Stärkung der Rückenmuskulatur?

Hallo,

da ich immer wieder Probleme mit einer Blockade im Bereich der Brustwirbelsäule habe und mein Doc meinte, dies liege nicht an irgendeiner Fehlhaltung (am PC-Arbeitsplatz ö.Ä.), sondern an einer schwachen Rückenmuskulatur hier die Frage:
Wie kann ich meine Rückenmuskulatur stärken?

Grüße von
Tinchen

Hallo - eine Möglichkeit ist sicher ein gut geführtes Fitnesstudio. Oft gibt es auch - wie bei uns - die Möglichkeit im Sportverein in der „Rückenschule“ was zu tun. Hat mir 100 % geholfen. (Kurse werden oft auch von der Krankenkasse angeboten. Erkundige dich mal.
Gruß Fritz

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Hallo Tinchen,
ich empfehle dir einen Kurs „Wirbelsäulengymnastik“ zu belegen. Dies bietet nicht nur jedes Fitness-Studios an, sondern auch jeder gute Sportverein. Hier stählst du deine Rücken- aber auch die Bauchmuskulatur.
Aber Achtung: „Wirbelsäulengymnastik“ hat nichts mit „Rückenschule“ zu tun. In der „Rückenschule“ lernst du, wie man sich richtig bückt, wie man richtig hebt und geht etc.
Natürlich könnte ich dir jetzt ein paar Übungen empfehlen. Es ist aber wichtig, dass du bei der Ausführung kontrolliert wird, ob du die Übungen auch korrekt ausführst. Sonst wird mehr Schaden als Nutzen entstehen. Es gibt auch diverse Video-Filme (z.B. bei ebay), die eigentlich alle ganz gut sind. Aber auch hier musst du dich ganz streng selbst kontrollieren.
Gruß
Redscorpion

Hallo zusammen -
was wir beim Sportverein machen benennen wir anscheinend falsch. Es ist natürlich Wirbelsäulengymnastik - allerdings gepaart mit „Rückenschule“, wie du sie verstehst.
Gruß Fritz

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Hallo Fritz,

es ist leider erschreckend, wieviele Sportvereine den Unterschied zwischen Rückenschule und Wirbelsäulengymnastik nicht kennen. „Rückenschule“ dürfen nur von Krankengymnasten, Physiotherapeuten etc. gelehrt werden und nicht von Übungsleitern! Natürlich gibt man in der „Wirbelsäulengymnastik“ einige Bewegungstips, das hat aber nichts mit der eigentlichen Rückenschule zu tun.
Das Problem ist eben nur: Wie kann ich zu einem Verein noch Vertrauen haben, wenn der noch nicht einmal weiß, was er seinen Mitgliedern anbietet? Hinzu kommt, dass natürlich auch erhebliche Missverständnisse vorprogrammiert sind, wenn sich ein Teilnehmer zur Rückenschule anmeldet und Wirbelsäulengymnastik angeboten wird. Viele Rückenpatienten sind (z.B. nach einer OP) noch gar nicht in der Lage die doch recht anspruchsvollen Übungen der Wirbelsäulengymnastik durchzuführen. Die müssen nämlich quasi bei Null anfangen und erst einmal lernen, sich rückengerecht zu bewegen.

Gruß
Redscorpion

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Hallo Fritz,

es ist leider erschreckend, wieviele Sportvereine den
Unterschied zwischen Rückenschule und Wirbelsäulengymnastik
nicht kennen. „Rückenschule“ dürfen nur von Krankengymnasten,
Physiotherapeuten etc. gelehrt werden und nicht von
Übungsleitern!

Ich habe jetzt überall gesucht und keine anderslautende Quelle gefunden. Rückenschule heißt ganz allgemein eine Schulung zur Verminderung oder Vorbeugung bei Rückenschmerzen und hat einen ganzheitlichen Ansatz. Nur die klassische Rückenschule ist eine Therapie (und therapieren dürfen eben zunächst mal Ärzte und dann noch von ihnen Beauftragte), heute wird der Begriff viel weiter gefasst und angewendet.

