Tempolimit und Telefon

wir sehen uns…
…bzw. die reste derer, die eine straße nicht mit „krieg“ oder
einer eigenartigen vorstellung von sozialdarwinismus
gleichsetzen wollen.
eventuell konntest du mal darüber nachdenken (aber nicht beim
fahren, bitte), daß es außerhalb deiner körperprothese namens
auto auch noch eine welt gibt mitsamt lebewesen, die verletzbar
sein könnten.

in der ruhe liegt die kraft. und in geschlossenen ortschaften
fährt man lieber langsamer, als es erlaubt ist, weil dort
normalerweise menschen leben, egal, wie dusselig sie sind.

was den von dir ständig bemühten „sozialneid“ betrifft:
sich in einem von der aussenwelt hermetisch abgeschlossenen,
klimatisierten und kommunikationstechnisch auf der höhe der zeit
befindlichen und insassengeschützen panzer fortzubewegen, ist ja
ganz bequem, aber als lebensinhalt etwas dürftig, oder?
worauf sollte da ein neid basieren? kaufen kann sich jeder
alles, nur denken muß man schon selber.
und da wirds anscheinend schwierig.

konzentrierten bleifuß wünscht
frank

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Na prima!
Hi!

Das iust doch alles nicht ernst gemeint oder?

Wer braucht das?
Ich fahre auch ab und an 190-200 mit einer Hand am Lenkrad.
Immer eine Frage des Fahrverhaltens des Autos.
Eine alte S-Klasse (W140) konnte man bei einem Reifenplatzer
mit einer Hand fangen.

Wenn Dir ein Hinterrad platzt, fängst Du es garantiert nicht ab (allerdings ist fraglich, ob man das bei der Geschwindigkeit mit zwei Händen schafft…)

Was machst Du eigentlich dann auf der Bahn, wenn irgendein Idiot so 15 Meter vor Dir mit Tempo 90 auf die linke Spur wechselt, und Dir ein Bremsen nicht mehr hilft - sprich: Du musst ausweichen?!

Ich habe ca. 6 Jahre und 400.000 km lang unfallfrei im Auto
mit dem Handy telefoniert, was das Zeug hält. Bis vor einem
Jahr habe ich dabei sogar noch geraucht.

Schön für Dich!

Alles eine Frage der Übung.

Glück gehabt!

Sollte ich aber auf dem Nachhauseweg kurz zum Handy greifen
und sagen „Hallo, bin gerade weggefahren, kommen in 30
Minuten“, ein Satz der mich nicht geistig überfordert und die
Nummer ist in der Kurzwahl, dann spende ich 60 DM falls mich
die Polizei sieht.

Ich rede hier nicht von Minitelefonaten!

Klar. Warum denn nicht gleich 200% mehr? Und einen Finger
abhacken…

Die Sache mit dem Finge wäre doch mal ne Idee…

Mit einer 20 DM-Freisprechanlage verstehst Du ab 60 Km/h
nichts mehr. Ich nutze mittlerweile ein sehr modernes,
ausgereiftes System und muß ab 200 den Hörer auch in die Hand
nehmen, da man nichts mehr versteht.

Was spricht dagegen, bei Tempo 200 GAR nicht zu telefonieren?

Absolut zurecht! Landstraßen sind in der Regel einspurig je
Fahrtrichtung (sind sie mehrspurig entfält die 100
km/h-Grenze).
Also sind sie schlicht nicht ausgebaut für diese
Geschwindigkeiten!

Das ist eine rein subjektive Einschätzung Deinerseits.
Der u.g. Fofi-Pilot ist mit 100 gut dabei.
Helmut oder auch ich allerdings fahren (sicherlich) viel und
mit ordentlichen Autos. Wo ist da das Problem bei 160 auf der
Landstraße?
Der Verschleiß und der Benzinverbrauch steigen an, aber das
ist wohl mein Problem.

Die Tatsache, dass die Straße nur einspurig ist, macht sie zur nicht ausgebauten Straße!

Nein, aber den Bürgern etwas mehr Eigenverantwortung
zugestehen wäre vielleicht nicht schlecht.
Und dabei denke ich nur an variable
Geschweindigkeitsbegrenzungen für Tag und Nacht. Ein völliges
Aufheben derselben geht natürlich nicht. Dafür sind 90% der
Fahrer zu dämlich.

Mit den 90 % stimme ich voll überein (aber: Gleiches Recht für alle!), und die Sache mit der variablen Begrenzung ist sicherlich eine sinnvolle Sache (ich fahre nachts um 3 auch nicht mit 30 an nem Kindergarten vorbei!).

Übrigens: Bei uns gibt es einen Versuch, die Limits an diversen Schulen mit einem Schild „von 6-18 Uhr“ zu versehen. Schaun mer mal…

Mich würde interessieren - wer gefährdet sich und die Umwelt
mehr ? Und warum lassen wir Bürger uns immer so pauschal von
irgendwelchen Politikern über einen Kamm scheren ? Was denkt
sich eigentlich ein Richter bei so einem Urteil ?

Ich persönlich hatte, auch zu Studentenzeiten, immer technisch
einwandfreie Autos.
Und da waren Schlitten wie ein alter Bully ohne Heizung dabei.
Wir sollten den TÜV im Jahreszyklus prüfen lassen und Airbags,
ABS und ESP als obligatorisch für Neuzulassungen einführen,
anstatt in Greding auf einer 3-spurigen Autobahn 100
Km/h-Schilder aufzustellen.

Nur mal eine Frage: Welche Sicherheit für andere Verkehrsteilnehmer bringen ABS, ESP (na gut - das vielleicht), Airbags ???

Ich finde, man sollte TÜV - Untersuchungen von der km-Leistung abhängig machen. Wer sich einen Neuwagen zulegt und 5000 km im Jahre fährt wird sich ein wenig verar***t fühlen, wenn er alle 10000 km zum TÜV soll, während andere im Jahr 100000 km fahren…

Die Sachem mit den Tempo 100 Limits auf 3-Spur-Autobahnen versteh ich auch nicht!

