Stillen

Eher Essen und Trinken
Den Vergleich finde ich ziemlich polemisch - und hoffe mal, dass du das nicht wirklich auf einer Stufe siehst (egal ob öffentlich oder nicht). Wenn überhaupt sollte man das Stillen mit Essen oder Trinken vergleichen - ebenfalls natürliche Bedürfnisse:smile:.

Zum öffentlichen Stillen: Wirklich viel sehen tut man doch nur, wenn man richtig _hinglotzt_. Schließlich kann man die Brust diskret hervorholen (btw. gibt es sogar Still-T-Shirts, bei der die Brust überhaupt nicht zu sehen ist/oder man nimmt ein Tuch oder was auch immer). Und selbst ohne Tuch hat man ja schnell das Baby vor der Brust.

Selbst wenn ich mal einen Fitzel Brust sehe, naja, ich unterscheide da auch zwischen sekundären und primären Geschlechtsorganen. Auf jedem zweiten Werbeplakat sieht man mehr.

Hingegen fänd ich das Onanieren in der Öffentlichkeit, selbst wenn der Mann (oder die Frau) das z.B. unter dem Tisch erledigen würde, hochgradig belästigend und ein absolut gestörtes Verhalten. Restaurantverweis ist noch das netteste, was mir dazu einfällt.:smile:

Das eine geht für mich in Richtung sexuelle Belästigung. Das andere nicht.

grüße,

barbara

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Also dieser Vergleich hingt gewaltig.

„hinkt“ von „hinken“.

Bei der Präsentation von Geschlechtsmerkmalen in der Öffentlichkeit macht es einen Unterschied, ob es sich dabei um eine sexuelle Aktivität oder eine Aktivität zum Zwecke der Nahrungsaufnahme macht.
Wer sich jetzt woran persönlich gestört/provoziert fühlt, ist eine andere Sache.

Glaub mir, in meiner ja noch recht kurzen Vaterschaft sind mir
schon genügend Stillmommies begegnet, die ihre Titten mehr als
progressiv präsentieren, warum auch immer.

Ach? Und vorher hast du dich an den „Titten“ der „Stillmommies“ nicht gestört?
Oder stören dich öffentlich präsentierte „Titten“ generell?
Wie überlebst du einen Strandbesuch?
Bilder in Fernseher, Zeitschriften, Büchern?

Daß das auch dezent geht, weiß ich und dagegen ist wie schon
von mir erwähnt auch überhaupt nichts einzuwenden.

Wirklich? Glaub ich nicht, kannst du nämlich gar nicht. Du hast noch nie gestillt und bist mit vielen Situationen noch nie persönlich konfrontiert worden.

Ich bin lediglich der Meinung, daß es - wie eigentlich bei
allem - angebracht ist, „die anderen“ so wenig wie eben leicht
möglich zu belästigen. Das erwartest wohl auch Du als
generelle Rücksichtnahme von anderen - ist ja auch normal.

Mit dem z.Bsp. tiefen Dekolleté der Tischnachbarin kann auch jeder Restaurantsbesucher leben - und viel mehr sähe man beim Stillen auch nicht, sofern man unbeding genau hinschauen möchte.

Leider scheint bei einigen aus irgendwelchen Gründen plötzlich
die Meinung einzuziehen, Rücksichtnahme sei eine einseitige
Angelegenheit.

Eine Form der Rücksichtsnahme wäre z.Bsp. den Blick von der stillenden Titte abzuwenden und sich einer anderen Tätigkeit zuzuwenden.

Simone

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Hallo Malte,

das Dein Vergleich nicht angebracht ist, wurde ja schon mehrfach vermittelt. Du kannst Dein natürliches Bedürfnis der sexuellen Befriedigung sicherlich für den passenden Rahmen aufschieben. Ein Kind, dass Hunger hat, ist dazu nur sehr schwerlich in der Lage. Zudem ist Essen doch ein zusammenführendes Ereignis, zusammen schmeckts einfach besser. Wenn also jemand sich von einer stillenden Brust(eigentliche Funktion dieses Körperteils) abgestoßen fühlt, ist das mMn sein Problem.
Klar kann man ein Baby diskret stillen, je älter und eigenständiger so ein Kind wird umso schwieriger wird es aber. Dann greifen die Kinder nämlich mitunter selbst mal zu bzw. platzieren die Hände dort.
Jeder sieht, was er gern sehen möchte. Wenn es Dich stört, schau also einfach weg und fertig.

