angeregt durch die Diskussion im Rechtsbrett, wann man die nun benutzen darf/soll, und wann nicht, eine Frage meinerseits: Wozu sind die Dinger eigentlich da?
Zum Sehen oder zum Gesehenwerden?
Bei meinem Auto (Ford Mondeo, älteres Baujahr) merke ich absolut keine Veränderung der Sicht. Ich hab es schon ausprobiert, mit und ohne Nebel (ohne Nebel natürlich nur in Parkposition, wo ich niemanden stören/behindern konnte ), meine Sicht bleibt die gleiche.
Die Idee, dass ich dadurch besser für andere sichtbar werde, erklärt auch die rückwärtigen Scheinwerfer. Aber gerade als wir letztens so dichte Morgennebel hier hatten, habe ich bei dem entgegenkommenden Verkehr keinen Unterschied bemerkt - ich sah sie alle etwa gleichzeitig (rechtzeitig), egal, ob sie Nebelscheinwerfer eingeschaltet hatten oder nicht.
Da ich vorher im Archiv gewühlt habe, ist mir in einem Thread die Aussage aufgefallen:
Nebelscheinwerfer allein ist nicht erlaubt, nur mit normalem Fahrlicht (nicht Standlicht, nicht Abblendlicht).
Bei meinem Mondeo funktionieren die Nebelscheinwerfer nur zusammen mit normalem Fahrlicht.
Wozu sind die Dinger eigentlich da?
Zum Sehen oder zum Gesehenwerden?
zum Sehen.
Die tiefer angebrachten Nebelscheinwerfer sollen den Nebel „unterwandern“, und damit die Selbstblendung reduzieren. Außerdem leuchten sie den Fahrbahnrand deutlich besser aus.
Daß du andere Fahrzeuge mit Nebelleuchten nicht besser wahrnimmst, liegt an deiner erhöhten Sitzposition.
Nebelscheinwerfer allein ist nicht erlaubt, nur mit normalem
Fahrlicht (nicht Standlicht, nicht Abblendlicht).
Hallo Elke,
das ist mir absolut neu. Ist auch idiotisch, denn:
das normale Abblendlicht blendet unheimlich bei extrem starkem Nebel. Wenn man nun auf Standlicht schaltet und macht dazu die Nebelscheinwerfer an, dann endlich weißt Du, wozu die Dinger da sind. Sie leuchten aus, ohne zu blenden. Schaltest Du dann die Scheinwerfer wieder auf Abblendlicht, wirst Du merken, um wie viel geblendeter Du nun bist.
Mach dann mal probeweise das Fernicht an: Du siehst dann nur noch eine helle Waschküche
Somit behaupte ich mal: sinnvoll sind die Dinger eigentlich nur, wenn man mit Standlicht bei starkem Nebel fährt.
Deine Erklärung leuchtet mir ein, ich warte mal auf den nächsten Nebel (und versuche das mit Standlicht + Nebelsch. – vielleicht liegt es ja nur an der komischen Schaltung und ich habe noch nicht genug rumprobiert).
Nur weiß ich nun immer noch nicht, wofür die rückwärtigen Nebelscheinwerfer gut sein sollen.
Hallo!
die „rückwärtigen Nebelscheinwerfer“ wie du sie nennst, auch Nebelschlussleuchte genannt, ist wiederum dafür da, damit der hinter dir fahrende dich besser wahrnimmt.
Wie du vieleicht bereits bemerkt hast, ist die Nebelschlussleucht um einiges heller als das normale Rücklicht.
Auf diese Weise soll es durch den Nebel hindurch scheinen.
MfG
[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]
Auf diese Weise soll es durch den Nebel hindurch scheinen.
was auch ziemlich gut funktioniert. Wer mal durch dichten nebel gefahren ist weiß, dass man oft nur noch DIESE Leuchte sieht.
BTW: mit eingeschalteter Nebelschlußleuchte darf man maximal 50km/h fahren!!!
(nur erlaubt bei Sichtweite unter 50m und da man innerhalb der Sichtweite anhalten können muss: Anhalteweg max 50m was bei ~50km/h der Fall ist)
BTW: mit eingeschalteter Nebelschlußleuchte darf man maximal
50km/h fahren!!!