Gott sind die toll da.
Mal in Montana gewesen?
Dort gibt es seit kurzem kein Speed-Limit mehr und da kein
Mensch dort an höhere Geschwindigkeiten als 90 gewöhnt ist,
passieren dort die schlimmsten Unfälle.
Das kommt davon, wenn man Leute jahrelang entmündigt und sie
dann wieder „frei lässt“.
Außerdem leben 1/3 aller deutschen Arbeitnehmer mittelbar oder
unmittelbar von der Kfz-Industrie.
Und hier stellt man nunmal ordentliche und oft schnelle Autos
her, die die Leute dann auch fahren dürfen sollen!

Ich finde die Strafen in den Staaten auch nicht toll - wollte nur mal anmerken, wie gut wir es eigentlich hier noch haben!

Aber man muß staatliche Regeln ab und an auch hinterfragen,
denn der willfährige Wohnblock-Kommunist, zu dem Trittin mich
machen möchte, werde ich sicherlich nicht werden.

Über Trittin äußer ich mich nicht - ich denke aber, da sind wir gleicher Meinung!
Hinterfragen ist ja auch völlig ok - ab und zu bringt es sogar was! Bei uns im Kreis sind in den letzte Jahren einige 70 km/h Limits auf Landstraßen gestrichen worden, weil sie offensichtlich unnütz waren!

und bei normalen Linienbussen?

Mit 60 vorbei. Wozu gibt es die Haltebuchten?

Die Buchten (die es nicht überall gibt) sind für den Verkehrsfluss - damit Du nicht stehen bleiben musst, sonder vorbeituckern kannst.
Wenn Die dann mal ein Schulkind (nicht alle fahren mit Schulbussen) vor Dein Auto rennt, hoffe ich nur, dass die Polizei zufällig genau dort steht!

Ich fahre da 70. Aber aufmerksam, mit einem technisch perfekt
gepflegten und topmodernen Wagen und ich sehe ab und an auch
mal auf die Uhr.
Bei Schulschluß etwas langsamer, nachts etwas schneller.
Und schon hagelt es Strafen, da ein mündiger, mitdenkender
Bürger hier nicht mehr gefragt ist.

Das hat nichts mehr mit Mündigkeit zu tun! Rücksichtslosigkeit trifft die Sache schon eher! Kinder gibt es nicht nur bei Schulschluss!

Echt?
Finde ich gut, denn da für mich alles unterhalb von 160 Km/h
auf der linken Autobahnspur vollkommen indiskutabel ist,
benutze ich doch ab und an mal die Lichthupe.

Solange Du nicht zu dicht auffährst (und kein Tempolimit gilt), und Du nicht den Dauerblinker machst, ist das in Ordnung.

Ich wäre froh, wenn ich auf meinem täglichen Arbeitsweg wenigstens 130 auf der linken pur fahren könnte - aber da gibt es dann die LKW-Schneckenrennen und die dadurch häufigen Überholmanöver mit 120, oder so.

Das gilt natürlich nicht für Leute, deren Fahrzeug nicht
schneller fahren kann, als die anliegende Geschwindigkeit.

Mich hat neulich jemand auf der Bahn (linke Spur - 130) angeblicnkt, weil ich (und die 200 vor mir fahrenden Fahrzeuge) sich einfach nicht in Luft auflösen wollte.

Als ich dann nach dem Engpass auf 180 beschleunigte, blieb er mit 140 (schätze ich mal) auf der linken Spur…

Wie gesagt: ein mündiger, selbständiger Mensch hinterfragt
Regeln auch ab und an.
Viele dieser Regeln könnten nämlich überflüssig sein…

Hinterfragen ist ok! Auch finde ich EINIGE dieser Regeln idiotisch! Aber deshalb heiße ich nicht Dirty Guido und kann machen, was ich will. Wenn sich nämlich jemand an diese Regeln hält, ist es durchaus möglich, dass ich ihn gefährde.

So was passiert. Gut, daß niemand zu Schden gekommen ist.
Mit einem Telefonverbot im Auto wirst Du solche Situationen
allerdings nicht verhindern können?

Wenn jemand bei der Ausfahrt aus einem Parkhaus aber rollend mit dem Wählen beschäftigt ist, lenkt es ihn garantiert zu sehr ab (von Kurzwahl spreche ich nicht).

P.S.: wie kann es passieren, daß ein Auto fast in einen
Kinderwagen fährt?

Parkhausausfahrt über Fußweg auf die Straße (verkehrsberuhigter Bereich) mit Zebrastreifen. Keine Ahnung, wie das pasieren kann!

Ich kriege immer zuviel, wenn ich mit Handy telefonierende
Mamis völlig dupelig einen Kinderwagen vor sich her zwischen
zwei parkenden Autos auf die Straße schieben sehe. Der Wagen
steht schon halb auf der Straße, da kommt dann Mutti auch mal
zum Vorschein und sieht mal nach, ob auf einer 4-spurigen
Hauptverkehrsstraße nicht doch vielleich ein Auto angefahren
kommt…

Als Kinderwagenschiebender Papi kann ich Dir sagen, dass ich, wenn überhaupt, nur mit Headset telefoniere, wenn ich mit dem Zwerg unterwegs bin - er verlangt viel zu viel Aufmerksamkeit!

Mitdenken hilft manchmal…

Yep!

Gruß
Guido

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Huhu!

Das spricht doch nur dafür, die Geschwindigkeitsbegrenzung
wieder einzuführen.

Nur zu meiner Meinung: Ich bin GEGEN ein generelles Tempolimit! Die meisten Unfälle entstehen auf Strecken MIT Limit (wir haben ja auch nur knapp 7 % des Straßennetzes ohne ein solches!

Nur: Würde man sich annähernd an die Limits halten, gäbe es vermutlich weniger Crashs!

Gruß
Guido, der merkt, dass er nicht so ganz alleine mit seinen Ansichten ist

Hi nochmal!

…wird gebremst.
Wie ich bereits sagte, ist der Bremsweg bei einem wachen
Fahrer mit einem technisch aktuellen Auto bei 130 kürzer, als
der Bremsweg bei einem alten Auto mit einem durchschnittlich
fitten Fahrer bei 100.
Ich wehre mich hier nicht gegen Fahren mit Hiern, sondern
gegen unreflektierte Obrigkeitshörigkeit.

