen das herzugeben.

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Zumal dabei ja zwei wichtige Tatsachen einfach ignoriert werden:

  1. Die Prognosen, das EE das Netz abschießen würden, sind ewig alt und alle Prozentzahlen, die in den Raum gestellt wurden, wie viel EE-Anteil das Netz verkraften kann, haben sich als komplett falsch erwiesen. Alle Prognosen basieren im Übrigen auf der dämlichen Unterstellung, die Netzbetreiber liefen sehenden Augen auf den Netzabsturz zu, anstatt etwas zu unternehmen. Natürlich tun sie etwas und das nicht nur durch Netzausbau und Bereithaltung von Reserven, sondern auch durch technische Maßnahmen, die das Netz stabilisieren (z.B. netzbildende Wechselrichter). Genauso hat eben der Netzausbau dazu geführt, dass das Netz weder tagsüber zusammenbricht, wenn tonnenweise PV-Strom eingespeist wird noch nachts, wenn alle BEV angeblich alle gleichzeitig geladen werde und alle Wärmepumpen anspringen.
  2. Auch in der Guten Alten Zeit mit AKW und großen Kohlekraftwerken mussten Erzeugungsreserven vorgehalten werden und zwar nicht weniger als heute, nur liefen die teilweise unter Last mit (und kosteten somit Geld und verdreckten die Umwelt), weil sie jeder Zeit in der Lage sein mussten einige Gigawatt auffangen zu können, wenn mal schlagartig und unvorhergesehen einige große Blöcke ausfielen. Sonne und Wind hingegen fallen nicht unvorhergesehen aus, so dass immer Zeit bleibt, Ersatzkraftwerke hoch- und runterzufahren.

Am Ende bleibt das Rätsel, warum die Leute, die ein Problem mit der Energiewende haben, immer mit Lügen, Falschinformationen und Lügen arbeiten müssen, um ihren Standpunkt zu „belegen“. Man könnte ja einfach mal bei den Fakten bleiben und sich über die tatsächlich vorhandenen Herausforderungen bei der Energiewende unterhalten.

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Nur soviel zu deinem Framing mit Durchschnitts- und zeitlich begrenzten Werten:

Der weltweite Bestand an BEVs stagniert bei ca. 5%. Nur das interessiert aktuell. Die Kurzzeit- und Tageszulassungen der BEV-Hersteller sind da wenig wirksam, ebensowenig die Leasingautos (die große Mehrzahl der BEVs), welche dann nach 3 Jahren wieder vom markt verschwinden, während die Verbrenner nach wie vor die große Mehrzahl der verkauften Fahrzeuge stellen und viel länger genutzt werden, mit Tendenz nach oben.

Mir ist die Energiewende schnurz, ich interessiere mich lediglich für eine sichere Versorgung mit Strom, Gas und Benzin zum niedrigstmöglichen Preis für mich als Endverbraucher und für die Industrie, von der ich abhänge.

Allerdings ist klar, dass diese sichere Versrogung mit EEG nicht funktioniert, Stichwort: Dunkelflauten. Und ja, wenn noch nicht einmal mein Kühlschrank im Winter mit EEG betrieben werden kann, funktioniert dies für Industrie, Rechenzentren, Verwaltung, Straßenbeleuchtung usw. natürlich auch nícht. Wie du zu der Arroganz kommst, meine EInlassung dazu ins Lächerliche zu ziehen, blieb dann ja auch dein Geheimnis.

Selbstverständlich wirst du uns gleich predigen, dass keiner mehr Gas und Benzin braucht und die deutsche Industrie nicht wegen der gewaltigen Energiepreise in Scharen das Land verlässt.

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Wirf doch einfach mal einen Blick in den Gebrauchtmarkt… Teslas und andere bekannte und bewährte Modelle haben da erstaunliche Werte… Über Kilometerleistungen, von denen der durchschnittliche Verbrenner nur träumen kann gar nicht zu reden,.. Die langen Garantien der europäischen Hersteller sind natürlich legendär gegen die asiatischen Hersteller, das kennt man ja :rofl:

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Brian, BYG & Co. setzen auf die Vernichtung der Konkurrenz mit Hilfe staatlicher chinesischer Subventionen, den Aufbau einer beherrschenden marktmacht und danach auf Erpressung der Konsumenten.

Der Gebrauchtmarkt ist hier tertiär, es müssen möglichst viele neue Autos verkauft werden, um die Produktion in China ausgelastet und die Bürger friedlich zu halten.

Wer keine Ahnugn von China hat, soltle hier wirklich besser schweigen. ich habe 25 Jahre Geschäftstätigkeit dort auf dem Buckel und weiß, wovon ich rede.

Naja, Benzin wird auf jeden Fall deutlich teurer, alleine schon durch die feststehenden CO2 Regelungen… die Rohstoffbeschaffung wird auf keinen Fall billiger.

Strom wird in der Erzeugung auf jeden Fall immer billiger, Verteuerung ist also nicht sehr wahrscheinlich, zumindest keine starke - und wäre ja in Anbetracht der feststehenden Entwicklung der fossilen Energiekosten auch als künstliche Verteuerung ziemlich absurd.

Äh,.. nö.

Das sind weitgehend private Firmen in China; die Subventionierung der Produktion dürfte die Unterstützung der europäischen Automobilindustrie hier gar nicht so extrem übertreffen wie oft angenommen… Der europäische Markt ist den Herstellern auch für uns überraschend zweitrangig.

