Was bringt Euch dazu, an Gott zu glauben?

Hi Tessa.
dieses problem wird von vielen durch die
„theistische Evolution“
erklärt.
Gott wirkt durch die Evolution und Gott verstösst nicht gegen das von ihm für das Universum geschaffene Regelsystem, das von unseren bekannten Naturgesetzen nur unvollkommen beschrieben wird.
diue schöpfungsgeschichte der Bibel wird hierbei allegorisch betrachtet.

Dieses Bild ist mit dem Naturwissenschaftlichen Weltbild voll vereinbar.
Aber:
Ich weiss ehrlich gesagt auch net so genau, was ich davon halten soll *g*

Gruß
Mike

Bisher noch nichts …
Hi Tessa und alle anderen,

jetzt muss ich doch noch meinen Senf zu dieser Diskussion abgeben. Vorweg schonmal: Ich glaube nicht an Gott.

Das heißt aber nicht, dass ich nicht früher gebetet hätte! Die freie Entscheidung, nicht zu glauben, kam bei mir erst relativ spät. Irgendwie war das ganze schon ein Zwang, aus dem ich mich nur mühsam befreien konnte. Insofern denke ich, dass das Ganze sehr stark von der Gesellschaft geprägt wird. Bei uns hat die Kirche noch (zu?) viel Macht, in anderen Ländern noch mehr. Es gehört einfach zur Kultur, an Gott zu glauben.

Die meisten Leute haben sich ja schon darauf geeinigt, dass Religion und Wissenschaft vereinbar sei, eben, weil Wissenschaft das „Wie?“ erforscht, die Religion aber nach dem „Warum?“ fragt. Insofern kann man die Frage nach Gott auch reduzieren auf: „Warum ist alles so, wie es ist?“ oder „Hat das Leben an sich einen Sinn?“

Nun, warum nicht die erste Frage mit dem anthropischen Prinzip beantworten: Weil wir sie sonst nicht so wahrnehmen könnten. In einem Universum voller Kälte/Hitze hätte sich kein Leben entwickelt, also können wir die Frage nach dem „Warum“ auch nur stellen, WEIL das Universum eben so ist, wie es ist. Da beißt sich die Katze selbst in den Schwanz.

Frage 2: Ich denke nicht, eben weil ich mir nicht vorstellen kann, wozu es dienen soll?! Um eine größere Aufgabe zu erringen? Vielleicht das ewige Paradies, wenn alle Menschen endlich nächstenliebend werden? Aber dann brauchen wir auch keinen Gott mehr, der uns das Paradies schafft, dann haben wir es nämlich schon selbst erreicht. Was ist also dann der Sinn?
Auch wenn diese Frage für Manche anmaßend klingt und sie mir antworten mögen: „Das menschliche Gehirn ist einfach nicht in der Lage, hinter die göttliche Weisheit zu blicken“, beharre ich doch darauf. Im Grunde ist es ein Patt, weil keiner seinen Standpunkt belegen kann. Und ein Glaube, der mehr Fragen aufwirft, als er beantwortet befriedigt mich nicht. Es ist doch einfacher zu sagen: „Das Leben an sich hat keinen Sinn“ als „Das Leben hat einen von Gott gegebenen Sinn, den wir aber nicht erkennen können“. Letzteres ist unbefriedigend.

Also sage ich nur: Mein Leben hat einen Sinn, ich bin glücklich hier auf dieser Erde zu sein, auch wenn sie nur ein Staubkorn im Universum ist und auch, wenn es Probleme und Katastrophen gibt. Dazu sind wir halt Menschen. Ich brauche keinen Gott, an den ich glauben kann, und wie ein Vorredner schon gesagt hat: „Das Leben ist nicht die Generalprobe“ , mehr gibt es nicht, also macht hier etwas daraus!

Gruß

Sculpture

Hallo L. (sorry, kenne Deinen Vornamen nicht),

was soll diese kindische debatte?

Ich führe keine kindischen Debatten. Außerdem habe ich diese Diskussion nicht mit dem Zweck angefangen, die Leute von ihrem Glauben abzubringen. Ich habe meine bisherigen Gesprächspartner - das hoffe ich - weder beleidigt, noch diffamiert noch ihren Glauben irgendwie ins Lächerliche gezogen. Deswegen finde ich es nicht besonders fair, daß Du meine Meinung nun als ‚kindische Debatte‘ abtust.

es kann evolution stattfinden, weil gott es so wollte.

