Stimmt es

Hallo Lehitraot,

ich will ja nicht stören wenn ein paar ahnungslose sich

Danke für die Blumen!

darüber unterhalten was hitler zum schulchan aruch gesagt

Ausgangspunkt dieser Diskussion war kein Hitlertext.

nehmen? was für internetseiten sind denn das mit dem
„meineiden“?? quelle bitte!

Harald Zauner hat ebengerade welche genannt.

Gruß,
Wolfgang Berger

hallo wolfgang,

Hallo Lego,

wo beginnt bei dir die verunehrung der dreifaltigkeit?

ein Beispiel dafür aus dem japanischen Fernsehen habe ich
erzählt.
Ich weiß auch nicht, was für Praktiken in dem Buch beschrieben
sind, dessen Titel der Aufhänger für die jetzige Diskussion
ist. Auch werde ich jetzt hier nicht meine Phantasie bemühen,
um irgendwelche mögliche Verunehrungsszenarien zu beschreiben.

ah ok, nur meinte herr Eisenmenger im 17. jhd. sicher nichts anderes als dass juden gott nicht teilen und jesus von nazareth nicht als messias anerkennen. und sicher kannte herr eisenmenger auch fast nichts vom judentum, ausser die ihm eigenen christlichen antijuedischen klischees, denn wir reden vom 17. jhd. und einem antijudaisten. also eher wider die religion und die aus damaliger sicht der kirche so genannten/beschimpften „verstockten juden“.

aber immerhin ist dir bekannt, dass es buecher wie den schulchan aruch gibt und auch du hast gewisse wertevorstellungen ueber die moral des talmud geaeussert.

also sind das dann zwei absaetze, ein christlicher herr der in einem antijuedischen(versus primaer der religion und nicht der menschen) jhd. lebt und nichts oder nicht viel vom judentum weiss, und sich aufregt, dass juden nicht das christentum annehmen. denn nur das meint er mit der angeblichen laesterung der dreifaltigkeit. oder aber absatz zwei, du beziehst dich nicht auf dieses buch aus dem 17. jhd. sondern auf vorstellungen die du bereits hast vom schulchan aruch und talmud hast.

darf ich fragen, woher du diese deine angedeuteten werteinterpretationen ueber den sch.aruch und den talmud nimmst?

mir waere es jetzt auch ein leichtes, den koran aus dem regal zu ziehen und die toleranz dort hochzuleben zu den anderen beiden abrahamitschen religionen mit zitaten und ein leichtes, genau das gegenteil zu bewirken mit wieder anderen zitaten, ich finde einschlaege stellen sofort, ich weiss sogar, in welchen suren ich nachschlagen muss. da wir aber alle wissen, dass das ueberall funktioniert, frage ich lieber meine muslimischen freunde, und dort nur die, die diese religion kennen. genauso fragst du iris und elimelech, da sie ihre religion sicher besser kennen, als ein herr antijudaist eisenmenger aus dem 17. jhd.
und der stuermer ist hier sowieso nicht zitierfaehig, nur als negativbeispiel. ich glaube, da haben wir konsens.

beste gruesse, lego

Hallo Harald,

Aber den jüdischen Schriften Amoral vorzuwerfen, ohne sich
ausreichend informiert zu haben, finde ich unpassend.

Vorgeworfem habe ich überhaupt nichts,

dann lies doch mal Deine letzten Postings in diesem Thread

schon gar nicht Amoral

was denn sonst? Mein Tipp: Deine letzten Postings vollständig lesen!

pauschal „den“ jüdischen Schriften.

Talmud und Schulchan Aruch reicht völlig

Iris

Hallo Wolfgang,

nehmen? was für internetseiten sind denn das mit dem
„meineiden“?? quelle bitte!

Harald Zauner hat ebengerade welche genannt.

