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Hallo Filo,
vielen Dank, dass Du geantwortet hast.
Also, einmal ein Versuch, Deine Fragen zu beantworten: Es sind seine Kinder und jedes zweite WE bei ihm. So wie er das schildert, bekommen sie in der Früh eine Schüssel mit Süßigkeiten, und dann je nach Stimmung, Wetter etc. kommen sie noch einige Male (mal nur abends, mal auch zwischendurch öfters) an, und wollen etwas Süßes. Sie kommen an sich selber dran an die Sachen, er meint aber, dass sie sich nicht selbst bedienen.
Als er mir das erzählte,haben bei mir halt alle Alarmglocken geklingelt, eigentlich wegen der Schüssel in der Früh (Kekse, Smarties, Schokoriegel etc.). Diese Schüssel hat sich wohl so entwickelt, dass er meist sehr lang aufbleibt udn dann in der Früh niht mit ihnen aufsteht. So weit kein Problem, nur die beiden ( 7 und 9 übrigens, bevor ich’s vergesse) haben dann natürlich Hunger. Früher gab’s anscheinend Zwieback und Milch, irgendwann hat er (!) dann gemeint, Süßigkeiten wären „lustiger“, und jetzt haben sie sich natürlich dran gewöhnt.
Dass die einfachste Lösung wäre, er stünde mit ihnen auf (bzw. wenigstens nur kurz nachher) und sie frühstücken dann gemeinsam, habe ich ihm schon vorgeschlagen, und er denkt zumindest drüber nach, und wird das demnächst auch tun. Nur immer wird er das sicher nicht machen, dazu arbeitet er zuviel nachts. Aber was wäre dann eine Alternative für die Schüsseln der Kids?
Das andere, was ich bedenklich finde, ist die Menge Limo, die die beiden, der Junge v.a., verdrücken. Auch wenn das teilweise wohl Fruchttiger (also mit Süßstoffen statt mit Zucker) ist, gesund kann das doch nicht sein…? Problem hier wieder, dass sie sich bei den Getränken wohl doch selbst bedienen - es müssten also Alternativen her, die fix und fertig im Kühlschrank stehen und nicht von ihnen gemixt werden müssen. Wie ist das denn mit gespritztem Apfelsaft, den es (in Ö jedenfalls) so schon zu kaufen gibt? Ist das tatsächlich unbedenklicher als all die künstlichen Säfte im kindertauglichen Look?
Ich hoffe, diese Infos helfen weiter - ich habe das Gefühl, er möchte wirklich was ändern, aber weiß nicht recht wie (und ich habe keine Erfahrung im Umgang mit Kindern, kann ihm nur mit WWW helfen…).
Eine Bitte noch: Da er sich hier nicht selbst verteidigen kann (er hat keinen Internetzugang daheim, deswegen der Umweg über mich), und ich auch nicht über alles so genau Bescheid weiß, würde ich bitten, ihn leben zu lassen 
Es geht natürlich nicht darum, den Kindern sämtliche Süßigkeiten plötzlich zu verbieten. Es geht um eine sinnvolle Einschränkung von Dingen, die einfach nicht nötig sind. Natürlich ist es blöd, dass die Kids nun ausbaden werden, was ihr Vater zum Teil aus Bequemlichkeit hat einreißen lassen. Aber ich denke, mit etwas fachkundiger Hilfe lässt sich „Schadensbegrenzung“ betreiben 
Filo, vielen Dank Dir für Deine Mühe, und hoffentlich melden sich auch noch ein paar andere zu Wort…
Einen schönen Sonntag wünscht euch allen
Elisabeth