Vielleicht wird man ja auch irgendwann den Gebrauch der eigenen Beinen abstoßend finden, wenn man sich doch soviel besser per Auto bewegen kann.

FS

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Hallo Malte,

ich tu mich nur schwer mit dem Begriff Rücksicht nehmen im Bezug auf Stillen.
Wenn niemand her sieht, störrt es niemanden. Ich mache weder Krach, noch stinkt es, gebe keine komischen Geräusche von mir noch ist es besonders hässlich. Auf was muss ich also bei meinen Mitmenschen Rücksicht nehmen? Ich geh lediglich in ein stilles Eck, weil ich komisch angeschaut werde und mein Kind und ich Ruhe dabei haben wollen.
Und ganz erhlich, zu sagen durch das stillen wird man belästigt, das ist doch mehr als übertrieben. Da darf ich dann nicht mal ein T- Shrit mit Ausschnitt oder Minirock tragen…
Gruß

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Hi Simone!

Es gibt solche Mütter und solche…

a) Ist ein ruhiges Eck nicht diskret?

Die Frau eines Arbeitskollegen z.B. hat letztens bei einem edlen Essen (mit Abendkleid und dunklem Anzug, etc.) im Rahmen einer Firmenfeier, bei dem sie ihr ein paar Monate altes Baby dabei hatte (is ja ok, die Kleine hat ja auch nicht gebrüllt oder so) am Tisch ihr Oberteil heruntergeklappt und die Kleine gestillt.

Ich bin jetzt normalerweise wirklich nicht empfindlich und als Frau auch den Anblick von Brüsten gewöhnt. Und der ganze Tisch (8 Personen, Arbeitskollegen und Partner, am Nachbartisch die Chefetage) hat dezent darüber hinweggesehen. Aber das fand ich dann schon ein wenig gar provokant.

Ich kann mich in die Situation aber auch nicht hineindenken und mir nicht wirklich vorstellen, ob es für die Mutter eine arge Belastung wäre, während des Essens zum Stillen vom Tisch weggehen zu müssen. Gelegenheiten hätte es genug gegeben. Die Feierlichkeit fand im Festsaal nur wenige Meter von seinem Büro entfernt statt, wo sie und das Kind deutlich mehr Ruhe gehabt hätten als direkt neben Essen und Band.

Trotz allem finde ich das irgendwie nicht mehr wirklich angebracht.
-> Es gibt eben solche Mütter und solche…

igel

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Den Vergleich finde ich ziemlich polemisch - und hoffe mal,
dass du das nicht wirklich auf einer Stufe siehst (egal ob
öffentlich oder nicht).

Genügend abstrahiert passt das schon.

Hingegen fänd ich

Merkst was? Vielleicht kann frau auch einfach mal akzeptieren, daß andere anderes eben anders finden. Zum Rest siehe oben.

Gruß,

Malte

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Moin!

Es gibt solche Mütter und solche…

a) Ist ein ruhiges Eck nicht diskret?

Die Frau eines Arbeitskollegen z.B. hat letztens bei einem
edlen Essen (mit Abendkleid und dunklem Anzug, etc.) im Rahmen
einer Firmenfeier, bei dem sie ihr ein paar Monate altes Baby
dabei hatte (is ja ok, die Kleine hat ja auch nicht gebrüllt
oder so) am Tisch ihr Oberteil heruntergeklappt und die Kleine
gestillt.

Hmmm… was soll ich jetzt dazu sagen? Aus Erfahrung weiss ich, dass mir mein Essen immer schmeckt. Ganz egal ob jemand neben mir stillt oder onaniert. Hauptsache ich werde nicht körperlich damit konfrontiert. *g*
Ich kann aber durchaus nachvollziehen, dass andere Menschen empfindlicher reagieren und es z. Bsp. dich in der Situation gestört hat.
Nun gut:
a) Ist das kein ruhiges Eck
b) Was hast du dann gemacht? Hast du gesagt, dass es dich stört?
c) Wie hat sie darauf reagiert?

