Walrettung aktuell

Ja, die des Wassers. :rofl:
Vitaldaten sind was anderes. Die kann man höchstens sehr eingeschränkt errechnen, wenn man die gemeldeten Standorte zu Hilfe nimmt. Nichtmal die Atemfrequenz kann man zuverlässig feststellen. Dazu müsste man wissen, wie schnell der Tracker nach dem Auftauchen in der Lage ist, seinen Standort zu funken. Für Blutdruck, Sauerstoffsättigung… hätte man ihm wohl ein paar Löcher in den Körper machen müssen.
Oder ne Applewatch ans Bein binden…

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Aber das passt doch genau ins Bild: eine vernünftige Rettungsmannschaft denkt und plant gemeinsam, handelt und kommuniziert das dann nach außen. Und zwar auch, wenn es keine eingespielte Gruppe ist.

Seriös wäre, wenn sie die Öffentlichkeit informiert hätte mit “Wir gehen aus den und den Gründen davon aus, dass x, darum machen wir y. Wir erhoffen uns z. Einer aus unserem Team war abweichend von den anderen für q und zwar aus den Gründen r und s. A wissen wir, zu b und c können wir nichts sagen, da fehlen uns die Daten.”

Und wenns dann schief geht oder Fehler gemacht wurden: Dann ist es eben so! Auch Ärzte können leider trotz größtem Bemühen scheitern. Das ist dann schrecklich, aber ist eben so. Hier geht es um einen einzigen Buckelwal!

Hier haben wir hochemotionale Streitigkeiten, gegenseitige Vorwürfe, keine oder unklare Informationen, Personen, die sich wütend zurückziehen, ständig Vorwürfe, die einen würden die anderen ausschließen, nur an sich selbst denken…..

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So was solls sogar in bekannten Foren verbreitet geben :see_no_evil_monkey:

Ich denke, mit den „Vitaldaten“ das wurde falsch ausgedrückt.
Wahrscheinlich sendet das Ding nur beim Auftauchen ein Signal, wenn auch unregelmäßig. Und daraus schließt man, dass der Wal lebendig und aktiv ist, also vital…

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Natürlich. Temperatur und Feuchtigkeit stehen stellvertretend für Messwerte, die ein GPS-Tracker von einer externen Quelle erhält und zusammen mit der Position überträgt. Da ich, anders als offenbar die meisten hier, kein Walexperte bin, will ich nicht mutmassen, was die Vitaldaten eines solchen Tiers sind und ob und wie man sie erfassen kann. Sicher ist jedenfalls, dass wenn solche Daten elektronisch vorliegen, man sie einem professionellen GPS-Tracker übergeben kann, damit dieser sie zusammen mit der Position meldet, sobald das Tier mal wieder aus dem Wasser taucht.

Wenn die Walretter dem Tier allerdings einen zufällig in der Kleintierpraxis eines Teammitglieds herumliegenden Hundetracker eingepflanzt haben, funktioniert das natürlich nicht.

Genau so war ja es auch zwei Wochen lang! Bis schließlich - aber warum muss ich das wiederholen :thinking: :

Die Mitglieder des Rettungsteams wurden [sc. von der Schiffscrew] ausgesperrt.

Das heißt: Sie waren nicht auf der Barge, als die Crew das Tier mit Gewalt [sic!] herunterzog.

Die Kapitäne und die Schiffscrew haben eigenmächtig und entgegen den vertraglichen Vereinbarungen gehandelt.

Es wurden von dem Team keine „Fehler“ gemacht!
Es sind keine Ärzte gescheitert!
Sie wurden vielmehr von der Schiffscrew ausgesperrt!
Dann wurde der Wal mit für das Tier lebensgefährdender Gewalt aus der Barge herausgezogen.
Explizite Vorkehrungen, daß keine Kamera dabei war.
Kommentar der Akteure (= der Schiffscrew):
Endlich ist das Mistvieh jetzt weg. Das ist die Hauptsache

Nein, die Streitigkeiten, gegenseitige Beschuldigungen geschehen doch schon seit geraumer Zeit, lange bevor die Schleppercrew dazukam.

