Und wie man in der Grafik schön sehen kann, steigt der Anteil im Jahresverlauf (der letzten Jahre) immer weiter an. Das wird auch dieses Jahr so sein. Ab September gehe ich von durchgehend 30+% aus.
Begründung ist relativ einfach: VW liefert ab da die neuen Kleinwagen an Endkunden aus. Vor allem der elektrische Polo und Cross, sowie der Skoda Epiq werden schnell in die TOP10 der beliebten Modelle klettern. Und das sind dann mal jeden Monat zusätzlich ~10.000 Fahrzeuge.
Ob VW hier noch bremst, kann ich allerdings nicht beurteilen. Die werden - wie jedes Jahr - sehr genau rechnen, wie viel sie absetzen müssen, um ihr CO2-Flottenziel zu erreichen.
Das hört man ja immer wieder… Andererseits kostet ein neues WoMo im Durchschnitt sicher über 70.000 (v.A. wenn man die sehr kleinen leichten rausrechnet), mit Batterie sicher nochmal mehr. Ne C1 vielleicht 2000…. Naja…
Servus,
bist Du schon mal Langstrecken mit Schlaf- oder Liegewagen gefahren?
Mir hat es immer - egal in welchem Land - Freude gemacht, bei den Leuten zu Gast zu sein, die dort wohnen: Es war ein Teil der Reise. Ich habe die Leute, die in mitgebrachten Kokons über die Landstraßen eiern, nie beneidet - ganz im Gegenteil: Ich fand und finde es bedauernswert, wenn man ein Land als eine Art Kino vor den Autofenstern bereist und nicht bei den Leuten zu Gast sein will, die dort wohnen.
Aber die Geschmäcker sind halt verschieden - die Katze frisst Mäuse, ich mag sie nicht so gern.
Kurzer Sinn: Objektiv „braucht“ kein Mensch ein Wohnmobil.
Glück auf!
MM
Grade im Zug oder Bus kann das vorbeiziehende Land iVm dem passenden Soundtrack aber auch toll sein… Ich habe habe eine abenteuerliche Busreise zw. Chile und Peru da als eine meiner stärksten Erinnerungen.
In eine Schlafwagenkammer oder meinetwegen auch Liegewagen dagegen kriegt mich niemand.
Gastfamilienaufenthalte habe ich auch in toller Erinnerung, allerdings ist die Zeit dafür auch irgendwann rum ![]()
Ich kenne einige Leute, die beruflich viel unterwegs sind und das mit Wohnmobil machen statt Auto und Hotels… kann ich irgendwie nachvollziehen.
In der Tat - die „Gipsy Engineers“ sind die einzigen, die von sich behaupten können, ein Wohnmobil zu brauchen. Übern Daumen also etwa 3 Prozent der Wohnmobile, die einen Sinn haben und Nutzen bringen.
Gastfamilienaufenthalte habe ich nicht gemeint - man ist immer auf diese oder jene Weise bei jemandem aus dem Land zu Gast, das man besucht, wenn man sich nicht im mitgebrachten Kokon verschanzt.
Schöne Grüße
MM
Wo, Penegrin, sind die 5% BEVs am weltweiten bestand denn widerlegt? Das ist nicht widerlegbar, da Fakt.
Man kann das nur versuchen zu verfälschen, indem man PHEVs und PHEVs mit hinzu rechnet.
Oder man kann einem persönlichen Textverständnisproblem unterliegen, das einen die aktuellen Zulassungszahlen in Deutschland mit denen für den weltweiten Fahrzeugbestand verwechseln lässt.
Mehr aber auch nicht.
Der Anteil der BEVs am gesamten PKW-Bestand liegt im Übrigen in Deutschland auch bei unter 5%.
Wie wollt ihr denn mit einem elektrischen Wohnmobil die wohnmobiltypischen Ettmale erreichen?
Wie lässt sich ein BEW (Batterie-elektrisches Wohnmobil) mit dem Gedanken von Freiheit, Unabhängigkeit und Ungebundenheit vereinen?
Meine Familie und ich waren zuletzt 12 Jahre (bis 2022) mit einem Ford Nugget TDCi in Europa unterwegs und hatten den Wagen auch eine Zeit lang für den Familienalltag genutzt. Mit den systemischen nachteilen eines rein batterioeelektrischen Antriebes wären die meisten Reisen nciht möglich gewesen, der Alltag schon gar nicht.
Schon im Studium hatte ich stets einen VW-Bus im “Fuhrpark”, mit dem ich häufig zum Surfen fuhr. EIner der shclechtesten jemals hergestellten Verbrenner war das, der luftgekühlte 50 PS-Benziner im T3.
Dennoch war er für den Zweck geeignet, ein BEV-Bus wäre hingegen auch heute noch völlig ungeeignet für Trips in 2-3 Tagen nach Tarifa, dort 4 Wochen am Strand stehen und dann wieder heimfahren.