Ich weiß, dass das jetzt furchtbar theoretisch ist. Aber: Wie lang wäre Dein Bremsweg (vom Reaktionsweg rede ich erst gar nicht) bei Tempo 100???

Ich fahre da 70. Aber aufmerksam, mit einem technisch perfekt
gepflegten und topmodernen Wagen und ich sehe ab und an auch
mal auf die Uhr.

Das war Ironie.
Natürlich passe ich bei Bussen und Trams auf.

Ach so - hättest Du ja auch mal anmerken können! Ich hielt Dich schon für ein Riesen******!

Gruß
Guido

Ach wäre das schön!
Hi!

Wer links die überholspur blockiert wird überigens von der
Polizei genauso rausgezogen. Nötigung und behinderung der
anderen Verkehrsteilnehmer.

Die Regel ist ein Verwarnungsgeld von 40 DM! Zumindest ist das auf unserem Ruhrschleichweg der Fall (da gibt es allerdings auch ein Limit!)

Gruß
Guido

Hallo Toralf!

Beide Hände am Lenkrad ist ja schön, hilft sicher weiter, aber
das Hauptproblem ist, und das werden auch
Freisprecheinrichtungen nicht ändern, dass beim Telefonieren
(zumindest bei ernsten Themen) oder beim erwähnten Hören einer
Sprachschulungskassette der Fahrer geistig abgelenkt wird. Ist
wissenschaftlich nachgewiesen, dass dann nur noch etwa 30% der
Aufmerksamkeit dem Verkehr gelten. Da helfen dann auch keine
zwei Hände mehr…

OK - da hast Du sicherlich recht, ABER: Dann dürften auch keine Beifahrer (zumindest keine, die nicht stumm sind) mitfahren. Denn auch diese lenken ab, wenn sie ernste Themen ansprechen!

Stimme ich Dir zu, nur muß gewährleistet werden, das diese
Regeln ordentlich angewendet werden und nicht jeder Politiker
sein eigenes Tempolimit aufbauen darf, wo es ihm gefällt. Es
wurden in letzter Zeit sehr viele Überprüfungen durchgeführt,
nachdem sich Leute über Limits an einigen Stellen beschwert
haben… und siehe da, die Limits wurden als ungerechtfertigt
wieder entfernt. Das sind dich die Probleme, wenn
ungerechtfertigt etwas limitiert wird, halten sich Leute nicht
daran und das führt dazu, dass auch in wirklich kritischen
Gegenden, wo das Limit einen Sinn macht, einfach drauf los
gefahren wird…

Auch bei uns wurden einige Schilder in letzter Zeit entfernt. Aber das spricht doch eigentlich nur dafür, dass auch Politiker zum Denken und dadurch veranlasstes Handeln fähig sind. Fehler (auch in der Verkehrsplanung) werden halt gemacht - es ist doch erfreulich, dass diese dann auch korrigiert werden! Nur kann ich diese Fehler garantiert nicht beheben, indem ich n´mich einen Dreck um diese Regeln schere (vielleicht sind sie ja doch irgendwie berechtigt)…

Abgesehen davon, dass ich Deine Reaktion verstehen kann, ich
möchte auch kein Auto im Kinderwagen geparkt wissen, kann Dich
eine solche Reaktion schnell vor den Kadi bringen wegen
Sachbeschädigung. Denn wenn ein anderer einen Fehler macht,
berechtigt es noch lange keinen anderen Selbstjustiz zu
begehen (sagt man in diesem Falle begehen?). Deswegen wäre in
einem solchen Falle anzeigen die einzige Chance, denn selbst
ein ausgestreckter Zeigefinger oder ähnliche
Sympatiebekundungen können zu Deinem Nachteil enden… so von
wegen Beleidigung.

Ich bin mir bewusst, dass ich etwas überreagiert habe! Allerdings ist mit Sachbeschädigung nicht viel, da keine Beschädigung vorliegt! Eine flache Hand macht zwar Lärm, aber nichts kaputt.

Was ich ihm zugebrüllt habe, hält sich auch in Grenzen, da ich meinen Sohn dabei hatte und ihm nicht als schlechtes Vorbield dienen wollte!
Aber ein ausgestreckter Zeigefinger??? Ich weiß zwar, dass man nicht mit nackten Fingern auf angezogene Leute zeigt, aber Beleidigung???

Gruß
Guido

Hallo Guido,

Das iust doch alles nicht ernst gemeint oder?

teils, teils.
Manche Leute hier machen mir einfach unheimlich Freude.

Wer braucht das?
Ich fahre auch ab und an 190-200 mit einer Hand am Lenkrad.
Immer eine Frage des Fahrverhaltens des Autos.
Eine alte S-Klasse (W140) konnte man bei einem Reifenplatzer
mit einer Hand fangen.

Wenn Dir ein Hinterrad platzt, fängst Du es garantiert nicht
ab (allerdings ist fraglich, ob man das bei der
Geschwindigkeit mit zwei Händen schafft…)

Es war das Vorderrad links.

Was machst Du eigentlich dann auf der Bahn, wenn irgendein
Idiot so 15 Meter vor Dir mit Tempo 90 auf die linke Spur
wechselt, und Dir ein Bremsen nicht mehr hilft - sprich: Du
musst ausweichen?!

Aufblenden und rechts überholen.
Geht das nicht, aufblenden und bremsen.
Geht das nicht, aufblenden und auf dem Standstreifen vorbei.
Gibt es keinen, bremsen und möglichst gerade auftreffen.

Ich habe ca. 6 Jahre und 400.000 km lang unfallfrei im Auto
mit dem Handy telefoniert, was das Zeug hält. Bis vor einem
Jahr habe ich dabei sogar noch geraucht.

Schön für Dich!

Nein, rauchen ist ungesund.

Alles eine Frage der Übung.

Glück gehabt!

Nein, fleißig geübt.

Sollte ich aber auf dem Nachhauseweg kurz zum Handy greifen
und sagen „Hallo, bin gerade weggefahren, kommen in 30
Minuten“, ein Satz der mich nicht geistig überfordert und die
Nummer ist in der Kurzwahl, dann spende ich 60 DM falls mich
die Polizei sieht.