Und wie gesagt, die Information der Öffentlichkeit wirkt seltsam. Als der Wal in diese Transportwanne gelockt werden konnte, sprach einer der Mitglieder der Gruppe permanent nur davon, wie emotional für ihn der Kontakt mit dem Wal gewesen war. Kein Wort davon, wie es dem Wal wohl gehe, was er beobachtet habe, was er für Schlüsse zöge…..

Und zu dem Zitat

Endlich ist das Mistvieh jetzt weg. Das ist die Hauptsache

des Haufens von Seeleuten, die die Aufgabe, für die sie bezahlt wurden, nicht nur nicht machten, sondern sie sogar sabotierten und dadurch zwei Wochen subtilster Vorkehrungen mit einem Schlage zunichte machten, fällt dir nichts ein?

Ja, weil die letztendlich (den 3 Wochen langen Intrigen von Ministeriums- und Museumleuten zum Trotz) zusammengekommenen und erfolgreichen Akteure sich gegenseitig vorher nicht kannten und überhaupt zu einem solchen (!) Zweck wie bei diesem Szenarium noch nie Leute mit je unterschiedlichen Erfahrungen zusammengewürfelt wurden.

Das ist wie mit den „Experten“ hier im Forum … :thinking:

Der wurde nicht „gelockt“, sondern auf einer Plane gezogen. Allerdings machte er sich die letzten 30 m von alleine auf in die Schute. DAS, und vor allem DAS, hat einige der Beteiligten emotional bewegt - aus psychologisch sehr einfach nachvollziehbaren Gründen.

Es ist ein erstaunliches Phänomen der social media: Irgendwelche Leute rasten immer aus (oder artikulieren intellektuelle Überlegenheitsphantasien), wenn andere Menschen sich emotional zeigen.

Kein Mitglied der Gruppe sprach - aus wohlüberlegten Gründen - „permanent“ von irgendetwas. Vor allem nicht „nur“.

Ich weiß nicht, woher du deine „gründlichen“ Kenntnisse über die Vorgänge bezogen hast. Es wurde auf nicht geheimnisvollen Wegen ausführlich die unter den gegebenen Umständen untersuchbare und erkennbare Verfassung des Tieres bekannt gemacht. Und die widersprach eklatant den Intriganten und den Besserwissern unter den Ferndiagnose-„Experten“.

Überhaupt erstaunlich: Wenn in diesem Brett mal berichtet wird, wie man eine Spinne an der Schlafzimmerwand schonend ins Freie befördern kann und sollte, statt mit Staubsauger oder Pantoffel das Problem zu lösen, oder ähnliche Szenarien, dann kommen keine so zahlreichen Einwände und „Experten“-Meinungen und machen Bohei gegen deren Rettungsaktion wie ausgerechnet hier, wo es um eine der (neben einigen Cephalopoden und Corviden) intelligentesten Tiergattungen geht, die mit dem Menschen besonders deutlich kommunizieren können :thinking:

Ich will mal die Seeleute etwas in Schutz nehmen.
Wir wissen nicht, wie die nicht hochseetüchtige Barge mit der See zurecht kam. Es könnte durchaus sein, dass sie ständig vor dem Untergang stand.
Eigentlich ist das Ding dazu da, ein Boot aufzunehmen und dann das Wasser abzupumpen, damit dieses im trockenen Zustand transportiert oder bearbeitet werden kann.
Es wurde mehrmals von Zulassung und Sicherheit gesprochen. Die Verantwortung für die ungewöhnliche Verwendung haben die Schiffer auf sich genommen.
Dass die dann froh waren, diese ungewöhnliche Fracht los zu sein, kann man dann auch irgendwie verstehen.

Natürlich kamen da auch Stimmen auf, warum man nicht gleich ein hochseetaugliches, geeignetes Transportmittel genommen habe. Dazu gibt es wohl nichts zu sagen.

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Jetzt wissen wir’s…

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Lasst die Schlammschlacht beginnen.

