Ungewollte vaterschaft

Sammelantwort@ Seltsam78
Ich hab deine Antworten an mich mal zusammengefasst:

Auf die Begrüssung können wir jetzt wohl verzichten…

Du brauchst dich nicht persönlich angegriffen zu fühlen. Ich habe einfach eine starke Meinung zu dem Thema was nicht heißt, dass ich dich niedermachen will!

Mein Freund war ungewolltes Kind. Seine Eltern haben es
ihm erzählt und er hat keine Probleme damit. Hat sich
prächtig entwickelt, bekam die Liebe der Eltern und
hat keine „Schäden“ davon getragen.

Das klingt für mich nach ungeplant, aber GEWOLLT. Nicht nach ungewollt.

Ich hatte bislang nicht das Gefühl, dass Herr J FÜR das
Kind ist, eher im Gegenteil. Wieder mal ein Mann, der
meint, über den Körper und Leben einer Frau alleine
entscheiden zu dürfen.

Aber es ist so ziemlich
offensichtlich: der Mann will kein Kind, also hat sich
die Frau diser Entscheidung gefälligst zu fügen.

Du bist nicht der erste Mensch, der mich auf diese Art missversteht. Vielleicht drücke ich mich unverständlich aus, vielleicht ist es für viele Frauen aber auch schwer mal ihre Gedankenposition zu verlassen und sich in das zukünftige Kind zu versetzen.
Außerdem sprach ich in JEDER Antwort hier von einer GEMEINSCHAFTSentscheidung.
IMHO das Problem an der Frauensichtweise das Kind gegen den Widerstand des Mannes zu bekommen ist, dass die Frau vergisst, dass auch der Mann Vetorechte hat.

Der Mann kann sich zu 100% gegen eine Familie entscheiden, zu 100% gegen eine Liebe zu dem Kind entscheiden, er kann sich IMHO sogar faktisch gegen einen Kontakt überhaupt entscheiden. Das einzige was rechtlich einzufordern geht ist Geld.

Und frag mich nicht in wie vielen Fällen es GENAU SO im Leben aussieht. Die Frau macht von ihrem Vetorecht gebrauch und bekommt das Kind und dann macht der Mann von seinem Vetorecht gebraucht und verschwindet. Dann wird geklagt und übrig bleibt das Geld was er ihr bezahlen muss. Dann verschweigt ER Einkommen, dann klagt SIE wieder uswusw…
Sag jetzt nicht, dass eine intelligente Frau nicht in der Lage ist das von vornherein zu phantasieren…

Zusammengefasst: wenn frau eine harmonische Entwicklung anstrebt MUSS sie den Mann mit einbeziehen. Und ja, man(n) kann auch Entscheidungen tragen die man gemeinsam gefällt hat obwohl sie nicht der bevorzugte eigene Standpunkt waren.

Wozu kriegt man eigentlich Kinder? Aus welchen Gründen
entscheidet man sich für die Kinder?

ich zitiere mich mal selbst:
„IMHO gibt es keine akzeptable Alternative dazu, dass man ein Kind nur bekommt, weil man IHM etwas schenken will. Und wenn man sich daran als Eltern erfreuen kann, dass man etwas geben kann, DAS ist dann das was man selbst bekommt.
Kinderkriegen ist kein Vertrag „ich geb dir das Leben und du machst mich gefälligst glücklich“. Der Vertragspartner durfte nämlich nicht mitverhandeln :wink:

Und warum muss die Antwort in diesem Fall immer NEIN
lauten?! Weil es meistens die Männer sind, diegleich schreien,
ungefragt zu werden(ohje, gleich hagelt’s…).

„frau“ könnte dem Mann ja auch die Sicherheit geben, dass sie kein Kind gegen seinen willen bekommen würde. Vielleicht ergibt das dann ja eine harmonische, vertrauensvolle Beziehung zwischen BEIDEN? Vielleicht tragen dann ja auch BEIDE GEMEINSAM die Belastungen und Sorgen die ein Schwangerschaftsabbruch mit sich bringt? Vielleicht ist dann später der richtige Zeitpunkt da und BEIDE wollen ZUSAMMEN Eltern werden? Vielleicht ist das auch eine Gute Basis FÜR DAS KIND gute Eltern zu haben, SELBST DANN wenn sich diese mal trennen sollten?