Mit Grüßen
Simone

Rücksichtnahme
Hallo,

ich tu mich nur schwer mit dem Begriff Rücksicht nehmen im
Bezug auf Stillen.
Wenn niemand her sieht, störrt es niemanden.

Du entscheidest nicht, was wen stört. Onanie stört auch niemanden, wenn keiner hinsieht. Ja, der Vergleich ist überzogen, macht vielleicht aber deutlich, daß im Hinblick auf das Stillen offenbar sämtliche allgemeinen Maßstäbe und Grundsätze mir nichts dir nichts über den Haufen geworfen werden.

noch ist es besonders hässlich.

Das liegt im Auge des Betrachters.

Auf was muss ich also bei meinen Mitmenschen Rücksicht nehmen?

Wenn ich bspw. am Essen bin, will ich nicht fremde Brüste ins Gesicht gehängt bekommen. Nochmal: Ich rede nicht vom dezenten „eben mal anlegen am Stillshirt“. Ich rede von Frauen, die ihre Schalotten plakativ auspacken und erstmal (Übertreibung) durch den halben Laden wedeln. Und ja, sowas gibt es.

Und ganz erhlich, zu sagen durch das stillen wird man
belästigt, das ist doch mehr als übertrieben.

Du entscheidest, was übertrieben ist? „sich belästigt fühlen“ ist etwas, was der Empfänger allein entscheidet, da hast Du überhaupt nichts zwischen. Du entscheidest lediglich, ob Du eben ein wenig(!) Rücksicht nimmst, oder eben nicht. Das ist Deine Wahl. „Rücksicht“ beinhaltet immer, daß man die Maßstäbe der anderen evtl. nicht teilt und es eben trotzdem beachtet.

Nichtsdestotrotz sind die Reaktionen in diesem Thread ziemlich interessant und verdeutlichen, daß in diesen Dingen eben doch mit zweierlei Maß gemessen wird und, vorsichtig formuliert, eher emotional argumentiert wird.

Gruß,

Malte

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Hallo Annna,

dein Kleiner ist 7 Monate alt, oder?

Ich kann mir das grade nicht vorstellen. Schläfst du nackt? Kann er sich schon alleine an die Brust legen?

Grüße
Miriam

Glaub mir, in meiner ja noch recht kurzen Vaterschaft sind mir
schon genügend Stillmommies begegnet, die ihre Titten mehr als
progressiv präsentieren, warum auch immer.

Ach? Und vorher hast du dich an den „Titten“ der
„Stillmommies“ nicht gestört?

Vorher bin ich nicht so vielen begegnet, weil ich bspw. nicht in Kinderarztwartezimmern gesessen habe.

Oder stören dich öffentlich präsentierte „Titten“ generell?

In bestimmten Situationen - natürlich.

Daß das auch dezent geht, weiß ich und dagegen ist wie schon
von mir erwähnt auch überhaupt nichts einzuwenden.

Wirklich? Glaub ich nicht, kannst du nämlich gar nicht. Du
hast noch nie gestillt und bist mit vielen Situationen noch
nie persönlich konfrontiert worden.

Du weißt doch gar nicht, mit welchen Situationen ich schon konfrontiert wurde oder nicht, und immerhin hab ich eine stillende Frau, die das erstaunlicherweise alles bislang ganz ohne Probleme hinbekommt, ohne unsere hier eher katholische Umwelt zu verschrecken. Eben mit Tragetuch, Stillshirt, einem ruhigen Eckchen (welches ja wie schon bemerkt auch für Kind und Mutter angenehmer ist). Ganz ohne Overkill wie dies hier http://www.hidendrink.com/detail.html

Ich bin lediglich der Meinung, daß es - wie eigentlich bei
allem - angebracht ist, „die anderen“ so wenig wie eben leicht
möglich zu belästigen. Das erwartest wohl auch Du als
generelle Rücksichtnahme von anderen - ist ja auch normal.