Es dürfte aber bereits klar sein, das die anderen die Schuld am Tod haben.

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Das war nicht nur mir von Anfang an klar: Ein Wal, der sich verirrt und auf einer Sandbank strandet, der tickt nicht mehr richtig, der war schon vor der übertriebenen Anteilnahme hoffnungslos verloren.
Da mögen die Tierfreunde mit ihrem rummenscheln noch so viel gebetet und gehofft haben.
Schade ums Geld. War wohl ein vorgezogenes Sommerloch.

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Für die zwei Millionen müsste ne alte Oma lange für stricken.

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Einen Monat lang konnte ich mich mit Kommentaren zurückhalten…

In einer idealen Welt würde ich davon ausgehen, dass jetzt gegen die „Retter“ wegen Tierquälerei ermittelt werden würde. Wenn ich an die nur schwer erträglichen Videos in den Nachrichten erinnere, ging es diesen Personen doch nahezu ausschließlich um Selbstdarstellung.

Eine wirkliche Rettung (Wal gelangt in tiefere Gewässer und führt noch lange Zeit ein Leben in Gesundheit und Freude) war doch ab Anfang an extrem unwahrscheinlich. Dass sich ein so großer Wal in die Ostsee und immer wieder auf Sandbänke verirrt, kann als starkes Indiz für Erkrankungen und Verwirrung des Tieres gewertet werden. Die Erfahrungen von Jahrzehnten und Zehntausenden von Walstrandungen geben recht gute Zahlen für Wahrscheinlichkeitsrechnungen.

Hätte man dem Tier wirklich helfen wollen, hätte man ihm palliative Unterstützung zukommen lassen, um sein Leiden wenigstens schmerzarm zu gestalten - was schon schwierig genug gewesen wäre. Wie viele Tierärzte haben wirkliche, echte Erfahrungen mit der Behandlung von Buckelwalen?! Und vor allem hätte man die ganzen, ständig lärmenden Schaulustigen, Gaffer und Selbstdarsteller von ihm fernhalten müssen. Für mich waren die Bilder und Videos von diesen Menschen am schwersten zu ertragen, bei den Berichten um den langsamen Tod des Wales. Es war einfach nur furchtbar, wie diese Menschen ihre fünf Minuten Berühmtheit erlangen wollten auf Kosten eines in der Öffentlichkeit sterbenden Tieres.

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Trauriger Abschied – Ältester Hund der Welt stirbt kurz vor 31. Geburtstag | Heute.at Trauriger Abschied – Ältester Hund der Welt stirbt kurz vor 31. Geburtstag | Heute.at

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Ist das wirklich so?
Ich habe da überhaupt keine Ahnung.
Es gab ja einige Personen, die vermutlich Fachkenntnisse haben und die Chancen anders bewertet haben.
Aber ich kann ja noch nicht einmal einschätzen, welche der Personen, die sich da geäußert haben, überhaupt Fachleute sind oder eben nicht.

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Quelle: Deutsches Meeresmuseum Stralsund
Newsblog

Update vom 10.03.2026: Artbestimmung noch nicht eindeutig möglich
Die Haut des Wals zeigt eine untypische Struktur, die eventuell durch Pilze oder andere Mikroorganismen verursacht sein könnte. Das Tier wirkt schlanker als ein gesunder Buckelwal – dies könnte auf einen schlechten Ernährungszustand hindeuten.

Update vom 24.03.2026: Aktuelle Lage
Der Gesundheitszustand des in der Lübecker Bucht gestrandeten Buckelwals ist besorgniserregend – sowohl seine Haut als auch den Allgemeinzustand betreffend

Update vom 01.04.2026: Lage weiterhin kritisch
Fachliche Bewertungen zeigen, dass der Wal bereits mehrere Merkmale aufweist, die typisch für Tiere in einem fortgeschrittenen Schwächezustand sind und auf ein mögliches Verenden hindeuten. Dazu zählen insbesondere die wiederholten Strandungen, die deutlich reduzierte Vitalität sowie die fehlende Reaktion auf äußere Reize.
In solchen Situationen führen Eingriffe häufig nicht zu einer nachhaltigen Rettung, sondern können das Leiden des Tieres verlängern. Ein natürlicher Verlauf – so schwer er auch zu akzeptieren ist – entspricht in vielen Fällen dem geringeren Eingriff in das Tierwohl.

