Sind BEV-Fahrzeuge heute eine Alternative?

Ich merke, ich habe etwas zu lange zum Schreiben gebraucht, während dessen haben schon andere geschrieben, die sich viel genauer auskennen als ich. Egal, dann haben wir jetzt etwas Redundanz:

Ok, dann kannst du dich ja ganz langsam mal informieren über das, was seit Jahren geplant und Stück für Stück aufgebaut wird (wobei die Wirtschaftsministerin massiv versucht, zu sabotieren und zu zerstören):

Wie mit

  1. einem Mix aus regenerativer Energiegewinnung
  2. geeigneten Speichersystemen
  3. dem europäischen Verbundsystem
  4. möglich wenigen Gaskraftwerken
  5. und verschiedenen Ernergiesparmaßnhamen

die moderne klimaschonende Energieversorgung funktioniert. Alles bekannt, wurde hier im Forum von @C_Punkt auch schon oft beschrieben, kein Hexenwerk.
Es geht NICHT um Bayern (das allerdings teilweise erstaunlich weit ist), es geht nicht um DICH. Es geht um Deutschland und Europa.

Auch das ist wieder Unsinn … die landen direkt auf dem Gebrauchtwagenmarkt und gehen da aktuell weg wie warme Semmeln :woman_shrugging:t3:

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Das ist eine Lüge

So ist der (Anm: weltweit) Anteil an rein batteriebetrieben Elektroautos (BEV) von 1,9 Prozent im Jahr 2019 auf 14,5 Prozent im ersten Quartal des Jahres 2025 gestiegen. Damit sind sie die zweithäufigste Antriebsart weltweit.

Entnommen aus

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Du sorgst mit dafür, dass spätere Generationen unter entsetzlichen Klimabedingungen leben müssen. Und das ist dir komplett egal. Wie beschämend!

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Moin,

Warum nur muss ich jetzt an genau dieser Stelle an das aktuelle Gebaren der Mineralölkonzerne denken oder an die Gaslieferungen der Vergangenheit und auch an deine Aussage:

Das erleben wir momentan auch bei der Versorgung mit Kraftstoffen.

und Hellbrisen.
weitere Stichworte: Gaspipeline oder Sperrung der Straße von Hormus Gegen Dunkelflauten und Hellbrisen gibt es Abhilfen, die wir selber in der Hand haben.

Immerhin hat eine Einstellung wie deine bei anderen Konsumenten schließlich doch dafür gesorgt, dass deutlich vermehrt Elektroautos nachgefragt und gekauft wurden. Weil mehr und mehr Menschen erkennen und verstehen, dass die Versorgung offensichtlich nicht so sicher ist, wie gerne behauptet wird. Dafür danke ich dir.

-Luno

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Servus,

allerdings in diesem Zusammenhang wichtig, dass in der Veröffentlichung von Neuzulassungen nach Antriebsarten die Rede ist, während m. vom Bestand redet - woher auch immer diese Zahlen stammen sollten - ich halte es für ziemlich unmöglich, brauchbare Zahlen dazu zu erheben: Es gibt immer wieder jemanden, der davon redet, dass irgendwo in Indien noch einzelne Maybach DS 8 in Gebrauch seien - woher und wie will man das wissen?

Schöne Grüße

MM

Der Bestand an BEV im Verhältnis zur Gesamtfahrzeugzahl) kann rein mathematisch nicht stagnieren, wenn sich die Zulassungszahlen verdreifacht haben und gleichzeitig der eine oder andere Verbrenner verschrottet wird🤷🏼‍♀️

Klar wächst der Anteil am Gesamtbestand langsamer wenn du im Durchschnitt Lebenszeiten von 17 Jahren hast

Aber der Max hat doch in einer gleichsam mutigen und einsamen Entscheidung festgelegt, dass Verbrenner ewig halten, während Elektroautos nur geleast werden und nach drei Jahren einfach so „verschwinden“.

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Dann ist’s natürlich völlig anders :woman_shrugging:t3::grin:

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Bist du dir da ganz sicher? Dass die Zahlen auf der von dir verlinkten Seite die Zulassungen betreffen und nicht den Bestand, darauf wurde ja schon hingewiesen. In Deutschland jedenfalls macht der Anteil der BEV am Bestand 5% aus und bei den Neuzulassungen 25%.