Kann ich nicht beurtilen, weil ich nicht an Gott glaube.

die beiden sachen stehen nicht im gegensatz zueinander.

Habe ich das etwa behauptet? Meine Mutter hat mich zu einem sehr toleranten Menschen erzogen. Wenn jemand daran glaubt, daß die Welt nicht durch den Urknall erstand sondern durch Gott erschaffen wurde - bitte schön. Allerdings finde ich es mehr als engstirnig, sämtliche anderen Möglichkeiten (in diesem Fall die Evolution) grundsätzlich abzustreiten.

Viele Grüße

Tessa

[snip]

Insofern kann man die Frage nach Gott auch
reduzieren auf: „Warum ist alles so, wie es ist?“ oder „Hat
das Leben an sich einen Sinn?“

genau das sind die Hauptfragen!

Nun, warum nicht die erste Frage mit dem anthropischen Prinzip
beantworten: Weil wir sie sonst nicht so wahrnehmen könnten.
In einem Universum voller Kälte/Hitze hätte sich kein Leben
entwickelt, also können wir die Frage nach dem „Warum“ auch
nur stellen, WEIL das Universum eben so ist, wie es ist. Da
beißt sich die Katze selbst in den Schwanz.

und das ist befriediegend für dich? Gehst du so mit allen Fragen um? Hinterfragst du nie etwas? Man kann doch nicht seinen Glauben/Nichtglauben auf die Tatsache begründen, dass es halt so ist! Man muss seinen Glauben/Nichtglauben hinterfragen, ob dem wirklich so ist. Wo wären wir, wenn niemand irgendetwas hinterfragt hätte? Es hätte keinen wissenschaftler gegeben. Ich hoffe ich habe dich missverstanden, denn solche Meinungen haben die Menscheit bisher immer ins Unglück gestürtzt.

Frage 2: Ich denke nicht, eben weil ich mir nicht vorstellen
kann, wozu es dienen soll?! Um eine größere Aufgabe zu
erringen? Vielleicht das ewige Paradies, wenn alle Menschen
endlich nächstenliebend werden? Aber dann brauchen wir auch
keinen Gott mehr, der uns das Paradies schafft, dann haben wir
es nämlich schon selbst erreicht. Was ist also dann der Sinn?
Auch wenn diese Frage für Manche anmaßend klingt und sie mir
antworten mögen: „Das menschliche Gehirn ist einfach nicht in
der Lage, hinter die göttliche Weisheit zu blicken“, beharre
ich doch darauf.

Der Sinn des Lebens ist meiner Meinung nach alles dafür zu tun, das der Vorsatz des Schöpfers durchgesetzt wird. Dazu gehört es z.B. ein gottgefälliges Leben zu führen aber auch mit anderen Menschen darüber zu reden. Du denkst, wenn wir alle mal in Frieden zusammenleben würden bräcuchten wir ja keinen Gott mehr? Wie kommst du darauf? Hätten wir nicht Gott dann all dies zu verdanken, müssten wir ihm das nicht dann umso mehr zeigen? (Dem ist auch heute so, er hat uns und alles um uns herum ja erschaffen, dafür gebührt ihm Dankbarkeit)

Im Grunde ist es ein Patt, weil keiner seinen
Standpunkt belegen kann. Und ein Glaube, der mehr Fragen
aufwirft, als er beantwortet befriedigt mich nicht.

Wieder sind wir beim Problem des Hinterfragens, ein Unglaube wirft nur keine Fragen auf, wenn man si nicht stellt. Ein Glaube wirft nur Fragen auf, wenn man sie nicht versucht zu beantworten. Ich habe für mich bisher alle Fragen beantworten können, und durch die Gespräche mit anderen Menschen sind da schon viele aufgetreten.

Es ist
doch einfacher zu sagen: „Das Leben an sich hat keinen Sinn“
als „Das Leben hat einen von Gott gegebenen Sinn, den wir aber
nicht erkennen können“. Letzteres ist unbefriedigend.

richtig, es ist einfacher!!!