Viele Grüße,
J~

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Hi Cess :smile:

ich kann überhaupt nicht nachvollziehen, warum es an einigen
Stellen überhaupt so ausufert …

weil es nicht nur um die Ursprungsfrage geht, sondern auch um andere Fragestellungen zwischen den anderen Diskussionsteilnehmern :smile:

Keiner von uns weiß, ob sie denn überhaupt
das Kind möchte.

Warum also wild rumspekulieren - eigentlich ist hier erstmal
nur wichtig, dass die beiden miteinander reden und klären, was
der einzelne sich genau vorstellt.

Es klingt so, als ob sie noch gar keine Entscheidung gefällt hat. Und klar sollen sie miteinander reden und wenn ihnen das nicht reicht, vielleicht auch mit einem externen Berater zusammen. Sagte ich ja weiter oben schon.

Aber bis dahin, meine ich, darf keiner von beiden einfach eine
Entscheidung treffen.

Ja, ich denke auch, dass das Voraussetzung für eine gute, GEMEINSAME Entscheidung ist. Allerdings gab es in der Dikussion hier auch andere Meinungen dazu :wink:

Alles Gute!,
J~

Hallo Elisabeth!

Dort könnt ihr euch umfassend informieren.

http://www.profamilia.de/topic/Themen/Familienplanun…

Viel Kraft wünsche ich dir, egal wie du dich entscheiden solltest.

Nun ist es zu spät, aber weshalb hat sich der Erzeuger denn nicht sterilisieren lassen wenn er doch Kinder so vehement ablehnt?

Liebe Grüsse

Hi,

Es ging nicht darum, ob die meisten dafür oder dagegen sind,
sondern mehr darum, dass nur wenige in diesem Punkt ihre
Meinung wechseln.

ja warum schreibst du es dann nicht wenn du das meintest? :wink:

Woher weißt du denn, dass die meisten Leute dafür sein werden?
Ist das empirisch belegt?

Das spiegelt sich ja auch im
Recht vieler Staaten wieder.

Was dafür noch kein Beweis ist.

LOL, du hast ja nicht grade Vertrauen in unser Staatssystem :smiley:
Es ist sicher kein Beweis, aber ein guter Anhaltspunkt.
Tipp für €6,99: http://www.diplomarbeiten24.de/vorschau/91143.html :smile:

Was ich sagen will: Ich kenne kaum jemanden, der hier schonmal
seine Meinung geändert hat. Aber das ist nur meine
persönlicher Erfahrung.

In welchem Zeitraum seine Meinung geändert? Von 15-45j?
Meinung von Indikationsregelungsbefürwortung gewechselt zu Fristenregelungsbefürwortung?

Aber Christen haben imhO doch das Recht, gern etwas anderes zu
glauben.

Jeder kann glauben was er will, darum heißt es glauben. Manche Glauben kann man nicht widerlegen wie z.B., dass die Seele nach dem leiblichen Tod in den „Himmel“ wandert.
Manche Leute glaube aber auch, das fliegen im Flugzeug total gefährlich sein. Solche Glauben KANN man wiederlegen.
Es gibt IMHO sogar Menschen (Juden…), die religiös glauben, dass Feten bis zur Geburt nicht „(eigenes) Leben“ sind!

VG,
J~

Auf die Begrüssung können wir jetzt wohl verzichten…

Du brauchst dich nicht persönlich angegriffen zu fühlen. Ich
habe einfach eine starke Meinung zu dem Thema was nicht heißt,
dass ich dich niedermachen will!

Man! Ich glaube eher, dass ICH ständig missverstanden werde… Auf die Begrüssung legen hier die Meisten einen großen Wert(was ich persönlich nicht für falsch halte) aber da wir uns schon mehrmals begrüsst haben, meinte ich, wir können im Ramen dieser Diskussion darauf künftig verzichten. Gut, ich hätte es alles so auch darlegen können, mein Fehler.
Und für die Zukunft, sollten wir beide nochmal disskutieren(das gilt für alle, die es lesen), ich kann hier nichts persönlich nehmen. Wir kennen uns nicht, also kann da nichts persönliches dahinter stecken.
Mag sein, dass meine Beiträge sich manchmal etwas hmm, naja, „herb“ anhören, aber es würde ja doof aussehen, wenn ich hinter jedem Satz ein Smiley setzen würde.
Haben wir das jetzt geklärt und können fort fahren?