Mit dem z.Bsp. tiefen Dekolleté der Tischnachbarin kann auch
jeder Restaurantsbesucher leben - und viel mehr sähe man beim
Stillen auch nicht, sofern man unbeding genau hinschauen
möchte.

Ich rede von ganz anderen Fällen, noch nicht bemerkt?

Leider scheint bei einigen aus irgendwelchen Gründen plötzlich
die Meinung einzuziehen, Rücksichtnahme sei eine einseitige
Angelegenheit.

Eine Form der Rücksichtsnahme wäre z.Bsp. den Blick von der
stillenden Titte abzuwenden und sich einer anderen Tätigkeit
zuzuwenden.

Klar, als „Verursacher“ die Verantwortung auf die anderen schieben ist immer einfacher.

Gruß,

Malte

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Das liegt im Auge des Betrachters.

Kann es sein, dass du wirklich ein tiefes Problem mit dem Stillen hast?
Was ist daran hässlich?
Du siehst doch nur eine Mutter die ihr Kind im Arm hat. Mehr nicht!

Wenn ich bspw. am Essen bin, will ich nicht fremde Brüste ins
Gesicht gehängt bekommen.

Ist dir das schon mal passiert?
Mir hat bisher noch keine fremde Frau ihre Brüste ins Gesicht gehängt.
Sie stillt und ist daher mit dem Kind beschäftig und nicht mit dir.

Wenn du weiter unten auf Rüchksicht pädierst, möchte ich dich bitten solche Begriffe wie

ihre Schalotten plakativ auspacken und erstmal (Übertreibung)
durch den halben Laden wedeln.

zu unterlassen. Wie alle anderen Frauen auch, habe ich Brüste oder einen Busen. Alle anderen Bezeichnungen stehen dir nicht zu. Oder hast du ein Problem damit den Busen als solchen zu bennnen?

Und ganz erhlich, zu sagen durch das stillen wird man
belästigt, das ist doch mehr als übertrieben.

… Rücksicht nimmst, oder eben nicht. Das ist
Deine Wahl. „Rücksicht“ beinhaltet immer, daß man die Maßstäbe
der anderen evtl. nicht teilt und es eben trotzdem
beachtet.

Wie soll ich deiner Meinung nach noch mehr Rücksicht nehmen als mich abseits zu setzten? Soll ich nur noch Zuhause stillen?

Auf mich machst du den Eindruck, dass du Stillen zwar gut für das Kind findest, trotzdem hast du selbst damit ein Problem. Da du stillen mit sexuellen Handlungen vergleichst, macht sich der Eindruck breit für dich hat stillen etwas sexuelles.
Du gibst dem Busen verschiedene Bezeichnungen. Das lässt dich etwas verklemmt wirken.
Ich glaube du bist eifersüchtig darauf, dass deine Frau stillt. Du fühlst dich sexuell zurück gewiesen, weil sie so innigen Kontakt mit dem Kind hat. Das geht vielen Männern so. Daher versuchst du stillene Mütter so darzustellen als ob sie etwas Unschönes oder Schmutziges tun.
Du willst es gar nicht sehen, daher fühlst du dich sofort belästigt.

Ich muss mein Kinder ernähren Malte und das egal wo immer ich bin. Schau einfach nicht in die Ecke in der ich das tue, dann wirst du dich nicht daran störren.

Gruß,

Re- Gruß

Malte

Anna

P.S. In diesem Text sind Rechtschreibfehler versteckt. Wer einen findet, darf ihn behalten.

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Hallo,

ich hab einmal 22 Monate (in die 2. Schwangerschaft hinein) und einmal 24 Monate gestillt, beide Kinder haben von sich aus aufgehört, zum Schluß war es einfach nur noch morgens kurz, so zum Wachwerden. Mir hat Stillen nie etwas ausgemacht. Den Kindern hat es gut getan, sie durften wie sie wollten, Fläschen gab es bei uns nie (meine Meinung: eine Pulvermilch kann einfach nicht so gut sein wie eine Muttermilch, ich kaufe für mich ja auch kein Milchpulver, sondern Frischmilch. und ich bin keine Öko-Tante).

