Walrettung aktuell

So jetzt gerade: als der Ponton mit Motorbooten auf ihn zugeschoben wurde, hat er sich bewegt, so dass sich die Helfer wieder zurückgezogen haben, um ihn zur Ruhe kommen zu lassen. Hatte der Wal vielleicht Angst???

Die “Tierschützer” sagen, Bewegung ist ein gutes Zeichen. Die Experten sagen, er ist in so schlechter Verfassung, dass es fraglich ist, ob er den Transport in den Atlantik überleben wird.

Wem glaubt man jetzt, zumal er ja nicht nur einmal, sondern mehrfach gestrandet ist. Lasst das arme Tier doch endlich in Ruhe!

Und so als ausgebildete Cetologin ist das für Dich Hinweis genug, dass der Wal offensichtlich hin ist?

Hast Du die bisherigen Beiträge überhaupt gelesen? Diesen hier zum Beispiel: Link

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Ach so, und du bist ausgebildeter cetologe, was immer das ist, oder generell Walexperte oder meeresbiologe oder meereszoologe?

Ich sehe ein verletztes oder krankes Wildtier das jetzt trotz allen möglichen Hilfsmaßnahmen nach 2 Wochen noch immer festsitzt. Würdest du einen Hund, der nur noch daliegt und leidet auch weiterhin mit Gewalt zum weiterleben zwingen und ihm ständig Stress und Angst machen?

Bin ich nicht, weswegen ich mir auch nicht anmaße, über den Zustand bzw. weiteren Aussichten des Tieres irgendwelche Aussagen treffen.

Mit Hunden kenne ich mich jetzt auch nicht so gut aus, aber Wale neigen nun einmal auch in gesundem Zustand nicht dazu, mit dem Schwanz zu wedeln, herumzuhüpfen, Stöckchen anzuschleppen oder Kaninchen zu verfolgen. Insofern hinkt der Vergleich doch ein wenig.

Hast Du die bisherigen Beiträge überhaupt gelesen? Diesen hier zum Beispiel: Link

Ich habe diese ganze Geschichte von Anfang an mehrmals täglich in den Nachrichten und anderen Medien verfolgt, weil ich immer noch will, dass der Wal überlebt.nochmehr links brauche ich deshalb nicht unbedingt.

Aber zur Info: schon alleine der nordostseekanal ist 98 km lang. Ein Schiff das einen solchen Ponton schleppt, könnte mit allerhöchstens 7 Knoten fahren (und das wäre mit einem lebenden Wal schon m.e. viel zu schnell. Die Fahrzeit wäre dann 7 h und 41 Minuten. Dazu käme dann noch die Fahrzeit von pöhl dahin. Und dann wäre man noch nicht Mal annähernd im Atlantik, sondern sogar noch mehrere Stunden von auch nur Sylt entfernt.

Hast Du denn auch die bisherigen Artikel in dieser Diskussion gelesen? Zum Beispiel diesen hier: Link

Wieso genau ist das zu schnell? Für Wale ist das eher eine gemütliche Reisegeschwindigkeit.

Ja und? Wale schwimmen - im Gegensatz zu Hunden - ihr ganzes Leben lang.

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Jaja, du siehst überhaupt nichts! Seit gestern ist nämlich bekannt, daß das Tier nicht verletzt ist. Die anfänglich besorgniserregenden Hauterscheinungen sind weitgehend verschwunden. Wie man weiß, schuppen Cetacea nämlich regelmäßig ihre Oberhaut ab und erneuern sie. Und nach aktueller, also zunächst äußerlicher Kenntnisnahme vor Ort, gibt es auch keine Anzeichen, die zur Vermutung Anlass geben, daß es krank ist.

Du bist nicht auf dem Laufenden, worum es geht, vor allem in diesem Thread, der ja offenbar auch aus gegebenem aktuellem Anlass gestartet wurde. Auch der Hinweis, den dir @C_Punkt zweimal schrieb, bezieht sich auf ein Posting in diesem Thread hier. Mit Hinweisen zur aktuellen Siuation (die du angeblich besser weißt).

Was für ein Jammer, daß die Initiatoren und die gesamte Mannschaft der Aktion, die seit gestern Mittag bereits in vollem Gange ist, diese höchst sensationellen Überlegungen, die noch niemand angestellt hat, von dir noch nicht bekommen haben!

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Servus, ich habe sowohl den thread “buckelwal - rettung durch waltoene” als auch diesen von Anfang bis Ende verfolgt.

Aber es geht hierbei doch nicht darum, dass Wale schwimmen können, sondern eher darum, dass dieser hier es nicht Mal versucht hat. Ein lautes Schiff, das ihn schleppt, Schleusen, Menschen die ständig um ihn Rum sind. Und sie wollen ihn doch in den Atlantik schleppen, oder habe ich da was missverstanden?