Das eigentliche Problem ist, dass 25% bei den Neuzulassungen immer noch viel zu wenig ist. Selbst wenn das in den nächsten Jahren auf 50% hoch geht, werden damit langfristig eben maximal 50% erreicht, was natürlich viel zu wenig ist. Selbstverständlich ist das Ziel 100% BEV bei den Neuzulassungen. Aber solange 50% oder mehr Nicht-BEV im Bestand sind, wird keine Regierung und keine EU Massnahmen ergreifen, die zum Umsteigen anreizen, aber den Besitzern dieser 50% weh tun.

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Wenn der Bestand unter diesen Bedingungen stagnieren soll, müssten die Benziner tatsächlich extrem viel langlebiger sein, und die relativ neuen BEV müssten erstaunlich schnell wieder verschwinden.

Wie willst du sonst bei 5 % bleiben, wenn 25% (oder ein anderer Wert deutlich über 5%) hinzukommt?

Also da braucht man schon eine mazzmazzsche Wundergleichung, um das hinzukriegen.

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Ich habe nicht behauptet, dass der BEV-Bestand stagniere, sondern darauf hingewiesen, dass er auch bei zunehmenden Zulassungszahlen voraussichtlich weniger rasant ansteigen wird, als man sich das wünschen würde. Um das zu verdeutlichen habe ich das Beispiel mit dem dauerhaften Anteil von 50% an den Neuzulassungen gebracht: Wenn der Anteil der BEV an den Neuzulassungen sich (hypothetisch) langfristig bei 50% einpendelt, dann kann deren Anteil am Bestand nicht über 50% wachsen. Ich hoffe, da sind wir uns einig?

Wenn man diesen Faden liest, dann fragt man sich, warum aktuell nur 25% Neuzulassungen. Wenn die Technik und das Umfeld so super ist (was ich nicht bezweifle), dann müssten wir ohne jede Fördermaßnahme weit höher liegen. Sind 75% der Käufer eines Neuwagens zu blöd, die Vorteile zu erkennen. Wenn man bedenkt, dass vieles Leasing- und andere Firmenfahrzeuge sind, dann ist der Anteil bei den privaten Käufern noch höher. Sind das alles kleine Mazzmazze oder haben die andere Gründe?

Die Technik und das Umfeld sind jetzt (!) erst so weit, dass ich mir auch ein BEV zulegen werde… jetzt sind auch die Preise der neuen (und gebrauchten) so, dass ich mir das Auto, das für meine Bedürfnisse passt, leisten kann - und das geht richtig vielen Menschen so (mal abgesehen von DieselDieter, von dir aus Prinzip kein BFV fahren würden)

Vor 10 Jahren war das noch nicht so und vor 5 auch noch nicht :woman_shrugging:t3:

JETZT gibt es bezahlbare BEV mit für mich passender Anhängelast UND passender Reichweite mit Anhänger und Pferd und dem passenden Preis

Denn tatsächlich ist der Grund für MICH mein Pferd im Notfall sofort in die Pferdeklinik fahren zu können, und die ist 80 km weg. Das heißt ich brauche ein Zugfahrzeug, das diese Strecke hin und zurück mit 1,5t am Haken auch im Winter schafft, weil ich in der Klinik nicht laden kann.

Und weil Pferde ihre Koliken nicht ankündigen, kann man auch keinen Transport planen und sich ein Zugfahrzeug dafur leihen … :woman_shrugging:t3:

Das Nächste ist, dass ich nun mal ein Auto habe, das noch ganz hervorragend fährt, supergut zieht, sehr wenig Sprit braucht und jetzt trotz seiner 350tkm ungestreift durch den TÜV kam … Da ist dann auch die finanzielle Hemmschwelle dieses Auto abzugegeben :woman_shrugging:t3:

Da bin ich sicher nicht die Einzige, die lieber erst ihr altes Auto so lange fährt bis es zusammenfällt, auch wenn das für unsere Umwelt nicht so doll ist.

Ich bin also hin und hergerissen … Dass das nächste Auto ein E-Auto sein wird ist völlig klar :woman_shrugging:t3: und dass das dieses Jahr noch sein wird, ziemlich sicher auch…

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Was verstehst Du unter langfristig? Langfristig wird sich der BEV Anteil irgendwo jenseits 90% finden, bei PKW wahrscheinlich nahe 100% - was sollen das für PKW sein, die in sagen wir mal 15 Jahren noch als Verbrenner entwickelt werden?

Eben. Aufgrund des boomenden Ausbaus der Erneuerbaren Energiequellen und des damit einhergehenden Verfalls der Strompreise, werden fossil betriebene Fahrzeuge insbesondere im PKW-Bereich Exoten werden. Nach und nach werden sowohl Produzenten als auch Zulieferer aus dem Markt ausscheiden, weil sich Entwicklung und Produktion für immer kleiner werdende Stückzahlen nicht mehr lohnen.

