Letzteres behauptet ja auch niemand. Außer halt jenen, die BEV prinzipiell scheiße finden und aus dem Umstand, dass BEV nicht für jeden Anwendungszweck und jedes Nutzerprofil geeignet sind, folgern, dass BEV für praktisch niemanden etwas taugen. Was ja auch zu dieser Diskussion geführt hat.
Die Argumentation ähnelt damit auch verblüffend der Schlussfolgerung der Menschen, die Angst vor erneuerbaren Energien haben. Diese leiten ja aus dem Umstand, dass wir nicht heute ausschließlich erneuerbare Energien zur Stromerzeugung nutzen, ab, dass erneuerbare Energien Teufelszeug sind und zügig durch Atomkraftwerke ersetzt werden müssen. Leider übersehen diese Leute, dass niemals der Plan war, die Energiewende bis heute abzuschließen, sondern dass das Ziel das Jahr 2045 war und ist.
Die Assistenten gibt es ja auch in nichtelektrischen Fahrzeugen, was auch daran liegt, dass manche Systeme halt inzwischen vorgeschrieben sind. Oder anders formuliert: es macht wenig Sinn, die Assistenzsysteme, die Bedienkonzepte und die Optik eines acht Jahre alten Verbrenners mit den Assistenzsystemen, den Bedienkonzepten und der Optik eines aktuellen BEV zu vergleichen und aus den Unterschieden zu schlussfolgern, dass die aus der anderen Antriebstechnik resultieren.
Man darf auch nicht vergessen, dass das meiste Zeug, dass die Elektronik im Auto ausmacht, von wenigen großen Zulieferern stammt, die genauso Moden folgen wie Karosserieform, Farbe usw. Vor 15 Jahren oder so musste es ja in vielen Fahrzeugen der Mittel- und Oberklasse unbedingt ein großer Drehregler sein, mit denen man sich durch diverse Menüebenen drehte und klickte.
Gruß
C.
