Sammelantwort@ Seltsam78
Ich hab deine Antworten an mich mal zusammengefasst:
Auf die Begrüssung können wir jetzt wohl verzichten…
Du brauchst dich nicht persönlich angegriffen zu fühlen. Ich habe einfach eine starke Meinung zu dem Thema was nicht heißt, dass ich dich niedermachen will!
Mein Freund war ungewolltes Kind. Seine Eltern haben es
ihm erzählt und er hat keine Probleme damit. Hat sich
prächtig entwickelt, bekam die Liebe der Eltern und
hat keine „Schäden“ davon getragen.
Das klingt für mich nach ungeplant, aber GEWOLLT. Nicht nach ungewollt.
Ich hatte bislang nicht das Gefühl, dass Herr J FÜR das
Kind ist, eher im Gegenteil. Wieder mal ein Mann, der
meint, über den Körper und Leben einer Frau alleine
entscheiden zu dürfen.
Aber es ist so ziemlich
offensichtlich: der Mann will kein Kind, also hat sich
die Frau diser Entscheidung gefälligst zu fügen.
Du bist nicht der erste Mensch, der mich auf diese Art missversteht. Vielleicht drücke ich mich unverständlich aus, vielleicht ist es für viele Frauen aber auch schwer mal ihre Gedankenposition zu verlassen und sich in das zukünftige Kind zu versetzen.
Außerdem sprach ich in JEDER Antwort hier von einer GEMEINSCHAFTSentscheidung.
IMHO das Problem an der Frauensichtweise das Kind gegen den Widerstand des Mannes zu bekommen ist, dass die Frau vergisst, dass auch der Mann Vetorechte hat.
Der Mann kann sich zu 100% gegen eine Familie entscheiden, zu 100% gegen eine Liebe zu dem Kind entscheiden, er kann sich IMHO sogar faktisch gegen einen Kontakt überhaupt entscheiden. Das einzige was rechtlich einzufordern geht ist Geld.
Und frag mich nicht in wie vielen Fällen es GENAU SO im Leben aussieht. Die Frau macht von ihrem Vetorecht gebrauch und bekommt das Kind und dann macht der Mann von seinem Vetorecht gebraucht und verschwindet. Dann wird geklagt und übrig bleibt das Geld was er ihr bezahlen muss. Dann verschweigt ER Einkommen, dann klagt SIE wieder uswusw…
Sag jetzt nicht, dass eine intelligente Frau nicht in der Lage ist das von vornherein zu phantasieren…
Zusammengefasst: wenn frau eine harmonische Entwicklung anstrebt MUSS sie den Mann mit einbeziehen. Und ja, man(n) kann auch Entscheidungen tragen die man gemeinsam gefällt hat obwohl sie nicht der bevorzugte eigene Standpunkt waren.
Wozu kriegt man eigentlich Kinder? Aus welchen Gründen
entscheidet man sich für die Kinder?
ich zitiere mich mal selbst:
„IMHO gibt es keine akzeptable Alternative dazu, dass man ein Kind nur bekommt, weil man IHM etwas schenken will. Und wenn man sich daran als Eltern erfreuen kann, dass man etwas geben kann, DAS ist dann das was man selbst bekommt.
Kinderkriegen ist kein Vertrag „ich geb dir das Leben und du machst mich gefälligst glücklich“. Der Vertragspartner durfte nämlich nicht mitverhandeln
“
Und warum muss die Antwort in diesem Fall immer NEIN
lauten?! Weil es meistens die Männer sind, diegleich schreien,
ungefragt zu werden(ohje, gleich hagelt’s…).
„frau“ könnte dem Mann ja auch die Sicherheit geben, dass sie kein Kind gegen seinen willen bekommen würde. Vielleicht ergibt das dann ja eine harmonische, vertrauensvolle Beziehung zwischen BEIDEN? Vielleicht tragen dann ja auch BEIDE GEMEINSAM die Belastungen und Sorgen die ein Schwangerschaftsabbruch mit sich bringt? Vielleicht ist dann später der richtige Zeitpunkt da und BEIDE wollen ZUSAMMEN Eltern werden? Vielleicht ist das auch eine Gute Basis FÜR DAS KIND gute Eltern zu haben, SELBST DANN wenn sich diese mal trennen sollten?
Viele Grüße,
J~