Also sage ich nur: Mein Leben hat einen Sinn, ich bin
glücklich hier auf dieser Erde zu sein, auch wenn sie nur ein
Staubkorn im Universum ist und auch, wenn es Probleme und
Katastrophen gibt. Dazu sind wir halt Menschen. Ich brauche
keinen Gott, an den ich glauben kann, und wie ein Vorredner
schon gesagt hat: „Das Leben ist nicht die Generalprobe“ ,
mehr gibt es nicht, also macht hier etwas daraus!

aber macht es nicht glücklicher einen Sinn zu sehen, Teil eines Ganzen zu sein, mehr als nur ein paar Jahrzehnte in die Zukunft zu schauen?

viele Grüße alex

sorry tessa, ich wollte dich wirklich nicht persoenlich
angreifen. die diskussion an sich ist kindisch, das meinte ich.

es kann evolution stattfinden, weil gott es so wollte.

Kann ich nicht beurtilen, weil ich nicht an Gott glaube.

darum geht es ja nicht. es besteht die moeglichkeit, es auch so
zu sehen, unabhaengig davon, wer was glaubt.

frage an christen, die sich auskennen!

Du sollst den Feiertag (Sonntag) heiligen-

wie wird begruendet, dass hier der sonntag und nicht der samstag
gemeint ist?

ich weiss, dass der sonntag der auferstehungstag ist. warum
werden die definitionen des sabbats auf ihn uebertragen? das
arbeitsverbot ergibt sich aus der schoepfung, am siebten tage ist
schluss mit arbeit. so wie gott es auch getan hat. dies ist aber
der samstag…

wer kann mir das aus christlicher sicht erklaeren?

Hi,

Das finde ich jetzt allerdings mehr als bequem. Glaubst Du
wirklich, daß die Menschen durch einen Gott (welchen auch
immer) erschaffen wurden? Wie denn? Hat der gute Mann auf ein
Häufchen Ton gepustet und Adam stand auf? Adam war doch kein
Golem. Was ist mit der Evolution, die nun nachweislich
stattfand bzw. immer noch stattfindet?

ist es den wahrscheinlicher, dass sich aus ein paar Einzeller ein Mensch entwickelt hat? Der Mensch konnte ja noch nichtmal das Entstehen der einfachsten Bestandteile nachbilden. Auch wenn er es mal irgendwan kann, wer stellt im Experiment dann denjeniegen da, der den Versuchsaufbau getätigt hat, der die Rahmenbedingungen geschaffen hat? - Der Zufall?

alex

Hi Michael,

ich empfinde es als Problematisch Evolution und Bibel zu vermischen. Viele Kirchliche Gruppen gehen diesen populären Weg. Die Bibel wiederspricht dem jedoch. Adam wurde erschaffen, nicht gebildet. Schaut man genauer auf die Evolution bemerkt man, das sie viele Fragezeichen aufwirft:

Warum hat der Mensch ein Gedächnis, welches er nur zu einem Promille nutzt, hilft es der Überlegenheit, dem Fortbestand der Rasse? - Nein, es wäre eher lästig.

Warum hat der Mensch ein Gefühl für Kunst, Musik… Hilft ihm das etwa?

Warum kann sich der Mensch Gedanken über die Zukunft, über das ewige Leben machen? Kann es nicht sein das ein Schöpfer uns das alles gegeben hat (Pre 3:11)

alex

An dieser Stelle…
… möchte ich mich aus der Diskussion ausklinken, weil ich über den Verlauf ein wenig enttäuscht bin. Ich habe eine tolle (nein, nicht hier - per Mail), einige wenige gute und sehr viele nichtssagende/polemische/missionarische Antworten bekommen. Die meisten gingen an meiner Frage vorbei.

Viele Grüße

Tessa

Hi Alex…
Der große Widerspruch beginnt erst, wenn ich die Bibel wörtlich auslege.
Lege ich sie allegorisch aus, insbes. den Shöpfungsmythos, und beachte den historischen Hntergrund, dann geht es leichter…
Der Schöpfungsmythos (sic) der Bibel ist aus ägyptischen und mesopotamischen Vorstellungen zusammengestöpselt.
Im übrigen habe ich persönlich schwerste Zweifel, das alle Teile der Bibel göttlich inspiriert sind.
(ich würde sogar soweit gehen uns sagen, das die Bibel, wenn überhaupt, nur minimal göttlich inspiriert ist)

Gruß
Mike

Wie erklärst du dann erfüllte Prophezeiungen?

z.B Niedergang Babylons vorhergesagt 500 v.u.Z. eingetreten 300 u.Z., da existierten schon Rollen vom toten Meer.