Nö Wolfgang,

Harald Zauner hat - im Gegensatz zu Dir - den Hintergrund des Gebetes aufgezeigt mit Verweis auf das Glossar von

http://israel-information.net/glossar/

Du jedoch wolltest mit Deinen Hinweisen auf angebliche Unmoral des Schulchan Aruch oder des Talmud hinaus -

also genau das Gegenteil, was Harald belegt hat!

Dir ging es ja nicht um den Gebetstext oder habe ich da was falsch verstanden? Auf den hättest Du mehrfach kommen können auf diversen jüdischen Seiten einfach durch Eingabe von „Kol Nidre“ in jede beliebige Suchmaschine.

Die Gleichsetzung zwischen Deinen und Haralds Absichten haut nicht hin!

meint

Iris

Hallo Iris,

Du zitierst mein Posting auf unredliche Weise.

Du behauptest, ich hätte Talmud und Schulchan Aruch rundwegs als amoralisch bezeichnet, und das „reiche völlig“.

Das ist eine diffamierende Lüge und eine Drohgeste. Ein Diskussionsbeitrag ist es nicht.

Gruß,

Wolfgang Berger

Aber den jüdischen Schriften Amoral vorzuwerfen, ohne sich
ausreichend informiert zu haben, finde ich unpassend.

Vorgeworfem habe ich überhaupt nichts,

dann lies doch mal Deine letzten Postings in diesem Thread

schon gar nicht Amoral

was denn sonst? Mein Tipp: Deine letzten Postings vollständig
lesen!

pauschal „den“ jüdischen Schriften.

Talmud und Schulchan Aruch reicht völlig

Iris

Hallo Iris,

Du jedoch wolltest mit Deinen Hinweisen auf angebliche Unmoral
des Schulchan Aruch oder des Talmud hinaus -

Ich habe keine Hinweise gegeben, sondern Fragen gestellt.

auf diversen jüdischen Seiten einfach durch Eingabe von „Kol
Nidre“ in jede beliebige Suchmaschine.

Ich habe Kolnidre nicht thematisiert, sondern die darüber in der Vergangenheit hier stattgehabte Diskussion und deren Charakter. Übrigens bin ich selbst an dieser Diskussion nicht beteiligt gewesen.

Die Gleichsetzung zwischen Deinen und Haralds Absichten haut
nicht hin!

Was soll das, ich hätte versucht Haralds Absichten mit meinen gleichzusetzen? Es war doch bloß die Frage nach einem die Existenz des Kolnidre-Brauches belegenden Link gestellt. Zumindest bin ich mit Harald der Ansicht, daß dieser Link das leistet.

Allmählich habe schwindet meine Lust, mich mit Deinem leeren Gezänk auseinanderzusetzen. Vielleicht könntest Du ja mal sagen, was Du eigentlich von mir willst.

Gruß,

Wolfgang Berger

Moin Iris,

Eine Bekannte meinte gestern, es sei erst von 1947. Habe im
Moment keine Möglichkeit, das genauer zu checken.

Naja, ist ja auch nicht so wichtig. Von wem stammt es denn überhaupt ?

Wenn der Zitierte sich aber nicht auf die
Vergangenheitsbewältigung bezieht, worauf dann ? Und wen meint
er nun wirklich damit ?

Wieso? Die Vergangenheitsbewältigung ging doch da schon los -
nämlich mit den überlebenden Juden, denen man begegnete.
Und der Umgang war meist nicht gerade von Freude und
Begeisterung über deren Überleben oder gar von Anteilnahme an
deren Ergehen geprägt.

Das ist für mich keine Vergangenheitsbewältigung sondern eher der Versuch irgendwie den Moment zu überleben. In der Zeit nach dem Krieg war sich wohl jeder erstmal selbst der Nächste. Da gabs keine „Anteilnahme“. Auch Deutsche die mehr tod als lebendig aus sovietischen Kriegsgefangenenlagern heimkamen oder deutsche Flüchtlinge aus den Ostgebieten wurden mit wenig „Begeisterung“ aufgenommen. Jeder andere war vor allem eins: Konkurrent um knappe Ressourcen.