Kranke Wildtiere sterben nun Mal. Das ist Bestandteil der natürlichen auslese. Wenn er durch Netze verletzt wurde "SCHEISSE”.

Man könnte ihn natürlich auch in ein Meerwasseraquarium verschleppen, dort medizinisch behandeln und dann gegen Eintrittsgeld besichtigen lassen (oder vielleicht irgendwann wieder freilassen?)

Diesen Vorschlag habe ich aber in den letzten Wochen nie gehört!

Lg

Metapher, ich habe selbstverständlich auch deine Posts gelesen, die c Star verlinkt hat.

Aber politische Diskussionen gehen mir bei diesem Thema echt irgendwo vorbei.

Erstmal geht es um ein Tier und realistische Einschätzungen. Und ja, falls es euch aufgefallen ist: beim Thema Wildtier rede ich nie von Bambi oder Timmy!!

Lg

Noch ein paar Infos: vor kurzem hat man in Australien einen gestrandeten buckelwal ins tiefe Wasser geschleppt und er ist weg geschwommen. Ob er überlebt hat, unbekannt, aber er ist aktiv weitergeschwommen.

2024 hat man aufwendig versucht, einen gestrandeten buckelwal vor Oregon zu retten. Während der Rettungsversuche erlitt er eine Herzinsuffizienz, vermutlich durch Stress. Eine Untersuchung des kadavers ergab multiple Krankheiten.

2020 strandeten auf Sri Lanka über 100 Wale. Helfer zogen sie ins Meer zurück, nur 4 kehrten ans Ufer zurück und verendeten.

Das sagt mir: gesunde Wale schwimmen nach Hilfe weiter. Die, die starben, waren nach der Rettung wieder ans Ufer zurückgekehrt. Und der vor Oregon starb schließlich am Stress.

Lg

es euch aufgefallen ist: beim Thema Wildtier rede ich nie von Bambi oder Timmy!!

Wie der Veganer, der einen ständig daran erinnert, wie lange er schon nicht erwähnt hat, daß er Veganer ist.

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Aha. Vielleicht hat er ein Motivationsproblem oder sich schon aufgegeben, nachdem er hier gelesen hat, dass er ohnehin dem Tod geweiht ist und er sich bitte nicht weiter Mühe geben soll, ins offene Meer zu kommen.

Ja und? Nur, weil Dir und mir das auf die Nerven gehen würde, heißt das doch nicht, dass ein Buckelwal deswegen gleich suizidär wird. Was meinst Du, welchem Lärm der im Meer ausgesetzt ist bzw. war?

Stimmt. Das heißt aber nicht, dass man jedes Tier in die Luft sprengen muss, weil einzelne Menschen der Ansicht sind, dass das Tier eh nicht mehr zu retten ist, ohne dafür irgendeinen belastbaren Anhaltspunkt zu haben.

Erstens hat das mit natürlicher Auslese nichts zu tun und zweitens ist der Wal wahrscheinlich nicht vor schierer Langeweile falsch abgebogen, sondern wir erschweren mit unserer Lebensweise den Walen insbesondere Ortung und Kommunikation ganz erheblich, was Du wüsstest, wenn Du den

gelesen hättest.

Hat es einen bestimmten Grund, warum Du nun zum mindestens zweiten Male meinen Benutzernamen verfremdest?

Das ist keine politische Diskussion, sondern da steht u.a., dass „sogar“ die Experten aus dem zuständigen Ministerium irgendwas verzapft haben, was sich nun als sehr falsch herausgestellt hat.

Das ist eine ausgesprochen seltsame Interpretation. Allein schon, weil Du gar nicht über die Informationen verfügst, um zum Gesundheitszustand der überlebenden und verendeten Wale etwas sagen zu können.

Servus, na ja, ich glaube du kennst mich mittlerweile besser. Ich will einfach ein Wildtier nicht vermenschlichen, in ein Haustier verwandeln oder ihm einen Namen geben, damit die Bild-Zeitung schön um es trauern kann wenn es doch noch verendet.

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Sorry, c Punkt. Die Verfremdung war keine Absicht. C Star war unbewusst (kannst du gerne Mal googeln, in 2017).

Infos haben wir doch alle nicht. Die Vorfälle mit meist erfolgreichen walrettungen habe ich zitiert um zu zeigen, wie es gehen könnte. Einfach googeln: walrettungen weltweit

Und Politiker sind nun Mal leider so. Erst plant man, wie man mit dem ausgestopften Wal Geld machen kann (war früher mit ausgestopften blauwalen auf dem LKW üblich). Dann kriegt man Gegenwind und ändert seine Meinung. In Bayern gibt es einen Ausdruck für die Art Menschen: Kradler

Eine Frau springt von der Fähre, um das arme Tier zu belästigen (was dachte sie denn, das sie machen könnte was hunderte von Helfern nicht bereits versucht hatten). Dann wird eine Rettungsaktion gestern morgen angekündigt, um 24 h vertagt und dann stand heute 13.00h wieder kurz gestoppt, um das Tier nicht zu stressen.