oder Vorhersagen betreffend Jesu Christi auch 500 Jahre im Vorraus. Jesus ist einer der historisch best belegtesten Figuren.

alex

Der Sinn des Lebens ist meiner Meinung nach alles dafür zu
tun, das der Vorsatz des Schöpfers durchgesetzt wird. Dazu
gehört es z.B. ein gottgefälliges Leben zu führen aber auch
mit anderen Menschen darüber zu reden. Du denkst, wenn wir
alle mal in Frieden zusammenleben würden bräcuchten wir ja
keinen Gott mehr? Wie kommst du darauf? Hätten wir nicht Gott
dann all dies zu verdanken, müssten wir ihm das nicht dann
umso mehr zeigen? (Dem ist auch heute so, er hat uns und alles
um uns herum ja erschaffen, dafür gebührt ihm Dankbarkeit)

Ob Gott auch das Verhalten der Kirchen zur Nazizeit tollfand ?
Ob euer Gott auch sein geliebtes, auserwaehltes Volk noch toll
findet ? Ein Volk das mit Panzern kleine Kinder toetet ?
Heisst ’ Gottgefaelliges Leben’ zu toeten.
Ich weiss, die Fehler werden von Menschen begangen…
AAAber : Sie werden von Leuten begangen, welche Gottgefaellig
leben.
Wir brauchen keinen Gott. Ich sage auch nicht, das es ihn
nicht gibt. Keine Ahnung ! Ihr wisst es auch nicht.

aber macht es nicht glücklicher einen Sinn zu sehen, Teil
eines Ganzen zu sein, mehr als nur ein paar Jahrzehnte in die
Zukunft zu schauen?

Um sich selbst ein Ziel zu setzen, braucht man keinen
Gott. Er ist ein reines Produkt der Fantasie.
Die wahre Energie steckt in uns allen.
Nutze sie weise und erkenne dich selbst, denn
… wer nach der allerletzten Wahrheit strebt, der
wird sie finden, aber er wird nicht Gott finden !..

Nichts ist wahr, alles ist erlaubt !

Jump

Hi

Da ist doch nichts ‚Greifbares‘

richtig, aber du siehst auch nicht die Schwerkraft, aber du
wärst doch nicht so töricht sie zu leugnen (wenn doch Schade
um deine chinesische Vase :wink:). Du erkennst sie an ihren
Auswirkungen, wie Gott auch.

*raeusper* so kann man es nicht sehen, bei allem Respekt :wink:
Eher so …
… aber du glaubst ja auch an den Osterhasen …

Das alte Leid. Die Grundlage des Atheismus ist die Frage:
Warum lässt Gott Leid zu???

Das alte Lied der Glaeubigen.
Gott laesst kein Leid zu. Da hat er keinen Einfluss drauf.

Warum treibt starke Glaube zu Gott die Menschen dazu
andere Menschen zu toeten ?
Warum toetet Gottes Auserwaehltes Volk Kinder ???
Warum ???
Ach, ich vergass, ihnen kann ja vergeben werden :wink:
Glaeubige Menschen werden schnell zu wirksamen Waffen
der Religionsvertreter.

Ich könnte hier jetzt einen Vortrag darüber halten, aber er
würde sich auf die Bibel stützen, an die du sicher nicht
glaubst. Aber wie viel Liebe hat er uns auch gegeben? Hat er
uns nicht Farbe sehen lassen? Wäre das nötig - nein, wir
könnten auch schwarz-weiss gut sehen.

Hat er das ? Glaub ich nicht . Ich denke, falls es euren
Gott gibt, ueberschaetzt Ihr seine Macht enorm.

Jump

Hallo Gertfried

Nein, denn dies ist ja eine Besondere Fähigkeit, die Gott dem
Menschen mitgegeben hat.

Was ist das: gott?

Ich sehe du hast verstanden :wink: .

Die gibt es gelegentlich. In dem Moment, in dem es Menschen
gibt, die dennoch Glauben, obwohl es ihnen nicht schlecht
ging, ist deine These ungenügend.

Von diesen Leuten spreche ich nicht!

Das konnte ich nicht wissen. In deinem ersten Posting hast du diese Differenzierung nicht vorgenommen.

Wie schon ein Vorredner sagte: Warum soll ich etwas beweisen,
was es gar nicht gibt.

