Hi!
Ich, zum Bleistift?!
Du auch. Wobei Leute wie BerndW mich wirklich vom Stuhl
gehauen haben mit der Drohung, mir den Lappen abzunehmen.
Mit Dir kann ich vernünftig diskutieren.
Schön, dass ich Dich wenigstens zum Grinsen bewege!
Das ist hier doch ein Forum zur Diskussion! Wenn ich nur tumb
beleidigen möchte, bin ich hier falsch.
Meine Rede!
Das ist gut.
Über BerndW kann ich lachen. Das ist an einem Tag wie heute
noch besser!
Ich kenne seinen Beruf nicht!
Der ist sicherlich Anwalt.
Oder will es werden.
Ich fahre nicht rücksichtslos. Nur zügig.
Wie gesagt: RÜBER KAM!
Das habe ich wohl mittlerweile klargestellt, oder?
In der Spur wird das Auto von der Heckachse gehalten. Beim
Vorderrad ist es weniger schlimm!
Ich kenne das Thema.
Hinten hatte ich auch schon. Das ist dann etwas haariger.
Aber ich hatte hier aufgrund niedrigerer Geschw. noch die
Möglichkeit, den Wagen einzufangen.
Mir ist bei einer Rally mal das linke Hinterrad zerfetzt. Bei
Tempo 60 war nix mehr zu machen!
Ich fuhr ca. 90, aber geradeaus. Das war wohl der Vorteil dabei.
Vielleicht merkt der Betreffende, was er da anstellt und fährt
wieder rüber.
Ansonsten kracht es wohl.
Ließ Dir mein Beispiel noch mal durch, und dann rechne mal
aus, wie lange Du bei Tempo 200 für die 15 Meter brauchst!
Ich habe das schon kapiert.
Aber in der Realität gibt es meistens noch ein Schlupfloch.
Mir ist vor ein paar Jahren mal ein weißer Ford Escort (das
Auto habe ich immer noch vor Augen!) mit ca 90 km/h vors Auto
gezogen - schätzungsweise 20 Meter vor mir. Dreispurige
Autobahn, ich mit ca. 160 auf der mittleren Spur, und weit und
breit kein anderes Auto. Da war nix mehr mit Bremsen,
anblinken, oder sonst was. Ich bin reflexartig auf der rechten
Spur (links hätte ja jemand schnelleres kommen können) an ihm
vorbei!
So etwas passiert mir einmal im Monat.
Da es ja das „Schlupfloch“ rechte Spur gab, passt es ja auch.
Du begibst Dich also mit aller Gewalt in Grenzsituationen bei
Tempo 200 des Übens wegen?!
Nein.
Buchst Du Dir ein Stuntteam, dass Dich in solche Situationen
bringt?
Nein.
Meine Fragen waren eigentlich polemischer Natur! Aber: Wie zum
Teufel kann man das üben?!
Einfach machen.
Bis zu dieser Diskussion hier habe ich niemals darüber nachgedacht, NICHT im Auto zu telefonieren.
An Geschwindigkeiten schon gar nicht. Das war für mich völlig normal.
Ich habe dann irgendwann eine Freisprechanlage einbauen lassen, da mir das bequemer erschien. Als sicherer empfinde ich das nicht, da ich ja so oder so wählen muß.
Wie willst Du eine Regelung denn definieren? Handy am Ohr ist
nur bei Gesprächen mit Kurzwahl in einer Länge von max. 42
Sekunden erlaubt?
Eben. Deshalb ist dieses Verbot ja so sinnlos.
Ich halte es schon für sinnvoll - meiner Meinung nach sind nur
sehr wenige Leute in der Lage, ihr Fahrzeug bei > 100 km/h
zu kontrollieren, während sie ein 30-minütiges Telefonat mit
einer Hand führen!
In der Stadt empfinde ich die Gefahr noch um einiges größer.
Ist halt unpraltisch wegen der Schaltvorgänge.
Diesbezüglich ist bei Autos mit Schaltgetriebe eine Freisprechanlage natürlich eine echte Erleichterung.
Weil Du (auch als noch so toller Fahrer) bei dieser
Geschwindigkeit mehr Aufmerksamkeit benötigst, als Du unter
diesen Umständen zur Verfügung hast! Das menschliche Gehirn
ist zum Multitasking nur sehr begrenzt fähig!
Meines schon. Ätsch!
Da selbst ein S.W. Hawkins bei einem solchen Test sang- und
klanglos eingegangen ist, spreche icht Dir das ab. Re-Ätsch!
O.K.
Aber da sogar Affen Autofahren lernen können, sehe ich diese Doppelbelastung als vertretbar an.
Ich rede hier nicht davon, dass Du Dein Auto unter normalen
Umständen nicht beherrscht. Aber es sieht nun mal so aus, dass
DU noch nicht einmal Schuld haben musst, wenn sich ein anderer
Verkehrsteilnehmer mies verhält.
Das stimmt.
Aber dafür läßt man sich optimalerweise etwas Luft.
Bei der heutigen Verkehrsdichte (zumindest tagsüber)?
Wenn es sehr voll ist, fahre ich persönlich dann etwas langsamer. Sonst ist man ohnehin nur am Bremsen.