Soweit ich weiß ist Rückenschullehrer keine geschütze Berufsbezeichnung, sondern lediglich eine Weiterbildung, die vom Bundesverband der Rückenschulen für bestimmte Berufsgruppe angeboten wird.
Diese Zusatzqualifikation ermöglicht unter anderem das Abrechnen der Kurse mit der Krankenkasse.

Das Problem ist eben nur: Wie kann ich zu einem Verein noch
Vertrauen haben, wenn der noch nicht einmal weiß, was er
seinen Mitgliedern anbietet?

Rückenschule kann und wird durchaus von Sortvereinen angeboten. Z.B in Zusammenarbeit mit Ärzten und Krankenkassen und mit speziell geschulten Übungsleitern (nach den Qualitätskriterien Pluspunk Gesundheit.DTB oder Gütesiegel Sport pro Gesundheit). Diese Qualitätskriterien wurden unter anderem mit der Bundesärztekammer entwickelt.

http://www.sportprogesundheit.de/pages/de/SPGaktion/…
Manche Kurse heißen Schule, andere eben Rücken-Fitness oder auch Rücken-fit (Qualitätssiegel Pro Sport) und beinhalten eine Haltungsschulung, also kein Wunder, wenn man da zur Rückenschule kommt.
http://www.dtb-online.de/cms/index.php?navId=332&red…

Hinzu kommt, dass natürlich auch
erhebliche Missverständnisse vorprogrammiert sind, wenn sich
ein Teilnehmer zur Rückenschule anmeldet und
Wirbelsäulengymnastik angeboten wird.

Die Beschreibungen der Sportvereine sind in der Regel sehr detailiert, was die einzelnen Kursangebote angeht. Außerdem sind die Vereine durchaus in der Lage zu beraten und im Zweifelsfall auch Umbuchungen zu ermöglichen, wenn jemand mal den falschen Kurs gebucht hat.

Viele Rückenpatienten
sind (z.B. nach einer OP) noch gar nicht in der Lage die doch
recht anspruchsvollen Übungen der Wirbelsäulengymnastik
durchzuführen. Die müssen nämlich quasi bei Null anfangen und
erst einmal lernen, sich rückengerecht zu bewegen.

Diese Patienten würde man sicherlich nicht in eine allgemeine Rückenschule stecken, da hier ganz sicher zunächt die Einzeltherapie geleistet werden muß. Und Sportvereine und ihre Übungsleiter wissen sehr gut, wo Therapie anfängt und Gesundheitssport aufhört.
Was hier von Nöten ist, ist Physio und Ergotherapie sowie der Beginn einer Rückenschule.

Therapie-> Fachpersonal
Gesundheitssport-> Vereine
und Kombiantionen dazwischen eben in Zusammenarbeit

Warum Rückenschule an Sportvereinen? Sportvereine haben viele Mitglieder, die so für den Gesundheitssport erreicht werden können. Häufig ist eine Rückenschule beim Verein bezahlbar. Angebote im Gesundheitssport und Fitnessbereich runden das Angebot ab.

Gruß
Juhe

Hallo Julia,

deine Ausführungen sind so nicht korrekt. Es gibt einen erheblichen Unterschied zwischen Wirbelsäulengymnastk und Rückenschule!
Wirbelsäulengymnastik ist eine in sich abgeschlossene Übungseinheit (meistens 1 Stunde), die von einem Trainer/übungsleiter geleitet wird. Sie dient zur Stärkung der gesamten Muskulatur um die Wirbelsäule, sei sie nun am Rücken oder am Bauch.

