Hallo zusammen…
Ich weiss nicht ob es hier in den Rahmen Passt, Ursache für das Posting ist definitiv meine momentan nicht allzu rosig verlaufende Partnerschaft… Ich sage nicht sie Trägt die schuld sondern ist Ursache für mein Dilemma…resp. der Grund dafür das es einwenig eilt und es nicht bleiben kann wie es ist bis es sich von löst.
Vorneweg, der Text ist ziemlich wirr… es beschreibt mein ich und mein Ich ist zur zeit ein ziemlich ungeordnetes durcheinander. Ich habe versucht den Text im nachhinein noch nachzubearbeiten, bin mit dem was rausgekommen ist nicht wirklich zufrieden aber ich schaff es nicht besser. Ich bin niemandem böse der aufhört zu lesen. weil er den Faden verliert oder es sonst nichtmehr aushällt aber um antworten währ ich dennoch froh 
Ich habe ein Problem, und das Problem ist mein ständiger Begleiter… nämlich ich.
Wer ist ich? Ich ist ein Mensch und gehört zu der Gattung Kopfmenschen. Ich ist ein Mensch der sich über alles Gedanken macht.
Ich ist ein Statistiker, Analytiker, Therapeut, Beobachter und noch so vieles mehr.
Ich ist ein Mensch der versucht den richtigen Weg durchs leben fürs ich zu finden. Wenn ich an einer Kreuzung im Leben stehe versuche ich stets mit dem Kopf zu entscheiden welchen weg ich mit mir vereinbaren kann. Welcher nicht gegen meine Vorstellung von gut und böse wiederspricht. Ich denke ich versuche das ich zu finden.
Ich kann nicht anders als alles zu hinterfragen, in erster Linie mich selber aber das ganze weitet sich aus. Ich hinterfrage einfach ALLES.
Ich funktioniere so das ich einen Gewissen reifeprozess durchmachen muss um zu einem Entschluss zu kommen. Ich versuche stets eine Lösung für ein Problem zu finden und ich komme nicht mehr weiter mit mir selber… Ich will doch nur leben. Ich brauche all die ganzen Gedanken über alles nicht. Und doch bin ich total abhängig davon, sie haben mich zu dem gemacht was ich bin. Ich bin ich ? Oder? Wenn ich einer Meinung mit einer Person bin bin ich dann wer anders? Es ist zum verzweifeln.
Ich hat die Eigenschaft Menschen zu Kopieren… Ich kann es auch nicht genau erklären. Wenn ich mit Menschen zusammen bin die Fröhlich sind… werde ich ein fröhlicher Mensch… wenn sie traurig sind versuche ich zu helfen und verschanze mich in mir selber… wird das zu einem Dauerzustand werde ich auch traurig. Geht es jemandem schlecht kann ich mich distanzieren für eine gewisse Zeit. Aber irgendwann geht es mir auch schlecht. Ist jemand wütend kann ich mich eine Gewisse Zeitlang beherrschen. Hat jemand etwas das mir nicht Passt versuche ich eine Lösung in einem Rahmen wo ich weiss das es auch der Natur meines gegenüber Entsprechen könnte. Finde ich keine Lösung merke ich wie ich anfange die schlechten Eigenschaften zu kopieren… wohl in der Hoffnung das der andere jetzt gezwungen ist eine Lösung zu finden. Was natürlich nicht funktioniert er ist ja nicht ich und wenn er ich währe hätte er keine Lösung zur Hand.
Das ganze Passiert unbewusst und doch bin ich mir darüber im klaren. Ich weiss zumindest zu einem Teil wie ich Funktioniere… ich weiss auch wie andere Funktionieren… Ich kann Leute immer super verstehen weil ich sehe was sie vorantreibt was sie zu einer Handlung veranlasst oder veranlasst haben könnte… Ich kann Menschen in ÖV betrachten und ich weiss ob es ihnen momentan gut geht oder schlecht…manchmal weiss ich sogar wieso es ihnen schlecht geht… Ich hatte mal ein Erlebnis als ich eine junge Frau im Tram angesprochen habe und ihr gesagt habe „Hey, alles kommt gut, das auf der Arbeit legt sich wieder und du kannst ja nachhause zu deinem Freund der wird dir eine stütze sein. Siehs doch Positiv“ Es hat sich herausgestellt, sie hat tatsächlich einen Freund, sie hat tatsächlich Stress auf der Arbeit und ihr Freund wahr tatsächlich die einzige stütze die sie zur Zeit hatte. Ich liege nicht immer richtig…bin aber meistens nah dran. Ich weiss nicht es ist wohl eine Kombination aus Beobachtungen, Sensibler Wahrnehmung und vielem mehr das ich nicht in Worten fassen kann.