ABS hilft nur Leuten, die gelernt haben,
damit umzugehen (bei einer Vollbremsung ist der Bremsweg
übrigens länger als ohne ABS!),
Auf trockener Straße nur solange die Räder nicht blockieren.
Das Gegenteil ist der Fall! Wenn alle 4 Räder blockieren,
steht der Wagen ohne ABS schneller!
Echt?
Wir haben es beim letzten Sicherheitstraining ausprobiert -
ca. 2 Meter bei 50 km/h.
Interessant.
Du siehst, ich bilde mich weiter…
)
Der Durchschnittsfahrer erreicht mit ABS sicherlich kürzere
Bremswege als ohne.
Ein ungeübter Fahrer sicherlich!
Dann lasse ich das ABS jetzt also deaktivieren?
Glaube ich nicht. Das ESP merken die meisten Fahrer (außer
beim Anfahren auf Schnee) nur äußerst selten. Aber dann kann
es das Zünglein an der Waage zwischen Leben und Katastrophe
sein.
Oder aber sie meinen, mit ESP kann der Wagen ja unmöglich in
einer Kurve ausbrechen!
Und trotzdem durchfahren die Leute normalerweise Kurven weit unter dem Limit, weil man ja schon mit der Nase an der Seitenscheibe klebt, bevor sich da etwas gefährliches tut.
Aber ich sehe es ähnlich.
Wenn man sich zu sehr auf die Technik verläßt, verlernt man die Einschätzumngsgabe bzgtl. gefährlicher Situationen.
Wie willst Du denn die Kilometer überwachen?
Von TÜV zu TÜV erfassen!
Das kann sich doch ändern. Ein Jobwechsel, der Wagen wird verkauft, die Mami gibt ihn an den Sohn weiter…
Das ist m.E. nicht praktikabel.
Tja, manche Leute fehlinterpretieren das und bleiben mit Fleiß
links. Diese Oberlehrer sind noch ganz o.k., denn da ist man
sicher, daß sie wirklich links bleiben und man kann rechts
vorbeifahren.
Gefährlich sind die unsicheren Fahrer und die agressiven
Neider. Da gehe ich lieber auch mal vom Gas. Glücklicherweise
erkennt das geschulte Auge die einzelnen Gruppen bereites aus
der Entfernung am Automodell und man kann von vorne herein
reagieren.
Ich finde es immer klasse, wenn ich auf einer 3-spuringen Bahn
jemand, der links fährt auf der rechten Spur überhole…
Ansonsten unterlasse ich das Rechts-Überholen lieber.
Ich mache es auch nur, wenn der Betreffende nicht rüberfährt.
Für eventuelle Kritiker:
wenn das Überholen rechts möglich war (ohne den Überholten zu schneiden o.ä.), liegt der Fehler auf der Seite des Überholten, denn er hätte ja nach rechts rüberfahren können.
Das geht schlecht, denn die Jungs müssen auch mal an den
60Km/h-CZ-Gammelkisten vorbeifahren dürfen.
Aber für diesen Zweck kann man ja alle 50 km ein Stück 120
einführen und dort die Laster überholen lassen.
Zum Beispiel! Allerdings regt es mich auch weniger auf, wenn
ein LKW mit 90 an einem mit 60 vorbeifährt - es geht ja noch
recht zügig. Aber diese Schneckenrennen (Ich kann aber 98 km/h
fahren und nicht nur 95, so wie Du) finde ich horrormäßig! Was
soll da ein Ford Fiesta (BJ. 84, 45 PS) machen? Die Kiste
bringt nur 130 km/h - auch auf der linken Spur!
Das ist eben die Schwierigkeit.
Da man den Fofi-Fahrer nicht dazu zwingen kann, ein schnelleres Auto zu kaufen *grins*, muß man ihn eben überholen lassen.
Ist auch o.k., schließlich will jeder ankommen.
Nur provokatives Links-Pennen nervt!
Ich denke, daß auf der Überholspur alle, die ein Auto mit weniger als 150 PS bewegen, zum Überholen ruhig Vollgas geben sollten. Diese Typen, die dann mit dem 240 Diesel mit 110 an den Lastern vorbeigurken, sind ätzend. Auch der alte Benz kann kurzzeitig auf 140 beschleunigt werden, ohne auch nur den Hauch eines Schadens zu nehmen.
Vielleicht, weil es andere stört?
So laut spreche ich üblicherweise nicht.
Ich meinte eigentlich das Stören durch Blindheit!
Schon klar.
Ist aber deren Problem, denn ich kann telefonieren UND schauen.
Wenn jemand derart abgelenkt ist, sollte er STEHEN!
Und wenn ihm Hamburgersauce auf die Hose tropft?
AUCH!
Leider kann man sich das nicht immer aussuchen.
Ich bin ja auch dafür, gewisse Dinge, die man gerne im Auto macht, nur im Stand zu tun. Das Telefonieren gehört da bei mir allerdings definitiv nicht zu…
Du kannst nicht alles verbieten, was ablenkt.
Ich kann gar nix verbieten - ich kann nur Verbote gut oder
schlecht finden!
O.K. MAN kann nicht alles verbieten.
Gruß,
Mathias