In der amerikanischen Besatzungszone neidete man den
Überlebenden, daß sie durch die Versorgung von UNRRA-, Joint,
IRO und anderen Programmen, höhere Lebensmittelzuteilungen
bekamen als die deutsche Bevölkerung.

Klar, wundert dich das ?

Die großen DP-Lager, die entstanden mußten ja nicht durch die
Militärpolizei bewacht werden wegen der geschwächten
überlebenden Juden sondern wegen der Feindseligkeiten der
deutschen Bevölkerung.

Falls es tatsächlich Feindseligkeiten gab, so kann ich mir vorstellen, dass diese Aggressionen eher den Lebensmittelvorräten galten, als den Juden.

Und wenn nun überlebende Juden auch in Deutschland in die Orte
zurückkamen, an denen sie vorher gelebt hatten, waren
diejenigen, die sich ihre Wohnungen angeeignet oder sie
zugeteilt bekommen haben oder Eigentum von ehemaligen
jüdischen Nachbarn für nen Appel und ein Ei ersteigert hatten,
nicht gerade vor Begeisterung aus dem Häuschen.

Auch verständlich, oder ?
Selbst auf dem Lande, wo Wohnraum normalerweise nicht Knapp ist, gab es jede Menge „Einquatierungen“, mehr als ein Zimmer für 3 Leute war da häufig nicht drin. Bei uns im Kaff wurde das durch die Alliierten so geregelt, dass eine Straßenseite komplett geräumt werden musste, und die Leute wurden bei den Leuten auf der Straßenseite gegenüber einquatiert. In den freien Häusern wurden Ostflüchtlinge untergebracht. Begeistert war darüber sicher niemand, auch wenns es die eigenen ehemaligen Nachbarn waren, die man aufzunehmen hatte.

Und die Beamten, die meist in den Behörden saßen und mit ihren
Anträgen auf Unterstützung oder Freigabe von gesperrten Konten
befaßt waren, waren nicht selten - aufgrund ungebrochener
Kontinuitäten - diejenigen, die vorher mit Enteignung,
Arisierung etc. befaßt gewesen waren.

DAs ist allerdings richtig und wurde auch von dem Teil der deutschen Bevölkerung, die unter dem Nazi-Regime zu leiden gehabt hatte, mit wenig Begeisterung registriert.

Um nicht mit dem alten Antisemitismus konfrontiert zu werden,
zogen es eine Reihe von Überlebenden vor, erst einmal
vorzugeben deutsche Flüchtlinge aus den Ostgebieten oder von
wo auch immer zu sein (siehe Biografie von Ruth Klüger).

Kann ich verstehen, zumal viele der vom Antisemitismus verfolgten ihrem eigenen Verständins nach (und offenbar auch dem jüdischen) eigentlich keine Juden waren.

„Mir scheint eher, hier hat irgendwer DEN Deutschen etwas
nicht verziehen, und zwar dermaßen nicht, dass er nicht mehr
in der Lage ist, zu differenzieren, woraus ich ihm nicht mal
einen Vorwurf machen will, wenn er tatsächlich ein KZ überlebt
hat.“

kann ich so - aufgrund der von mir geschilderten Umstände -
nicht sehen

Du meinst, es gab nach Erlebnissen wie dem Überleben eines KZ und vermutlich dem Verlust eines großen Teils der Angehörigen keinen generellen Hass von Juden gegen Deutsche ? Das kann ich ehrlich gesagt nicht glauben. Das wäre gradezu unmenschlich.

Das es laut diesem Zitat aber nicht möglich

ist, gleichzeitig Deutsch und Jude zu sein, sondern dass hier
zwei „Fronten“ geschaffen werden, ist doch
offensichtlich…oder überseh ich was ?

Na ja, ums Deutschsein ging es doch erst einmal nicht. Die
überlebenden osteuropäischen DPs waren staatenlos - und die
ehemaligen deutschen Juden, die überlebt hatten, hatten ja
1935 qua Reichsbürgergesetz (oder so ähnlich) ihre deutsche
Staatsangehörigkeit aberkannt bekommen.