Ich rede hier nicht von Minitelefonaten!

Dann solltest Du das sagen.

Klar. Warum denn nicht gleich 200% mehr? Und einen Finger
abhacken…

Die Sache mit dem Finge wäre doch mal ne Idee…

Tja, für die richtige Sache (zumindest nach der Ansicht der vermeintlichen Mehrheit) sind eben auch gewisse Methoden erlaubt, nicht wahr?

Mit einer 20 DM-Freisprechanlage verstehst Du ab 60 Km/h
nichts mehr. Ich nutze mittlerweile ein sehr modernes,
ausgereiftes System und muß ab 200 den Hörer auch in die Hand
nehmen, da man nichts mehr versteht.

Was spricht dagegen, bei Tempo 200 GAR nicht zu telefonieren?

Der berufliche Alltag.
Warum sollte ich mir vorschreiben lassen wie ich zu arbeiten habe, wenn der Erfolg meine Methoden rechtfertigt?

Absolut zurecht! Landstraßen sind in der Regel einspurig je
Fahrtrichtung (sind sie mehrspurig entfält die 100
km/h-Grenze).
Also sind sie schlicht nicht ausgebaut für diese
Geschwindigkeiten!

Das ist eine rein subjektive Einschätzung Deinerseits.
Der u.g. Fofi-Pilot ist mit 100 gut dabei.
Helmut oder auch ich allerdings fahren (sicherlich) viel und
mit ordentlichen Autos. Wo ist da das Problem bei 160 auf der
Landstraße?
Der Verschleiß und der Benzinverbrauch steigen an, aber das
ist wohl mein Problem.

Die Tatsache, dass die Straße nur einspurig ist, macht sie zur
nicht ausgebauten Straße!

Ja und?

Nein, aber den Bürgern etwas mehr Eigenverantwortung
zugestehen wäre vielleicht nicht schlecht.
Und dabei denke ich nur an variable
Geschweindigkeitsbegrenzungen für Tag und Nacht. Ein völliges
Aufheben derselben geht natürlich nicht. Dafür sind 90% der
Fahrer zu dämlich.

Mit den 90 % stimme ich voll überein (aber: Gleiches Recht für
alle!), und die Sache mit der variablen Begrenzung ist
sicherlich eine sinnvolle Sache (ich fahre nachts um 3 auch
nicht mit 30 an nem Kindergarten vorbei!).

Na also.

Übrigens: Bei uns gibt es einen Versuch, die Limits an
diversen Schulen mit einem Schild „von 6-18 Uhr“ zu versehen.
Schaun mer mal…

In manchen Straßen bei mir zu Hause wurde das bereits getan und die Akzeptanz scheint vorhanden zu sein.

Mich würde interessieren - wer gefährdet sich und die Umwelt
mehr ? Und warum lassen wir Bürger uns immer so pauschal von
irgendwelchen Politikern über einen Kamm scheren ? Was denkt
sich eigentlich ein Richter bei so einem Urteil ?

Ich persönlich hatte, auch zu Studentenzeiten, immer technisch
einwandfreie Autos.
Und da waren Schlitten wie ein alter Bully ohne Heizung dabei.
Wir sollten den TÜV im Jahreszyklus prüfen lassen und Airbags,
ABS und ESP als obligatorisch für Neuzulassungen einführen,
anstatt in Greding auf einer 3-spurigen Autobahn 100
Km/h-Schilder aufzustellen.

Nur mal eine Frage: Welche Sicherheit für andere
Verkehrsteilnehmer bringen ABS, ESP (na gut - das vielleicht),
Airbags ???

Diese Frage meinst Du nicht ernst, oder?

Ich finde, man sollte TÜV - Untersuchungen von der km-Leistung
abhängig machen. Wer sich einen Neuwagen zulegt und 5000 km im
Jahre fährt wird sich ein wenig verar***t fühlen, wenn er alle
10000 km zum TÜV soll, während andere im Jahr 100000 km
fahren…

Es geht nicht nur um die Fahrleistung.
Lange Standzeiten können z.B. zu einem Bremsendefekt führen.
Die TÜV Statistik weist ca. 1/4 aller geprüften Autos als mit Mängeln behaftet aus, falls ich das noch richtig im Kopf habe. Das ist m.E. Handlungsbedarf genug.

Die Sachem mit den Tempo 100 Limits auf 3-Spur-Autobahnen
versteh ich auch nicht!

Gott sind die toll da.
Mal in Montana gewesen?
Dort gibt es seit kurzem kein Speed-Limit mehr und da kein
Mensch dort an höhere Geschwindigkeiten als 90 gewöhnt ist,
passieren dort die schlimmsten Unfälle.
Das kommt davon, wenn man Leute jahrelang entmündigt und sie
dann wieder „frei lässt“.
Außerdem leben 1/3 aller deutschen Arbeitnehmer mittelbar oder
unmittelbar von der Kfz-Industrie.
Und hier stellt man nunmal ordentliche und oft schnelle Autos
her, die die Leute dann auch fahren dürfen sollen!

Ich finde die Strafen in den Staaten auch nicht toll - wollte
nur mal anmerken, wie gut wir es eigentlich hier noch haben!

Und man sollte sich darum bemühen, daß diese Situation nicht von grünen Ideologen durch sinnlose Tempolimits und sonstige Gängeleien ausgehölt wird.

Aber man muß staatliche Regeln ab und an auch hinterfragen,
denn der willfährige Wohnblock-Kommunist, zu dem Trittin mich
machen möchte, werde ich sicherlich nicht werden.

Über Trittin äußer ich mich nicht - ich denke aber, da sind
wir gleicher Meinung!
Hinterfragen ist ja auch völlig ok - ab und zu bringt es sogar
was! Bei uns im Kreis sind in den letzte Jahren einige 70 km/h
Limits auf Landstraßen gestrichen worden, weil sie
offensichtlich unnütz waren!

Na also.

und bei normalen Linienbussen?

Mit 60 vorbei. Wozu gibt es die Haltebuchten?

Die Buchten (die es nicht überall gibt) sind für den
Verkehrsfluss - damit Du nicht stehen bleiben musst, sonder
vorbeituckern kannst.

