Endlich!
Hallo,
endlich mal ein konstruktiver Beitrag 
Ich bin es langsam leid, Unwissenden (-> „Bibelmist“) meine Aussagen, die auf Bibelstellen verweisen, ständig erklären zu müssen (…„der werfe den ersten Stein“ usw.).
Also:
Ohne dich im geringsten angreifen zu wollen,
keine Sorge, nur zu, ich hab ein dickes Fell 
zu bedenken: Einige von uns gehen ja davon aus, dass es Einen
gibt.
Na gottseidank, dachte schon, ich bin hier auf „verlorenem Posten“ 
Bleiben wir bei der Hypothese, mit der alle Gläubigen
sich irgendwie einrichten, da der offizielle Beweis ja noch
aussteht.
Naja, dazu hab ich mich genug geäußert.
Wenn man nun alles Vertrauen in Diesen setzt, und
dann kommen aber Situationen, mit denen man nicht fertig wird,
oder die man nicht versteht, warum bricht dann das Vertrauen
zusammen?
Aber das sag ich doch gar nicht. Himmel, wenn mein Vertrauen wegen irgendwelcher schlimmer Situationen (die es in meinem Leben durchaus auch gab) zusammengebrochen wäre, dann wäre ich längst vom Glauben abgefallen, Atheist oder vom Fenstersims gesprungen 
Nein, ich stelle die Frage, OBWOHL ich noch Vertrauen habe.
Als „Kind Gottes“ kann ich ja WISSEN, dass mich „niemand aus seiner Hand reißen kann“ (http://www.bibel-online.net/buch/45.roemer/8.html#8,18)
Aber mein Nicht-verstehen-können heißt ja nicht ein Nicht-mehr-vertrauen-können. Freilich denke ich mir, warum auch immer dies oder jenes passiert sein mag und „wo“ auch immer Gott da sein mag … ich wage ganz vorsichtig zu behaupten, „er wird schon wissen“.
Da bleibt einem wirklich nichts anderes übrig als wie ein Kind zu „vertrauen“. Ich denke mal, dass „Gottes Kinder“ (-> Hl. Geist) sehr wohl vor Anfeindungen gefeit sind wie auch vor der Gefahr, „aus dem Glauben zu fallen“.
Wenn man in guten Zeiten meinte, mit Ihm reden zu können,
wieso sollte ausgerechnet in schweren Fragen die Kommunikation
zusammenbrechen. Ich denke mir, sie bricht zusammen, weil der
Mensch doch nicht fähig war, sich auf Ihn einzulassen. Der
Mensch würde gerade dann fragen, fragen, fragen – bis er
wieder eine Antwort hört. Was hilft es, G… in die Ohren zu
brüllen, mit dem unüberhörbaren Vorwurf: WAAARUUUM???
und ihm nicht die Chance einer Erklärung zu lassen? Es ist
doch eine Unterstellung „Du warst nicht da!!“ Richtig wäre es:
„Ich kann nicht erkennen, wo du warst! Bitte, erkläre es mir!“
Genau, da bin ich ganz deiner Meinung.
Ich beispielsweise lebe immer im Dialog mit Gott, egal, ob es mir nun besch… oder gut geht (Dank ist auch nicht zu vergessen).
Auch wenn ich einmal fragen muss „warum“, dann frage ich es nicht als Vorwurf (so will ich es jedenfalls nicht verstanden wissen), sondern eher aus Unverständnis heraus.
Vielleicht würde das Vertrauen, die Kommunikation dann zusammenbrechen, würde man die Frage als Vorwurf stellen, denn dies würde die „Kompetenz“ Gottes, um es mal so vorsichtig auszudrücken, in Frage stellen - und damit den eigenen Glauben mit allen damit verbundenen Risiken und Nebenwirkungen.