Von daher kannst Du „deutsch sein“ im heutigen Sinn nicht an
diese damaligen Verhältnisse herantragen.

Schon klar, aber du hast das Zitat heute und in einer aktuellen Diskussion verwendet, und darum gings mit.

Im übrigen kann jeder, dem damals seine Staatsangehörigekeit aberkannt worden war, und seine Angehörigen diese wiedererhalten, auch heute noch. Vielleicht ein Tip für Leute, die deutschstämmige Bekannte in Israel haben, die da rauswollen und nicht so recht wissen wohin.

Gruss
Marion

Moin Iris

das Zitat
„die Deutschen werden den Juden Auschwitz nie verzeihen“

läuft also darauf hinaus, daß Deutsche - wieviele auch immer -
wenn sie mit Juden konfrontiert sind, an Auschwitz erinnert
werden, ihnen diese Erinnerung - verständlicherweise - nicht
gefällt und sie es eben den Juden übelnehmen, diejenigen zu
sein, die sie daran erinnern.

Ok, da haben wirs ja. Ja, das macht für mich Sinn.

Obwohl das heutzutage wohl ziemlich überholt sein dürfte.

Gruss
Marion

‚fragen‘

Ich habe keine Hinweise gegeben, sondern Fragen gestellt.

diese „fragen“ sind bekannt. so in der art:

„stimmt es, daß…
… juden meineide leisten dürfen im einklang mit der religion?
… juden rassisten sind?
… im talmud dieser und jener dummschwatz steht?“

*gähn*

lehitraot.

hallo marion,

Von daher kannst Du „deutsch sein“ im heutigen Sinn nicht an
diese damaligen Verhältnisse herantragen.

Schon klar, aber du hast das Zitat heute und in einer
aktuellen Diskussion verwendet, und darum gings mit.

diese zitat-frage ist ja nun endlich fuer alle geklaert, obwohl es doch von anfang an auf auschwitz und die erinnerung hinwies,und damit auf die probleme, die viele mit dieser erinnerung und einem falsch verstandenen schuld- und emotionsverstaendnis haben. man siehe nur allein das engagement in den foren hier zu nahost, da gibt es naemlich noch andere konflikte.

Im übrigen kann jeder, dem damals seine Staatsangehörigekeit
aberkannt worden war, und seine Angehörigen diese
wiedererhalten, auch heute noch. Vielleicht ein Tip für Leute,
die deutschstämmige Bekannte in Israel haben, die da
rauswollen und nicht so recht wissen wohin.

ich glaube, dieses mit dem tip wissen alle, die es betreffen koennte, alle.schon seltsam, die einen sagen einem user hier, er solle doch bitte dahin gehen, wo er hin gehoert, und dann kommen wieder die hinweise, warum denn nicht alle israeli dem nahostkonflikt durch auswanderung aus dem weg gehen.

beste gruesse, lego

Hallo Lehitraot,

wenn Du eine Frage für gähn hältst, dann soll sie, so muß ich das wohl verstehen, nicht gestellt werden dürfen.

Weißt Du irgendwo eine Liste der gähnen Fragen? Die könnte man ja dann in die Brettbeschreibung dieses Formus aufnehmen.

Gruß,

Wolfgang Berger

na na wolfgang

wir wissen beide zu gut daß das gar keine fragen sind, höchstens rhetorische. die klingen in etwa so: „stimmt es daß… alle deutschen neonazis sind und heimlich türkische kinder umbringen und aufessen? ich habe sowas auf der homepage www.hategermans.com gelesen. und der xyz hat das in seinem buch uvw geschrieben!“ *lach* würdest DU auf so eine „frage“ antworten wollen?

lehitraot.

Hallo Lehitraot,

wie kommst Du jetzt plötzlich auf Kindermorde?
(Iris! Keuleneinsatz!)