Leider werden sie zusehends zurückgebaut.
Die grüne Pest im Verkehrswesen ist leider mittlerweile allgegenwärtig.

Wenn Die dann mal ein Schulkind (nicht alle fahren mit
Schulbussen) vor Dein Auto rennt, hoffe ich nur, dass die
Polizei zufällig genau dort steht!

s.u.:

Ich fahre da 70. Aber aufmerksam, mit einem technisch perfekt
gepflegten und topmodernen Wagen und ich sehe ab und an auch
mal auf die Uhr.
Bei Schulschluß etwas langsamer, nachts etwas schneller.
Und schon hagelt es Strafen, da ein mündiger, mitdenkender
Bürger hier nicht mehr gefragt ist.

Das hat nichts mehr mit Mündigkeit zu tun! Rücksichtslosigkeit
trifft die Sache schon eher! Kinder gibt es nicht nur bei
Schulschluss!

Klar.
Und in Wohngebieten fahre ich vorsichtig.
Nur auf einer 4-spurigen Hauptverkehrsstraße dann eben doch etwas zügiger.

Echt?
Finde ich gut, denn da für mich alles unterhalb von 160 Km/h
auf der linken Autobahnspur vollkommen indiskutabel ist,
benutze ich doch ab und an mal die Lichthupe.

Solange Du nicht zu dicht auffährst (und kein Tempolimit
gilt), und Du nicht den Dauerblinker machst, ist das in
Ordnung.

Denke ich auch.

Ich wäre froh, wenn ich auf meinem täglichen Arbeitsweg
wenigstens 130 auf der linken pur fahren könnte - aber da gibt
es dann die LKW-Schneckenrennen und die dadurch häufigen
Überholmanöver mit 120, oder so.

Es kann nur eine Lösung geben: LKW-Überholverbot auf 2-spurigen Strecken.

Das gilt natürlich nicht für Leute, deren Fahrzeug nicht
schneller fahren kann, als die anliegende Geschwindigkeit.

Mich hat neulich jemand auf der Bahn (linke Spur - 130)
angeblicnkt, weil ich (und die 200 vor mir fahrenden
Fahrzeuge) sich einfach nicht in Luft auflösen wollte.

Das ist dumm.
So etwas mache ich persönlich nicht, denn ich versuche, wie bereits erwähnt, einigermaßen clever zu fahren.

Als ich dann nach dem Engpass auf 180 beschleunigte, blieb er
mit 140 (schätze ich mal) auf der linken Spur…

s.o.

Wie gesagt: ein mündiger, selbständiger Mensch hinterfragt
Regeln auch ab und an.
Viele dieser Regeln könnten nämlich überflüssig sein…

Hinterfragen ist ok! Auch finde ich EINIGE dieser Regeln
idiotisch! Aber deshalb heiße ich nicht Dirty Guido und kann
machen, was ich will. Wenn sich nämlich jemand an diese Regeln
hält, ist es durchaus möglich, dass ich ihn gefährde.

Ich versuche, niemanden über das unvermeidliche Betriebsrisiko hinaus zu gefährden.

So was passiert. Gut, daß niemand zu Schden gekommen ist.
Mit einem Telefonverbot im Auto wirst Du solche Situationen
allerdings nicht verhindern können?

Wenn jemand bei der Ausfahrt aus einem Parkhaus aber rollend
mit dem Wählen beschäftigt ist, lenkt es ihn garantiert zu
sehr ab (von Kurzwahl spreche ich nicht).

Diese Pauschalaussagen stören mich.
Warum soll ich denn nciht telefonieren dürfen, wenn es mich nicht stört.
Schließlich darf ich im Auto ja auch essen und trinken.

P.S.: wie kann es passieren, daß ein Auto fast in einen
Kinderwagen fährt?

Parkhausausfahrt über Fußweg auf die Straße
(verkehrsberuhigter Bereich) mit Zebrastreifen. Keine Ahnung,
wie das pasieren kann!

Ich kriege immer zuviel, wenn ich mit Handy telefonierende
Mamis völlig dupelig einen Kinderwagen vor sich her zwischen
zwei parkenden Autos auf die Straße schieben sehe. Der Wagen
steht schon halb auf der Straße, da kommt dann Mutti auch mal
zum Vorschein und sieht mal nach, ob auf einer 4-spurigen
Hauptverkehrsstraße nicht doch vielleich ein Auto angefahren
kommt…

Als Kinderwagenschiebender Papi kann ich Dir sagen, dass ich,
wenn überhaupt, nur mit Headset telefoniere, wenn ich mit dem
Zwerg unterwegs bin - er verlangt viel zu viel Aufmerksamkeit!

Fein. Trage die gute Kunde weiter!

Grüße,

Mathias

Nochmal ich!
Hallo nochmal!

Ich habe mir gerade all Deine Postings hier in diesem Thread durchgelesen, und eine Frage stellt sich mir als begeisterter, lizensierter Motorsportler noch!

Da Du eine solch unglaubliche Kontrolle über Dein Fahrzeug hast, solltest Du Dich mal im Motorsport versuchen! Bei Deinen Fähigkeiten sollte es kein Problem sein, innerhalb eines Jahres eine F1-Lizenz zu bekommen und Schumi, Hakkinen und Konsorten in Grund und Boden zu fahren! Dafür bekommst Du dann sogar noch richtig viel Asche!

Allerdings müsstest Du dann Dein alltägliches Fahrverhalten ändern, da die Lizenz sonst weg ist - vielleicht doch keine so gute Idee…

Gruß
Guido

Hi nochmal!

…wird gebremst.
Wie ich bereits sagte, ist der Bremsweg bei einem wachen
Fahrer mit einem technisch aktuellen Auto bei 130 kürzer, als
der Bremsweg bei einem alten Auto mit einem durchschnittlich
fitten Fahrer bei 100.
Ich wehre mich hier nicht gegen Fahren mit Hiern, sondern
gegen unreflektierte Obrigkeitshörigkeit.