Das Posting ist jetzt schon viel länger als es hätte werden sollen… ich konnte jedoch nicht einmal einen fünftel von dem schreiben was in mir vorgeht, wie ich handle, wie ich denke… eines möchte ich aber dazu noch schreiben. Nämlich die rolle der Gefühle in mir.
Gefühl… ist wohl die Treibende Kraft in dem Wirrwarr. Es ist das was mich dazu bringt ein Kopfmensch zu sein. Es ist das was mir hilft zu entscheiden. Weil schlussendlich ist das leben nicht wie Mathematik 1+1 kann halt auch 3 ergeben. Das leben lässt sich nicht nur mit dem Kopf erfassen, es ist ein enges Zusammenspiel von Gedanken und Gefühlen notwendig um zu einem Schluss zu kommen.
Sie Springen da ein wo ich zu Entscheidungen gedrängt werde und keine Zeit habe zum nachdenken. Sie machen mich ebenso zu dem was ich bin wie meine Gedanken.
Ja da steh ich da… ergründe mich, ergründe die Welt, und versuche etwas das nicht von Erfolg gekrönt sein kann da es dem Menschen nicht gegeben ist das ganze zu verstehen.
Wieso mach ich mir so viele Gedanken ? Weil ich, ich bin?
Die Fragerei hört nicht mehr auf… auf der einen seite bin ich stolz darauf zu wissen was ich zu wissen glaube. Andererseits hat jede münze eine Schattenseite, ich mache mir zu viele Gedanken…habe ich zumindest das Gefühl…
In einer Partnerschaft bin ich natürlich ein schwieriger und einfacher Mensch zugleich. Gehts ihr gut gehts auch mir gut… gehts ihr länger schlecht fühle ich mich mit der Zeit auch schlecht… und meine Partnerin bekommt das natürlich auch wieder zu spüren wie ich spüre das es ihr schlecht geht. Dadurch fühlt sich der Partner nicht besser eher schlechter und ich fühle mich auch nur noch schlechter… Was mach ich dagegen? ich steh mir sozusagen selber im weg wieder ruhe zu finden… ich drehe hier mit mir noch durch.
Gerade in der Beziehung ist es so das ich nicht mehr weiss wie weiter… beide lieben sich… beiden geben sich mühe… beides sind gute Menschen… aber irgendwie will es nicht mehr richtig hinhauen. Beiden Schmerzt es wenn sie daran denken das es vielleicht an der Zeit ist die Beziehung zu beenden und keiner will es eigentlich denn beide wissen was sie haben… aber keiner kanns geniessen… was macht ein Mensch wie ich ? Ich weiss auch nicht was los ist in letzter Zeit ich hatte Mottos wie " Es kommt wie es kommt und schlimmer kanns nicht kommen.", „Ich bin ich“, „lass es kommen ich bin da“ ich gehörte nie zu den Menschen die Zweifeln aber momentan bin ich echt am verzweifeln und frage mich… bin ich noch ich ? Ich habe mich selbst geliebt (nicht selbstverliebt
) ich war zufrieden so wie ich bin und hatte nie das Gefühl etwas ändern zu müssen, ich habs kommen und gehen lassen wieso auch nicht ich war zufrieden wie es wahr… und ich hätte gerne die Zufriedenheit zurück… die Zufriedenheit mit dem Leben… die Zufriedenheit zufrieden sein zu können. Aber irgendwie scheine ich ein Fass ohne Boden zu sein…
Was hab ich ? Midlifecrisis ? In meinem alter??? denke ich nicht.
Mir geht es nicht darum therapiert zu werden wie das in der Brettbeschreibung steht sondern lediglich einige denkanstösse zu erhalten. Ideen, etwas womit ich mal weiterarbeiten kann… Sozusagen Weiterdenken 
Gruss sev
, das wird aber nach einer gewissen Zeit, denke ich, mehr und mehr nachlassen. Und weniger belastend sein.