Aus zwei Gründen ist mein Fragen legitim im Gegensatz zu dem in Deinem Beispiel:

  1. Es stimmt offenkundig nicht, daß alle Deutschen Türkenkinder fressen, aber es stimmt offenbar doch, daß sich unter den Sätzen im erwähnten jüdischen Schrifttum amoralische Ausreißer befinden, die neugierig machen können.
  2. Etwas in eine heilige Schrift zu schreiben ist eine weniger schlimme Sache als Morde zu begehen.

Hier ein Tip für einen angemessenen Konter:
„Stimmt es, daß Katholiken glauben müssen, daß die Heilige Maria leiblich im Himmel ist, und daß man sie dort fotografieren könnte, hätte man denn ein genügend starkes Tele?“
„Stimmt es, daß die Katholiken das erst seit noch nicht mal einem Menschenalter glauben müssen?“

wir wissen beide zu gut daß das gar keine fragen sind,
höchstens rhetorische. die klingen in etwa so: „stimmt es
daß… alle deutschen neonazis sind und heimlich türkische
kinder umbringen und aufessen? ich habe sowas auf der homepage
www.hategermans.com gelesen. und der xyz hat das in seinem
buch uvw geschrieben!“ *lach* würdest DU auf so eine „frage“
antworten wollen?

Haßpropaganda gegen die Deutschen ist im vergangenen Jahrhundert mit so ungemein großem Erfolg eingesetzt worden und wird auch heute noch flächendeckend geglaubt, teilweise ist der Glaube an ihre Wahrheit quasi gesetzlich vorgeschrieben.
Darum würde ich dem, der das mit den Türkenkindern für möglich hält, erst einmal eine Unschuldsvermutung zugutehalten. Ich würde für die Frage, die per se schon einen Zweifel enthält, danken und sie natürlich geduldig beantworten.

Und noch etwas: Ich würde die homepage „www.hategermans.com“ nicht etwa bei „www.hadeutschlandil.de“ denuzieren wollen.

Gruß,

Wolfgang Berger

lehitraot.

Hallo Lego,

der dreifaltigkeit. oder aber absatz zwei, du beziehst dich
nicht auf dieses buch aus dem 17. jhd. sondern auf
vorstellungen die du bereits hast vom schulchan aruch und
talmud hast.

Ja sicher, es war nur der Titel dieses Buches, dessen Inhalt ich i.ü. nicht kenne, der mich auf die Idee brachte.

darf ich fragen, woher du diese deine angedeuteten
werteinterpretationen ueber den sch.aruch und den talmud
nimmst?

Nicht aus dem sch.aruch und dem Talmud selbst, daher auch mein primäres Fragen „stimmt das, daß das da geschrieben steht?“ Das wäre ja mit „Nein“ zureichend beantwortet, wenn „Nein“ denn zutreffend wäre.

Das, was Du „werteinterpretation“ nennst, bezieht sich, ich habe das schon etlichemale gesagt, auf die amoralischen Stellen, auch wenn es nur wenige sind.

kennen. genauso fragst du iris und elimelech, da sie ihre
religion sicher besser kennen, als ein herr antijudaist
eisenmenger aus dem 17. jhd.

Vollkommen richtig! Nur klappt das hier nicht so hundertprozentig, weil die eine bloß geifert und keift und der andere schweigt, seitdem der Vorwurf geäußert wurde, das „Judentum zu verteidigen“ sei unter seiner Würde.

und der stuermer ist hier sowieso nicht zitierfaehig, nur als
negativbeispiel. ich glaube, da haben wir konsens.

Ja, in gewisser Weise.

Gruß,

Wolfgang Berger

sorry Wolfgang

Vorgeworfem habe ich überhaupt nichts,

da muss ich Dich mit einem anderen Wolfgang Berger verwechselt haben :wink:

Da hat nämlich einer geschrieben:
„Zweitens gibt es auch bei den Christen reichlich Sekundärliteratur zur Bibel, populäre und klerikale. Und da stehen nirgends solche amoralischen Ausreißer drin.“

Und wenn jemand „amoralische Ausreißer“ anprangert, halte ich das für einen Vorwurf.

schon gar nicht Amoral
pauschal „den“ jüdischen Schriften.

na gut, nicht pauschal, aber doch immer wieder punktuell.
Und es entsteht jedesmal der Eindruck, als würdest Du das auch glauben ;-(

Gruss Harald

Hallo Harald,

Und wenn jemand „amoralische Ausreißer“ anprangert, halte ich
das für einen Vorwurf.