Ich weiß, dass das jetzt furchtbar theoretisch ist. Aber: Wie
lang wäre Dein Bremsweg (vom Reaktionsweg rede ich erst gar
nicht) bei Tempo 100???

ca. 40-60 Meter

Ich fahre da 70. Aber aufmerksam, mit einem technisch perfekt
gepflegten und topmodernen Wagen und ich sehe ab und an auch
mal auf die Uhr.

Das war Ironie.
Natürlich passe ich bei Bussen und Trams auf.

Ach so - hättest Du ja auch mal anmerken können! Ich hielt
Dich schon für ein Riesen******!

Nein, das bin ich nicht.
Nur ein kleiner, unwichtiger Mensch im PKW, der beim Fahren auch ab und an nachdenkt.

Grüße,

Mathias

Hi!

Nur zur Info, bevor man mich hier in die Breitreifen-Ecke stellt: ich habe kein eigenes Auto. Nur ein altes Motorrad.
Ich nutze einen Firmenwagen, gebe also im Jahr ca. DM 2.000-3.000 an Steuern für das Autofahren aus. Sonst nichts.
Ich wähle bei meinem Wagen noch nicht einmal die Farbe selbst.
Mit Statussymbol hat das für mich also nicht viel zu tun.

Gruß,

Mathias

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Moin Guido

OK - da hast Du sicherlich recht, ABER: Dann dürften auch
keine Beifahrer (zumindest keine, die nicht stumm sind)
mitfahren. Denn auch diese lenken ab, wenn sie ernste Themen
ansprechen!

Klar lankt auch das ab, ist eben nur schwierig all diese Sachen zu „lenken“, man kann am Ende nicht alles reglementieren, soll man auch nicht, nur Ablenkung und damit Unaufmerksamkeit sind nicht ohne Grund Hauptursachen für Unfälle oder Beinaheunfälle. Oft reagieren auch andere, wenn mal wieder einer was wichtigeres als Autofahren am Steuer zu tun hat… ich habe erst diese Woche mal wieder durch eine Vollbremsung und Ausweichen auf den Grünstreifen eine Kollision mit einem netten BMW (keine Wertung) Fahrer vermieden, der meinte, er müsse in einer Hand seinern Telefonhörer halten und mit der anderen auch noch Gesten beim Reden machen… leider können auch moderne BMWs noch immer nicht alleine entscheiden, ob sie in einer Kurve sind oder nicht…
Manchmal sind alte Jeeps mit beiden Händen am Lenkrad eben doch besser als ein mit Hightech vollgestopfter Wagen mit einem geistig nicht anwesenden Fahrer…

Auch bei uns wurden einige Schilder in letzter Zeit entfernt.
Aber das spricht doch eigentlich nur dafür, dass auch
Politiker zum Denken und dadurch veranlasstes Handeln fähig
sind. Fehler (auch in der Verkehrsplanung) werden halt gemacht

  • es ist doch erfreulich, dass diese dann auch korrigiert
    werden! Nur kann ich diese Fehler garantiert nicht beheben,
    indem ich n´mich einen Dreck um diese Regeln schere
    (vielleicht sind sie ja doch irgendwie berechtigt)…

Mein Reden, viele Schilder sind zu Unrecht aufgestellt wurden (hatten wir vielleicht zuviel Geld in der Kasse) und werden jetzt (für unser Steuergeld) überprüft… wir haben erst bezahlt fürs Aufstellen, jetzt zahlen wir fürs Abbauen? Naja, ok, wenigstens wird überprüft… sicher ist einfach ignorieren nicht der Stein der Weisen, aber nachfragen, warum und weshalb einige Schilder da stehen, wo sie stehen ist sicher in Ordnung…

Ich bin mir bewusst, dass ich etwas überreagiert habe!
Allerdings ist mit Sachbeschädigung nicht viel, da keine
Beschädigung vorliegt! Eine flache Hand macht zwar Lärm, aber
nichts kaputt.

Naja, kommt drauf an, kann auch eine Beule verursachen, jenachdem, an welche Stelle man wie stark draufhaut. Das wäre dann Sachbeschädigung… und wenn Du einen „strengen“ Richter hast, kann es sogar als Vorsatz gelten… wie gesagt, ich kann Deine Reaktion verstehen, und im Moment der „Tat“ reagiert man auch ohne erst das Für und Wider abzuwägen… aber es kann eben auch Folgen haben, wollte nur gewarnt haben…

Was ich ihm zugebrüllt habe, hält sich auch in Grenzen, da ich
meinen Sohn dabei hatte und ihm nicht als schlechtes Vorbield
dienen wollte!
Aber ein ausgestreckter Zeigefinger??? Ich weiß zwar, dass man
nicht mit nackten Fingern auf angezogene Leute zeigt, aber
Beleidigung???

Naja, auch wenn dieses Zeichen mittlerweile häufig als Gruß (nicht nur bei Mr. Bean) angewendet wird, erfüllt es noch immer den Strftatbestand der Beleidigung mit allen Folgen. Klar, es ist nicht immer so einfach nachzuweisen, ohne Zeugen noch weniger… außerdem kann Dir keiner verbieten, die Windrichtung zu prüfen oder Anlauf zu nehmen, bevor Du Dir im Ohr kraulst :wink:)

Liebe Grüße
Toralf

Was soll uns…
…dieser Artikel sagen?
Daß ein weiterer saturierter Mensch seine Nachbarn mit seinem Fuhrpark ärgern will?

Ich finde Leute, die mit dem Geld ihrer Ehepartner angeben, eher langweilig. Ich hatte nie im Leben Geldsorgen. Und ich habe mir niemals von meinem Lebenspartner ein Auto kaufen lassen.
Oder kann man als Lehrerin einen 70 bis 80 Kilo tueren Wagen bezahlen?
Wie peinlich, mit einem Taxi anzugeben.

Grüße,

Mathias

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Hallo Frank!

Wäre ich eine sehr empfindsame Natur, würde ich mich langsam unverstanden fühlen…

…bzw. die reste derer, die eine straße nicht mit „krieg“
oder
einer eigenartigen vorstellung von sozialdarwinismus
gleichsetzen wollen.

Das halte ich für leicht überinterpretiert.

eventuell konntest du mal darüber nachdenken (aber nicht beim
fahren, bitte), daß es außerhalb deiner körperprothese namens
auto auch noch eine welt gibt mitsamt lebewesen, die
verletzbar
sein könnten.