Update vom 07.04.2026: Gutachten bestätigt nochmals kritischen Zustand des Wals
Ein umfassendes Gutachten von Expert:innen des Instituts für terrestrische und aquatische Wildtierforschung (ITAW) und des Deutschen Meeresmuseums (DMM) bestätigt, dass der Gesundheitszustand des Buckelwals sich weiter verschlechtert hat. Der Wal zeigt kaum noch Reaktionen auf äußere Reize. Seine Haut weist deutliche Ablösungen sowohl an den freiliegenden als auch den von Wasser bedeckten Partien auf. Dieser Zustand schließt einen Einsatz von Gurten o.ä. aus. Folgeschäden an den inneren Organen sind aufgrund der inzwischen mehrtägigen Liegezeit im flachen Wasser und des daraus resultierenden Drucks sehr wahrscheinlich. Des Weiteren wurden nun Verletzungen sichtbar, die unter anderem von einer Schiffsschraube stammen könnten. Abdrücke auf der Haut deuten auf den Kontakt mit Fischereinetzmaterial hin.
Der Wal liegt in seiner Position unverändert bei einem derzeitigen Wasserstand von etwa 1,40 Metern in weichem Sediment vor der Insel Poel. Aufgrund seines stark geschwächten Allgemeinzustands wird ein eigenständiges Freikommen aktuell ausgeschlossen.
Unklar ist, wann das Tier versterben wird. Anders als bei einer Strandung an Land, bei der von einer Überlebensdauer von etwa fünf Tagen ausgegangen wird, wird der Wal aktuell noch teilweise vom Wasser getragen. Dadurch kann sich die Überlebenszeit verlängern, auch wenn sich sein Zustand weiter verschlechtert.

Und so weiter und so fort.


Quelle: Wirtschaftswoche

In Spanien und Portugal stranden viel häufiger Meeressäuger als in Deutschland. Eine verlässliche Statistik gibt es zwar nicht, aber nach Medienberichten dürften es zwischen 20 und 50 pro Jahr sein. Vor allem auf den zu Portugal gehörenden Azoren-Inseln im Atlantik, wo die natürlichen Wanderwege der Tiere verlaufen, werden immer wieder geschwächte oder kranke Tiere angespült.

Die meisten Strandungen betreffen Zwergwale, Pottwale und Delfine. Rettungsaktionen bleiben oft erfolglos, etwa im April 2022, als ein junger Pottwal südlich von Lissabon strandete. Tierschützer, Feuerwehrleute und die Polizei versuchten, das Tier mit Kränen, Planen und Wasser zurück ins Meer zu bringen. Der Wal starb jedoch. Eine Obduktion ergab, dass er krank war.

In Dänemark strandeten allein in diesem Jahr schon mehrere Wale, zuletzt im Februar etwa sechs Pottwale vor der Küste der Nordseeinsel Fanø. Nach Einschätzung der Umweltbehörde lebte mindestens eines der Tiere zunächst noch. Einen Rettungsversuch unternahmen die Dänen nicht. Auch einschläfern wolle man den Wal nicht, hatte die Umweltbehörde in Zusammenarbeit mit Tierärzten und Forschern zuvor beschlossen.

„Bei Walen, die größer als vier Meter sind, kann dies nicht auf eine ethisch und sicherheitsmäßig verantwortliche Weise passieren“, hieß es. „Deshalb lassen wir den lebenden Pottwal am Strand von Sønderho in Ruhe, damit er friedlich sterben kann.“ Wenn Menschen sich ihm näherten, würde das die Situation für den Wal nur verschlimmern, so die Einschätzung der Umweltbehörde im Februar.

