Ich habe eine etwas ungewöhnliche Frage und würde euch um eure ehrliche Meinung dazu bitten, auch wenn die Frage auf ein Klischee zurückgeht:
Würdet ihr für ein Gebrauchtmotorrad, das sich ausschliesslich in Frauenhand befunden hat, mehr, gleichviel oder weniger bezahlen als für ein Herrenbike? Kilometer, Baujahr, alles gleich!
ich würde dafür nicht mehr und nicht weniger zahlen, als für ein „Herrenbike“.
Es ist wert, was es wert ist.
Um mal beim Klischee zu bleiben:
Beide Bikes können Vor- und Nachteile haben.
Frauenbike Plus: behutsamer gefahren, vielleicht nicht so ausgereizt, gepflegter in der Optik.
Frauenbike Minus: technisch nicht so Instand gehalten, muss erst mal frei gefahren werden.
Dies entsprechend umgekehrt beim Männerbike
Wie gesagt: bitte das Wort Klischee beachten!! )
Die von mir gefahrenen Motorräder wären sicher durch dieses Raster durchfegallen *hihi* also nicht zu verallgemeinern.
Beide Bikes können Vor- und Nachteile haben.
Frauenbike Plus: behutsamer gefahren, vielleicht nicht so
ausgereizt, gepflegter in der Optik.
Das denk ich mir auch, optisch muss nicht viel um sein.
Frauenbike Minus: technisch nicht so Instand gehalten, muss
erst mal frei gefahren werden.
Die Mädels die ich kenne, lassen das Meiste in Werkstätten richt, die Kerle fummeln gerne selber. Das wäre bei mir kein Kriterium. Und durchgezogen ist das Teil sehr schnell:smile:
Wie gesagt: bitte das Wort Klischee beachten!! )
Habs auch extra deswegen angeführt, Träume ja manchmal von Fr. Prinz:smile:
Die von mir gefahrenen Motorräder wären sicher durch dieses
Raster durchfegallen *hihi* also nicht zu verallgemeinern.
Es gibt immer solche und solche. Solange ich den Herrn oder die Dame nicht persönlich gesehen habe kann ich nicht einschätzen wie gefahren, gepflegt oder repariert wurde. Selbst dann ist das schwer und man vertut sich leicht.
Und wenn Du drauf spekulierst dass die Dame immer in der Werkstatt war weil sie es selbst nicht machen könne, dann bedenke dass dort vielleicht spekuliert wurde dass die Dame das schon nicht merken wird wenn es nicht 100%ig gemacht wurde - ja so denken manche Herren.
Kucken, Probefahren und Einschätzen - alles andere ist Verkaufspsychologie ohne tieferen Sinn.
Grüße
M (hat bislang nur Männermopeds, größtenteils in verherendem, Zustand übernommen, liegt aber an der bevorzugten Sorte)
Würdet ihr für ein Gebrauchtmotorrad, das sich ausschliesslich
in Frauenhand befunden hat, mehr, gleichviel oder weniger
bezahlen als für ein Herrenbike? Kilometer, Baujahr, alles
gleich!
Wenn alles gleich ist, dann würde ich auch das gleiche zahlen wollen. Aber ich kaufe selten zwei gleiche Motorräder gleichzeitig. Und der Anbieter unterscheidet sich ja…
Gibt es vielleicht eine eigentliche Frage? Erziele ich einen höheren Erlös, wenn der Verkauf über Frau Dusan läuft?
Wenn alles gleich ist, dann würde ich auch das gleiche zahlen
wollen. Aber ich kaufe selten zwei gleiche Motorräder
gleichzeitig. Und der Anbieter unterscheidet sich ja…
Buh, es ist nicht so leicht die Phantasie der Germanen anzuheizen:smile:
Dann will ich umformulieren: Wenn du dir ein Motorrad, von 2 verschiedenen Anbietern, eine weiblich, einer männlich, aussuchen kannst, welches würdest du lieber nehmen, wenn die äusseren Attribute übereinstimmend sind.
Gibt es vielleicht eine eigentliche Frage? Erziele
ich einen höheren Erlös, wenn der Verkauf über Frau Dusan
läuft?