Ich würde es begrüssen, wenn Autos mit eingeschalteten Nebelscheinwerfern automatisch nur maximal 50 km/h fahren könnten.
Bei klarer Sicht würde dann keiner mehr diese Dinger anschalten.
Ich würde es begrüssen, wenn Autos mit eingeschalteten
Nebelscheinwerfern automatisch nur maximal 50 km/h fahren
könnten.
naja, bei den Scheinwerfern ist das ja nicht unbedingt nötig. Allerdings sollte es alle paar Minuten ein Warnton geben und beim nächsten „Zündung ein“ sollten die nicht mehr automatisch mit angehen dürfen…
Alternativ könnte mal mal erwaten, das Autofahrer ihr Fahrzeug auch bedienen können…
naja, bei den Scheinwerfern ist das ja nicht unbedingt nötig.
Allerdings sollte es alle paar Minuten ein Warnton geben und
beim nächsten „Zündung ein“ sollten die nicht mehr automatisch
mit angehen dürfen…
Alternativ könnte mal mal erwaten, das Autofahrer ihr Fahrzeug
auch bedienen können…
Bei modernen Fahrzeugen ist mittlerweile eine Kontrollleuchte im Armatureneinsatz für die Nebelschlußleuchte. Zudem wird spätestens mit ausschalten des Licht die Nebelscheinwerfer/ Nebelschlußleuchte wieder abgeschaltet und muß beim nächsten mal wieder eingeschaltet werden.
Aber das mit Kontrolleuchte sehen und Fahrzeug bedienen ist meistens das Problem.
durcheinandergekommen, ich meinte:
nicht Standlicht, nicht Auf blendlicht.
Ah… Wobei ich den Begriff ‚Aufblendlicht‘ gar nicht kenne. Das ist für mich das Fernlicht oder einfach die Scheinwerfer. Aber das mag daran liegen, dass wir in der Schweiz zum Teil andere Begriffe haben.
Bei modernen Fahrzeugen ist mittlerweile eine Kontrollleuchte
im Armatureneinsatz für die Nebelschlußleuchte.
falsch. für die nebelschlussleuchte ist eine kontrollleuchte schon immer pflicht gewesen.
oder was meinst du mit „moderneren fahrzeugen“ ? nach 1960 ? dann gebe ich dir recht.
Zudem wird
spätestens mit ausschalten des Licht die Nebelscheinwerfer/
Nebelschlußleuchte wieder abgeschaltet und muß beim nächsten
mal wieder eingeschaltet werden.
das wiederum stimmt nur bei kombischaltern. bei getrennten bedienelementen für licht und nebelscheinwerfer stimmt´s nicht (z.b. volvo v70)
Aber das mit Kontrolleuchte sehen und Fahrzeug bedienen ist
meistens das Problem.
Bevor hier noch lange diskutiert wird, erst mal ein paar Zitate:
§17 StVO
Abs.2
Mit Begrenzungsleuchten (Standlich) allein darf nicht gefahren werden.
Abs.3
Behindert Nebel, Schneefall oder Regen die Sicht erheblich, dann ist auch am Tage mit Abblendlich zu fahren. Nur bei solcher Witterung dürfen Nebelscheinwerfer eingeschaltet sein. Bei zwei Nebelscheinwerfern genügt statt des Abblendlichts die zusätzliche Benutzung der Begrenzungsleuchten.
Wozu sind die Dinger eigentlich da?
Zum Sehen oder zum Gesehenwerden?
zum sehen
Da ich vorher im Archiv gewühlt habe, ist mir in einem Thread
die Aussage aufgefallen:
Nebelscheinwerfer allein ist nicht erlaubt, nur mit normalem
Fahrlicht (nicht Standlicht, nicht Abblendlicht).
Bei meinem Mondeo funktionieren die Nebelscheinwerfer nur
zusammen mit normalem Fahrlicht.