Wenn man die Frage an Gott nicht als Vorwurf stellt, sondern als „Hilferuf“ aus einem Unverständnis heraus, lässt man die „Kompetenz“ bei Gott, gibt die Angelegenheit in seine Hand, denn unser begrenztes Hirn kann ja tatsächlich nicht alles erfassen, verstehen, wie auch immer - so bleibt einem nichts anderes übrig, als wie ein Kind der Mutter blind vertraut, Gott zu vertrauen … auch wenn es ganz, ganz schwer wird, ist … eine andere Lösung hab ich nicht. Wichtig ist mir nur, den Kontakt nie abreißen zu lassen und ich denke, das wird Gott, so denn man ihn um diese Hilfe bittet, niemals zulassen.
dass JEDER Einzelne sein Scherflein dazu beiträgt, dass es mit
uns allen bergab geht.
Wie kommst du darauf, dass es mit uns allen bergab geht? Ich
finde, es war noch nie soviel Diskussion um „die letzten
Dinge“ in der Welt. Und endlich dürfen wir diskutieren. Die
Zeit ist – Gott sei Dank – vorbei, wo es für die Gläubigen
hieß: „Schnauze und in die Knie!“:
Dass es bergab geht, davor kann man nicht die Augen verschließen … die Welt ist voller Ungerechtigkeit, voller Leid, voller Katastrophen jedweder Art … und dass es BESSER wird, kann ich nicht sehen. Aber das „Ausmaß“ ist ja auch irrelevant hierfür, wichtiger ist, zu sehen, DASS es überhaupt so ein „Saustall“ IST, denn alleine die Tatsache DASS müsste ja nicht sein.
Wieviel Kampf entsteht durch Menschen, die nie zur inneren
Ruhe kommen, die nicht ihren Frieden mit Gott, dem Leid, der
Vergangenheit und allen anderen schließen – bis zum letzten
Atemzug nicht. Ich wollte mal bei einer Friedensgruppe
mitmachen und bin zum Kennenlernen in eine ihrer Versammlungen
gegangen. Einer war bereit - für den Frieden - mit Bush und
Blair kurzen Prozeß zu machen, wenn er nur drankäme. Die
anderen lächelten beifällig. Ich hätte Angst vor dem Sieg
solcher Friedensleute. Wie immer ist es der kürzeste Weg, bei
sich selber anzufangen, wenn es um Verbesserung der Welt geht.
Sicherlich, ganz klar. Es kommt auf die Methode, das Wie an - viele schießen halt übers Ziel hinaus. Da einen richtige „Methode“ zu finden, ist sehr schwer, das sehe ich durchaus ein. Christen sind ja angehalten, daraus kein „Privateigentum“ zu machen (aus ihrem Glauben), aber auch da gibt es solche und solche - wie überall.
Jesus predigt Gewaltlosigkeit - das ist einzige Orientierung laut der Bibel. Das wäre auch korrekt - aber nicht jeder, der Frieden predigt, geht damit konform - und wenn solche dann von „Christentum“ reden, finde ich bedenklich.
Und ich habe mich in nächtlicher Umnachtung falsch
ausgedrückt. Ich meinte natürlich, dass das mißbrauchte Baby
vielleicht früher ein Mörder war. So würde viell.ein
Reinkarnationsanhänger vermuten.
Als Christ halte ich gar nichts von Reinkarnationstheorien. Sie sind für mich nur der verzweifelte Versuch der Menschen, den Sinn ihres Lebens, ihr Herkommen, ihr „Wohin-gehen“ erklären zu können. Und weil ein „einmaliges“ Leben für sie nicht vorstellbar ist, werden halt mehrere draus gemacht, um der Verzweiflung zu entfliehen. Aber das ist nur meine Meinung und außerdem hier nicht Gegenstand der Diskussion.
Ich finde solche Diskussionen endlos und ermüdend, weil hier zu viele Gruppierungen, um es mal so auszudrücken, mitreden. Das ist an sich natürlich hervorragend und gut - aber wenn à la Zeugen-Jehovas-Manier christliche Aussagen und Zitate von Leuten, die von der Bibel null Ahnung haben, in die Diskussion völlig zusammenhanglos eingebracht werden, gleitet das Niveau in eine völlig sinnlose Streiterei ab.
Ganz zu schweigen davon, dass der Hintergrund für einen Christen sonnenklar ist … mit entsprechenden Auswirkungen.
A.