Tststs, was denkst du denn von mir!?! Meine Moppeds werden mir, sofern sie zum Verkauf stehen, aus der Hand gerissen. Aber die Frage hat einen Hintergrund, da liegst du richtig. Es geht um die Zeitwertermittlung nach einem Totalschaden!
Aber die Frage hat einen Hintergrund, da liegst du richtig. Es
geht um die Zeitwertermittlung nach einem Totalschaden!
Bei den Alemannen ist das meines Wissens eine recht humorlose und ziemlich geschlechtsneutrale Angelegenheit, sobald Versicherungen die Finger im Spiel haben. Falls ich mich nicht irre, gibt es dafür so was wie die Schwacke-Liste und allgemeine Marktwerte, die sich online relativ einfach ermitteln lassen.
Bei den Alemannen ist das meines Wissens eine recht humorlose
und ziemlich geschlechtsneutrale Angelegenheit, sobald
Versicherungen die Finger im Spiel haben. Falls ich mich nicht
irre, gibt es dafür so was wie die Schwacke-Liste und
allgemeine Marktwerte, die sich online relativ einfach
ermitteln lassen.
Auch in Österreich. Allerdings geht es hier um ein 3 Monate altes Mopped, da kann man noch ein bischen streiten. Ich kann bzw. will den von der Versicherung ermittelten Zeitwert, der einen Abzug von 20% vom Neuwert beinhaltet, nicht nachvollziehen.
da mache ich keinen Unterschied. Ich würde gleich viel bezahlen (oder gleich wenig).
Allerdings ist einem Freund von mir passiert, dass er ein Auto von einer Frau kaufen wollte und es dann gar nicht bezahlen musste. Sie sind sich zwar über den Kaufpreis einig geworden, aber gleich nach der Preisverhandlung im Bett gelandet. Die Frau ist am nächsten Tag bei ihm eingezogen und hat das Auto mitgebracht.
Ich kann bzw. will den von der Versicherung ermittelten
Zeitwert, der einen Abzug von 20% vom Neuwert beinhaltet,
nicht nachvollziehen.
Kompetente Ratschläge gibt es bestimmt im Brett „Versicherungen“. Ich erinnere mich zumindest grob daran, dass der Versicherung belegt werden müsste, dass der tatsächliche Marktwert höher liegt. Du müsstest vermutlich also Preise sammeln oder einen Gutachter bestellen.
mein Roller sieht aus wie die Sau, weil ich einfach nichts vom Putzen halte. Dafür ist er vermutlich der einzige 50er Roller der Welt, der immer pünktlich zur Wartung in die Werkstatt geht und vor dem Winter zusätzlich nochmal zum Wintercheck.
Einem Gutachter isses wurscht, ob das Ding von Männlein oder Weiblein gefahren worden ist - Basta - Pasta - Mahlzeit
Kauf von Privat zum Selberfahren: würde m.E. darauf ankommen, was das für ne Maschine ist.
Z.B. für -sagen wir mal- ne 450 Cross-Maschine würde ich bei einer tendentiell Frau mehr zahlen… Ich kenn ja meine Geschlechtsgenossen
Je Mann desto abgenudelt das Ding
(„Na, haste auch Sprünge gemacht??“ — „Neeee… alles unter 20 Meter…“)
z.B. Supersportler… auch bei der Frau tendentiell mehr…
Mann legt sich ab und an auffe Fresse, aber dafür ist das Ding halbwegs vernünftig gewartet
Leider muß ich hier an der Stelle auch auf das Posting von Mopedhexle verweisen… gibt schon A… in ner Werkstatt…
Bei der Frau tendentiell keine Spuren von der „Schräglage“ aber dafür muss ich die Reifen erst wieder rund fahren…
Aber dafür ist der Motor tendentiell nicht so gequält worden - vermutlich…
z.B. Cruiser: gleich viel
Ja, ich gebe es zu, es ist Klischee - keine Frage!
Auch wenn das jetzt anders rübergekommen ist: Ich finde Motorrad-fahrende Frauen mehr als o.k.!!!
Wer Hobel fahren KANN, und auch noch weiß, wie ein Schraubenschlüssel aussieht… Meine Herren… Da isses absolut völlig wurscht ob m oder w!!!