Für die Busse hatte ich ein einfaches Solarpanel mit Gleichrichter für 100 Euro, mit dem ich die Bordbatterie nachgeladen habe. Die Starterbatterie blieb im Stand ungenutzt und war somit auch nach Wochen noch einsatzbereit.
Mit dem Nugget reisten wir nach Griechenland, Spanien, Italien und sogar ans Nordkap. Ettmale von 20 Km wechselten sich mit solchen von 600 Km in der Natur ab.
Keine Ahnung, wo ihr da euer BEV-Womo hättet laden wollen? Wir hatten uns zwar stets viel Zeit für unsere Reisen genommen, aber 1/3 mehr Zeit wegen des Ladens des Akkus aufzuwenden, konnten wir dann auch nicht. Zumindest nicht, wenn wir die Reiseziele unangetastet lassen wollten.
1/4 - 1/3 gehen zurück zum Verbrenner.
Die Stagnation beim Gesamtbestand blendest du aus.
Axurit nennt lediglich die Fakten, welche ich vor einigen Tagen ebenfalls bereits genannt und auch belegt hatte.
Es ist in der Tat so, dass ein Gutteil der neu in Verkehr gebrachten BEVs nach Leasingende von der Straße verschwinden.
Unbelegte Behauptung.
Unbelegte Behauptung.
Wie schon erklärt wurde:
Natürlich kann man eine Verdoppelung in drei Jahren als Stagnation bezeichnen, aber dann ist man halt ein Lügner.
Keine Ahnung, warum Du hier seitenlanges Gerede über Wohnmobile verbreitest. Das Thema wurde bisher nur ganz am Rande gestreift:
Wo, Penegrin, sind die 5% BEVs am weltweiten bestand denn widerlegt?
Die Lüge ist, dass der Bestand stagnieren würde. Das hat man dir aber schon mehrfach erklärt.
Für die Busse hatte ich ein einfaches Solarpanel mit Gleichrichter für 100 Euro, mit dem ich die Bordbatterie nachgeladen habe. Die Starterbatterie blieb im Stand ungenutzt und war somit auch nach Wochen noch einsatzbereit.
Und warum genau, soll das bei einem Wohnmobil mit EAntrieb nicht gehen?! Wenn der rumsteht verbraucht er von seiner „Fahrbatterie“ ja quasi auch nichts.
Und warum genau, soll das bei einem Wohnmobil mit EAntrieb nicht gehen?!
Weil man mit seinem Wohnmobil halt 1000 Kilometer am Stück fahren muss, um pünktlich um 17:23 Uhr an seinem gemieteten Stellplatz anzukommen. Das schafft man mit einem Elektrowohnmobil halt nicht und das schon gleich gar nicht, wenn man a) seinen Pferdeanhänger mitziehen muss und b) zwischendurch mal 280 fahren will, wie man das alles bei seinem Verbrenner-Wohnmobil auch macht.
Wir dumm von mir - ich hatte natürlich die typische Nutzung eines Wohnmobils völlig außer Acht gelassen - my bad - sorry
Moin,
Keine Ahnung, warum Du hier seitenlanges Gerede über Wohnmobile verbreitest.
Das ist die klassische „Schau mal, da ist eine tote Katze!“ Taktik. Moving the goal. BEV sind alltagstauglich für die meisten Nutzungsszenarien. Aber da das beim WoMo noch nicht so gut funktioniert, gilt das natürlich für alle PKW auf der ganzen Welt. So in etwa verstehe ich seine Logik.
-Luno
Es ist in der Tat so, dass ein Gutteil der neu in Verkehr gebrachten BEVs nach Leasingende von der Straße verschwinden.
Das habe ich nicht geschrieben, nur dass ein Großteil der Neuzulassungen keine Privatfahrzeuge sind und daher der Anteil der BEV bei den neu zugelassenen BEV geringer als 25% ist. Dazu gibt es sicher auch Statistiken und ich lasse mich gerne eines anderen belehren.
Wie wollt ihr denn mit einem elektrischen Wohnmobil die wohnmobiltypischen Ettmale erreichen?
Wenn in 15 Jahren die letzten Verbrenner-WoMos verschrottet sind, wird das WoMo wieder das, was es bis vor 20 Jahren auch war, ein absolutes Luxusobjekt, für den Durchschnitts-Boomer-Rentner bzw. dessen Nachkommen absolut unerschwinglich. Genauso wie dann der Markt für Billig-Gebrauchtwagen verschwunden sein wird, auf dem sich heute Menschen mit unterdurchschnittlichem Einkommen für ±5000€ bedienen. Beides ist der Preis für das klimapolitisch notwendige Verbrenner-Aus. Aber leider hat man den Bürgern in dem Glauben gelassen, damit bliebe alles beim Alten, Wohlstand, Mobilität, nur halt elektrisch statt thermisch.
