Hallo
Ich weiß immer noch nicht, in welchen Situationen die Klapse
denn verteilt werden sollen.
- Das Kind macht etwas, von dem es sicher weiss, dass es dies nicht tun darf
- Dem Kind wurde vorher so gut wie möglich erklärt, dass es dies nicht tun darf
- Das Kind hat vorher ein bis zweio mal ein entschiedenes NEIN gehört
Es geht ja um noch sehr kleine Kinder. Nehmen wir mal ein ein
Einjähriger. Die Dinge, die wirklich eine Gefahr darstellen,
riegel ich ja ab (Herdplatte, Steckdose, etc). Die anderen
Dinge darf mein Sohn erkunden. Natürlich hab ich hier keine
1000 Euro teure Blumenvase im Wohnzimmer stehen und die
kostbaren Dinge in Sicherheit gebracht.
Man kann das kind nicht ewig von den gefahren abkoppeln. Es muss lernen, mit deren Versuchung umzugehen.
Manchmal tut er sich
weh. Okay. Beim zweiten oder dritten Mal dann nicht mehr, weil
er gelernt hat „Da tu ich mir weh“. Sollte ich da lieber einen
Klaps verteilen?
Sicher nicht, es hat ja die Konsequenz gespürt. Ausserdem weiss es vieleicht nicht einmal, dass es so was nicht tun darf. Drittens kann es sich auch mal weh tun, weil es zB probiert zu gehen. Dann wäre eine Umarmung und ein Trost angebracht, sicher kein klaps
Ist doch besser, wenn er denkt "Das laß ich,
denn dann kippt das um und ich tu mir weh
klar, völlig einverstanden
wie beim letzten
Mal" als „Das laß ich jetzt, sonst haut mir Mama wieder auf
die Finger und ich hab eigentlich null Ahnung warum, muß ihr
wohl Spaß machen“.
da wäre ein klaps ganz schlecht, siehhe ganz oben
Was gibt es noch für Situationen? Wenn es wirklich gefährlich
wird, auswärts oder so, dann entferne ich ihn doch einfach
ganz schnell von der Gefahrenstelle und aus. Da denk ich doch
nicht über einen erzieherischen Klaps nach.
Du wirst Ihn erstens nicht immer entfernen können und zweitens muss er lernen damit umzugehen. Wenn das kinmd zB mit einem anderen spielt, ist es immer möglich, dass da irgendwas passiert oder zumindest man reagieren muss, damit nichts passiert. Da wäre es schlecht, aus reiner sicherheit einfach das kind nichtmit anderen spielen zu lassen
Was bleiben denn dann noch für Situationen, wo das angewendet
werden sollte?
Siehe oben. Möglicherweise sind die möglichkeiten jetzt noch wenige. aber es könnte sich ändern.
Wenn er einen Wutausbruch hat, weil er was
nicht bekommt?
Sicherlich nicht dann
Das
kann er doch dann gar nicht miteinander in Verbindung bringen.
Könnte er schon, aber Du kannst sein Gefühl dadurch nicht dazu bringen, keine Wut mehr zu bekommen. Erklären und nicht nachgeben, reicht völlig
Hilf mir, mir
fehlen die Situationen. Mein Sohn ist jetzt 8 Monate alt und
mir fällt überhaupt nix ein, wo ein Klaps auch nur im
entferntesten Sinn gemacht hätte.
Möglicherweise hast Du recht und es gab noch keine situation, weil Du alle situationen völlig aus dem weg gegangen bist (jede Vase weggenommen, Vorhänge weggenommen etc etc). Ob die völlige wegnahme aller gegenstände etc richtig ist, ist eine andere Frage.
Wenn ein „Nein“ nicht hilft (tut es selten in dem Alter 
nehm ich ihn auf den Arm oder setz ihn woanders hin oder gebe
ihm ein Alternativspiezeug und alles ist wieder gut. Wenn
nicht, nehm ich ihn in den Arm. Geht also ganz ohne Schmerzen.
Ist das nicht toll?
Er könnte dabei lernen: wenn ich nicht gehorche werde icvh liebevoll auf den Arm genommen (bekomme ich ebachtung) oder bekomme sonst etwas.
Find ich deshalb nicht so toll. Bedenke, wie das in zukunft mit ieser einstellung für Formen anneehmen könnte. Dem Kind so was unbewusst zu lernen ist nicht in SEINEM Interesse, oder?
Gruss
Beat