Aber genausowenig kann ich meine Gefühle einfach abschalten, auch wenn mir mein Verstand ganz was anderes sagt ab und an.
Und alle, die jetzt aufschreien: Chauvinistenschwein!!! - seid mal ganz ganz tief in eurem Inneren ehrlich zu euch
Wer hat noch nicht aufgestöhnt: „Typisch Frau am Steuer“… Klar bei einem Mann sagt man ganz einfach „A…loch“…???
Das war die emotionale Antwort - aber in Versicherungsfragen gibt es die ja nicht (hoffentlich) - da entscheidet der Gutachter
So… und einen Hobel würd ich mir nie und nimmer anonym im Netz besorgen… Ich will den Typ SEHEN, der das Ding gefahren hat!!!
Händler ist wiederum m.E. egal… der gibt Garantie
Viele Grüße
Midir
(der jetzt sicherlich wieder etliche Sympathiepunkte eingebüßt hat… )
Man kann nicht, es wird aber getan, zumindest in Österreich
gibt es bei Versicherungen einen Frauenbonus.
Das bezieht sich aber wohl eher auf die - durch Unfallstatistik nachweisbare - geringere Neigung von Frauen zu agressiver, risikoreicher Fahrweise.
Aber ich gebs auf, ich werd nicht richtig verstanden, hab mich
wahrscheinlich undeutlich ausgedrückt.
Die Frage war nach meinem Verständnis: ist der Zeitwert eines Frauenbikes im Allgemeinen höher zu bewerten? Meine Antwort: eher nicht, man kann nicht allgemein sagen, dass Frauen ihr Mopped besser behandeln als Männer. Frauen putzen ja angeblich mehr als Männer, aber dafür ist für viele Männer das Fahrzeug ein Heiligtum, das gerne gepflegt wird.
Bei der Frau tendentiell keine Spuren von der „Schräglage“
aber dafür muss ich die Reifen erst wieder rund fahren…
meine Hornet haben definitiv 2 Männer vor mir gefahren und ich konnt mir nach dem Kauf erst mal neue Reifen kaufen, weil MANN immer nur geradeaus gefahren zu sein scheint
Das bezieht sich aber wohl eher auf die - durch
Unfallstatistik nachweisbare - geringere Neigung von Frauen zu
agressiver, risikoreicher Fahrweise.
Da könnte man ja weiter daraus schliessen, dass das Mopped vom Großteil der Damen nicht so aggressiv bewegt wird, der Motor nicht so hoch gedreht wird, die Mühle nicht so hart in die Kurve geworfen wird.
Das Mopped um das es geht war zum Zeitpunkt des Verschrottens 3 Monate alt, hatte aber 8000 km drauf. Lt. Versicherung mehr als zulässig, deswegen würde man schon den Nächstjahrespreis hernehmen. Ich will gegenargumentieren, dass Damenkilometer anders einzuschätzen sind, als Herrenkilometer, was in diesem Fall sogar stimmt, da die Mühle kaum mal über 10.000 selten über 11.000 gedreht wurde. Dieses Teil erreicht z.B. die max. Leistung erst bei 13.500 U/min.
Ich selber, lass mich jetzt gerne als Chauvimacho beschimpfen:smile:, würde in 9 von 10 Fällen das Damenmopped kaufen, wenn die anderen Voraussetzungen gleich sind.
Würdet ihr für ein Gebrauchtmotorrad, das sich ausschliesslich
in Frauenhand befunden hat, mehr, gleichviel oder weniger
bezahlen als für ein Herrenbike? Kilometer, Baujahr, alles
gleich!
Nein warum sollte ich?
Schließlich kaufe ich ein gebrauchtes Moped weil es in Form, Farbe, Ausstattung und Verschleiß meinen Vorstellungen entspricht und nicht weil es einen bestimmten Vorbesitzer gehört hat (nehmen wir hier mal die RC 30 von Carl Fogerty aus, die gerade verkauft wird).
Du hast doch Frau Dusan auch wegen ihrer selbst gekau… äh ich meine geehelicht und nicht wegen ihrer verflossenen Jugendfreunden.