In „Ausreißer“ ist die Bedeutung enthalten, daß es sich um einzelne Elemente handelt, die stark vom Gesamtbild abweichen.

Die Frage nach der Existenz solcher Ausreißer kann kein Vorwurf sein; die Behauptung ihrer Existenz ist entweder Lüge oder Wahrheit. Die Bewertung dieser Ausreißer kann zum Vorwurf geraten, oder auch nicht - sie ist auf Informationen über die Handhabung und Bedeutung dieser Ausreißer angewiesen. Um solche Informationen habe ich gebeten.

Und es entsteht jedesmal der Eindruck, als würdest Du das auch
glauben ;-(

Wenn mir jemand wie z.B. Elimelech die Existenz eines solchen Ausreißers bestätigt, dann glaube ich das zunächst einmal.
Wenn dann auf die Frage, ob es stimme, daß das da geschrieben steht, eine Antwort nicht als „Nein, weil“ oder „Ja, aber“, sondern z.B. als „Auschwitz!“ daherkommt, dann denk ich mir mein Teil.

Gruß,

Wolfgang Berger

Gruß,

Wolfgang Berger

ruhig bleiben :wink:
hallo wolfgang,

Ja sicher, es war nur der Titel dieses Buches, dessen Inhalt
ich i.ü. nicht kenne, der mich auf die Idee brachte.

ja in ordnung, wie ich schon schrieb, tue buch autor und titel ab als spaetmittelalterliche christliche antijuedische hetze, nur weil juden gott nicht teilen und jesus nicht als messias auffassen und hier jener herr sicher sonst keine ahnung vom judentum hatte.

darf ich fragen, woher du diese deine angedeuteten
werteinterpretationen ueber den sch.aruch und den talmud
nimmst?

Nicht aus dem sch.aruch und dem Talmud selbst, daher auch mein
primäres Fragen „stimmt das, daß das da geschrieben steht?“
Das wäre ja mit „Nein“ zureichend beantwortet, wenn „Nein“
denn zutreffend wäre.

ok verstehe

Das, was Du „werteinterpretation“ nennst, bezieht sich, ich
habe das schon etlichemale gesagt, auf die amoralischen
Stellen, auch wenn es nur wenige sind.

ah das ist aber eine interpretationsmoeglichkeit von vielen und interpretieren koennen sie nur juden, kennst du eine stelle, die dir nicht gefaellt mit zitat und quelle.

kennen. genauso fragst du iris und elimelech, da sie ihre
religion sicher besser kennen, als ein herr antijudaist
eisenmenger aus dem 17. jhd.

Vollkommen richtig! Nur klappt das hier nicht so
hundertprozentig, weil die eine bloß geifert und keift und der
andere schweigt, seitdem der Vorwurf geäußert wurde, das
„Judentum zu verteidigen“ sei unter seiner Würde.

nein, mitnichten, zumindest sehe ich nicht den ansatz eines geiferns bei iris, und das ist meine subjektive meine, die ich fuer objektiv halte versus deine subjektive meinung, die du fuer objektiv haelst. genauso wenig wie iris ausschwitz ins gespraech brachte, geifert sie, ich versichere dir, dass ich es so sehe und ich sagen kann, iris ein wenig zu kennen. immerhin erkenne ich sie auf der strasse zum beispiel. sie ist vielleicht etwas genervt von sich hartnaeckig haltenden vorurteilen gegen das judentum und man muss sehen, dass deutschland 60 millionen christen hat, die alle gerne das judentum mehr oder weniger verstanden wissen wollen, aber nur 100 000 juden, davon viele russisch-sprachig und mitnichten am christentum interessiert. also der faktor betraegt 1:600 mathematisch und mit den anderen faktoren eingerechnet 1:10 0000. da kann man juden verstehen, die sich bei der bewaeltigung von antijuedischen klischees outnumbered fuehlen. und elimelech schweigt nicht, sondern er hatte einen juedischen feiertag am donnerstag und einen heute am freitag-samstag. den haelt er ein, und damit schreibt er 60 stunden pi mal daumen nicht.