Man sollte sich das von niemanden Vermiesen lassen, es gibt kein Richtig und kein Falsch wie lange man stillt, nur das Passende für jede Mutter und Kind.

Grüßle, Salbei

  1. Ich habe Dich an keiner Stelle persönlich angegriffen - Du wirst persönlich.
  2. Ich habe Dir an keiner Stelle irgendeine Art Unterstellung gemacht - Du wirfst hier mit Unterstellungen, die im übrigen einfach nur lächerlich sind - um Dich.
  3. Du jubelst mir Aussagen und Intentionen unter, die ich an keiner Stelle getätigt habe.

Ich folgere daraus, daß Du entweder meine Beiträge nicht gelesen hast oder Dir der Wille bzw. die kognitiven Fähigkeiten fehlen, sie zu verstehen.

Sorry, auf seinem unterirdischen Niveau diskutiere ich nicht. Es bestätigt aber gewisse Erfahrungen.

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Hi,

ich glaube, du verstehst falsch. Hier gehts nicht um dich, du hast ja mehrmals gesagt, dass du dich etwas abseits setzt, sondern generell um stillende Mütter.

Ich habe es auch schon erlebt, dass eine Mutter frank und frei ihre Brust ausgepackt hat, sie hat hängen lassen und dann erstmal das Kind gesucht und dann angelegt hat. Ich persönlich empfinde das auch als ungemein störend, obwohl ich selber stille. Und wenn diese Mutter dann noch ungepflegt aussieht (weil Kind geht ja vor) und große Stillflecken überall auf dem Top hat (alles schon erlebt, und ja, ich selber weiß, wie schwer es ist das zu vermeiden, ich hab viel zu viel Milch), dann fühle ich mich auch belästigt.

Mit ein bisschen Rücksicht auf der einen und ein bisschen Toleranz auf der anderen Seite meine ich, ist Stillen in der Öffentlichkeit kein Problem. Man muss halt nur die Waage finden zwischen Belästigung - immerhin sieht man häufig die Brüste, das lässt sich ja nicht immer vermeiden, und nicht-stillende Frauen laufen ja auch nicht oben ohne durch die Stadt - und dem Wohl des Kindes, weil es ja immerhin in erster Linie darum geht, dass das Kind satt wird.

Wie gesagt, ich glaube, du fühlst dich hier fälschlich angegriffen, es ging nicht um dich (meine ich so verstanden zu haben).

Gruß
Cess

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Hallo Annna,

dein Kleiner ist 7 Monate alt, oder?

wird fast 8

Ich kann mir das grade nicht vorstellen. Schläfst du nackt?

das willst du jetzt wissen, oder? :wink:

Kann er sich schon alleine an die Brust legen?

Ne ganz im ernst. Ich trage nachts ein weites Hemd und entweder rutscht er einfach darunter, krabbeln kann er schon, oder er zieht den Ausschnitt einfach nach unten. Lediglich wenn ich auf dem Bauch schlafe oder auf der anderen Seite merke ich, dass er sucht weil er mich dann in den Arm oder eben Rücken knabbert.
Aber sonst kommt er mit dem weiten Hemd (aber kurz, kein langes Nachthemd) gut zurecht.

Grüße
Miriam

Gruß Anna

*Mal dem Malte als Frau beiseite springt*

Das liegt im Auge des Betrachters.

Kann es sein, dass du wirklich ein tiefes Problem mit dem
Stillen hast?

Nein, glaube ich nicht… Nur zwischen „Kind stillen“ und „Profimütter die ihr Kind in aller Öffentlichkeit stillen“ gibt es riesige Unterschiede.

Was ist daran hässlich?
Du siehst doch nur eine Mutter die ihr Kind im Arm hat. Mehr
nicht!

Die Provokation dieser „Übermütter“: Wie… du willst nicht sehen, wie ich mein Kind stille, du willst das natürlichste, intimste, dass man mit einem Menschen teilen kann nicht sehen?..DU BIST GEGEN DAS STILLEN…:

Wenn ich bspw. am Essen bin, will ich nicht fremde Brüste ins
Gesicht gehängt bekommen.

Ist dir das schon mal passiert?