Vielleicht sind deine 25 Geschäftstätigkeit eine Weile her, oder naja… Du weißt schon

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Doch. Stichworte: Netz, Speicher. Stand schon irgendwo… Also nochmal nen Schritt zurück und lesen… dann nachdenken, Gedanken sortieren… Erkenntnis gewinnen… und Tschüss.

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Das wurde jetzt schon mehrfach widerlegt und kann nur noch als plumpe Lüge bezeichnet werden.

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Was Dir vielleicht nicht auffällt: die meisten hier belegen ihre Aussagen, was Du konsequent unterlässt. Das ist weder hilfreich noch macht das Deine Aussagen glaubhafter.

Der weltweite Bestand an BEV lag 2021 bei ungefähr 5%. Dass deren Anteil nicht so rasant wächst wie der Anteil bei den Neuzulassungen liegt einfach an der Trägheit des Marktes, weil die Fahrzeuge natürlich 0-20 Jahre genutzt werden. Die Verbrenner werden sich also nach und nach aus dem Bestand herauswachsen und nicht von heute auf morgen verschwinden.

Die verschwinden nicht (wohin auch?), sondern werden von den Menschen gekauft, die sich kein neues Elektroautos kaufen wollen. Tatsächlich ist der Gebrauchtwagenmarkt voll mit Leasingrückläufern und Jahreswagen. Genau diese Fahrzeuge sind die Treiber des rasanten Anstiegs des BEV-Anteils im Bestand in Deutschland (von 2023 bis 2026 auf über 2 Mio. fast verdoppelt), weil die Leasingnehmer nach der ersten Runde wieder ein BEV bestellen.

Stimmt. Man braucht nicht viel Phantasie, um darauf zu kommen, dass die längere Nutzung auch damit zu tun hat, dass Leute auf passende BEV für ihr Nutzungsprofil warten.

Wie gesagt: die einzigen, die glauben bzw. behaupten, die vollständige Versorgung mit EE müsse heute gewährleistet sein, sind diejenigen, die das eigentlich gar nicht wollen oder glauben können. Alle anderen wissen, dass das ein kontinuierlicher Prozess ist, der bis 2045 abgeschlossen sein soll. Und selbst dann wird man nicht alle konventionellen Kraftwerke sprengen, sondern Reserven vorhalten, wie das halt jetzt auch schon der Fall ist und wie das zu AKW-Zeiten der Fall war und wie das auch schon in der Hochphase der Kohlekraftwerke der Fall war.

Der Anteil der EE an der Last hat sich in den letzten 10 Jahren auf heute rund 70% verdoppelt. Natürlich ist das ein Durchschnittswert, aber es gab eben zu jeder Zeit genug Reserven und die wird es auch in Zukunft geben. Und obwohl immer wieder das Ende unseres Stromnetzes vorgesagt wurde, wenn der EE-Anteil 1, 5 oder 10% - und welche Zahlen über die Jahrzehnte noch in den Raum gestellt wurden - übersteigt, ist das Netz in Deutschland in den letzten 20 Jahren tendenziell stabiler geworden (wenn man die Netzausfälle für Endverbraucher betrachtet) und weiterhin eines der stabilsten weltweit.

Es gibt überhaupt keinen Anhaltspunkt dafür, dass sich das ändern könnte, wenn der EE-Anteil weiter steigt und irgendwann 100% erreicht, wie das ja auch heute schon an einigen Tagen der Fall ist. Und nein (bevor das Argument wieder kommt): privater PV-Strom ist kein Problem. Wenn die Netzfrequenz durch hohe Einspeisung eine definierte Grenze (ab 50,2 Hertz) überschreitet, regeln sich die Wechselrichter selber herunter bis sie sich bei 51,5 Hertz komplett abschalten.

Alle Schreckensszenarien, die in den Raum gestellt werden, beruhen auf Unkenntnis der Sachlage oder schlichtweg Lügen.

Keine Ahnung, wie Du darauf kommst. Das Ziel ist - wie schon mehrfach erwähnt - 2045 und auch wenn Frau Reiche alles tut, um die Energiewende zugunsten ihrer Geldgeber aufzuhalten, wird ihr das kaum noch länger als ein paar Jahre gelingen.

Wieso sollte ich das predigen? Die Nachfrage ist so wie sie ist und wird zurückgehen.

Die deutsche Industrie verlässt nicht in Scharen das Land und das schon gleich gar nicht wegen irgendwelcher gewaltigen Energiepreise, von denen Du aus unerklärlichen Gründen sprichst. Dass Unternehmen Funktionen und Arbeitsplätze ins Ausland verlagern, ist nichts neues und natürlich spielen dabei Kosten eine Rolle. Komischerweise hat aber niemand von Deindustrialisierung gesprochen, als die Unternehmen im Zuge der Osterweiterung der EU insbesondere Produktion nach Ost- und Südosteuropa verlagert haben.

Das ist insofern relativ witzig, weil in den letzten Jahren rd. 2,5% der Unternehmen netto insgesamt 50.000 Arbeitsplätze ins Ausland verlagert haben (neben Produktion (36%) vor allem IT und Verwaltung), waren es im Zuge der Osterweiterung aber 20-25% der Unternehmen, die rd. 100.000 Arbeitsplätze (vor allem echte Produktion) exportiert haben.

Wie gesagt: es würde helfen, wenn man einfach mal bei den Tatsachen bleiben würde.

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