Nebelscheinwerfer machen nur Sinn, wenn sie OHNE das Abblendlicht gefahren werden, was bei VW auch so funktioniert. Sie leuchten nämlich von ganz unten die Straße an. Dadurch wird der in Sichthöhe befindliche Nebel nicht angestrahlt, welcher deshalb den Fahrer nicht blendet. Zusammen mit den Abblendlicht sieht man bei Nebel mit als auch ohne Nebelscheinwerfer gleich wenig. Falls es also tatsächlich eine Vorschrift gibt, Nebelscheinwerfer zusammen mit Abblendlicht zu benutzen, dann ist diese zwar rechtlich zu befolgen, technisch aber völliger Blödsinn.
Bei modernen Fahrzeugen ist mittlerweile eine Kontrollleuchte
im Armatureneinsatz für die Nebelschlußleuchte.
falsch. für die nebelschlussleuchte ist eine kontrollleuchte
schon immer pflicht gewesen.
Armatureneinsatz nenne ich das, wo der Tacho eingebaut ist. Sonst befindet sich die Lampe meistens am Schalter. Oder ist der Schlater auf den Tacho genagelt?
das wiederum stimmt nur bei kombischaltern. bei getrennten
bedienelementen für licht und nebelscheinwerfer stimmt´s nicht
(z.b. volvo v70)
Das hat wohl eher etwas mit der Herkunft und die Skandinavische Scheinwerferschaltung zu tun.
Und ich zähle Volvo/ Ford auch nicht zu den modernen Fahrzeugen.
Es kann nicht sein das bei aktuellen Focus Diesel Fahrzeugen nach dem betanken der Sprit auf den Boden läuft. http://www.autostrassenverkehr.de/service/produkte/h…
ah ja …
du hast selbstverständlich mit allem recht was du schreibst. verzeih, dass ich nicht wußte was du mit „armatureneinsatz“ meinst, ich bin aber auch wirklich blöd.
natürlich hat volvo die produktion von fahrzeugen schon lange eingestellt und dein argument hinsichtlich ford (beim betanken von diesel-modellen rinnt sprit auf den boden) ist in diesem zusammenhang auch höchst relevant.
Gute Lösung?
Hallo,
soll keine Schleichwerbung sein:
bei meinem Benzli ist es so geregelt. Ein Drehschalter für alles. Nach rechts drehen bis zum Anschlag: Abblendlicht, eine gelbe Lampe leuchtet am Drehregler.
Dann herausziehen, und die Nebellampen gehen an: zwei Lämpchen oder besser gelbe Dioden leuchten.
Noch eine Stufe weiter herausziehen: die beiden gelben und zusätzlich ein rotes Lämpchen leuchten.
Dies geht auch in der Stellung für Standlicht.
Beim Schlüsselrausziehen geht alles aus (bis auf das Standlicht). http://www4.mercedes-benz.com/manual-cars/ba/cars/22…
Geht es einfacher oder besser gesagt idiotensicherer?
MFG
Hagen
du hast selbstverständlich mit allem recht was du schreibst.
verzeih, dass ich nicht wußte was du mit „armatureneinsatz“
meinst, ich bin aber auch wirklich blöd.
… da geht noch ein bisschen mehr Überheblichkeit!
natürlich hat volvo die produktion von fahrzeugen schon lange
eingestellt und dein argument hinsichtlich ford (beim betanken
von diesel-modellen rinnt sprit auf den boden) ist in diesem
zusammenhang auch höchst relevant.
die „rückwärtigen Nebelscheinwerfer“ wie du sie nennst, auch
Nebelschlussleuchte genannt, ist wiederum dafür da, damit der
hinter dir fahrende dich besser wahrnimmt.
Hallo,
frueher hat man Nebelschlussleuchten im Geschaeft gekauft und ans Auto geschraubt. In dieser Zeit wusste man noch, dass sie besser UNTER der Stossstange montiert werden. Sie leuchten von dort weiter, weil teils unter dem Nebel durch. Heute ist dieses Wissen bei vielen Autokonstrukteuren verlorengegangen. (Nicht das einzige Detail, wo viele heutige Autos schlechter geworden sind.)
Gruss Helmut