Muss du auch nicht. In dem Moment wo du aber die Aussage, dass
es keinen Gott gibt, als Grundlage für weitere Folgerungen
nimmst, solltest du diese Aussage belegen können. Denn
ansonsten wäre es ein Dogma.

Entschuldige bitte: Wie Bitte???

Wenn du einen Lehrsatz aufstellst, ohne die Vorausetzungen für diesen Lehrsatz zu begründen, so hast du ein Dogma.

Einfach nur zu sagen, „es gibt keinen Gott, das ist so,
basta“,
wäre ignorant.

Mit verlaub: Etwas zu postulieren „es ist“ ohne Beweise, das
ist ignorant.

Ich gehe sogar noch etwas weiter. Zu behaupten, dass etwas ist oder nicht ist, ohne eine Begründung zu haben ist ignorant, wobei diese Begründung auch durchaus subjektiv sein kann.
Wenn eine Mutter behauptet, ihr Kind ist das Schönste auf der Welt, werde ich nicht mit ihr streiten.

Wenn jemand behauptet, es gäbe ein Universum voller rosa Elefanten, werde ich nicht hingehen und sagen, dass dieses Universum nicht existiert. Ich werde nur nicht von der Existenz eines solchen Universums ausgehen, wenn derjenige mir keine stichhaltige Argumente für seine Behauptung nennen kann.

Gruß
Carlos

Hallo lehitraot,

ich versuch trotz meiner bescheidenen Kenntnisse eine Antwort.

ich weiss, dass der sonntag der auferstehungstag ist. warum
werden die definitionen des sabbats auf ihn uebertragen? das
arbeitsverbot ergibt sich aus der schoepfung, am siebten tage
ist
schluss mit arbeit. so wie gott es auch getan hat. dies ist
aber
der samstag…

wer kann mir das aus christlicher sicht erklaeren?

Wie viele Dinge wurden hier die ursprünglichen Lehren und Aussagen der Bibel durch Traditionen übertünscht.

Ursprünglich wurde die Heiligung des Sabbats abgelehnt, da Jesus das Mosaische Gesetz erfüllt hatte.
Dann führte man doch wieder einen Heiligen Tag ein und nahm dann im Unterschied zu den Juden den Sonntag.

Zitat aus dem Buch Einsichten in die Heiligen Schriften, Wachturm-Verlag

_Nach Jesu Tod geboten seine Apostel zu keiner Zeit die Beobachtung des Sabbats. Weder in Apostelgeschichte 15:28, 29 noch später wird der Sabbat als christliches Erfordernis aufgeführt. Auch führten sie keinen neuen Sabbat oder „Tag des Herrn“ ein. Obgleich Jesus an dem Tag auferweckt wurde, der heute Sonntag genannt wird, gibt es in der Bibel keinen Hinweis darauf, daß man dieses Tages seiner Auferstehung als eines „neuen“ Sabbats oder in einer anderen Weise gedenken sollte. Einige berufen sich auf 1. Korinther 16:2 und Apostelgeschichte 20:7 als Grundlage für die Beobachtung des Sonntags als Sabbat. Aus dem ersten Text geht jedoch lediglich hervor, daß Paulus Christen anwies, an jedem ersten Tag der Woche bei sich zu Hause einen gewissen Betrag für ihre bedürftigen Brüder in Jerusalem beiseite zu legen. Das Geld sollte nicht an der Versammlungsstätte abgegeben, sondern bis zur Ankunft des Paulus aufbewahrt werden. Was den zweiten Text betrifft, versteht es sich von selbst, daß sich Paulus mit den Brüdern in Troas am ersten Tag der Woche traf, weil er gleich am nächsten Tag abreiste.

Aus dem Vorangegangenen ist klar zu ersehen, daß das buchstäbliche Beobachten der Sabbattage und -jahre nicht zum Christentum des 1. Jahrhunderts gehörte. Erst 321 u. Z. ordnete Konstantin an, daß für alle, außer den Landwirten, der Sonntag (lat.: dies Solis, ein alter Titel, der mit der Astrologie und der Sonnenanbetung in Zusammenhang steht, nicht Sabbatum [Sabbat] oder dies Domini [Tag des Herrn]) ein Tag der Ruhe sein sollte._

Gruß
Carlos

Warum toetet Gottes Auserwaehltes Volk Kinder ???

weil hinter den kindern von allah auserwaehlte maenner mit
heiligen schiesspruegeln stehen, die, unsichtbar in den
ketzerischen aber nuetzlichen fernsehkanaelen, auf die
auserwaehlten soldaten zielen. diese schiessen zurueck und
erwischen dabei auch das eine oder andere von allah erwaehlte
kind. die familien dieser heiligen kinder werden dann in ihren
doerfern wie halbgoetter verehrt.

wenn du das nicht glaubst, schau dir das heilige fernsehen der
palaestinenser an.