Ich fahre viel Motorrad und beschäftige mich daher ab und an mit dieser Fragestellung.

in der ruhe liegt die kraft. und in geschlossenen ortschaften
fährt man lieber langsamer, als es erlaubt ist, weil dort
normalerweise menschen leben, egal, wie dusselig sie sind.

Ich würde das nicht nur an der Geschw. festmachen, sondern nebenbei auch noch etwas aufpassen. 30 Fahren allein schützt vor Unfall nicht oder wie war das?

was den von dir ständig bemühten „sozialneid“ betrifft:
sich in einem von der aussenwelt hermetisch abgeschlossenen,
klimatisierten und kommunikationstechnisch auf der höhe der
zeit
befindlichen und insassengeschützen panzer fortzubewegen, ist
ja
ganz bequem, aber als lebensinhalt etwas dürftig, oder?

Sehe ich genauso.
Da ich allerdings sehr viel fahre, nimmt dieses Thema bei mir mehr Raum ein, als bei jemandem, der mit dem Bus 3 Stationen zur Arbeit fährt.
Mein Lebensinhalt ist das Fahren sicherlich nicht. Wie kommst Du darauf?

worauf sollte da ein neid basieren? kaufen kann sich jeder
alles, nur denken muß man schon selber.
und da wirds anscheinend schwierig.

Ich habe den Begriff „Sozialneid“ nur in einem Posting „bemüht“. Und selbiges ließ den Schluß durchaus zu.
Ich brauche kein Auto, um vor anderen damit anzugeben, sondern um damit mein Geld zu verdienen.

Daher ist die Autobahn oftmals mein Schreibtisch. Und wenn jemand auf Deinem Schreibtisch hockt und Dich nicht arbeiten läßt nur weil er Dich ärgern möchte, jagst Du ihn auch weg, oder?

konzentrierten bleifuß wünscht

Danke,

Mathias

Hallo!

hm, ich denke nicht, dass hier jemand die Hosen runter lässt,
weder andere noch ich.

Schade.

Mit lächerlich meinte ich nicht das Auto, sondern dass ein,
denke ich, erwachsener Mensch sich mit einer solchen Aussage
brüsten tut.

Welche Aussage meinst Du konkret?

Schade ist wirklich etwas, aber nicht, dass dich meine Ansicht
darüber offensichtlich ärgert (und ärgern wollte ich dich
bestimmt nicht), sondern dass dich die einzelnen Ansichten und
geäußerten Bedenken nicht zum Nachdenken veranlasst haben.
Wirklich Schade!

Ich denke, ganz im gegensatz zu einer Vielzahl anderer Auto-Piloten, die mir täglich begegnen, sehr viel über verschiedene Situationen im Verkehr und über die Verbesserung meiner Fahrtechnik nach.
Ich gebe allerdings zu, daß mich Regelungen wie 100 auf Landstraßen oder 30 nachts in der Stadt icht wirklich interessieren.

Grüße,

Mathias

Vorsicht! Allmählich reichts…
Hi Mathias,

…dieser Artikel sagen?
Daß ein weiterer saturierter Mensch seine Nachbarn mit seinem
Fuhrpark ärgern will?

Auf solche Gedanken kommst anscheinend nur du.

Ich finde Leute, die mit dem Geld ihrer Ehepartner angeben,
eher langweilig. Ich hatte nie im Leben Geldsorgen. Und ich
habe mir niemals von meinem Lebenspartner ein Auto kaufen
lassen.

Ich auch nicht.

nur so viel dazu:
meine Einkommens- und Vermögensverhältnisse gehen dich einen feuchten Kehricht an.
Geht das eigentlich nicht in dein verbohrtes Gehirn rein, dass auch Frauen eigenes Geld verdienen können? Und zwar so viel, dass sie nicht unbedingt auf Geschenke ihrer Männer angewiesen sind??
Wenn ich als Lehrerin im Staatsdienst wäre, würde ich mir vermutlich tatsächlich so ein Auto nicht selbst leisten können. Das bin ich aber nicht!
Pass auf, dass deine Postings nicht in die Nähe von „übler Nachrede“ kommen…

Uschi

Hallo Mathias,
lese doch deine Schreiben noch mal durch, dann wirst du wissen, welche Aussage ich meinte.
Denkst du wirklich über Verbesserungen deiner Fahrtechnik nach?

Gruß

Suse

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

OK - es beruhigt mich ein wenig
Hallo Mathias,

Das iust doch alles nicht ernst gemeint oder?

teils, teils.
Manche Leute hier machen mir einfach unheimlich Freude.

Ich, zum Bleistift?!
Zumindest beruhigt es mich ein wenig, dass Du scheinbar doch nicht ganz so rücksichtslos fährst, wie es in Deinem Ursprungsposting rüberkam (zumindest für mich).

Es war das Vorderrad links.

In der Spur wird das Auto von der Heckachse gehalten. Beim Vorderrad ist es weniger schlimm!

Aufblenden und rechts überholen.
Geht das nicht, aufblenden und bremsen.
Geht das nicht, aufblenden und auf dem Standstreifen vorbei.
Gibt es keinen, bremsen und möglichst gerade auftreffen.

Die Tatsache, dass Du noch aufblendest, dürfte den Aufprall nicht mehr verhindern können.

Alles eine Frage der Übung.

Glück gehabt!

Nein, fleißig geübt.

Du begibst Dich also mit aller Gewalt in Grenzsituationen bei Tempo 200 des Übens wegen?!
Buchst Du Dir ein Stuntteam, dass Dich in solche Situationen bringt?

Ich rede hier nicht von Minitelefonaten!

Dann solltest Du das sagen.

Wie willst Du eine Regelung denn definieren? Handy am Ohr ist nur bei Gesprächen mit Kurzwahl in einer Länge von max. 42 Sekunden erlaubt?

Der berufliche Alltag.
Warum sollte ich mir vorschreiben lassen wie ich zu arbeiten
habe, wenn der Erfolg meine Methoden rechtfertigt?