Mein Freund war ungewolltes Kind. Seine Eltern haben es
ihm erzählt und er hat keine Probleme damit. Hat sich
prächtig entwickelt, bekam die Liebe der Eltern und
hat keine „Schäden“ davon getragen.

Das klingt für mich nach ungeplant, aber GEWOLLT. Nicht nach
ungewollt.

Nein, eben UNGEWOLLT-seine Mutter wolte abtreiben. Weiss jetzt nicht mehr so genau, warum sie es dann doch nicht tat, möchte aber auch nicht lügen.

Ich hatte bislang nicht das Gefühl, dass Herr J FÜR das
Kind ist, eher im Gegenteil. Wieder mal ein Mann, der
meint, über den Körper und Leben einer Frau alleine
entscheiden zu dürfen.

Aber es ist so ziemlich
offensichtlich: der Mann will kein Kind, also hat sich
die Frau diser Entscheidung gefälligst zu fügen.

Du bist nicht der erste Mensch, der mich auf diese Art
missversteht. Vielleicht drücke ich mich unverständlich aus,
vielleicht ist es für viele Frauen aber auch schwer mal ihre
Gedankenposition zu verlassen und sich in das zukünftige Kind
zu versetzen.
Außerdem sprach ich in JEDER Antwort hier von einer
GEMEINSCHAFTSentscheidung.
IMHO das Problem an der Frauensichtweise das Kind gegen den
Widerstand des Mannes zu bekommen ist, dass die Frau vergisst,
dass auch der Mann Vetorechte hat.

Boah… DAS treibt mich nun wirklich in den Wahnsinn… Was ist daran so schwer: wenn du keine Kinder haben willst-tu was dagegen!

Der Mann kann sich zu 100% gegen eine Familie entscheiden, zu
100% gegen eine Liebe zu dem Kind entscheiden, er kann sich
IMHO sogar faktisch gegen einen Kontakt überhaupt entscheiden.
Das einzige was rechtlich einzufordern geht ist Geld.

Und frag mich nicht in wie vielen Fällen es GENAU SO im Leben
aussieht. Die Frau macht von ihrem Vetorecht gebrauch und
bekommt das Kind und dann macht der Mann von seinem Vetorecht
gebraucht und verschwindet. Dann wird geklagt und übrig bleibt
das Geld was er ihr bezahlen muss. Dann verschweigt ER
Einkommen, dann klagt SIE wieder uswusw…

Und genau DAS meine ich: er will zwar keine Kinder aber warum etwas dagegen unternehmen?! Wozu ist die Frau sonst da?! Klar, es gibt Kondome. Reißen aber ab und zu. Es gibt die Pille. Aber warum soll die FRAU ihren Körper mit Hormonen vollstopfen und damit das Krebsrisiko erhöhen? ER will doch keine Kinder!
Warum das Problem nicht radikal lösen: stirilisation? Oh ja, Männer haben ja meistens so viel Angst um ihr bestes Stück, nicht dass da hinterher nur heiße Luft raus kommt(bitte mit sarkastischen Unterton und einem Lächeln lesen :wink: )!
Aber dass die Frau womöglich einen Gebärmutterkrebs bekommen könnte und sie entfernt werden müsste, das ist halb so wild, geht ja nur um die Frau!
DAS kann sich kein intelligenter Mann ausmalen?
Und wenn sie dann doch schwanger wird, dann ist das Geschrei groß: Oh, sie hat mich belogen; woher soll ich wissen, ob sie nicht doch absichtlich schwangergeworden ist? Usw, usw… Kennen wir auch.

Zusammengefasst: wenn frau eine harmonische Entwicklung
anstrebt MUSS sie den Mann mit einbeziehen. Und ja, man(n)
kann auch Entscheidungen tragen die man gemeinsam gefällt hat
obwohl sie nicht der bevorzugte eigene Standpunkt waren.

