Momentan Chaos im Rettungsteam😐
Es ist sehr traurig, dass sich im Zuge der Rettungsaktion etliche Selbstdarsteller verschiedener Richtungen und Meinungen profilieren.
Ich hoffe, es gelingt trotzdem noch.
Und egal wie es ausgeht, immerhin
Zitat
" Dass sich derzeit so viele Menschen für das Schicksal des Tieres interessieren, bewertet der Experte grundsätzlich als positives Zeichen. „Viel schlimmer wäre es, wenn sich niemand dafür interessieren würde.“
Tatsächlich wirkt sich diese Aufmerksamkeit inzwischen auch an anderer Stelle positiv für die Tiere aus: Die Umweltschutzorganisation WWF hat zuletzt deutlich mehr Walpatenschaften verzeichnet – und führt den Anstieg auf den Buckelwal bei Wismar zurück.
„Es ist mehr Aufmerksamkeit auf dem Thema“, sagte eine Sprecherin der Deutschen Presse-Agentur. „Die Menschen wollen was tun, tippen wir.“
In den vergangenen vier Wochen seien 113 neue Walpatenschaften abgeschlossen worden – in den vier Wochen zuvor seien es lediglich 15 gewesen.
Auch die Meeresschutzorganisation Sea Shepherd berichtet von mehr Anfragen und wachsender Unterstützung."
Vielleicht braucht es ein gesundes Verhältnis von Selbstdarstellung und Fachwissen sowie tatsächlichen Aktionen um erfolgreich zu sein.
„tue gutes und rede darüber“
Weswegen sich die von dir erwähnte private Seenotrettung im Mittelmeer auch groesstenteils durch Spenden und die unentgeltliche Mitwirkung vieler ehrenamtlicher finanziert.
In der Walrettungsgruppe gibt es jedenfalls extrem starke Emotionen, aus denen ich nicht schlau werde.
Ein oder zwei Tierärztinnen haben die Gruppe kritisierend verlassen. Immer wieder gibt es Aussagen, dass Mitglieder der Gruppe sich beim Agieren selbst filmen und den Wal aus den Augen verlieren. Und die Pressesprecherin ist erst zurückgetreten und macht jetzt doch weiter.
Der Wal sei kurzatmig. Neulich sagte eine(r), der atmet nur noch alle 5 Minuten.
Woher wissen diese „Fachleute“, wie die normale Atemfrequenz eines Wales in Ruhe ist?
Servus, vor 1 Stunde war ein meeresbiologe im TV, der nicht mit der Rettung befasst ist. Er kann nicht verstehen, warum von den Veterinären nicht schon längst ein Hautabstrich, eine blasprobe, idealerweise eine Urin- und sogar Blutprobe genommen wurden, um seinen Gesundheitszustand einschätzen zu können. Oder würden die Ergebnisse nur nicht veröffentlicht? Außerdem meinte er, angesichts der ständigen Medienpräsenz ist es wohl nicht mehr möglich, das Tier, das unter den gegenwärtigen, unnatürlichen Umständen sicher auch leidet, zu erlösen, falls es wirklich schwer erkrankt ist. Im schlimmsten Fall wird die Öffentlichkeit noch wochenlang dabei zusehen, wie der Wal verendet.
Nicht meine Worte sondern die eines Meeresbiologen.
Der auch nicht weiß, wie es dem Wal geht und der auch nicht weiß, ob die Untersuchungen, die er vorschlägt, vorgenommen wurden oder nicht und der sich dann abschließend in Mutmaßungen darüber versteigt, aus welchen Motiven der Wal noch nicht erlöst wurde, aber nicht weiß (siehe oben), ob das überhaupt angezeigt wäre.
Das ist wie so ein Reporter, der aus Kairo über Unruhen in Georgien berichtet oder aus Singapur über die Lage in einem Erdbebengebiet in China.
Echt jetzt?
Das meinst du doch nicht im Ernst.
(Bitte mach die Ironie deutlicher)
Ich schrieb „normale Atemfrequenz“ und nicht, ob er überhaupt bläst.
So ein Wal kann die Luft beim Tauchgang locker 30 Minuten anhalten. Wie das unter Stress und auf 'ner Sandbank aussieht, weiß wohl keiner. Aber 5 Minuten dürften nicht beängstigend sein.
Glaube ich auch nicht, aber das ist ja auch nicht mein Punkt. Wir haben halt wieder das gleiche Stadium wie seinerzeit beim „Absturz“ der Mir erreicht, als jeder ein Experte war, der irgendwann nachts mal in den Himmel geschaut hatte.