Bei der Rückenschule hingegen lernt man das rückengerechte Verhalten. Ähnlich wie in einer ganz normalen Schule sollte man regelmäßig daran teilnehmen. Sie dauert in der Regel ca. 10-15 Stunden und es findet ein allmählicher Aufbau statt. Das bedeutet, die Rückenschule erlaubt keine Quereinsteiger. Es sei denn, es sind (z. B. von einer anderen Rückenschule) adäquate Vorkenntniss vorhanden. Zu Beginn der Rückenschule haben alle in der Regel die gleichen Vorkenntnisse - nämlich mehr oder weniger keine.
Natürlich kann ein Übungsleiter - falls er die erforderliche Ausbildung absolviert hat - auch einen Kurs „Rückenschule“ anbieten. Dann aber zu u.a. Bedingungen.

Manche Kurse heißen Schule, andere eben Rücken-Fitness oder
auch Rücken-fit (Qualitätssiegel Pro Sport) und beinhalten
eine Haltungsschulung, also kein Wunder, wenn man da zur
Rückenschule kommt.

Und genau da offenbart sich die Ignoranz mancher Sportvereine! Mancher - nicht aller! „Rücken-fit“, „Starker Rücken“, „Rückengymnastik“ und andere Fantasienamen haben nichts - aber auch gar nichts mit der klassischen Rückenschule zu tun!
Und dein zitiertes Qualitätssiegel Pro Sport bezieht sich auf unzählig viele Sportangebote (z.B. Wirbelsäulengymnastik, Ausdauersport, Wassergymnastik, Seniorensport und vieles mehr).

Gruß von Pegasus
(seit 25 Jahren Rückenpatient und Inhaber von Qualitätssiegel Pro Sport für Wirbelsäulengymnastik!!!)
P.S.: Bei der letzten Übungsleiterfortbildung wurde auf diesen gravierenden Unterschied noch einmal eindringlich hingewiesen!

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Rückenschule in Vereinen

Hallo Julia,

deine Ausführungen sind so nicht korrekt. Es gibt einen
erheblichen Unterschied zwischen Wirbelsäulengymnastk und
Rückenschule!

Ich habe nirgends behauptet, dass das das Gleiche ist, sondern lediglich darauf hingewiesen, dass es meiner Meinung nach keine geschützte Bezeichnung Rückenschule oder Rückenschullehrer gibt.

… und daher kann eine Rückenschule auch von Sportvereinen angeboten werden. Mir ist vor allem wichtig, dass klargemacht wird, dass eine Übungsleiterausbildung durchaus Qualität liefert, schließlich werden die Übungsleiter hier sehr ausführlich und gründlich geschult.

Natürlich kann ein Übungsleiter - falls er die erforderliche
Ausbildung absolviert hat - auch einen Kurs „Rückenschule“
anbieten. Dann aber zu u.a. Bedingungen.

Manche Kurse heißen Schule, andere eben Rücken-Fitness oder
auch Rücken-fit (Qualitätssiegel Pro Sport) und beinhalten
eine Haltungsschulung, also kein Wunder, wenn man da zur
Rückenschule kommt.

Und genau da offenbart sich die Ignoranz mancher Sportvereine!
Mancher - nicht aller! „Rücken-fit“,

ist eine feste Größe im Gesundheitssport:
http://www.tvm.org/ausbildung/ausbildungen2005/2005L…
da geht es nämlich genau um mein zitiertes Qualitätssiegel und um eben das „Rücken fit“, sozusagen als Angebot der Vereine zum Rückengesundheitssport.

Mir ist durchaus klar, das eine Rückenschule etwas anderes ist. Deshalb bieten die Sportvereine so etwas ja in Zusammenarbeit mit Ärzten und Krankenkassen an und als Ergänzungz/ Angebotserweiterung zu Wirbelsäulengymnastik, Fitnessstudio und Seniorensport, etc… Häufig sind natürlich Physiotherapeuten, etc. beteiligt, aber auch die müssen sich für die Rückenschule durch Weiterbildung qualifizieren. Sicherlich auch nicht ganz so intensiv wie Übungsleiter, da sie ja schon beruflich vorgebildet sind.