Das heißt? Komm, rede doch Klartext: wenn er nich will, sie aber schon, wie sollen die beiden sich einigen? Auf die Antwort bin ich aber gespannt…

Wozu kriegt man eigentlich Kinder? Aus welchen Gründen
entscheidet man sich für die Kinder?

ich zitiere mich mal selbst:
"IMHO gibt es keine akzeptable Alternative dazu, dass man ein
Kind nur bekommt, weil man IHM etwas schenken will. Und wenn
man sich daran als Eltern erfreuen kann, dass man etwas geben
kann, DAS ist dann das was man selbst bekommt.

Das war eine ernstgemeinte Frage: warum entscheidet man sich, Kinder zu bekommen?
Im idealfall ist man lange zusammen, wer’s mag-verheiratet, hat festen Boden unter den Füßen, stabillen Job, man möchte den Rest des Lebens zusammen verbringen und irgendwann beschließen BEIDE, dass sie ein Kind/er haben möchten(wobei das Leben oft eigene Geschichten schreibt)… Ich selbst hab keine Kinder(wünsche es mir aber und mein Freund ist auch voll und ganz meiner Meinung! :wink: ), kann mir aber kaum vorstellen, dass irgendjemand sich denkt „Ich möchte ein Kind um es glücklich zu machen“.
Klar, im idealfall möchte man auch, dass eigene Kinder glücklich sind und tut alles dafür. Aber ein Kind in die Welt zu setzen, NUR um es glücklch zu machen? Dann würde man eher ein Kind addoptieren.

Und warum muss die Antwort in diesem Fall immer NEIN
lauten?! Weil es meistens die Männer sind, diegleich schreien,
ungefragt zu werden(ohje, gleich hagelt’s…).

„frau“ könnte dem Mann ja auch die Sicherheit geben, dass sie
kein Kind gegen seinen willen bekommen würde. Vielleicht
ergibt das dann ja eine harmonische, vertrauensvolle Beziehung
zwischen BEIDEN? Vielleicht tragen dann ja auch BEIDE
GEMEINSAM die Belastungen und Sorgen die ein
Schwangerschaftsabbruch mit sich bringt? Vielleicht ist dann
später der richtige Zeitpunkt da und BEIDE wollen ZUSAMMEN
Eltern werden? Vielleicht ist das auch eine Gute Basis FÜR DAS
KIND gute Eltern zu haben, SELBST DANN wenn sich diese mal
trennen sollten?

Nochmals: Warum kann der MANN nicht die Sorge dafür tragen, dass es zu keiner Schwangerschaft kommt?

Viele Grüße,
J~

Auf die Grüsse verzichte ich auch! :smile:

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Hallo Elisabeth,

es ist wie es ist. Das zunächst mal. Mag zuerst blöd klingen, aber ich finde diese Feststellung immer wieder hilfreich. Weil: Es wird absolut nichts ändern, in dieser konkreten Situation, lange über Männer und Frauen und wer da jetzt was für Entscheidungen wann und wie treffen darf oder wer welche Verantwortung trägt. Sind ja alles interessante Fragen, helfen aber akut nicht weiter.

Ich denke, Ihr wisst das ja jetzt noch nicht so lange und ungewollt schwanger zu sein ist schon ungleich schwerer, als z.B. eine scheußliche Frisur sich versehentlich geschnitten zu haben. Das mit der Schwangerschaft erst mal zu kapieren wird wohl schon etwas brauchen.

In welcher Lebenssituation seid ihr beiden denn? Steht ihr im Beruf/habt Einkommen usw.? Und hat Dein Partner konkrete Gründe, keine Kinder zu wollen? Oder ist es ein unbestimmtes Unbehagen bei dem Gedanken? Vielleicht könnt Ihr mal darüber reden, weil manche Sachen klären sich schon beim Aussprechen. Teilweise sind das ja auch völlig irrationale Ängste, die einen plagen. Und manche Ängste, wie z.B. finanzieller Art, sind durchaus handfest.
Versucht doch mal, zusammen eine positiv/negativ Liste zu erstellen und vielleicht ein worst/best case Szenario. Also einmal sich das potentielle Leben mit Kind in den schlimmsten Farben und dann aber ganz rosarot ausmalen. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass man bei so was eigentlich ganz automatisch zu einer Art Mittelmaß, die dann oft der künftigen Realität wirklich nah kommt führt.
Macht Euch doch eine Liste Eurer Ängste und Bedenken und lässt Euch dann einen Beratungstermin bei z.B.ProFamilia geben. Da könnt Ihr diese Liste da dann gemeinsam durchgehen. Und Euch natürlich über ALLE Möglichkeiten, die es nun gibt informieren lassen.