Hallo Tessa,

… möchte ich mich aus der Diskussion ausklinken, weil ich
über den Verlauf ein wenig enttäuscht bin. Ich habe eine tolle
(nein, nicht hier - per Mail), einige wenige gute und sehr
viele nichtssagende/polemische/missionarische Antworten
bekommen. Die meisten gingen an meiner Frage vorbei.

Schade, das wir dich enttäuscht haben. :frowning:

Es interessiert mich nun ernsthaft, wie sieht eine gute Antwort in deinen Augen aus?

Gruß
Carlos

Wenn jemand behauptet, es gäbe ein Universum voller rosa
Elefanten, werde ich nicht hingehen und sagen, dass dieses
Universum nicht existiert. Ich werde nur nicht von der
Existenz eines solchen Universums ausgehen, wenn derjenige mir
keine stichhaltige Argumente für seine Behauptung nennen kann.

Wir sind also einer Meinung.

Jemand behauptet, es gäbe einen gott. Er hat keine stichhaltigen Argumente. Also glaube ich ihm nicht.

P.S. zu deinem Beispiel, dass jede Mutter ihr Kind als das Schönste ansiet.
Meine Mutter (zehn Enkel) stand vor der Frage ihrer Töchter und Schiegertöchter „Welches ist dein schönstes Enkel?“.
Sie sagte: „Alle meine Enkel sind schön.“

MfG

Gertfried

Du kennst meine Mutter nicht!

Stimmt. Aber ich kann mir vorstellen, daß es sehr schlimm sein
muß. Wenn es sogar dazu führt, daß eine sachliche
Auseinandersetzung mit dem Thema nicht mehr möglich oder
gewollt ist.

Eine unverständliche Argumentation.

Aber zu meiner Mutter mußt du wissen, dass sie mit 50 katholische Religionslehrerin geworden ist. Als sie in Rente ging, so erzählte sie mir, hatte sich ihr Glauben derart von der offiziellen Linie der Kirche entfernt, dass sie „wenn die es gewußt hätten, mich exkomuniziert hätten“.
Für sie ist es ein Trost, dass es einen gott für sie gibt. (Naja, nachdem sie sieben Kinder groß gezogen hatte.)
Nur als Bormo.

Gertfried

Ach so.

weil hinter den kindern von allah auserwaehlte maenner mit
heiligen schiesspruegeln stehen, die, unsichtbar in den
ketzerischen aber nuetzlichen fernsehkanaelen, auf die
auserwaehlten soldaten zielen. diese schiessen zurueck und
erwischen dabei auch das eine oder andere von allah erwaehlte
kind. die familien dieser heiligen kinder werden dann in ihren
doerfern wie halbgoetter verehrt.

Es geht hier eigentlich nicht um die Frage, wer Boese oder
Gut ist. Die sind alle verblendet. Sie denken wohl,
irgendwie Erleuchtet zu sein. Keine Ahnung.

Ich kann auf beide Verzichten. Allah und auch auf Jehova.
Aber an diesem Beispiel sieht man doch schoen, was
der Glaube an Gott fuer ‚Wunder‘ vollbringen kann.
Wie kann ein Glaeubiger noch Glauben, wenn er dieses
von Religioesen Fanatikern heraufbeschworene Grauen sieht ?
Dieses Bild. Der Mann und sein Sohn (?) knieend in Deckung.
Dann, wenig spaeter … TOD. Ist das Gott ?
*Du sollst nicht Toeten*, nur ab und zu … ?

wenn du das nicht glaubst, schau dir das heilige fernsehen der
palaestinenser an.

Was ist denn Heilig ? Besonders Glaeubig ?
Die Medien. Ja, Manipulation ist Allgegenwaertig.
Man darf halt auch nicht alles Glauben. Das kann
gefaehrlich werden.

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