Grüße
Juhe
(keine Rückenpatientin Dank Sport und Rückenschule)

Rückenschule/Wirbelsäulengymnastik
Hallo Julia,

es hat aber doch auch niemand hier im Forum behauptet es gäbe den Beruf „Rückenschullehrer“, ich weiß jetzt nicht, wo du das gelesen haben willst …?
Es ist ja auch durchaus positiv zu bewerten, dass sich der Deutsche Sportbund in Zusammenarbeit mit der Bundesärztekammer auch den sogenannten Gesundheitssport auf die Fahne geschrieben hat und seine Übungsleiter entsprechend ausbilden lässt.
Fakt ist aber doch auch, dass die Ausbildung auf die 2. Lizenzstufe gerade einmal 30 Stunden umfasst (das ist noch nicht einmal eine Arbeitswoche!) und die darauf aufbauende Profilbildung auch noch einmal 30 Unterrichtseinheiten.
Meinst du nicht auch, dass es da arg lächerlich klingt, wenn ein Übungsleiter behauptet, über das gleiche Know-how zu verfügen, wie z.B. ein Chiropraktiker, Heilpraktiker, Krankengymnast, etc. der für seine Ausbildung mehrere Jahre büffeln mussten?
„Wirbelsäulengymnastik“, „Rückenfit“ oder wie immer die Übungsstunden heißen mögen, sind ja etwas sehr sinnvolles, das bestreitet hier ja auch gar keiner. Aber mit der klassischen Rückenschule hat das nichts zu tun. Und das solltest du als angeblich lizenzierte Übungsleiterin im Reha-Bereich eigentlich wissen und auch akzeptieren. Das eine ist eben mehr die medizinische und das andere die gesundheitssportliche Ebene.

Gruß von Pegasus
(Rückenpatient dank eines nicht verschuldeten Autounfalls – also nicht so hochnäsig sein!)

Hi,

es hat aber doch auch niemand hier im Forum behauptet es gäbe
den Beruf „Rückenschullehrer“, ich weiß jetzt nicht, wo du das
gelesen haben willst …?

Zitat (Rescorpion): „Rückenschule“ dürfen nur von Krankengymnasten, Physiotherapeuten etc. gelehrt werden und nicht von Übungsleitern!
… wo steht das? Hat nur etwas mit der Abrechnung zu tun.

Fakt ist aber doch auch, dass die Ausbildung auf die 2.
Lizenzstufe gerade einmal 30 Stunden umfasst (das ist noch
nicht einmal eine Arbeitswoche!) und die darauf aufbauende
Profilbildung auch noch einmal 30 Unterrichtseinheiten.

Macht 60 Stunden -> also genauso viel wie ein RSL-Lehrer beim Bundesverband der Rückenschulen für seine Lizenz braucht:
http://www.bdr-ev.de/pdf/infoblatt-lizenz.pdf
klar mit den Vorkenntnissen seines Berufes (Arzt, Ergo oder Physio, Masseur). (Von Heilpraktiker und Chiropraktiker steht da nichts, ist wohl auch eine andere Diskussion).
Ich behaupte nicht, das ein Übungsleiter genauso viel weiß wie einer der das beruflich macht. Ich behaupte lediglich das es durchaus möglich ist mit einer Übungsleiterausbildung ein kleines Feld abzudecken, während natürlich bei einer Berufsausbbildung ein ganz großes Feld abgedeckt wird… und vor allem therapiert wird. Und das maßt sich sicherlich kein Übungsleiter an.

angeblich lizenzierte

Danke!

Gruß
Jueh

Zitat (Rescorpion): „Rückenschule“ dürfen nur von
Krankengymnasten, Physiotherapeuten etc. gelehrt werden und
nicht von Übungsleitern!

… aber wo bitte schön schreibt Rescorpion denn, es gebe den Beruf „Rückenschullehrer“?
Auch hier scheinst du – wie bei deiner Zusatzausbildung „Sport pro Gesundheit“ – zu viel hinein interpretiert zu haben.