Auch Buckelwale und andere Arten werden immer wieder vereinzelt vor den Küsten Dänemarks gesichtet, Strandungen kommen in der Regel aber nur relativ selten vor. Gemäß den Vorgaben des dänischen Umweltministeriums für den Umgang mit großen Meeressäugern gilt in dem deutschen Nachbarland generell die Praxis, gestrandete Tiere weder zu töten noch Rettungsversuche zu unternehmen – vielmehr solle die Natur ihren Lauf nehmen.


Quelle: Spiegel

„Um 19.30 Uhr schwammen die Wale im tiefen Wasser, vier Kilometer vor der Küste“, meldet die Walschutzorganisation Project Jonah auf ihrer Facebook-Seite. 64 Grindwale konnten bei einer Flut am Samstagmittag erfolgreich der tödlichen Küste entkommen, an der sie am Freitag gestrandet waren. „Viel Liebe wurde an diesem Valentinstag gezeigt - kia kaha!“ - „Seid stark!“, schreiben die Walretter.

Weitere 130 Tiere haben es allerdings nicht geschafft, sie starben an der Landzunge Farewell Spit im Norden der neuseeländischen Südinsel. Es war eine der größten Walstrandungen in der Geschichte des Landes.

Also 30% Überlebenschance. Und das bei deutlich kleineren und leichteren Tieren. Um nur mal einen Bericht von der Südhalbkugel zu nehmen. Dort gibt es sogar regelrechte Programme, die Tiere wieder ins Meer zurück zu bringen. Wie viele wirklich überleben kann niemand sagen, das es bis heute keine Programme zur weiteren Verfolgung gibt.

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Es ist wirklich ein Desaster geworden.
Wenn man verfolgt hat, was zuletzt auf den Schiffen los war.
Es gibt ein Video wie sich die Schiffscrew am Freilassungstag anscheinend eigenständig und unabgesprochen „ans Werk“ macht, den Wal aus der Barge auszuladen. Die Methoden sind nichts für schwache Nerven…

Vermutlich hat das dem Wal den Rest gegeben. Und wir werden wohl nie erfahren, ob das letztendlich zum Scheitern der ganzen Bemühungen führte.

Dafür kann man das Rettungsteam und die Geldgeber nun wirklich nicht verantwortlich machen.

Wäre auch eine Möglichkeit gewesen. Aber das hatten deine hier vielfach zitierten Experten ja abgelehnt.

An Dänemark sollen wir uns im Tierschutz ein Beispiel nehmen?
Wenn ich einen Mischlingshund hätte, würde ich damit noch nicht mal in die Nähe der dänischen Grenze gehen!

Und du meinst wirklich, das wochenlange Verrecken auf der Sandbank wäre humaner gewesen?:thinking:

Neee, ich bleibe dabei. Den Versuch war es wert.

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Wirklich? Auch, wenn es dein Geld gewesen wäre?

Wäre auch eine Möglichkeit gewesen. Aber das hatten deine hier vielfach zitierten Experten ja abgelehnt.

Die haben das deswegen abgelehnt, weil niemand Erfahrung damit hat, wie man einen dermaßen großen Wal möglichst tierschutzkonform einschläfert. Also welches Mittel, in welcher Dosierung und über welchen Zugang … wenn das nicht korrekt gemacht wird, ist das nämlich eine ganz entsetzliche Quälerei Wer einer nicht ganz korrekten Tötung mal beigewohnt hat, weiß wie fürchterlich das für das Tier ist und wie gefährlich für sein Umfeld.

Auf einer Sandbank liegend durch das eigene Gewicht erdrückt zu werden, stelle ich mir tatsächlich weniger tierschutzwidrig vor als elendiglich zu ersaufen

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Ich finde dieses sogenannte einschläfern unerträglich, egal bei welchen Tieren. soll man den Wal halt sterben lassen, ist der natürliche Lauf der Dinge. Niemand weiß, was in einem Wal vorgeht. Sowas fände ich unverzeihlich.

(Ich treffe keine Aussagen zur Rettungsaktion, lediglich zu der Möglichkeit, den Wal an Ort und Stelle zu töten.)

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