Ja… War keine schöne Erfahrung, weil es eben eine dieser Mütter war…die nach dezentem Hinweis, des Kellners, dies doch bitte weniger öffentlich zu tun, einen wahnsinnigen Rabatz gemacht hat.

Mir hat bisher noch keine fremde Frau ihre Brüste ins Gesicht
gehängt.
Sie stillt und ist daher mit dem Kind beschäftig und nicht mit
dir.

Wenn du weiter unten auf Rücksicht plädierst, möchte ich dich
bitten solche Begriffe wie

ihre Schalotten plakativ auspacken und erstmal (Übertreibung)
durch den halben Laden wedeln.

zu unterlassen.

Die Wortwahl fand ich auch nicht wirklich dolle… aber ab und an, muss man mal auf die „Hupe“ drücken, damit auch verstanden werden kann, dass es eben andere Ansichten gibt.

Wie alle anderen Frauen auch, habe ich Brüste
oder einen Busen. Alle anderen Bezeichnungen stehen dir nicht
zu.

Ich glaube nicht, dass er dich persönlich angesprochen hat…

Oder hast du ein Problem damit den Busen als solchen zu
bennnen?

Auch das würde ich hier nicht implizieren…

Und ganz erhlich, zu sagen durch das stillen wird man
belästigt, das ist doch mehr als übertrieben.

Durch exzessives Stillen, als Demonstration…JA…da fühle ich mich auch gestört… Wie gesagt: Es ist das intimste, dass du mit deinem Kind teilst… was hat die Öffentlichkeit damit zu tun?

… Rücksicht nimmst, oder eben nicht. Das ist
Deine Wahl. „Rücksicht“ beinhaltet immer, daß man die Maßstäbe
der anderen evtl. nicht teilt und es eben trotzdem
beachtet.

Wie soll ich deiner Meinung nach noch mehr Rücksicht nehmen
als mich abseits zu setzten? Soll ich nur noch Zuhause
stillen?

Er redet nicht von dir…

Auf mich machst du den Eindruck, dass du Stillen zwar gut für
das Kind findest, trotzdem hast du selbst damit ein Problem.
Da du stillen mit sexuellen Handlungen vergleichst, macht sich
der Eindruck breit für dich hat stillen etwas sexuelles.

Hmmm… ein bischen übertrieben ihm das so platt vorzuwerfen.
… obwohl: ja auch stillen hat etwas sexuelles… Ich hab vor fast zwölf Jahren abgestillt und es kommt immer noch Milch… und vor allem, kommt sie dann…wenn ich sexuell erregt bin…

Du gibst dem Busen verschiedene Bezeichnungen. Das lässt dich
etwas verklemmt wirken.

Nein,…auch das stimmt nicht. Ich kann mich erinnern, dass wir in unserer Stillgruppe wesentlich schlimmere Ausdrücke für unsere prall gefüllten Brüste hatten… Nur weil dieser Ausdruck nun von einem Mann kommt… gleich eine Verklemmheit zu indizieren… nö… muss nicht

Ich glaube du bist eifersüchtig darauf, dass deine Frau
stillt. Du fühlst dich sexuell zurück gewiesen, weil sie so
innigen Kontakt mit dem Kind hat. Das geht vielen Männern so.
Daher versuchst du stillene Mütter so darzustellen als ob sie
etwas Unschönes oder Schmutziges tun.

Für meinen Fall muss ich sagen: Geht ein bisschen weit. Sicherlich hast du Recht, dass jeder Mann irgendwann ein Mal Eifersucht spürt. Sexuell, da die Brust nun mal vorher „sein Spielzeug“ war… Aber auch, weil die Frau nun Mutter ist und nicht mehr die Frau ist, die sie noch vor der Geburt war. Sie ist nun mal bei stillen inniger mit dem Kind verbunden, als mit dem Mann beim Sex…

Doch dies pauschal als schlecht abzutun…ist meiner Meinung nach nicht ganz korrekt.

Du willst es gar nicht sehen, daher fühlst du dich sofort
belästigt.

Wie gesagt…es kommt auf die Situation an…
und pauschal unterstellen… nicht wirklich gut…

Ich muss mein Kinder ernähren Malte und das egal wo immer ich
bin. Schau einfach nicht in die Ecke in der ich das tue, dann
wirst du dich nicht daran störren.