Schon jetzt gibt es auf Verbrenner spezialisierte Hersteller von einzelnen Bauteilen, die Zusicherungen abgeben, dass sie bis zum letzten Verbrenner liefern werden. Irgendwann in den 30ern wird es vielleicht noch zwei oder drei größere Hersteller geben, die überhaupt noch Verbrenner anbieten und das werden die sein, die für andere Anwendungszwecke Verbrennungsmotoren produzieren (also z.B. Großmaschinen) bzw. mit deren Herstellern kooperieren. So wie es eben auch heute noch Hersteller von Kutschen und Röhrenmonitoren gibt, die aber ganz spezielle Anwendungen bedienen und für den Massenmarkt im Bereich des Transportwesens und der Bildwiedergabe keine Rolle spielen.

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Im April lag der Anteil erstmals über 25% - reine BEV, wohlgemerkt. Also ohne Hybride.

Die Gegenüberstellung zeigt ja ganz schön, dass da ein positiver Trend im Gange ist. Daraus ergibt sich auch, dass die Leute beim BEV bleiben, die erst einmal eines gefahren haben (sei es nun Leasing oder gekauft). Bei 25% Anteil an den Neuzulassungen ist auch klar, dass wir es hier längst mit einem massentauglichen Produkt zu tun haben. Was ja angesichts der typischen Nutzungsprofile offensichtlich ist. Was im Grunde ja auch schon dadurch anerkannt ist, dass die von den Gegnern skizzierten Profile, bei denen BEV (angeblich) nicht funktionieren, immer absurder werden.

Das ist ja auch im Grunde nicht mehr erforderlich. Das BEV ist alltagstauglich und es rechnet sich. Vor allem: es rechnet sich nicht nur, wenn man zu Hause Strom im Gegenwert der entgangenen Einspeisevergütung beziehen kann und das liegt nicht zuletzt daran, dass ein BEV da, wo Verbrenner am meisten (nach Zeit) und am verbrauchsintensivsten fahren - nämlich im Stadt- und Kurzstreckenverkehr -, ihre Vorteile ausspielen und sehr wenig Strom brauchen.

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Na die, die mit dem superbilligen, klimaneutralen Ersatzdiesel herumfahren, den man sich wie vor 140 Jahren im Literkännchen an der Apotheke holt.

Ja, realistisch fallen mir sicher ein paar Einsatzbereiche ein, die sich aktuell noch schwer bis nicht batterieelektrisch umsetzen lassen, allerdings fast nur im schweren Bereich -

Reisebusse sind für die Hersteller da vielleicht eines der nächsten Felder.

Landmaschinen, LKW Bereich mit speziellen Aufbauten,… alles was selten genutzt wird, evtl. geringe Fahrleistungen absolviert, aber beim Einsatz lange liefern muss ist wahrscheinlich am unbeliebtesten, dafür dürften genau diese Fahrzeuge die längsten Lebenszeiten haben.

Feuerwehr gibt es schon einiges, THW bestimmt ähnlich… BW hat vielleicht nochmal andere nachvollziehbare Ansprüche.

WoMo Bereich wird elektrisch sicher nochmal teurer und exklusiver, aber mit deutlichem Komfortgewinn.

Expresslieferdienste / Sprinter gibt es noch nichts - vielleicht darf sich aber dieses Geschäft legitim auch etwas den Marktumständen anpassen.

Irgendwas vergessen, was man aktuell und perspektivisch als schwierig einordnen mag?

Campingwagen gibt es tatsächlich schon, aber bei echten Wohnmobilen wird die Luft dünner, was u.a. auch daran liegt, dass die mit Batterien sehr schnell die 3,5 Tonnen-Grenze aus dem Fahrerlaubnisrecht überschreiten. Die Erhöhung der Grenze auf 4,25 Tonnen ist zwar im Grunde schon beschlossen, aber noch nicht umgesetzt.

Die gibt es auch schon. Zumindest MAN und Volvo Fahrzeuge im Programm.

Gerade THW und BW verschlägt es ja oft in Gegenden, in denen das Netz nicht vorhanden ist bzw. gerade nicht zuverlässig funktioniert. Da wird sicherlich noch lange auf Diesel gesetzt.

Passend dazu:

Gerade die Infrastruktur ist ein ganz wichtiger Punkt bei einem etwaigen Umstieg.

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