Hi!
Na ja, die Mutter ist icht immer schuld. Jedes kind hat eine
gewisse Selbstständigkeit im sinen, dass es bis zu einem
gewissn Grad weiss, was es darf und was nicht.
Nein, mit 20 Monaten ist IMMER die Mutter (besser: die
jeweilige Aufsichtsperson!) schuld. Selbst wenn das Kind
geklapst wird, darf sie sich NICHT drauf verlassen, daß es
deshalb die unerwünschte Handlung unterläßt.
Ja, für die Auswirkung der tat hast Du natürlich recht. Aber das das Kind etwas schlechtes tut oder tun will, kannst du nicht der muetter zuschieden. So nach dem motto, Dein Kind tut etwas was es nicht sollte, Du bist eine schlechte Mutter, bei mir würde das Kind dies nie tun
Der Klaps ist bzw sollte nicht so schmerzlich (sein), dass das
kind etwas bleibendes bleibt. Hingegen die Unterlassung kann
negativ werden
Fakt ist: Du plädierst dafür, dem Kind JETZT Schmerz
zuzufügen, damit es später nicht VIELLEICHT Probleme
bekommt…
Mit jeder Konsequenz oder strafe fügst Du dem kind schmerzen zu. Und für die Konsequenzenfreie erziehung wirst du wohl nicht sein m, oder?
Wobei es IMMER indiskutabel ist, dem Kind Schmerzen
zuzufügen.
siehe oben
In Österreich ist das seit 1989 verboten, länger
als in Deutschland.
seid dem rustchen in Austria die Hände nicht mehr aus?
Die Schweiz scheint da noch ein bissl
hinterwäldlerisch unterwegs zu sein.
Hinterwälderisch ist der, der an sachen festhält, die aufgruind Studien etc^überholt sind
EINSICHT in diesem Alter halte ich für nahezu unmöglich.
Stimmt. Aber wissen, das es das nicht darf, wenn die Mutter
ihm es vorher gesgat hat und ein nein nach denm ersten mal
hinterhergeschoben hat, das weiss ein 20 Monatiges
„Wissen, daß es nicht darf“ ist KEIN einsichtiges Argument und
fällt daher unter Dressur.
ey ein 1jähriger kann noch nicht alles verstehen. Verstehst du alles was in der welt abgeht?
Und selbst dann vergessen Kinder
in dem Alter oft im Eifer des Gefechts die „Regeln“, ganz ohne
jede böse Absicht. Wer was andres behauptet, lügt.
Klar, sage auch nicht, dass dann eine klaps gut ist. Es ist die bewusste mISSACHTUNG EINER ANWEISUNG NACH EINER ERKLÄÖRUNG UND EINEM KLAREN nein. eRSST DANN IST EIN KLAPS ANGEBRACHT.
Für das Kind ist die Erfahrung
„Ich tue/unterlasse etwas, weil ich sonst gehaut werde, obwohl
ich nicht weiß, wozu das gut sein soll“ eher verzichtbar.
So hast du recht. Aber wenn man dem Kind vorher ein Nein
gesgat hat (wenn möglich mit erklärung) dann ist seine
erfahrung ich mache etwas nicht, was meine mutter mir verboten
hat, weil sonst… das ist nicht dasselbe
Es gibt keinen nachvollziehbaren Grund, weshalb ein Kind etwas
tun oder lassen sollte, das es nicht einsieht, nur weil eine
Autoritätsperson es ihm gesagt hat!
Aha, Du fährts innerorts mehr als 50 wenn Du die 50 nicht einsiehst?
Und wenn das kind mal 18 ist, soll es mit 100 innerorts fahren, wenn es die 50 nicht einsieht?
Zumindest ich möchte kritische Erwachsene, die Anordnungen von
tatsächlichen oder scheinbaren Autoritäten hinterfragen,
heranziehen.
das ist gut schon gut so, aber es hat grenzen, siehe oben
Übrigens: Die Verwendung des Ausdrucks „Konsequenzen“ für
Strafen liegt zwar im Trend, ist aber irritierend, da dieser
Begriff ursprünglich „erfunden“ wurde, um _sich aus dem
Verhalten zwingend und ohne elterliches Zutun ergebende_
Folgen von den willkürlichen Folgen (Strafen) abzugrenzen.
Das ist so falsch nicht. Trotzdem ist es einen Unterschied.
Für das kind sollte es eben wie eine Konsequenz (siehe oben)
sein. Wie wenn es die Herdplatte berührt un sich dadurch die
finger verbrennt.
Dem Kind kann ich das vielleicht einreden, aber ich weiß, daß
es eine Lüge ist. Wollen wir unsre Kinder belügen?
Es ist kein Einreden. Es ist ja auch eine konsequenz. wenn…,
dann… . Man liebt das Kind und es ist eine konsequenz seines
Handelns
Hier hast Du offenbar nicht ganz verstanden, worauf ich hinaus
will:
ICH weiß, daß eine willkürlich herbeigeführte Konsequenz
(vulgo „Strafe“) nicht dasselbe ist wie eine logische
natürliche unvermeidbare Konsequenz. Ich kann jetzt dem Kind
gegenüber so tun, als wüßte ich das nicht, und meine
willkürlichen Konsequenzen mit natürlichen gleichsetzen - das
Kind wird den Unterschied (noch) nicht bemerken. Das ändert
aber nichts daran, daß ICH WEISS, daß es nicht dasselbe ist!
Damit lüge ich meinem Kind was vor.
Mit der Tat lügst Du nicht. Das Kind wird die tat als Konsequenz bewerten.
Beat