Hallo Carlos,
danke für deine Antwort.
Nichts zu danken. Ich pflege meine Post zu beantworten, schließlich will ich Dir keine Antwort schuldig bleiben. *ggg*
Eigentlich hattest du verschiedene Fragen gestellt.
Zugegeben, die Fragestellung war nicht besonders präzise. Aber ich bin nun einmal die Chaos-Queen und wenn ich anfange, meine Fragen hier runterzutippen, dann sprudelt es einfach nur so raus.
Nimm doch Dich selbst als Beispiel. Falls die zweite
Möglichkeit zutrifft, gehe ich davon aus, daß es dafür einen ‚Auslöser‘ gab.
Bei mir trifft letzteres zu. Ich habe viele Jahre lang mit
Z.J. die Bibel studiert. Das Gesamtkonzept hat mich überzeugt.
Siehst Du? Genau das meinte ich! Du hast Dich (als Katholik, Protestant, Heide, was auch immer Du vorher warst) ewig lange mit dem ‚Konzept‘ - ‚Konzept‘ finde ich in diesem Zusammenhang übrigens richtig klasse; hört sich wie ‚Business-Plan‘ an… - der ZJ beschäftigt und irgendwann erschien es Dir so schlüssig, daß Du Dich bewußt und freiwillig für die ZJ entschieden hast.
Der Glaube ist eine Sache, die bei mir zunächst aus dem Kopf
heraus wuchs. Es hat fast ein Jahrzehnt gedauert, bis er auch
das Herz erreicht hatte.
Die Beschreibung finde ich super, zumal sie meine Meinung bestätigt, daß man über seinen Glauben nicht beim Zähneputzen entscheidet. Darf ich fragen, wie alt Du warst, als Du Dich für die ZJ entschieden hast? Mit 35 bist Du nun nicht besonders alt.
Ich finde es auch bewunderswert, dass du auch einem religiösen
Weltbild eine Chance gibst.
Warum sollte ich es nicht tun? Es kann doch auch sein, daß ich mich komplett irre. *ggg* Wie hieß der schöne Spruch nochmal? ‚Die schlimmsten Fehler sind die, die man nicht gemacht hat‘
Ich finde es aber mehr als intolerant/ignorant nur eine - nämlich die eigene - Meinung zuzulassen und sämtliche anderen grundsätzlich abzulehnen, weil es nicht in das Konzept paßt. Nein, ich meine nicht die ZJ. Ich hoffe, Du kannst Dich noch daran erinnern, wie locker ich (im Gegensatz zu meiner Oma) mit diesem Thema umgehe.
Viele Grüße
Tessa
PS. Deiner Frau geht’s gut?