Er hat definitiv nicht dich angesprochen… und ich denke nicht, nachdem was ich von ihm gelesen habe, dass er zu denen gehört die starren… deshalb solltest du ihn nicht so angreifen.

Gruß,

Re- Gruß

Malte

Anna

ich reih mich mal ein…

das K

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Ich habe zwar selber nicht gestillt, sondern meine Frauu, ich war aber dabei :wink:

Kind 1: ca. 18 Monate (unter Tränen von Mutter und Bub)
Kind 2: ca. 6 Monate (zur großen Erleichterung beider)
Kind 3: nach exakt 11 Monaten (gezwungernermaßen, weil meine Frau für ein paar Tage weg musste, Bub mochte die Flaschenmilch sogar am Ende lieber)

oder wie der doofe Spruch doch so schön heißt:
„is von Kind zu Kind verschieden“

Ach? Und vorher hast du dich an den „Titten“ der
„Stillmommies“ nicht gestört?

Vorher bin ich nicht so vielen begegnet, weil ich bspw. nicht
in Kinderarztwartezimmern gesessen habe.

Dich stören Titten im Kinderarztwartezimmer?!
Beim Urologen hätte ich deine Empörung ja noch verstanden… aber okay… Menschen empfinden eben unterschiedlich.

Du weißt doch gar nicht, mit welchen Situationen ich schon
konfrontiert wurde oder nicht, und immerhin hab ich eine
stillende Frau, die das erstaunlicherweise alles bislang ganz
ohne Probleme hinbekommt, ohne unsere hier eher katholische
Umwelt zu verschrecken.

Ich freue mich, dass deine Frau das alles so gut bisher hinbekommt - ohne jemanden vor den Kopf zu stoßen - und dieses deine Zustimmung findet.
Aber ich unterstelle dir weiterhin, dass du (z.Bsp.) als Vater noch nie erlebt hast, wie dein quengelndes, krankes einjähriges Kind im vollen Zugabteil gestillt werden möchte.

Ich rede von ganz anderen Fällen, noch nicht bemerkt?

Ich vergaß. Titten von Stillmommies im Kinderarztzimmer.

Eine Form der Rücksichtsnahme wäre z.Bsp. den Blick von der
stillenden Titte abzuwenden und sich einer anderen Tätigkeit
zuzuwenden.

Klar, als „Verursacher“ die Verantwortung auf die anderen
schieben ist immer einfacher.

Du, das war nur ein gut gemeinter Ratschlag von mir, macht das Leben unglaublich entspannter - du wirkst so extrem emotional.
ICH hab und hatte schließlich kein Problem mit meinen oder anderer Frauen Titten, bzw. deren Kinderwagen in meinen Hacken. *g*

Simone

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Hallo Karin,

das man Dabies und Kleinkinder nicht ins ‚Fresskoma‘ werfen kann, ist mir schon klar. Bei uns gings sogar soweit, dass mit der Einführung des Abendbreis erstmal wochenlang wesentlich schlechter geschlafen wurde als die ganzen Monate mit abendlichem Stillen davor. Und auch mit dem nächtlichen Stillen ist irgeendwann Schluss, auch wenn ich mich dann erstmal auf einige extrem unruhige Nächte einstellen muss.

Nachts Wasser trinken ist völlig ok, aber dann kann ja auch mal der Papa ran :wink:

Und das kleine Kinder öfters mal aufwachen, ist ja auch ganz normal. Deshalb plädiere ich auch immer fürs gemeinsame Schlafzimmer von Eltern und Kind bis das ‚Kleinkindalter‘ vorbei ist.

Vieel Grüße von Suse

Mahlzeit,

meine Tochter hat sich selbst mit 9 Monaten abgestillt. Sie selbst hat ihren Sohn fast 2 Jahre (1 Jahr voll) gestillt…

Meine Hebamme hat damals (vor 26 Jahren) ihre jüngste Tochter noch mit 4 Jahren gestillt…

Es ist also ganz unterschiedlich. Jeder wie er/sie mag?

Gruß
Demenzia