Macht 60 Stunden -> also genauso viel wie ein RSL-Lehrer
beim Bundesverband der Rückenschulen für seine Lizenz braucht:

Hallo? Du behauptest doch die ganze Zeit, es gäbe die Bezeichnung Rückenschullehrer nicht …?
Ansonsten hat Rescorion IMHO absolut recht. Der normale Wald- und Wiesenübungsleiter darf keine Rückenschule im klassischen Sinne erteilen, weil ihm dazu ganz einfach die medizinischen Vorkenntnisse fehlen. Ausnahme natürlich, bei dem Übungsleiter handelt es sich z.B. um einen ausgebildeten Heilpraktiker, der noch eine Übungsleiterlizenz erworben hat. Aber solche Leute sind bekanntlich die Ausnahme und nicht die Regel!

Meine Mutter hat immer gesagt: „Schuster bleib bei deinen Leisten!“. Diesen Ratschlag gebe ich hiermit – im Sinne der Rückenpatienten - an dich weiter. Auch mit unseren lächerlichen 60 Stunden sind wir weit von dem Fachwissen der Profis entfernt und sollten uns nicht mit ihnen auf eine Stufe stellen.
Nichts desto trotz liefern wir ja einen wertvollen Beitrag für die Gesundheit der Menschen: Für relativ wenig Geld motivieren wir die Menschen zur regelmäßigen Teilnahme am Sport, wir verbessern ihre Kraft, Kondition, Beweglichkeit, Koordination, wir kräftigen Muskeln, versuchen Verspannungen und Rückenprobleme zu lindern, wir sorgen für eine angemessene Relaxation etc. – das ist doch schon allerhand!

Gruß von Pegasus

Quelle?
Hallo Pegasus,

Zitat (Rescorpion): „Rückenschule“ dürfen nur von
Krankengymnasten, Physiotherapeuten etc. gelehrt werden und
nicht von Übungsleitern!

Wo steht das!

Macht 60 Stunden -> also genauso viel wie ein RSL-Lehrer
beim Bundesverband der Rückenschulen für seine Lizenz braucht:

Hallo? Du behauptest doch die ganze Zeit, es gäbe die
Bezeichnung Rückenschullehrer nicht …?

Ich behaupte, es gibt die BERUFUSBEZEICHNUNG nicht, natürlich kann sich jeder nenne wie er will! Rückenschule ist NICHT geschützt.
Und der Bundesverband (siehe link anderes posting) hat sich eben eine Lizenz Rückenschullehrer zusammengeschustert.

Ansonsten hat Rescorion IMHO absolut recht. Der normale Wald-
und Wiesenübungsleiter darf keine Rückenschule im klassischen
Sinne erteilen, weil ihm dazu ganz einfach die medizinischen
Vorkenntnisse fehlen.

Wo steht das? Ich hätte gerne die Quelle!

Meine Mutter hat immer gesagt: „Schuster bleib bei deinen
Leisten!“.

Habe ich gesagt ich mache eine Rückenschule auf?

Gruß
Juhe

Hoi Tinchen!
Dein Problem kenne ich auch … aus alten Zeiten :smile:
Mein Doc hat mich damals zur Krankengymnastik überwiesen.
Irgendwie läppische Übungen, die der Physiotherapeut mir da abgerungen hat… aber es hat geholfen!
Anschliessend habe ich dann mit Geräten weiter daran gearbeitet, meine Rückenmuskulatur zu stärken!
Die „Anschläge“ auf meine Wirbelsäule wurden anschliessend ständig weniger, ausserdem wurden sie weniger heftig und die Schmerzen gingen schneller wieder vorbei.
Heute gehe ich regelmässig in ein Fitnessstudio und habe bei der ersten Trainerstunde gesagt, dass es um meinen Rücken geht!
Er hat mir ein Trainingsprogramm zusammengestellt.
Passt. wird regelmässig überarbeitet und funktioniert!