ich hoffe du siehst den beiden das nach, den blick auf die emotionale dingsbumskeule hast du zuerst gehabt, iris nicht.

also immer locker bleiben :wink:,

oder neudeutsch immer kuehl bleiben.

beste gruesse, lego

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hallo wolfgang

bitte halte mich nicht für so naiv.

  1. Es stimmt offenkundig nicht, daß alle Deutschen
    Türkenkinder fressen, aber es stimmt offenbar doch, daß sich
    unter den Sätzen im erwähnten jüdischen Schrifttum amoralische
    Ausreißer befinden, die neugierig machen können.

auch das stimmt offenkundig nicht, außer man glaubt irgendwelchen braunen seiten. und wieso sollte das neugierig machen? was interessieren dich schriften einer fremden kultur, die gar nichts mit dir zu tun haben?

  1. Etwas in eine heilige Schrift zu schreiben ist eine weniger
    schlimme Sache als Morde zu begehen

es sind keine „heiligen schriften“ um die es geht, sondern essays/abhandlungen/meinungen/streits/lehren ÜBER heilige texte. der talmud ist in dialogform geschrieben. es werden dort auch standpunkte WIDERLEGT. du verwechselst jüdische schriften mit dem katechismus! diese kontroversiellen standpunkte dann als „aussagen des talmuds“ zu präsentieren ist nur dumme hetze, nicht wert, darauf eingegangen zu werden.

Hier ein Tip für einen angemessenen Konter:
„Stimmt es, daß Katholiken glauben müssen, daß die Heilige
Maria leiblich im Himmel ist, und daß man sie dort
fotografieren könnte, hätte man denn ein genügend starkes
Tele?“

ach quatsch. das ist doch kein denunzieren der kath. religion, sondern einfach lächerlicher blödsinn.

Und noch etwas: Ich würde die homepage „www.hategermans.com
nicht etwa bei „www.hadeutschlandil.de“ denuzieren wollen.

[_] du hast meine ironische analogie verstanden.

[X] du stellst dich dümmer als du bist.

grüße
lehitraot.

Hallo Lehitraot,

auch das stimmt offenkundig nicht, außer man glaubt

Dann eben so: mal stimmts, mal nicht.

irgendwelchen braunen seiten. und wieso sollte das neugierig

Das ist ideologisches Argumentieren.

machen? was interessieren dich schriften einer fremden kultur,
die gar nichts mit dir zu tun haben?

Weil diese Kultur bei aller Fremdheit geschichtsmächtig und weiterhin in der Bundesrepublik von großem Einfluß ist.

dort auch standpunkte WIDERLEGT. du verwechselst jüdische
schriften mit dem katechismus! diese kontroversiellen
standpunkte dann als „aussagen des talmuds“ zu präsentieren
ist nur dumme hetze, nicht wert, darauf eingegangen zu werden.

Wieso, das hatte doch zum Ergebnis Deine sehr relevante Aussage, daß alles angreifbare auch tätsächlich angegriffen und (z.B. im Sinne der Völkerverständigung) widerlegt wird.

ach quatsch. das ist doch kein denunzieren der kath. religion,
sondern einfach lächerlicher blödsinn.

Nein, das ist wirklich offizielles Glaubensdogma! Und ich gebe Dir ehrlich zu, daß ich mit der Frage, was das denn solle, so meine liebe Not hätte.

[_] du hast meine ironische analogie verstanden.

Bei weit auseinanderliegenden Standpunkten funktioniert Ironie oft schlecht.

Gruß,

Wolfgang Berger