Ich wünsche Euch allen alles erdenklich Gute! Passt auf Euch auf.

Grüße

Hallo,

weshalb hat sich der Erzeuger denn
nicht sterilisieren lassen wenn er doch Kinder so vehement
ablehnt?

berechtigte Frage.

Mal davon abgesehen dass es je nach Alter schwierig sein kann, einen Arzt zu finden, der das macht.

TM

Hi,

Mal im Ernst: was ich hier so in den Postings lese ist, dass
die Frau „selbstverständlich“ alles alleine entscheiden darf
und der Mann „selbstverständlich“ alles mittragen muss.

hier ist die Sachlage aber so, dass der Mann definitiv nie Kinder will.
In letzter Konsequenz ist ER dann auch verantwortlich dafür, dies zu verhindern.
Z.B. durch Sterilisation, oder grundsätzliche Verwendung von Kondomen. DANN erst, kann er auch ausschließen nicht „gezwungen“ zu werden, die Folgen mitzutragen.

Hier wird von vielen Herren aber der Mitverantwortung seltsamerweise kein hoher Stellenwert beigemessen und die Verhütung auch noch der Frau aufs Auge gedrückt. Hinterher ist das Geschrei groß.

Dass
das ein Widerspruch ist scheinen hier nicht viele zu sehen :wink:
Wenn ich von jemandem das Tragen von Verantwortung einfordere
muss ich ihn IMHO auch an der Entscheidung beteiligen.

Und an der Empfängnisverhütung. Wenn er keine Kinder will, soll er auch dafür sorgen, dass es nicht passieren kann. Es gibt eben auch DroPi Kinder, oder linke Freundinnen. Dagegen muss er sich schon selbst absichern.

TM

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Vasektomie
Hallo elisabeth,

ich kann deine Worte nicht so ganz nachvollziehen.

Du schreibst, dass dein Freund keinen Kinder möchte und sich dessen schon lange sicher ist. Deswegen auch meine Frage nach dem Alter. Mit 30 kann man eigentlich davon ausgehen, dass diese Einstellung gefestigt ist. Mir ist es ehrlich gesagt ein Rätsel, dass dein Freund sich bisher keiner Vasektomie unterzogen hat.

Du schreibst er ist sich sicher, dass er keine Kinder will - warum dann nicht der endgültige Schritt? Da er diesen nicht gewagt hast, hat er meiner Meinung nach keinen Anspruch darauf übermäßig darüber geschockt zu sein, dass ihr nun ein Kind erwartet. Ich weiß, meine Worte hören sich hart an. Aber so sehe ich es tatsächlich. Jeder Erwachsene Mensch sollte sich darüber im klaren sein, dass beim Sex trotz Verhütung die Möglichkeit einer Schwangerschaft besteht.

Es geht hier nicht um Schuldfragen, obwohl ich ein wenig den Eindruck gewonnen habe, dass du quasi die „Schuld“ auf dich nimmst und ihm versuchst die Sache so einfach wie möglich zu machen. Das ist meiner Meinung nach nicht der richtige Weg. Er trägt genauso eine Verantwortung wie du.

Ich hoffe, dass du auf dich achtest und deine eigenen Bedürfnisse nicht unter den Scheffel stellst, weil du deinen Freund schonen willst.

Ich wünsche euch viel Glück bei all euren Entscheidungen die nun anfallen.

Gruß

Samira

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Hallo,

ich war auch so einer, war mir ganz sicher, niemals Kinder zu möchten. Auf gar keinen Fall, das wußte ich schon immer.

Nachdem es dann aber doch „passiert“ ist, und ich den ersten, nein - die ersten Schocks überwunden habe, kann ich Dir sagen, dass ich um nichts auf der Welt den kleinen Balg missen möchte.

Lass ihm vielleicht einfach Zeit.

Kopf hoch.

Grüße
Didi

Hallo elisabeth,

ich gestehe, mich nicht durch alle bisherigen Antworten gearbeitet zu haben - wenn ich also „wiederhole“, bitte ich um Nachsicht.

Du schreibst in Deinem Betreff „ungewollte Vaterschaft“, verrätst aber nichts darüber, ob es auch eine „ungewolte oder ungeplante Mutterschaft“ ist.