In der Firma wurde von der Geschäftsführung der Besuch eines „Rücken-Informations-Termines“ für alle Beschäftigten zur PFlicht gemacht, die anschliessenden Termine mit der „Rückenschullehrerin“ (*fg* bitte keine weiteren Kommentare hierzu… steht alles schon unten!) waren freiwillig!
Ich habe an diesem überraschenden Angebot meines Arbeitgebers teilgenommen… und neben recht interessanten Tipps zum Umgang mit dem Rücken gab es auch rückenstärkende Übungen… dieselben, die auch in der Krankengymnastik durchgeführt wurden!

Es ist lästig, sich abends auf den Teppich zu werfen, um gymnastische Übungen zu machen… aber es hilft!

Ich drück Dir die Daumen!!!
(auf dem Teppich auf allen vieren, dann rechten Arm und linkes Bein in die Luft streckend) :smile:

Ulli

Hallo Julia,

du behauptest also es gibt die Berufsbezeichnung Rückenschullehrer nicht?

Ich behaupte, es gibt die BERUFUSBEZEICHNUNG nicht, natürlich
kann sich jeder nenne wie er will!

Dann schau doch mal hier:
http://www.wellnessprofi.at/Rueckenschul_Frame.htm

… ziemlich teure Ausbildung für etwas, was es lt. deiner Behauptung nicht gibt.
Es drängt sich mir der Eindruck auf, du hast überhaupt keine Ahnung, wovon du hier schreibst. Du kennst ja noch nicht einmal den Unterschied zwischen Rückenschule und Wirbelsäulengymnastik! Die „Quelle“ müsste eigentlich in deinen Schulungsunterlagen stehen oder dir zumindest verbal vermittelt worden sein. Oder erwartest du jetzt allen Ernstes, dass wir hier für dich googeln und yahooen, um deine Defizite abzubauen.
Woher bitte schön soll der normale Übungsleiter über medizinische Vorkenntnisse verfügen, wie soll ihm die individuelle Anamnese (Verschleiß, Unfall, Psyche, Degeneration) der Rückenpatienten bekannt sein? Wenn du dafür noch Quellen brauchst, tust mir echt leid!
So, aus der Klaus!
Gruß von Pegasus

Hallo Tinchen,

vielleicht wäre das hier was für dich.
http://www.kieser-training.de
http://www.eisenhauer-training.de

Gruß
Carlos

Durch Ganzkörperkrafttraining
Hallo

Hallo,
Wie kann ich meine Rückenmuskulatur stärken?

Frage meinerseits, nicht bösgemeint.
Ist denn nennenswerte Rückenmuskulatur vorhanden.

Grüße von
Tinchen

Ansonsten würde ich dir zu einem Ganzkörperkrafttraining raten.
Dies 2mal die Woche. Nicht an Maschinen sondern mit freien Gewichten/Hanteln. Entweder in einem Fitnessstudio oder auch bei einem örtlichem Physiotherapeuten/Masseur mit entsprechender Ausstattung.

Rückenmuskulatur läßt sich zwar bis zu einem gewissem Maße auch mit Übungen gym. Art kräftigen, aber Muskulatur baut man damit weniger auf.

Und verfalle bitte nicht dem Irrglauben das einem durch Krafttraining innerhalb kürzester Zeit Muskelberge wachsen. DEM IST NICHT SO!!

Gruß
Robert

Freude an Bewegung!

Hallo Julia,

Ich behaupte, es gibt die BERUFUSBEZEICHNUNG nicht, natürlich
kann sich jeder nenne wie er will!

Dann schau doch mal hier:
http://www.wellnessprofi.at/Rueckenschul_Frame.htm

  1. Du wiederlegst Dich selbst: „Ausbildungslehrgang richtet sich an alle Personen, die Freude und Interesse an der Bewegung haben“…und Fachpersonal
  2. Österreich und
  3. da gibt es für alles ein Diplom!

-> also jeder.

… ziemlich teure Ausbildung für etwas, was es lt. deiner
Behauptung nicht gibt.

ziemlich günstig 1700€ für einen Lehrgang (!) der gerade mal einen Monat geht.

Die „Quelle“ müsste eigentlich in
deinen Schulungsunterlagen stehen oder dir zumindest verbal
vermittelt worden sein.

