Hallo,
Und weil es es erweitert, macht eine Auslegung des ATs ohne
Betrachtung des NTs im Christentum keinen Sinn. Stimmst du mir
da wenigstens zu?
ja da hast du recht. obwohl wir jetzt vom thema abkommen. wenn
man sauber auseinanderhält und nichts vermischt, dann ergibt
das einen sinn.
Nein, sind wir eigentlich nicht. Weil das ursprüngliche Thema, nämlich besagter Brief, parodiert ja gerade diese falsche Auslegung, um aufzuzeigen, dass die Auslegung so nicht richtig ist. Das ist ja das, was ich die ganze Zeit versuche zu erklären.
im übrigen bin ich froh, daß wir das abgb haben und ich
jemanden auf schmerzensgeld verklagen kann, wenn er mir „auf
die backe schlägt“.
das ist körperverletzung. u.u. geht er
dafür ins gefängnis, als „vergeltung“, und das ist gut so.
Ja, klar, ich bin auch darüber froh. Aber das ist ja auch was anderes, weil wir ja eine Trennung von Kirche und Staat haben (was ich sehr gut finde). Weil sonst müsste ja jeder im Staat die gleiche Religion haben, wenn es nicht zu totalen Ungerechtigkeiten kommen soll.
vom
stillhalten, verzeihen und sich verprügeln lassen halte ich
persönlich nämlich gar nichts,
Glaub mir, ich auch nicht. Ich halte genauso eine angemessene Strafe oder zumindest eine Wiedergutmachung für angebracht. Aber ich denke, dass auch wenn man keine so extreme „Feindesliebe“ praktiziert, kann man aus diesem Kapitel der Bergpredigt etwas mitnehmen. Nämlich a) das derjenige trotzdem eine zweite Chance verdient hat und b) dass man ihm nicht für immer böse sein soll.
Denn wäre dies etwas, was die Leute praktizieren würden, dann müsste ich mir heute keine solchen dämlichen Diskussionen anhören, wo dann auf Stammtisch-Niveau so Sprüche fallen wie „die scheiss Franzosen, die haben uns damals…“. Als wenn da der heutige Franzose in irgendeiner Weise was dafür könnte, was irgendwann vor 150 Jahren war.
Ich bin mir zwar auch sicher, dass dies in anderen Ländern genauso ist, es wäre auch nicht das erste mal, dass ich im Internet oder sogar im Real-Life im Ausland von irgendjemand als „Nazi kraut ass“ oder ähnliches beschimpft werde. Mal abgesehen davon, dass der/diejenige mich überhaupt nicht kennen (außer dass sie wissen dass ich Deutscher bin) und sonst wissen würden, dass ich in keinster Weise rechts bin, wird da genauso auf Sachen herumgeritten, die lange her sind und v.a. für die ich - als 1981 geborener - wohl kaum etwas dafür kann.
Aber Intoleranz und dieses Nachtragende ist wohl was, was über alle Ländergrenzen hinweg existent zu sein scheint. Wenn ich mir z.B. islamische Extremisten anschaue, die teilweise ihren Hass gegen den Westen bis auf die Kreuzzüge zurückführen… Herrgott, diese Dinge sind 1000 Jahre her…
Und nun bin ich aber wirklich vom Thema abgekommen… 
aber das hat mit religion
nichts zu tun, sondern mit gerechtigkeit und selbstwertgefühl.
Ich würde mich ja auch nicht einfach so verprügeln lassen 
Jepp, das sehe ich auch so. Aber ich würde eben auch niemals jemand anderen verprügeln *gg*
mfg
deconstruct