Hättest Du die Schwangerschaft geplant oder vorsätzlich ermöglicht, empfände ich das als großen Treuebruch, der Deinen Partner m. E. berechtigte, die Beziehung zu beenden.

Im Folgenden gehe ich davon aus, dass die Schwangerschaft auch für Dich ungewollt ist. Dann stellt sich die Frage der Verantwortung/Verhütung. Wenn ein Mann absolut keine Kinder haben möchte, dass ist er selbst m. E. dafür verantwortlich, dass er keine Frau schwängern kann: endgültig durch Vasektomie oder temporär durch konsequente Nutzung von Kondomen. In so einem Fall der Partnerin (allein) die Verhütung zu überlassen ist nicht nur fahrlässig (wie man sieht!), sondern auch unfair.

Da er im vorliegenden Fall unmöglich für die Verhütung gesorgt haben kann, ist er mitgefangen - mitgehangen.

Nun kannst Du ihm nach der offenbar alleinigen Verantwortung für die Verhütung auch noch duch Abtreibung die Verantwortung für ein Kind abnehemen - aber Mal ehrlich: Was willst Du mit so einem Typen?

Möglichkeit 2: Du entscheidest Dich für das Kind und er geht, da er das Kind absolut nicht will, und unterstützt Euch angemessen finanziell und tatkräftig (i. S. von verantwortungsvoll).

Möglichkeit 3: Er entscheidet sich für Dich und EUER Kind - dann bleibt die weitere Entwicklung abzuwarten.

Falsch wäre m. E., das Kind als „Druckmittel“ oder „moralische Verpflichtung“ zu irgendwas zu sehen und/oder zu missbrauchen.

Halo Samira!

Stimme dir da voll und ganz zu, ein

Hallo,

klär mich mal auf:

Da er im vorliegenden Fall unmöglich für die Verhütung gesorgt
haben kann, ist er mitgefangen - mitgehangen.

Wie kommst du auf diesen schmalen Pfad?
Sie könnte verhütet haben, aber es gibt halt eine „Fehlerquote“.
Er hat aber mit Sicherheit nicht verhütet, weil wenn er es getan hätte, wäre mit Sicherheit nichts schief gegangen?

Gruß
Elke

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Hi,

hier ist die Sachlage aber so, dass der Mann definitiv nie
Kinder will.
In letzter Konsequenz ist ER dann auch verantwortlich dafür,
dies zu verhindern.

stimmt! Der Frau kann es ja auch scheißegal sein wie sich das Kind ohne Vater fühlt. Für ihr zutun zum Kindesleid ist sie ja schließlich aus der Verantwortung raus.
Meinste in etwa so?

VG,
J~

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Tag,

ich gestehe, mich nicht durch alle bisherigen Antworten
gearbeitet zu haben

hättest du mal machen sollen :wink: denn sie schreibt, dass es ein Unfall war und sie sogar die Pille danach nahm.

Wenn ein Mann absolut keine Kinder
haben möchte, dass ist er selbst m. E. dafür verantwortlich,
dass er keine Frau schwängern kann:

Die Frau hingegen ist NICHT dafür verantwortlich von einem Mann schwanger zu werden von dem sie weiß, dass er keine Kinder will?
Warum nur fällt es den Frauen hier so UNGLAUBLICH schwer eine Schwangerschaft aus einer anderen als aus ihrer eigenen Sicht zu sehen?
Handelt eine Frau denn nicht verantwortungslos wenn sie ein Kind GANZ BEWUSST in eine Scheißsituation hinein gebiert?

endgültig durch Vasektomie
oder temporär durch konsequente Nutzung von Kondomen. In so
einem Fall der Partnerin (allein) die Verhütung zu überlassen
ist nicht nur fahrlässig (wie man sieht!), sondern auch
unfair.

„Frau=gut, Mann=schlecht“

Das TOTALE PROJEKTIONSDENKEN! Fast alle Mädels in der Diskussion hier scheinen nicht in der Lage zu sein ihre Schubladen mal zu schließen und ihre Opferrolle zu verlassen.

Da er im vorliegenden Fall unmöglich für die Verhütung gesorgt
haben kann, ist er mitgefangen - mitgehangen.