Da Du sie an angeblich hast, gib sie mir doch einfach an. Leider wirst Du nichts finden, da es dazu nichts gibt!

Oder erwartest du jetzt allen Ernstes,
dass wir hier für dich googeln und yahooen, um deine Defizite
abzubauen.

Naja, wer etwas behauptet, sollte auch Belege haben. Ich sage, es gibt dazu nichts und das hat sich auch beim googeln herausgestellt! Aber vielleicht ergoogelst Du Dir mal selber, was eine Berufsausbildung ist und was als Beruf anerkannt ist.

Woher bitte schön soll der normale Übungsleiter über
medizinische Vorkenntnisse verfügen, wie soll ihm die
individuelle Anamnese (Verschleiß, Unfall, Psyche,
Degeneration) der Rückenpatienten bekannt sein?

Rückenschule ist nicht nur ausschließlich für Patienten mit einer Vorgeschichte. Es ist auch keine Therapie.
Was Du meinst ist Rückenschule als eränzenden Maßnahme im Rahmen einer Therapie oder Rehamaßnahme. Therapieren dürfen und wollen Übungsleiter nicht. Außerdem solltest Du wissen, das man vor Beginn jeder Art von Training abzuklären hat, ob da irgendetwas Spezielles zu beachten ist. Und im im Zweifelsfall um ärztliche Abklärung zu bitten.

Üblicherweise wird schon bei jeder Art von Einstiegskurs darauf hingewiesen, dass man als Teilnehmer auch selber einschätzen muß, was man kann und nicht kann. Und bei Überlastung, Schmerzen, aber auch schon Unbehaglichkeit etc. sofort aussetzen soll, niemand darf sich überfordern.
Geschweige denn das ein Übungsleiter so jemanden überhaupt in eine normale Gruppe aufnehmen würde.

Gruß
Juhe
Grüße

Ups!
Ups, was habe ich denn hier losgetreten?
Aber, lieber Pegasus, spätestens hier:

Juhe
(keine Rückenpatientin Dank Sport und Rückenschule)

hättest du erkennen müssen, dass jedes weitere deiner Worte vergossene Milch ist. Mit Menschen, die engstirnig glauben, es gäbe nur deshalb Rückenpatienten, weil diese keinen Sport treiben, kann man nicht diskutieren. Mit dieser Aussage hat die mit Qualitätskringeln geprüfte Wirbelsäulenexpertin sich selbst und ihre Ausbildung deklassiert.

Grüße
Roman

Hallo Tinchen,
mir hilft Pilates sehr gut den Rücken zu stärken. Pilates ist ein Training für den ganzen Körper, stärkt den Rücken und die Bauchmuskeln für eine aufrechte Haltung. Macht Spaß und man kann mir 70 auch noch damit anfangen weil es für jede Übung mehrere Positionen gibt.
Viele Grüsse,Tanja1912

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hallo,

ich würde mir, wenn das wirklich immer wieder blockaden sind, ein rezept für physiotherapie verordnen lassen und mir grundübungen zur stärkun der rumpfmuskuslatur zeigen lassen, wichtig ist dabei, immer auch die komplemtäre muskulatur zu stärken (und dehnen nicht vergessen), das heißt, nicht nur rücken, sondern auch bauch trainieren, sonst gibts schnell fehlhaltungen, auf jeden fall sollte sich das jemand vorher ansehen, da sonst in die fehlhaltung reintrainiert werden kann. und vor den übungen sollte ein check deines allgemeinen fitnesszustandes stehen, wenn du ins studio gehst. es gibt ja mittlerweile viele ambulante rehazentren, die auch gerätetrainig anbieten, oft recht günstig. von kieser halte ich nicht soviel, da das aufwämren und der ausdaueraspekt genau wie das dehnen völlig ausgeblendet werden, gibt aber menschen, denen das geholfen hat, ist sehr zeiteffizient, das ist da der vorteil.

viel erfolg!!
kerstin

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