Weil Du (auch als noch so toller Fahrer) bei dieser Geschwindigkeit mehr Aufmerksamkeit benötigst, als Du unter diesen Umständen zur Verfügung hast! Das menschliche Gehirn ist zum Multitasking nur sehr begrenzt fähig!

Ich rede hier nicht davon, dass Du Dein Auto unter normalen Umständen nicht beherrscht. Aber es sieht nun mal so aus, dass DU noch nicht einmal Schuld haben musst, wenn sich ein anderer Verkehrsteilnehmer mies verhält.

Nur mal eine Frage: Welche Sicherheit für andere
Verkehrsteilnehmer bringen ABS, ESP (na gut - das vielleicht),
Airbags ???

Diese Frage meinst Du nicht ernst, oder?

Doch - eigentlich schon! Airbags schützen nur Dich und Deine(n) Beifahrer, ABS hilft nur Leuten, die gelernt haben, damit umzugehen (bei einer Vollbremsung ist der Bremsweg übrigens länger als ohne ABS!), ESP sehe ich sogar ein (auch, wenn viele Benutzer durch die Benutzung vom ESP zur Selbstüberschätzung neigen).

Ich finde, man sollte TÜV - Untersuchungen von der km-Leistung
abhängig machen. Wer sich einen Neuwagen zulegt und 5000 km im
Jahre fährt wird sich ein wenig verar***t fühlen, wenn er alle
10000 km zum TÜV soll, während andere im Jahr 100000 km
fahren…

Es geht nicht nur um die Fahrleistung.
Lange Standzeiten können z.B. zu einem Bremsendefekt führen.
Die TÜV Statistik weist ca. 1/4 aller geprüften Autos als mit
Mängeln behaftet aus, falls ich das noch richtig im Kopf habe.
Das ist m.E. Handlungsbedarf genug.

Vielleicht wäre eine kombinierte Regelung (alle xxxx km, spätestens aber alle 2 Jahre) ganz sinnvoll…

Solange Du nicht zu dicht auffährst (und kein Tempolimit
gilt), und Du nicht den Dauerblinker machst, ist das in
Ordnung.

Denke ich auch.

Soviel ich weiß, existieren Hupe und Lichthupe ausschließlich zum Zweck, meinem Vordermann anzuzeigen: Hey, ich will Dich überholen. Allerdings nur außerhalb geschlossener Ortschaften!

Es kann nur eine Lösung geben: LKW-Überholverbot auf
2-spurigen Strecken.

Ich wäre sogar dafür, ein Überholverbot für LKW (zumindest die schweren) generell, unabhängig von der Spuranzahl, auf Autobahnen einzuführen.

Ich war mal vor einiger Zeit (ich glaube in Hessen) unterwegs. Da gab es auf einer ewig langen Strecke ein solches Verbot. Gott, war das geil!

Wenn jemand bei der Ausfahrt aus einem Parkhaus aber rollend
mit dem Wählen beschäftigt ist, lenkt es ihn garantiert zu
sehr ab (von Kurzwahl spreche ich nicht).

Diese Pauschalaussagen stören mich.
Warum soll ich denn nciht telefonieren dürfen, wenn es mich
nicht stört.
Schließlich darf ich im Auto ja auch essen und trinken.

Vielleicht, weil es andere stört?
In besagtem Fall rollte (zum Glück rollte er nur!) dieser Fahrer aus einem Parkhaus, die Augen auf sein Handy gerichtet seelenruhig auf den Zabrastreifen, ohne IRGENDWAS zu bemerken! Die Ausfahrt führt über einen Fußgängerweg (ZEBRASTREIFEN!) in einen verkehrsberuhigten Bereich.
Aber das sagte ich schon.

Wenn jemand derart abgelenkt ist, sollte er STEHEN!

Gruß
Guido

Na gut - dann halt genauer

Hi nochmal!

…wird gebremst.
Wie ich bereits sagte, ist der Bremsweg bei einem wachen
Fahrer mit einem technisch aktuellen Auto bei 130 kürzer, als
der Bremsweg bei einem alten Auto mit einem durchschnittlich
fitten Fahrer bei 100.
Ich wehre mich hier nicht gegen Fahren mit Hiern, sondern
gegen unreflektierte Obrigkeitshörigkeit.

Ich weiß, dass das jetzt furchtbar theoretisch ist. Aber: Wie
lang wäre Dein Bremsweg (vom Reaktionsweg rede ich erst gar
nicht) bei Tempo 100???

ca. 40-60 Meter

Wieviel kürzer wäre der Bremsweg ist wohl die bessere Frage!

Gruß
Guido

Hi!

Ich habe schon einmal daran gedacht, eine Lizenz zu erwerben und im Porsche-Cup mitzufahren.
Momentan habe ich dafür leider keine Zeit und auch noch nicht das nötige Kleingeld. Aber in ein paar Jahren werde ich das eventuell tun.

Ferner geht es in meinem Auto-Alltag weniger darum, sportliche Ehren zu erwerben, sondern mein Gehalt.

An welcher Rennserie nimmst Du teil?

Gruß,

Mathias

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Hi!

Also hier meine grobe Einschätzung:

Bremsweg bei 100: 40-60 m
bei 130: 80-90 m.

Kann natürlich variieren, da ich das vom Büro aus schlecht nachmessen kann.

Nur was willst Du mit diesen Werten anfangen?

Möchtest Du für eine Geschwindigkeitsbegrenzung über Bremswege argumentieren, ist die optimale Limitierung bei 0.

Gruß,

Mathias

…wird gebremst.
Wie ich bereits sagte, ist der Bremsweg bei einem wachen
Fahrer mit einem technisch aktuellen Auto bei 130 kürzer, als
der Bremsweg bei einem alten Auto mit einem durchschnittlich
fitten Fahrer bei 100.
Ich wehre mich hier nicht gegen Fahren mit Hiern, sondern
gegen unreflektierte Obrigkeitshörigkeit.

Ich weiß, dass das jetzt furchtbar theoretisch ist. Aber: Wie
lang wäre Dein Bremsweg (vom Reaktionsweg rede ich erst gar
nicht) bei Tempo 100???

ca. 40-60 Meter

Wieviel kürzer wäre der Bremsweg ist wohl die bessere Frage!

Gruß
Guido