Lg

Ach ja, beim Thema Lärm - und umweltverschmutzung der Meere rennst du bei mir offene Türen ein.

Sollte man es nicht eher Fehleinschätzung nennen?
Und wo hat dann Robert Marc Lehmann die Verletzung(en) gesehen, die vermutlich durch Schiffsschrauben zugefügt wurde(n)?
Warum weiß der nicht, dass sich ein Wahl „schuppt“ und nicht das Süßwasser seine Haut geschädigt hat?

An noch etwas erinnere ich mich: „er ist schwach, atmet nur noch alle 5 Minuten“.
Für Wale ist das normal, habe ich von Robert Marc Lehmann gelernt.
Aber der hat ja keine Ahnung.

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Und auch das ist halt Unsinn. Als wenn die eine Rettung mit der anderen irgendwie vergleichbar wäre.

Richtig. Und die meisten halten deswegen auch die Klappe, während andere

schreiben, ohne mit der Biologie des Tieres oder mit der Gesamtsituation vor Ort vertraut zu sein.

Nein.

Wo hast Du das denn nun wieder her? Ein Pottwalskelett steht übrigens seit knapp 10 Jahren vor dem National-Park Haus in Wangerooge herum und kann dort besichtigt werden. Ganz kostenlos.

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hi,

naja… nach einem? Es ist generell unwahrscheinlich, dass eine Person das benötigt. Schon weil sie erheblich leichter ist.
Meist ist es viel mehr die Vorstufe zu einer Bergung: die reine Suche nach Personen, die vielleicht irgendwo sind.

Wir hätten da:
die Suche nach MH370, noch gar nicht ganz so lang her.

Trotz der teuersten Suchaktion in der Geschichte der Luftfahr mit Kosten von fast 150 Mio. Euro wurden das Wrack und der Flugschreiber bis heute nicht gefunden.

Und da war imo die Chance, überhaupt was lebendes finden zu können schon recht mager.

Wo wir schon bei ‚totes Zeug‘ sind:
Die Costa Concordia, die noch nicht einmal ein Lebewesen ist.

Die Bergung des Schiffs war die größte je vorgenommene Operation dieser Art.

Nach Abschluss der Bergungsarbeiten wurden die Kosten sogar mit 1,5 Milliarden Euro angegeben. Somit war die Bergung mehr als dreimal so teuer wie der ursprüngliche Baupreis des Schiffes.

Aber immer dieses Wasser, an Land geht sowas auch.
Erinnerst du dich an 2010?
In Chile wurden 22 Millionen verbraten um die 33 Bergmänner wieder ans Licht zu holen.

Aber klar, das waren ja viele Menschen.
2014 hats einer allein geschafft.
Für seine Rettung, die eine knappe Woche dauerte,

waren 728 Helfer im Einsatz, davon waren 202 Retter aus fünf Nationen in der Höhle: 89 Italiener, 42 Österreicher, 27 Deutsche, 24 Schweizer und 20 Kroaten.

2015 wurden die Kosten des Rettungseinsatzes durch das Bayerische Innenministerium auf etwa 960.000 Euro beziffert

Die Sache mit der Titan dürfte auch in der Liga mitspielen.

Da du besser informiert scheinst, könntest du bitte die Kosten für die Wal-Rettung zusammentragen?
Einfach, damit wir einen Vergleich haben, wie viele Millionen da bisher ausgegeben wurden.

grüße
lipi

Ich habe ehrlich gesagt schon den Behörden, den involvierten Politikern und der (leidlich seriösen) Presse geglaubt, also die Verletzung durch eine Schiffsschraube, den generell schlechten Zustand der Haut und dass der Wal im Sterben läge.

Offenbar ist also doch die Frage, wer hier Expertise hat, was stimmt und was nur behauptet wird. Das ist dann ja wunderbar Wasser auf die Mühlen aller Verschwörungstheoretiker, Deutschlandhasser und Extremisten.

Bisher hatte ich auch immer den Eindruck, dass Behörden und Politiker eher beruhigen wollten und große Sensationen vermeiden. Man hätte ja den Wal aus nächster Nähe filmen können, aber das wurde ja bisher sinnvoller Weise unterbunden.

Was bleibt, ist ja offenbar ein Wal, der nach dem ersten Rettungsversuch nicht im tiefen Wasser geblieben ist, sondern zweimal ins flache Wasser geschwommen ist, was ja orientierungslos wirkt. Aber was das genau bedeutet, scheint nicht nur ich nicht zu wissen.

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Naja, kommt halt immer drauf an ob es beliebte oder unwillkommene Menschen sind