„Frau=gut, Mann=schlecht“

Nun kannst Du ihm nach der offenbar alleinigen Verantwortung
für die Verhütung auch noch duch Abtreibung die Verantwortung
für ein Kind abnehemen

„Frau=gut, Mann=schlecht“

Vg,
J~

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Hi,

stimmt! Der Frau kann es ja auch scheißegal sein wie sich das
Kind ohne Vater fühlt. Für ihr zutun zum Kindesleid ist sie ja
schließlich aus der Verantwortung raus.
Meinste in etwa so?

nein natürlich nicht! Die Hauptverantwortung hat eh die Frau an der Backe -> siehe Antwort Ann, die du in meinen Augen übrigens völlig falsch interpretiert hast. /t/ungewollte-vaterschaft/4973446/24

Was aber nicht heißt, dass es auch Frauen gibt, die sich dieser Verantwortung entziehen, nicht gewachsen fühlen, oder sie an andere abdrücken. Das ist genauso wenig ok.
Jeder, der Spaß am Sex bbeansprucht, muss sich des Risikos bewusst sein, dass etwas schief gehen kann. Auch wenn es sehr selten ist. Und dafür müssen auch BEIDE die Verantwortung für die Konsequenzen (Kind) und die Vermeidung dessen (Verhütung) übernehmen.

Ich behaupte:
Dem Großteil der Frauen ist es nicht scheißegal, ob ihr Kind ohne Vater aufwächst, oder sie sich entschließt es nicht zur Welt zu bringen. (Was einige auch machen, weil der Mann sie dazu drängt!)

Und wenn eine Mutter Vater und Kind den Kontakt untereinander vorenthält, ist das genau so mies und nicht akzeptabel. Ich unterscheide EBEN nicht zw. männl. und weibl. Pflichten und Verantwortung, weil eben beide die gleichen haben.

Rein biologisch bedingt hängt an den Frauen aber mehr Verantwortung, ohne dass sie sich dieser mal locker entziehen können. Da haben es die Männer definitiv einfacher (außer Unterhaltsgeschichten, aber auch da ziehen sich einige - um nicht zu sagen sehr viele - raus).

Was ich ausdrücken wollte. Wenn sich jemand auf gegenseitige Verantwortung bezieht, dann sollte die Verantwortung aber auch wirklich vollumfänglich von jedem übernommen werden.

TM

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Allmählich interressiert
mich mal, warum du dich hier eigentlich so engagierst?

Hat bestimmt nix mit Projektion deinerseits zu tun.

Aber neugierig bin ich schon.

LiebeGrüßeChrisTine

mich mal, warum du dich hier eigentlich so engagierst?

Warum nicht? :wink: Ist ein interessantes Thema…

Es ist meine Art, dass ich bei groben Missständen die mir im Leben begegnen nicht wegsehen will. Du solltest mich mal erleben, wenn jemand neben mir die BLÖDzeitung liest oder diese sogar zitiert :wink: Dem Widerspreche ich auch 270mal weil Lügen durch wiederholung nicht wahr werden…

Es geht mir auch nicht darum mit meiner Meinung zu überzeugen. Was ich allerdings nicht mag ist, wenn sich a) jemand seiner Verantwortung entzieht, es b) nicht schlüssig oder zu Ende gedacht ist was er so von sich gibt oder c) in Schubladen denkt bzw gar nicht richtig reflektiert wie überhaupt die Ausgangslage ist.

Alles drei gab es hier IMHO zu genüge! Interessanterweise aber nicht von der Fragestellerin! Und haste gelesen was passiert ist? Andere Frauen haben sofort versucht sie in die Opferrolle zu „pressen“: ER hat nicht verhütet und nun bist DU schwanger, ER hat dich sitzengelassen und nun bist DU verlassen, ER setzt dich unter Druck abzutreiben und DU hast dann die psychischen Probleme danach (BTW ist das nicht unabdingbar, oder?).

Ist deine Neugierde nun wenigstens ein bisschen befriedigt? Sonst kannste auch mailen bei Detailfragen ;-D

Viele Grüße,
J~

Hallo!
Ich bin’s nochmal. Wo bleibt denn meine Antwort(sehe Sammelantwort)?

Grüsse

ihr seid beide schwanger

Das würde ich gerne sehen! :smile:

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