Stichworte: Grünes Wirtschaftswunder, Degrowth.
ich hatte natürlich die typische Nutzung eines Wohnmobils völlig außer Acht gelassen
Man weiß auch oft als Betroffener gar nicht, was so eine typische Nutzung ist. Das ist bei Wohnmobilen nicht anders als bei PKW. Neulich musste ich mich zum Beispiel belehren lassen, dass man mit einem PKW im Grunde nur zwischen Wohnung und Arbeit pendelt, wo weder unmittelbar noch im näheren Umkreis Ladestationen zu finden sind. Fahrten zu Supermärkten, Behörden, Ärzten oder ganz allgemein in andere bewohnte und bewirtschaftete Gegenden finden offenbar schlichtweg und grundsätzlich nicht statt.
Mir sind da allerdings ein paar Punkte unklar. Erstens gibt es Millionen von Autofahrern, die verlangen, dass man endlich wieder kostenlos in Innenstädten vorm Einzelhandel parken darf (was man mit einem BEV - nebenbei bemerkt - dürfte) und zweitens stehen - wenn ich dort bin - tatsächlich massenweise Autos an Supermärkten, vor Behörden und Ärzten herum. Dabei kann es sich natürlich um PKW von Mitarbeitern handeln, aber dann müssen die angesichts des ständigen Kommen und Gehens sehr kurze Arbeitszeiten haben. Und bei alledem, was die aus den Supermärkten rausschleppen, muss man sich auch fragen, ob die ihre Arbeitgeber systematisch beklauen oder ob die nur da ein paar Stunden im Monat arbeiten, um Mitarbeiterrabatte in Anspruch nehmen zu dürfen.
Ähnlich verhält sich das anscheinend mit Wohnmobilen, die sich zwar nach den hier getätigten Aussagen nur zu Hause, auf der Autobahn oder dem Campingplatz befinden, aber denen man aus irgendeinem unerfindlichen Grunde eigentlich überall begegnet - in touristischen Gegenden bspw. auf Parkplätzen von Supermärkten unmittelbar neben Ladesäulen wie neulich noch im schönen Lychen.
nur dass ein Großteil der Neuzulassungen keine Privatfahrzeuge sind und daher der Anteil der BEV bei den neu zugelassenen BEV geringer als 25% ist.
Lass uns mal gemeinsam überlegen, wie wir diese Aussage zu verstehen haben.
- Wenn ein Großteil der Neuzulassungen keine Privatfahrzeuge sind: wer lässt sie denn dann zu und vor allem: wer fährt sie? Muss ich mir das so vorstellen, dass Arbeitgeber BEV auf sich zulassen, um dann Leute dafür einzustellen, dass die mit den Karren ohne erkennbaren Zweck herumfahren, um die abends auf dem Werksgelände abzustellen und mit dem eigenen Verbrenner nach Hause zu fahren? Oder lassen Leasinggesellschaften BEV auf sich zu, um die auf dem Firmengelände abzustellen?
- Wenn 25% der neu zugelassenen PKW BEV sind, wie können dann weniger als 25% BEV sein, nur weil sie nicht auf Privatpersonen zugelassen sind?
Genauso wie dann der Markt für Billig-Gebrauchtwagen verschwunden sein wird, auf dem sich heute Menschen mit unterdurchschnittlichem Einkommen für ±5000€ bedienen.
Es gibt bei mobile.de derzeit 150 PKW mit reinem Elektroantrieb für einen Preis von 5000 Euro oder weniger zu kaufen. Schränkt man das auf Fahrzeuge für Erstzulassung ab 2020 ein, sind es noch 40. Führt man die gleiche Suche für Dieselfahrzeuge durch, hat man 250 Fahrzeuge zur Auswahl und bei Benzinern sind es knapp 700. Setzt man nun noch eine maximale Laufleistung von 100.000 Kilometer an, reduziert sich die Zahl der Fahrzeuge bei allen Antriebsarten auf unter 30.
Mit anderen Worten: PKW für 5000 Euro oder weniger sind schon jetzt kein Massenmarkt und der Versuch, darüber in irgendeine Richtung zu argumentieren, ist völlig absurd.
Was mich so wirklich konsequent wundert: warum sagt man nicht einfach, dass man keinen Bock auf schadstoffarme, leise und billige Elektrofahrzeuge hat? Das ist doch genauso OK wie zusagen, dass man keine Ausländer in Deutschland will. Warum muss man völlig absurde und größtenteils erfundene Argumente anführen, wenn man einfach die Wahrheit sagen könnte? „Ich will einfach nicht“ ist doch ein Standpunkt, den man offen und ehrlich vertreten kann.
Degrowth
Ja, das „Argument“ darf in solchen Diskussionen auch nicht fehlen. Nur, dass halt keinen „Degrowth“ gibt.
vorm Einzelhandel parken darf (was man mit einem BEV - nebenbei bemerkt - dürfte)
Weil das BEV derzeit noch die Ausnahme ist und Anreize zum Umstieg geschaffen werden sollen. Deshalb ist diese Regelung, genauso wie andere, z.B. Befreiung von der Kfz-Steuer, befristet.
Wie das mit zunehmendem BEV-Anteil zurück gehende Aufkommen aus der Kraftstoff-/Energie-Steuer kompensiert werden soll, würde mich auch interessieren.